American Stafford


  1. #1
    maki94

    American Stafford

    Hi Freunde,

    habe von einem Freund ein sehr attraktives Angebot für einen American Stafford erhalten, 11 Wochen alt.

    Da ich bisher nur Katzen und nie einen Hund hatte habe ich einige Fragen bei denen mir evtl.
    jemand helfen kann.

    1. Ist 11 Wochen bereits zu alt, ist der Hund in diesem Alter schon zu sehr an seinen bisherigen Besitzer gewöhnt? Welche Auswirkungen könnte das Alter haben wenn ich ihn jetzt kaufe.

    2. Ist ein Stafford als erster Hund eine zu große Herausforderung? Kann evtl. jemand eine Art Erfahrungsbericht posten, dem es so ähnlich ging wie mir?

    3. Welche guten Ratgeber Webseiten/Bücher etc. könnt ihr mir empfehlen damit ich gut auf diese Sache vorbereitet bin falls es zu einem Kauf kommen sollte. Ich bin bereit Zeit und Geld zu investieren um dem (noch) kleinen Racker ein bestmögliches zu Hause zu bieten.

    Danke im Voraus!!!

  2. Anzeige
    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #2
    cherry-lein
    Hallo!
    Wo hat denn der Freund den Hund her? Sollte er nicht von einem guten seriösen Züchter kommen rate ich dir lieber die Finger davon zu lassen. Derzeit kommen ja viele Kofferraum Welpen nach Deutschland und es werden auch hier immer wieder Hunde produziert um gut Profit zu machen, dabei spielt die medizinische Versorgung der Tiere oder die Genetik gar keine Rolle, häufig sind solche Vermehrerhunde nicht mal geimpft.

    Sollte der Welpe aus einer seriösen Quelle kommen wären 11 Wochen nicht zu alt. Ein Züchter gibt seine Hunde zwischen der 8. und 12. Lebenswoche an die neuen Familien ab.

    Warum willst du denn einen Staff? Ist dir bewusst das es in fast allen Bundesländern ein Listenhund ist dessen Haltung besondere Auflagen unterliegen und bei denen die Hundesteuer deutlich höher ausfällt?
    Was hast du mit dem Hund später vor (Hundesport oder ähnliches)?

    Staffs sind schon richtige Power Pakete mit denen du richtig was tun musst damit die zufrieden sind außerdem brauchen sie eine sehr konsequente Erziehung denn sie sind sehr intelligent und zum Teil auch ziemlich eigenständig und können dazu neigen bei fehlender Führung des Menschen selbst die Führung zu übernehmen.
    Wenn man ihre Bedürfnisse erfüllt sind das ganz tolle Hunde, in den USA sind sie sehr beliebt als Rettungshunde oder Therapiehunde weil sie ein ganz tolles Wesen haben und sehr sensibel sind.

    Sag uns am besten erst mal warum du einen Hund haben möchtest, wie du so wohnst, wie lange muss der Hund alleine bleiben, kannst du Urlaub nehmen, hast du wen der sachkundig ist und auf den Hund aufpassen kann? Usw. Erzähl uns erstmal eine Lebensumstände und was du für Erwartungen an einen Hund hast.

  4. #3
    Kompassqualle
    Hallo maki94,
    ich finde die wichtigste Frage auch erstmal wo der Welpe herkommt. Ist dein Freund der Züchter? Wenn nicht, wo hat er den Welpen her, warum will er ihn jetzt weiterverkaufen und warum nimmt der ursprüngliche Züchter nicht zurück (seriöse Züchter tun das).
    Einen Hund schafft man sich zudem nicht an, weil man gerade ein "attraktives Angebot" für einen bekommen hat, denn die Rasse will gut gewählt sein, ein Hund muss schließlich zum Besitzer passen (hast du dir den Hund denn überhaupt schon angesehen).

    Zur Rasse: Staffords sind etwas anfällig für einige rassetypische Krankheiten (ein Grund mehr, warum man sie nicht irgendwoher nehmen sollte), ansonsten aber freundliche Hunde.
    Eine Freundin von mir hat einen alten Stafford, er ist wirklich eine Seele von Hund, er liebt alles und jeden, will immer Freundschaft schließen und lässt sich von jedem gerne streicheln. Allerdings (und dass ist nicht untypisch für diese Rasse) verträgt er sich nur bedingt mit anderen Hunden, vor allem mit fremden Rüden hat er ein Problem und er würde weder vorwarnen noch halbe Sachen machen wenn er einen anderen Rüden zu fassen kriegt. Auf den Auslaufflächen trägt er daher sicherheitshalber meist einen Maulkorb.

    Ich glaube Staffords sind tolle Hunde und können vor allem gut in eine Familie passen. Dennoch sind sie nicht ganz einfach und sollten auf jeden Fall so gut wie irgend möglich sozialisiert werden und mit viel Ruhe und Liebe erzogen werden, dann sind sie sicher auch gute Begleiter im Alltag.

  5. #4
    Roli2190
    Hallo!
    Ich selbst besitze einen American Staffordshire Terrier als Ersthund.
    Ich sage es mal so, es war sicher nicht immer einfach, aber wenn man sich richtig informiert (das finde ich sehr wichtig) ist es auch nicht viel anders als mit anderen Arbeitsrassen.
    Man muss sich bewusst sein, dass diese Hunde rassebedingt zu Artgenossenunverträglichkeit neigen können, auch bei bester Sozialisation (welche natürlich sein sollte).
    Also kein Hund für jemanden, der einen Hund möchte, der auf der Hundewiese problemlos mit jedem anderen Hund klarkommt.

    Sie zeigen im Normalfall genauso Hundeverhalten wie andere auch und fallen nicht ohne Vorwarnung über andere Hunde her.
    Das gilt allerdings nicht, wenn ein Hund schon schlechte Erfahrungen hat oder falsch korrigiert wurde, indem ihm zB das Knurren verboten wurde, und er dadurch direkt beißt ohne Vorwarnungen wie eben zB Knurren.
    Sie spielen und prügeln sich allerdings oft heftiger und mit mehr Körpereinsatz als viele andere Hunde.
    Es sind Terrier, man muss wissen wie man sie erreicht und motiviert, und es sind Jagdhunde.
    Wenn man bereit ist, sich zu informieren und auch weiterzubilden in Sachen Hund sowie einen aktiven Hund sucht, steht dem (fast) nichts mehr im Weg.

    Leider nur fast, wie hier schon geschrieben wurde unterliegen diese Hunde (und auch deren Mischlinge) sehr oft strengen Auflagen (Leinen- & Maulkorbpflicht, höhere Steuer, Zaunhöhe bei Garten usw.)
    Je nach Bundesland bzw. Land kann man mit einem positiven Wesenstest beantragen, ihn wie einen normalen Hund führen zu dürfen, aber auch nicht überall.
    Hier gilt es sich genau im jeweiligen Bundesland bzw. Ort zu informieren.
    Generell würde ich aber von dubiosen Hinterhofzüchtern abraten und entweder zu einem seriösen Züchter gehen, oder in ein Tierheim.
    Manchmal ist ein schon etwas grösserer oder älterer Hund auch besser für Anfänger als ein Welpe, da hier Fehler oft schwerer aufwiegen als beim erwachsenen Hund.
    Nette Grüße

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