Napf


  1. #1
    markusdog

    Napf

    Hallo liebe Community, ich habe mal eine Frage an euch:
    Ich habe mir schon öfter die Frage gestellt, welcher Hundenapf für meinen Hund der Beste ist. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten
    der Auswahl und Aspekte auf welche man achten sollte. Einen Hundenapf gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben. Die Produkt Vielfalt ist riesig. Es gibt Hundebars, Futternäpfe aus Keramik, Plastik oder Metall, Anti-schling-Näpfe und diese sind in unterschiedlichen Größen zu erhalten. Neben den schlichten Näpfen findet man aber auch Designer Näpfe.

    Aber welcher ist nun der Beste Futternapf? Welche Näpfe nutzt ihr und welchen Futternapf würdet ihr weiter empfehlen? Was spielt bei der Auswahl eine besondere Rolle und welche Vor- und Nachteile bestehen bei den unterschiedlichen Materialien?

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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #2
    A-Fritz
    Hallo,
    ich denke, den Hunden ist es völlig egal aus welchem Napf er fressen soll, wichtig sind eigentlich nur rein praktische Belange.
    Die Möglichkeit der leichten Reinigung, die Haltbarkeit,oder wie standfest und rutsch fest der Napf ist, sind wichtige Kriterien,
    natürlich muß auch die Napfgröße auf die Portionen der Hunde angepasst sein.

    Fritz.

  4. #3
    danif
    Ich kann mich da nur anschließen, solange dein Hund sein fressen regelmäßig und in ausreichender Menge bekommt, ist es ihm egal woraus er es frisst. Letztendlich würde er es sogar vom Boden essen Aber zu dem 5. Geburtstag meines Hundes habe ich ihm mal ein kleines "Geschenk" gemacht, auf https://www.geschenke24.de/hundenapf...o?sSearch=hund kann man nämlich einen Futternapf mit dem Namen des Hundes und seinem Bild eingravieren lassen. Fand ich super!
    Aber im Enddefekt sind die meisten Näpfe die du in Tierhandlungen bekommst gut, sonst würden die sie ja auch nicht verkaufen.

  5. #4
    didi12
    Ich lege bei meinen Hunden viel Wert darauf hochwertiges Material zu nutzen. Für Qualität zahle ich auch gern etwas mehr, um ausschließen zu können, dass im Material Schadstoffe enthalten sind. Oft hat man bei Näpfen aus Plastik einen chemischen Geruch, der auf Schadstoffe hindeutet.
    Zudem sollte man bei Keramik - Näpfen darauf achten, dass die Glasur im Inneren ordentlich verarbeitet ist, sodass keine Nässe in den Hundenapf einziehen kann. Die Näpfe aus Metall sind wegen ihrer Stabilität zu empfehlen, durch unterschiedliche Fassungsvermögen und wegen des leichten Gewichts.
    Die Auswahl meiner Näpfe begründe ich somit dadurch, dass es mir darauf ankommt, meinen Hund gut versorgen zu können. Immer wieder tauchen etliche neue Produkte auf, wobei jedes besser als sein Vorgänger sein soll. Aber was nutzen mir bunte Farben, aufwendige Verzierungen oder bedruckte Näpfe?
    Ich nutze für meine Tiere ausschließlich Keramik - Näpfe, welche durch eine Halterung gesichert sind. Von der Art her sind die Näpfe wie eine Hunde - Bar gestaltet, stehen fest und können nicht verrutschen.
    Darunter empfiehlt sich eine Unterlage, die gut zu reinigen ist. Es sollte nicht nur der Hundenapf sauber sein, sondern auch der Boden darunter, um Ein Krankheitsrisiko ausschließen zu können. Durch einen festen Stand wird zudem das Verletzungsrisiko ausgeschlossen und durch die Beschichtung im Inneren sind diese sehr hygienisch. Unsere heutigen domestizierten Hunde ähneln immer noch den Wölfen. Welcher Wolf legt sich also seine Beute auf einen Stamm, um diese zu verzehren?
    Somit ist die Erfindung von höhenverstellbaren Näpfen nach dem Denken der Menschen wohl eine tolle Erfindung, um sich nicht bücken zu müssen.
    Meine Hunde leeren die Näpfe recht schnell, sodass ich ausschließen würde, dass dadurch Haltungsschäden entstehen. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass es einen Napf speziell zur Fütterung des Hundes gibt und einer für frisches Trinkwasser bereit steht. Wasser sollte dem Hund ständig zur Verfügung stehen, auch während des Fressens. Dazu bietet sich meiner Ansicht nach auf jeden Fall eine Futterbar mit zwei Näpfen an. Es reicht nicht aus den Futternapf auszuwaschen und ihn nur gelegentlich mit Wasser zu befüllen.
    Futterautomaten würde ich auf keinen Fall für Hunde nutzen. Hunde sind nicht auf feste Zeiten zur Nahrungsaufnahme angewiesen. Für den Notfall eignen sie sich vielleicht, sind aber recht teuer. Für Katzen empfehlen sich diese, wenn diese in der Wohnung leben und mal länger als einen Tag allein verbringen müssen. Einen Katzennapf zu überfüllen wäre da eher unangebracht. Hunde verrichten ihr Geschäft aber draußen und sollten definitiv nicht länger als 8 Stunden allein gelassen werden. Meine Hunde bekommen zwei Mal täglich Futter aus ihren Näpfen und dies von mir, da Futter eine Ressource ist, welche Hunde sich erarbeiten sollten.
    Wohingegen ich eine Wasserbar sehr empfehlen kann, da so ständig Wasser zur Verfügung steht. Edelstahlnäpfe sind zwar robust, geben aber bei einer schlechten Qualität einen metallischen Geschmack an das Futter ab, was bei mir nicht in Frage kommen würde. Ich präferiere schlichte Näpfe, welche eine angemessene Größe für meine Tiere haben und gut zu reinigen sind.
    Die Größe sollte so ausgewählt werden, dass der Hund gut an den Boden des Napfes herankommt und ausreichend Platz für eine natürliche Maulbewegung besteht. Auf die ganzen Neuheiten kann ich recht gut verzichten und ich denke auch, dass sich meine Hunde trotzdem weiterhin wohl fühlen.

  6. #5
    mickiemouse
    didi12 hat meiner Meinung nach alle wichtigen Aspekte genannt. Wobei ich die höhenverstellbaren Näpfe für Hunde mit orthopädischen Problemen doch empfehlen würde. In jedem Tiergeschäft kann man sich heutzutage angemessen beraten lassen. Die Angestellten dieser Läden sind in diesem Bereich bestens geschult. Vor allem stehen dort viele Näpfe zum Anschauen.
    Teuer muss auch nicht immer das Beste sein, da es Qualität auch schon für kleine Preise zu kaufen gibt. Zudem gibt es auch die Möglichkeit einen guten Futternapf im Internet zu bestellen. Die Angebotsseiten liefern alle nötigen Produktdetails und wenn man etwas recherchiert wird man auf einen Hundenapf stoßen, der einem für sein Tier als angemessen erscheint.
    Den Futterautomaten würde ich auch nicht für Hunde nutzen, da ich meine Tiere nicht länger als 5 Stunden täglich allein lasse. Die meisten Futterautomaten lassen sich für mehrere Tage programmieren, bieten täglich mehrere Mahlzeiten und werden meistens mit Batterien betrieben. Diese müssen dann natürlich immer ersetzt werden. Für Katzen empfehlen sich diese, wenn man mal einen Tag unterwegs ist. Für Hunde sehe ich in diesen keine Vorteile. Ich glaube auch, dass jeder seine eigene Meinung hat und das solche Diskussionen endlos geführt werden könnten. Einer mag es bunt und mit Glitzer, ein anderer Vertraut auf Edelstahl und wiederum ein anderer möchte sich lieber einen schlichten Napf in seine Wohnung stellen. Ich persönlich habe schon so gut wie alle Materialien für Näpfe getestet und nur so kommt man an sein Ziel. Natürlich kann man auch durch die Meinung anderer ein paar gute Ratschläge einholen, aber auch diese garantieren nicht dafür, dass dieser Hundenapf auch zu dem jeweiligen Hund passt.
    Ich empfehle immer selbst aktiv zu werden und sich auch in den Geschäften umzuschauen. Online Shopping bietet bereits viele Möglichkeiten an, jedoch kann man das Material nicht fühlen und sich auch nicht vor dem Kauf von der Qualität überzeugen. Es gibt auch einige Hundebesitzer, die gänzlich auf den Futternapf verzichten und den Tieren lediglich Wasser bereit stellen. Sie füttern den Hund ausschließlich über die Hand um die Bindung zu stärken. Das Futter lässt sich meiner Ansicht nach schlecht dosieren und die Fütterung ist durch den Speichel, der in den Futternapf gelangt nicht unbedingt hygienisch. In Fällen, in denen Hunde gar keine Bindung zu ihren Besitzern aufbauen mag es wohl hilfreich sein, sollte aber zeitlich begrenzt sein.
    Ich habe auch schon gesehen, dass Hunde von Tellern oder aus Schüsseln gefüttert werden, welche eigentlich in der Küche genutzt werden. Da würde ich dann doch definitiv sagen, dass die Anschaffung eines Napfes angebracht wäre. Ich nutze seit Jahren Edelstahlnäpfe und bin mit diesen sehr zufrieden, da sie nicht verrutschen und seher gut zu reinigen sind. Bei einer guten Qualität sehen diese auch lange gut aus.
    Geändert von mickiemouse (28.09.2017 um 15:59 Uhr)

  7. Adbot

  8. #6
    Roli2190
    Hallo!
    Ich finde, es kommt hier auch auf den zu fütternden Hund an. Wenn es ein sehr großer Hund ist, kann es Sinn machen, ihm das Futter erhöht oder auf einer höhenverstellbaren Futterbar anzubieten.
    Wenn er sein Futter extrem schnell runterschlingt, kann es vielleicht sinnvoll sein, einen Anti-Schling-Napf (mit großen "Zapfen" in der Schüssel) zu verwenden.
    Hundenäpfe aus Kunststoff sollten aus lebensmittelechten Kunststoffen bestehen, wie zB Polyethylen (PE). Der Geruch sagt nicht unbedingt etwas über Schädlichkeit aus, ich finde einen starken Kunststoffgeruch in dem Fall aber auch unangenehm und es kann sein, dass sich auch der Hund dadurch gestört fühlt. Kunststoffnäpfe (auch diese Anti-Schling-Näpfe, die meist aus Kunststoff sind) haben den Nachteil, dass sie mit der Zeit zerkratzen, wodurch eine gründliche Reinigung oft nicht mehr möglich ist und man vielleicht öfter einen neuen braucht.
    Metallschüsseln haben den Vorteil, dass sie fast unkaputtbar sind und auch nicht zerkratzen, sie können je nach Bauart allerdings leichter umgeworfen werden. Dass bei manchen ein metallischer Geschmack entstehen kann, kann ich nicht sagen, werde allerdings jetzt auch auf so etwas achten.

    Keramikschüsseln oder Glasschüsseln sind stabil und (wenn sie ordentlich glasiert bzw. verarbeitet sind) auch leicht zu reinigen. Hier ist allerdings ein Nachteil, dass sie leicht zerbrechen können, wenn sie runterfallen oder umgeworfen werden.
    Es gibt auch Futterautomaten, die bei eingestellter Zeit über eine Zeitschaltuhr das Futter freigeben. Hier sollte man darauf achten, dass der Mechanismus einwandfrei funktioniert und das auch immer wieder selbst überprüfen und sicherstellen, das das Tier sein Futter daraus auch wirklich frisst.
    Bei langohrigen Hunden sollte man darauf achten, dass die Ohren nicht ins Futter hängen, hier wäre eine schmälere Schüssel sinnvoll.
    Ich persönlich habe beim Hund Metallschüsseln bzw. Näpfe (hoffe dass es hier keinen Metallgeschmack gibt, waren aber auch nicht die billigsten) und bin damit zufrieden.
    Wenn du nichts besonderes suchst sondern einfach einen normalen Napf, würde ich Näpfe aus Keramik oder Metall empfehlen, man sollte hier aber auf Qualität achten.

  9. #7
    danif
    Anders als mickiemouse denke ich schon, dass es sich lohnt über das Thema zu diskutieren, da so viele Erfahrungen zusammen getragen werden können. Ein Edelstahlnapf mag ja schön und gut sein, meine Hunde fressen aber nicht aus diesen.
    Ein empfehlenswerter Hundenapf sollte für mich gut zu reinigen sein, eine ausreichende Größe für mein Tier besitzen, standfest sein, eine hohe Lebensdauer besitzen, vom Preis her angemessen sein und darf auch gern ein Hingucker in meiner Wohnung sein. Ich lege viel Wert auf gute Qualität, wobei die Materialien auch unterschiedlich sein dürfen. Plastiknäpfe haben den Vorteil, dass sie gut zu reinigen sind und nicht so schnell kaputt gehen können.
    Jedoch sehen sie ziemlich schnell abgenutzt aus und sind so leicht, dass sie doch schnell mal beim Fressen umkippen können. Die Edelstahlnäpfe hingegen, sind meistens an der Unterseite gummiert und sind trotz des geringen Gewichts sehr standhaft. Gute Eigenschaften, die mir aber nichts nützen, wenn meine Hunde aus diesen das Futter verweigern.
    Die Keramiknäpfe sind zwar recht schwer und können zerbrechen, wenn sie runter fallen, jedoch sind sie sehr gut zu reinigen und durch die Glasur wirken sie lange wie neu. Ich habe zwei Näpfe mit den Namen meiner Hunde aus Keramik geschenkt bekommen.
    Der Futternapf sollte so groß sein, dass der Hund den Boden erreicht. Didi12 hat das zwar schon thematisiert, aber man sollte noch hinzufügen, dass der Napf die ganze Tagesration eines Hundes fassen sollte und lieber noch etwas größer sein sollte. Mir gefallen besonders die auffälligen Näpfe in verschiedenen Farben, am besten mit Glitzer verziert. Bei der Auswahl eines Napfes lege ich vor allem Wert auf die Qualität und erst dann entscheide ich über das Design.
    Es gibt ja wirklich so gut wie alles. Für einen Ausflug nehme ich immer Näpfe aus Silikon mit, welche sich zusammen falten lassen. Diese sind wirklich praktisch. Sie sind toll zu verstauen, platzsparend, leicht zu reinigen und sehr leicht. Eine tolle Idee ist es auf jeden Fall. Er eignet sich auf keinen Fall für den täglichen Gebrauch, aber für Ausflüge ist er super. Er ist sehr leicht und erhält seine Standfestigkeit nur durch das Wasser oder Futter, welches eingefüllt wird. Somit würde er in der Wohnung wohl häufig umkippen.
    Ich habe schon gesehen das Hunde vom Boden gefüttert wurden sind, was ich einerseits sehr unhygienisch finde und zum anderen hat mein Tier auch das Recht sein Futter aus einem Futternapf genießen zu können. Meine Hunde fressen auch gern aus dem Katzennapf unseres Katers.
    Nur aus der Hand würde ich meinen Hund auch nicht füttern und ich vertrete auch die Ansicht, dass Koch - Utensilien nicht zur Fütterung des Hundes genutzt werden sollten. Somit haben meine Hunde einen Futter – und einen Wassernapf. Der Anti-Schling- Napf ist eine tolle neue und innovative Erfindung, welche ich für einen meiner Hunde nutze. Gerade für Hunde, die ihr Futter zu schnell fressen, eignet er sich. Die Hunde müssen das Futter somit aus den dünnen Gängen im Napf fressen, wodurch sie das Futter langsamer aufnehmen.
    Grade Hunden, die häufig Magenprobleme haben, wird somit geholfen. Ganz wichtig finde ich neben der Qualität und dem Design auch, dass die Näpfe und die Umgebung darum wirklich sauber sein sollten. Gerade im Sommer locken Futterreste Fliegen und anderes Ungeziefer an. Dies sollte aus hygienischen Gründen vermieden werden.
    Eine wasserfeste Unterlage für die Näpfe eignet sich um diese unter den Näpfen zu platzieren und um den Futterplatz sauber zu halten. Bei mir gilt, umso auffälliger der Hundenapf, desto schöner finde ich ihn, jedoch zählt vorrangig die Qualität.

  10. #8
    mickiemouse
    Ich finde es gut, dass hier viel Wert auf die Qualität der Näpfe gelegt wird. Wem bunte Näpfe oder individualisierte Näpfe gefallen, der sollte diese auch nutzen. Ich bin jetzt nicht der Fan von knalligen Farben oder Glitzersteinen. Die Hundemesse ist aber wirklich einen Besuch wert.
    Dort findet man auch viele Dinge, die als Geschenkidee in Frage kommen. Natürlich gibt es viele Neuheiten, aber die Qualität auf Ausstellungen spricht für sich. Die richtige Größe der Futternäpfe lässt sich wirklich gut anhand des täglichen Futterbedarfs bestimmen. Auch wenn man die Tagesration des Hundes in mehrere Mahlzeiten aufteilt, sollte trotzdem immer etwas mehr als die ganze Tagesration in das Fassungsvermögen des Napfes passen. Somit hat der Napf dann auch die richtige Größe, damit der Hund den Boden des Napfes erreichen kann.
    Der Trinknapf sollte am besten die gleiche Größe besitzen. Der Anti-schling-Hundenapf ist mir auch schon aufgefallen. Ich hätte aber nicht gedacht, dass diese wirklich einen Erfolg erzielen können. Er wäre dann wirklich eine Überlegung wert, da unser Hund häufig Probleme mit dem Magen hat. Auch die faltbaren Näpfe sind mir neu, da muss man dann wohl auch explizit nach Näpfen für Ausflüge fragen.
    Was ich noch empfehlen kann sind Näpfe mit einen hohen Rand. Diese eignen sich besonders für Hunde mit langen Ohren, damit diese nicht ins Futter hängen. Sich in einem Tiergeschäft beraten zu lassen bietet sich natürlich an, da man sich von der Qualität überzeugen kann. Von Bestellungen über das Internet würde ich eher abraten, es sein denn man kennt die Firma und deren Qualität der Näpfe.
    Für Anregungen und Produktdetails kann eine Internetrecherche sehr hilfreich sein und gibt dem Kunden einen guten Einblick darüber, was die Qualität eines guten Napfs ausmacht.

  11. #9
    Roli2190
    Zitat Zitat von mickiemouse Beitrag anzeigen
    Sich in einem Tiergeschäft beraten zu lassen bietet sich natürlich an
    Ich persönlich lasse mich so gut wie nie in Zoohandlungen beraten, da die meisten einfach ihre Produkte verkaufen wollen und oft nicht wirklich am Wohl des Tieres interessiert sind.
    Bei Bestellungen im Internet kann man Pech haben, das ist richtig, wenn es ein bekannter Hersteller ist bzw. eine ordentliche Verkaufsplattform der man vertrauen kann stimmt hier meist auch die Qualität.
    Wenn etwas sehr günstig angeboten wird sollte man vorsichtig sein, da man wegen des niedrigen Preises ja irgendwo Abstriche machen muss und das geschieht meist bei der Qualität.

  12. #10
    cherry-lein
    Herr Rütter hat das Thema Höhenverstellbarer Napf mal schön erklärt: in der Natur da kommt der Hase natürlich jeden Tag pünktlich um 18 Uhr vorbei und hüpft gleich auf den Baumstamm damit der Wolf sich nicht auch noch zum fressen bücken muss
    Gefühlt hat aber doch jeder so ein Ding Zuhause obwohl es eigentlich unnötig ist, meine Eltern haben ihn auch

    Jeder muss das selbst entscheiden woraus er seinen Hund füttert. Es gibt bei dem Thema ja nix das es nicht gibt und entsprechend groß ist die Auswahl. Ich kenne auch Leute die ihre Hunde von normalen Tellern füttern, alles möglich.
    Ich persönlich habe ganz einfache günstige Edelstahl Näpfe mit Gummiring drunter damit es nicht rutscht, hat pro Napf ca 4€ gekostet, sind super einfach sauber zu machen, dürfen sogar in die Spülmaschine wenn man das möchte und halten ewig. Ich muss zugeben das ich beim Einkaufen damals auch vor den todschicken Melanin Näpfen mit hübschem Motiv stand und überlegt habe davon 2 zu kaufen aber der Preis war mir doch etwas zu hoch dafür das da nur Futter/Wasser rein kommt

    Neulich habe ich sogar Näpfe speziell für Hunde mit langen Ohren gesehen, Langohrnapf hieß das Teil und ist so gestaltet das die langen Hundeohren nicht mehr im Futter oder Wasser hängen bei der Aufnahme. Ich hab mich so kaputt gelacht als ich das gesehen habe. Wie gesagt mittlerweile gibt es ja nichts mehr was es nicht gibt.

  13. #11
    didi12
    Das mit dem erhöhten Rand ist mir neu, aber ein wirklich guter Rat.
    Wie bereits erwähnt, legt jedes Herrchen bei dem Hundenapf für sein Tier auf andre Produktdetails wert. Hunde für einen bestimmten Zeitraum aus der Hand zu füttern ist in manchen Fällen wichtig, um die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken. Aber den Hund vom Boden fressen zu lassen, finde ich fast genau so schlimm, wir ihn nur aus der Toilette trinken zu lassen.
    Zusammenfassend können wir aber festhalten, dass bei der Auswahl des Futternapfes der Preis angemessen sein sollte, dass der Hundenapf eine gute Lebensdauer und eine gute Standhaftigkeit besitzen sollte und gesundheitliche Aspekte und die Pfkegeleichtigkeit eine Rolle spielen.
    Das Material sollte also robust, qualitativ und funktionell sein. Wobei jeder einen anderen Geschmack bei der Gestaltung des Napfes bevorzugt.
    Der Edelstahlnapf ist Zeitlos und passt eigentlich zu jeder Einrichtung. Er hat ein angenehmes Gewicht und ist durch die Gummierung an der Unterseite sehr Standfest. Man sollte aber auf das Material achten, da es das Futter für den Hund unangenehm schmecken lassen kann und auch recht schnell abgenutzt aussehen kann. Den Plastiknapf gibt es in vielen Farben, auch in guter Qualität und mit Wunschtext. Er ist robust, wenn er hinunter fällt und wird auch in allen Größen angeboten. Ganz wichtig ist, dass das Material nicht splittern sollte.
    Gerade Welpen spielen gern mit allem. Das Material härtet bei hohen Temperaturen aus, somit sollte man einen porösen Napf austauschen. Wenn Keramiknäpfe von innen glasiert sind, lassen sie keine Feuchtigkeit in den Futternapf und haben ein gutes Eigengewicht für einen festen Stand. Sie lassen sich auch individuell gestalten und haben eine lange Lebensdauer. Wenn sie auf den Boden fallen, können diese jedoch zerbrechen und splittern.
    Die Hundebar ist gerade für große Rassen angenehm, da sie sich beim Fressen nicht bücken müssen. Jedoch haben wir hier auch gelernt, dass Hunde domestizierte Wölfe sind und dass ihnen das Fressen aus dem Napf am Boden nicht schadet. Die Näpfe sollten in einem Gestell so positioniert sein, dass sie nicht herausrutschen können und einen festen Stand haben. Es sollte ein gutes Eigengewicht besitzen und die Füße sollten gummiert sein, damit das Gestell nicht verrutschen kann. Das Gestell kann aus Plastik, Holz oder anderem Material bestehen. Da sich die Hundebar beliebig gestalten lässt, macht sie auch optisch etwas her.
    Trotz der vielen Vorteile hat sie jedoch einen höheren Anschaffungspreis und ist auch vom Reinigungsaufwand anspruchsvoller, da das Gestell täglich auch gereinigt werden sollte. Bei dem automatischen Futternapf sind wir uns alle recht einig.
    Dieser ist zusammenfassend wohl eher für Katzen geeignet und für Hunde nur für den Notfall angedacht. Er bietet Platz für mehrere Mahlzeiten und ist für einige Tage einsatzbereit. Jedoch sollten Hunde nicht länger als 8 Stunden allein gelassen werden und somit sollten auch die Fütterungszeiten eingehalten werden können. Höhenverstellbare Näpfe eignen sich besonders in der Wachstumsphase des Hundes, da sie individuell für den Hund eingestellt werden können.
    Gerade für Hunde mit orthopädischen Problemen schaffen sie Erleichterung. Auch für einen Besitzer mit Rückenbeschwerden ist der Napf natürlich von Vorteil, da man sich zum Befüllen nicht bücken muss. Anti-Schling-Näpfe eignen sich besonders für Hunde mit einem empfindlichen Magen und bei Hunden, die das Futter zu schnell runter schlingen. Der Hund muss das Futter aus den schmalen Gängen fressen, was den Prozess der Futteraufnahme leicht erschwert und somit verlangsamt. Die Reinigung ist etwas aufwändiger, jedoch gut umzusetzen. Auch als Katzennapf wäre er in manchen Fällen sinnvoll.
    Ich glaube zusammenfassend kann ich sagen, dass jeder Anhand der Vor – und Nachteile den richtigen Futternapf für sich finden sollte. Zudem sollte jeder auch Wert darauf legen, den Napf zu testen und das geht nun mal am besten, wenn man den Napf auch in den Händen halten kann. Wenn man einen Hundenapf als Geschenkidee nutzen möchte, sollte man den Besitzer des Hundes nach dem Liebingsmaterial fragen.
    Somit habe ich durch die gestellte Frage auch noch etwas dazu lernen können.

  14. #12
    Roli2190
    Zum Thema vom Boden fressen fallen mir jetzt auch solche Suchübungen ein, wo der Hund Leckerchen von der Wiese sucht und anschließend frisst. Das finde ich persönlich nicht so schlimm, es kann so zB auch gut Stress abgebaut werden. Ich praktiziere diese Leckerli-Suchübungen allerdings nicht mehr, zum einen weil sie durch anspruchsvollere Suchen ersetzt wurden, zum anderen, weil der Hund so auch nicht lernen kann, nichts vom Boden aufzunehmen (Thema Giftköder). Eine große Menge Futter würde ich aber auch nicht auf den Boden kippen.
    Es ist richtig, dass Wölfe in der Natur dass Futter nicht das Futter erhöht angeboten bekommen. Allerdings sind sehr große Hunde im Gegensatz zu den meisten Wölfen auch ein ordentliches Stück größer.
    Meines Wissens nach kann ein Wolf einige Kilogramm Nahrung auf einmal aufnehmen, wenn ich das einen großen Hund machen lassen würde, hätte er wahrscheinlich eine Magendrehung.

    Ein Wolf muss in der Natur auch sein Essen jagen und wird in der Natur sehr selten nur annähernd so alt wie unsere Haushunde daheim. Ich finde, der Vergleich Wolf und Hund mag in vielen Sachen stimmen, in einigen anderen sind sie meiner Meinung nach schon zu unterschiedlich bzw. spezialisiert.
    Bei sehr großen Hunden dachte ich mir es könnte sinnvoll sein das Futter erhöht anzubieten, ob dem tatsächlich so ist kann ich nicht sagen, mein Hund ist mittelgroß und hier brauche ich es nicht.
    Ich persönlich füttere auch mehr übers Training als aus dem Napf bzw. kombiniere ich es.

Diskussion zum Thema Napf im Forum Hunde Ernährung bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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