Eltern zu Hund überreden


  1. #1
    Svenja434

    Eltern zu Hund überreden

    Ich weiß es gibt das schon oft hier. Aber... Ich habe nirgendwo eine Situation gefunden welche zu meiner passt. Ich bin 14 Jahre alt und wohne sehr ländlich. Direkt hinter unserem Haus ist ein Feld und nicht weit ist der Kanal... Ein Wald ist auch in direkter Nähe. Meine Nachbarin hat einen Isländischen Schäferhund und
    die andere eine Französische Bulldogge. Mein Problem ist dieses: Meine Mutter will einen Hund, sagt jedoch, ich hätte keine Zeit. Ich bin einmal in der Woche für 1 std. 30min. Nicht da und sonst immer. Die Kosten sind nicht das Problem und das meine Eltern nicht dahinter stehen auch nicht wirklich. Ich schaffe es nur nicht meine Eltern davon zu überzeugen, dass ich genug Zeit habe. Wenn wir mal weg sind kann der Hund bei meiner Freundin unterkommen die er sehr früh mitsamt des Hauses kennenlernen würde. Der Hund hätte durch meine Nachbarinnen (beide in meinem Alter) Spielkameraden und wir könnten gemeinsam Gassi gehen. Mein Vater blockt immer sofort ab wenn das Thema kommt aber äußert auch keine Meinung. Die Sorge meiner Eltern besteht auch nicht darin,dass sie Angst haben es bleibt an ihnen hängen sondern ausschließlich darin, dass sie der Meinung sind ich hätte keine Zeit. Auch einen Teil der Kosten kann ich tragen. Habt ihr vielleicht Tipps wie ich meine Eltern überzeugen kann?

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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #2
    Foss
    Grüß dich,

    Das wird wohl schwierig sein und ich drücke dir da wirklich alle Daumen, kann aber durchaus bestätigen, dass Hunde definitiv viel Zeit kosten.
    Ich merke das selbst an mir, arbeite jetzt seit einem knappen Jahr Vollzeit und manchmal...kriege ich wirklich das Kotzen über den Zeitmangel. Ich muss um 5.45 auf damit ich entsprechend um 8 Uhr in der Arbeit bin, daheim bin dann um 17 Uhr, wenn es schlecht läuft noch später.
    Man ist müde, es regnet vielleicht, will dann erst recht nicht mit den Hunden raus weil man sich einfach nur ausrasten möchte vom anstrengenden Beruf. Dann kommen noch andere Verpflichtungen hinzu wie Haushaltsarbeiten, diverse andere Verpflichtungen und schon ist es wieder 21 Uhr und man ist reif fürs Bett weil man ja kurz vor 6 wieder auf muss...

    Das Wochenende wird genutzt um sich selbst mal zu erholen, großartig Weggehen oder sowas ist kaum/ nur sehr bedingt möglich.
    Ich bin mit meinen beiden Hunden letztens das erste Mal seit 8 Jahren auf Urlaub gewesen, vorher war es einfach nicht möglich. (Kosten, Hunde unerwünscht etc.)
    Und wenn der Hund dann nicht "funktioniert" muss extra Zeit investiert werden, in Training, Erziehung,...Kommandos müssen zig Mal wiederholt werden - auch in fremden Umgebungen - damit sie sitzen und auch das kann je nach Hund und Lernverhalten unendlich viel Zeit verschlingen.

    Wenn der Hund dann mal was hat und krank ist - und keiner aufpassen kann (muss auch mal gezahlt und organisiert werden), muss man ggf. zu Hause bleiben, da kann man sich aber sehr schnell von der Arbeit verabschieden. Da reicht eine Kleinigkeit und wenn man Pech hat...joar...
    Sich auf andere verlassen, dass auf den Hund aufgepasst wird, würde ich auch nicht empfehlen.
    Ich musste mal ins Krankenhaus wegen einer OP und ich bin bis heute noch Ivy-Marie unglaublich dankbar, dass sie auf meine beiden Scheißer aufgepasst hat, da mein Hundesitter am selben Tag abgesagt hat.
    Ich hätte der Hundesitterin einen der Hunde bringen sollen...sie war aber mitten in der Stadt meinte, sie geht nur kurz einkaufen....und ich habe nie wieder was gehört.
    Ich war auf dem Weg zum Krankenhaus und stand mit dem Hund alleine da...ein wirklich beschissenes Gefühl.

    Da du noch sehr jung bist, wird noch eine Menge auf dich zukommen: Ausbildung, Freunde und Bekanntschaften werden sich verändern, vielleicht auch die große Liebe finden. Der Arbeitsweg wird bestritten und man muss oftmals für den Job parat stehen oder hat das Nachsehen....

    Ich kann da deine Eltern wirklich gut verstehen, auf der anderen Seite gibt es natürlich auch sehr viele Gründe, die für einen Hund sprechen.

    Wie habt ihr denn bisher bezüglich eines Hundes kommuniziert?
    Welche Argumente wurden vorgebracht, welche entgegen gebracht...?

    LG Foss

  4. #3
    Roli2190
    Hallo!
    Erstmal stellt sich die Frage, an was für einen Hund ihr gedacht habt. Aktiv oder eher ruhig? Schoßhund oder eher Arbeitshund (muss sich beides auch nicht zwangsläufig ausschließen, nur um den Unterschied zu verdeutlichen, mit einem Mops wird man nicht glücklich werden wenn man gewisse Sportarten mit dem Hund machen möchte, genauso wenig wie man mit einem Arbeitstier glücklich wird, wenn man einen Hund will der auch mit vergleichsweise weniger Beschäftigung zufrieden ist)? Du sagst auch, die Kosten wären für dich kein Problem, das mag vielleicht auf die Futterkosten usw. zutreffen, aber ich habe Bedenken, dass jemand mit 14 Jahren eine Tierarztrechnung von ein paar tausend Euro begleichen kann. Falls es dir doch möglich ist, bitte ich dich diesen Satz zu ignorieren, falls nicht solltest du es vorher mit deinem Eltern abklären.

    Mit 14 Jahren ist man auch in einem Alter, in dem sich in den nächsten paar Jahren nicht nur das Interesse am Tier, sondern auch die Lebensumstände ändern können. Ist für den Hund gesorgt, auch wenn du eine zeitintensive Ausbildung machst oder studieren möchtest? Oder ganz einfach wenn du doch merkst, das dein Interesse nachlässt? Du schreibst, dass deine Freundin auf ihn aufpassen könnte, was ja an sich positiv ist. Jetzt mal angenommen, der Hund wird durch einen nicht vorhersehbaren Vorfall aggressiv oder stark ängstlich, besitzt sie dann das nötige Wissen und auch den Willen ihn trotzdem zu nehmen? Oder seid ihr dann noch bereit, mit diesem Hund aktiv dran zu arbeiten? Ich erlebe es oft, das sich quasi jeder um den Hund reißt, wenn er keine Probleme bereitet, doch sobald etwas in diese Richtung auftritt springen plötzlich sehr viele ab, aus verschiedenen Gründen. Bei einem größeren oder kräftigeren Hund würde sich auch die Frage stellen, ob du ihn sicher führen und auch halten kannst.

    Ich würde wenn dann zu einem Hund raten, der sowohl von der Rasse/Veranlagungstyp her eher einfach zu händeln ist (also keinen Hund, der eher zu Artgenossenunverträglichkeit neigt, stark territorial ist, usw) sowie auch genau den einzelnen Hund zu betrachten, denn auch wenn es gewisse rassetypische Eigenschaften gibt, ist doch eher der Charakter des einzelnen Hundes entscheidend. Ich würde, wenn ihr hunde-unerfahren seid, auch eher zu einem Erwachsenen Hund als zu einem Welpen raten, hier kann man schneller etwas vermurksen als bei einem erwachsenen, gefestigtem Hund.
    Ein richtiger Arbeitshund kann auch das Pensum, das man sich als Halter der eigentlich nur einen Familienhund wollte ausgemalt hat, um einiges übersteigen, da nutzen auch lange Spaziergänge alleine nichts.
    Generell würde ich aber dazu raten, das ganze nochmal genau zu überdenken und auch mit deinen Eltern zu besprechen, denn so ein Hundeleben kann über 15 Jahre dauern und da kann sich doch einiges ändern, gerade wenn man noch so jung ist wie du. Ich meine das nicht böse, ich kenne es selbst noch von mir und anderen, klar jeder Mensch ist unterschiedlich, aber gewisse Änderungen sind doch bei vielen Leuten zumindest ähnlich.
    Ich finde es aber sehr lobenswert, dass du dich vorher informierst und dir Gedanken zu dem Thema machst.

  5. #4
    Flumina
    Mein Lieblings Thema.....

    Du bist jung, gehst noch zur Schule und diese Schulzeiten (stunden in der Schule) sind nicht zu unterschätzen. Mach doch erst mal die Schule fertig, mach eine Ausbildung oder fang damit an und dann schau mal ob ein Hund noch in dein leben passt. Ich musste auch lange warten. Jetzt hab ich seit 2 Jahren meinen Elroy und muss auch auf vieles verzichten. Ansich nicht schlimm aber mal shoppen gehen ist nicht drinn bzw nicht so einfach wie früher. Überleg dir das alles nochmal.

    Einn Hund kostet auch Geld. Das darf man auch nicht vergessen.

    Übrigens: wir haben auch ländlich gewohnt, war eigendlich ideal doch dadurch das es etwas ausserhalb war, waren die wegzeiten nicht zu verachten. Da wurden aus 8 h Arbeit locker mal 10h außer Haus.

    Und nochwas: du bist jung, Genies diese Zeit ein Hund bindet einen unglaublich und du wirst diese Zeit bald nicht mehr haben, deine Schulzeiten werden länger, dann noch lernen und bissl mit Freunden will man ja auch unterwegs sein, Hausarbeit (also im Haushalt helfen soll man auch) joah und dann ist der Tag schon wieder vorbei. Da bleibt wenig Zeit für einen Hund.

    Gesendet von meinem Samsung Galaxy S5 via Tapatalk

  6. #5
    karl-käfer
    Was in unsere Familie zu diesem Thema gut geholfen hat, war eine + und - Liste, wo jedes Familienmitglied die aus seiner Sicht positiven und negativen Seiten der Anschaffung eines Hundes dargestellt hat. Fakt ist, in 2 bis 4 Jahren wirst du sicher eine Ausbildung beginnen, evtl. in eine andere Stadt ziehen, längere Arbeitszeiten haben, andere Freunde... es ist eine Anschaffung für die kommenden 10 - 15 Jahre, da muss die gesamte Familie dahinter stehen.

  7. Adbot

  8. #6
    cherry-lein
    Hallo!

    So wie es sich anhört scheinen deine Eltern doch Angst zu haben das alles an ihnen hängen bleibt. Sie argumentieren ja damit das du keine Zeit hast um dich um deinen Hund zu kümmern, es scheint also nicht so zu sein das sie bereit wären sich um deinen Hund zu kümmern. Vielleicht geht es ihnen auch nicht um die aktuelle Situation sondern was passiert wenn du länger Schule hast, eine Ausbildung anfängst oder fürs Studium wegziehen musst, spätestens dann müssten deine Eltern ja mit einspringen und Arbeiten übernehmen, vielleicht möchten sie das einfach nicht. Egal wie man es dreht, deine Eltern tragen trotzdem einen großen Teil der Verantwortung und vor allem auch die Kosten für einen Hund, das kann besonders bei Tierarztbesuchen schnell sehr teuer werden.
    Du könntest ihnen zeigen das du genug Zeit hast indem du zum Beispiel 3x täglich spazieren gehst, so wie du es auch mit einem Hund tun würdest, vielleicht kannst du ja auch mit den Hunden deiner Nachbarn Gassi gehen oder im Tierheim nachfragen ob du mit den Hunden dort rausgehen darfst. Sammel Informationen, lies Bücher und beschäftige dich gründlich mit dem Thema, mach dir auch realistische Gedanken was mit dem Hund passieren soll wenn du mal ausziehst und der Hund nicht mit könnte.
    Wenn deine Eltern sehen das es dir ernst ist und du dich mit dem Thema intensiv beschäftigst und vielleicht sogar fremde Hunde ausführst werden sie ihre Meinung vielleicht nochmal ändern. Es kann auch helfen sich zusammen an den Tisch zu setzen und mal richtig über das Thema zu reden, so erfährst du warum deine Eltern bedenken haben und du könntest ihnen vernünftig erklären warum du dir so sehr einen Hund wünschst, was du für Vorstellungen hast usw.

  9. #7
    Roli2190
    Was mir noch eingefallen ist, du könntest bevor du dir einen eigenen Hund anschaffst, im Tierheim mit Hunden gassi gehen, falls das in deinem Alter erlaubt ist, weiß ich leider nicht genau. Dann kannst du deinen Eltern zeigen, das dir das Thema wirklich ernst ist, und du wirst erstmal langsam an das Thema Hund herangeführt. Des weiteren kannst du so auch sehen, welcher Hundetyp bzw. welche Charakterzüge dir am meisten liegen und mit welchen du am besten zurecht kommst. Oder du kannst auch bei anderen anfallenden Arbeiten dort helfen, das ist zwar nicht das gleiche wie ein eigener Hund, gibt aber mal wie ich finde einen guten Einblick. Oder du kannst dich in deiner Umgebung erkunden, ob jemand eine Person sucht, die regelmäßig gassi geht oder auf den Hund während der Abwesenheit aufpasst. Am besten mit Hunden, die vom Typ und den Pensum an täglicher Beschäftigung ungefähr dem entsprechen, was auch ihr euch vorgestellt habt.

  10. #8
    Svenja434
    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Im Tierheim kann man das bei uns erst ab 18 Jahren machen... Das geht leider nicht. Ich besitze 1. Das große Praxishandbuch für Hunde von GU und 2. Das Buch Hunde Alles was man wissen muss von Kosmos.

  11. #9
    Keisuke
    Hey,

    auch eines meiner Lieblingsthemen

    Ach, ich war in deinem Alter genau wie du. Ich hab übrigens auch alle Ratschläge, die hier gestellt wurden, erfüllt: Viel gelesen zum Thema Hund, ich hatte einen Gassihund, mit dem ich regelmäßig gegangen bin und habe auch so viel Verantwortung gezeigt, z.B. immer die vorhandene Katze gepflegt, mit zum Tierarzt gefahren, teils Rechnungen und Futter selbst gekauft...
    Meine Eltern blieben bei einem "nein" für den Hund und ehrlich? Das war gut so.

    Ich war zwar nie eine große Partygängerin, aber klar änderten sich die Interessen. Da wurde die Schule mehr, teils war ich durch Projekte so sehr eingespannt, dass ich weitaus mehr Zeit in der Schule verbracht hatte, als zuhause. Neue Freunde und Hobbys kamen dazu und ich hatte bald einfach keine Zeit mehr für meinen Gassihund, was okay war - sie hatte ja Familie.

    Meine Eltern wären gut 4-5 Jahre mit dem Hund "allein" gewesen und das hätte entweder sehr viel Streit gegeben oder aber ich hätte eben wichtige Zeit mit "meinem" Hund verloren.
    Nach der Ausbildung jetzt habe ich mir gemeinsam mit meinem Freund einen Hund angeschafft, auf den meine Eltern ab und zu aufpassen. Die Zeit, die ich gewartet hab, hat sich gelohnt. Jetzt ist das wirklich zu 100% mein Hund und meine Eltern können mir ihn nicht wieder wegnehmen oder beispielsweise vorschreiben, wann ich wie mit ihm umzugehen habe.

    Ich bin einmal in der Woche für 1 std. 30min. Nicht da und sonst immer.
    Das kann ja schonmal nicht stimmen. Du wirst wohl täglich mindestens bis Mittag in der Schule sein. Was ist dann mit dem Hund?
    Vielleicht meinen deine Eltern auch nicht, dass DU keine Zeit hast - sondern schlicht, dass die ganze Familie keine Zeit hat für einen Hund?

    Die Kosten sind nicht das Problem
    Ich denke mal, als Kind kann man nicht einschätzen wieviel Geld die Eltern zur Verfügung haben und was "genug Geld" ist fürs Leben. Und mit deinem Taschengeld wirst du evtl. die Futterkosten stemmen können, aber z.B. den TA nicht.
    Ich war bei "meiner" Katze immer froh, dass meine Eltern mitbezahlt haben beim TA.

    Ich merke das selbst an mir, arbeite jetzt seit einem knappen Jahr Vollzeit und manchmal...kriege ich wirklich das Kotzen über den Zeitmangel.
    Da möchte ich Foss zustimmen. Ich arbeite auch vollzeit und eigentlich geht meine ganze Freizeit für den Hund "drauf". Natürlich gibt es da auch Tage, da würde ich nach der Arbeit am liebsten direkt ins Bett kriechen - nö, geht nicht. Hund muss Gassi.
    Zum Glück habe ich einen kleinen Hund, den ich tatsächlich problemloser überall mitnehmen kann - zB zu Freunden oder Familie. Ein großer Hund würde bei einigen Familienmitgliedern eher ungern gesehen, aber unser wird immer mit den Worten "ach, den bemerkt man ja kaum" geduldet

    Shoppen gehen usw. ist bei uns natürlich noch drin, aber anders als früher. Wenn ich allein mit Freunden & Hund unterwegs bin, achte ich eigentlich mehr aufs Hundetier als auf die Läden. Teils muss ich auch vorm Laden warten.
    Ich hätte einmal beinahe den Geburtstag einer Freundin absagen müssen, weil Niemand aufpassen konnte - bin dann doch hin, musste aber als Erste gehen da der Hund sonst zu lange allein gewesen wäre.
    So ein Hundetier stellt deinen Alltag erstmal um.

    Wie die anderen schon sagen: Du bist noch jung. Deine Zukunft wird sich bald sehr verändern und ehe du dich versiehst bist du schon erwachsen und kannst dir den Hund selbst anschaffen, ohne dass deine Eltern dazwischen reden

    Du könntest ja mal deine Nachbarn fragen, ob du ab und zu mit deren Hund Gassi gehen oder spielen darfst? Dann hast du Hundekontakt, aber ohne die große Verpflichtung dahinter....

  12. #10
    Svenja434
    Ich glaube einige verstehen den Punkt mit den Kosten falsch. Damit war gemeint,dass meine Eltern diesen Punkt noch nie angesprochen haben und das momentan nicht IHR größtes Problem ist. Mir ist durchaus bewusst, dass ich einen Hund mit allem drum und dran nicht alleine bezahlen kann. Ich habe meinen Eltern Pro und Contra Listen vorbereitet und hoffe das sie diese nun ausfüllen. Ebenso habe ich einen Gassi Plan angefertigt, auf dem ich aufzähle wer zum Beispiel wenn ich mal nicht kann mit dem Hund Gassi geht. Ich verstehe nicht so ganz warum meine Eltern mir nicht deutlich sagen, was für sie dagegen spricht. Ob das mit der Zeit auf jetzt oder auf später bezogen ist, etc. Außerdem möchte ich über klare Sachen sprechen. Und von meinem Vater nicht hören :,,Weil es so ist.“ Ich möchte eben über Gründe reden und das nervt mich momentan am meisten, dass meine Eltern mir keine klaren Gründe nennen... Achso und : Ich und meine Mutter finden den Bolonka Zwetna toll 😊Es ist ein kleiner aber dennoch ein nicht inaktiver Hund der nicht zu komplex ist.

  13. #11
    Hexe76
    Meine Mutter versuchte mich mit 14 damit zu ködern, dass ich einen Hund haben darf, wenn ich dieses und jenes tue/nicht tue. Ich war begeistert und folgte brav ihren Anweisungen. Der Hund kam trotzdem nicht und 2 Jahre später war ich heilfroh drum, da ich ein soziales Jahr anfing und kaum noch daheim war.
    Ich musste warten bis ich über 30 war, bevor ein Hund einzog bei mir. Die Lady ist derweil 6 Jahre alt.
    Was ich nur sagen möchte: wenn Deine Eltern sich einen Hund anschaffen wollen, sollen sie das tun, aber wenn DU einen Hund haben möchtest, lass einfach die Finger davon. Dein Leben wird sich in den nächsten Jahren ständig verändern, Du weisst nicht, wo Du in 3 Jahren sein wirst, was Deine Prioritäten sein werden (Stichwort erste grosse Liebe ), was Deine berufliche Laufbahn Dir auferlegen wird. Das sind alles Dinge, die Du im Moment nicht abschätzen kannst und ein Hund braucht einen steten Lebenswandel. Der läuft nicht einfach nebenher mit.
    Also, auch wenn es schwer fällt - hör auf Deine Eltern zu nerven, sag ihnen klipp und klar, dass Du Dich mit um einen Hund kümmern kannst und möchtest, wenn sie sich einen zulegen wollen, aber es wird IHR Hund sein, nicht Deiner.

  14. #12
    Svenja434
    Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten!👍🏻☺️ Meine Eltern haben die + und - Listen ausgefüllt und ich werde mich damit nun stark auseinander setzten und darüber nachdenken ob ich ihre - Punkte nachvollziehen kann und ob es eventuell Gegenargumente gibt die sie nicht beachtet haben

  15. #13
    Roli2190
    Finde ich super und ich denke ihr seid auf einem guten Weg!

  16. #14
    karl-käfer
    Die Liste hat uns damals viel weitergeholfen. Schön, dass deine Eltern da mitgemacht haben. So kommt man erst einmal ernsthaft ins Geschäft und muss sich auch mit den Gedanken der anderen auseinandersetzten.

  17. #15
    Danny001
    Tut mir leid deine Eltern Recht geben zu müssen.
    Mache mal den Test und kümmere dich mal ein halbes Jahr um den Nachbarshund -
    Jeden Tage 3 Stunden bei Wind und Wetter Gassi gehen. - Futter einkaufen und schleppen - Tierarztbesuche - den Hund fast überall mit hinnehmen. Täglich feste Zeiten einplanen.
    Morgens - jeden Tag - spätestens um 7Uhr raus - Hund mass ja auch mal Kacken -
    Tagsüber jeden Tag - min 2 Stunden Gassi gehen -
    Abends - jeden Tag - um 20Uhr letzter Rundgang.

    Solltest du das auf die Reihe kriegen - und nebenbei noch Ausbildung und später arbeiten gehen - Irgenwann ziehst du in eine eigene Wohnung - was ist dann mit dem Hund??
    Ja dann bist du bereit dir ein Tier an zu schaffen und dich 15 Jahre lang - Täglich darum zu kümmern.

  18. #16
    Leika01
    Ich finde das alles verständlich hier, allerdings find ich es wirklich Schade das hier die Hundehaltung als " du musst ständig raus.." oder " musst den Hund fast überall mit hinnehmen".. geschrieben wird.

    Auch in der Schulzeit kann man in der Lage sein ein Hund zu halten, man muss nur wissen wie!
    Man muss mit leben morgens vor der Schule früher aufzustehen um mit dem Hund um Block zu laufen, man muss mit leben sein Taschengeld mehr für den Hund auszugeben und man muss mit Leben weniger Freizeit und Urlaub mit einem Hund zu haben.. bzw ist man mit Hund in der heutigen Zeit etwas schwieriger dabei den passenden Urlaub zu finden, aber es ist nicht unmöglich.

    Wart ihr nicht alle mal an den Punkt wo ihr euch ein Hund gewünscht habt?


    Manche Tipps sind hier wirklich Super.. manche Kommentare eher nicht so.
    Kein Hund muss ständig überall mit hingeschleppt werden!

    Ich war damals ebenfalls Schülerin als ich mir mein eigenen Hund geholt hab.. davor hatte ich immer Gassihunde.
    In meiner Ausbildungszeit hab ich direkt mein 2ten Hund dazu bekommen, konnte Ausbildung, Lernen UND Hunde sehr gut unter einem Hut bekommen wenn man andere Dinge streicht.
    Und jetzt.. als Vollzeit, hab ich 2 Hunde, ein Freund, mache Hundesport, gehe auf Turniere UND ja.. ich habe 2 Border Collie´s und ganz nebenbei hab ich seit 2 Jahren zusätzlich noch ein Gewerbe laufen was auch gut Nerven kostet.

    Was ich damit sagen möchte ist, man schafft alles.. man muss es nur wollen!

  19. #17
    Flumina
    Du sagst deine Eltern haben keine klaren Gründe. Das klingt jetzt doof aber manchmal gibt es keine klaren Gründe. Manchmal muss man als Elternteil einfach mal "grundlos" nein sagen und die Kinder müssen das so akzeptieren.

    Gesendet von meinem Samsung Galaxy S5 via Tapatalk

Diskussion zum Thema Eltern zu Hund überreden im Forum Hundehütte bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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