Bloodhound - jemand Erfahrungen?


  1. #1
    Schweinemama

    Bloodhound - jemand Erfahrungen?

    Ich überlege immer mal wieder eine Zweithund zu nehmen.

    Was wir bieten können:
    Ich selbst bin mit Hunden großgeworden, von Minihund (derzeit Cairn) bis hin zu Molossertyp (Erziehung ist um und auf, auch ein Molossertyp kann sanft sein, also auch unproblematisch). Zeit für Spaziergänge etwa 3 Stunden pro Tag, ich habe mir angewöhnt dass der Hund überall mit dabei ist- einkaufen gehen, spazieren gehen, kurzfristig im Auto oder vielleicht mal beim einkaufen draussen anhängen sollte kein Problem sein, ausgenommen wenn wir mal einen kurzen Ausflug machen wie Schwimmbad, Eislaufen, da müsste der Hund auch mal 1-4 Stunden alleine zu Hause sein). Bin Hausfrau, dh. eigentlich sehr viel zu Hause.
    Eine "Ersthündin", agil, geht gerne,eine ältere Dame, aber sicherlich kein altes Eisen... Also eher rüde (sie mag eher größere Hunde, mit denen spielt sie sogar - nur eben nicht übermässig lange, da fehlt die Kondition und auch der Wille, fordert auf, hopst rum wie ein
    Teenager, also sie ist wirklich noch für ihr alter aktiv). Setzt sich aber auch mal gerne zur Wehr wenn es ihr zu viel wird und hat auch einen einschüchternden Charakter.
    Kinder von Volksschule bis Abi
    Haus mit Garten,
    Umgeben von Wald - also das Riechorgan kann gefordert werden
    kleinere Radtouren im Sommer (1/2 Stunde bis Stunde mal gemächlich), spaziergänge,
    Hund sollte gerne autofahren, da wir ein Wochenendhaus haben (dort gibt es noch mehr natur - ebenfalls Haus mit Garten etc):

    Was ich bis dato gehört habe ist:
    HD - disposition, Augen (Hängelider) - Ohren - plagen mitunter Ohrenschmerzen.
    Der Hund ist ein Familienhund, ist jedoch ein Nasenhund und deswegen nur "bedingt" erziehbar (Nase steht vor dem Hirn - klar - da ist wohl mit ableinen nicht viel los) . Laufhund ist es keiner, aber er geht gerne und stetig (was ja gut wäre). Hund ist relativ groß, somit ist die Erziehung das um und auf (kein Hochspringen, kein Kinder umschupsen etc. all das wäre sicherlich eine Trainingssache). Ein ruhiges Wesen - ein kleiner Fels in der Brandung, aktiv aber nicht "Hyperaktiv", lernt sehr gerne (aber eben nur - wenn Näschen nicht was anderes will), will immer gefallen (tut eigentlich jeder Hund). Hund möchte natürlich gerne gefordert werden, dh. täglich im Wald rumlaufen (was ich sowieso mit unserer ersthündin mache, nur dass diese eben fast 100% aufs Wort hört, dh. die darf auch ohne Leine laufen, da sie nicht jagt, keine 10 Meter wegläuft und absolut menschenbezogen ist (die läuft auch bei Silvesterknallerei nicht weg - sondern kommt defintiv zu mir). Das Dämchen ist schon 13 und hat viele Lehrjahre hinter sich gebracht - wir haben sozusagen eine Symbiose gebildet und verstehen uns wortlos. Sie ist ein relativ guter "Nasenhund"; dh. sie kann ein bisschen Fährte, ist ein Jagd-begleithund (jagt nicht selbstständig, sieht aber alles und ist somit eher ein Maskottchen - das aber auch auf kurze Fährten gesetzt werden kann) bedingt durch kurze Füsschens muss ich aber mit, da es mitunter unüberbrückbare Hindernisse gibt die altersbedingt zu verletzungen führen könnten ( Schulterhöhe 30 cm)...

    Das einzige an dem ich noch hadere ist: die Größe (ist unpraktisch, weil so einen kleinen Hund wie meine nehme ich hoch, war schon heilfroh als sie sich mal beim laufen fast die Schuler ausgekugelt hat, da sie mit einer Pfote in ein Loch hineingetreten ist und es sie dabei mehrfach überschlagen hat, bloodhunds haben aber auch größere Pfoten und die Nase ständig am Boden, eine Geschwindigkeit die mehrfaches Überschlagen bringen könnte, haben sie wohl auch nicht ) - das ist wohl mit einem Bloodhund nicht so möglich. Das gleiche gilt für im Bett schlafen (meine althündin hat ein wenig Arthrose, die darf ins Bettchen, Bloodhound - da müsste ich ein eigenes Babynestchen aufbauen um platz zu schaffen).
    Geändert von Schweinemama (26.01.2018 um 12:14 Uhr)

  2. Anzeige
    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #2
    karl-käfer
    Warum hast du dir den Bloodhound ausgesucht?
    Zur Jagd möchtest du doch nicht gehen, oder? Mantrailing?
    Als reinen Familienhund halte ich diese Rasse für nicht geeignet.
    Stehen denn noch andere Rassen zur Auswahl?

  4. #3
    Midoriyuki
    Ich kenne zwei, die als Trümmerhunde eingesetzt werden.

    Ganz nett, aaaaber:

    Sie leben überwiegend draußen mit freiem Zugang zum Haus.
    Die Räume in die sie dürfen sind "sabbersicher". Wer einen bloodhound hat, sollte damit wirklich überhaupt kein Problem haben.
    Und sabberresistenten Besuch

    Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass man durchaus 2-3 Mal täglich umziehen kann, wenn man ohne komisch wirkende "Rotzflecken" irgendwo hin möchte.
    Handtuch am Gürtel ist bei diesen Hunden Pflicht um zwischendurch mal abzutrocknen.

    Bloodhounds sind absolute Spezialisten und deine Ansprüche passen eig auf sehr viele weniger massiv spezialisierte Rassen und auch auf viele nette Mischlinge

    Daher schließe ich mich diesbezüglich karl-käfers Fragen an

  5. #4
    McLeodsDaughters
    Vor einigen Wochen war im ZDF diese Kate Kitchenham in England bei einem Bloodhound-Züchter, der mit denen "Fuchsjagden" (ohne Fuchs) gemacht hat. Der hatte auch gesagt, dass man sie nicht im Haus haben möchte und sie ohne Arbeit nicht glücklich sind. Tierisch britisch hieß die Sendung, kann man sich noch in der Mediathek anschauen.

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