Psyche des Hundes


  1. #1
    JojoKira

    Psyche des Hundes

    Hallo Leute,
    Ich hoffe mir kann jemand helfen.
    Ich habe eine Hündin 2 jahre alt,
    Also mal von ganz vorne angefangen. Ich habe sie damals als Welpen gekauft und wegen unserem Sohn zwischen zeitlich an eine Freundin gegeben. Sie kam 2016 wieder zu uns zurück (nach einem Jahr ) erstens hat sie keine Regeln gekannt und wollte immer ins Bett usw. Ok hab ich ihr alles andersrum beigebracht und viel mit liebe und Zeit hinbekommen. Jetzt ist nur ein Problem . Sie ist sehr sehr anhänglich folgt auf Schritt und tritt, ich gehe kurz ohne sie raus um den Müll raus zu bringen und wenn ich wieder komme dreht sie komplett vor Freude duech . Wenn ich strenger werde und sie auf ihr Platz schicke geht sie in Zeitlupe mit eingezogenem schwanz und Kopf gaaaaanz langsam hin uns guckt ganz panisch. Sie ist so an sich total aufgeschlossen und
    freut sich auf bekannte sie verrückt und quietscht richtig. Eskaliert wenn ich nach der Arbeit nachhause komme . Und das alles obwohl ich viel Zeit mit ihr verbringe. Am liebsten würde sie die ganze Zeit bei mir liegen , dann ist sie glücklich aber sie kommt mir vom psychischen sehr labil vor denn sie sieht sehr traurig aus . Hört kaum noch und ist sehr eigenartig geworden . Wenn ich ihr fressen gebe rennt sie weg und frisst erst wenn keiner im Raum ist. Ich hab das Gefühl sie ist unglücklich und jeden Tag traurig aber ich weiß nicht was ich machen soll. Denn langsam gehen mir die Ideen aus. Wir lieben sie und geben ihr die liebe die sie braucht aber ich kann nicht 24/7 bei ihr sein. Ich bin im Wohnzimmer da liegt sie . Ich gehe für 5 min in einen anderen Raum und schon ist sie da und guckt mich an. Wenn ich auf der Couch abends sitze und sie auf ihrem Platz. Versucht sie mich mit blicken zu therapieren uns guckt mich an bis ich ins Bett gehe sie blinzelt kaum und guckt auch nirgendwo anders hin ausser zu mir. Wir haben viele Spaziergänge zusammen und spielen ausgelassen machen Kunststücke. Wir reisen und kuscheln und trotzdem scheint ihr das alles nicht zu reichen uns sie braucht noch mehr liebe . Ich weiß nicht was ich machen soll . Sie ist total labil . Wenn ich sie Anmecker weil sie was böses getan Hat dann bricht in ihren Augen die Welt zusammen . Kurz und knapp gesagt der Hund würde für mich sterben sie ist total krass . Jeder Hund würde schlafen . Sie guckt . Jeder Hund würde sofort fressen . Sie nicht. Sie mag unseren Sohn auch aber ich bin ihre Nummer 1 . Und meinen Mann ignoriert sie generell es sei denn er soll mal streicheln. Auch wenn Personen im Haus sind und ich los gehe sitzt sie die ganze Zeit vor der Tür uns fiept bis ich wieder da bin . Egal was ist. Ist eine kleine Jack russel pekingese mix Hündin. Bitte ich hoffe ihr könnt mir helfen . Ihr Verhalten macht mich manchmal echt fertig . Es nervt mich auch in letzer Zeit sehr weil es schon seid August 2016 so geht . Das ist echt extrem . Auch wenn sie mit meinem Mann im garten ist und ich los gehe bellt sie wie verrückt sobald ich mich entfehrne . Sie geht auch nicht mit jemand anderem Gassi sie dreht sich ständig um uns muss sich hinterher ziehen lassen und macht auch nicht ihr Geschäft.

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  3. #2
    Keisuke
    Hey,

    das klingt nach einem sehr unsicheren Hund, der eben große Verlustängste hat und deshalb so an dir klebt.
    Wurde ihr überhaupt einmal beigebracht, allein zu bleiben? Wenn ja, wie?

    Wie sieht euer Alltag aus? Wie viel geht ihr Gassi, was unternehmt ihr sonst noch so, wie lange ist sie allein usw. usf.
    Erzähl' am besten einfach ein bisschen von eurem normalen Tagesablauf

    Wann meckerst du sie denn an?

    Sehr sensible Hunde kommen damit einfach nicht klar. Außerdem neigen wir Menschen dazu, komplett falsch zu bestrafen. z.B. nützt es nichts, den Hund anzumeckern, wenn er ins Haus gepieselt hat und neben der Pfütze sitzt. Schimpft man dann, dann kann der Hund das schlichtweg nicht verknüpfen - für ihn kommt das Gemecker einfach aus heiterem Himmel. So etwas verunsichert einen unsicheren Hund dann nochmal mehr.
    Ich würde also nochmal genau, ganz genau nachgucken, ob das Gemecker überhaupt nötig ist

    Geht ihr zur Hundeschule oder habt ihr schon einmal an einen Hundetrainer gedacht?

  4. #3
    Schweinemama
    Ich würde sagen, es ist einerseits eine sehr unsichere HÜndin und andererseits kann sie deine Gedanken lesen. Du bist selbst verunsichert - dh. der Hund flippt schon mal von vornherein aus, weil es könnte ja sein - dass...

    Ich würde sie nebenher mitlaufen lassen, dabei sein lassen und ihr aber auch gleich erklären, du machst das toll, bitte bleib bei fuss... Du machst das toll -lass dich kraulen. bleib bei mir - ich möchte nicht dass du weggehst. Aber ich würde da auch sehr auf die eigene Körpersprache achten... (Tiertrainer hilft dir dabei). Du musst ihr das Selbstbewusstsein geben - indem du es "vorlebst". Du brauchst mich nicht beschützen, geh dich hinlegen. Du brauchst nun nicht auf mich aufpassen, diese Hunde sind ewig angespannt - weil sie Angst haben dass du wegläufst, irgendwas passiert, ein Besucher kommt, etc etc... Du musst ihr zeigen, das es auch ihr Recht ist, sich mal hinzulegen, entspannt zu schlafen und mal runterzukommen, sonst hetzt sie sich ständig und dauernd nur auf - und ein ewig "erregter" Hund macht dann leider fehler. Und wenn sie beruhigt im Bett schläft neben dir, würde ich das in dem Fall sogar zulassen, weil der Hund dann endlich runterkommt von seinem Trip "aufpassen, nichts falsches machen, gefallen wollen, mach ich eh alles richtig, und darf ich das überhaupt".

    Es gibt sehr verunsicherte Hunde und das ist mitunter ein Pulverfass, denn verunsicherung und das Hinschnappen - weil es einfach auf einmal zu viel war - hängen sehr nahe aneinander. Sie wird sicherlich nicht beissen - aber sie benötigt dann etwas zum abreagieren, ich würde mit ihr mal ins Tiergeschäft gehen und am besten etwas zum kauen, zum ins Maul tragen kaufen - etwas was nicht unbedingt quietscht und tröttet wenn man reinbeisst - sondern es geht einfach darum - den Stress in das Pupperl zu entladen... Und dann könnt ihr trainieren. - Stress - Pupperl, lob - Pupperl... so ein Pupperl nimmt sehr viele Emotionen auf - und leitet sie ab...

    Bei Kind und Hund würde ich auch den Tiertrainer fragen. Es gibt durchaus Hunde (vor allem die verunsicherten) die machen sich zur Lebensaufgabe eine "Mutterrolle" bei der Erziehung des Kindes zu tragen. Da gehören regeln her, du "Mensch" bist die Mutter, du brauchst diese "Unterstützung" nicht.

    Ich habe selbst so eine verunsicherte Dame bei mir aufgenommen, mittlerweile ist sie 13 Jahre alt und sie ist ein Schatz. Wir haben lange trainiert um diese Überschwänglichkeit wegzubekommen, das Selbstbewusstsein zu stärken und ihr auch zu erklären, Mein Baby - du darfst zusehen, du darfst aufpassen, denn mir ist passiert, dass jemand Fremder in den Kinderwagen gegriffen hat und ihm meine kleine 6 Kilo hündin an die Wand gestellt hat dafür... Sie hat damals ihre Kompetenzen weitaus überschritten, und dabei wollte sie nur auf ihr "Rudel" aufpassen. Mittlerweile ist sie routiniert im Umgang mit Kindern, besucherkindern, sie holt mich manchmal wenn die Kinder raufen und sie nun nicht weiss, ob sie jemanden retten oder helfen muss. Aber sie greift nicht ein.

  5. #4
    Knopfstern
    Hey,

    Mal ne Frage, was war der Grund, weswegen ihr sie für 1 Jahr abgegeben habt?
    Wie alt ist dein Sohn und wie alt ist deine Hündin?

  6. #5
    JojoKira
    Hey also weg geben mussten wir sie damals weil mein kleiner immer schlimm Aufschlag bekommen hatte als sie ihm nur etwas zu Nahe kam und schlimme Anfälle bekommen hatte.
    Sie ist auf das Datum genau ein Jahr jünger als mein Sohn . Er wird im März 4 und sie 3 jahre .

    - - - Aktualisiert - - -

    Hey Hey
    Also alleine bleiben an sich zuhause kann sie Tags über . Sobald es dunkel wird ( jetzt zur Winterzeit) und ich mal am frühen Abend einkaufen fahre bellt sie nur... weswegen kann ich mir nicht erklären.
    Also unser Tagesablauf ist so:
    Wir stehen frühs gegen 6 auf und ich gehe direkt mit ihr raus. Dann wird gefüttert und kurz gekuschelt. Dann wende ich mich an meinen Sohn mache ihn fertig bringe ihn in die Kita gehe arbeiten bis 14 Uhr bin 14.30 zuhause mit dem kleinen da ich meine Arbeit im Dorf habe. Dann ist sie so knapp 6 Stunden alleine womit sie auch klar kommt, so kommt mir das rüber zumindest. Wir gehen rein sie flippt aus wird kurz ignoriert und wenn sie sich beruhigt hat nach 5 Minuten wird sie nachdem wir uns ausgezogen haben und richtig angekommen sind, begrüßt. Das hat mir eine Trainerin geraten und es geht auch so lala , besser als zu der Zeit wo wir sie gleich begrüßt haben als wir in die Tür rein sind. So dann gehe ich gleich ne Runde raus mit ihr lasse sie schön laufen und ihr Geschäft errichten und gehe rein. Dann wird auf die Couch gesetzt alle zusammen kurz gekuschelt und herunter gefahren. Dann steht die Uhr 16 Uhr . Um 16.30 geh ich dann immer nochmal kurz raus mit ihr und einer weiteren Hündin zum toben auf die Wiese. Dann wird gegen 17.30 Abendbrot für uns und neben Bei gleich für den Hund vorbereitet ( weil sie dann nicht bettelt)
    Dannach wird noch etwas gekuschelt (Abendbrot verdaut) bettfertig gemacht und so weiter und dann geht's für den kleinen um 19 Uhr ins Bett. Ich gehe wenn der kleine im Bett liegt selbst duschen und um 20 Uhr nochmal eine ganz große Runde im Dorf damit sie für die Nacht entleert schlafen kann. Dannach so gegen 21 Uhr wird nochmal eine Stunde auf der Couch verbracht nachdem alles sauber , schick und vorbereitet für den nächsten Tag ist . Und dann hol ich sie erst dann auf die Couch zum kuscheln knutschen schmusen bis 22 Uhr und dann geht's ins Bett. Wo sie auch freiwillig im Schlafzimmer auf ihr Platz geht und endlich ruhig schläft. Manchmal ist der Tag auch etwas anders wenn zum Beispiel einkaufen usw dazwischen kommt dann verschiebt sich das von der Zeit her.
    Wir haben einen grossen garten und sind besonders im Sommer jeden Tag da und machen mit Freunden die auch Kinder oder Hunde haben abends einen Lagerfeuer Abend und und und . Und da ist sie immer dabei .

  7. Adbot

  8. #6
    Knopfstern
    Hey,

    Also, für mich klingt das alles danach, das dein Hund dir nicht mehr vertrauen kann.
    1 Jahr von dir getrennt ist eine enorm lange Zeit.

    Ich hatte das nach der Geburt meines Sohnes letztes Jahr im August, da musste mein Hund drei Wochen bei meinem Vater- in meiner Wohnung- bleiben. Da ich mit unserem Zwerg nicht in die Wohnung konnte, da dort schimmel war.
    Dann haben wir ihn nach drei Wochen abgeholt und sind 700km umgezogen. War in einer neuen Umgebung, mit Kind, mit meinem Partner der sieben Jahre Fernbeziehung mit mir zu dem Zeitpunkt hatte, etc.
    Mein Hund zeigte mir ganz stark, das er mir nicht mehr vertraut, er hatte immer die Angst, wenn ich gehe, das ich nie wieder komme.
    Er bellt und jault hier die Wohnung zusammen...Bis heute. Und ich befürchte auch langsam, das wir dieses problem nicht mehr in Griff bekommen.
    Er klebt an mir, die Situation, das nun ein Kind da ist, ist für ihn neu etc.

    Wenn ich alleine weg gehe, mit Kind, dann geht es eiiiiiinigermaßen mit der ruhe.
    Gehen wir aber zusammen mit Herrchen weg, ist vorbei. Der brüllt uns hier die Wohnung zusammen.

    Das "extreme" freuen ist ein Zeichen von Stress abbauen. Hunde, die entspannt sind, die werden dich nicht überschwinglich begrüssen, im gegenteil, diese werden dich verschlafen angucken.

    Was nun aber machen...Mir fehlt auf eurem Tagesplan ein wenig die Kopfarbeit des Hundes, spielen ist ja schön und gut, aber wie lastet ihr das Tier richtig aus? Du schreibst zwar Kunststücke, aber wann haben die platz? Nicht zwischen Kind und Haushalt, sondern so richtig Zeit für euch?

    Wir sind auch gerade dabei, wieder einen vernünftigen Plan rein zukriegen, das er ausgelastet wird.
    Es ist nur manchmal nicht so einfach, wie man denkt.

    Was ist der Hund für eine Rasse? Ich hatte was von Terrier gelesen? Finde die stelle aber irgendwie nicht wieder?

    Ich kenne das problem, welches du gerade hast, jedoch sehr gut. Und auch ein befreundeter Trainer sagte mir "du musst erstmal wieder am vertrauen arbeiten." Tja, so lange der Hund nicht alleine sein kann, muss er im Auto mit zum Einkaufen. Oder unsere lieben Nachbarn passen auf ihn auf.

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