Kleinwuechsiger Schaeferhund?


  1. #1
    Chica&Sam

    Kleinwuechsiger Schaeferhund?

    Liebe Tierfreunde,

    im November 2017 habe ich mir einen grossen Lebenstraum erfuellt und mir nach langer Ueberlegung und Organisation einen Schaeferhundwelpen zugelegt.

    Sam wurde im Alter von (angeblich) 8 Wochen abgegeben. Lange wurde an dem Gebutsdatum gezweifelt, da er fuer sein Alter ziemlich klein und leicht gewesen ist.
    Er kommt aus einer Hobbyzucht. Die Elterntiere sind praechtige Wesen.
    Sam ist inzwischen 20, fast 21 Wochen alt und ich war lange Zeit
    der Hoffnung er wuerde aufholen, was ihm fehlt und dass er einfach nur sehr langsam waechst.
    Ich muss hinzufuegen, dass er kein grosser Esser ist. Inzwischen liegt der Verdacht nahe, dass er kleinwuechsig ist und niemals die groesse eines normalen Schaeferhundes erreichen wird. Am Dienstag habe ich einen Termin beim Tierarzt um mich mit denen diesbezueglich mal auseinander zusetzen und einen DNA-Test zu machen. Ich habe mich in den letzten 2 Tagen viel ueber diese Krankheit und was sie mitsich bringt informiert. Ich mache mir grosse Sorgen.

    Sam hat eine Widerristhoehe von knapp 40cm und wiegt gerade mal 7kg.
    Wenn er mal eine Endgroesse von ca. 65cm und ein gewicht von ca. 35kg bekommen soll, mache ich mir natuerlich berechtigt Sorgen,
    da er ja nicht Ewigkeiten wachsen wird. Ich habe gelesen, dass die meisten Schaefis in seinem Alter zwischen 16 und 20kg wiegen.

    Ihm fehlt also 3/4 seines SOLLgewichts.

    Hat hier jemand Erfahrung mit kleinwuechsigen Schaeferhunden?

    - - - Aktualisiert - - -

    Es gibt verschiedene Arten von Kleinwuechsigkeit, bei Sam scheint es sich um den proportionierten zu handeln. Nicht die mit den kurzen Beinen. Er ist einfach nur sehr klein und schmal. Eventuell liegt es aber auch wirklich nur daran, dass er kein guter Esser ist und ich hoffe, dass er eventuell doch noch einen Wachtumsschub bekommt.

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    Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.



  3. #2
    Foss
    Grüß dich,

    Welche Gesundheitsatteste wurden Dir gezeigt?
    Wieso hast Du dir diesen Züchter ausgesucht? Was hat Dich an ihnen überzeugt?

    Bei einer guten Hundezucht wissen die Züchter sehr sehr viel über die Linie der Hunde, führen Buch über Krankheiten, Defekte, aber auch Prüfungsergebnisse etc. und können gewisse Krankheiten sogar auf bestimmte Hunde zurückführen. Im Idealfall werden bei gewissenvollen Züchtern solche Tiere nicht mehr zur Zucht eingesetzt.
    Hierzu gibt es entsprechende Gentests und DNA-Analysen mittlerweile. All das sollte ein guter Züchter entsprechend berücksichtigen und darauf zurückgreifen.

    Konnte Dir dein Züchter darüber Auskunft geben?

    Kann natürlich einfach "Pech" sein und Dein Junghund ist wirklich kleinwüchsig - im blödesten Fall hast Du jedoch falsche Elterntiere gesehen und jemand hat einfach versucht, Dir einen Hund zu verkaufen, der nicht dem entspricht, was Du suchst.

    Was sagt Dein Hobbyzüchter denn bezüglich der Situation?
    Ein guter Züchter steht Dir auch mit Rat und Tat zur Seite um zu beraten und Hilfestellungen zu geben.
    Hast Du Kontakt mit den anderen Welpenbesitzern?
    Besteht die Möglichkeit, das Wachstum und andere Dinge mit den anderen Tieren zu vergleichen?

    Auch darüber führt ein guter Züchter Buch.

    Ein Foto wäre natürlich hilfreich Vielleicht möchtest Du ja eines hochladen.

    Wie sieht es denn mit der Ernährung aus?
    Was hast Du bisher denn so gefüttert? (evtl Frischfleisch zufüttern, durch das Eiweiß wachsen Hunde recht gut)
    Blut-Test, Kotprobe etc. wurde gemacht um organische Schäden auszuschließen?

    LG Foss

  4. #3
    Chica&Sam
    Hallo Foss, lieben Dank fuer deine Antwort schonmal.

    Es handelt sich wie gesagt um eine Hobbyzucht. Die Eltern meines kleinen sind ein Paerchen. Mir wurden keinerlei Atteste vorgelegt. Er hat sich Anfangs auch nicht grossartig von den anderen 6 Welpen unterscheiden lassen. Ich wurde lediglich darauf hingeweisen, dass er zu klein und zu leicht fuer sein Alter gewesen ist.
    Lies sich meines Erachtens aber rein Optisch nciht von seinen Geschwistern unterscheiden, wie ich das beurteilen konnte. Die waren genauso gross und genauso schwer wie er, also war ich der Hoffnung, dass er einfach nur was aufzuholen hat, da er ja von Anfang an nicht gut gegessen hat.

    Ehrlich gesagt habe ich mich aus dem Bauch heraus fuer diese Zuechterin entschlossen. Eine Wirklich sehr sympathische Frau, die mir auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite steht. Wie gesagt sind die Eltern von Sam normal gross. Bzw. sein Vater ist riesig gross und kraeftig/sportlich und seine Mama eine normal grosse zierliche Schaeferhund Dame. Wenn es sich wie gesagt um eine Hobbyzucht handelt, kann ich nachvollziehen, dass man nicht damit rechnet, dass die Eltern (wenn sie normal sind) dieses Gen insich tragen.
    Ich habe sie ueber meine Vermutung informiert und sie ist geschockt. Sie wuerde gerne ueber die Testergebnisse informiert werden, weil diese Information ja auch wichtig ist, sollte sie weiter mit den Eltern zuechten wollen. Ein anderer Welpe aus diesem Wurf von insgesamt 7 ist ebenfalls kleiner (was fuer die statistischen 25% spricht, die weitergegeben werden). Leider habe ich kein KJontakt zu den anderen Welpenbesitzern.

    Er bekommt Sowohl Nass, als auch Trockenfutter, auch Frischfleich, Eier und Gemuese. Ich versuche soviel wie moeglich in ihn rein zu bekommen, aber groesstenteil verweigert er es.
    Es wurden bisher keine Tests gemacht, wie gesagt werde ich mich am Dienstag mit meiner Tieraerztin auseinandersetzen.

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    Hier ein paar Bilder

    Sam kurz vor der Abgabe: https://picload.org/view/daaggawr/24..._2838.jpg.html
    Sam als ich ihn zu mir geholt habe: https://picload.org/view/daaggawa/23..._3138.jpg.html
    Sam vor 2 Wochen: https://picload.org/view/daagglri/27..._4035.jpg.html

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    Ich bete, dass es sich lediglich um eine Wachtumsverzoegerung handelt und er eventuell doch noch einen Schub bekommt in naechster Zeit und dass er mindestens mittelgross wird. Vielleicht liegt es wirklich nur an der Ernaehrung... Ansonsten scheint er gesund zu sein. Er ist sehr agil.

  5. #4
    Midoriyuki
    Wenn es sich wie gesagt um eine Hobbyzucht handelt, kann ich nachvollziehen, dass man nicht damit rechnet, dass die Eltern (wenn sie normal sind) dieses Gen insich tragen.
    Genau deswegen sollte man auch nicht zum "Hobbyzüchter" ohne Gesundheitstests etc. gehen. Die Sympathie der "Züchterin" macht die Hunde nicht gesund. Papiere sind keine Dekoration, sondern sollen eben genau so etwas verhindern- Hunde, die scheinbar gesund sind aber sehr unschöne Sachen weitergeben, weil die "Züchter" keine Ahnung haben.

    Der Drops ist für dich jetzt gelutscht, weil du ihn ja schließlich schon hast, aber ich würde persönlich die Züchterin durchaus mit entsprechenden TA-Rechnung konfrontieren und darauf drängend, dass sie alle Welpenkäufer darüber informiert.
    Sollte von denen nämlich einer auf die Idee kommen ähnlich gedankenlos zu verpaaren trägt sich das schön weiter.

    Im Übrigen dürfte es eine rezessive Geschichte sein, sprich Vater und Mutter tragen beide das entsprechende Gen, wenn es das denn ist und keine Mangelernährung oder aber ein Mix, weil da noch ein anderer Rüde drauf war.

    Ergo sollten auch die Geschwister der Eltern auf gar keinen Fall irgendwie irgendwo verpaart werden und deren Eltern auch nicht mehr.

    Das zieht einen riesigen Rattenschwanz, den ein seriöser Züchter aber überblicken kann indem er die Stammbäume und Zwinger der jeweiligen Tiere kennt.

    Bei "Hobbyzuchten" hat man dann einen kranken Hund und weiß, dass mit dem Genmaterial lustig weiter kranke Tiere in die Welt gesetzt werden können.

  6. #5
    Chica&Sam
    Midoriyuki, danke fuer deinen Beitrag. Leider ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Die Zuechterin zeigt sich wenig einsichtig.

  7. Adbot

  8. #6
    Midoriyuki
    Das ist extrem schade.

    Solltest du dennoch irgendwie die Möglichkeit haben andere Welpenbesitzer ausfindig zu machen würde ich das versuchen.

  9. #7
    Chica&Sam
    Ich bin inzwischen (jetzt, wo mir das alles bewusst wird und ziemlich offensichtlich erscheint) einfach nur traurig und enttaeuscht.

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    Die Zuechterin sagt, das waere bisher nie vorgekommen.

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    Ich habe keinerlei Informationen ueber die anderen Welpenbesitzer und die will sie aus persoenlichen Gruenden wohl auch nicht herausgeben. Was mir ehrlich gesagt bis zum Himmel stinkt. Die Besitzerin des Hundemaedchens welches ebenfalls etwas kleiner war, ist laut ihrer Aussage "eine arrogante Ziege" und sie haette nie wieder was von ihr gehoert.

    - - - Aktualisiert - - -

    Ich fuehle mich so machtlos.

  10. #8
    Midoriyuki
    Dass du wütend und enttäuscht bist kann ich durchaus nachvollziehen.
    Warte trotzdem erstmal die Testergebnisse ab.

    Ganz generell verlinke ich dir aber trotzdem nochmal was zum Thema Garantie etc. beim Hundekauf.
    Klingt fies, weil es schließlich Lebewesen sind, aber grundsätzlich würde ich persönlich keinen Vermehrer, der durch Unwissenheit und "Och, Welpen machen sich ja quasi von selbst"-Mentalität kranke Tiere riskiert so aus der Nummer raus kommen lassen.

    https://www.veith-hallmann.info/wiss...ez%C3%BCchter/

    Habt ihr einen Kaufvertrag abgeschlossen und hast du eventuell irgendwelche schriftlichen Nachweise?

  11. #9
    Chica&Sam
    "Beim Welpenkauf kann normalerweise kein Züchter eine Gewähr für die Freiheit von genetischen Erkrankungen geben. Genetische Erkrankungen zeigen sich häufig über viele Generationen hinweg oder als nicht vorhersehbare Folge einer bestimmten Verpaarung. Das genetische Erbpotential von Hunden ist noch nicht so weit erforscht, dass vorausgesagt werden kann, ob und welche Erbkrankheiten Folge einer bestimmten Verpaarung sind."

    - - - Aktualisiert - - -

    Interesanter Artikel zu den rechtlichen Grundlagen - vielen Dank!

    - - - Aktualisiert - - -

    Und ja, es wurde ein Kaufvertrag vereinbart.

  12. #10
    Lydina
    Hallo,

    ich weiß nicht ob das auf den Bildern eventuell täuscht, aber auf dem einen Bild ("Sam, als ich ihn zu mir geholt habe") sieht es fast so aus, als wäre da ein Spitz reingemischt, so vom Gesicht her, aber das mag wie gesagt auch täuschen. Es gibt doch auch diese Großspitze, die aber trotzdem kleiner bleiben als Schäferhunde.
    Eventuell ist da ja doch noch was anderes in der Linie als ein Schäferhund, das sich durchgesetzt hat, weswegen er so klein bleibt, wobei das ja nicht zwangsläufig ein reinrassiger Spitz als Elterntier gewesen sein muss. Aber das wäre halt nur meine Theorie gerade.

    Liebe Grüße!

  13. #11
    Chica&Sam
    Also laut Kaufvertrag vom 17.11.2017 wurde mir ein reinrassiger Schaeferhund, geboren am 25.09.2017 verkauft. Es steht auch drin, dass er tieraerztlich untersucht wurde, entwurmt und geimpft abgegeben wurde.

    des Weiteren steht dort folgendes: "Dem Kaeufer sind weder offensichtliche, noch verborgene Maengel bekannt. Der Kaeufer kauft den Hund wie besehen. Gewaehrleistungsansprueche sind ausgeschlossen. Es handelt sich um eine private und nicht gewerbliche Hobbyzucht. Die einschlaegigen Bestimmungen des BGB finden keine Anwendung. Der Kaeufer versichert, dass er den Hund nicht fuer dritte Personen erwirbt. Er sichert eine ordnungsgemaesse, dem Tierschutz entsprechende Haltung des Hundes. Er wird den Hund weder an einer Kette, noch an einer anderen Anbindungsvorrichtung halten. Er verpflichtet sich weiterhin, , die Zuechterin zu benachrichtigen, ehe er sich Dritten gegenueber verpflichtet das Eigentum an dem hund an diese zu uebertragen."

    Unter "Individuelle Vereinbarungen" wurde festgehalten, dass Sam unterentwickelt ist und zur Zeit noch kein Hoden tastbar war.

    Bei der tieraerztlichen Untersuchung am 14.12.2017 war er scheinbar kerngesund.

    - - - Aktualisiert - - -

    Dass die Bestimmungen des BGB keine Anwendung finden, bloss weil es sich um eine Hobbyzucht handelt ist doch Quatsch.
    Geändert von Chica&Sam (25.02.2018 um 22:08 Uhr)

  14. #12
    Midoriyuki
    Würde mich auch sehr wundern, dass das BGB einfach so auszuhebeln wäre.
    Problematischer dürfte da schon eher der Passus sein, dass du ihn bekanntermaßen unterentwickelt o.ä. übernommen hast.

    WENN du da irgendwelche Schritte einleiten wollen würdest und zufällig rechtsschutzversichert bist würde ich das durchaus mal einem Anwalt vorlegen.
    Aber wie gesagt- das würde ich persönlich aus reiner Zornigkeit über verantwortungslose Hobbyzüchter tun

  15. #13
    Chica&Sam
    "Unterentwickelt" heisst ja nicht, das der Gendefekt bekannt gewesen ist. Wenn er wirklich unterentwickelt gewesen waere, haette er das inzwischen schon aufholen koennen.

    Also wenn ihr mich fragt, stimmt da gewaltig etwas nciht. Warum sollte man sowas denn in einen Vertrag schreiben? Um sicher zu gehen? Um etwas zu vertuschen?

  16. #14
    Kompassqualle
    ich weiß nicht ob das auf den Bildern eventuell täuscht, aber auf dem einen Bild ("Sam, als ich ihn zu mir geholt habe") sieht es fast so aus, als wäre da ein Spitz reingemischt, so vom Gesicht her, aber das mag wie gesagt auch täuschen.
    Tatsächlich ist das auch meine erste Assoziation, für einen Schäferhundwelpen hat er auch auf dem ersten Bild schon einen eher kurzen Gesichtsschädel, große Augen und eine sehr hohe Stirn.
    Auf dem Bild kurz vor der Abholung wirken auch die Pfoten sehr klein, allgemein hat er für mich eher den Habitus eines kleiner bleibenden Welpen, wirkt dabei aber insgesamt gut proportioniert.

    Wer weiß, warum die Züchterin keine Auskunft geben möchte, wenn du keine Papiere hast, kann es theoretisch auch sein, dass die Hunde die du gesehen hast nicht die Eltern sind und alle Welpen in dem Wurf so klein waren.

    Noch eine Frage zu dem letzten Bild: ist das nur ein unglückliches Foto, oder steht er immer hinten so stark eingeknickt?

  17. #15
    Chica&Sam
    Komisch, aber viele Leute stellten mir bereits die selbe Frage o.O Aber wenn hier zweifel bestehen kann auch hier ein DNA-test helfen, oder?

    Ich glaube, es handelt sich bei dem letzten Bild um einen seltsamen Winkel. Oder taeusch ich mich nun? Das hier ist von heute: https://picload.org/view/daarawdr/wh...3.24..jpg.html

  18. #16
    Midoriyuki
    Mit einem DNA-Test könnte man die Reinrassigkeit nachweisen, ja.
    Funktioniert nur bei erfassten Rassen, der Schäferhund ist allerdings entsprechend erfasst.

    Kostet halt nicht unbedingt wenig Geld.
    Bewegt sich, wenn ich mich nicht irre im Rahmen so ab 90,-.

  19. #17
    Chica&Sam
    Um Gewissheit zu haben finde ich halten sich die Kosten im Rahmen. Kann man das auch beim Tierarzt machen lassen?

    Sorry, dass ich so unerfahrene Fragen stelle, aber das ist mein erster Hund.

  20. #18
    Audrey
    Zitat Zitat von Midoriyuki Beitrag anzeigen
    Würde mich auch sehr wundern, dass das BGB einfach so auszuhebeln wäre.
    Warum? Ich hab das in der Arbeit andauernd in Verträgen, daß da steht, daß §§ XYZ BGB keine Anwendung finden. Die Formulierung "die einschlägigen Paragraphen" find ich allerdings witzig und absolut nicht standhaft ....

  21. #19
    Chica&Sam
    Es ist doch irgendwie herzlos vom Kaufvertrag zurueckzutreten, wenn sich einer der Vermutungen bestaetigt, oder? Jedoch bin ich sehr enttaeuscht, dass ich vermutlich nicht das bekommen habe, was ich wollte.

  22. #20
    Nienor
    Du musst ja nicht vom Vetrag zurücktreten - hier handelt es sich ja um ein Tier und nicht um einen Pullover.
    Aber selbst da könnte man Nachbesserung oder Preisreduktion verlangen.
    Bei Tieren kann man bei versteckten Krankheiten (aber bewusst in Kauf genommenen oder gar dem Züchter bekannten) sogar Geld für die tierärztliche Behandlung rausklagen.

  23. #21
    Midoriyuki
    Audrey, eben diese Formulierung meinte ich - "einfach so" war gemeint im Sinne von "so formuliert und behauptet".War vllt. nicht ganz klar, grundsätzlich kann man das durchaus, das weiß ich

  24. #22
    Roshinu
    Ich senf hier mal dazu, weil mich das Ganze an etwas erinnert ...


    Wie ich die Katze meiner Schwester das erste Mal gesehen habe, dachte ich ich hätte es mit einem maximal 10-11 Wochen alten Tier zu tun, die kleine war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits 16 Wochen alt (stammt vom Bauernhof einer ehemaligen Bekannten meiner Schwester, Geburtsdatum ist deswegen bekannt).

    Alle anderen Geschwister waren in ihrer Entwicklung völlig normal, nur die meiner Schwester war immer ein "Zwerg" und in der Entwicklung eindeutig etwas hinten nach.

    Aussage des Tierarztes: seine Vermutung war, dass das Muttertier etwas später nochmals gedeckt wurde und dabei die Nachzüglerin entstanden ist. Im Endeffekt hat es sich bei ihr um eine Frühgeburt gehandelt, da sie mit den älteren Kitten mit geboren wurde.

    Es hat sich alles soweit verwachsen, sie ist normal groß und ein absolut liebenswertes Untier, die auf der einen Seite ihre Spielkameradin (natürlich auch eine Samtpfote) ärgert und auf der anderen Seite die absolute Schmuserkönigin ist, wenn man denn zu den Auserwählten gehört, die sie an sich heranlässt.
    Allerdings hat sie gut ein Jahr gebraucht, bis sie das aufgeholt hatte.

    Ich weiß jetzt natürlich nicht ob sich das auch auf Hunde umlegen lässt, aber nachdem eine Hündin während den gesamten Stehtagen (zB ungewöhnlich lange Dauer der Stehtage und dann Befruchtung am ersten und am letzten Tag) gedeckt werden kann, würde ich das mal beim TA ansprechen.

  25. #23
    Midoriyuki
    Offtopic:

    Möglich ist sowas definitiv auch bei Hunden. Auch ein Grund warum ein guter Züchter nicht mehrere Deckakte mit zu großem Zeitabstand zulässt.

  26. #24
    Son-Gohan
    Kenne mich mit Schäferhund-Welpen jetzt auch nicht so aus, aber kann es sein, dass er beim Standbild hinten relativ schlecht steht?
    Also quasi schon eine Art "abfallenden" Rücken hat? Kann auch täuschen durch die Perspektive und ich weiß auch nicht, wann sich sowas zeigt, aber das fiel mir sofort auf.

  27. #25
    Chica&Sam
    Wir haben nun einen Termin fuer den Gentest, der findet am 26.03. statt, ca. 2 Tage danach werden wir das Ergebnis haben. Ich halte Euch natuerlich auf dem Laufenden. Bis dahin hoffe ich auf einen Wachtumsschub und tue mein Bestes. Ich habe heute mit der TA gesprochen. Sollte der test positiv sein, kann man mit Hormonen eventuell noch etwas pushen. Allerdings steht die Untersuchung der Organe erstmal im Vordergrund.

  28. #26
    Manija
    Hallo, mir fäät dazu der Hypophysärer Zwergenwuchs ein , der häufiger bei Schäferhunden auftritt, les dich bitte dazu unbedingt ein , da der Hund um ein Überleben zu sichern schnellst möglich nötige Hormone braucht. Am besten lässt man sein Blut in die Niederlande schicken , dort ist eine drauf spezialisierte Klinik/Labor.
    Alle Infos hierzu sind auf der folgen Seite sehr gut beschrieben , plus Infomaterial für den behandelnen Tierarzt und die Adresse des Labores:

    http://wolfdog-healthinfo.org/zwergwuchs.html





Diskussion zum Thema Kleinwuechsiger Schaeferhund? im Forum Hunderassen bzw. Hauptforum Hunde Forum:
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