Meerschweinchen - Eine Woche nach Kastration gestorben

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fireball

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Hallo,

ich war letzte Woche am Dienstag beim Tierarzt um mein über 9 Wochen altes Meerschweinchen kastrieren zu lassen.

Gleich nach der Kastration kam mir etwas spanisch vor.

Mein "Barney" lag nur mehr in seiner Hütte und war ganz niedergeschlagen.

Wir haben immer mit unserem Tierarzt gesprochen und ihn dann am Donnerstag zu ihm gebracht und er hat ihm dann eine Vitaminspritze gegeben.

Irgendwie hat meiner Meinung nach der Tierarzt das ganze auf die leichte Schulter genommen (immer viel Arbeit und immer unterwegs, keine Zeit für Privatgespräche, etc...). Er hat uns
immer wieder versichert dass es nur die Nebenwirkungen vom Kastrieren seien... also nix tragisches. Er hat ihn abgehört und gesagt er wird wieder gesund, sein Herz hört sich gut an... etc....

Am Sonntag war es dann soweit dass wir ihn dann nochmal zum Tierarzt gebracht haben. Seine Augen waren ganz klein und er war sehr teilnahmlos, konnte sich fast nicht mehr bewegen.

Diesesmal haben wir dem Tierarzt dann Dampf gemacht und er hat ihn dann ambulant aufgenommen und ihm Antibiotika verabreicht...

Gestern haben wir ihn dann wieder nach Hause geholt. Er hat sehr schwer geatmet. Es schien so als ob ihm jeder Atemzug weh getan hätte... Bei jedem Atemzug folgte ein Keuchen. Mein Tierarzt hat gesagt dass seine Atemwege entzündet sind, und sich seine Atmung schlimmer anhört als sie wirklich ist...

Als ich dann von der Arbeit nach Hause kam und ich ihn so Atmen hörte, haben wir gleich nochmal den Tierarzt angerufen und er hat gesagt wir sollen ihm nochmal Antibiotika geben...

Heute morgen als ich in mein Gehege schaute lag da nur noch mein kleiner
toter Barney.....

Ich hab danach gleich den Tierarzt angerufen und er hat gesagt dass er mit einem Virus infiziert war und er wäre sowieso früher oder später gestorben!!!!!!!?????

Jetzt will ich wissen was Ihr davon haltet:

Hat der Tierarzt gepfuscht????

Von einer Verkühlung zu einer Lungenentzündung und dann zu einem Virus???? Und dann noch diese Behauptung: "Früher oder später wäre er sowieso an diesem Virus gestorben"??????


Vor der Kastration war mein Barney eines meiner aktivsten Meerschweinchen überhaupt.

Nach der Kastration war er fast nicht mehr wiederzuerkennen.

Ich bitte euch eure Meinungen mitzuteilen.

Danke, Matthias
 
08.06.2010
#1
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Guest

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miniwok

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Na ich denke mal den Virus können wir ausschließen, das ist mit großer Sicherheit nur eine Schutzbehauptung des TA.
Es lag vermutlich eher daran das Barney zuviel Narkosemittel (weist du welche Form der Narkose er bekommen hat?) bekommen hat oder viel zulange in der Narkose lag. Das sind heutzutage leider immer noch die häufigsten Gründe dafür das ein Schweinchen eine Kastration nicht überlebt.
Diesen TA solltest du vielleicht in Zukunft meiden.

Tut mir sehr leid das Barney das Ganze nicht überlebt hat.

VG Corinna
 
Sohi

Sohi

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Tut mir auch leid um den Kleinen !

Also ich denke, dass war mit Sicherheit keine Krankheit oder ein Virus, dass war eine Narkosevergiftung. Der Kreislauf bricht komplett zusammen und das Antibiotika hat dem Kleinen den Rest gegeben.
Aber bei so einer Überdosierung des Narkosemittels kann man meistens nichts mehr tuen, da in dem kleinen Körper alles aus dem Ruder läuft.:(
 
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Simpat

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Oh, dass tut mir sehr leid für dich, der Arme. Weißt du ob es eine Inhalations- oder Injektionsnarkose war?
 
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fireball

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Hallo,


ich war leider nicht dabei, der Tierarzt allerdings hat behauptet es war eine Injektionsnarkose.

Danke für die Antworten.
 
Wildkaetzchen

Wildkaetzchen

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Und genau die Injektionsnarkosen sind es, die immer wieder Probleme machen.
Wie die anderen schon geschrieben haben und auch deine Schilderung erklärt das eigentlich.
Schau das du zukünftig zu einem TA gehst der OP´s mit Inhalationsnarkose durchführt.
 
Angelina

Angelina

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Erstmal tut es mir sehr leid, dass das Meerli gestorben ist. :(

Aber eins würde mich noch interessieren: Hat es denn nach der OP bei dir zuhause wieder angefangen zu fressen? Wenn nicht, hast du es dann gepäppelt?
 
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fireball

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Ja er hat schon wieder angefangen zu fressen, aber nicht recht viel.

Was mir aufgefallen ist, ist dass seine Augen immer verklebt und trüb waren. Nachdem er die Vitaminspritze und ein Schmerzmittel beim TA gespritzt bekommen hat, hat er sofort bei der Heimfahrt zu fressen angefangen.

Gestern habe ihm dann mit einer Spritze Antibiotika gegeben, und dann habe ich eine Schale mit Gurken etc. hingestellt, er hat nur einmal in die Gurke reingebissen, dann hat er sie liegen gelassen... Ich glaube er wollte fressen brachte aber nichts runter (wie schon oben beschrieben hat er sehr schwer nach Luft gerungen).

lg
 
E

Emblazoned

Guest
Naja - also wenn er nach der OP an sich wieder recht "fit" war und gefuttert hat und das mit den verklebten Augen und dem schweren Atmen sich erst später so rauskristallisiert hat kanns auch gut sein dass dein Meerli bereits krank in die OP gegangen ist und das keiner bemerkt hat bzw dass sich eine Lungenentzündung angebahnt hat und sich dann aufgrund der Schwächung des Körpers durch den Eingriff verschlimmert hat.
Die Symptome die du beschreibst (verklebte Augen, schweres Atmen....) passen zumindest nicht unbedingt typisch zu ner Narkosevergiftung.

Trotzdem hast du recht, der TA hätte das nicht so auf die leichte Schulter nehmen sollen.
Ich würd mir allerdings auch keinen TA suchen der nie Zeit hat... Von vorneherein nicht.

LG
 
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Julez30

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Mal eine Frage... war ein ein TA spezialisiert auf Kleintiere?
Habe auch schon Erfahrungen mit Tierärzten gemacht die zwar alles behandeln, allerdings von Kühen, Schweinen, Pferden etc... Ahnung haben, aber leider von Kleintieren kaum!
Habe schon Tiere gehabt wo der Großtier-TA gesagt hat wird wieder, wurd immer schlimmer und dann ab in die Kleintierklinik.
Groß und Kleintiere sind einfach zu unterschiedlich und man kann nicht auf jedem Gebiet Experte sein.
Mittlerweile habe ich mehr Ahnung von Erkrankungen der Meeris und Kaninchen als manch ein TA. Außer natürlich in der Kleintierklinik.
Bei dringenden Fällen nur dorthin. Haben schon einige Tiere gerettet, die unter Behandlung des Großtierarztes fast verstorben wären.
Dort gehe ich nur bei ganz leichten Sachen hin oder ich sage welche Medikamente ich brauche und hole sie mir dort ab.
Da ich auch im Gesundheitswesen arbeite kann ich kleine Dinge auch selbst verarzten.
Bei mir ist nach einer Kastra ein Hoppel fast gestorben weil die ganzen Hodensäcke, die dann ja leer sein sollten komplett unter Eiter standen. Also ab in die Kleintierklinik und gerad noch geschafft!
Außerdem bestehe ich auch nach jeder Kastra auf eine Gabe eines Langzeitantibiotikums, da sich eben solche Wunden böse infizieren können, oder das geschwächte Tier sich andere Infektionen zuzieht. Die kleinen Tiere sind sowas von empfindlich!
Wollte damit nur sagen das man besser zum Spezialisten geht, denn die Großtierärzte wissen es oft (gibt natürlich Ausnahmen) einfach nicht besser.
Übertragen zuviel von den großen auf die kleinen Tiere.
Dich trifft keinerlei Schuld, Du hast Dich auf den TA verlassen, woher sollst Du es denn besser wissen?
Habe da leider auch erst schmerzliche Erfahrungen machen müssen. Leider.
Beim nächsten Mal einfach gleich zum Fachmann, dann bist Du auf der sicheren Seite.
Ich finde es ziemlich eindeutig, das Tierchen hatte vorher ja nix.
Aber traurig finde ich das allemal!
Der TA erschien mir den Erzählungen nach wenig kompetent...
 
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fireball

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Ich habe bei dem Tierarzt schon mal ein Meerschweinchen kastrieren lassen, das war ca. 4 Monate alt, bei dem war es so dass er sofort nach der Narkose aufgestanden und ins Häuschen gelaufen ist. Dieses Meerschweinchen war am nächsten Tag genauso fit wie vorher. Da habe ich den Tierarzt dann nicht mehr gebraucht und war soweit auch zufrieden.

Beim Barney war das leider nicht so.

Vor der Kastration hab ich ihn jeden Tag ein bis zwei Stunden in den Freilauf gelassen. Da ist er dann immer herumgetollt etc..

Barney wurde so ca. um 9:00 Uhr in der Früh kastriert, und erst ca. um 18:00 Uhr von der Narkose aufgewacht. Er konnte da noch nicht mal laufen. Ich hab ihn dann eingewickelt auf einer Wärmflasche liegen lassen.

Am nächsten Tag war er dann nur mehr in seinem Häuschen. Er kam nicht heraus, und wenn ich ihn in den Auslauf gab, rührte er sich nicht viel.

Gefressen hat er nach der OP auch nicht viel. Vergleichsmäßig zu seinen beiden gleichaltrigen Schwestern hat er dann nur wenn überhaupt ein Viertel gefressen.

Da muss ich jetzt aber auch anmerken dass er vorher auch nicht der übermäßige "Fresser" war. Von seinem Wurf war er der schwächste. Allerdings hab ich mir vor der Kastration keine Sorgen gemacht, da er ja viel herumgelaufen ist und sehr aufgeweckt war, und meiner Meinung nach genug gefressen hat...

Das Traurige ist dass wir am Donnerstag nach der Vitaminspritze geglaubt haben er hätte es überstanden.

Ja und zum Thema TA: Wenn ich vorher gewusst hätte dass er nie Zeit für etwas hat etc... wäre ich gleich von Anfang an zu einen anderen Tierarzt gegangen.
Was ich bis jetzt nicht verstehe ist wenn er ein Tier ambulant aufnimmt weil es in einem schlechten Zustand ist, was hat es dann für einen Sinn das Tier am nächsten Tag in einem noch schlechteren Zustand den Besitzer zurückzubringen????

Gestern hat er uns noch versichert dass es bis heute besser wird mit der Atmung etc..
und heute nach meinem Anruf sagt er mir er wäre sowieso an einem Virus gestorben...

Ich werde auf jedem Fall den TA wechseln...

Danke für eure Antworten
 
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miniwok

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Barney wurde so ca. um 9:00 Uhr in der Früh kastriert, und erst ca. um 18:00 Uhr von der Narkose aufgewacht. Er konnte da noch nicht mal laufen. Ich hab ihn dann eingewickelt auf einer Wärmflasche liegen lassen.
Da hat das Schweinchen natürlich viel zu lang in der Narkose gelegen. Da ist alles zusammengebrochen.
Normalerweise ist gegen eine Injektionsnarkose nichts einzuwenden, solange es eine VAA (vollständig antagonisierber Anästhäsie) ist. Wir lassen fast nur so operieren, hin und wieder mit Inhalationsnarkose.

VG Corinna
 
S

Simpat

Moderator
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Ich denke auch, dass es ein Narkosefehler war, hat nichts mit Injektionsnarkose zu tun, sondern mit Dosierung, die hatte viel zu lange angehalten.
 
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Meerschweinchen - Eine Woche nach Kastration gestorben

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