Dringend! Tipps für Gespräch mit Vermieter / Hundehaltung

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Tom511

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Hallo zusammen,

entschuldigt bitte wenn mein Threadtitel etwas komisch ist, bin nämlich gerade bisschen durcheinander und brauche deswegen Eure Hilfe.

Wir
wohnen in einem kleinen Häuschen in Berlin. Auf dem Grundstück steht im Vordergrund das Haupthaus (Vermieter) und dahinter das von uns gemietete Haus. Eingang und Zugang zum Grundstück ist derselbe.

Nun wollen meine Freundin und ich uns einen Hund kaufen. Haben aus Höflichkeit mit dem Vermieter gesprochen und dieser sagte NEIN! und besteht darauf.

Im Mietvertrag steht bei uns geschrieben:


Der Mieter darf in der Wohnung Haustiere halten, soweit dies nach Anzahl​
und Größe der Tiere allgemein üblichen Vorstellungen entspricht.

Laut Hotline (Anwalt) beim Berliner Mieterschutzbund müssten wir bei diesem Passus nicht einmal um genehmigung fragen und dürften uns einfach einen Hund anschaffen.

Nun habe ich für morgen um ein Gespräch gebeten in dem wir das noch mal besprechen wollen, da wir keinen Streit mit Ihnen haben wollen.

Deshalb möchte ich nun eine Liste aufstellen mit Vorteilen die unserem Vermieter (Ihn und besonders Sie) umstimmt.

Könnt Ihr mir helfen? Wie stimme ich die beiden am besten um??

Vielen Dank für die Antworten schonmal.

Tom
 
18.06.2010
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
simone

simone

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Im Mietvertrag steht bei uns geschrieben:

Der Mieter darf in der Wohnung Haustiere halten, soweit dies nach Anzahlund Größe der Tiere allgemein üblichen Vorstellungen entspricht.
Der Mietvertrag sagt es: In der Wohnung. Für Hunde gelten nunmal andere Regeln. Und wenn der Vermieter NEIN sagt, sitzt er am längeren Hebel.
 
snoopybunny

snoopybunny

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Hier kann ich Simone nur Recht geben.
Ohne Genehmigung sind Käfigtiere und Katzen.
Hunde dürfen nur mit Genehmigung gehalten werden.
 
Barcelos

Barcelos

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Also erstmal ist es schon sinnvoll die Zustimmung einzuholen, gerade wenn man so nah beieinander wohnt. Ein Vermieter, der einem das Leben zur Hölle macht bringt ja auch nix.

Vorteile? Ich kann nur sagen wie es früher mal bei mir war. Ich brauchte von jetzt auf gleich eine Wohnung, weil ich aus meiner damaligen Wohnung wegen meinem Hund rausgeflogen bin. Ich bekam eine Wohnung in einem Haus in dem eigentlich kein Hund einziehen sollte, weil mein Hund einen unfassbaren Charme hatte. Nun ja, das fällt bei Euch ja flach, da der Hund noch nicht da ist.
Über mir wohnte damals eine Frau, die anfangs meine Hunde (also meinen und den meines Ex-Freundes) gehasst hat und in der ersten Nacht schon bei den Vermietern angerufen hatte. Als ich einige Jahre später ausgezogen bin hat sie fast geweint, weil meine Hunde weggingen. Nicht dass sie mit denen viel zu tun gehabt hätte, aber meine Hunde waren der Schutz des Hauses. Überall wurde eingebrochen - nur in unserem Haus nicht.
Muss dazu sagen, dass es sich bei meinen Hunden (später waren dann beide mir) um Pits handelte, aber auch jeder andere Hund kann abschreckend für Einbrecher sein. Vielleicht wäre das ein Argument!

Ansonsten garantieren, dass keine Hinterlassenschaften des Hundes auf dem Grundstück rumliegen werden und so was in der Art halt.
Mehr fällt mir leider auch nicht ein.
 
tanja_79

tanja_79

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Hallo!

ich schließe mich Simone und Snoopybunny an.
Brauchte für meine Hunde auch zusätzlich eine Genehmigung vom Vermieter.

Auch befürchte ich, dass ein Überreden eines Vermieters oft Ärger nach sie zieht. In den meisten Fällen suchen sie dann doch nach der Nadel im Heuhaufen
 
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Tom511

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Danke für eure Antworten.

Laut Anwalt des Mieterschutzbundes sind wir in der Theorie im Recht. Natürlich bringt ein erwungenes anschaffen nichts.

Er erwähnte das seine Frau keine Hunde mag. Wie kann ich Ihr das ganze Schmackhaft machen??
 
Dogma

Dogma

Foren-Engel
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Überlegt euch erst ganz in Ruhe, wo eure Prioritäten liegen. Wollt ihr gerne dort wohnen bleiben, weil euch das Haus/die Lage/das Verhältnis zum Vermieter so gut gefällt, dann lasst das mit dem Hund besser sein. Ihr könnt rechtlich noch so auf der sicheren Seite sein, das Verhältnis zum Vermieter wäre getrübt, selbst wenn er klein beigeben würde.

Wollt ihr aber unbedingt einen Hund, dann schaut euch doch mal ganz unverbindlich nach Häusern um, in denen Hundehaltung gestattet oder sogar erwünscht ist. Vielleicht ist ja was dabei, das euer Herz höher schlagen lässt. Zumindest könnt ihr euch aber dort dann sicherer sein, dass der Hund nicht doch noch zum Streitthema wird und ihr dort in Ruhe und vor allem Frieden mit eurem Vierbeiner leben könnt.

Eine kleine Möglichkeit gäbe es übrigens noch, wenn ihr tatsächlich zu einem Umzug bereit wäret. DANN würde ich an eurer Stelle doch noch einmal das Gespräch mit dem Vermieter suchen und ihm genau diese Entscheidung mitteilen. Wenn ihr ihm ansonsten sehr sympathisch seid, er sein Geld stets pünktlich bekommen hat und das Verhältnis untereinander toll war, könnte es sein, dass er mit dieser kleinen Pistole im Nacken doch noch der Hundehaltung zustimmt. (Frei nach dem Motto: Was man hat, weiß man, was man kriegt, weiß man nicht...und Vermieter sind da nicht abenteuerlustig)
 
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Tom511

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Überlegt euch erst ganz in Ruhe, wo eure Prioritäten liegen. Wollt ihr gerne dort wohnen bleiben, weil euch das Haus/die Lage/das Verhältnis zum Vermieter so gut gefällt, dann lasst das mit dem Hund besser sein. Ihr könnt rechtlich noch so auf der sicheren Seite sein, das Verhältnis zum Vermieter wäre getrübt, selbst wenn er klein beigeben würde.

Wollt ihr aber unbedingt einen Hund, dann schaut euch doch mal ganz unverbindlich nach Häusern um, in denen Hundehaltung gestattet oder sogar erwünscht ist. Vielleicht ist ja was dabei, das euer Herz höher schlagen lässt. Zumindest könnt ihr euch aber dort dann sicherer sein, dass der Hund nicht doch noch zum Streitthema wird und ihr dort in Ruhe und vor allem Frieden mit eurem Vierbeiner leben könnt.

Eine kleine Möglichkeit gäbe es übrigens noch, wenn ihr tatsächlich zu einem Umzug bereit wäret. DANN würde ich an eurer Stelle doch noch einmal das Gespräch mit dem Vermieter suchen und ihm genau diese Entscheidung mitteilen. Wenn ihr ihm ansonsten sehr sympathisch seid, er sein Geld stets pünktlich bekommen hat und das Verhältnis untereinander toll war, könnte es sein, dass er mit dieser kleinen Pistole im Nacken doch noch der Hundehaltung zustimmt. (Frei nach dem Motto: Was man hat, weiß man, was man kriegt, weiß man nicht...und Vermieter sind da nicht abenteuerlustig)
Hey,

also die Sache Hund ist an diesem Mietobjekt gegessen. Wurde weiterhin mit NEIN abgelehnt. Grund ist ein nicht mögen von Hunde der Vermieterin.

Wo anders darf man bestimmt Hunde halten. Werden nun ohne Zeitdruck nach was anderem schauen. Danke euch für die vielen Tipps.

Tom
 
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