Der Husky

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mosate

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Ich habe gesucht aber kein Thread mit Husky gefunden entweder blind oder vielleicht nicht richtig gesucht??

Also eröffne ich hier mal den Thread mit Der Husky

Ich habe was gefunden wo man viel wissenswertes nachlesen kann.

Ich selber suche noch jede Menge Input ( man kann eigentlich nie genug bekommen)

Lest selber:

CHARAKTEREIGENSCHAFTEN DES SIBERIAN HUSKY

Der Siberian Husky ist ein freundlicher, sanfter, aber auch ein temperamentvoller Arbeitshund. Er ist sehr neugierig, intelligent und verspielt, er lernt eigentlich auch ziemlich schnell, wenn er will! Ein erwachsener Husky kann etwas reserviert wirken, ist aber gegen Menschen niemals aggressiv. Als Wach oder Schutzhund ist er auf keinen Fall geeignet! Er bellt selten, aber er kann heulen wie ein Wolf.

Der Siberian Husky ist sehr selbständig und eigenwillig. Er hat auch einen relativ starken Jagdtrieb, deshalb ist es nicht ganz so einfach einen Siberian Husky zu erziehen. Aber unmöglich ist es nicht . Der Husky ist auch nicht gerne alleine, er ist ein Rudeltier, am wohlsten fühlt er sich mindestens mit einem Gefährten, der ihn durch sein Hundeleben begleitet.

Der Schlittenhund brauch auch viel Bewegung, er besitzt eine natürliche Rennleidenschaft, diese Leidenschaft kann man mit vielen sportlichen Aktivitäten unterstützen. Ein Husky wird nie durch einen langen Spaziergang ausgelastet sein, er braucht einfach dank seines Temperaments einen Ausgleich um seine ganze Energie umzusetzen.



EINZELHUND ODER RUDEL ?

Der Siberian Husky ist ein Rudeltier, wie schon erwähnt, ist er nicht gerne alleine, deshalb wird er sich über einen Gefährten freuen. Als Einzelhund würden wir den Husky nicht empfehlen es sei denn, er wird als Familienmitglied im Haus gehalten.

Im Rudel fühlt sich der Husky jedoch am wohlsten ! Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man auf jeden Fall noch einen zweiten Hund dazu nehmen. Huskies kann man sehr gut im Rudel halten, obwohl dann jeder andere Hund der nicht zum Rudel gehört als Rivale angesehen werden kann. Dies muss aber auch nicht zwangsläufig der Fall sein, weil Huskies mit anderen Hunden im allgemeinen sehr verträglich sind.

Mehrere Huskies hält man in der Regel im Zwinger, dieser muss mindestens 10 qm pro Hund groß sein. Der Zwinger sollte natürlich auch 100% ausbruchsicher sein. Der Zaun muss etwa 20 cm tief einbetoniert werden und mindestens 1,80 m hoch sein. Wer allerdings nicht die Gegebenheiten hat, mehr als zwei Huskies zu halten, der kann die Hunde auch in der Wohnung halten, solange sie genügend Auslauf bekommen und einen eigenen Platz haben, wohin sie sich zurückziehen können. Perfekt wäre natürlich ein Haus mit einem großen Garten, dort können die Huskies sich dann richtig austoben.



TYPISCHE EIGENSCHAFTEN DES SIBERIAN HUSKY

Wer nur einmal einen Siberian Husky in Aktion erlebt hat, wird sich kaum dieser Faszination entziehen können. Die Lebensfreude und die geballte Energie, die Freundlichkeit gegenüber Menschen und ihr interessantes Äußeres machen den Husky zu einem beliebten Vierbeiner.

Aber ihr solltet euch überlegen ob ihr diesem wundervollen Hund ein artgerechtes Leben bieten könnt. Habt ihr genügend Zeit und Geduld um euch mit dem Hund eingehend zu beschäftigen? Und könnt ihr ihm genügend Auslauf bieten ? Denn es reicht diesem Energiebündel nicht, nur mal kurz um den Häuserblock zu gehen, sie brauchen sehr viel Bewegung, sonst werdet ihr keinen ausgeglichen Siberian Husky haben !

Ihr solltet euch darüber im klaren sein das der Husky ein Arbeitstier ist, er will ständig beschäftigt werden. Außerdem verliert der Husky zweimal im Jahr einen Berg von Haaren, ihr müsstet ihn in der Zeit des Fellwechsels regelmäßig bürsten. Er kann auch anfangen wehleidig zu heulen, wenn ihr ihn alleine lasst.

Ein Siberian Husky kann 15 Jahre alt werden, wollt und könnt ihr dem Husky diese lange Zeit ein artgerechtes Leben bieten? Seit ihr dazu bereit die nächsten 10 Jahre oder mehr, eure Freizeit mit dem Husky zu verbringen? Seit ihr sportlich aktiv, unternehmungslustig und Natur liebend, bei jedem Wetter natürlich bevorzugt im Winter ? Habt ihr in eurer Nähe genügend Orte wo sich der Husky austoben kann ? Ist immer einer zu Hause ? Der Husky bleibt sehr ungern alleine zu Hause.

Selbstverständlich habt ihr auch Ausgaben für den Husky, z.B. Hundefutter, Versicherungen, Hundesteuer, Hundekorb usw., dazu kommen dann auch noch Impfkosten und wenn der Hund krank wird natürlich auch Tierarztkosten (diese Kosten habt ihr bei jedem Hund). Habt ihr jemanden der auf euren Husky aufpasst und sich ausreichend um ihn kümmert, falls ihr mal ohne ihn in den Urlaub fahrt ? Hat in eurer Familie jemand eine Allergie gehen Hundehaare ?

Wenn ihr mehrere Huskies halten wollt, müsst ihr euch damit abfinden das sie ab und zu mal heulen und zanken, sprecht mit euren Nachbarn, damit es später keinen Ärger gibt. Huskies sind zwar menschenfreundlich und nie aggressiv. Aber sie sind auch sehr eigenständig und ordnen sich nur dem unter, der tagein, tagaus im Rudel die Chefrolle trägt. Also, wenn ihr mit dem Husky glücklich werden wollt, dürft ihr diese Rolle nie einem anderen überlassen. Huskies sind selbstbewusste Hunde sie können sich wenn man sie lässt, ganz schnell eine eigene Husky-Welt aufbauen, damit wollen wir nur andeuten, das diese Tiere, uns Menschen nicht unbedingt brauchen.

Außerdem sind Huskies sehr neugierig, immer der gleiche Tagesablauf, dieselbe Umgebung, dasselbe Spiel, das ödet jeden Husky bald an. Huskies können, wenn sie wollen z.B. (aus Langeweile oder aus Trotz), weil ihr ihn alleine gelassen habt, im Handumdrehen eure komplette Wohnung in ein Schlachtfeld verwandeln. Oder euren wunderschönen Garten total verwüsten, indem sie unendlich viele Löcher buddeln. Versucht immer eurem Husky in Sachen Auslauf soviel Abwechslung wie möglich zu verschaffen.

Nicht zu vergessen ist, das der Husky einen ausgeprägten Jagdtrieb besitzt. Er jagt für sein leben gerne Hasen, Mäusen usw. hinterher , wenn ihr eurem Husky dieses jagen abgewöhnen wollt, müsst ihr ihm schon als Junghund davon abhalten, indem ihr ihn sofort ruft sobald er einen Ansatz zeigt einem Tier nachzujagen. Natürlich müsst ihr immer wachsam sein, weil 100%ig kann man dem Husky diesen Jagdtrieb wohl nicht abgewöhnen, das steckt in seinen Genen. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass unser Husky immer nur spielen will und sobald seine "Beute" sich ruhig verhält, wird sie nur noch kurz beschnuppert und wird dann sofort uninteressant. Das betrifft Katzen ebenso wie Kaninchen und Hühner - man kann es aber wohl nicht verallgemeinern.

Na, passt der schöne coole aus dem Norden wirklich zu euch? Überlegt es euch genau, denn der Siberian Husky passt nur zu den Leuten, die seine hier aufgeführten Eigenarten akzeptieren oder sogar mögen, ja so ist der Husky, ein wilder "Naturbursche". Der Siberian Husky ist ein Traumhund, aber nicht für jedermann, er ist menschenfreundlich, kinderlieb, unternehmungslustig, vital, wunderschön, interessant aber nicht immer pflegeleicht.



DER SIBERIAN HUSKY AUF AUSSTELLUNGEN

Es kann natürlich sein, das sich der Züchter eures Huskies wünscht, dass ihr "seinen" Hund auch mal ausstellt. Er wird euch bestimmt bei den Ausstellungsvorbereitungen so gut es geht behilflich sein. Auf einer Ausstellung - oder Zuchtschau, wie es richtig heißt, werden die Hunde am Idealbild der Rasse, also am Rassestandard, gemessen. Die Hunde werden in unterschiedlichen Altersklassen, nach Geschlechtern getrennt von einem Zuchtrichter "gerichtet". Es gibt verschiedene Formwertnoten: vorzüglich, sehr gut, gut, genügend und nicht genügend. Nach diesen Noten werden dann anschließend die Platzierungen von 1 bis 4 vorgenommen.

Bevor eurer Husky an einer Zuchtschau teilnehmen kann, müsst ihr ihm einiges beibringen: Er muss lernen, neben oder vor euch zu stehen, ohne an euch hochzuspringen oder an der Leine zu zerren. Er darf nicht ausweichen oder gar knurren, wenn fremde Personen ihn am ganzen Körper anfassen oder sein Gebiss kontrollieren. Auf Kommando muss er an eurer linken Seite im Trab neben euch herlaufen.

Natürlich sollte euer Husky am Tag der Ausstellung auch nicht im Haarwechsel sein und falls ihr eine Hündin habt, sollte sie natürlich nicht läufig sein. Ist eurer Husky gesund, das Fell sauber und gepflegt, dann kann es losgehen ins Abenteuer "Ausstellung": Nehmt euch die Zeit für die Anreise und bewahrt die Ruhe. In den Ausstellungshallen ist es meist laut und voll. Je ruhiger ihr selbst bleibt, umso weniger empfindet euer Hund die Situation als Stress. Innerhalb und außerhalb des Vorführringes müsst ihr selbstverständlich darauf achten, das euer Husky keine Raufereien anzettelt.

Schließlich kommt der Moment, wo es ernst wird. Die Klasse eures Hundes wird bewertet. Wenn es dann im ersten Anlauf nicht so geklappt hat, wie ihr es euch vorgestellt habt, dann seit nicht zu sehr enttäuscht. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen, und auch das Vorführen von Hunden auf Ausstellungen will gelernt sein. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal schon etwas besser. Probiert es einfach immer wieder!!!



DER SIBERIAN HUSKY IM SOMMER

Diese Frage werdet ihr wohl des Öfteren zu hören bekommen "Was macht ihr denn mit eurem Husky im Sommer?" Nun ist es so, dass selbst in den Regionen, aus denen diese Rasse ursprünglich stammt, kurze, heiße Sommer mit Temperaturen über 30 °C keine Seltenheit sind. Außerdem ist eurer Hund bestimmt in unseren gemäßigten Breiten geboren, also hat er sich bereits an unser Klima gewöhnt.

Der Siberian Husky besitzt ein doppeltes Haarkleid, die Unterwolle ist im Sommer weniger dicht als im Winter. Durch sein "doppeltes" Fell ist der Siberian Husky auch vor Sonneneinstrahlung geschützter als ein Hund mit kurzem glattem Fell. Ihr werdet erleben, dass eurer Vierbeiner, wenn er die Gelegenheit dazu hat, ab und zu ausgiebige Sonnenbäder nehmen wird.

Natürlich bleibt euer Hund in der Mittagshitze lieber an einem schattigen Ort. Die Spaziergänge verlegt ihr am besten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Auch die Länge der Ausflüge solltet ihr den Temperaturen anpassen - aber das gilt auch für andere Hunderassen.

Bei Temperaturen über 15 °C solltet ihr das Joggen, Radfahren oder Inline skaten mit eurem Husky auf jeden Fall aus euren Plänen streichen. Dann werden Siberian Huskies auch nicht mehr zum Training vor den Wagen gespannt. Ebenso sind schwüle Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit, auch wenn das Thermometer noch nicht auf 15 °C geklettert ist... gefährlich für einen Schlittenhund im Arbeitseinsatz. Es kann bei Überbelastung zu einer Überhitzung kommen, das sollte auf keinen Fall passieren.

Wichtig: Ihr solltet immer genügend frisches Wasser für euren vierbeinigen Liebling bereitstehen haben, damit der Hund seinen Flüssigkeitshaushalt regulieren kann.

Hunde können ihre Körperwärme nur durch Hecheln und über die Ballen an den Pfoten abgeben, sie besitzen keine Schweißdrüsen wie der Mensch.

Den "Wasserratten" unter den Huskies solltet ihr im Sommer oft die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad geben. Anschließend müsst Ihr allerdings darauf achten, dass er zum Trocknen nicht im Durchzug liegt.



FELLPFLEGE DES SIBERIAN HUSKY

Ihr habt euch bestimmt auch in diese Rasse verliebt, weil die Hunde so ein herrliches pelziges Fell haben. Allerdings ist im Frühjahr und im Herbst, die Zeit des Haarwechsels. Das bedeutet in der Zeit müsst ihr euren Husky mindestens einmal in der Woche bürsten. Zuerst fängt man mit einem grobzinkigen Kamm an und nachher macht man mit einer speziellen Fellbürste weiter und zum Schluss kann man, wenn man möchte noch mit einem Striegel über das Fell gehen (diese Kämme, Bürsten und Striegel findet man in fast jedem Zoofachhandel)

Wundert euch nicht über die Menge der ausgebürsteten Haare - es sind wirklich unbeschreiblich viele !!! Aber wenn ihr euren Husky wirklich mindestens einmal in der Woche (besser jeden zweiten Tag) bürstet, dann geht der Fellwechsel relativ schnell vorüber. Aber ihr solltet euren Husky wirklich regelmäßig bürsten... sonst wird der Fellwechsel ganz sicher eine Qual für euch und euren Hund, außer euer Husky wird gerne gebürstet (am Besten schon als Welpen immer mal zum Spaß bürsten)!

Sollte das bürsten mal außerordentlich lange dauern, könntet ihr euren Husky ausnahmsweise auch mal baden... aber wenn, dann nur mit einem rückfettenden milden Hundeshampoo, weil sich dann die Haare besser lösen und das bürsten leichter fällt. Aber eigentlich sollte man einen Husky so wenig wie nur möglich baden, damit die schützende Fettschicht unterm Fell erhalten bleibt. Nur wenn euer Husky sehr dreckig ist und sich irgendwo gewälzt hat - dann müsst ihr ihn auf jeden Fall baden !

Teil 2 folgt
Quelle: http://www.von-steinbeeke.de/wesen.htm
 
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
mosate

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Teil 2

ZUM THEMA PARASITEN

FLÖHE

Flöhe können von anderen Tieren, beispielsweise von Igeln, die oft wahre "Flohinseln" sind, auf den Hund überspringen. Wenn euer Husky sich oft kratzt, so könnte er von Flöhen geplagt werden. Hinter den Ohren, im Kehlbereich oder am Rutenansatz sind beliebte Stellen dieser Schmarotzer. Wenn ihr dort kleine, schwarze Krümel findet, so ist dies ein sicherer Beweis für einen Flohbefall, denn bei den Krümeln handelt es sich um Flohkot. Flöhe besuchen ihr Opfer nur zur Einnahme ihrer "Mahlzeiten". In der übrigen Zeit leben sie im Umfeld des Hundes, auf seiner Decke, in Teppichen, im Stroh der Zwingerhütte. Um die Flöhe zu bekämpfen, muss daher vor allen dingen die Umgebung des Siberian Husky behandelt werden. Die Hundedecke sollte regelmäßig gewaschen werden, der Teppich häufig gesaugt oder das Stroh erneuert werden. Für die Behandlung des Hundes sollten Sie tierärztlichen Rat einholen. Schließlich wird den Flöhen mit Gift zu Leibe gerückt, da ist eine sorgfältige Prüfung der Umstände vor einer Entscheidung für ein bestimmtes Mittel einfach nötig.


ZECKEN

Zecken lauern auf Sträuchern und Gräsern ihren "Opfern" auf, lassen sich von dort auf vorbeikommende Warmblüter fallen, bohren sich in deren Haut und ernähren sich vom Blut ihrer Opfer. Anfangs sehen die Plagegeister wie kleine Warzen aus, voll gesogen erreichen die "Biester" Erbsengröße. Wenn die Parasiten voll gesaugt sind, fallen sie von alleine ab. Entdeckt ihr an eurem Hund eine Zecke, so solltet ihr diese möglichst umgehend entfernen. Ihr könnt dazu eine Zeckenzange verwenden oder die Zecke zwischen Daumen und Zeigefinger halten und mit einer Drehung herausziehen. Zecken können mit ihrem Speichel gefährliche Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel die Borreliose, auf Menschen und Hunde übertragen. Gegen die Hirnhautentzündung, die auch von Zecken übertragen wird, kann man sich seit einiger Zeit impfen lassen. Auch gegen Borreliose wird eine Impfung angeboten. Sie soll aber nicht gegen alle B-Stämme wirksam sein. Am besten, man lässt sich diesbezüglich vom Tierarzt seines Vertrauens beraten.


ERNÄHRUNG DES SIBERIAN HUSKY


Die Ernährung eines Siberian Husky ist Ansichtssache, auf jeden Fall sollte sie ausgewogen und auf die Bedürfnisse eures Huskies abgestimmt sein.

Man sollte eigene Erfahrungen mit dem Hundefutter sammeln. Probiert einfach mal ein paar verschiedene Sorten Futter aus, ihr werdet schnell merken welches das Beste für euren Husky ist.

Ich habe hier ein paar Firmen, die gutes Futter vertreiben herausgesucht. Sehr gut kann man sich auch auf Ausstellungen informieren oder ganz einfach einen Züchter oder den Tierarzt fragen. Natürlich kann das Futter auch selbst frisch hergestellt werden. Einige Rezepte findet ihr hier.


ERZIEHUNG DES SIBERIAN HUSKY


Die Erziehung des Siberian Husky ist nicht ganz einfach. Der Husky ist ein sehr temperamentvoller und auch ein ziemlich eigenwilliger Hund, der zusätzlich noch einen ausgeprägten Jagdtrieb besitzt. Man sollte schon im Welpenalter mit der Erziehung anfangen. Wenn ihr genug Zeit und Energie aufbringen könnt, gelingt es euch bestimmt euren Husky dazu zu bringen euch ein wenig zu gehorchen. Vielleicht nicht zu 100% aber zu 80% auf jeden Fall. Strengt euch an! Liebe, Geduld und Konsequenz sind die wichtigsten Eigenschaften die ihr für die Erziehung eines Huskies braucht. "NIEMALS AUFGEBEN" sollte euer Motto sein ! Wir wünschen euch viel Glück und Spaß dabei!



GRUNDREGELN DER ERZIEHUNG

Die folgenden Regeln solltet Ihr beachten, damit die Erziehung für Euren Husky verständlich ist und ihm Euer Verhalten, Sicherheit und Vertrauen vermittelt.

Die Grunderziehung übernimmt am besten nur eine Person, die Bezugsperson. Alle Familienmitglieder müssen sich jedoch einig darüber sein, was der Hund darf und was nicht.

Am Anfang übt Ihr mit dem Welpen etwa dreimal am Tag fünf Minuten, später natürlich länger. Das Training solltet Ihr so abwechslungsreich wie möglich gestalten. Ihr beginnt das Training am besten mit einer Übung die euer Husky schon perfekt beherrscht und beendet das Training wieder mit einer Übung die er schon gut begriffen hat.

Wichtig ist auch das Ihr eure Stimme und eure Körpersprache als Hilfsmittel benutzt.

Ihr müsst herausfinden, wie Ihr euren Husky am besten motivieren könnt. Damit er alle Übungen freudig mitmacht und das Training interessanter findet als alles andere was um ihn herum passiert. Dazu kann man vielleicht Leckerli benutzten oder ein besonderes Spielzeug.

Ihr dürft auch nie vergessen, ein Kommando auch wider aufzuheben. Als Zeichen, dass die Übung beendet ist. Wenn Euer Husky die Bedeutung eines Kommandos begriffen hat, dann sollte er es aufs erste Mal befolgen. Tut er das nicht, unterstützt Ihr ihn mit einem kleinen Korrekturgriff.

Lasst euren Husky die Übungen immer genau gleich ausführen. Wenn ihr das nicht macht könntet ihr euren Hund verunsichern. Schließlich sollte er ja in allen Situationen auf euch hören, deshalb die Übungen wirklich immer genau gleich ausüben, bitte achtet darauf.



DIE ERZIEHUNG

Immer wieder hört man, einen Husky könne man nicht erziehen. Von der Leine lassen sowieso nicht. Wenn man das so akzeptieren will und man danach handelt, dann heißt es schon im Welpenalter für den Husky Leinenpflicht bis zu seinem Lebensende. Nun ja, wenn man es dann doch mal ausprobiert und ihn frei laufen lässt ist er natürlich sofort weg. Klar gibt es auch Huskies die man nicht so leicht erziehen kann, da sie einen so starken Freiheitsdrang haben, das man sie wohl nur selten von der Leine lassen kann. Aber es gibt auch solche, die gut gehorchen. Diese Huskies kann man ohne Bedenken von der Leine lassen und sie werden dann auf Kommando wieder zurück kommen. Diese Erfolge erlangt man aber nur durch frühe und konsequente Erziehung. Wenn ihr uns fragt, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Wegen seiner Unabhängigkeit ist der Siberian Husky nicht so leicht zu erziehen wie manch andere Hunderasse. Deshalb ist es sehr wichtig seiner Erziehung einen hohen Zeitaufwand einzuräumen. Das wichtigste überhaupt ist es konsequent, geduldig und beständig zu sein. Der Husky muss früh lernen das er auf Herrchen oder Frauchen hören muss, einem älterem Husky Gehorsam beizubringen ist noch viel schwieriger, überlegt euch das genau. Was ihr im Welpenalter vom Husky verpasst habt ist schwer nachzuholen. Das ist zwar am Anfang ganz schön anstrengend aber es lohnt sich.



RICHTIG LOBEN

Das Lob ist sehr wichtig bei der Erziehung eines Huskies. Man lobt den Husky unmittelbar nach dem gewünschten Handeln, z.B. durch streicheln, mit der Stimme oder mit Leckerli. Er bekommt auch nur Lob wenn er wirklich das getan hat was ihr von ihm verlangt habt.



RICHTIG TADELN

Leider muss es auch manchmal sein, das ihr euren Husky tadelt. Das darf aber nur unmittelbar nach der "Tat" geschehen. Man kann auch viel mit der Stimme machen, ein strenges "Pfui" kann in manchen Fällen schon genügen. Auf jeden Fall finde ich es wichtiger durch Lob und Belohnung die gewollten Eigenschaften zu Fördern. Ein Husky will gerne alles richtig machen und ist auch sehr lernwillig. Jedenfalls so lange nicht sein Temperament mit ihm durchgeht.



RANGEINWEISUNG

Der Husky muss auch schon früh lernen wo er in der Familie seinen Platz hat. Er muss lernen das er nicht der Rudelführer ist. Das könnt ihr ihm so beibringen, z.B. erst esst ihr dann bekommt der Hund was zu fressen, es wird nichts vom Tisch gefüttert und sobald ihr euch irgendwo hinsetzen wollt muss er platz machen wenn er im Weg liegt. So kann man ihm die Rangordnung beibringen.



BEZIEHUNG ZUM MENSCHEN

Die Beziehung zu eurem Husky ist sehr wichtig. Am besten ist immer ihr verbringt viel Zeit mit ihm. Spielt oft mit ihm, geht lange mit ihm spazieren, solche Sachen verbindet euch mit ihm. So seit ihr immer interessant für euren Vierbeiner, beschäftigt ihn artgerecht. Ihr solltet euren Husky-Welpen so oft es möglich ist frei laufen lassen, wenn ihr ihn dann ruft lockt ihn mit irgendetwas was er gerne hat. Wenn er nicht kommen sollte, dann geht in die entgegengesetzte Richtung, oder versteckt euch. Sein Instinkt wird ihm sagen, das er verloren ist wenn er zurückbleibt. Er wird dann schnell wieder Anschluss zu euch suchen. Wenn er kommt lobt ihn ganz doll. So lernt euer Welpe den Anschluss nicht zu verlieren. Wenn euer süßer kleiner Husky müde ist, dann legt euch einfach zu ihm auf den Teppich, das nennt sich Kontaktliegen. Das macht der Husky sonst mit seiner Mutter und mit seinen Geschwistern auch.



KOMMANDO "SITZ"

Nun gehen wir zu den Kommandos über, wir fangen mit "Sitz" an. Ihr haltet ein Leckerchen über den Kopf eures angeleinten Husky-Welpen, bis er sich hinsetzt um bequemer hochzusehen. Sagt jetzt mehrmals das Kommando "Sitz" und lobt ihn dabei. Bevor er aufsteht, sagt "jetzt lauf", das ist ein Zeichen für den Hund das die Übung beendet ist. Später wenn er das Kommando "Sitz" begriffen hat, kann man sogar nur mit einem Handzeichen arbeiten, z.B. mit der leeren erhobenen Hand, das bedeutet dann auch "Sitz". Wenn eurer Husky nun perfekt das Kommando "Sitz" beherrscht und es aber ab und zu nicht ausführt, dann kann man mit einem leichten Druck auf sein Hinterteil nachhelfen.



KOMMANDO "PLATZ"

So, nun sind wir bei dem Kommando "Platz", ihr haltet eurem Welpen ein Leckerchen vor die Nase und zieht eure Hand mit dem Leckerchen parallel zur Nase vom Hund nach vorne. Wenn euer Husky "Platz" gemacht hat, gebt ihm das Leckerchen , lobt und streichelt ihn. Bevor er aufsteht gebt ihr ihm das Kommando "Sitz" und dann erst könnt ihr die Übung mit "jetzt lauf" wieder beenden. Später dann, benutzt ihr die nach unten zeigende Hand als Zeichen für "Platz". Wenn euer Husky das Kommando "Platz" gelernt hat und es trotzdem manchmal nicht ausübt, dann kann man ihm durch einen leichten Druck auf dem Widerrist helfen.



KOMMANDO "FUß"

Also, nun bringt ihr eurem Husky das Kommando "Fuß" bei, der Hund geht immer auf der linken Seite wenn das Kommando "Fuß" verlangt wird. Ihr leint euren Husky an und haltet die durchhängende Leine in der rechten Hand. In die linke Hand nehmt ihr ein Leckerchen und laßt euren Arm einfach gerade herunterhängen. Nun gebt ihr ihm das Kommando "Fuß" und geht zügig los. Während dessen, könnt ihr eurem Welpen das Leckerchen geben und er wird freudig mit gehen. Wenn sich euer Hund ablenken lässt, versucht ihn sofort wieder zu motivieren durch Leckerchen und durch Lob. Für den Anfang reicht es wenn ihr nur einige Meter mit dem Hund geht, lasst euren Husky vor und nach der Übung immer sitzen. Wenn der Hund den Sinn des Kommandos "Fuß" begriffen hat und immer noch zieht, dann geht einige Wendungen mit ihm und während dessen immer wieder ein Leckerchen geben. Oder durch einen kurzen und kräftigen Ruck an der Leine könnt ihr ihn auch wieder dazu bringen "Fuß" zu laufen.



KOMMANDO "HIER"

Dies ist nun zweifellos das wichtigste Kommando, geübt wird in den ersten Wochen nur zu Hause. Am besten immer in Verbindung mit einem besonderen Leckerchen. Dieses besondere Leckerchen setzt ihr nur für dieses Kommando ein. Wenn es Fressenszeit für euren Husky ist, sollte sich einer von euch mit dem Hund in ein anderes Zimmer begeben, während der andere die Mahlzeit für euren Welpen zubereitet. Ist die Mahlzeit angerichtet, ruft der jenige den Husky beim Namen und gibt das Kommando "Hier". Kommt der Hund angerannt bekommt er sofort sein exklusives Leckerchen und dann seine eigentliche Mahlzeit. Natürlich lobt ihr ihn dann auch überschwänglich dabei. Dieses Kommando übt ihr am besten 3 mal täglich mit dem Welpen. Später dann auch außerhalb der Fressenszeiten. Nachher natürlich auch draußen beim Spaziergang.



KOMMANDO "BLEIB"

Wenn euer Husky "Sitz" und "Platz" sehr gut beherrscht, könnt ihr mit dem Kommando "Bleib" beginnen. Ihr lasst euren Hund erstmal "Sitz" oder "Platz" machen, dann gebt ihr ihm das Kommando "Bleib" und haltet ihn an der lockeren Leine, dann entfernt ihr euch ein paar Schritte von ihm und bleibt einige Sekunden stehen. Der Welpe muss an der Stelle liegen oder sitzen bleiben wo ihr ihn gelassen habt. Von Tag zu Tag vergrößert ihr den Abstand und die Dauer der Übung.



ALLEINBLEIBEN

Diese Übung fangt ihr erst an, wenn euer Husky-Welpe 4 Monate alt ist. Am Anfang lasst ihr ihn am besten nur alleine, wenn er sowieso gerade schläft und dann auch erstmal nur einige Minuten. Wenn ihr dann wieder nach Hause kommt und er lieb war, dann natürlich Leckerchen geben und loben. Ihr solltet die Dauer eurer Abwesenheit Schritt für Schritt verlängern und ihm immer was zu spielen bereit legen, damit er auf keine dummen Gedanken kommt.


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Souriceau

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Ich hoffe das geht so und kann vielleicht den einen oder anderen Interessieren

Nein so geht es nicht. Wenn Du etwas irgendwohin kopierst, musst Du eine Quelle angeben. Das hat was mit Urheberrecht zu tun.
 
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