[Farbmäuse] VG mit Solos - Quarantänezeit

Diskutiere [Farbmäuse] VG mit Solos - Quarantänezeit im Farbmäuse Vergesellschaftung Forum im Bereich Farbmäuse Forum; Hey, nach langem überlegen ob wir weiterhin Farbmäuse halten möchten oder nicht werden wir die Farbis nicht aufgeben. Unsere ehemalige...
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irmchen

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Hey,

nach langem überlegen ob wir weiterhin Farbmäuse halten möchten oder nicht werden wir die Farbis nicht aufgeben.
Unsere ehemalige Zehnergruppe besteht inzwischen nur noch aus einem Weibchen und einem Kastrat (beide gut
eineinhalb Jahre alt) und sie sollen zwei Mauseomis (beides inzwischen oder bald Solos) zur Gesellschaft bekommen.

Jetzt frage ich mich: ist es in dem Fall sinnvoll eine "normallange" Quarantäne einzuhalten (7 bis 14 Tage) oder ist das für die beiden Allein-Mäuse unzumutbar?

Zunächst die beiden neuen miteinander zu vergesellschaften und dann nach der Quarantänezeit mit unseren beiden wäre wohl die stressigste und unsinnigste Methode, richtig?

Die beiden von uns haben erst eine VG erlebt, als sie bei uns eingezogen sind und die war vollkommen unkompliziert. Von den beiden "neuen" weiß ich es noch nicht.

Bin für alle hilfreichen Tipps dankbar!

lieben Gruß
irmchen
 
13.07.2010
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
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Angelus Noctis

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Also, ich würde auf alle Fälle erstmal die Parasitenprophylaxe durchlaufen lassen und die Tiere gaaaanz genau unter die Lupe nehmen. Ich zieh dann immer noch gleich eine Kotprobe. Das kann man alles in 7 Tagen erledigen. Findet man nichts, kann man sich rantrauen.
Allerdings: Je kürzer die Quarantäne, umso höher die Wahrscheinlichkeit, daß später noch was rumkommt. Du kannst es besser einschätzen, da Du ja weißt, woher die beiden Neuen kommen.
Bei Solos verkürze ich die Quarantäne tendenziell auch immer. Allerdings entgeht meinem Lupenblick auch nicht viel. Ist die Frage, wie fit Du da drin bist. :eusa_think:


Angelus
 
irmchen

irmchen

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Vielen Dank für die schnelle Antwort! Soooo firm bin ich da defintiv nicht.
Kann leider erst morgen ausführlich antworten.
 
irmchen

irmchen

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Pünktchen hat die Nacht gut überstanden und scheint sich zu erholen.

Sie hatte Glück im Unglück - wir hatten beim ersten TA, der auf "ihr bekommt das Wetter wohl nicht so" getippt hat (und es ging ihr sichtlich miserabel!), den Eindruck, dass er sie kaum untersucht hat (ehrlichgesagt hatten wir den Eindruck, dass es ihm einfach schnurzegal war, was mit der Katze ist!:087::011:) und sind direkt zu einer weiteren TÄ gegangen.
Dort wurde sie sofort als Notfall eingestuft und versorgt. Sie hatte Wasser in der Lunge und wäre daran beinahe "ertrunken". Die TÄ sagte, dass sie ihr eine Stunde später wohl nicht mehr hätte helfen können.

Ich finde, es sollte ein Wesenstest für Tierärzte eingeführt werden! :013:

Aber zu den Mäuschen:
Also sie sind gestern Abend bei uns eingezogen. Die eine ist seit 3 Tagen allein und von der anderen ist gestern der Partner eingeschläfert worden.
Sie sind beide stolze 2 Jahre alt.
Bisher machen sie einen fitten Eindruck, sie fressen, trinken, sind neugierig aber bei der einen macht es mir ein bisschen Sorgen, dass sie so "tattert", also wackelt, sobald sie zur Ruhe kommt. (Erinnert fast an Parkinson.)
Meine neue Lieblingskleintierärztin ist leider erst Ende Juli wieder da, also werde ich wohl zu der Vertretung gehen, damit sie sich das ansieht und sie auch gleich beide mit Stronghold oder Ivomec versorgt.

Eigentlich hatte ich mir schon eine "Babymausquelle" ausgeguckt, von der ich noch Zwerge dazuvergesellschaften wollte, leider sind sie erst am 27.07. soweit, dass sie ausziehen könnten.
Ich muss einfach noch einen Moment darüber nachdenken, was ich mache.

Eine "normale" Mausevergesellschaft haben wir hier Anfang letzten Jahres gemacht und das war absolut unkompliziert. (Obwohl ich hochpanisch war, weil wir bei Rennmäusen schon einmal eine katastrophale VG hatten.)

Die Parasiten werden also ver - oder vielmehr entsorgt, falls es welche gibt. Was genau würdest du bei einer Kotprobe untersuchen lassen? Der Vorteil ist ja im Moment, dass man zweifelsfrei die Böhnchen richtig zuordnen kann, solang sie allein sitzen. :eusa_think:

lieben Gruß
irmchen
 
irmchen

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Hey,
die beiden Solo-Damen wurden am Donnerstag gepunktet und tierärztlich untersucht und scheinen frei von ansteckenden Krankenheiten. Die Tierärztin sagte, dass die "Warzen" bei der einen Maus einfach ein "Schönheitsfehler" aber nichts ansteckendes wären und dass das "tattern" tatsächlich ähnlich wie Parkenson und ein Problem des ZNS sei, also ebenfalls nicht ansteckend.
Nach einigen Schwierigkeiten konnte ich nun glücklicherweise eine kleine Mausegruppe finden, die sofort umziehen darf und die ich heute Abend in der Nähe von Leverkusen abhole.
Da sie dort seit zwei Monaten unter Beobachtung in einer Notstation wohnen und es den beiden alten Damen allein augenscheinlich alles andere als gut geht, werde ich das Restrisiko eingehen, morgen früh mit der VG zu beginnen, um das Risiko zu vermeiden, dass mir die beiden Omis hier vor lauter Einsamkeit sterben.

lieben Gruß
irmchen
 
irmchen

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Huch - eine Alleinunterhaltung?

Leider hat sich gesundheitlich inzwischen ein weiteres Problem gezeigt: Die kleine Tattermaus hat einen Tumor unter dem Kinn - wahrscheinlich in der Schilddrüse. Die Beule ist mir gestern aufgefallen, also sind wir heute direkt wieder zum TA.
Ich hab damit gerechnet, dass sie eingeschläfert werden muss, weil ich den Eindruck hatte, dass sie teilweise richtig Atemnot hat, aber die TÄ sagte, dass sie nicht den Eindruck hat, dass es schon so schlecht geht, dass das notwendig wäre. Sie sagte, dass ein Tier, dass wirklich mit dem ersticken kämpfen würde, instinktiv den Kopf in den Nacken legen und den Hals überstrecken würde.
Das Mäuschen macht aber eigentlich genau das Gegenteil und rollt sich eher ein. Manchmal sitzt sie da und es sieht aus, als wäre das atmen so anstrengend, dass sie die Luft fast aus der Schwanzwurzel ziehen muss - also so erbärmlich, dass man den Eindruck hat, dass einschläfern das einzig anständige wäre, das man ihr noch tun kann. Und dann stromert sie wieder herum, kuschelt, putzt sich, lässt sich putzen, frisst und macht über einen langen Zeitraum überhaupt nicht den Eindruck, als ginge es ihr schlecht. Auch mit ihr werde ich also nochmal zur Mäuseärztin gehen, wenn sie wieder da ist.
Die Maus bekommt jetzt Korvimin, Traumeel als Lösung und weiterhin ein bisschen Nutri und Oblaten und Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne und alles, was sonst noch lecker ist und wir versuchen, ihr einfach noch ein paar schöne Tage/ Wochen/ Monate zu machen. Wenn noch irgendwer eine hilfreiche Idee hat, dann bitte gerne her damit.


Die VG läuft bisher absolut traumhaft. Meine "alten Herrschaften" Bruno und Cookie sind so agil, wie schon lange nicht mehr. Sie rennen mit den kleinen herum, klettern wieder, wie die Weltmeister und scheinen einfach glücklich zu sein. Die einzigen winzigen Zickereien, die es bisher gab, gehörten in die Kategorie "ich hab den Kürbiskern aber zuerst gesehen" und die meiste Zeit kuschel alle zusammen.
Die kleine Tattermaus wird fast ständig bekuschelt und geputzt und scheint die Gesellschaft sehr zu genießen. Anfangs waren es immer dieselben beiden "Odenthaler Kuhmäuschen", die sich um sie gekümmert haben, aber inzwischen hab ich auch schon Bruno und Cookie gesehen, wie sie sich zu ihr gekuschelt haben.
Und Zimtstern - die zweite Solo-Omi - würde man wohl gar nicht mehr wiederfinden, wenn sie auch eine "Kuhmaus" wäre, weil sie permanent zwischen den anderen Mäuschen steckt und auch ausgiebig kuschelt.

Zwischendurch hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, weil ich den beiden die Fahrt und die VG zugemutet habe, aber wenn ich sehe, wie sie in der Gruppe aufgehen, dann wäre das wohl ein deutliches Pro gewesen, selbst wenn die kleine Tattermaus heute gegangen wäre.

lieben Gruß
irmchen
 
Nikara

Nikara

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Na das ist doch schön, wenn sie an ihrem Lebensabend nochmal so aufblühen ;)
Ich drück die Dauemn, dass es weiterhin so schön läuft und dass nicht noch mehr Mäuse kränkeln.
 
irmchen

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Danke Dir!
Ich hoffe auch, dass der Rest der Bande gesund bleibt. Ganz überraschend ists ja nicht, wenn man Omis aufnimmt, dass sie krank sein können - aber traurig ist es trotzdem.
 
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