Hund hat Blutanemie - hilft eine bluttransfusion?

Diskutiere Hund hat Blutanemie - hilft eine bluttransfusion? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; hallo an alle meine hundedame fina (15 jahre alt) hatte letzte woche eine op. sie hatte eine gebärmutterentzündung. die gebärmutter wurde...
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walli

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hallo an alle

meine hundedame fina (15 jahre alt) hatte letzte woche eine op. sie hatte eine gebärmutterentzündung. die gebärmutter wurde entfernt, die op lief sehr gut, sie hat alles gut überstanden.
nun eine woche später wollte sie plötzlich
nichts mehr fressen. wir sind vorsichtshalber zum TA gefahren.
der stellte fest das fina viel zu wenig rote blutkörperchen hat ( es hat wohl was mit einer schädigung des knochenmarks zu tun) und die nierenwerte sehr schlecht seien. das mit den nieren ist schon länger ein thema bei ihr aber nun hat der TA ihr tabletten zur unterstützung der nieren gegeben. wegen den roten blutkörperchen hat sie nun ein pulver bekommen und im notfall soll eine bluttransfusion stattfinden.
ich war ziemlich geschockt, da ich dachte das es jetzt wieder berg auf geht nach der gelungen op letzte woche . . .
nun mach ich mir tierische sorgen :(
was meint ihr dazu??

liebe grüße
 
20.07.2010
#1
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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
Yvi179

Yvi179

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Mein Hund hat damals Tabletten geben die die Produktion der roten Blutkörperchen anregen sollte! Ob du Plamar bekommen kannst weiß ich nicht! In einer guten TK vielleicht! Aber die Frage stellt sich ja was zerstört die roten Blutkörperchen?? Bringt ja nichts wenn sie jetzt Plamar bekommt und das wieder zerrstört wird!

Lg Yvi
 
walli

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durch ihre gebärmutterentzündung war sie ja sehr geschwächt und scheinbar schafft ihr körper es nicht neue blutkörperchen zu regenerieren . . . aber ich verstehe nicht so ganz warum sie dann stättig (zwar langsam) weniger werden? vor allem will sie nichts fressen :( eben haben wir sie allerdings mit einem teller grißbrei locken können ^^
 
Nienor

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Huhu,

rote Blutkoerperchen haben nur eine gewisse Lebensdauer und sterben nach und nach ab. Wenn sie nicht nachproduziert werden, nimmt also ihre Konzentration stetig ab.
Ihr solltet schon nach der Ursache schauen, vllt hilft das Pulver, aber wenn es nicht bald besser wird, solltet ihr auf jeden Fall ueber eine Transfussion nachdenken und die Ursache rausfinden, eventuell sind die Stammzellen betroffen :/
Rote Blutkoerperchen sind fuer den Sauerstofftransport verantwortlich und somit lebensnotwendig. Anaemien sind schon recht gefaehrlich.
 
Hundkatz

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Bekommt Dein Hund Infussionen ? Wegen der angegriffenen Nieren ?
Wichtig ist die Ursache für die Anämie da nützt keine Bluttransfusion wenn man das nicht weiß. Hat dein Hund Leukämie ?
 
Nienor

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Wenn der Koerper nicht mehr genug mit Sauerstoff versorgt ist, nuetzt auch die Ursachenfindung nichts mehr. Als kurzfristige Symptombekaempfung kann eine Transfussion schon helfen.
 
Hundkatz

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Na ich kenne einen Fall der Mann hat für seinen Hund Blutkonserven von anderen Hunden gesammelt trotz mehrerer Transfussionen wurden die roten Blutkörperchen immer nach ein paar Stunden vernichtet so das der Hund zusammen gebrochen ist und eingeschläfert wurde.
 
walli

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nein, soweit wir wissen leidet sie nicht an leukämie. dass ihre roten blutkörperchen so abbauen ist erst nach der op aufgetreten. was ich vermute ist, dass die flüssigkeit aus der gebärmutter (die während der op in den bauchraum getropft ist) der auslöser sein könnte. die testergebnisse sind noch nicht da und das steht nicht fest, weil das nur minimal war, aber wer weiß.
der arzt sagte auch das man nie sagen kann ob eine transfusion hilft, donnerstag werden ihre werte wieder kontrolliert,bis dahin hat sie jeden tag 4 mal das mittel bekommen.
 
Hundkatz

Hundkatz

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Bekommt sie ein Eisenpräperat ?
Eisen kurbelt die Produktion der roten Blutkörperchen an.
 
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Apollo 13

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Zuerst hast du geschrieben, das Problem liegt im Knochenmark. Wenn dem wirklich so ist, kannst du die Anämie nicht aufhalten.
Wo das Problem liegt kann man mit einem einfachen Bluttest herausfinden. Den sollte der Tierarzt schon gemacht haben. Wichtig sind dabei die Anzahl der Erys, die Anzahl der Retikulozyten, das Totalprotein, das Hämoglobin und der Hämatokrit. Und ein Blutausstrich ist auch noch wichtig.
Wenn der Körper kein Blut mehr bilden kann, hilft auch eine Transfusion nicht.

Wie hattet ihr denn gemerkt, dass eure Hündin eine Pyometra hatte? Also, warum seid ihr zum Tierarzt gegangen?
 
SchweinchenFrodo

SchweinchenFrodo

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das kann ich beantworten (es geht um unseren familienhund)
dass sie die pyometra hatte bemerkten wir durch 'zufall'. eines abends wurde sie ganz wackelig und fiel uns um, wir sind nachts in unsere notfall-tierklinik gefahren wo die diagnose gestellt wurde. am tag davor gings ihr recht gut, sie war fit, wenn mans so beschreiben kann.
was genau in den medikamenten enthalten ist kann ich nicht genau sagen (aber ich werde es nachlesen, das produkt steht ja hier). bluttests bzw blutbilder wurden schon gemacht, aber was genau die direkte ursache ist, hat man uns nicht gesagt.
donnerstag ist der nächste termin und ich hab schon einen ganzen zettel an fragen, die ich geklärt haben will.
 
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Apollo 13

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dass sie die pyometra hatte bemerkten wir durch 'zufall'. eines abends wurde sie ganz wackelig und fiel uns um, wir sind nachts in unsere notfall-tierklinik gefahren wo die diagnose gestellt wurde.
Ok, das hab ich befürchtet, d.h. die Pyometra war schon älter. eine Pyometra entsteht nicht durch eine Infektion, auch wenn man das wegen des Eiters meinen könnte, sondern durch Hormonimbalanzen. Jetzt ists so, dass darunter auch Östrogen ist und Östrogen wirkt sich auf die Blutbildung aus. Ob das jetzt zu einer vorübergehenden regenerativen Anämie oder doch zu einer nichtregenerativen Anämie führt, versuch ich heut mal herauszufinden.

bluttests bzw blutbilder wurden schon gemacht, aber was genau die direkte ursache ist, hat man uns nicht gesagt.
Fragt v.a. nach dem Retikulozytenwert. Wann war nochmal die OP? Wenn sie jetzt mehr als sieben Tage her ist, dann solltet ihr jetzt ein zweites Blutbild anfordern. Jetzt kann man durch den Vergleich zum ersten erkennen, was der Körper vorhat mit der Anämie zu machen. Wenn jetzt keine Retikulozyten in Massen auftauchen, wird sie nicht regenerieren. Wichtig sind die sieben Tage, weil das Knochenmark einfach sieben Tage braucht um sie zu bilden. Retikulozyten sind junge rote Blutkörperchen, die in der Mehrzahl nur im Blut auftauchen, wenn es eine Anämie gibt.
Ganz wichtig ist auch der Verlauf des Hämatokrit.
 
walli

walli

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mit dem immunsystem hat es glaub ich nicht zu tun . . . ich muss mich morgen einfach genau informieren lassen. die tierklinik ist zwar sehr gut doch manchmal hab ich das gefühl das die ärzte dort einem nur das nötigste sagen :(
aber danke für deine tipps apollo13 ^^
 
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