(Wirkliche) Beschäftigung vom/mit Hund

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DyingDream

DyingDream

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Was zählt ihr alles zur Hundebeschäftigung?

Es es für euch dann Beschäftigung, wenn der Hund mit anderen Hunden spielt? Oder wenn er beim Spaziergang in der Gegend rumschnüffelt? Wenn er zu Hause an einem Knochen nagt? Halt alles, wo er nicht schläft? Oder schon alles wo er nur nicht alleine ist?

Oder ist es für euch erst dann Beschäftigung mit dem Hund, wenn ihr Hund-Mensch euch direkt miteinander beschäftigt (spielt, trainiert, kuschelt)?

--
Manchmal ertappe ich mich selbst dabei, wie ich schreibe, dass ich die Hunde wahnsinnig lange beschäftige. Oftmals zähle ich dann einfach die Zeit dazu, wo die Hunde sich zwar beschäftigen aber nicht direkt mit mir. Wenn wir z.B. spazieren gehen machen wir kein 2-Stunden-Programm, sondern es wird auch viel in der Gegend rumgeschnüffelt. Wenn wir Hunde treffen, die mit Tacka spielen zähle ich das auch für mich zu der Beschäftigung. Wenn wir zusammen nur rumhocken und kuscheln zähle ich das hinzu oder hm...

Nun ist mir gestern in den Kopf gekommen, dass es ja nur eine halbe Beschäftigung ist. Das die wirkliche Beschäftigung mit den Hunden viel kleiner ist als ich es mir immer sage.
Die Zeit, wo wir gemeinsam trainieren oder wirklich gemeinsam rumtoben fällt da mit einem Mal viel kleiner aus.

--
Ähnlich ist es eigentlich auch mit dem Thema 'allein sein'.
Im Grunde genommen sind meine Hunde ja nicht oft alleine, aber wenn ich dann all die kleinen 'Allein-Sein'-Punkte dazu zähle summiert es sich wieder. Da wird mal Essen gekocht, wo die Hunde sich im anderen Raum hinlegen oder es wird gebadet oder einkaufen gegangen.
Manchmal sitzt man auch nur (wie jetzt) zusammen in einem Raum.
Der Hund ist da nicht direkt 'alleine' aber irgendwie auch schon alleine auf seinem Platz.

--
Ah... Vielleicht mache ich mir auch grade nur wieder um etwas unsinnige Sachen Gedanken. ...aber irgendwie beschäftigt mich das nun doch...

Ja, und warum also nicht mal anfragen, wie das bei euch ist und wie ihr das allgemein seht... :?:
~§~
 
29.07.2010
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Para

Para

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Ich sehe das ähnlich wie du.
Auch ich zähle Gassi gehe (bei dem "nur" geschnüffelt wird) oder das Kauen an Knochen oder Kong genauso zu Beschäftigung wie die Unterordnungstraining oder die Hundeschule.
Wobei jetzt gerade liegen beide Hunde neben mir auf bzw. an der Couch und ich sitze in meinem grünen Sessel, habe das Laptop auf dem Schoß.
Die beiden sind zwar nicht alleine aber auch nicht beschäftigt.
 
molledaisy

molledaisy

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Ja ich sehe das auch so ähnlich wie ihr 2...
Ich komm gerade vom laufen und da machen wir auch immer nur 5 Min üben 15 min wieder einfach laufen lassen.
Für mich ist das tzd beschäftigung, weil der Hund ja was zu tun hat.

Jetzt liegt sie auch oben auf ihrer decke und schläft wieder.
Aber cih finde allein ist die trotzdem nicht weil meine ganze Familie immer im Haus rumwuselt.
Man kann ja kaum verlangen das man mit dem Hund 14 Stunden am Tag etwas macht.
Finde ich...

Und ich denke wenn der Hund immer mal wieder ne beschäftigung hat, wie schmusen, gekämmt werden, trocks lernen, ect ist das vollkommen legitim...

Und ich kenne auch niemand in meinem Bekanntenkreis deren Hunde den ganzen tag mit dem menschen zusammen was machen...

Oft denke ich auch das es den Hunden recht ist wenn sie mal pause haben...
Die Hunde in meinem reitstall zum beispiel können immer und andauern mit wenn sie wollen,
aber oft liegen sie auch einfach nur im Hof rum und "chillen".
 
Pewee

Pewee

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Für mich ist eigentlich alles Beschäftigung, wo der Hund im Mittelpunkt steht. Bürsten, (Gehorsams-)Training, kuscheln, fressen machen/lassen, spazieren gehen (auch wenn nur mal geschnüffelt wird), (Such-)spiele, toben, Kauartikel kauen, etc.

Bei manchen Sachen bin ich nicht aktiv dabei. Wenn meine beiden toben, bin ich die letzte die da mitmischt. Unsere großen Spaziergänge (morgens) sehen meistens so aus, dass 3/4 der Zeit geschnüffelt und rumgetollt wird. Da bin ich auch nicht jedesmal dran beteiligt, zähle es aber als Beschäftigung, weil es den Hund auslastet. Allein fremde Gerüche aufzunehmen, die dann später (im Schlaf) verarbeitet werden bedeutet oft auch schon Auslastung.

Mit dem allein sein, seh ich das auch gar nicht so eng. Ein Hund muss auch mal zur Ruhe kommen. Beim Essen kochen oder wenn man mal am Schreibtisch sitzt, haben sie ja jederzeit die Möglichkeit in den selben Raum zu kommen, wenn sie es möchten. Aber auch sie müssen sich mal zurückziehen, so ein Dauerstress, dem Frauchen immer hinterher zurennen, ist ja auch nicht gesund.
Meine Hunde machen schon auf sich Aufmerksam, wenn sie sich übergangen fühlen. Gerade wenn sie ihre Kuschelphase haben, da sitzt man dann öfter mal auf dem Schoß oder zitiert das Frauchen ins Bett zum knuddeln ;) Die Hunde sollten ja auch keine Dauerbeschallung erleben.

Würde mir da an deiner Stelle nicht zuviele Gedanken machen, ich denke, wir machen das schon richtig, ich hab schon andere gesehen, die sich nichtmal halb soviel um ihre Tiere kümmern (allein heute erst *seufz*).
 
DyingDream

DyingDream

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...

Ach... Ich mache mir doch immer eher zu viel als zu wenig Gedanken... ;)

--
Wobei ich mir irgendwie auch vorstellen könnte mich 24 Stunden am Tag mit dem Hund zu beschäftigen, bzw. dann halt gemeinsame Ruhepausen zu machen. ...aber das ist wohl erst dann Möglich wenn ich in Rente gehe und noch gesund wäre. ><

--
Bzgl. Beschäftigung:
Wie zählt ihr das, wenn der Hund in eurer Abwesenheit was zur Beschäftigung bekommt und nutzt? z.B. Knochen oder Futtersuche? Rechnet ihr das dann ebenso zur Hundebeschäftigung dazu?!

Ach... *schon wieder zu viele Gedanken mach*
~§~
 
Pewee

Pewee

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Naja, ich nenne es "alternative Beschäftigung" ;)
Der Hund hat ja sozusagen Beschäftigung, damit ihm nicht langweilig ist und er nichts anstellt, von daher nenne ich es schon irgendwie Beschäftigung, denn ich mache mir ja auch vorher Gedanken, wie ich ihm helfen könnte. Außerdem ist das kauen oder Kong schlabbern ja schon etwas aktives für den Hund. Vielleicht so wie für uns das Buch lesen ;)
 
laui*

laui*

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Schöne Frage^^!

MMh ich teile es immer auf zwischen Hund Beschäftigen und "Mit dem Hund Arbeiten"

Das mit dem Hund arbeiten sind die wirklichen Sachen wo ich meinen HUnd brauche... als Teampartner! Ich erwarte 100% die er bei mir ist denn ich bin auf ihn angewiesen, er muss spühren das er eine Rolle/"verantwortung"<(soeweit man das so sagen kann) hat und etwas für uns davon "abhängt" << was es ja eigendlich nie tut essen kommt ja auch aufn tisch wenn wir die Schäfchen nich nachhaus bringen oder so xD

Red ich jetzt aber von Beschäftigung ist es eigendlich viel mehr "dem HUnd Aufmerksamkeit geben". Egal ob es in Form von einem leckerren Rinderknochen oder Gassigehen ist. Daher wird es glaub ich auch oft falsch ausgelegt wenn man sagt die und die Rasse brauchen viel Beschäftigung und dann kommen Leute und sagen *Jaaa mach ich ich geh jeden Morgen Joggen und Fahrrad fahren undundund... richtig müsste es heißen : Hund XY braucht Arbeit^^
 
T

TanteM

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Ich denke oft, dass meine Maus zu kurz kommt. Aber die Zeit, die wir haben, gehört uns.
Wir haben immer Spielzeug und Leckerchen dabei, wenn wir unterwegs sind. Die Zeit des Schnüffelns und mit anderen Hunden spielen ist nur kurz, wir beschäftigen uns miteinander.
Doch dann kommt der Haushalt dran und Cindy ist sich selbst überlassen. Um sie mit einzubeziehen fehlt mir die Zeit.
Nachmittags kommt sie ihre Streicheleinheiten abholen und abends will sie sich mit meinem Mann beschäftigen.
Oft kommt es mir vor, als ob Cindy nur ein Programmpunkt im Tagesablauf ist. Das tut schon weh.
Aber wenn ich dann die anderen Hundebesitzer hier sehe, die gehen nur Gassi damit der Hund Bewegung hat oder sie jemanden zum erzählen treffen........... dann denke ich wieder anders.
Ich mache mir jetzt auch schon Gedanken um Cindy, wenn meine 92-jährige Oma zu uns kommt. Kann ich dann noch morgens 2 stunden mit ihr raus gehen? das macht mir mehr sorgen als die Pflege der Oma.
 
A

akatenango

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Ach... Ich mache mir doch immer eher zu viel als zu wenig Gedanken... ;)

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Wobei ich mir irgendwie auch vorstellen könnte mich 24 Stunden am Tag mit dem Hund zu beschäftigen, bzw. dann halt gemeinsame Ruhepausen zu machen. ...aber das ist wohl erst dann Möglich wenn ich in Rente gehe und noch gesund wäre. ><

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Bzgl. Beschäftigung:
Wie zählt ihr das, wenn der Hund in eurer Abwesenheit was zur Beschäftigung bekommt und nutzt? z.B. Knochen oder Futtersuche? Rechnet ihr das dann ebenso zur Hundebeschäftigung dazu?!

Ach... *schon wieder zu viele Gedanken mach*
~§~

Hallo Dying Dream, ich bin in Rente und verbringe sozusagen 24 Stunden am Tag mit meinem Hund. Aber es gibt auch Zeiten, wo er es langweilig findet, was ich tue. Dann hat er seine Spielzeuge oder überzeugt mich, doch lieber mit ihm zu spielen. Wenn ich dann keine Lust oder Zeit habe, sage ich klar nein. Denn, obwohl wir eine sehr enge Bindung zueinander haben, bin ich der Rudelführer und bestimme, wann was wo gemacht wird. Fällt mir machmal auch schwer- so musste ich erst grad die Tage mir was einfallen lassen, dass er mich morgens um 6 Uhr nicht freudig "aus dem Bett schmeisst"- im wahrsten Sinne des Wortes (Napoleon ist eine Jungdogge, wiegt 50 kg und ich nur 43). Ich stehe jetzt einfach selber gleich mit Schwung auf und bin wieder Rudelführer. Jeder von uns zweien hat seine eigene "Heia", jeweils 140 x 200 cm. Er meinte mal, meins könnte auch seins sein- das habe ich energisch mit "runter von meiner Heia" geahndet. Das ist jetzt auch kein Problem mehr. Weil es wichtig ist, dass wir den Hund Hund sein lassen und nicht als Kindersatz ansehen. Oder wie siehst Du das?
 
F

Fatum

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Also für mcih ist beschäftigung alles womit er etwas, in sienen Augen sinnvollen zu tun hat. Kauen, Spielen (wie SINNVOLL!). Dann gibt es noch Arbeit: Dummietraining, Dogdance. (eben alles was ihn wirklich "kaputt macht")

Schnüffeln und mit Hunden toben (macht meiner ja eh nicht:evil:) beim Spazierengehen zähle ich nur halb dazu. Also wenn wir mittags 4std am See waren und viele Hunde getroffen haben muss ich abends nich noch mit ihm arbeiten. Aber eine Std spazierengehen könnte niemals eine halbe std Dogdance oder dummietraining ersetzen.

Das war schonwieder total wirr. Naja ich hoffe ihr werdets verstehen.

Aber es ist nicht schlimm wenn der hund mal in nem anderen arum ist er hat sich diese "Einzelhaft" ja selbst verordnet. Meiner schläft eigentlich eh immer wenn nicht gerade irgendwas gemacht wird (dogdance, spielen, spazierengehen)

LG, Anna
 
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(Wirkliche) Beschäftigung vom/mit Hund

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