Mit welchen Fischen die Garnelen zusammen tun?

Diskutiere Mit welchen Fischen die Garnelen zusammen tun? im Wirbellose Forum Forum im Bereich Terraristik & Aquaristik; Hallo ich habe ein 200l Aquarium mit folgendem Besatz: 1 Paar Antennenwelsen "Gold", Ancistrus dolichopterus, L 1 Paar Aprikosenkrebs...
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xtp

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Hallo ich habe ein 200l Aquarium mit folgendem Besatz:

1 Paar Antennenwelsen "Gold", Ancistrus dolichopterus, L
1 Paar Aprikosenkrebs, Cherax holthuisi
2
Blaue Monsterfächergarnele, Atya gabonensis
10 Rote Zwerggarnele, Neocaridina heteropoda var. red
5 Blaue Zwerggarnele, Neocaridina babaulti
5 Grüne Zwerggarnele, Neocaridina babaulti
5 Mandarinengarnele, Caridina propinqua
5 Rote Nashorngarnele, Caridina gracilirostris

"Die Angaben der Zwerggarnelen sind nur ungefähre Angaben, weil sie sich auch schon vermehrt haben.:)"

Diese vertragen sich auch alle gut und sind friedlich untereinander.
Jetzt möchte ich aber noch paar Fische als Blickfang einsetzen und wollte mal gerne wissen welche Fische sich damit vertragen und nicht die Eier der Garnelen usw. auffressen.

MfG Micha
 
05.09.2010
#1
A

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Guest

Schau mal hier: Mit welchen Fischen die Garnelen zusammen tun? . Dort wird jeder fündig!
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noname.

Guest
Hallo,
wie wäre es mit einer Schwarmfischart?
Ein toller Blickfang, wenn nur eine verwendet wird!
Und dazu noch Honigguramis (meine gehen nicht an die Garnelen).
 
Escaflown

Escaflown

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moment moment^^

Erstmal müsste man die Wasserwerte wissen bevor man Fische empehlen kann. ;)
 
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xtp

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An eine Schwarfischart dachte ich auch schon aber welche?
Meine Wasserwerte sehen so aus:

Nitrat 50-100
Nitrit 0
GH ca. 18°d
KH 6°d
PH 7,2
Teamperatur 26°
 
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noname.

Guest
moment moment^^

Erstmal müsste man die Wasserwerte wissen bevor man Fische empehlen kann. ;)
Hallo,
da die meisten im Deutschen Handel erhältlichen Fische Nachzuchten sind, sind denen die Wasserwerte EGAL.
Es gibt sehr viele verschiedene Schwarmfischarten.
Was ich immer sehr toll finde, wenn man in grossen Becken eine große Menge einer einzelnen Schwarmfischart hat.
(zb. Feuertetra oder Moskitobärblinge)
du kannst mal auf www.zierfischverzeichnis.de gucken.

PS: Wenn das Wasser nicht gerade mit so viel Nitrat aus der Leitung kommt, mach mal nen grosszügigen Wasserwechsel
 
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xtp

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Es gibt sehr viele verschiedene Schwarmfischarten.
Was ich immer sehr toll finde, wenn man in grossen Becken eine große Menge einer einzelnen Schwarmfischart hat.
(zb. Feuertetra oder Moskitobärblinge)
du kannst mal auf www.zierfischverzeichnis.de gucken.

PS: Wenn das Wasser nicht gerade mit so viel Nitrat aus der Leitung kommt, mach mal nen grosszügigen Wasserwechsel
Ja ich würde ja auch gerne eine Scharmfischart reinmachen jetzt muss ich halt nur wissen welche sich mit den Garnelen vertragen und icht die eier fressen usw.

Achja und Wasserwechsel hatte ich sowieso morgen vor...
 
Escaflown

Escaflown

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Noname die Wasserwerte sind nicht egal nur weil es Nachzuchten sind. Wo haste des denn her? Aus dem Zoohandel? o_O

Dann müsste man ja auch Kaninchen in den Mini ställen halten können da es ja Nachzuchten sind und keine WildKaninchen. *seufz*
 
N

noname.

Guest
Noname die Wasserwerte sind nicht egal nur weil es Nachzuchten sind. Wo haste des denn her? Aus dem Zoohandel? o_O
Hallo,
nein ich habe das nicht aus dem Zoohandel
es ist den Tieren einfach egal.
Lies mal den Anhang.

Dann müsste man ja auch Kaninchen in den Mini ställen halten können da es ja Nachzuchten sind und keine WildKaninchen. *seufz*
Immer schön Äpfel mit Biernen vergleichen
 

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Escaflown

Escaflown

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Hab kein PDF entschlüssler auf den PC kann es also net lesen.
 
Escaflown

Escaflown

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Ähm wieso kakst du mich nun so an und ich lade bestimmt garnix mehr aus dem Netz da ich mir letzte Tage erst nen Hacker eingefangen habe. -.-

Die Wasserwerte der Fischarten gibts nunmal net ohne grund. Ist einfach so.
 
N

noname.

Guest
Ähm wieso kakst du mich nun so an und ich lade bestimmt garnix mehr aus dem Netz da ich mir letzte Tage erst nen Hacker eingefangen habe. -.-

Die Wasserwerte der Fischarten gibts nunmal net ohne grund. Ist einfach so.
Dann hier extra für dich.
Und den nachgezüchteten Fischen ist es eben egal.
Ich rede hier von Nachzuchten, nicht von Wildfängen.

Wer misst, misst Mist
von Jochen Paulo, aus DCG-Informationen Nr. 11, Nov. 1988
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Cichliden Gesellschaft.
Jeder, der sich intensiv mit Chemie befassen oder gar in diesem Fach studieren mußte, kennt
den selbstironischen Satz der Überschrift. Äußerst häufig liegen Meßergebnisse bei gleichen
Voraussetzungen und gleichen Meßmethoden weit auseinander. Jeder, der verantwortlich
messen will, wird daher eine Meßserie durchführen, wird Extremwerte eliminieren und dann
als Ergebnis letztendlich den Mittelwert angeben. Soweit das Meßverhalten der Fachleute, der
Könner. Viele Aquarianer messen anders. Sie nehmen nur wenige Messungen, oft nur eine
einzige vor, schreiben das Ergebnis auf, glauben, die Wahrheit gefunden zu haben und veröffentlichen
gar den gefundenen Wert. Die Mentalität der meisten Aquarianer ist bekannt.
Wer in Vorträgen vergeblich versucht hat, ihnen beizubringen, was ein Ion ist, dann aber
sofort in eine Diskus- sion über lonenaustauscher verwickelt wurde, in der von den
aufgestellten Behaup- tungen hinten und vorne nichts stimmt, soll nicht verzweifeln. Sein
Vortrag war gut, die Aufnahmebereitschaft der Hörer schlecht. Das ist wie beim Autofahren:
Linkes Pedal durchdrücken, Schalthebel nach vorne, linkes Pedal kommen lassen und rechtes
allmählich durchdrücken. Das reicht doch, das Auto fährt. Wen interessiert schon der
Venturieeffekt im Vergaser, der den Unterdruck schafft, mit dem der Kraftstoff aus der Düse
gesaugt wird? Die meisten Aquarianer verstehen zwar nichts von Chemie, viele lassen
sichjedoch von der Werbung zum (verbrauchenden) Handeln manipulieren. Was wird nicht
al- les gemessen: pH, KH, GH, Ammonium, Nitrit, Nitrat, Redoxpotential, Kohlensäuregehalt,
Sauerstoffgehalt, Leitfähigkeit, Temperatur: Man sollte eine Meßme- thode für
die Viskosität des Wassers per Inserat anbieten. Aquarianer, die ganz schlauen zuerst, würden
sicher auch das noch kaufen. Oder sehe ich das etwa falsch? Der häufigste Anlaß, die
Meßlatte zu schwingen, ist uns allen bekannt. Man hat sich Fische gekauft, die man noch nie
gepflegt hat, und wälzt nun schlaue Bücher auf der Suche nach dem Stein der Weisen.
Schließlich sollen es die Fischlein gut haben, man istja human gesonnen. Da steht dann, daß
im Heirnatgewässer der kleinen Lie- blinge pH-Wert xy gemessen wurde, und schon strahlt
der Aquarianer vor Glück. Mit Soda oder Kaliumhydrogensulfat ausgerüstet (mehr und
teureres braucht man dazu nun wirklich nicht), kann er auf billige Art und Weise den pHWert
heben oder senken. Messung, ein paar Tropfen des pH-Elixiers, Messung, wieder ein
paar Trop- fen und so weiter und so fort und dann, endlich, der pH-Wert stimmt. Daß man dabei
einem Bruder Leichtfuß auf den Leirn gegangen ist, oder einem, der es selbst nicht wußte,
das Manuskript aber unbedingt verkaufen wollte, ahnt der glückliche Aquarianer nicht.
Ich habe zur Zeit eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Tisch liegen, in weicher Neugebauer
(1987) fischlose Gewässer im Oberrheingraben in der Nähe Mann- heims untersucht. Er geht
dabei auch auf die pH-Werte der Gewässer ein. Er weist nach, daß die pH-Werte im
tageszeitlichen Fortgang schwanken. So liegen dort die pH-Werte am Tagesbeginn (0 Uhr)
bei pH 7,6 bis 7,9, bleiben bis zum Tagesan bruch (6 Uhr) stabil oder fallen um ca. pH 0,1 ab.
Es entsteht dann um diese Zeit ein kleiner Piek, der von der beginnenden Photosynthese und
der damit verbundenen Aufnahme von CO2 ausgelöst wird. Kurz darauf kommt es zu einem
erneuten Abfall, da nun verstärkt Kohlendioxid aus ungelöstem Kalk freigesetzt wird. Mit zunehmender
Helligkeit aber kann die Kompensation des pH-Anstieges durch Um- setzung des
Kalks nicht mehr folgen, und der pH-Wert steigt auf bis zu 8,3 an. Dabei konnte man während
eines Tages Karbonathärten zwischen 9 und 19 und Gesamthärten zwischen 25 und 45 Grad
im jeweils gleichen Gewässer messen.
In den Tropen liegen die Verhältnisse häufig anders, insbesondere in Gebieten mit geringer
Wasserhärte, geringer Leitfähigkeit und damit geringer Pufferung des Wassers. Sind die
Gewässer stark verkrautet, potenziert sich der Unterschied. Dort sind pH-Schwankungen
2
größer als bei uns, da die Pufferung fehlt. Steigt der pH-Wert durch CO2-Entnahme an, so
wird dies dort, wo kein Kalk vorhanden ist, nicht kom- pensiert. Aquarianer fahren hin, halten
die Elektrode ins Wasser, lesen den pH- Wert ab, und der ist dann im Buch als
allgemeingültig nachzulesen. Ich habe noch nie gelesen, daß sich ein Aquarianer die Mühe
gemacht hätte, an Ort und Stelle mehrere Tage lang zu jeder Stunde eine Messung
niddergebracht zu haben, um dann in einer pH-Kurve die tatsächlichen Verhältnisse zu
präsentieren.
Im Aquarium wird dann die ganze Sache verifiziert. Kohlensäuredüngung und die
unabdingliche Schneilfilterung mit grandioser Umwälzung sorgen für einen stabilen pH-Wert,
und der Fisch, so glaubt man, freut sich. Ich schlage vor, daß die Industrie für aquaristisches
Zubehör einen Finanzpool schafft, aus dem jährlich der Aquariot geehrt wird, der es schafft,
mit dem höchsten Finanzaufwand zwei in ihrer Wirkung exakt gleich groß und diarnetral
entgegenwirkende Systeme ins gleiche Aquarium einzubauen. Man sollte den Fisch zum
Indikator machen. Es gibt extreme pH-Werte, bei denen man dem Fisch ansieht (wenn man
dazu fähig ist), daß er sich nicht mehr wohl fühlt. Dazwischen sollte das Optimum liegen, und
ob man ein bißchen darunter oder darüber liegt, spielt nun wirklich kaum eine Rolle. Es gibt
da wenig Ausnahmen. Der optimale Zustand ist durch Experimentieren zu ermitteln. Dazu ist
pH-Messung notwendig.
Härte soll man messen, und es werden hervorragende lndikatoren verkauft. Man mißt
logischerweise das Ausgangswasser, mit dem man arbeitet, das Leitungswasser, dessen Härte
sich meist auch über längere Zeit nicht ändert, und eventuell das Quellwasser, das man holt,
oder das Regenwasser, das man (noch immer gefahrlos) sammelt. Von da an kann man den
Indikator bereits weglassen, und es wäre ratsam, sich für diese seltenen Messungen ein
Indikatorfläschehen auszuleihen, denn das, was man gerade gekauft hat, strahlt bei der
nächsten Messung (nach einem dreiviertel Jahr) sowieso auf Dauer im farblosesten Farblos,
das es je gab. Rausgeschrnisse- nes Geld. Entweder man hat Tanganjikas oder Malawis und
stellt sie auf Härte 2 bis 16 Grad ein, was man durch Mischen mit oder Verwenden von
Leitungswasser erreichen kann, oder man hat Apistogramma oder Westafrikaner, so daß man
sowieso die niedrigst erreichbare Härte anstrebt. Wozu also ständig nachmessen? Verges- sen,
das reimt sich auf"messen" und stimmt und ist billiger! Ammonium, Nitrit, Nitrat. Mir hat vor
Jahren der Hersteller einer Reagenzienserie (sicher nicht Hersteller, sondern nur verteuemder
Umpacker von Merck-Artikeln) die Reagenzien zum Messen dieser drei Substanzen mit der
Bitte um Beurteilung zugeschickt. Ich habe zum Ausprobieren dieser Produkte einen Freund,
Chemiker von Beruf, zu Hilfe gerufen. Wir gingen ans Werk. Nitrit nichts, Ammonium
nichts, Nitrat wenig, weniger als aus der Wasserleitung kommt (ich betrieb damals noch
Tanganjikistik). Wir waren fassungslos. Das vergammeitste Becken brachte keine
Meßergebnisse, doch wo war das Zeug, das ich messen sollte? Mein Aquarienrauin hat in der
Mitte einen Gully. Das war die Rettung. Dort ist Dreck, dort muß Nitrit zu finden sein. Wir
erwägten eine Wette, waren dann beide wohl doch zu feige oder zu geizig dazu. Wir maßen
nichts. Ein Ausguß ist im Raum und unter dem Ausguß ist ein Syphon. Abgeschraubt,
ausgeleert die Drecksbrühe, Absetzenlassen wegen der Farberkennung, die ja nicht durch den
Dreck verfälscht werden sollte, und Messen waren eine schnelle Angelegenheit - nichts.
Ähnlich erging es uns mit Ammoniurn. Sicher, Nitrit kommt vor in Aquarien, vor allem dann
(aber nicht nur), wenn das Wasser verdünnter Milch gleicht, wenn ein frisch eingerichtetes
Becken noch nicht eingefahren ist und Myriaden von Bakterien durch das Wasser fluten, doch
muß man dann nicht messen, denn - Hand aufs Herz - würden Sie in diese Brühe Fische
werfen? Sie würden, ohne zu messen, abwarten, bis das Wasser klar ist, und dann, dann ist
das Nitrit auch weg.
3
Wozu also messen?
Leitfähigkeit ist ein besonderes Kapitel. Sie wird mit steigender Begeisterung gemessen, und
die Meßwerte werden in vielen Fällen falsch interpretiert. Es ist immer wieder lustig zu hören,
wie im Brustton tiefsten Glaubens behauptet wird, man müsse den Leitwert nur durch eine
bestimmte Zahl teilen und dann hätte man den Wert der Gesamthärte. Ich weiß nicht, wer
diesen himmelschreienden Quatsch in die Welt gesetzt hat, doch war dies entweder ein
blutiger Laie, ein Eulenspiegel oder ein Verkaufstalent für Leitfähigkeitsmesser. Bekannt aber
ist dermultiplikator dieses Witzes, ein Aquarianer, dem es anjeglicher theoretischer Kenntnis
gebricht. Wer die Auswertung dieser Messung bisher so gehandhabthat, möge Wasser aus
einem Becken schöpfen, mit Indikatortropfen die Härte und mit dem Gerät Leitfähigkeit
messen, Kochsalz in der Wasserprobe lösen und beide Messungen wiederholen. Das heilt
dann von irrigem Mysterienglauben, vorausgesetzt man weiß, daß Kochsalz die Härte nicht
beeinflußt. Leitwert und Härte haben eben soviel miteinander zu tun wie der Inhalt des
Portemonnaies mit der Solvenz seines Eigentü- mers. Korrelationen zwischen beiden sind nur
Zufall. Den Leitwert zu messen, ist nur bei der Zucht weniger Arten sinnvoll, die Wasser mit
ganz geringem osmotischen Druck bevorzugen, doch wer züchtet die schon? Wenn Sie das
Wasser im Becken mit Phosphorsäure enthärten wollen (das geht runter bis ca. 0,1 Grad GH),
dann ist diese Messung angebracht, aber auch nicht unabdingbar.
Redoxpotential, Kohlendioxidgehalt, Sauerstoffgehalt - vergessen Sie das ohne Kommentar,
als wären diese Worte nie gefallen.
Sauerstoffgehalt routinemäßig zu messen, zeigt, daß der Messende von Aquaristik nichts
versteht oder aber ernsthafte Forschungen betreibt. Bleiben wir zuerst beim Aquarianer. Er
mißt keinen Sauerstoff, er kennt seine Fische. Er weiß, wann Sauer- stoffdefizit auftaucht, nie
nämlich, solange das Becken nicht einem Misthaufen gleicht. Er wird eine Filterung
installieren, und damit ist der Sauerstoffbedarf seiner Fische gedeckt, wenn man den Filter
regelmäßig reinigt. Filtert man mit Luft, gibt es keine Probleme. Hat man eine Kreiselpumpe
im Einsatz, wird die Wasseroberfläche so stark bewegt, daß dort ein Gasaustausch stattfindet.
Probleme kann es allenfalls geben, wenn das Becken durch Deckscheiben hermetisch
abgedichtet ist, doch dann ist da ja wieder der Fisch als lndikator. Es ist übrigens für den
Fisch völlig unerheblich, ob Sauerstoff fehlt oder Kohlendioxid im Übermaß vorhanden ist.
Der Fisch reagiert auf beide Umstände mit heftiger Atmung und sucht vielleicht sogar höhere
Wasserschichten auf, hängt an der Oberfläche. Ein bißchen mehr Umwälzung bringt es dann,
Gasaustausch an der Oberfläche, und der Fisch freut sich wieder. Will man wirklich
Sauerstoff messen, so bringt das allein überhaupt nichts, da Fische selbst bei hoher
Sauerstoffsättigung ersticken können, weil sie wegen hohen CO2-Gehalts im Wasser dieses
Gas nicht aus ihren Kiemen loswerden und daher auch keinen Sauerstoff aufnehmen können.
Man rnüßte den Sättigungsgrad des Wassers mit beiden Gasen messen, das brächte ein
Ergebnis. Man kann natürlich auch das Frühstücksei mit dem Luftgewehr aufschießen; das
funktioniert, so wie das Messen der beiden Gase, hundertprozentig. Warum einfach, wenn's
auch umständlich geht?
Was also soll man messen?
Die Notwendigkeit von Messungen hängt von der Art der gepflegten Tiere Wenn Sie
Tanganjikaner oder Malawianer sind, dann vergessen Sie doch das alles mit Ausnahme der
Temperaturrnessung. Sie ermitteln die Werte des Leitungswassers, mit dem Sie den
Wasserwechsel machen, durch einen Anruf beim Wasserwerk. Liegt die Härte zu hoch,
werden Sie beim Wasserwechsel einen immer gleichen Anteil Quell- oder Regenwassers
zusetzen. Haben Sie Weichwasserfische aus Südarnerika oder Westafrika, dann werden Sie
wohl um pH-Messungen nicht her- umkommen. Vertrauen Sie aber bitte nicht den in Büchern
angegebenen Werten. Lesen Sie zum Beispiel nach, bei welchem pH-Wert man
4
Nanochromisparilus züchten sollte, und probieren Sie es dann bitte mit pH 7,2! Machen Sie
ihre eigenen Beobachtungen, und wenn die Fische nicht züchten, dann ändern Sie langsam
aber stetig den pH-Wert. Gehen Sie auch vorsichtig mit den Angaben"erfahrener Züchter"
um. Ich kenne genügend Beispiele absichtlich falsch angegebener pH-Wert- Angaben, hinter
denen die Hoffnung steht, der so Informierte werde, verläßt er sich auf die Fehlinformation,
diese Art nicht nachziehen können und als Konkurrenz ausscheiden.
Was eigentlich ist ein"guter" Aquarianer?
Ist das ein Liebhaber mit Zuchterfolgen? Ich wage, das zu bezweifeln. Es gibt eine ganze
Reihe von Cichliden, die man kaum am Züchten hindern kann, und katastrophale
Wasserwerte bedingen oft noch Angstfruchtung. Einziges Problem ist oft die übergroße
Aggressivität der Fische, und dieses ist durch große und größte Becken zu lösen, durch
Einsatz fiskalischer Mittel also. Der gute Aquarianer kennt und erkennt den Fisch und kann
ihm durch Einsatz einfachster Mittel seine Wünsche erfüllen. Ein Nachteil der
hochtechnischen Aquarienmanipulation ist das Fehlen von Schwankungen in den abiotischen
Faktoren. Wer also CO2-Düngung und Schnellfilterung im Becken hat, wird keine pHSchwankungen
haben und wird nie lernen, wie ein Fisch darauf reagiert. Wenn dieser so
stabilisierte pH-Wert nicht optimal eingestellt ist, wird der Aquarianer das Verhalten des
Fisches als"normal" einstufen und das normale Verhalten nicht kennenlernen. Routine in der
Aquaristik erwirbt man aus der Analyse der gemachten Fehler, und der Hi-Tec-Fan wird der
Blinde selbst unter Einäugigen sein und bleiben.
Welche Blüten die ganze Messerei treibt, zeigt ein Satz aus der DCG-Info 19, S. 80. Da
steht:". .. das heißt also, daß ein Wasser mit 100 Prozent Sauerstoff genauso viel Sauerstoff
wie die umgebende Luft enthält." Es wird also behauptet, sauersoffgesättigtes Wasser enthalte
21 Prozent Sauerstoff. Ich bitte den Leser, streichen Sie diesen Satz schnell aus ihrem
Gedächtnis und am besten auch aus der Seite 80. Die DCG-Info hat das nicht verdient. Damit
auch derjenige, den Chemie schrecklich wenig interessiert - es gibt unter ihnen eine Menge
hervorragender Aquarianer -, auch noch ein wenig Nutzen aus diesem Aufsatz ziehen kann,
möchte ich ein kleines Kapitel pragmatische Chemie anhängen.
Mich haben schon immer fädige Algen geärgert. In Massen treten sie im Gartenteich auf,
besonders dann, wenn man das Wasser wegen der Daphnien irgendwie zu eutrophieren
versucht. Man hat dann zwar Lebendfutter, muß es aber nach dem Fangen aus den
Algenpolstern auswaschen, und das ist lästig. Einige fädige Algen bevölkern Aquarien, und
da sind es die Pinselalgen, die mich ärgern, obwohl sie keinen Schaden anrichten. Nun ist mir
immer wieder aufgefallen, daß die besten Wasserflohteiche keine Fadenalgen haben, und so
habe ich im Laufe der Zeit die leicht erkennbaren Gemeinsamkeiten aller mir bekannten
Wasserflohteiche im Gedächtnis gespeichert. Dies und jenes habe ich probiert, doch mit
Asperin wurde ich fündig. Ein Merkmal der Teiche sind die Weiden, die am Ufer stehen.
Als ich diesen Verdacht hatte, überprüfte ich die mir bekannten Tümpel - und Weiden plus
Algen gab's nicht. Weiden enthalten Salicylsäure, und da ich am Gartenteich keine Weiden
pflanzen wollte, warf ich Aspiriln hinein. Die Algen gingen bei einer Dosis von einer Tablette
pro Kubikmeter Wasser ein. Im Aquarium vernichtete Aspirin Pinselalgen im Laufe von
vielen Wochen. Da Aspirin eine Säure enthält, sinktbei deren Anwendung der pH-Wert (den
man dann messen muß, damit man gegebenenfalls nachpuffern kann), je nach Pufferung des
Wassers, mehr oder minder stark. Das Verfahren mit Aspirin wurde inzwischen an vielen
Teichen ausprobiert und hat immer funktioniert. Mir geht es hier wie dem oben erwähnten
Autofahrer: Ich weiß, das Aspirin Algen vernichtet, doch wie diese Wirkung zustande kommt,
was in den Zellen passiert, weiß ich nicht.
Wen juckt's?
 
X

xtp

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Hallo könnt ihr auch mal wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen?
 
N

noname.

Guest
Würde aber auch gerne eine etwas größer Fische einsetzen
Hallo,
also nun wieder zum Thema.
Ich habe in meinem Becken Honigguramis, diese sind größer,
allerdings fressen diese bei mir auch kleine Garnelen.
Sollte das Becken allerdigns gut Bepflanzt sein, so sollte es keine Probleme geben.

D.H.
Dass man bei Größeren Fisch öfters das Problem haben wird, dass diese Garnelen als prima Lebendfutter ansehen (jedenfalls kleine).

Allerdings gibt es auch Skalar-Halter die eine problemlose Vergesellschaftung in gut Bepflanzten Becken beschrieben haben.
Die Garnelen müssen sich halt auch verstecken können.
 
Escaflown

Escaflown

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So ich lesa da nix von das es Pip egal ist wie die Wasserwerte der Fische sind. Nur das sie Damals im Jahre 88 im Normalen Biotop der Tiere Schwanken wie es auch heute der Fall ist daher wird Heutzutage ein Mittelwerte angegeben der sogar Schwanken darf um xy. Aber Ganz ausser acht lassen steht davon nix in dem Geschreibsel von vor Über 20 Jahren.

Heute haben sich die Messgeräte erheblich verbessert ebenso die der Aquarianer als die der Forscher die den Lebensraum der Tiere Erforschen. Aber vom Grund auf sagen Wasserwerte sind egal kann man halt nicht.

Ebenso Teure Technik damit man die Wasserwerte erreicht finde ich auch blöde wenn die werte net Passen dann halt nicht gibt genug andere Hüpsche Fische die die Wasserwerte haben die man in seinem Becken hat. So sehe ich des nunmal.
 
N

noname.

Guest
Hallo,
mach wie du denkst Escaflown.
Ich werde das hier jetzt nicht bis ins lächerliche ausdiskutieren.

Und die Wasserwerte sind bei Nachzuchten eben schei* egal.

Dort steht etwas über Schwankungen in der Natur.
Wenn Fische diese Schwankungen schon in der Natur problemlos ertragen,
warum dann nicht Nachzuchten dauerhaft andere Wasserwerte?
 
Rusty&Frodo

Rusty&Frodo

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Morgen!

Also ich bin der Meinung, dass man erstmal den Besatz "ausmisten" sollte. Krebse haben in Gesellschaftsbecken überhaupt nichts verloren, sondern gehören in ein Artenbecken.

Zum einen freuen sie sich über die Garnelen, wobei die hier aufgezählten Arten sich gut vermehren dürften und es da nicht ganz so schlimm ist und zum anderen greifen viele Krebse auch sehr gerne Fische an, die sich nachts zu schlafen auf den Boden begeben.
Selbst wenn diese Art als friedlich beschrieben wird, jeder Krebs wird einem leckeren Snack nicht wiederstehen.

Von den Antennenwelsen würde ich an deiner Stelle auch einen abgeben, da sich die Tiere extremst vermehren und den Markt schon überschwemmt haben, besser wären sogar beide.

An deiner Stelle würde ich aus dem jetzigen Becken ein reines Wirbellosenbecken machen und nichts mit Fisch dazusetzen oder du holst dir noch ein Becken und machst da deine Fischchen rein.
 
Flumina

Flumina

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Ich würde da auch erst mal die Krebse raus nehmen die passen einfach nicht. Neons sin d anundfür sich nette Fische, jedoch hatte ich Garnelen und Neons zusammen das geht leider nicht. Denn die Neons vergreifen sich an den Garnelen, Salmler eben
 
Thema:

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