Kanari sehr krank - bräuchte dringend Rat

Diskutiere Kanari sehr krank - bräuchte dringend Rat im Kanarienvogel Forum Forum im Bereich Vogel Forum; Ich möchte euch um eure Meinung und Rat fragen, es wäre recht dringend. Erstmal vorweg, es geht um Othello, Hahn, 9 Jahre alt – wird im Januar...
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TwoHearts

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Ich möchte euch um eure Meinung und Rat fragen, es wäre recht dringend.

Erstmal vorweg, es geht um Othello, Hahn, 9 Jahre alt – wird im Januar 10.

Er hatte die letzten Wochen einen Milbenbefall an den Beinen, dadurch war es notwendig über zirka 5 Wochen ein Mal die Woche zum Tierarzt zu gehen.
Die Behandlung wurde dann zirka vor 1 ½ Wochen beendet.
Ich weiß nicht was er da bekommen hatte, ein Tropfen unter den Flügel, zusätzlich ein Mal am Tag von mir etwas Öl auf die Füße.

Ein paar Tage später ging es ihm dann rapide schlechter, quasi über nacht.
Er war wie weggetreten, hat ständig geschlafen, nicht mehr reagiert, und bekam zwischendurch regelrechte Fressanfälle, konnte auch nicht mehr auf den Stangen sitzen.
Zudem hatte er recht plötzlich kahle Stellen am Hals, auf beiden Seiten.
Am
nächsten morgen ging es ihm besser, er nahm wieder alles war, futterte auch recht normal, war aber sehr schläfrig und konnte keine Stangen anfliegen.
Der Tierarzt meinte das sei eine Streßreaktion, durch ein geschwächtes Imunsystem hatten sich wohl Bakterien eingenistet, sie konnte aber auch einen Schlaganfall nicht ausschließen.
Zudem hatte er abgenommen.
Er bekam Antibiotika und eine Salbe, es ging ihm dann auch besser, ich zog einen zweiten Boden in den Käfig und er verbringt seine Zeit nur auf dem Boden.
Jetzt wird es aber immer mehr mit den kahlen Stellen, mittlerweile ist der Hals fast komplett kahl, unter den Flügeln und im Brustbereich verliert er ebenfalls immer mehr Federn – komischerweise sind im Käfig keine Federn zu finden.
Die Ärztin meinte dann heute das würde sich wieder geben, die Salbe wurde abgesetzt, dafür bekommt er zusätzlich Vitamintropfen und Eifutter.

Das Problem jetzt ist folgendes:
Über wenige Stunden hinweg sind die kahlen Stellen wieder mehr geworden, er hat heute sehr viel geschlafen und erst zirka gegen 17 Uhr angefangen etwas zu fressen, recht viel eigentlich.
Er zieht sich immer wieder an den Krallen, badet nicht, und ist aggressiv (war er sonst nie).

Jetzt hatte er über etliche Stunden hinweg Verstopfung, drückte ständig und nichts kam, das schlug dann plötzlich in Durchfall über, die Kloake ist verklebt, der Kot hat einen leichten, dunkelgrünen, Stich.
Was mich zusätzlich beunruhigt, das Ende der Kloake ist schwarz, nicht durch Kot verfärbt, die Haut ansich ist schwarz, und man sieht eine schwarze Ader (?) von dort aus den Bauch hoch – zudem scheint die Kloake geschwollen.

Die Tierärztin weiß nicht mehr wirklich was los ist und was man tun soll, von den Verdauungsproblemen weiß sie nichts, das kam erst in den letzten Stunden.

Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll, und ob das alles zusammen vielleicht jemandem hier bekannt vorkommt, und mir einen Rat geben kann was ich tun soll.

Für mich stellt sich natürlich die Frage, wie schlimm ist sein Zustand wirklich, und hat es Sinn noch zu kämpfen?
Tut man ihm damit einen Gefallen, oder hat er womöglich (starke) Schmerzen?
Ich kann das alles nur schlecht durchdenken, da ich ja nicht weiß was er überhaupt hat – klar ist mir aber, er ist alt.

Ich wende mich an euch weil ich nicht weiter weiß, und ich hoffe einfach jemandem hier sagt das alles etwas, oder ihr könnte mir irgendwelche Tips, oder nur eine Einschätzung als Außenstehende, geben.

Danke fürs lesen.
 
15.09.2010
#1
A

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Guest

Hast du schon mal in dem Ratgeber von Thomas Haupt geschaut? Dort steht viel Interessantes zur Auswahl und Kauf, zur richtigen Haltung und Pflege, zur ausgewogenen Ernährung, zur abwechslungsreichen Gestaltung des Vogelheims sowie zur sinnvollen Beschäftigung. Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
P

Pizza1

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Hallo!

Hätte da erstmal eine Frage:
Ist deine Tierärztin schon vogelkundig, also nicht nur eine TÄ für Kleintiere?

Der Milbenbefall an den Beinen - waren das Verkrustungen oder richtige Milben - ansonsten hätte die Salbe allein auch gereicht.
Denn das verschlechterte Befinden deines Othellos haben wahrscheinlich die Tropfen unter die Flügel ausgelöst.

Pizza1
 
TwoHearts

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Hallo Pizza1

Die Tierärztin ist leider kein Spezialist für Vögel, auch wenn sie selbst Kanarienvögel hält - hier in der "Nähe" konnte ich keinen vogelkundigen Arzt finden.

Er hatte Verkrustungen an den Beinen und Füßen, teils auch schon Narben, und das Gefieder war ebenfalls sehr schlecht (abgebrochene Federn, hat wohl auch gejuckt).

Ich habe auch überlegt ob es an diesen Tropfen gelegen haben kann, aber es ging ihm nach beenden der Behandlung gut, die Verschlechterung kam erst fast zwei Wochen später.

Hättet das nicht einsetzen müssen als er die Tropfen noch bekam, und nicht erst Wochen danach?

Ich weiß wirklich nicht weiter, er bekommt jetzt etwas für die Darmflora, ist aber nach der Verabreichung quasi umgefallen, lehnte am Gitter und schlief.

Fressen tut er jetzt wieder sehr gut, trinkt auch schön, aber man merkt halt dass sein Zustand nicht gut ist...
 
Anitram

Anitram

Foren-Engel
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Hallo TwoHearts,

dass es an dem Milbenmittel lag, kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn, das wurde total überdosiert.

Ich vermute eher, dass noch eine andere Krankheit vorliegt -Milben brechen ja auch bevorzugt aus,wenn das Immunsystem durch irgendetwas geschwächt ist.

Ich kann Dir auch nur dringend empfehlen, mit dem Kleinen einen wirklich vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen,der Kotproben und Abstriche nehmen und untersuchen,vielleicht auch röntgen wird.

Hier findest Du eine Liste mit vogelkundigen Tierärzten. Auch,wenn Du etwas weiter fahren musst, ist es die einzige Möglichkeit, Deinem Vögelchen zu helfen -ich drück feste die Daumen !
 
Mariama

Mariama

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Hallo,

schau doch mal hir, ob Du einen Facharzt für Ziervögel in Deiner Umgebung findest: http://www.vogeldoktor.de/ Bitte lies Dir auch die Bewertungen zu den einzelnen Ärzten durch, sie werden Dir bei der Auswahl helfen.

Wir können hier nur spekulieren ob der Zustand des Kanarienvogels etwas mit der Behandlung zu tun hat. Der Verdacht liegt nahe, weil es sich bei den Mitteln gegen Milben um Nervengifte handelt, die sehr genau dosiert werden müssen und gefahrlos nicht mehr als insgesamt dreimal mit Abstand von einer Woche verabreicht werden sollten.

Ich würde Dir dringend empfehlen einen guten Facharzt aufzusuchen - auch wenn Du dafür etwas weiter fahren musst.
 
Sukkubus

Sukkubus

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Ich würde auf jeden Fall zu einem Vogelkundigen Tierarzt fahren. Ich ahb acuh keinen in der Nähe und muss dafür ne Stunde Fahrt in kauf nehmen.
Kanarien stehen das schon durch und so wie das mit deinem Vogel klingt wird auch langsam etwas dringender.
Also: lieber etwas fahrtstress als herumzuexperimentieren bis man evtl das Tier so mit Medikamenten vollgepumpt hat das die eigendliche erkrankung zwar besigt, durch die nebenwirkungen aber erst recht neue auftreten...
(oder zu warten bis er irgendwan stirbt)

Da du keine federn findest, könnte es denn sein das er sie Frisst?
Durch den Milbenbefall liegt vermutlich auch ein Mangel an kalk und mineralien vor. Vieleicht rupft er sich selbst oder frisst die verlorenen Federn auf.
Wachsen dort wo er die Federn verloren hat noch welche nach?

Für eine Kotprobe würd ich auch mal kot sammeln an deiner stelle.
Leg etwas Backpapier auf den Käfigboden, am besten Morgens.
Das machste dann anschlisend runter und packst es in aluvolie (so trocknets net so schnell) und nimst das päckchen dan mit wenn du mit deinem Vogel zum Tierarzt fährst.
(meist kann man die kotprobe auch schon wenn man wartet ansetzen lassen, die muss sonst ca. ne halbe stunde stehen)

Ich hoffe du hast glück bei der Tierarztsuche
Ich drücke dir und deinem kleinen jedenfals fest die Daumen.
 
TwoHearts

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Vielen Dank für die Hilfe und die Listen

Leider haben auch diese Listen nicht gebracht, ich habe schon in einem großen Umkreis gesucht, der einzige Arzt den ich noch irgendwie von der Strecke her erreichen könnte hat leider schlechte Bewertungen.

Überdosiert wurden die Tropfen ansich nicht, ein Tropfen pro Woche, über zirka vier Wochen (also insgesamt vier Tropfen).
In der fünften habe ich nur noch die Füße leicht mit Öl eingerieben.
Es ging ihm auch danach wesentlich besser, bis dann ganz plötzlich der jetzige Zustand einsetzte (zirka zwei Wochen nach Beendigung der Behandlung).

Die kahlen Stellen werden auch immer größer, er frisst und trinkt zwar, schläft aber auch viel und ist extrem aggressiv, er regt sich schon auf wenn man nur vorbeigeht.
Er hat Phasen in denen er wach und aufmerksam ist, dann trinkt und frisst er auch, dann wieder Phasen in denen er nur schläft und sich aufplustert, Flügel hängen auf dem Boden.

Was ich bemerkt habe, er hat vorhin eine Schwungfeder verloren, als ich sie mir ansah konnte man die einzelnen kleinen Federn quasi abziehen, man hatte dann lauter „Fusseln“ in der Hand.

Ich traue mich auch gar nicht ihm später das Antibiotika zu geben, weil er vorhin nach dem rausholen wirklich fast umgefallen ist.

Ich weiß nicht was ich noch machen soll, es scheint wirklich kein vogelkundiger Arzt hier irgendwo zu sein, und wenn ich im noch größeren Umkreis suche weiß ich nicht wie ich da hinkommen soll, außer ich würde mit ihm 3-4 Stunden lang Bus und Bahn fahren, aber ich glaube das würde er nicht mehr aushalten...
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hallo Sukkubus

Nein, die Federn frisst er nicht, reißt sie sich auch nicht selbst aus, deshalb wundere ich mich ja so wo diese Federn bleiben.
Wie oben gesagt, nimmt man sie in die Hand zerfallen sie quasi in viele Fussel.
Soweit ich sehe wachsen an den kahlen Stellen keine Federn mehr.

Kot sammeln geht im Moment nicht, er setzt keinen ab, das bisschen das kommt klebt in den Federn.

Ehrlichgesagt geht es ihm schon sehr schlecht, und leider immer etwas schlechter, ich bin mittlerweile so weit zu überlegen ihn morgen erlösen zu lassen - sein Zustand ist wirklich schlimm und verbessert sich leider auch nicht.

Fahren müsste ich 3-4 Stunden zum nächsten Tierarzt, mit Bus und Bahn, das würde er nicht mehr schaffen glaube ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sukkubus

Sukkubus

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Wenn ein Vogel anfängt zu Plustern zu schlafen und krankheit zu zeigen ist er kurz davor über die regenbogenbrücke zu fliegen.
Vieleciht habt ihr noch ne Woche, vieleicht auch nicht.
Ich bin mit Kanarien schon länger unterwegs gewesen, aber nur zu warten bis er stirbt ist auch nciht das gelbe vom Ei.
Vieleciht kann dich ja jemand mit dem Auto fahren?
Zur not mit spritgeld?
Da bist du wesendlcih schnelelr unterwegs als mit Bus oder bahn und es ist bei weitem nciht so stressig für deinen kleinen.

Ich würde ihm mal Minaralien verfüttern. Vieleicht nur ein tropfen auf dem heißen stein aber gerade nach dem Milbenbefall...

er ist halt acuh schon ein alter Vogel, sien Körper ist von den Milben geschwächt, wenn du nur mit Bus/Bahn unterwegs warst kann er sich acuh schnell mal was einfangen wo er soweiso schon angegriffen ist. Manches Milbenmedi ist auch nciht ganz ohne...
Was du vill auch ncoh versuchen kanst ist die kotprobe alleine zum teirarzt zu bringen und zu hoffen das es was bringt oder dem tierarzt die sympthome zu beschreiben und dich wenigstens am telefon beraten zu lassen

Solange er nciht komplet teilnahmslos dasitzt würd ich noch nicht aufgeben. habe allerdings auch kein richtiges bild von deinem Vogel
 
TwoHearts

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Er plustert schon etliche Tage, ich denke aber auch, es sieht sehr schlecht aus.

Nein, ich kenne leider niemanden mit einem Auto, mein eigenes würde mir liegen bleiben, und dann wäre ich mit ihm irgendwo im Nirgendwo und käme da nicht weg.

Ich weiß halt nicht ob man ihm überhaupt noch helfen kann, ich will nicht warten bis er verhungert (er hat schon stark abgenommen), und Schmerzen scheint er auch zu haben.

Fressen tut er im Moment gut, es schwankt hin und her, aber ansich scheint es ihm wirklich schlecht zu gehen.
Ich weiß jetzt auch nicht woran das liegt, ob das jetzt durch die Verdauungsprobleme ist, oder ob es ihm auch sonst so schlecht gehen würde.

Er bedeutet mir alles, und ich weiß nicht wie ich es richtig mache, was für ihn das beste ist...

Bei dem Tierarzt hier war ich nicht mit Bus und Bahn unterwegs, der Arzt ist nur ein paar Straßen entfernt.
Sie ist immer meine erste Wahl, auch mit meinen Wellis war ich dort immer sehr zufrieden, aber das jetzt halt scheint ihr nichts zu sagen...

Mineralien bekommt er bereits, schon ein-zwei Wochen.
 
Sukkubus

Sukkubus

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Wie gesagt ruf einfach mal bei nem Vogelkundigen Tierarzt an und lass dich beraten, vill kann der dir auch seine meinung sagen bezüglich transport oder dir sogar einen arzt empfehlen der noch etwas näher ist.

Hast du auch nciht nen nachbar oder so der vill hilfsbereit wäre wenn du ihm den sprit bezählst?

Fühl dich gedrückt, ich weiß leider zu gut was du gerade durch machst
 
Friedas Frauchen

Friedas Frauchen

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Ich habe zwar von Kanarien keine Ahnung, aber als es unserem Welli so schlecht ging, wussten wir auch nicht, was nun richtig ist.
Wir waren diverse Male beim TA, sie hat ihm dann wieder was gegeben und gemeint, wir können es noch versuchen.

Aber irgendwann meinte sie dann, dass es keinen Sinn mehr hat. Er hat zwar noch gefressen und getrunken und hatte auch Phasen, in denen er aktiv war, aber sie meinte, dass da eben der Kopf sagt "Du musst" und der Rest des Körpers eigentlich nicht mehr kann.

Er hatte allerdings nichts, was du beschrieben hast, aber wenn du sagst, dass er frisst und trinkt und sonst aber so viele Schwächephasen hat, dann kommt das dem, was wir mit dem Welli erlebt haben, schon nahe. Und dann würde ich ihn wohl erlösen lassen.
Tut mir leid für dich und den kleinen Kerl! Du hast dein Bestes gegeben!
 
TwoHearts

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Nein, ich kenne leider niemanden der mich fahren könnte, unabhängig davon ob ich die Fahrtkosten bezahlen würde...

Ich habe jetzt zwei Tele-Nummer vom Tierärzten aus der verlinkten Liste rausgesucht, die gute Bewertungen haben und heute nochmal aufmachen, da werde ich jetzt anrufen und schauen ob die Ärztinnen mich am Telefon beraten können, oder sogar einen TA in der Nähe kennen der sich mit Vögeln gut auskennt.

Ich hoffe einfach darauf dass zumindest eine der beiden auch am Telefon berät, das machen die meisten Tierärzte ja nicht so gern...
 
Mariama

Mariama

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Ich schicke Dir gleich mal mehrere Empfehlungen per Pn und hoffe, dass eine Praxis oder Klinik darunter für Dich erreichbar sind.

Falls nicht, würde ich in den Kliniken telefonisch nachfragen ob sie einen Arzt in Deiner Nähe empfehlen können.
 
TwoHearts

TwoHearts

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Ich habe jetzt etliche Ärzte die auf der Liste standen angerufen, leider kam es wie von mir befürchtet, keiner wollte mir am Telefon einen Rat geben.
Sie haben sich seine Probleme angehört, und mir dann mehr und minder zu verstehen gegeben das sie grundsätzlich am Telefon keinen Rat geben – warum sie mich dann trotzdem haben alles erzählen und aufzählen lassen verstehe ich daran nicht so ganz.

Nur einer meinte einen vogelkundigen Tierarzt in meiner Nähe zu kennen, der aber noch weiter weg war als die Ärzte auf der Liste.
Also leider keine Hilfe von dieser Seite, was ich aber schon fast vermutet hatte.

Es geht ihm soweit seit mittag ganz gut, frisst sehr viel, schläft nur mal eine kurze Weile, ist auch aufmerksam.
Er sieht nur schlimm aus mit seiner kahlen Schulter.

Ich werde schauen wie es ihm bis morgen Abend geht, und dann weitersehen was am meisten Sinn macht...

Ich möchte aber euch allen für eure Hilfe, euren Rat und eure Bemühungen danken.
Noch habe ich etwas Hoffnung das er wieder auf den Damm kommt, ob das mehr Wunschdenken ist... das scheint eine andere Frage zu sein.
 
Sukkubus

Sukkubus

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Gibt es etwas neues?
 
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Pizza1

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Hallo

Wollte auch grad`nachfragen wie`s eigentlich dem "Othello" geht.?

Pizza1
 
PinkPanther33

PinkPanther33

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Schau da mal bitte noch rein.
Die sind wirklich gut.
Die haben auch an unterschiedlichen
Standorten noch Sprechstunden.
Hoffe aber,dem Kleinen geht es inzwischen
wieder besser.

http://www.ziervogel-exotenpraxis.de
 
TwoHearts

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Hallo an euch

Erstmal finde ich es sehr liebt das ihr nachfragt, leider kann ich nichts gutes berichten.

Ich musste Othello am Donnerstag, gegen 19 Uhr, erlösen lassen.
Morgens frass er noch ein paar Körner, während ich wie jeden Morgen bei ihm meinen Kaffee trank.
Leider verschlechterte sich sein Zustand innerhalb weniger Stunden, er steckte den Kopf zwischen die Flügel, und nur eine Stunde später war er, seelisch, schon nicht mehr hier.
Er reagiert auf nichts mehr, wenn ich ihn hochhob machte er gar nicht mehr die Augen auf, er lag bereits im sterben.
Die Ärztin sagte mir dann das er auch keine Luft mehr bekam, er hatte zusätzlich auch noch eine Lungenentzündung, die dann leider zu viel für ihn war.
Ich habe ihn gestern Mittag auf dem Tierfriedhof beisetzen lassen.

Ich warte noch auf ein Testergebnis, das nächste Woche kommen müsste.

Ein Bekannter war am Mittwoch bei mir zu besuch, er sah sich Othello an und gab mir den Tip ihn testen zu lassen, er hatte einen sehr ähnlichen Verlauf vor Jahren bei einem Wellensittich mitmachen müssen.
Deshalb habe ich eine Feder von ihm einschicken und auf Circovirus (in diesem Fall CaCV) testen lassen – bei Papageienvögeln wird diese Krankheit „PBFD“ abgekürzt – es ist der selbe Virenstamm, aber spezifische Krankheiten (also nicht z.B. von Welli auf Kanarie und umgedreht übertragbar).
Sie ist bei Kanarienvögeln zwar seltener als bei anderen, aber von der Symptomlage her ähnlich.

Das würde dann auch einiges aus der Vergangenheit erklären, Othello hatte z.B. immer Probleme mit dem Gefieder, von Mauser zu Mauser wurde es schlechter, die Federn wuchsen krumm nach außen – ein Grund dafür konnte nie gefunden werden.

Beim wegräumen des Käfigs habe ich am Boden auch Schwungfedern gefunden die Farbveränderungen aufwiesen (Punkte) und ebenfalls quasi in Fussel zerfallen sind.

Auch wenn es für Othello zu spät ist, wollte ich wissen was ihn so krank gemacht hat, und wenn das Ergebnis positiv ist, werde ich mich hier im Thread melden, und vielleicht kann damit mal jemandem geholfen werden dessen Kanarie ähnliche Symptome hat.
 
Friedas Frauchen

Friedas Frauchen

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Das tut mir leid für dich.
Habe von dieser Erkrankung noch nie was gehört. Scheint ja eher selten zu sein. Tut mir leid, dass es deinen Othello erwischt hat.
 
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Pizza1

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Hallo TwoHearts !

Das tut mir sehr leid mit deinem Othello, man hängt doch so sehr an seinem Tier, wenn man`s so lange hat.
Habt ihr da in deiner Nähe so einen Tierfriedhof, wo du ihn begraben hast?

Liebe Grüße und viel Kraft
Pizza1
 
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