Hundepfeife...

Diskutiere Hundepfeife... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, habe mir Heute Billig(1€) eine Hundepfeife gekauft. Ich habe sie mal ausprobiert und Max(Mein firstHund) reagiert darauf aber irgendwie...
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Maische

Maische

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Hallo,

habe mir Heute Billig(1€) eine Hundepfeife gekauft.
Ich habe sie mal ausprobiert und Max(Mein
Hund) reagiert darauf aber irgendwie finde ich den ton zu schrill...-.-

Ist die überhaupt gut?Oder soll ich die lieber gleich wieder in den Müll werfen.Muss die so shrill sein?Tut das den Hunden in den Ohren nicht weh?

habt ihr erfahrungen?

Liebe grüße
 
04.10.2010
#1
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Guest

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hasenhoernchen

hasenhoernchen

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habe mir am fr im tedi auch eine für 1 euro geholt...fame findet den ton beängstigend...macht ihm echt angst..:?
 
Trixi86

Trixi86

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also wir haben unsere pfeife von welpenalter an so konditioniert das wir sie nur dann einsetzen wenn auch kein rufen mehr hilft... soll heißen wenn unsere beiden monster die pfeife hören, wissen sie ganz genau "jetzt kommt das SUPER Leckerchen (zB bei uns Leberwurst)" und sie kommen angeflitzt wie die beklopten und lassen alles andere liegen... wir setzen sie aber wirklich nur ein wenn gar nichts mehr geht...
 
Annika-17

Annika-17

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Ich weiß ja nun nicht, welche Art von Hundepfeife Du Dir so günstig besorgt hast. Ich benutze eine Hornpfeife mit zwei Tönen. Für menschliche Ohren klingt sie schon schrill, deshalb benutze ich sie zum Rufen der Hunde nur über große Entfernungen.

Wichtig war mir immer, sie nur mit einem positiven Erlebnis zu verknüpfen. Anfangs habe ich nur gepfiffen, wenn ich sicher war, dass die Hunde auch zuverlässig kommen. Auch jetzt benutze ich sie nur selten, damit sich der Pfiff nicht "abnutzt".

Nimm am besten eine Hundepfeife, die Du auch "vertreten" kannst, die Du also gern benutzt. Ich halte zum Beispiel auch nichts von den "stummen" Pfeifen, die nur für Hundeohren zu hören sein sollen. Da weiß man nie genau, wie stark man gepfiffen hat und ob überhaupt...

Ansonsten gilt: Der Hund soll es immer positiv verknüpfen!

Inzwischen kommen meine Hunde auf den Pfiff auch angerannt, wenn ein Reh in Sicht ist oder andere sehr interessante Sachen.
 
Maische

Maische

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Danke für die Tipps.Werde mal schauen ich denke aber das teil landet im Müll.
 
vani*

vani*

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Ich hab mal eine ganz andere Frage;
wenn man seinen Hund weitesgehen an die Pfeife innerhalb der gewohnten Umgebung gewöhnt hat und man nun raus geht zum Spaziergang (ohne Leine) und der Hund, wenn man ihn pfeifft, nicht hört/kommt....was macht man denn dann?

Liebe Grüße
 
Foss

Foss

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wenn man seinen Hund weitesgehen an die Pfeife innerhalb der gewohnten Umgebung gewöhnt hat und man nun raus geht zum Spaziergang (ohne Leine) und der Hund, wenn man ihn pfeifft, nicht hört/kommt....was macht man denn dann?
Wenn du weisst, dass dein Hund nicht abrufbar ist, am besten immer nur mit der Leine rausgehen, das ist am sichersten.
Ansonsten gibt es die Möglichkeit, dass man sich 'versteckt' oder einfach die Richtung wechselt und sich selbstständig von dem Hund entfernt. Hunde sind Rudeltiere und wenn ihr Rudel plötzlich ohne sie verschwindet und sie alleine dastehen, ist das für sie nicht sehr günstig.
Wenn du einen Hund hast, der nicht auf dich achtet, kannst du dich beim Spaziergang verstecken, sobald er aufhört, dir Beachtung zu schenken, weit voraus läuft und sich nicht mehr um dich kümmert. Die meisten Hunde merken dann sehr schnell, dass ihr Rudel mir nichts, dir nichts plötzlich verschwunden ist und das wollen sie nicht.
 
vani*

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Sie ist schon abrufbar...es sei denn ein anderer Hund ist in der Nähe oder sie jagt einem Vogel hinterher..dann bringt das rufen nicht mehr viel.
Ich hab mir so eine Pfeife gekauft damit ich beim Rufen keine Emotionen mehr übermittel. Denn wenn sie mal wieder beim anderen Hund bleibt, anstatt zu mir zu kommen, hört sie das ja auch an meiner Stimme dass ich genervt bin.
Und wenn ich sie pfeife und sie dann nicht kommt, soll ich einfach weggehen? Ich bin schon auf die Gesichter der anderen HH gespannt..;)
 
Foss

Foss

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Hast du vorher das Pfeifen geübt, damit der Hund bei jedem Pfiff etwas sehr positives verbindet? Klar, wenn du nur pfeifst ist das dem Hund wahrscheinlich egal. Übe vorher ein paar Tage lang, dass der Hund bei jedem Pfiff ein besonderes Leckerchen bekommt zb. Leberwurst. Damit ist die Motivation für den Hund auch größer, da das Pfeifen ihm etwas Besonderes bringt.
 
vani*

vani*

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na klar das hab ich auch vor..direkt morgen gehts los: Pfeifen-Rufen-Superleckerchen :)
Ich wollte nur mal für den Notfall abklären, was zu tun ist, wenn sie dann später draußen mal nicht kommt..Weiter zu pfeifen bringt ja nix, weil ich die Pfeife so ja nur "abnutze"..
Ich hab mal gelesen, man soll die Pfeife nur in "Notfällen" (wenn der Hund weit weg ist, andere Hunde kommen) benutzen und ihn ansonsten ganz normal rufen..?
 
tanja_79

tanja_79

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Hey!

die Konditionierung meiner zwei an die Hundepfeife liegt zwar schon rund 11 Jahre zurück, aber ich weiß noch dass wir nach der Konditionierung Zuhause die Pfeife draußen die erste Zeit nur an der Schleppleine eingesetzt haben. Nachdem das sicher klappte, gings ne ganze Zeit lang ans Training ohne Leine ausschließlich an ruhigen Plätzen und nur ohne Ablenkung durch Dritte (vorbeigehende Spaziergänger/andere Hunde). Das Training unter Ablenkung erfolgte so lange an der Schleppleine, bis es sicher saß. Zum letztendlichen Einsatz der Pfeife ohne Leine und unter Ablenkung, kam es wirklich erst ganz am Ende. Mein Rüde, der das Abrufen von klein auf so gelernt hat, hat mit seinen heute etwas mehr als 11 Jahren daher noch nicht einmal sein Abrufsignal überhört.

Ich würde dir deshalb raten, das Abrufsignal so lange nicht unter Ablenkung ohne Leine einzusetzen, wie es nicht 100% vorher an der Schleppleine unter Ablenkung klappt.
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

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Bei der Konditionierung auf die Hundepfeiffe sollte man beachten das der Pfiff das Letzte ist was der Hund hören sollte.

Man beginnt drinnen in der vertrauten Umgebung: Hund (Name) rufen, Hund kommt angeflitzt, Pfiff und wenn der Hund da ist das Superlecker welches es sonst nieeeee gibt.

Ob die Konditionierung erfolgreich war merkt man wenn der Hund ausser Sichtweite (anderer Raum) ist und man nur pfeifft. Kommt er angeflitzt ist es gelungen, falls nicht wieder auf Null zurück.

Beachte das der Hund durchaus im Wohnzimmer gut auf den Pfiff reagiert aber von der Küche aus z.B. schon wieder was ganz anderes ist;) Übt man am besten von allen verfügbaren Räumen aus.

Sitzt es drinnen kann man nach draussen an einen weitgehenst reizarmen Ort gehen (Nicht so viele Leute und Hunde).

Übt man allein ist eine Schleppleine sicher sinnvoll sofern er zum stiften gehen neigt. Da geht man genau wie drinnen vor.

Zu zweit kann man es auch prima üben, auch ohne Leine.

Der erste ruft den Hund, der Hund kommt, Pfiff und wenn er da ist gibt das Superlecker. Dann ruft der Andere, gleiche Vorgehensweise.

Man beginnt wie zu Anfang drinnen. Rufen, pfeiffen, Lecker, später nur noch pfeiffen.

Klappt das gut kann man nach und nach die Ablenkungen steigern.

Bei jeder Steigerung wieder mit rufen anfangen bis letztlich nur noch der Pfiff übrig bleibt und das Superleckerlie natürlich:D
 
vani*

vani*

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Hm ich bin etwas verwirrt gerade..
Die einen sagen, man soll erst rufe, dann pfeifen und die anderen sage, erst pfeifen dann rufen..
Es funktioniert bestimmt beides nur was ist denn jetzt sinnvoller?
 
Kasary

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Ich benutze auch eine Hundepfeife für Diego.
Hab eine aus Hartplastik mit 2 Seiten. 2x pfeifen heißt bei uns "kommen". Ich ruf Diego immer so, denn das ist einfacher wie lautes Rufen. Aber andere Hunde sind eben auch etwas sehr ereignisreiches... Wenn du nicht wirklich geübt hast, deinen Hund dort abzurufen, dann wird das auch mit der Pfeife nicht besser. Sowas muss man erst konditionieren. ;)

Liebe Grüße
 
vani*

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Ja das weiß ich, das man das erst konditionieren muss..
Ich glaub du hast mich falsch verstanden..
wenn ich das mit ihr das erste mal übe, gibt es anscheinen zwei Möglichkeiten:
Rufen-Pfeifen-Leckerchen oder Pfeifen-Rufen-Leckerchen..
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

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Statt rufen kannst du auch schnalzen, oder sonstwie den Hund dazu bewegen zu dir zu kommen.
Wichtig ist nur das der Pfiff das Letzte ist was der Hund hört.
 
*Mischling*

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Also ich habs mit meinem gerade anders herum gemacht (allerdings mit Lippenpfiff, nicht Hundepfeife), habe den Pfiff zur Aufmerksamkeit verwendet, gleichgesetzt mit einem "bleib stehen", und dann weitere Anweisungen gegeben.

Wenn du aber den Pfiff als "Komm her" haben willst, schließe ich mich Lilly-Walker an, denn bis er begriffen hat, was pfeifen sein soll, musst du ja erstmal komm her sagen, wenn er dann oft genug beim herkommen bzw. dem Kommando dazu den Pfiff gehört hat, verbindet er beides miteinander. Anders herum, also Pfeifen-rufen-Leckerchen konditionierst du das, was ich hatte.

LG
 
Kasary

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Ich dachte mir das so, das Diego irgendwann mit 1 Pfiff abstoppt und mit 2 Pfiffen zurückkommt. Wobei wir bisher nur kommen üben, das andere wäre noch ein bisschen früh. Ich nutze meist: Name-Doppelpfiff-Leckerchen und ohne Ablenkung klappt das mittlerweile auch auf Distanz schon äusserst gut. Ab und an spring ich noch durch die Gegend wie eine Irre, aber das ist eben das Los der Welpen- bzw. Junghundehalter :lol:
 
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