An die Vegetarier(innen)/Veganer(innen) unter uns

Diskutiere An die Vegetarier(innen)/Veganer(innen) unter uns im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Hallo. Mich würde es mal interessieren, wie eure Eltern und Freunde (etc.) auf sowas reagieren. Ob sie dumme Sprüche reißen, euch da unterstützen...

Vegetarismus/was halte ich davon?

  • Ich bin Frutarier

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Grand Ass

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Hallo.
Mich würde es mal interessieren, wie eure Eltern und Freunde (etc.) auf sowas reagieren.
Ob sie dumme Sprüche reißen, euch da unterstützen oder euch das
Leben da schwer machen?

Ich mache da mal den Anfang:
Meine Oma und mein Freund sagt da nichts zu, meinen Freunden ist es egal, meine Mum findet es eher nervig immer auf mich zu achten dann und z.B auch Bratlinge anstatt Frikadellen zu machen und meine Schwester findet ich habe total einen an der Waffel. :roll:
Der häufigste Satz war da "Mach doch nicht so ein Sche**" und "Biste bescheuert?".
Als ob ich heroinsüchtig wäre, in dem Ton.

Lg
 
19.10.2010
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Tompina

Tompina

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Huhu,

also, da ich seit meinem 14. Lebensjahr Vegetarierin bin (und seit circa 6 Jahren alle anderen tierischen Produkte wie Milch/Käse/Ei in ganzer Form wie auch als Inhaltsstoff eines Fertigproduktes nur noch in Bio oder gar nicht zu mir nehme), gebe ich mal meinen Senf dazu! ;)

Also meine Eltern haben das ziemlich schnell akzeptiert, da ich auch nie der Typ Vegetarier war, der anfängt zu weinen wenn andere Fleisch essen oder Moralpredigten hält wenn ihm jemand mit Wurtsbrot begegnet. Ich hab immer nur beifällig gesagt: "Wenn ihr das mit eurem Gewissen vereinbaren könnt, dass ihr etwas esst, von dem ihr nicht wisst wo es herkommt und wie es ihm vorher ging, bitte..." Inzwischen kaufen meine Eltern ebenfalls nur noch beim Biobauern und haben ihren Fleisch- und Wurstverzehr wirklich radikal gesenkt! :D

Meine Freunde haben es zum Teil jahrelang gar nicht bemerkt, dass ich Vegetarierin bin...:p Ich hab halt immer nur Gemüse mit Nudeln oder einen Salat gegessen, wenn die anderen ein Schnitzel bestellten...irgendwann (so nach 3 Jahren) kam dann mal die überraschte Frage: "Sag mal bist du eigentlich Vegetarierin?" :lol: Ich: "Ja." Meine Freunde: "Achso." Das war's.

Nur wenn ich jemand neu kennenlerne, ist das teilweise etwas nervig, wenn es dann heißt: Du isst kein Fleisch? Warum? Wegen der armen Tiere oder was? *dämliches Grinsen* Dann sage ich meistens: Du musst dich doch auch nicht rechtfertigen weshalb du Fleisch isst, also lass mich in Ruhe. Funktioniert ganz gut und die Meisten sind dann still. Ich hatte natürlich auch schon welche, die dann immer mit Würstchen ankamen und sie mir vor die Nase hielten oder andere dämliche Aktionen...naja, solche Leute gibt es eben, am besten ignorieren.

Aber wie schon gesagt: Wozu immer die Frage nach der Akzeptanz?
Ich kann doch essen was ich will, oder? Wenn einer keinen Brokkoli isst, heißt es doch auch nicht: Ah, du machst das bestimmt wegen des armen Brokkolis?

Jeder ist für dass verantwortlich, was er isst und wenn es jemandem egal ist, dass sein Schnitzel vollgepumpt mit Medikamenten ist, komisch schmeckt, weil das Schwein sich nicht bewegen konnte und er damit Teil eines konsumorientierten "Fresskreislaufes" ist, in dem weder auf Tier, noch auf Verbraucher Rücksicht genommen wird, bitte, dann soll er es essen.
(so ist/isst der Mensch nun mal...zumindest die Meisten...*seufz*)
 
Ina4482

Ina4482

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Hm, irgendwie ist das recht unspektakulär bei mir. Ich ernähre mich seit gut zwei Jahren vegetarisch, meist vegan.

Mein Freund hat nur gefragt, ob er sich denn dann was kochen bzw. holen darf, wenn er Lust dazu hat (es gibt ja tatsächlich Vegetarier/Veganer, die Pfannen, Töpfe oder Geschirr nicht mehr benutzen, wenn Fleisch damit zubereitet oder davon gegessen wurde; da gehöre ich nicht zu). Meist ißt er unterwegs mal eine Bratwurst oder so und nimmt das Zuhause halt so hin. Er meint, er ernähre sich so viel gesünder und deswegen sei das schon toll :lol:.

Meine Eltern machen da manchmal eine schwierige Sache draus: Mama versucht sich ständig an Tofu-Gerichten (lieb gemeint, aber mir reichen in dem Fall auch Gemüse und Beilagen aus, die schmecken meist besser als ihr etwas geschmackloses Tofu ;)) und Papa ist immer total angenervt, wenn er meine Extra-Alu-Schalen auf den Grill basteln muss im Sommer :roll:. Aber eigentlich ist das auch problemlos.

Mein Bruder ist total die Überraschung dabei: er mag ja eigentlich fast nichts, aber bei mir probiert er echt alles und findet das meist auch "ganz okay...". Das ist ein großes Lob aus seinem Mund.

Unsere Freunde finden das auch okay und rufen immer vorher an, wenn wir zum Essen eingeladen sind, und fragen mich ob dies und jenes für mich dann okay ist. Irgendwie süß :mrgreen:.

Und im Büro gibt es immer vegetarische Pizza oder so was, wenn einer einen ausgibt.

De einzige Knackpunkt war die neue Lebensgefährtin vom Schwiegerpapa in spe: das ist noch eine ältere Generation (Ü70) und da ist kaum Verständnis da gewesen. Allerdings waren wir uns sowieso in fast gar nichts einig ("Katzen stinken und machen nur Dreck" war ein interessantes Thema :shock:) und deshalb ist der Kontakt da eh sehr eingeschlafen.
 
Chari

Chari

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Also, meine Familie akzeptiert es bei mir ganz gut.
Aber was komisch ist; Wenn es bei uns Fleisch gibt, finde ich es total schlimm, mit am Tisch zu sitzen, ich finde es einfach eklig, die ganze Zeit das Fleisch anschauen zu müssen.

Aber das Hundefutter kann ich ohne Probleme anfassen.:roll:
Irgendwie merkwürdig, oder?

Wir haben in der Schule auch Kochunterricht, da gibt es manchmal schon blöde Kommentare, aber da höre ich schon gar nicht mehr drauf.
2 meiner Freundinnen sind auch Vegetarier.
 
G

Grand Ass

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Mein Hund kriegt Trockenfutter, da ist das sehr schwer zu wissen, was drinn ist. Ist auch besser so, sind ja öfters auch so Eingeweide drinn.

Meine Mum meinte es heute auch lieb und wollte mir diese extra vegetarischen Gerichte von Edeka mitbringen. Gemüsebällchen, fleischfreies Fillett, etc. Aber der Preis dafür ist teilweise schon der Burner, für 2 kleine Filletts über 2€. Mir genügen da auch die Beilagen und ich esse auch jedes Gemüse, Tofu mag ich auch nicht.

Habe meiner Mum heute mal einfach Just for fun das Video "Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten" gezeigt.
Aber auch nicht mit dem Hintergedanken sie umzulenken, ist ja jedem das seine, aber sie war trotzdem schockiert und meinte sie hat da kein Problem mit, dass es doch öfters Gemüseaufläufe etc. gibt, anstatt Schnitzel.

In der 9ten oder 10ten Klasse waren die auch immer unterwegs und haben mir Bifis oder Salamibrötchen hingehalten, wussten sie ja, dass ich das nicht esse. Stört mich aber auch nicht. Da können auch meine Fleischfreien und deren Fleisch in einer Pfanne gebraten werden.
 
_cassandra_

_cassandra_

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Oh je... Zu dem Thema kann ich wirklich ausschweifend werden, weil ich jetzt schon relativ lange Veggie bin und viele Reaktionen bekommen habe. Ich bin ungefähr als ich 12 oder 13 Jahre alt war auf fleischlos umgestiegen, weil meine Freundin es auch gemacht hat (jaja, ich weiß...).

Also meine Eltern: Am Anfang haben sie überhaupt keine besonderen Reaktionen gezeigt, weil ich ungefähr zur Zeit der BSE-Krise Veggie geworden bin und da eh niemand wirklich viel Fleisch gegessen hat. Sie haben sicher gedacht, es wäre nur eine Phase. Und in dieser "Phase" haben sie eben gemerkt, dass es gar keine soo große Umstellung war. Wir haben auch nie wirklich viel Fleisch gegessen und meistens haben sie dann ausschließlich vegetarisch gekocht... Naja, die Phase dauerte immer länger, ab und zu (vllt. einmal im Jahr) haben sie gefragt ob ich auch Fleisch will, aber mich nie dazu gedrängt. In der elften Klasse bin ich auf eine amerikanische Schule gegangen, dazu später mehr. In der 12. und 13. Klasse war ich schon so ziemlich erwachsen, da haben sie mir eigentlich in gar nichts mehr reingeredet, inklusive Vegetarismus... Joah, und danach bin ich ausgezogen :) Aber ich merke, dass meine Eltern, je älter wir drei werden, mich immer mehr darin bestärken weiter Vegetarier zu sein, solange ich mich gut fühle. Vor allem mein Vater ist froh, dass ich Veggie bin, weil er es gesund findet. Mit ihm habe ich mich auch ein bisschen über meine mittlerweile vorherrschenden moralischen Gründe für Vegetarismus unterhalten.

Meine kleine Schwester: Sie hat es am Anfang gar nicht richtig mitbekommen, glaube ich. Bis ich nach Amerika gegangen bin, hat sie sich auch nicht dazu geäußert. Nach Amerika hatte sie auch eine vegetarische Phase, die hat aber nicht lange gehalten. Ich habe mich seitdem nicht mehr ernsthaft mit ihr darüber unterhalten, nur manchmal ziehe ich sie auf, weil sie wieder Fleisch isst.

Meine Oma: Kommt glaub ich immer noch nicht damit zurecht. Bis zu meiner Zeit in Amerika hat sie mich immer wieder gefragt ob ich Fleisch will, weil sie glaube ich denkt, dass eine Mahlzeit ohne Fleisch nichts ordentliches isst. Außerdem machte sie sich Sorgen, dass ich nicht gesund genug esse. Nach Amerika ist das ein bisschen seltener geworden, und mittlerweile ist sie auch schon so alt, dass sie nicht mehr die Kraft hat so ausgiebig zu kochen und deshalb praktisch Vegetarierin.

Die Geschwister meiner Mutter: Finden und fanden das schon immer super. Klar, ein bisschen werden Witze gerissen, aber ich finde das nicht schlimm. Meine Patentante hat mir auch vegetarische Kochbücher geschenkt und mich immer extra bekocht.

Meine Freunde in der Schule: Ich glaube, dass ich es am Anfang allen erzählt habe. Danach ist das Thema erst nach Amerika wiedr aufgekommen, als eine meiner Freundinnen straight-edge Veganer war (mittlerweile isst sie wieder Fleisch :roll:) und ich mich ziemlich mit ihr gestritten habe, weil sie sehr arrogant gegenüber allen war... Viele meiner Freunde sind soweit ich weiß im Laufe ihres Lebens für 1 Jahr oder so Vegetarier gewesen.

Die Geschwister meines Vaters: sehe ich maximal 1mal im Jahr, manchmal seltener. Die wissen es, und haben auch schon mal meine Tofuwürstchen probiert. Aber außer, dass sie immer sagen, dass ihnen Tofu nicht schmeckt, und dass sie so gerne Bratwürste essen, gibt es keine Kommentare.

Meine beste Freundin: Ist zur gleichen Zeit wie ich Veggie geworden und wir haben uns ab und zu über ernährungstechnische Themen, die weiter als vegetarismus gingen, z.B. Bio, Vegan etc. unterhalten. Nach der 13. habe ich ein Jahr mit ihr zusammengewohnt, und da haben wir immer gesagt, dass uns kein Fleisch in die Küche kommt, aber das war dann letztendlich doch anders, weil Freunde sich z.B. Fertigpizza mit Fleisch mitgebracht haben. Aber wir haben das auch nie ernst gemeint.

Mein Freund: Kenne ich erst seit nach der 13, da war ich also schon lange Veggie. Am Anfang hat er 400 km weit weg gewohnt, wir haben uns also kaum gesehen, also kam das Thema kaum auf. Außerdem war er armer Student, und hatte auch nie Fleisch im Kühlschrank. Letztes Jahr sind wir zusammengezogen und seitdem ist er ziemlich auf Fleischentzug. Er kauft sich zwar ab und an ein bisschen eigenes Fleisch (meistens Fertigprodukte) und ist manchmal etwas ratlos, weil er nicht weiß, was wir kochen sollen, aber ansonsten ist das nicht wirklich ein Thema.

Die Familie meines Freundes: Die sind schon ein bisschen anders. Sie essen alle viel Fleisch, deswegen gibt es meistens Probleme, weil sie nicht wissen, was sie kochen sollen. Aber wir sehen uns sowieso nicht oft, und da macht es mir auch nichts aus, "nur" Salat und Beilagen zu essen.

Die Leute, die ich hier im Studium kennengelernt habe: Wissen das glaub ich zum Großteil gar nicht. In der Mensa gibt es immer große Auswahl und viele Fleischesser nehmen ab und an das vegetarische Gericht oder Salat. Und außer beim Essen kommt das Thema ja wirklich nur auf, wenn man selber es anspricht, und das habe ich seit meinem ersten "Coming out" mit meinen Schulfreunden nur gemacht, wenn es absolut nötig war. Eher noch ist es mein Freund, der damit herausplatzt (ich glaube er ist ein bisschen stolz auf mich ;) ) und dann fragen die meisten, ob ich einfach kein Fleisch mag, oder ob ich das aus Tierschutzgründen mache. Ich antworte dann: "Beides" und erkläre mich nur, wenn sonst die Pause im Gespräch unangenehm würde.

Ähnlich war das mit meinen Freunden in Amerika. Die haben sich auch nicht gewundert, dass ich jeden Tag Salat gegessen habe (in Amerika gibt es in der Schule Mittagessen) weil die Alternativen allesamt ungesund und meistens eklig (zumindest vom Aussehen her) waren.

Bei meiner amerikanischen Gastfamilie war das natürlich immer ein bisschen ein Thema, einfach weil bei ihnen zu jedem Abendessen Fleisch serviert wurde. Aber in Amerika gibt es so geile Fake-Fleisch, das man wirklich genauso wie Fleisch benutzen kann, und das hat dann meine Gastmutter immer gekauft und für mich damit gekocht. Sie wussten das bevor sie mich als Gastschüler angenommen haben, daher gehe ich davon aus, dass sie kein Problem damit hatten.
Die kleine Tochter der Familie fand das ganze immer ein bisschen komisch, aber ehrlich gesagt war die selber ein bisschen seltsam bis nervig - hehe.
Die ältere Tochter fand es toll, weil die so ein Gesundheitsfanatiker war, und vegetarisches Essen gesünder fand.



Uff. Das war viel. Ich glaube ich habe aber so ziemlich die ganze Bandbreite dargestellt, die mir untergekommen ist. Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich froh bin in so einem toleranten, aufgeschlossenen Umfeld aufgewachsen zu sein, denn wie ihr seht, hielten und halten sich die "lustigen" Sprüche und die Streitereien in Grenzen. Ein bisschen habe ich vielleicht beigetragen, weil ich meistens nichts dazu sage, aber mein Umfeld ist auch einfach ziemlich cool mit allem (auch andere Themen wie z.B. Homosexualität oder psychischen Krankheiten).
Achso, was ich vielleicht noch dazu sagen sollte: Ich bin seeeehr robust, was Fleisch angeht. Ich finde z.B. ganze tote Fische eher faszinierend als eklig, gebe gerne zu, dass mir ein bestimmtes Fleischprodukt bestimmt immer noch schmecken würde, lege meine Tofubratlinge auf den gleichen Grill und in die gleiche Pfanne, und zur Not picke ich auch mal Schinkenstücke aus dem Auslauf, wenn nichts anderes da ist. Für mich ist es mittlerweile einfach so, dass ich mir offen gestehen kann, dass Fleisch ziemlich gut schmeckt, mir aber gleichzeitig aus moralischen Gründen nie erlauben würde, mehr als Spuren davon aufzunehmen. Sehr selten vermisse ich mal z.B. Schnitzel oder so, aber das kommt so selten vor, und ist so schnell vorbei wenn ich an ein Kälbchen denke, dass das für mcih auch kein Problem ist offen zu erzählen.
 
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Jean

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Meine Mum ist kein Fleisch meine Stiefmum auch nicht.
Der einzige der Genervt ist ist mein Dad.
Und da von 6 nur 2 Fleisch essen (meine Kleiner Bruder und ER )
Kommen meisten keine Sprüche.
Aber ich brauch ihn auch keine Videos zeigen von Schlachthäusern.
Denn er ist Agraringenieur und dazu gehört auch die Tierproduktion.
Also als er das Gelernt hat auch das Schlachten...

Das Einzige wo ich meine Problem habe ist in Kochen.
Ich muss das Fleisch machen aber ich Probiere es nicht .
Wenn ich es gar nicht Kochen will muss ich 90 Euro mehr Bezahlen
 
Suru

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Dann sage ich meistens: Du musst dich doch auch nicht rechtfertigen weshalb du Fleisch isst, also lass mich in Ruhe.
Den Spruch merk ich mir, genial. Dankeee!

--
Ich wurde auch versucht umzustimmen, aber da musste ich insgeheim immer lachen, vor allem, da die meisten gar nicht versuchten mich vom Gegenteil zu überzeugen, sondern ihr schlechtes Gewissen und ihre Lebensweise zu rechtfertigen & beruhigen. :lol:
Ist auch bei meiner besten Freundin so; ich spreche das Thema nie an, sie aber immer. Und dann, obwohl ich nichts gesagt habe, verteidigt sie ihr 'Essverhalten' & sagt, sie wäre ja so aufgewachsen, das ginge dann ja gar nicht.

Grüße



 
Jean

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Jaa ich bin aber nicht in einer Schule wo man vielleicht 1 mal die Woche 2 Std kocht und dann höchsten ein Essen für 3-4 Euro die Portion.

Wir Kochen von 36 Stunden 16-18 Std .
und dann immer Vorspeise, Salat ,Hauptgang , Nachspeise und Backen.
und dann kostet ein Tag zwischen 15-25 Euro.
Soo und fleisch ist Billiger als Frisches Gemüse.
Wenn sie zb Geschnetzltes machen bezahlen sie für 600g Fleisch 2,99..
Wenn sie aber für mich was Kochen würde müsste sie extra alles anders Kaufen, Frisches Gemüse, etc und Bratlinge (die sie sich eh Spraen kann esse ich auch nicht.)
und joa auch die Muslimen müssen 60 Euro mehr bezahlen weil sie anders Fleisch brauchen...
 
Isabel2490

Isabel2490

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Ich war mal Vegetarier. Hab mich dann aber so ungesund ernährt (eigentlich immer nur die Beilagen. Und wenig bis fast gar kein Gemüse,...) und dadurch Mangelerscheinungen gehabt. Irgendwann hab ich dann halt wieder angefangen. Wir achten aber darauf, dass das Fleisch Biofleisch ist und essen es auch nur wenig. Ich würde aber sehr gerne komplett vegetarisch leben, habe aber Bedenken, dass ich dann wieder Mängel hab. Was kocht ihr euch denn so? Und achtet ihr auch bei Käse etc darauf, dass es von artgerecht gehaltenen Tieren stammt?
 
Tompina

Tompina

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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Was kocht ihr euch denn so? Und achtet ihr auch bei Käse etc darauf, dass es von artgerecht gehaltenen Tieren stammt?
Kochen: Also da gibt es soviele Möglichkeiten...
Kartoffeln in allen Varianten (Backkartoffeln, Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffelpuffer, Kartoffelgratin, Rösti) und dazu Salat (mal grün, mal Rohkost, mal beides zusammen) oder Gemüse (gedünstet, als Auflauf, gekocht, als Soße), Nudeln mit diversen Soßen (Käsesauce, Pilzsauce, Tomatensauce etc.) oder als Auflauf, Reis (als Reis-Gemüsepfanne, als Curryreis zu asiatischem süß-sauer Gemüse/gebackener Banane)...Tofu (mal eingelegt, mal paniert o.ä.), andere Sojaprodukte (wie z.B. Sojaschnitzel)...und noch vieles, vieles mehr...mit ein bisschen Kreativität kann man auch jeden Tag Nudeln essen ohne, dass man's merkt! ;):D

Käse: jap! Ich kaufe, wenn im Supermarkt nur Biokäse (auch wenn ich da natürlich nicht immer weiß ob wirklich drin ist, was drauf steht...ein bisschen Gottvertrauen und Vertrauen in Hersteller und Biosiegel muss man schon haben) oder ich gehe zum Bauern direkt in den Hofladen! (Milchkuhhaltung par excellence, Kälber werden nicht von den Müttern getrennt, Kühe können rein und raus wie sie wollen und verfüttert wird nur Pflanzliches, was selbst angebaut wurde! Hab aber auch ne Weile gebraucht um diesen Bauern zu finden und wohne zum Glück eher ländlich, in der Stadt sehe ich da außer dem Reformhaus/Bioladen kaum eine Möglichkeit)
 
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Jetzt mal kurz ne Frage von einem "Gelegenheitfleisch-Esser" wie mir an euch ;) Ich hab nen Eisenmangel. Ich weiß dass das bei vielen Vegetariern auch so ist. Ich esse nicht besonders viel Fleisch und vertrage leider meine Eisentabletten nicht so super... :( Was macht ihr damit ihr euren Eisenhaushalt in "Schuss" haltet? Sorry für die aus dem Zusammenhang gerissene Zwischenfrage!
 
Isabel2490

Isabel2490

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@Tompina: Danke für die Antwort :)
Ja eigentlich ist das mit dem Kochen ja wirklich nicht schwer ... Vor allem, da ich so ein absoluter Nudelsuchti bin :D und da langen mir auch einfach Nudeln mit Gemüse.
Ich denke ich werds mal so langsam wieder durchziehen. Es ist gesünder und man muss nicht so viel Geld für Biofleisch ausgeben.
Bei uns in der Gegend (wohne auch ländlich mit einigen Bauernhöfen) gibt es glaube ich nur einen Hof, der nicht nur Fleisch verkauft. Aber ich glaub Käse gibts da auch nicht ... Muss ich mal schauen :) Und ansonsten muss halt der Biokäse herhalten
 
Vicy

Vicy

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Jetzt mal kurz ne Frage von einem "Gelegenheitfleisch-Esser" wie mir an euch ;) Ich hab nen Eisenmangel. Ich weiß dass das bei vielen Vegetariern auch so ist. Ich esse nicht besonders viel Fleisch und vertrage leider meine Eisentabletten nicht so super... :( Was macht ihr damit ihr euren Eisenhaushalt in "Schuss" haltet? Sorry für die aus dem Zusammenhang gerissene Zwischenfrage!

Das Problem hatte ich auch!

Iss viel:
Erbsen, Sojabohnen, normale Bohnen, Linsen,... Hüllsenfrüchte (heißen die so??)

Ich achte drauf dass ich einmal am Tag Milchprodukte esse und mindestens 2 Mal Obst und Gemüse. Hier n Buch mit vielen guten Fisch und Fleischlosen Rezepten, da stehn auch viele Tipps gegen Mängel ect. drinne:
http://www.amazon.de/Vegetarian-Basics-Alles-braucht-Fleisch/dp/3774287953
 
Smykke

Smykke

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Hallo,

also, ich bin seit beinahe zwei Jahren Vegetarierin. Anfangs habe ich allerdings nicht ganz fleischlos gelebt, weil meine Mutter irgendwo immer noch ganz wenig Fleisch untergeschmuggelt hat. Das war echt so versteckt, ich hab's nicht gesehen und auch nicht geschmeckt. War aber nur im ersten Monat so, von da an habe ich alles, was vom toten Tier kommt, gemieden. Selbst Gummibärchen, Puddings, die Gelatine enthalten.

Meinte Mutter hat mir anfangs erklärt, wie ungesund das fleischlose Leben ist. Dass mein Körper die "Inhaltsstoffe" von Fleisch braucht. Das mag sein, aber ich hab mich nicht bekehren lassen. Und jetzt kocht sie sogar getrennt. :D
Mein Vater hingegen ist heute noch der Meinung, dass ich einen Spleen habe und dass ich über das Internet zum Vegetarismus gekommen bin. Aber es kam anders: Mein Vater und ich, wir waren vor etwa zwei Jahren [wie manchmal heute auch ^^] bei meiner Großmutter in Weißenfels zu Besuch. Und dort gibt es einen Schlachthof, und die beiden unterhielten sich darüber. Sie sagten auch, dass man manchmal die Tiere dort schreien hören könnte... Ich erspare weitere Ausführungen.
Und ab diesem Moment an beschloss ich, kein Fleisch mehr zu essen. Wir waren am selben Abend noch bei Burger King, aber ich habe keinen Burger gegessen. Nur so einen "Hot Brownie", aber selbst den meide ich mittlerweile, weil er Gelatine enthält - was ich einige Zeit lang nicht wusste. Und ich kann Fleisch zubereiten, weil wir in der Schule auch kochen mussten. Aber es hält sich halt in Grenzen - ich vermeide es größtenteils. Wenn möglich eben.
Aber trotz der Tatsache, dass mein Vater gegen meine Einstellung ist, kauft er mir vegetarische Burger, Nuggets, Schnitzel - der Marke "Vegetaria". "Valess" ist mir doch eine Spur zu teuer.

Tja, und wie gesagt, ich verzichte vollkommen auf Fleisch. Aber ich nehme Eier und Milchprodukte zu mir. Ohne kann ich doch nicht - und ich weiß gar nicht, wie sich Veganer Eiweiße zuführen. Wir brauchen Proteine, so viel ist klar.

Hilsen, Smykke :)
 
Yoko

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Jetzt mal kurz ne Frage von einem "Gelegenheitfleisch-Esser" wie mir an euch ;) Ich hab nen Eisenmangel. Ich weiß dass das bei vielen Vegetariern auch so ist. Ich esse nicht besonders viel Fleisch und vertrage leider meine Eisentabletten nicht so super... :( Was macht ihr damit ihr euren Eisenhaushalt in "Schuss" haltet? Sorry für die aus dem Zusammenhang gerissene Zwischenfrage!
Off-Topic
Kann ich persönlich jetzt nicht bestätigen, kenne keine Veggies mit Eisenmangel. Ich kombiniere meistens eisenhaltige Lebensmittel mit Vitamin C, das verbessert die Aufnahme z.B. zum Frühstück Vollkornbrot mit pflanzl. Aufstrich und O-Saft. Überhaupt sind Vollkornprodukte gute Eisenlieferanten, ebenso Hülsenfrüchte und diverse Gemüsesorten.
Es gibt auch extra mit Eisen angereicherte Säfte (Amecke, Rotbäckchen).




Tja, und wie gesagt, ich verzichte vollkommen auf Fleisch. Aber ich nehme Eier und Milchprodukte zu mir. Ohne kann ich doch nicht - und ich weiß gar nicht, wie sich Veganer Eiweiße zuführen. Wir brauchen Proteine, so viel ist klar.
Proteine findest du auch zu genüge in Pflanzen ;) Es muß nicht unbedingt vom Tier sein.
 
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Smykke

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Ich habe oft Eisenmangel, nehme dagegen aber Eisentabletten :D
 
Annon95

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Also ich esse seit ca 2 Jahren kein Fleisch, aber gelegentlich Fisch.

Angefangen hat es vorallem aus ethischen Gründen. Ich hatte eigentlich keine Probleme im Freundeskreis, ein paar kumpels haben manchmal gescherzt, wenn ich zum beispiel beim döner einen vegetarischen genommen hatte, der ja eigentlich nur salat im fladenbrot ist, aber den ist doch egal was ich esse hauptsache ich bleib gesund. ;)

Meine Verwandten haben mir gegenüber auch keine probleme gemacht. Mir ist es nur ein wenig peinlich, wenn sie sich bei Geburtstagen den Kopf zerbrechen was ich esse. Dabei reichen mir für einen Abend auch nur die Beilagen. xD

Auch meine Familie akzeptiert es, obwohl ich glaube das meine Mutti ein wenig traurig ist wenn ich den Festtagsbraten verschmähe. Aber wenn ich zu Weihnachten das Menue koche und kein Fleisch auf den Teller landet stört es niemanden. :)

Ich glaube so richtig kann niemand aus meinen Umkreis verstehen, warum ich mir das "antue", aber stören tut es doch niemanden. Ist doch mein Ding. ;)

Vielleicht wäre ich heute aus ethischen Gründen kein Vegetarier mehr, weil ich nach ca einen halben jahr richtig appetit auf fleisch hatte. Aber als ich es dann wieder probiert hatte war ich so enttäuscht von geschmack und konsistenz, dass ich bis heute keine Lust mehr auf Fleisch habe.
Und ich fühle mcih damit gesund, munter und glücklich :)
 
Yoko

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Vegetarier essen keine Fische ;)
 
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