Perrera - Brief eines Mitarbeiters

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sternchen1147

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Hallo,
ich weiß nicht ob manche von euch den Brief schon kennen, aber ich finde, er sollte möglichst weit die Runde machen. Vielleicht nimmt sich der ein oder andere Zeit, ihn zu lesen und an Freunde oder Bekannte weiterzuleiten.

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Brief eines Mitarbeiters
Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera

Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht ein Weckruf. Als Leiter einer Perrera , werde ich was mit Euch teilen ... ein Blick von "innen", wenn Ihr mir erlaubt.

Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen, verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung ändern und nicht an Menschen verkaufen, die ihr gar nicht kennt. Gerade diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn er nicht mehr ein süßes Hundebaby ist. Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr wüsstet, dass es eine 90%ige Chance besteht, dass dieser Hund nie mehr aus dem Zwinger kommt, wenn er erstmal hier landet? 50% der Hunde, die hier abgegeben werden oder verirrt rum laufen sind reinrassige Tiere.

Hier die häufigsten Ausreden die ich höre, sind:

"Wir sind umgezogen und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht mitnehmen." Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich nicht eine Wohnung oder ein Haus in dem sie mit ihrem Tier leben können?

"Der Hund wurde größer, als wir dachten." Und was dachten Sie denn wie große ein deutscher Schäferhund wird????

"Ich habe keine Zeit mehr für das Tier." Wirklich? Ich arbeite 10 oder 12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.

"Er zerstört meinen ganzen
Garten " Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?

Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund.“ Das Traurige daran ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird und weißt Du, wie stressig es in einem Zwinger ist? Nun, lass es mich Dir mal erklären:

Dein Tier hat 72 Stunden Zeit eine neue Familie zu finden. Manchmal ein wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.

Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.

Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.

Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie warten, die ihn verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend Freiwillige gibt, könnte es sein, dass er mal ausgeführt wird. Wenn nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen von einem Teller mit Essen welcher unter die Zwingertür geschoben wird und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.

Wenn Dein Hund groß, schwarz oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Dogge ...) angehört hast Du ihn in den sicheren Tod geführt in dem Augenblick in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der Regel nicht angenommen. Egal wie "süß" oder wie "trainiert" er ist.

Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist wird er sterben.

Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süß ist, kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für lange.

Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen, wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht verträgt.

Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektionen der Atemwege, wird er unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um Therapien in Höhe von 150,-- € zu bezahlen.

Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:

Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.

Bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

Dein Hund oder deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen haben und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.

Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?

Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe sie jeden Tag, wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.

Ich hasse meinen Job, ich hasse es dass es ihn überhaupt gibt und ich hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn ihr Euch nicht ändert.

Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den Perreras und nur Du kannst das stoppen. Ich mache alles mögliche, um jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag gibt es mehr Tiere die rein kommen als die die raus dürfen.

Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben.

Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh und das ist nun mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.

Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich habe ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte sich alles gelohnt.

Bitte, wenn Du möchtest, dass sich das ändert, verteile meinen Brief großzügig.

Jazz M. Onster.


http://www.perros-de-catalunya.de/
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Danke fürs Verschieben ins richtige Forum, ich wusste nicht wohin damit ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
05.11.2010
#1
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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Momole

Momole

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ich hoffe sehr daß das wirklich vielen grund zum nachdenken gibt!
 
Willi-M

Willi-M

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Ich weiss um die Zustände in einer Perrera und ich finde es gut, diese mal so vor Augen geführt zu bekommen. Es gibt auch Perreras, wo es noch schlimmer zugeht, auch wenn man meint, dass es nicht schlimmer gehen würde. Es ist nicht übertrieben, wenn man hier von Tier-KZ's redet, es ist einfach nur grausam! :(

Ich finde es auch irgendwie grotesk:
Da gehen hier viele Leute, die einen Hund wollen, zum Züchter und nicht einmal 2 Flugstunden von hier entfernt werden massenweise tolle sozialisierte Familienhunde getötet und das oft unter absolut grausamen Bedingungen.
Es ist nicht zu begreifen, aber wenn ich doch tierlieb bin, warum hole ich dann nicht diese armen Seelen aus der Perrera-Hölle heraus, anstatt zum Züchter zu gehen? :evil:
Jedes dieser Tiere wird es einem sein Leben lang danken mit allem was ein Hund zu bieten hat! Das ist zweifelsohne das beste Geschäft, was ein Mensch je machen kann!

Willi
 
sternchen1147

sternchen1147

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Ich finde das ist ein sehr heikles Thema. Ich weiß nicht, ob ich mir einfach einen Hund aus Spanien oder so holen würde. Aber ich würde definitiv ein Tier nehmen, welches ansonsten sein Leben in Tierheimen o.Ä. fristen müsste.

Ich finde es schlimm, dass die meisten Menschen (oft unüberlegt) einfach auf Welpen aus sind. Wenn die Entscheidung steht, dass ein Hund ins Haus soll, fällt die Wahl meist auf einen Welpen. Dabei gibt es so viele Hunde, die ein schönes zu Hause suchen und vor allem verdient haben.

Ist ja nicht nur bei Hunden so, auch bei allen anderen Tieren.
Ich finde, das muss einfach mal vor augen geführt werden.
 
Momole

Momole

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ich denk es ist nicht wichtig ob aus deutschland spanien oder einem anderen Land,. ich denke wichtig ist daß man umdenkt und tiere nicht von züchtern, tierhandlungen oder anderen privaten tiervermehrern kauft, sondern in notstationen und tierheimen wo auch immer in der welt gucken geht. und daß man sich der verantwortung bewusst ist, wenn man sich ein tier angeschafft hat. das man es behält hegt und pflegt bis an sein lebensende und nicht einfach abschiebt , wenn es vermeintlichnicht mehr so süß oder krank ist
 
Pewee

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(seriöse) Züchter haben schon ihre Berechtigung. Es gibt Menschen die Wert darauflegen, zu Wissen, was sie da bekommen, die bestimmte Charaktereigenschaften wollen/brauchen, die Angst vor den Mittelmeerkrankheiten haben und sich von Anfang an darauf vorbereiten wollen, was ein Hund in etwa an Erziehung mit sich bringt.

Das muss man respektieren, Hunde mit solch einer Vergangenheit sind nicht immer leicht und die Krankheiten sind nicht ohne! Bei uns gibt es auch viele Hunde, die einst in der Perrera saßen, alle haben ihre Macken davon getragen, manche mehr, manche weniger. Ganz ehrlich: Auf sowas muss man sich einlassen können, das kann aber nicht jeder.
Der Halter muss damit klarkommen, dass der Hund vielleicht jeden morgen um halb 5 ins Zimmer kommt und fiept, weil er so großen hunger hat.
Der Halter muss damit klarkommen, dass es Jahre dauern kann, bis der Hund halbwegs abrufbar ist, weil der Hund sowas nicht kennt.
Der Halter muss damit klarkommen, dass der Hund Fress- und Besitzneid entwickeln kann, weil er das durch seinen Überlebenskampf immer tun musste.
Der Halter muss damit klarkommen, dass der Hund vielleicht nicht geimpft wurde und an Parvo stirbt, oder sich eine Mittelmeerkrankheit eingefangen hat, die lebenslang behandelt werden muss.
Der Halter muss damit klarkommen, dass die Erziehungsmethoden spontan angepasst werden müssen, je nachdem ob Jagdhund- Hütehund, oder sonstige Arten.
und und und.
Wenn es nur damit getan wäre, dem Hund ein behütetes Zuhause zu geben, wo er Liebe und Fresschen bekommt, dann wäre die Welt schön ;)

Man darf nicht alles über einen Kamm scheren. Nicht jeden Hund macht man zwangsweise glücklich. Ein Hund der die ersten 2-3 Jahre auf der Straße lebte, ist nur schwierig an ein Wohnungsleben zu gewöhnen. Er ist es gewöhnt dort hinzulaufen wohin er möchte, ohne auf jemanden hören zu müssen. Solche Hunde müssen viele Jahre an die Leine.
Damit will ich seine Tötung nicht rechtfertigen, aber ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will. Finde die Argumentation gegenüber den Menschen, die ihre Tiere von einem Züchter haben eher unfair.
Ich habe selber nur Tierhilfenhunde, aber nie würde ich einem Halter eines Züchterhundes Vorwürfe machen. Es spricht eher für sie, dass sie sich Gedanken gemacht haben und sagen "ich traue mir einen Tierschutzhund nicht zu" oder "ich will Rasse x, da ich mich gut auf sie vorbereiten kann".
 
Morastbiene

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Ich finde auch, dass man das differenziert sehen sollte, obwohl ich den Brief kenne und er mich bei jedem Lesen wieder berührt. Gegen eine ordentliche Zucht mit guten Absichten (Krankheitsfreiheit, wesensfeste Tiere, gesundes Aussehen ohne aus kosmetischen Gründen Doktor zu spielen) würde ich mich deswegen trotzdem niemals richten.

Ich sehe ihn mehr als Weckruf, damit die Menschen sich mehr Gedanken um das Leben und wie sie mit ihm umgehen machen.
 
Rusty&Frodo

Rusty&Frodo

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Ich bin von dem Brief auch sehr bewegt, aber ganz ehrlich?
Wir können nicht jeden Hund retten, wir können nicht nur immer Hunde aus Griechenland, Spanien etc. aufnehmen.
Wir haben selber auch genug Probleme, unsere Tierheime sind auch mehr als überfüllt. Klar, wir töten die armen Seelen nicht sinnlos (wobei es da sicher schwarze Schafe gibt) und wir kümmern uns in Deutschland auch vernünftig um die Tiere, besser zumindest als dort.

Und wie MoBie schon sagte, nicht alle Züchter sind schlecht.

Aber man kann halt nicht immer sagen: "Ja komm, wir holen uns einen Spanier, Griechen etc.." Geht einfach nicht!
Man sollte mal lieber den unvernünftigen Leuten dort eintrichtern, was es heißt sich einmal ein Leben erkauft zu haben, für das man jahrelang verantwortlich sein sollte.

Wenn man als Mensch mal besser nachdenken würde, würde das nie passieren! Schleißlich halten viele Menschen sich ja für die Intelligenzbestien schlechthin, bitteschön, dann sollen sie lernen ihr Hirn auch einzusetzen!
 
Momole

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ich glaub ich hab mich nicht richtig ausgedrückt, ich halte nicht jeden züchter für schlecht, ganz sicher nicht. ich denk aber unter den den züchtern gibt es einige schwarze schafe, die nicht gut züchten und einzig den profit im auge haben. Hinzukommen diese vielen privaten tiervermehrer und ja ich nenn sie so und damit meine ich nicht die beruflichen Züchter, sondern diejenigen die schön zu hause sitzen mal eben zwei kaninchen oder was auch immer zusammenlassen, weil babytiere ja sooo süß sind und die dann aber nicht wissen wohin und die tierheime bereichern. Und ich für meinen Teil werde künftig keine Tiere mehr von züchtern (weder den schlechten noch den guten) noch aus tierhandlungen oder von privat nehmen, sondern ausschließlich aus notstationen und tierheimen. das wollte ich sagen nicht die züchter im allgemeinen verteufeln.;) und ich denk auch daß sehr viele menschen sich ein tier zulegen ohne das gehirn vorher einzuschalten, das beweist jedes Jahr immer wieder aufs neue die weihnachtszeit wo sinnlos tiere unter den weihnachtsbaum gelegt werden , um sie dann bei den nächsten ferien irgendwo anzubinden.
 
Morastbiene

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ich glaub ich hab mich nicht richtig ausgedrückt, ich halte nicht jeden züchter für schlecht, ganz sicher nicht.
Zumindest mein Kommentar sollte sich eher an den Brief richten. :D
"Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben."
"Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen."

Dazu möchte ich sagen, ganz allgemein und ohne Erbsen zählen zu wollen, dass ich ungern (ist mir im Forum schon oft aufgefallen) den Begriff "Züchter" höre, wenn in Wahrheit Vermehrer gemeint sind. Eben genau die, die "mal eben" oder weil Babies so süß sind oder aus Profitgier Tiere paaren. Ein Züchter macht es richtig. Mit Wissen, GEwissen und Verstand. In gute und schlechte Züchter kann man immer noch unterteilen, aber Vermehrer haben überhaupt nichts mit dem Begriff zu tun, wie er (meiner Meinung nach) verstanden werden sollte.
 
Momole

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genau deswegen unterschied ich ja zwischen züchtern und privaten vermehrern ;) , ich kenne so einen fall und der ist unbelehrbar, hat mittlerweile 30 meeris und ist nun auf echsen umgeschwenkt wo auch schon 30 junge kamen. ich krieg da einfach die krise. mit ihm reden kann man nur ein ergebnis bringt es leider nicht :(
 
Pewee

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Ok, dann sagen wir es nur für die Allgemeinheit ;)
SERIÖSE Züchter sind ok. Alles andere sind Vermehrer und die sollte man sowieso nie untersützen. Lieber keinen Hund als sowas zu unterstützen!

Was ich noch wichtiger finde, als "nur" die Hunde in alle möglichen aufnahmebreiten Länder zu verfrachten, wäre mal Vorort helfen zu können. Selbst wenn man nicht in die Orte fahren kann/will, sollte man zumindest die Tierschützer unterstützen, damit sie Aufklärungsarbeit leisten können. Und wenn man nur zu den Sachspenden eine Tafel Schokolade schickt, um sie zu motivieren.
 
Momole

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ja das seh ich genauso, wir geben beispielsweise regelmäßig bücher spiele und sowas beim tierheim ab, die machen zweimal im jahr ne große tombola und verdienen sich sowas dazu. muss ja nicht immer geld sein, man kann auch anders helfen :)
 
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