Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..?

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  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #1
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maria1981

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Hallo! :)
Ich bin noch ganz neu hier, aber möchte gern gleich eine Frage loswerden. Einfach, um mal ein paar Meinungen zu hören.
Wir leben mit fünf Personen (vier Kinder zwischen 9 und 2 und ich) in einer knapp 100qm großen Wohnung am Stadtrand. Um uns herum ist es ziemlich grün. Ich bin zur Zeit Hausfrau und Mutter, also meist daheim.
Wir haben keinerlei Erfahrungen mit Hunden, aber ich denke schon lange daran, daß es toll wäre, irgendwann mal einen zu haben.
Doch ich hab den Gedanken auf später verschoben, wenn wir mal in einem Einfamilienhaus wohnen, damit mehr Platz vorhanden ist und sich das ganze besser verteilt. Vll wäre einem Hund sonst zuviel Action bei uns..?
Doch manchmal schleicht sich der Gedanke, vll einen ganz kleinen Hund (welchen?) doch schon anzuschaffen..
Ich habe eine schwerkranke Tochter, die sehr scheu und anhänglich ist. Von vielen Seiten höre ich, daß ein Tier hilfreich sein könnte. Sie wünscht sich auch einen Hund, wäre sicher stolz wie Bolle, wenn sie ein "eigenes" Hundchen hätte (mir ist klar, daß ich diejenige bin, die die Kosten und die Verantwortung trägt).
Ich denke, vll würde es ihrer kleinen Seele guttun.
Aber ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was genau da auf uns zukommen würde..
Macht ein kleiner Hund genauso viel "Arbeit", wie ein großer?
Ich möchte keinen Hund durchs Kinderzimmer rennen haben. Wäre es dann nicht zu wenig Auslauf? (nur Flur, Wohnzimmer, Küche, Bad..?)
Draußen ist es kein Problem, der Wald ist vor der Tür, Wasser auch.. Hunde sind im Haus erlaubt (es gibt auch schon Hunde im Haus).
Ich will mich nur nicht übernehmen, aber ich fühle mich schon sehr dazu hingerissen, meiner Tochter diesen Wunsch zu erfüllen. Vor allem, wenn es ihr wirklich eine Hilfe wäre.
Ich wüßte auch gar nicht, welcher Hund zu uns passt. Er soll es ja dann auch gut haben bei uns!
Und bekommt man ohne Erfahrung einen Hund gut erzogen?
Reichen da Ratgeber? Oder besucht man lieber eine Hundeschule?
Sind Schoßhunde Familienhunde?
Oder weiß jemand, welche Rasse sehr kinderlieb und leicht erziehbar ist?
Ich überlege hin und her.. Ich will auf keinen Fall voreilig einen Hund kaufen! Ich hätte sehr gern einen, aber noch mehr würde es mich freuen, wenn das meiner sensiblen Tochter helfen könnte.
Ach mist..
Was denkt Ihr? Lieber noch warten? Informieren? Wo?
Doof, daß man das nicht vorher "testen" kann. Ich möchte auf keinen Fall, daß wir uns einen Hund anschaffen und der später im Tierheim landet!
Über ein paar Meinungen und Denkanstöße wäre ich wirklich dankbar..!

Viele Grüße,
Maria1981
 
  • #1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #2
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Plusila

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Also, dann hast du nicht 100 m², sondern nur noch 25 oder so. Also ich würde da total von abraten. Denn für den Hund wird es schwer verständlich sein das er so ausgeschlossen ist.
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #3
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maria1981

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Danke schon mal!

Danke für Deine Meinung!
Ich hätte Sorge, daß der Hund sich im Kinderzimmer verletzt (am Spielzeug oder wenn mal getobt wird..).
Wie machen das denn andere mit Kindern und Hund im Haus?
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #4
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Plusila

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Der Hund wird mit der Sitution schon umgehen können. Ich sehe nur schwierigkeiten wenn der Junge Hund aussen vor steht und die kiddies im Zimmer toben. Ich kenne kaum jemanden wo die Hunde nichts mit in andere Zimmer dürfen. Gut, ich kann verstehen wenn man gerade wenn er noch nicht stubenrein ist die Zimmer versperrt oder wenn die Kinder mal besuch haben oder sowas in der Art. Aber nicht auf dauer. Es gibt halt Menschen die aus hygiensichen Gründen nicht wollen das Hunde im Kinderzimmer sind. Gerade wenn der Hund für deine Tochter sein soll, wird sie es kaum verstehen wenn er dann nicht in ihr Zimmer darf.
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #5
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SusanneC

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Hallo!

Du müsstest da immer ein Auge drauf haben, dass nicht irgendwas mit den Kindern ist. gerade kleinkinder ziehen eben einen Hund doch mal an den Ohren, und auch schuldkinder... da umarmen sie dan Hund, weil sie ihn so lieb haben, und der fühlt sich bedroht durch das festhalten und schnappt dann in die richtung...

also ausgerechnet einen Hund finde ich da echt ungünstig, auch weil Du für jeden hund schon so 1,5 bis 2,5 Stunden Spazieren gehen einrechnen musst - und zumindest die Kleinsten müssten da immer mit, bei jedem wetter. Du kannst ein neunjähriges Kind noch nicht alleine mit dem Hund los schicken, weil das gefahren noch nicht beurteilen kann, und schon ein 10 Kilo Hund genug Kraft hat, um ein 30kilo schweres Kind umzuwerfen oder sich loszureißen.

aber wie wären zwei Kaninchen? die werden auch ein Klo benutzen und können dann in der Wohnung rumspringen, auch mal mit den Kindern kuscheln, und sind tierische gefährten. Wenn da ein Kleinkind mal einen köttel in den Mund steckt ist da sicher ncihts ansteckendes dran, und wenn sie nicht wollen hoppeln sie eben weg, können aber die Kinder nicht ernsthaft verletzen, nichts was über kratzer und blaue Flecke hinaus geht. und die kinder können ihnen Löwenzahn und gras pflücken.
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #6
ida22

ida22

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Hallo und willkommen im Forum!

Ich finde es super, daß Du Dir Gedanken machst, ehe Du Dir einen Hund anschaffst; das sollte zwar so sein, oft ist es aber nicht so ...

Nun zu Deinen Fragen ;)

Die Größe der Wohnung ist erstmal nicht so arg wichtig für einen Hund; noch dazu, wenn es eher ein kleines Exemplar werden soll. Wichtig ist, daß der Hund genaug ausgelastet ist (körperlich und geistig). Dann schläft er die meiste Zeit sowieso in der Wohnung.

Deine Sorge wegen dem Kinderzimmer kann ich ganz gut verstehen (bin selbst Mutter ;)). Bei uns dürfen die Hunde nicht alleine ins Kinderzimmer und auch nicht, wenn die Jungs Besuch haben; generell sollte man Hunde und kleine Kinder nicht alleine lassen. Klar kann man gewisse Tabuzonen für den Hund einrichten (Bad, Kinderzimmer, Küche). Wenn man konsequent ist, klappt das; ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Generell kann man sagen, daß der Hund sich überall dort aufhalten sollte, wo ihr die meiste Zeit des Tages verbringt.

Wenn bei Euch viel "Action" ist, solltest Du bei der Anschaffung des Hundes schon drauf achten, daß er das mag. Es gibt Hunde, die mögen nicht so viel Troubel, andere wiederum sind gerne mittendrin und es kann gar nicht genug los sein.

Ob ein Hund Deiner Tochter gut tun würde, kann ich nicht beurteilen. Aber meistens sind Hunde sehr schmusig und können auch gut auf Menschen eingehen. Es kann also durchaus passieren, daß der (richtige) Hund Deiner Tochter helfen kann. Gerade Kinder, die scheu sind, finden es meist toll, einen Freund zu haben, der immer da ist, dem sie vertrauen können, der sich ihre Sorgen anhört und immer Zeit hat. Die Bindung zwischen Hund und Kind kann sehr stark sein - ich spreche hier aus Erfahrung ;) Darf ich fragen, wie alt Deine Tochter ist? Je nach Alter des Kindes und Größe des Hundes können Kinder auch schon ein Stück weit die "Verantwortung" übernehmen, was ihnen sicher auch hilft und vor allem auch Selbstvertrauen gibt.

Ein kleiner Hund macht genauso viel Arbeit wie ein großer - es sei denn, Du möchtes solch ein kleines unerzogenes Kläffmonster haben ;).

Er macht auch Dreck, er möchte täglich genug Auslastung haben, er muss erzogen werden, er verursacht Kosten, usw. Das muss gut überlegt sein. Klar ist ein kleiner Hund in vielen Situationen leichter zu handhaben; er kann eher mal mitgenommen werden, er benötigt nicht so viel Platz im Auto, viele Leute akzeptieren einen kleinen Hund eher als einen großen; gerade wenn Kinder da sind, die sich auch mit dem Hund beschäftigen möchten, würde ich eher einen kleinen Hund nehmen; aber auch nicht zu klein - denn das kann gerade mit Kindern auch zum Problem werden. Wobei Deine Kinder ja schon etwas älter sind ... Hm, hängt auch viel vom persönlichen Geschmack ab. Ich selbst bin so der "kniehoch-Fan" ...

Man kann auch ohne Erfahrung einen Hund gut erziehen; jeder hat mal angefangen ;). Wichtig ist, daß Du Dich gut informierst (Bücher, Internet, Hundeschule). Den Besuch einer Hundeschule würde jedem empfehlen, der den ersten Hund hat. Man lernt dort viel, der Hund hat Kontakt zu anderen Hunden - außerdem macht es eine Menge Spass!

Eigentlich kann jeder Hund ein Familienhund werden, wie ich finde. Wichtig ist, daß von Anfang an gewisse Regeln eingehalten werden - alle müssen Regeln einhalten, der Hund und auch die Kinder!

Soll es denn unbedingt ein Welpe sein? Wenn Du Dich mit der Erziehung unsicher fühlst wäre evtl. auch ein Hund aus dem Tierschutz interessant. Es gibt dort nicht nur "Problemhunde" sondern wirklich auch tolle Hunde, gerade für Anfänger und Familien ...

Ich habe z. B. im Sommer einen zweiten Hund aus Spanien aufgenommen - Luna war ca. 5 Monate alt, als sie zu uns kam, sie ist ca. 40 cm hoch und 11 kg schwer. Sie ist so ein Schatz und wäre ideal für Anfänger, weil sie einfach komplett problemlos ist. Ich hatte noch nie einen Hund, der sich so schnell und gut in die Familie eingefügt hat; sie liebt Kinder über alles und macht einfach nur Spass (nein, ich möchte sie nicht abgeben - aber solche Hunde gibt es zuhauf und sie werden oft vergessen ...;)).

So, nun habe ich Dich reichlich zugetextet ... aber Du wolltest ja Meinungen haben :mrgreen:

LG Ida
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #7
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maria1981

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Danke!

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Vor allem Ida, herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Text!
Ich hatte als Kind selbst Kaninchen, aber die waren doch sehr scheu. Eins war sogar leider bissig. Es hat mich richtig blutig gebissen und ich kann mich erinnern, daß ich später richtig Angst vor ihm hatte. Darum bin ich da eher vorsichtig geworden.. (Ich hab zb gehört, daß es bei Kaninchen oft auch Glückssache ist, ob und wie zutraulich sie sind)

Es müßte nicht unbedingt ein Welpe sein. Klar, sind die süß und es würde sicher einige "oh"-Rufe geben, aber ich denke, für einen Welpen sollte man doch schon etwas Hundeerfahrung haben. Zumal die ja auch wirklich noch nicht stubenrein sind.
Es ist eine gute Idee, mal im Tierheim nachzufragen (oder beim Tierschutz). Ob die sogar mal jmd gucken kommen lassen würden, ob es hier hundegerecht wäre oder nicht?
Wir gehen sowieso bei ziemlich jedem Wetter raus, daher macht mir das Gassigehen nicht so viel Sorge.
Eher, ob es halt platzmäßig hinhaut und ja und auch ob der Hund sich mit den Kindern verträgt (und andersrum). Ich schwanke da hin und her: Zum einen denke ich auch, daß ein noch Zweijähriger nicht einschätzen kann, wann es dem Hund zuviel wird, zum anderen finde ich es toll, wenn die Kinder direkt mit dem Hund aufwachsen.
Die Tochter, um die es geht, wird jetzt sechs. Für ein eigenes Tier ja fast noch zu jung. Es wäre halt eher "auf dem Papier" (im bildlichen Sinne) ihres.
Ich fände es toll, wenn sie ein Tier zum Kuscheln und zum Anlehnen hat, einen tierischen Freund und Begleiter. Und darum denke ich, daß das ein Hund am ehesten erfüllen kann.

Mein Freund hat viel Hundeerfahrung, allerdings lebt er noch nicht bei mir (Fernbeziehung). Ich glaube, wenn es nach ihm geht, wäre schon längst ein Hund eingezogen :D
Dann wäre ich da auch relaxter, eben weil er sich auskennt.
Aber ich bin noch hin- und hergerissen..
Wie finde ich denn eigentlich die richtige Hunderasse? Auch da kenn ich mich ja kaum aus, wüßte gar nicht, wo ich anfangen soll mit Suchen.. Es gibt ja SO viele verschiedene Hunde!

Auch wenn sich meine Texte vll lesen, als ob mein Entschluß für einen Hund schon fast feststeht, so ist dem nicht so. Ich möchte das wirklich sehr genau für uns prüfen. Darum freu ich mich, daß ich hier schon so viele gute Infos bekommen habe! :)
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #8
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SusanneC

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Hallo Maria!

Hunde können ähnlich Glückssache sein wie Kaninchen. Egal welches tier, man muss eben viel zeit in die Suche investieren... wenn man das Tier vorher schon ein paar mal besucht, mal gassi geht, testet ob er kuscheln mag oder nicht... ich würde mich da auch gar nicht auf eine Rasse versteifen, sondern vor allem nach dem charakter gehen.

Überlegt euch vorher, was genau ihr wollt. Lieber einen lebhaften mit dem die kinder viel spielen bälle werfen und rumtoben können? der wird dann aber eben auch mal durch die wohnung fegen, nicht immer einfach sein, und wenn er dann 2 Stunden raus will, auch wenn die Kinder alle ne Mandelentzündung ausbrüten wird es schwierig.

Oder lieber einen ruhigen, der eher die Kinder nicht so überfordert, auch mal mit einer halben Stunde gassi klar kommt? der wird dann aber eher weniger toben wollen und es wird ihm auch mal zu viel wenn die Kinder laut sind.

alles hat da seine vor- und Nachteile.

Ich würde einen Hund empfehlen, der schon erwachsen ist und in einer Pflegestelle ist, einerseits werden die euch sicher gerne besuchen und schauen ob es sinn macht, andererseits kennt der eben das leben in einer familie schon und man kann seinen Charakter besser beurteilen. Das geht eben bei einem tierheimhund nicht, weil man da eben nicht weiß,wie er in Wohnungen ist.

Welpe wäre absolut ungeeignet, da dann mindestens alle 2 Stunden raus wäre eher nichts, bis Du da allen zwergen die Schuhe zugebunden hast hat der schon nen See in den flur gemacht.

Ich würde auch nicht unbedingt sagen, es muss ein kleiner sein. oft sind gerade die größeren Hunde die eher gemütlichen, wogegen etwa ein terrier (auch Yorkshire und Westie) schon ausgelastet werden wollen.

Ich persönlich finde ja Katzen besser für Kinder, vor allem wenn sie nur in der Wohnung leben und zu zweit sind - man kann mit ihnen spielen, aber auch schmusen, sie schlafen gerne am Fußende des bettes, verzeihen Erziehungsfehler eher, weil man sie ja sowieso nur teilweise erziehen kann, und wenn es ihnen zu viel wird können sie einfach gehen.

Hunde verzeihen fehler eben oft nicht, gerade was die Rangordnung der Familie angeht. und wenn man wenig erfahrung hat sollte man eben kuschelstunden auf dem Sofa oder im Bett lieber sein lassen, bevor der Hund denkt, er müsse euer Familienrudel anführen...

ich würde euch da sehr empfehlen, euch von Anfang an Profis zu suchen, etwa die pflegestelle oder einen sehr guten hundetrainer.
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #9
Dogma

Dogma

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Ich persönlich finde Katzen keinen Deut besser geeignet für Kinder als Hunde (Kaninchen übrigens auch nicht). Kein anderes Tier stellt sich so sehr auf Menschen (Kinder) ein wie ein Hund. Meistens wissen Hunde, die mit Kindern groß geworden sind, haargenau, wie doll und wüst sie toben dürfen. Sie selbst haben dabei eigentlich eh eine sehr hoch gesteckte Grenze, was das eigene Einstecken angeht, da Hunde untereinander auch nicht gerade zimperlich miteinander umgehen. Dennoch sind sie, besonders mit kleinen Kindern, sehr umsichtig und oft extrem vorsichtig.

Im Gegenzug dazu lernen auch Kinder sehr schnell, dass es sich bei einem Hund eben nicht um ein Plüschtier handelt, an dem man nach Belieben rumzerren kann. Man muss es ihnen nur beibringen, wie alle anderen Dinge des Lebens auch und sollte sie im Umgang mit dem Haustier nicht sich selbst überlassen. Allerdings gehen Kinder mit großen Hunden generell respektvoller und vorsichtiger um als mit kleinen, während große Hunde meist gelassener und weniger schreckhaft auf Kinder reagieren und ebenso auch mal eher einen Schubser vertragen können.

Was jedoch ganz wichtig bei der ganzen Sache ist, ist die eigene Sicherheit im Umgang mit Hunden. Man sollte einen Hund schon "lesen können", d.h. schon vor dem ersten Knurren erkennen, dass es dem Hund nun zu viel wird. Damit tut man sich so ganz ohne Hundeerfahrung natürlich schwer, weshalb ich entweder zu einem Hundetrainer raten würde oder aber in deinem Fall, Maria, vielleicht sogar tatsächlich eher warten, bis du mit deinem Freund zusammen ziehst. Er würde nicht nur die Sicherheit im Umgang mit Hunden mitbringen, sondern könnte dich auch generell unterstützen/entlasten, indem er dir auch schonmal den Gassigang/das Training abnimmt oder aber auch mal die Kinder, während du dich mal in Ruhe nur um den Hund kümmerst. Da du ja anscheinend mit dem Virus Hund bereits infiziert bist, kannst du dir ja in der Zwischenzeit auch einiges an Wissen anlesen. Es gibt irre viele spannende Sachen zu lernen, was alleine die Körpersprache von Hunden und auch die eigene Körpersprache angeht. So wärest auch du dann nicht so ganz unvorbereitet und unwissend, wenn ihr euch dann schlussendlich den besten Freund des Menschen ins Haus holt. Und dann profitieren nicht nur die Kinder vom Hund, sondern auch du (wie auch der Hund von einer kompetenten Hundefamilie).
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #10
Tracy

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Ich habe mir die ANtworten jetzt nicht durchgelesen.
Ich finde es klingt doch garnicht so schlecht bei dir.
Ich habe eine 3 Zimemr wohnung 70qm und in die 2 Knderzimmer darf unser Eddy auch nicht und er ist nen großer (Bordeauxdogge) Ihn stört es herzlich wenig denn er liegt eh immer bei mir entweder gammelt er auf der coutsch oder liegt im körbchen.
Draußen ist denn bi uns Aktion angesagt udn er kennt es schon von welpen an das in der wohnung ruhe ist und draußen darf er dann mache und tun.
Ich habe ein schwehr rheuma krankes KInd (2 Jahre) und Eddy udn er sind ein dreamteam. Offt wenn der kleine schmerzschübe hat komm eddy an und legt sich zu ihm der kleine genießt das kuscheln und kommt meist sehr schnell zur ruhe. AUch wenn ich mal etwas gestresst bin und ihn nicht zur ruhe bekomme Eddy schaft es.
Mein anderer SOhn (4) ist eins ehr aufgedrehter und seid wir Eddy haben ist auch er vereinzelt ruhiger geworden, da Eddy so viel ruhe ausstraht.
Ich bereue es nicht in so einer kleinen wohnung so einen großen Hund zu haben.
Ich habe auch die erfahrung gemacht das die meisten kleinen hunder sehr viel mehr auslastung und aufmerksamkeit fordern wie ein großer. ABer das sind meine erfahrungen.
Wenn es Geldlich udn zeitlich bei euch passt warum denn eigentlich nicht?
Ich finde Hunde sidn mit die besten Haustiere für Kinder meine Haben von anfang an gelernt was sie beim Hund tun dürfen udn was nicht. Selbstverständlich darf man si enie allein lassen auch wenn der Hund noch so lieb ist.


LG Steffi
 
  • Hund.. Ja, nein.. Jetzt, später..? Beitrag #11
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maria1981

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Vielen Dank!

Hallo nochmal!
Vielen Dank für alle Antworten!
Dogma, Deine hat es wohl am meisten getroffen. Ich glaube auch, ich bin mittlerweile mit dem Hundevirus infiziert, aber der richtige Zeitpunkt ist vll noch nicht gekommen. Vll warte ich wirklich noch ein oder zwei Jahre, bis mein Freund bei uns lebt. Dann ist meine Tochter ja erst sieben und kann immer noch mit Hund aufwachsen :)
Und bis dahin werd ich alle Infos zusammenkramen, die ich kriegen kann!
Herzlichen Dank und liebe Grüße!
Maria1981
 
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