Farbmäuse richtig halten

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Renner-Mama

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Hallo liebe Leser !

Nach langen Überlegungen und Diskussionen mit meinem Freund haben wir uns beide entschlossen, Farbmäuse in unsere Familie aufzunehmen.

Ich habe seit kurzer Zeit Rennmäuse übernommen, doch ich muss gestehen, dass sie mir ein wenig zu "unzahm" bzw sehr alleingängerisch sind. Für diese Tierchen habe ich mir hier im Forum viele nützliche Tipps geholt um ihnen ein schönes Leben zu gestalten.

Daher wende ich mich jetzt nun wieder an euch wegen der Farbmäuse.

Ich habe mir schon einiges an Material durchgelesen, doch richtig schlau werde ich daraus auch nicht, was das Einrichten des Käfigs betreffen soll.
Lieber Eigenbau oder aus der Handlung? Dass es ein Käfig sein muss weiß ich inzwischen, wegen dem Luftaustausch.

Nur was muss in so einen Käfig rein? Wie groß muss er sein und wie viele Mäuse sind die richtige Anzahl für einen Anfänger? Ich habe auf verschiedenen Seiten ungleiche Informationen bekommen, deswegen wende ich mich nun vertrauensvoll an euch.

Wir ziehen im Februar um, und ab da würde ich gerne ein paar Mäuse aufnehmen, weil ich dann auch genug Platz habe, einen schönen großen Käfig zu bauen/kaufen.

Ach ja, es sollen KEINE Tierhandlungsmäuse werden, ich habe in unseren umliegenden Tierheimen gefragt, da gibt es genug.
Männchen auch nur kastriert, wenn Weiber mit in die Gruppe sollen bzw generell, damit sie sich nicht bekriegen.

So, ich hoffe ihr könnt mir tolle Tipps für den Käfig bzw für die Haltung der Kleinen geben, es ist zwar noch ein bisschen Zeit bis dahin, aber ich möchte lieber vorher alles notwendige wissen.

LG
 
05.12.2010
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra geworfen? Sie ist Veterinärin und seit vielen Jahren begeistere Mäusehalterin, erklärt in diesem Ratgeber, was die flinken Nager brauchen, um sich als Heimtiere wohl zu fühlen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
seven

seven

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Huhu Rennermama,
und erstmal ein großes Lob, dass Du Dich im Vorfeld so ausführlich informierst!
[SCHILD]APPLAUS![/SCHILD]

Ein Eigenbau ist natürlich immer was Feines, weil man den komplett nach seinen eigenen Vorstellungen einrichten kann.
Man kann z. B. einen Schrank oder ein Regal umbauen - schau´ Dich doch einfach mal im "Zeigt-her-Eure-Käfige"-Thread um.

Ein gekaufter Gitterkäfig geht natürlich auch, allerdings ist es da oft schwierig, einen in einer vernünftigen Größe zu finden, der dann auch noch farbmausgeeignete Gitterabstände hat (bei 1cm können kleinere Mäuschen durchaus auch mal dadurchschlüpfen, daher wären 0,5-0,7cm besser...)

In den Käfig sollte bis auf das Wodent Wheel Laufrad kein Plastik, sondern Holzeinrichtung. Pro Maus ein Häuschen bzw. eine Rückzugsmöglichkeit (kann eine Weidenbrücke oder eine Kokosnuss oder eine Strohkugel sein ;) ), dazu Klettermöglichkeiten, Buddelmöglichkeiten (also mindestens eine Etage mit ca. 30cm Streu wäre schon toll für die Mäuschen!)
Ganz beliebt sind Vogelspielplätze aus Holz, die es im Zooladen in der Vogelabteilung gibt - unsere sind darauf rumgeklettert mit wachsender Begeisterung ;)
Man kann auch ein dickes Sisalseil quer durch den Käfig spannen, darauf balancieren sie auch gern.
Aber auch zur Einrichtung findest Du sicher im Käfige-Thread jede Menge weitere Anregungen ;)

Als ideale Einsteiger-Gruppengröße würde ich mindestens 4, besser 6 Tiere empfehlen.
Wir haben damals mit 2 Mäuschen angefangen - die waren zum Glück ein Herz und eine Seele, aber sie waren eben eine Zweckgemeinschaft und kein Rudel.
Dann sind noch zwei Mäuse eingezogen und das Ganze wurde schon etwas lebhafter... aber richtiges Rudelleben fängt erst jenseits der 4 Mäuschen an ;)
(Wobei ich es absolut verstehen kann, wenn man erstmal mit einer kleinen Gruppe anfängt, denn die Mäuschen sind ja schon recht wuselig, und wir hatten anfangs auch Schiss, ob wir wohl alles richtig machen ;) )
Als optimale Mäusegruppengröße hat sich für uns eine Gruppe von 8-14 Tieren herausgestellt - noch mehr Mäuse (zeitweise hatten wir durch einen TH-Notfall 24 gleichzeitig) werden einfach irgendwann total unübersichtlich, v. a., wenn man dann noch ein halbes Dutzend Albinos dabei hat ;) )

Du kannst dann eine reine Mädelsgruppe halten (kann aber mal Gezicke geben ;) )), schön wäre natürlich eine gemischte Gruppe aus Mädels und Kastraten (gerade, weil die armen Kerlchen oft wenig Chancen in der Vermittlung haben), und es geht auch eine reine Kastratengruppe - die würde ich aber nur übernehmen, wenn die wirklich schon stabil sind und nicht gerade frisch kastriert, denn das könnte für "Anfänger" doch noch etwas schwierig werden, wenn die Jungs erst noch ihre Hormone austoben müssen ;) )

LG, seven
 
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Renner-Mama

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Vielen Dank für die netten Tipps !

Ich schaue mich die Tage schon mal ein bisschen nach Einrichtung um, um mir auch das ungefähre Budget zusammenzusparen für die Ersteinrichtung.

Für Den "Käfig" habe ich tatsächlich noch einen alten Schrank im Keller stehen, wo ich die Tür einfach durch Glas (für die Buddeletage) und Gitter ersetzen kann.

Wie viel kostet denn so eine Ersteinrichtug? Dann kann ich schon mal ein wenig sparen, damit es alles ein wenig üppiger ausfallen kann ;-)

LG
 
Friedas Frauchen

Friedas Frauchen

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Puh, also für die Einrichtung kann man sein letztes Hemd geben. Durchforste einfach mal die Seiten zooplus, bitiba und futterkonzept. Es lohnt sich, die Preise zu vergleichen!

Was ich dir noch ans Herz legen würde, wäre gleich eine Gruppe von 10 Mäuschen oder mehr. Da ist richtig was los und man hat ein tolles Mäusekino. Ich fand meine 4 bzw drei Jungs ja schon toll, aber bei den elf Mädels ist richtig Action.
Und ich würde dir empfehlen, solche Vögel- und Leiterspielplätze zu nehmen. Die sind leider sehr teuer, sonst hätte ich mehr davon, aber der eine wird ausgiebig beklettert und die Grundplatte wurde schön zernagt.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Planung!
 
karl-käfer

karl-käfer

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Hallo Rennermama,

wo kommst du her?
Wir haben hier noch einige Einrichtungsgegenstände, die in gutem Zustand sind stehen. Laufrad, Korkröhren, Kletteräste, Seile, Ebenen.....
 
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Tanysha

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Hallo renner-Mama,

Ich habe seit kurzer Zeit Rennmäuse übernommen, doch ich muss gestehen, dass sie mir ein wenig zu "unzahm" bzw sehr alleingängerisch sind.
Farbmäuse sind auch nicht unbedingt Menschen bezogen. Eher selten, das Farbmäuse einen richtigen Bezug zum Menschen haben. Sie sind Revierbezogene Tiere für die es recht stressig ist, wenn sie aus ihrem Revier genommen werden.
Das wollte ich nochmal kurz einwerfen.

Lieben Gruß Tany
 
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Renner-Mama

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Ich wohne in Nordhorn, hoffe es sagt euch was, das liegt an der holländischen Grenze in Niedersachsen :)

Ich habe mich ein wenig unglücklich ausgedrückt bei den Mäuschen. Ich möchte sie ja nicht zum schmusen haben, nur sollten es schon Tiere sein die ein wenig aktiver sind wie meine Renner. Die pennen nämlich den ganzen Tag und sind dann nachts unterwegs. Gut, tagsüber strecken sie auch mal das Näschen raus wenn es frisches Wasser oder Futter gibt, aber die gebastelten Spielzeuge sowie buddeln kommt bei denen erst nachts infrage.

Ich möchte Tiere haben, die man auch tagsüber schön beobachten kann und wo auch richtig was los ist im Käfig :)
 
seven

seven

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Da kann ich Sina nur Recht geben - Farbmäuse sieht man tagsüber eher weniger.

Die von Friedas Frauchen angegebene Gruppengröße von 10 Mäusen oder mehr halte ich für Farbmausneulinge einfach für zu groß - ich würde mit 4-6 Mäusen anfangen. Farbmäuse sind leider ziemlich krankheitsanfällig, außerdem kann´s mal Reibereien in der Gruppe geben, und da ist man als Neuling dann schnell überfordert, wenn die Gruppe gleich so groß ist...

Andererseits gilt auch: Je größer die Gruppe, desto mehr Leben ist auch tagsüber in der Bude. Farbmäuse sind weitgehend dämmerungs- und nachtaktiv, aber in einer großen Gruppe ist fast immer jemand unterwegs, und sei es nur, um kurz zu pieseln oder sich ein paar Körner reinzupfeifen ;)

Aber als "tagsüber"-Beobachtungstiere sind Farbis wirklich eher weniger geeignet, da würden sich dann eher Meerschweinchen oder Kaninchen anbieten...

LG, seven
 
Friedas Frauchen

Friedas Frauchen

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Hm, dann hab ich wohl die Ausnahmeexemplare. Meine sind morgens gegen acht, dann um elf und dann ab 17 Uhr ungefähr wach. Zwar nicht immer alle 11 gleichzeitig, aber die Standardgruppe (die Mutigen) von 7 Mäusen lässt sich dann blicken, auch für einen längeren Zeitraum.
 
seven

seven

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@Friedas Frauchen: Ja, dann hast Du wirklich eine Ausnahmetruppe ;)
Als wir unseren 24er-Trupp hatten, waren auch tagsüber immer mal welche wach... aber meist wirklich nur kurz, um mal was zu fressen oder den Schlafplatz zu wechseln...
So richtig "Action" war bei denen tagsüber auch nicht, das fing dann abends so mit der Fütterungszeit (wir haben immer so zwischen 18 und 19 Uhr Futter gemacht) an, dass sie so langsam aus ihren Löchern krochen...
Dann hat man natürlich noch 2-3 Stündchen, in denen man die Mäuschen beobachten kann, aber wenn man jetzt z. B. Grundschulkinder hat, dann haben die da doch höchstens noch 1-2 Stunden vorm Schlafengehen was von den Mäuschen, tagsüber ist normalerweise (wie gesagt, Ausnahmen bestätigen die Regel ;) ) doch eher Ruhe angesagt ;)

LG, seven
 
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Lydsch

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Meine vier Mäusemädels sind am späten Nachmittag für ein zwei Stündchen meist sehr aktiv, dann legen sie sich wieder schlafen und ab 21h kommen sie wieder als Gruppe aus dem Häuschen...dazwischen kommt jede Maus mal einzeln heraus und bettelt um ein Leckerchen oder läuft eine Runde im Rad.
Ich bin ja auch praktisch ein Farbmausneuling und mit der Gruppengröße bin ich eigentlich sehr zufrieden. Da wird schon ordentlich wild herumgefetzt und gewuselt, aber ich kann mir gut vorstellen dass wenn die Tierchen erstmal etwas älter sind, eine größere Gruppe dynamischer wäre.
 
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Renner-Mama

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Das ist sehr gut zu wissen, denn ich bin davon ausgegangen dass die Mäuse tatsächlicherweise tagaktiv sind. Das hatte ich bis jetzt auch noch gar nicht nachgelesen, ich habe mir nur um die Haltung Gedanken gemacht :eusa_doh:

Ich hatte mir schon ein Plätzchen ausgedacht, sie sollten im Schlafzimmer unterkommen, weil das der ruhigste Raum ist. Kinder habe ich bis jetzt keine und in den nächsten Jahren sind keine geplant, also hätten sie ihre Ruhe.
Nur bin ich sehr geräuschempfindlich was das schlafen angeht, und wenn sie nachtaktiv ist, wäre das evtl keine so gute Idee. Das nachts mal eine rumhuscht ist ja nicht so schlimm, aber wenn dann die ganze Mäuse-Gang unterwegs ist wirds ja sicherlich nicht sehr leise sein :D

Aber dann frage ich mich, ob die Tierpfleger und Tierhändler alle keine Ahnung haben. ich bin heute, weil ich dachte die können mir evtl. auch noch ein bisschen was erzählen zu Farbmäusen, in eine Tierhandlung gegangen (ist ne Kette, kennt ihr sicherlich alle). Dort habe ich dann mal ein wenig rumgeschaut und auch ein bisschen nachgefragt.
1. hat sie mir nur so Plastikscheiß gezeigt (entschuldigt die Wortwahl)
2. hat sie mir empfohlen einen Käfig zu kaufen anstatt selbst zu bauen (son Mini-mini-Dings für 100 Euro ! )
3. sagte sie mir zur Haltung, man könnte alle Variationen von Farbmäusen halten,die vertragen sich IMMER !
4. zuletzt sagte sie, man könnte die Mäuse 2-3 mal die Woche aus dem Käfig holen und in einem Freilauf rumlaufen lassen.

Punkt 4. brachte mich auch zu der Annahme dass die Tiere tagaktiv sind.

Aber wenn ich das hier im Forum so lese, ist das ja alles Murks was die mir erzählt haben. Ich könnte glatt wieder da hin gehen und ihr tierisch in den Hintern treten. Das ärgert mich richtig.

Nun denn, ich habe mich verliebt in diese kleinen Tierchen. Dann muss ich es in Kauf nehmen dass sie nicht tagaktiv sind. Es gibt ja Wochenenden, freie Tage und sonst noch was wo ich sie beobachten kann. nur den Käfigplatz müssen wir ändern.
Und vielleicht habe ich ja wirklich Glück und habe ein paar tagaktive dabei :)

LG
 
Friedas Frauchen

Friedas Frauchen

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Ich könnte glatt wieder da hin gehen und ihr tierisch in den Hintern treten.
Find ich super! Kannst ihr gern von mir auch noch einen Tritt geben.

So ist das, und deshalb ist es hier ja teilweise auch so schwer, Neulinge davon zu überzeugen, dass in Zoohandlungen Mist geredet wird, weil dann eben schon an die 100 Euro ausgegeben wurden. Und wenn man so viel zahlt, denkt man natürlich auch, dass es richtig und gut für die Mäuse ist.
Deshalb: :clap:, dass du dich VORHER informierst und so erst gar kein Geld für Schrott ausgibst.
 
seven

seven

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Zum Thema Freilauf kannst Du mal den Thread von Sina angucken - Moment - hier:
https://www.tierforum.de/t113795-auslauf-fuer-farbmaeuse-erfahrungsbericht.html
Ein gesicherter Freilauf, wo die Mäuse selber entscheiden können, ob sie ihn nutzen, ist natürlich ´ne tolle Sache.
Aber Farbmäuse sind eben auch Charaktertiere (wir haben unseren sowas zwischendurch auch mal angeboten, aber immer zeitlich begrenzt unter Aufsicht, weil wir sowas Dauerhaftes wie bei Sina nicht gewährleisten konnten). Bei uns haben das 2-3 von 12 Mäusen genutzt, der Rest ist lieber im Käfig geblieben ;)

Was die nächtliche Lautstärke angeht - auch das ist individuell ;)
Wir hatten unseren Jamin, der ist Nacht für Nacht im Laufrad rumgetobt, sodass der Nachbar unter uns sich irgendwann beschwert hat (der Käfig stand genau über seinem Wohnzimmer, wo er erkältungsbedingt schnarchenderweise schlief, und das Laufrad schepperte dauernd gegen die Käfigwand ;) Wir haben das Laufrad dann von der Wand entfernt, dann war wieder Ruhe....)
Jetzt könnte man natürlich sagen, es kommt auf einen Versuch an - oder aber auf Deine Schlafintensität ;) Ohne den Jamin hätten wir sicher neben dem Mäusekäfig schlafen können, mit Jamin war das Ganze zeitweise etwas schwierig ;)

Von dem, was Dir in Zooläden erzählt wird, darfst Du übrigens meist nur einen Bruchteil glauben, aber das hast Du ja zum Glück auch schon selber erkannt.
Wir haben auch am Anfang den Fehler gemacht und 2 Zooladenmäuschen (zum Glück nicht trächtig) in einem Mini-Hamsterknast gehalten - diversen Foren sei Dank sind wir schnell eines Besseren belehrt worden, und die Mäuschen haben es uns gedankt...



LG, seven
 
S

SusanneC

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Zooläden, tja, die sollen verkaufen, nicht beraten. Eigentlich ist alles was sie wirklich korrekt beraten ein verlust für den laden. Der zu kleine Käfig kostet im Einkauf vielleicht 30 Euro, sagen wir mal 20Euro sonstige Kosten die man umlegen kann (Miete vom Laden, Lohn der angestellten), bleiben 50 Euro gewinn. Wenn man dir aber sagt "bauen Sie doch selber, ist viel billiger" dann entgeht ja der Gewinn.

Und wenn man sagt, dass Männchen kastriert werden müssen kauft die ja niemand mehr...

bei mir sind übrigens die rennmäuse eher früher wach als die Farbmäuse. Wirklich tagaktiv sind die Meerschweine, die kann man auf 2m² grundfläche auch super klasse toll halten, sieht sie sicher sehr viel, und die werden sich bemerkbar machen, wenn sie gerade verhungern (also eigentlich immer), dann kommen alle nach vorne und gucken, ob sie nicht ein wenig gurke oder Fenchel abstauben kann.
 
R

Renner-Mama

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Hallo und Guten Abend !

Nach einer längeren, kräftigen Erkältung (kein Wunder bei dem Wetter :() bin ich wieder halbwegs auf dem Dampfer.

Ich habe mir die letzten Tage viele Threads durchgelesen und auch ganz viele Fotos angeschaut, wie eure Käfige so aussehen.

Als erstes möchte ich sagen, dass ich es echt toll finde, wie hier miteinander umgegangen wird. Es ist ja fast wie eine riesige Familie. Das gefällt mir sehr gut :023:

Nun habe ich doch noch wieder ein paar Fragen.

Viele von den Käfigen, die ich gesehen habe, waren mehr oder weniger offen (so habe ich es auf jeden Fall wahr genommen). Hüpfen die Mäuse da nicht raus? Und zwischen Tür und den Etagen ist ja immer noch Platz, können die Tiere da nicht runterfallen und sich was brechen? Klar, sie sind ja tolle Kletterkünstler, aber es gibt doch sicherlich auch so Situationen wo es knapp werden kann und die Mäuschen runterfallen?

Und dann habe ich noch eine Frage : Wir möchten uns ja so oder so erst Mäuse anschaffen, wenn wir umgezogen sind, wahrscheinlich jetzt seit neuestem doch noch ein wenig später (März/April), aber gibt es hier auch einen Thread oder eine Möglichkeit Kontakt zu Personen aufzunehmen die Mäuse abgeben möchten?
Die Rede ist ja oft von "Notfallmäusen", was bedeutet das?

So, viel gefragt, freue mich schon auf eure Antworten ;-)

LG
 
seven

seven

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Huhu Renner-Mama!

"Offenhaltung" ist immer so eine Sache - es gibt springfaule Mäuse, die lassen sich gut z. B. auf einer Mäuseburg halten oder in einem Käfig, wo nur die Hälfte der jeweiligen Etage mit Plexiglas abgesichert ist.
Aber das weiß man normalerweise vor der Anschaffung der Mäuse ja nicht - und wir hatten ein paar echte Springmäuse dabei, unsere Lisabeth z. B. (siehe mein Avatar) - die ist mir aus dem Käfig mal eben auf die Schulter und von da aufs Ohr gehüpft, so fix konnte man kaum gucken ;) Ich hab´ die also keineswegs da hingesetzt, wie mir manchmal unterstellt wird ;) )
Ich würde auf jeden Fall erstmal einen komplett vergitterten Käfig nehmen / bauen - öffnen kannst Du ihn, wenn Du magst und es die Mäuse erlauben, später immer noch...
Unsere Lisabeth sprang aus dem Stand locker 40cm hoch, wenn sie weiter trainiert hätte, hätte sie auch mehr geschafft. Die flog einem aus dem Käfig förmlich entgegen, wenn man die Tür geöffnet hat... und dann klebte sie einem wie eine Brosche am Pulli ;)

Zur Mäuseaufnahme:
Du kannst beizeiten im "Tiere suchen ein Zuhause"- Bereich (weiter unten im Forum) einen Thread aufmachen, wo Du schreibst, wie viele Mäuse, welches Geschlecht, welcher Wohnort etc... Es gibt hier immer mal wieder Mäuschen zu vermitteln, und falls die Entfernung etwas weiter ist, gibt´s auch noch die Möglichkeit der Mitfahrgelegenheiten.

"Notfallmäuse" sind halt Mäuse, die jemand allergie- oder krankheitsbedingt abgeben muss oder wo es sonstige zwingende Gründe gibt, dass man die Mäuse nicht mehr halten kann... Oder es sind halt welche, die z. B. vorm Tierheim abgestellt wurden oder dort abgeliefert wurden. Oder die aus einer Wohnungsräumung stammen, wo jemand die Mäuse munter vermehrt hat und der Situation nicht mehr Herr wurde... Oder oder oder...
Im Prinzip also alles Mäuse, die man eben nicht im Zooladen oder vom Züchter oder vom Kinderzimmervermehrer holt ;)

LG; seven
 
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