Eifersucht zwischen Hund und Kind

Diskutiere Eifersucht zwischen Hund und Kind im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Probleme mit meinem "Lisa-Hund". Hallo, da ich meinen Mann davon überzeugen muß, daß wir die Probleme mit unserem Hündchen noch in den Griff...
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haeckse

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Probleme mit meinem "Lisa-Hund".

Hallo, da ich meinen Mann davon überzeugen muß, daß wir die Probleme mit unserem Hündchen noch in den Griff bekommen, versuche ich es mal mit diesem Forum und hoffe, jemand hat eine Idee.

Wie sie so ist:
Also, unsere Hündin ist ein Mix aus Jack-Russel Terrier und Münsterländer. Sie ist jetzt 1 Jahr alt und wir haben sie mit 10 Wochen bekommen. Es dauerte zwei Monate bis sie stubenrein war. Auf ihren Platz geht sie immer, wenn man sie schickt (versucht es aber alle zwei Minuten mit wieder in der Tür stehen und grummelnd wieder gehen, wenn keiner reagiert). Sitz, Platz, Aus, Pfui und Komm funktioniert auch gut. Draußen ohne Leine laufen geht mal besser, mal schlechter. Sie ist
fanatisch auf Ball oder Stockspiele. Nur das Wiederbringen könnte etwas "näher dran" sein und nicht immer drei Meter von mir entfernt.

Eigentlich bin ich ganz glücklich mit ihr, wenn es auch ein Kampf war, bis sie alltagstauglich war. Sie hat alles kaputt gefressen (mit Vorliebe Spielzeug oder Klamotten von unserem vierjährigen Sohn) und ist überall rangegangen.
Jetzt plündert sie nur noch den Müll (und der kommt bald in nen anderen Raum) oder Getränke, wenn man es stehen läßt und zerpflückt Taschentücher oder Papier. Doof, aber damit kann ich leben.

Das eigentliche Problem:
Wor drei Wochen schnappte sie nach meinem Sohn und knurrt ihn ständig an. Mein Sohn mochte sie von anfang an nicht so, sie kamen aber miteinander aus. Er ignorierte sie schlichtweg. Aber als er zwischen ihr und mir, bzw. dem Futternapf durchging, schnappte sie. Sie hat nur seine Hose erwischt und er hat es nicht bemerkt. Nu bin ich aber völlig ausgeflippt und hab rumgebrüllt wie sonst was. Hab sie in den Korb gescheucht und das Futter für den Tag weggenommen.
Da uns die Tierärztin von Anfang warnte, daß das ein "Höllen-Mix" ist und wir sehr viele Schwierigkeiten bekommen werden, waren wir vorgewarnt. Sie sagte "immer draufhaun, die muß das merken, sonst lernt sie nicht". Nu kann ich ja nicht ständig auf dem Hund rumprügeln. Zumal sie keine Angst vor mir haben soll! Also muß eine Alternative -trotz des Rassenmix- her.
Sie darf also jetzt nicht mehr auf die Couch und nicht mehr mit ins Bett -was ich sehr schade finde. Es dauerte zwei Wochen und sie hat es verstanden.

Jetzt pinkelt und kackt sie bei jeder Gelegenheit ins Kinderzimmer. Unser Sohn hat zwei und je nachdem in welches sie reinkommt, macht sie dort hin. Ich geh oft genug raus, daran kann es nicht liegen.
Die Hinterlassenschaften sorgen bei meinem Sohn mittlerweile dafür, daß er den Hund regelrecht haßt und loswerden will.

Nun habe ich aber auch hier im Forum gelesen, daß das vielleicht nur mit Eifersucht und nicht mit Hierarchie zu tun hat.

Einen Tiertrainer kann ich mir nicht leisten. Zumal ich ja alleine bin, was das "Behalten" des Hundes angeht und dafür keine Familienmittel ausgegeben werden.

Würde mich freuen, wenn noch ein par "konkrete" Ratschläge oder Anweisungen kommen könnten.

Gruß

Viktoria / haeckse
 
06.12.2010
#1
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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Dogma

Dogma

Foren-Engel
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Normalerweise würde man jetzt raten, dass dein Sohn die Fütterung übernehmen sollte, damit der Hund merkt, dass er von dem Kind abhängig ist. Aber in eurem Fall bin ich ziemlich zwiegespalten, ob das überhaupt Sinn machen wird.

Du schreibst selbst, dass dein Sohn kein Interesse an eurem Hund hat und ihn eigentlich mehr duldet als gern hat. Bei deinem Mann scheint es ja nicht viel anders auszusehen. Nun sind Hunde aber sehr sensible Wesen und auch wenn sich die übrigen Familienmitglieder nicht bewusst etwas anmerken lassen, unbewusst senden sie dem Hund permanent Signale, dass er eigentlich nicht wirklich von Herzen geliebt wird. Durch all die Probleme mit dem Hund, mit denen du auch noch ganz alleine stehst, sendest auch du schon aus lauter Frust und auch teilweiser Überforderung ähnliche Signale aus, ohne es zu wollen. Du bist ständig gezwungen, den Spagat zu schaffen zwischen deiner Liebe zum Hund und der Liebe zu Mann und Kind und kannst dabei nicht mal dem Hund das, was er gerade bräuchte, zukommen zu lassen (Training), weil der Rest der Familie nicht mitzieht und dahinter stehen würde.

Die Frage ist jetzt, wie lange du dich zwischen diesen beiden "Parteien" noch hin und her ziehen lassen solltest und auch, ob du überhaupt dem Hund einen Gefallen damit tust, immer von den Menschen umgeben zu sein, die ihn eigentlich gar nicht wollen. Schließlich wehrt dein Hund sich ja bereits mit einigen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen (Unsauberkeit im Kinderzimmer, Futter verteidigen). Er sendet seinerseits Signale aus, die deutlich zeigen, dass er unglücklich ist mit dieser Konstellation. Die Frage ist nun, wie groß die Gefahr ist, dass diese noch deutlicher werden und ob du es soweit kommen lassen solltest.

Dir wird es vielleicht sehr weh tun, wenn ich dir jetzt rate, lieber ein anderes Zuhause für den Hund zu finden, doch machst du dadurch wahrscheinlich nicht nur Mann und Kind glücklich, sondern auch noch deinen Hund selbst. Ich weiß, dass du jetzt gerne etwas anderes gelesen hättest, dennoch ist es meine tiefe Überzeugung, dass es für alle Beteiligten besser wäre, was unterm Strich dann auch besser für dich ist, weil wieder Ruhe ins Familienleben einkehrt und du nicht ständig zwischen zwei Stühlen sitzt.
 
haeckse

haeckse

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Hallo,
Du hast recht, ich lese natürlich nicht gern, daß es sinnvoller wäre, den Hund abzugeben. Auch wenn mein Sohn nicht gerade glücklich mit Ihr ist, so findet mein Mann den Hund durchaus toll und "annehmbar", wenn sie nicht ins Kinderzimmer macht. Wir toben mit Ihr und haben Spaß.
Nur das Zerstören von "Kindersachen" ist echt schlimm.

Übrigens füttert unser Sohn den Hund schon. Nicht regelmäßig, weil er ihn ja blöd findet, aber schon öfter.

Hat vielleicht doch noch jemand nen Tip?
 
pepper77

pepper77

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also erstmal stößt es mir ganz sauer auf das deine TA sagt ordentlich draufhauen! Hallo? Man darf einen Hund genausowenig hauen wie ein Kind. Stell dir mal vor deine Kinderärztin sagt oh ein Kind von ihnen und ihrem Mann das ist ein Höllen-Mix da müssen sie immer ordentlich draufhauen damit er es auch merkt. Jeder Hund egal welche Rassen drin sind spüren den Schmerz gleichstark!
Ihr solltet den Hund absolut konsequent erziehen und nicht böse sein das Kind auch. Meine Kinder wissen wenn die Hunde fressen dürfen sie nicht in die Nähe der Näpfe gehen. Auch denke ich solltest du mit Kind und Hund trainieren. Unser Rottimädchen hat die Kids als sie jung war nicht für voll genommen. Wir haben dann zusammen trainiert und nun weiß sie das sie sich auch zu setzen oder zu legen hat wenn einer von denen sitz oder platz sagt. Ich denke auch wenn dein Kleiner merkt das man mit dem Hund Ball spielen kann oder er ihm vielleicht sogar einen Trick wie Pfötchen geben beibringt findet er ihn toll
 
haeckse

haeckse

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Mir ist schon klar, daß "auf den Hund draufhauen" keine Lösung ist. Hab ich, dachte ich, klar gemacht.
Und ich denke schon, daß der Hund das akzeptieren sollte, wenn mein Sohn am Napf vorbeigeht. Und er interessiert sich nicht für den Hund, demnach wollte er nur vorbeilaufen und nicht ans Futter.
Wobei der Hund tatsächlich auf alles hört, was mein Sohn sagt. Zwar mit hängenden Ohren. Aber sie geht "weg" oder auf ihren "Platz" und der Rest geht auch.
 
Ivy-maire1

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naja, sollte...

ich würde sagen, da das verhältnis zwischen deinem kind und dem hund (ehrlich gesagt) fast schon mieserabel ist, sollte dein sohn den näpfen einfach fernbleiben. stellt diese in eine ruhige ecke, und da soll er dann nicht dran vorbeigehen.

vor allem: rede mal mit deinem sohn, WIESO mag er den hund nicht? würde er ihn mehr mögen wenn sie sich anders benimmt? usw. vielleicht kannst du ja dann dort ansetzten.

und: mit 4 jahren ist dein sohn nicht unbedingt in einem alter, wo hunde kinder ernst nehmen. sorry... vor allem kommt da eine gewisse portion unberechenbarkeit beim kind hinzu, wodurch der hund sich überlegen fühlt. Wenn du da ansetzten willst muss das konsequent passieren, also tägliche handfütterung, gemeinsames spielen, üben,...

und nicht nur alle heiligen zeiten mal, wo das kind etwas futter hinwirft.



zu allererst würde ich aber mit deinem partner reden, klar ist es keine schöne situation. aber durch sein ablehnendes verhalten bewirkt er allerhöchstens eine verschlimmerung der situation (möglicherweise verbindet der hund am ende die ablehnung seinerseits mit dem kind, und dann habt ihr ein richtiges problem)
 
SoylentGreen

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Ich bin kein Hundemensch, aber die ganze Geschichte finde ich recht traurig. Mit einem Tier sollten alle in der Familie glücklich sein, gerade wenn es so ein Tier ist, dass ständig allen Familienmitgliedern begegnet. Ihr müsst euch da wirklich zusammenraufen und eine Einheit bilden.
Wenn das nicht klappt würde ich mich Dogmas Meinung anschließen, dass es besser ist den Hund abzugeben.
Der Hund fühlt sich doch so nicht wohl, wenn die Hälfte des Rudels ihm klarmacht, dass er nicht willkommen ist.

An deiner Stelle würde ich versuchen deinen Kleinen irgendwie für den Hund zu begeistern. Spiele, Tricks, Sport. Sowas kann man doch super verbinden mit den Interessen eines Kindes.
Auch gerade wo du schon sagst, dass der Hund nach deine Sohn schnappt, würde ich mich darum bemühen die Rangordnung zwischen den beiden zu festigen. Es geht ja nicht nur um das Wohlbefinden des Hundes, sondern irgendwann auch um die Sicherheit deines Kindes. Auch ein Mischling und sei er nur so groß wie eine Katze kann verdammt gemein zwicken.
 
pepper77

pepper77

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Das der Hund Sachen zerbeißt ist zwar ärgerlich aber ich denke das Probleme haben viele Menschen die einen jungen Hund zu Hause haben. Ich mag gar nicht daran denken wieviele schöne Schuhe ich jetzt noch hätte:( Bei euch sind es dann eben die Kinderspielsachen. Daher kommt wahrscheinlich auch das dein Sohn den Hund nicht wirklich mag aber ich glaube auch das da das Problem liegt. Der Hund macht in das Zimmer der Person von der seiner Meinung nach die miese Stimmung ausgeht.

Du hast bei dir zu Hause zwei Kleinkinder die beide noch viel lernen müssen. Dein Sohn würde wahrscheinlich nach dem Hund hauen wenn der ihm sein Spielzeug wegnehmen will und genauso hat dein Hund nach dem Kind geschnappt weil sie meinte der kommt meinem Essen zu nah. Stell den Napf in eine Ecke und sag dem Kind wenn sie ißt bleib da weg und ansonsten ist es an dir Frieden zwischen allen zu stiften. Dein Hund denkt der Zwerg ist Schuld das ich nicht mehr kuscheln und bei denen schlafen darf ergo ka.. ich dem ins Zimmer.
 
haeckse

haeckse

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Hm, also seh ich das wohl richtig mit der Eifersucht. Aber wie kann ich da ein normales Miteinander schaffen?
Ich hab nur ein Kind und seitdem sie danach schnappte, darf sie nicht mehr ins Bett oder auf die Couch. Und mein Sohn muß sie füttern -also Futter in den Napf tun und ihr erlauben, dran zu gehen (sie muß immer in zwei Meter Abstand sitzen und aufs ok warten).
Ich kuschel ganz absichtlich vor ihr mit meinem Sohn und begrüße auch ihn zuerst, weil ich dachte, die Rangfolge damit klarzustellen.
Was kann ich denn noch tun?
 
pepper77

pepper77

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meiner Meinung nach stellst du damit keine Rangfolge klar sondern schürst nur die Eifersucht noch mehr. Wenn der Hund sich falsch verhält ist es richtig ihn zurechtzuweisen und auf seinen Platz zu schicken. Aber im Moment strafst du sie mit Nichtachtung obwohl sie nichts macht.
Ich bin keine Freund von Vermenschlichung aber wie würdest du dich verhalten wenn beides deine Kinder währen? Wenn dein Kind sich falsch verhält würdest du dann auch Tage danach vor seinen Augen mit deinem Mann kuscheln und der Sohn dürfte nicht mehr aufs Sofa?
 
Ivy-maire1

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ich würde da auf keinen fall "vor" dem hund herumtun. Du hast einen jungen hund, der eben auch geliebt werden möchte. und das einzige was sie sieht ist, dass der "typ", der sie sowieso schon nicht mag, bevorzugt wird und sie dafür in der ecke steht.

ein paar sachen nun:

spielzeug wird weggeräumt. alles was herumliegt wird halt kaputtgemacht, pech in dem fall. es darf einfach nichts herumliegen (wenn dein sohn da nicht drauf achtet, dann muss du das gegebenenfalls tun)

handfütterung: eine protion täglich, und zwar nicht einfach den napf hinknallen, sondern aus der hand geben. wenn die kleine nassfutter bekommt, dann immer wieder leckerchen geben.

gemeinsame beschäftigung: gemeinsam gassi gehen (DU führst bitte den hund), zusammen spielen wie bällchen werfen, zerrspiele,...

zugang zum kinderzimmer verhindern: wenn der hund nicht reinkommt kann sie auch nicht reinmachen

zudem weiß dein hund grad überhaupt NICHT warum sie nicht mehr ins bett darf. sie hat geschnappt, ja. aber da muss die "strafe" sofort erfolgen, und nicht noch tag später.

momentan verbindet deine hündin eigentlich nur noch "kind- ich darf nicht ins bett" und nicht wie du denkst "ich hab geschnappt- ich darf nicht ins bett". damit schürst du eigentlich eher die feindschaft.

wenn der hund wirklich knurrt wenn er sofa ist und dein sohn dazukommt, runter vom sofa. sobald sie sich beruhigt hat musst du sie aber wieder rauflassen. damit belohnst du gewünschtes verhalten "ich knurre das kind nicht an- ich darf aufs sofa".


Und: bitte, verbiete deinem hund nie das knurren in logischen situtionen (hund hat knochen, hund will ruhe,...). denn damit erzieht man genau nur das warnen weg, nie aber die nächste reaktion- das beißen.

knurren ist immer nur ein warnung, die von deinem sohn (der aufgrund des alters halt unter ihr steht in ihren augen) erst zu nehmen ist. es ist gut möglich dass der hund nur geschnappt hat weil sie wusste dass sie fürs knurren bestraft wird.

und: meiner meinung nach hat, wenn der hund frisst, NIEMAND was an dn näpfen verloren. ihr wollt doch auch nicht dass euch beim essen ständig jemand über die schulter schaut.
 
Serayla

Serayla

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Ich glaube du musst dir als aller erstes mal die Zeit nehmen darüber nachzudenken ob du das alles schaffen kannst. Hund und Kleinkind ist immer eine schwierige Situation. Man muss ja von Grund auf schon sehr aufpassen wenn Hund und Kind zusammen zb auf dem Teppich liegen/spielen aber so wie du es schilderst befürchte ich dass dein Hund auch mal nach dem Kind schnappen könnte ohne dass eine Situation gegeben ist wie bei dem Napf z.B. Dein Hund spürt genau dass dein Sohn ihn nicht mag und er wegen dem Kind bestraft wird und somit kann es sehr schnell passieren dass der Hund besonders gereizt oder irgendwann sogar aggressiv auf das Kind reagiert. Das Wichtigste ist meiner Meinung nach das Verhältnis zwischen Kind und Hund so schnell wie möglich zu verbessern. Durch das Füttern mit der Hand wie schon gesagt wurde. Vielleicht auch mit Kind und Hund gemeinsam kuscheln. Sollte er knurren muss sofort ein "nein" kommen und der Hund auf seinen Platz geschickt werden. Strafen die nicht sofort nach dem Fehlverhalten kommen kann der Hund nicht verstehen und nicht daraus lernen. Vielleicht kann dein Kind ihm ein paar Tricks beibringen oder schon erlernte Befehle vertiefen und ihm immer Leckerlies geben. Ich glaube wenn ihr ein harmonisches Zusammenleben auf die Reihe bekommt dann haben auch Mann und Kind Gefallen an dem Hund. Aber um das zu Erreichen werden sich alle Familienmitglieder ein paar Wochen zusammenreissen und wirklich anstrengen müssen. Aber sobald du das Gefühl hast dass dein Hund deinen Sohn "hasst" wirst du ihn Wohl oder Übel abgeben müssen denn dann ist alles andere viel zu gefährlich
 
Bordermix

Bordermix

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wir haben 2 Hunde,einen Schäferhundmix(3 Jahre alt und 30 kg) und einen Jack-Russel(1 Jahr alt und 4,5 kg)
Unsere Enkelin wird im Februar 5 Jahre alt,sie kann mit beiden Hunden alles machen,sogar das Futter wegnehmen,die Hunde stehen unter ihr undf das wissen sie.

Ich würde an deiner Stelle noch mal ganz von vorne anfangen,was die Erziehung des Hundes betrifft.Er muss lernen das er an unterster Stelle steht,aber bitte nicht den Hund ignorieren sondern integrieren.
Du kannst mir gerne eine PM schicken!! Ich hatte damals als die Enkelin einen Parson-Jack-Russel,sie war sehr eifersüchtig,ich habe sie trotz ihrer 10 Jahre(sie lebt leider nicht mehr) an das Kind herangeführt,die beiden waren später ein super Team.


BITTE DEN HUND NICHT SCHLAGEN !!!!

GLG Bordermix
 
haeckse

haeckse

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Zusammenfassend...

Also, nur damit ich das richtig verstehe, schließlich ist es nicht meine Absicht etwas falsch zu machen.
- Ich darf meinen Hund wieder mit ins Bett und auf dich Couch nehmen. "Runterschmeißen" nur, wenn sie knurrt oder sich zwischen mich und meinen Sohn drängelt.
- Mein Sohn soll den Hund aus der Hand füttern. Da bin ich mir sicher, daß er sich das nicht traut. Futter in den Napf kippen macht er ja, aber er faßt sie nicht gern an. Er wollte nämlich lieber "ein ganzes Haus voll Katzen".
- Gemeinsame Spiele (sie bringt den Ball nicht zurück zu meinem Sohn und er will nicht mit raus)

Mir fällt gerade noch in, daß es angefangen mit dem "Ich mag Lisa nicht", weil der Hund ihn ständig umrennt. Ich hab gelesen, daß das eine Art Erziehung vom Hund an meinem Sohn sein soll. Er muß also zurückschupsen. Ist das richtig?

Leider kann ich die Zimmertüren nicht vor dem Hund verschließen, denn dann würde ich meinen Sohn "wegsperren". Und er war ja nun definitiv zuerst da. Klar, daß er sein Spielzeug wegräumen muß, aber der Hund holt sich auch seine gemalten Bilder von der Wand, um sie zu zerpflücken.

Ich liebe meinen Hund wirklich und hänge auch an Ihr. Aber wie kann ich Ihr denn noch klar machen, daß mein Sohn "über" ihr steht?
 
hasenhoernchen

hasenhoernchen

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also ich finde die situation echt furchtbar.
dein kleines kind hat angst vorm hund?
sorry,aber wenn jetzt nicht alle mitarbeiten,dann wird das nix.
sohn will net mit raus? na und,kleine kinder brauchen frische luft.
also entweder reißen sich jetzt alle gewaltig am riemen,oder der hund wäre in einem haushalt,wo er geliebt wird,besser aufgehoben.


wiso habt ihr denn eig en hund,wenn ihn niemand wollte?
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

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Die anderen haben meiner Meinung nach alles wichtige erläutert aber einen Tipp wegen der Zimmer hätte ich:D

Wie wäre es mit zwei Kindergittern für die Türen?

Ich finde die praktisch. Der Hund kann nicht rein und das Kind ist nicht abgeschottet. Man kann diese Kindergitter auch so einstellen das sie wie eine Tür funktionieren d.h. dein Sohn kann rein und raus aber der Hund eben nicht rein.

Wäre das eine Alternative?
 
haeckse

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Also, ich wollte jetzt keine Diskussion über meinen Sohn und frische Luft. Er will einfach nicht mit dem Hund zusammen raus, weil er Spaziergänge blöd findet und auf den Spielplatz kann ich den Hund ja nicht mitnehmen. Er gibt keinem Tier "die Hand". Unseren Kater streichelt er ab und an. Aber eigentlich rennt ihn jeder Hund um, auf den er trifft -wenn sie nicht gerade angeleint sind.
Den Hund wollte ich haben, weil ich mit Hunden aufgewachsen bin. Ich kümmer mich auch immer drum. Mein Mann hat auch bisher mitgezogen. Nur, daß sie jetzt ins Kinderzimmer macht, läßt bei ihm den "Geduldsfaden" reißen.
Und wenn mir das alles egal wäre, würd ich den einfach in die Zeitung setzen. Also bitte keine Grundsatzdiskussionen. Ich möchte ganz ehrlich Rat und lasse mir auch Kritik gefallen. Sie ist mein erster "eigener" Hund und ich kann nur versuchen es richtig zu machen.
 
hasenhoernchen

hasenhoernchen

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okay.
aber...das problem ist,
weis nicht ob ichs richtig verstehe.
dein soll will/ kann nicht daran arbeiten,der hund ist ihm egal,eher lästig.
dann kannst du auch net wirklich sooo viel dran verändern.
mit nem hund müssen alle einverstanden sein,sonst bringt das nichts.
wie du ja jetzt bemerkst.
also ich weis nicht wirklich,was ich dir raten soll.
trietz er den hund heimlich? das könnt ich mir irgendwie gut vorstellen
oder sind die beiden nie allein?
 
Lilly-Walker

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Also, ich wollte jetzt keine Diskussion über meinen Sohn und frische Luft. Er will einfach nicht mit dem Hund zusammen raus, weil er Spaziergänge blöd findet und auf den Spielplatz kann ich den Hund ja nicht mitnehmen. Er gibt keinem Tier "die Hand". Unseren Kater streichelt er ab und an. Aber eigentlich rennt ihn jeder Hund um, auf den er trifft -wenn sie nicht gerade angeleint sind.
Den Hund wollte ich haben, weil ich mit Hunden aufgewachsen bin. Ich kümmer mich auch immer drum. Mein Mann hat auch bisher mitgezogen. Nur, daß sie jetzt ins Kinderzimmer macht, läßt bei ihm den "Geduldsfaden" reißen.
Und wenn mir das alles egal wäre, würd ich den einfach in die Zeitung setzen. Also bitte keine Grundsatzdiskussionen. Ich möchte ganz ehrlich Rat und lasse mir auch Kritik gefallen. Sie ist mein erster "eigener" Hund und ich kann nur versuchen es richtig zu machen.
Es wäre sehr schön gewesen wenn du auf meinen Beitrag eingegangen wärst statt zu wettern, denn ich habe versucht dir mit EINEM Tipp weiterzuhelfen.

einen Tipp wegen der Zimmer hätte ich:D Wie wäre es mit zwei Kindergittern für die Türen? Ich finde die praktisch. Der Hund kann nicht rein und das Kind ist nicht abgeschottet. Man kann diese Kindergitter auch so einstellen das sie wie eine Tür funktionieren d.h. dein Sohn kann rein und raus aber der Hund eben nicht rein. Wäre das eine Alternative?
Das würde zumindest schonmal die Spannung wegen der Zimmer rausnehmen.
 
haeckse

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Ja, habe auch anfangs vermutet, daß mein Sohn den Hund ägert. Wäre ja klassisch. Zumal der Hund Kinder generell nicht mag.
Wenn ich hier im Forum lesen, wird das aber wohl meine Schuld sein, weil ich sie an kein Kind rangelassen hab und immer gleich rangerufen hab, wenn eins kam.
Aber die beiden sind nie allein. Wenn ich ins Bad gehe, muß der Hund mit und sie schläft auch sicherheitshalber mit ihm Schlafzimmer.
Und das schon von Anfang an. Ich weiß nicht, wem ich mehr mißtraue. Dem Hund oder meinem Sohn -zugegebener maßen.
Ganz ehrlich: Ich hab noch nie gesehen, daß er den Hund ärgert. Ignorieren ist sein Stärke.
Ich bin davon ausgegangen, daß er sich an den Hund gewöhnen wird, wenn er erst mal da ist.

nochmal:
Lilly-Walker -ich hatte nicht vor, gegen Dich zu wettern, sondern habe Deinen Beitrag schlichtweg nicht gesehen.
Ein Türgitter haben wir schon, aber der Hund springt dummerweise drüber. Zumindest nachts.
 
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