Traber von der Rennbahn

Diskutiere Traber von der Rennbahn im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo , Ich habe seit Letzter Woche einen 8 jährigen Traberwalach, der bis vor zwei Wochen noch Rennen gelaufen ist !!! Ich habe das Pferd gesehen...
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Schnecke

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Hallo ,
Ich habe seit Letzter Woche einen 8 jährigen Traberwalach, der bis vor zwei Wochen noch Rennen gelaufen ist !!! Ich habe das Pferd gesehen und mich sofort verliebt !!!!!! Ich reite schon viele viele Jahre und hatte schon mal ein eigenes Pferd,aber halt nicht so
eins !!! Bei uns im Stall sind 3 Traberstuten die schon lange geritten werden alles super !!!!!
So nun zu Velazquez (der neue ) !!!!

Er wurde wohl mal geritten aber das soll schon 4 Jahre her sein :( !!!
Ich gehe zur Zeit mit ihm spazieren das klappt auch schon ganz gut,aber er
ist so stolperich in der Vorderhand !!?? Das linke Hinterbein nimmt er sofort hoch wenn man dagegen kommt . Hufpflege ist aber kein problem und lahm ist er auch nicht !!! Ich möchte nichts falsch machen mit ihm !!!!! Der ist total steif was mache ich jetzt am besten mit ihm weiterhin ???? Er hat kaum Rückenmuskelatur an draufsetzten ist gar nicht zu denken !! Macht ja auch nichts wir haben ja Zeit!!! Wer kann mir helfen das richtige zu tun ???
 
31.10.2010
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Tiernärrisch

Tiernärrisch

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Wirklich viel kann ich dir nicht helfen, wenn das Longieren ach gut klappt kannst du so gut Muskeln aufbauen,. ;)
Aber sonst sollten die anderen ihren Senf dazu geben :lol:
 
S

Schnecke

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Hallo ich nochmal , habe gestern versucht ihn zu longieren ...... ! Ging überhaupt nicht der weis gar nicht was ich von ihm will :eusa_doh:und nu
 
Chenoa

Chenoa

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Wie siehts mit frei longieren aus?

Er weiß nicht was du von ihm willst. Wie äussert sich das?
Such dir ne zweiter Person die ihm zeigt das er im kreis laufen muss
und immer eingreift wenn zB er stehen bleibt?
 
S

Schnecke

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Hallo .......
also ich habe das Gefühl er möchte immer auf den Arm:lol: er kommt immer auf mich zu !!!
Haben es heute zu zweit gemacht naja dat wird schon war schon besser !!! Mir wurde gesagt das er das Longieren kennt ,aber er ist wie ein Baby !!!! Morgen kommt erstmal der Schmied er hat viel zu lange Hufe und alte Eisen drauf !!!! Berichte bald wieder Lg
 
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Geraldine

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Jaja, man wundert sich manchmal, was die Pferde angeblich alles können. Meiner (8-jährig) kannte angeblich auch das Longieren, allerdings hatte ich dasselbe Problem wie du: er kam immer auf mich zu. Aber wenn ihr weiter zu 2 übt wird er sicher schnell verstehen was ihr von ihm wollt. Meiner hat's jedenfalls schnell kapiert. Da hilft dir jetzt nur eins: Geduld!
 
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Machtnix

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Versuch mal die Longe am inneren Ring des Halfters zu befestigen. Führe dein Pferd ein wenig herum, wobei du links vom Pferd gehst, so wie es das Pferd vermutlich kennt. Dann entferne dich immer mehr vom Pferd und schwinge das Longenende Richtung Pferdehinterteil. Achte auch eine offene Körperhaltung.

So beginne ich immer mit Jungpferden, allerdings habe ich dann keine Longe, sondern erstmal einen langen Strick.
Sollte das Pferd zu dir drängen, schwinge das Longenende an seinem Körper entlang. Geh weiterhin erstmal die Kreise mit und entferne dich langsam aber bestimmt, bis du irgendwann mittig des Pferdes stehst (etwas mehr zur Hüfte hin). Du kannst das Pferd dann auch ruhig mal ein wenig traben lassen. Hat das Pferd das System verstanden, arbeitest du auf der anderen Hand genauso.
Die meisten Pferde begreifen das System sehr schnell, einige jedoch brauchen eben etwas länger.
Du benötigst entweder eine dicke, schwere Baumwolllonge (Bodenarbeitsseil) oder einen langen Strick, das bringt mehr als eine leichte Longe, denn es tut nicht weh und du kannst Intensität und Treffergenauigkeit besser kontrollieren.
Anfangs arbeite ich nicht mit einer Gerte oder Peitsche.

Kann ich das Pferd so auch im größeren Abstand longieren, nehme ich eine Bogenpeitsche (auch Fahrerpeitsche genannt).
Erst wenn das Pferd dieses kennt, gehe ich zum 'korrekten Longieren' mit langer Longe und Peitsche über.

So gelernt, kennt das Pferd das Longieren nicht als Rumgejagt werden, sondern gewöhnt sich daran, dass du jederzeit die Kontrolle hast.
 
S

Schnecke

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Hallo ......
Gestern hatte wir wieder einen kleinen Rückschlag ........ :eusa_doh: !!!! Er ist so schreckhaft ganz schlimm jedes Blatt ist ein Problem !!!!!!
Mal schauen wie das so weitergeht !!!! Hoffe das bekomme ich noch hin !!! Gestern war der Schmied da wenigstens ist da alles ok !!!!! :D
 
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Machtnix

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Hallo ......
Gestern hatte wir wieder einen kleinen Rückschlag ........ :eusa_doh: !!!! Er ist so schreckhaft ganz schlimm jedes Blatt ist ein Problem !!!!!!
Mal schauen wie das so weitergeht !!!! Hoffe das bekomme ich noch hin !!! Gestern war der Schmied da wenigstens ist da alles ok !!!!! :D
Nicht entmutigen lassen und im Trainingsprogramm einfach einen kleinen Schritt zurückgehen.
'Jeder kann mal hinfallen, nur Liegenbleiben ist blöd!'

Also, ein Rückschritt ist in der Ausbildung ganz normal. Mach einfach einen 'Lülütag' und beginne dann ca. 2 Tage mit Übungen, die dem Pferd leicht fallen -auf Auslastung achten, zur Not zusätzlich Laufen lassen.
Danach steigere das Training wieder und schau was passiert.
 
S

Schnecke

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Hallo ...... ich habe gute Neuigkeiten !!!!!! Ich habe meinem süssen gestern einen Sattel aufgelegt und er war so ruhig und gelassen richtig super !!!!!!! Dann habe ich mich auf ihn gestezt :lol: und er war super !!!! Wir sind einige Runden im Schritt gegangen , ein paar Bahnfiguren geritten alles gut !!!!! ER reagiert super auf Schenkeldruck !!!!! :clap: ich freu mich sooooooo !!!!!
 
Noeli1

Noeli1

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Hallo, ich habe zwar nicht so die Erfahrung, aber ich würde vorschlagen, dass, wenn es überhauptnicht klappt, mal zum 'Knochenbrecher' oder 'Pferdeflüsterer' zu gehen ... Vielleicht kann der etwas aus ihm Rausbekommen ...
 
Chenoa

Chenoa

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@Schnecke, macht ihr fortschritte?
Mach dir da nichts raus, mit dem Schreckhaften, ist meine Dame auch, aber mit Übungen die Abschrecken, kann man die Pferde sehr gut aufs Gelände vorbereiten.
Man wird auch immer wieder Rückschläge bekommen aber auch große Fortschritte mit der Zeit machen, solange man nur Geduld hat !

Lliebe Grüßle
 
S

Schnecke

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Hallo .......
naja zur Zeit sind wir leider etwas gebremst durch das Wetter:? !!!! Wir haben ja keine Halle bei uns !!! Bin ihn aber auch schon im Trapp auf dem Platz geritten war ganz gut :) aber er stolpert immer vor sich hin . Ich denke das kommt weil er es nicht kennt langsam zu laufen !! Auf der Weide rennt der wie ein wilder ohne zu stolpern :eusa_think: !!! Er blüht so richtig auf bei uns das ist echt schön zu sehen !!! Ach ja longieren geht jetzt super :lol: lg
 
Chenoa

Chenoa

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Das mit dem Stolpern liegt wohl am Traber.
Ich hab im Sommer Eisen drunter, dadurch hat er mehr Gewicht under hebt die Beine mehr ;D Er ist auch so ein stolperheini
 
S

Schnecke

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Hallo Chenoa..........
als ich ihn bekam hatte er so ganz alte Eisen drauf hab erstmal den Schmied angerufen der sagte evtl in Frühjahr neue !!? Es ist so schön zu sehen wie er jeden Tag glücklicher ist !!!! Bananen kannte er nicht heute liebt er sie !!! Nur das er so schreckhaft ist macht mir etwas Sorgen !!! Will doch im Sommer ins Gelände :eusa_doh: !!!! Ich freu mich schon habe heute mal frei und fahre gleich zu Ihm !!!! Berichte später nochmal :roll: lg und einen schönen dritten Advent
 
Lilly_79

Lilly_79

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Hi,

also das ein Traber mehr stolpert liegt sicher NICHT an der Rasse ;) ich denke eher, dass er sich nicht ausbalancieren kann, dass ihm die richtige Bemuskelung fehlt.
Und Eisen sind auch keine Lösung für sowas...

Wenn ihr im Moment barhuf seid, dass rate ich euch, bleibt dabei. Schaut dass ihr das nächste Jahr nicht zuviel auf harten, steinigen Böden macht so dass der Huf sich umstellen kann.
Wenn ihr Probleme bekommt, weil die Hufe zu schnell 'runter' sind nehmt bitte rechtzeitig Hufschuhe und keine Eisen...

Du musst bei der Bahnarbeit bedenken, dass ihn das alles sehr anstrengt.
Der Reiter, die ungewohnte Haltung und das ungewohnte Tempo. Es ist für ein Pferd immer leichter ohne Reiter zu gehen oder auch zu rennen - das sollte man nie unterschätzen. Je 'schlechter' der Reiter, desto schwerer auch fürs Pferd (ist jetzt nicht auf die bezogen, das gilt allgemein).

Ihr müsst ihn langsam aufbauen, in der Bahn ist es wichtig, dass er lernt sich zu balancieren, also das du möglichst gut/ruhig sitzt, ihn soweit als möglich nicht störst und die Hilfen auch so fein wie möglich gibst. Da reichen 10-15 Minuten konzentriertes Arbeit vollkommen, und zwar am besten in 5 Minuten Intervallen. Dazwischen immer Schrittpausen am langen Zügel zum erholen.
Danach und davor 20 Minuten locker am langen Zügel Schritt oder auch Trab, wenn er ruhig trabt.
Meinen kann man zb durch plötzliches, starkes einsitzen auf einer Seite total aus dem Tritt und ins Stolpern bringen... er tut sich im Moment sehr schwer mit dem Gleichgewicht und meist bin ich es die ihn 'aus dem Takt' bringt... kurz nicht aufgepasst, etwas hinter der Bewegung geblieben und schon ist es passiert. Früher hing ich ohne Problem neben dem Pferd oder weiß der Teufel wie drauf um was aufzuheben oder hinzuzuppeln etc, dass hat er gut ausbalanciert, jetzt nach seinen Hufproblemen und der lange Zeit wo er wenig oder gar nicht geritten wurde, kämpft er schon damit wenn ich mich seitlich runterbeug um eine Gerte von einem Stuhl zu nehmen oder beim aufsteigen ohne Aufstieghilfe kann er nicht stehenbleiben, er 'muss' loslaufen um sein Gleichgewicht wieder zu kriegen. Mit Aufstieghilfe steht er brav und still bis ich mich zurechtgesetzt hab.

Was ich damit sagen will ist, dass er es einfach noch nicht können kann. Bahnarbeit ist für die meisten untrainierten Pferd um ein vielfaches schwieriger als ein Ausritt.

Wegen der Schreckhaftigkeit, das hilft ruhige Pferde-Gesellschaft Wunder und gaaaanz viele Eindrücke. Gerade jetzt könnt ihr nach der GHP arbeiten. Führ ihn langsam an alles ran.
Das wird schon ;)
Allerding sind alle Traber die ich kenne 'guckig' dh sie sehen sich viel um, nehmen ihre Umgebung aktiv wahr und hören dabei aber auch auf ihren Reiter, bleibt der ruhig zb bei dem Anblick der schrecklichen Plastikplane, dann sind sie zwar oft Anfangs skeptisch, lassen sich aber recht leicht überreden, dass alles nur halb so schlimm ist.
Kritisch wirds meist dann, wenn man ihnen die Möglichkeit zum gucken nimmt, damit kann man meinen zb immernoch ziemlich "nervig machen". Dh für mich, wenn was ist lasse ich, wenn es die Situation erlaubt, die Zügel kurz lang, er schaut sich um, bzw das 'Ding' an, dann nehme ich wieder auf und wir gehen dran vorbei, drauf zu...

LG Lilly
 
Tiernärrisch

Tiernärrisch

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Hi,

Allerding sind alle Traber die ich kenne 'guckig' dh sie sehen sich viel um, nehmen ihre Umgebung aktiv wahr und hören dabei aber auch auf ihren Reiter, bleibt der ruhig zb bei dem Anblick der schrecklichen Plastikplane, dann sind sie zwar oft Anfangs skeptisch, lassen sich aber recht leicht überreden, dass alles nur halb so schlimm ist.
Kritisch wirds meist dann, wenn man ihnen die Möglichkeit zum gucken nimmt, damit kann man meinen zb immernoch ziemlich "nervig machen". Dh für mich, wenn was ist lasse ich, wenn es die Situation erlaubt, die Zügel kurz lang, er schaut sich um, bzw das 'Ding' an, dann nehme ich wieder auf und wir gehen dran vorbei, drauf zu...

LG Lilly
Hey Lilly unser Traber Wallach ist im Gelände teils eine Katastrophe! Er sieht sich nicht um, rennt halb im Schritt los, und schiesst auch davon wenns ist.. oder er fängt an sich zu drehen, zu steigen usw. Er war glaube ich nur 2-3 draußen, und ab und zu paar Versuche die scheiterten.
In der Halle ist er ein Schaf. ~.~
 
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Traber von der Rennbahn

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