Kann ich als Studentin einen Hund halten?

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Ninii

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Hallo :)
Ich wünsche mir schon seit einer Ewigkeit einen Hund. Seit dem ich klein bin habe ich auch immer mit Hunden zutun gehabt und diesen Sommer für ein paar Wochen einen kleinen Raudi
beherbergt. Das hat auch alles ganz gut geklappt außer, dass der Gute total unerzogen und leider nicht Stubenrein war. Allerdings hatte ich da auch noch die Unterstützung meiner Mama. Ich mache nächstes Jahr mein Abi und möchte dann studieren. Wahrscheinlich werden mir jetzt schon viele von einem Hund abraten. Aber da es so ein Riesen Wunsch von mir ist würde mich interessieren ob hier Vill Studenten sind die das trotzdem alles unter einen Hut kriegen und wie die Chancen auf eine Wohnungssuche mit Hund stehen. Ich möchte einen kleinen Hund. Ist die Wohnungssuche da leichter?


Freue mich über jede Meinungsäußerung
 
16.12.2010
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
neva_masquerade

neva_masquerade

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Tja, das kann man so einfach nicht sagen. Das kommt darauf an wie du dann wohnst, in was für einer Gegend, ob du mit jemandem zusammen wohnst der vielleicht auf den Hund aufpassen kann wenn du nicht da bist, und es hängt auch von deinem Stundenplan als Studentin ab.
Letzten Endes kommt es darauf an, wieviel Zeit du deinem Hund schenken kannst und das weißt du, glaube ich, erst, wenn du genau weißt wie dein Leben mit Studiengang & Stundenplan später aussehen wird.
Ich würde dir aber schonmal von einem Welpen abraten, denn der braucht genausoviel Zeit wie ein Kind :) Am besten wäre ein Älterer, der schon gelernt hat, für einige Stunden alleine zu bleiben und der so weit erzogen ist, dass er dir bei Langeweile nicht die Wohnung zerlegt sondern an Spielzeug geht.
 
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Ninii

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Darüber hab ich mir auch schon Gedanken gemacht. Wäre es dann nicht sinnvoll jetzt einen Hund anzuschaffen? Jetzt hätte ich noch genug Zeit ihn zu erziehen. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich dass es viel Zeit kostet.
 
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Swartzyn

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Ich würde warten, bis du wirklich studierst, es sind zu viele unbestimmte Faktoren im Moment bei dir vorhanden, wo wirst du studieren? Wie sieht es mit der Wohnung aus, welcher Stock und und und.

Wenn du das alles weißt und auch finanziell in der Lage bist für einen Hund zu sorgen und jede Menge Selbstdisziplin hast, dann geht es.

Ich studiere auch und habe seit Sonntag einen Hund und im Moment fällt Uni vollkommen flach für mich. Ich lerne alles konsequent und zielstrebig daheim und kümmere mich gleichzeitig um den Hund, aber generell würde ich sagen, wenn alles geklärt ist, mach es.

Einer unser Profs sagte mal das Studium ist die beste Zeit um Kinder zu bekommen, denn soviel freie Zeit hat man nie wieder.

Dem kann ich nur zustimmen, aber ich würde wirklich warten, bis du in deinem Studium angekommen bist und dich eingelebt hast, es ist nämlich schon eine große Umstellung.
 
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Ninii

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Wie schwer ist es denn eine Wohnung zu finden? Und was studierst du?
 
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Swartzyn

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Wie schwer ist es denn eine Wohnung zu finden? Und was studierst du?
Ich studiere Wirtschaftsrecht.

Das mit der Wohnung kann man pauschal nicht sagen, es kommt ja darauf an, wo du studierst und wie die dortige Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt ist.

Ich würde aber mal sagen, dass die Hundehaltungen von vielen großen Wohnungsverwaltungen geduldet wird, einzig bei Listenhunden wird es problematisch.
 
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Ninii

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Wie lange bist du dann tägl. In der Uni? Hast du ein Auslandssemester dabei?
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Hallo du,

auch ich studiere und habe nun eine kleine Hündin.

1. Du solltest dir wirklich sicher sein! Ein Hund bedeutet Arbeit.
2. Wenn du dir einen Welpen holen solltest, kann dieser NICHT alleine bleiben bis er 6 Monate alt ist. (Natürlich müsste man da auch bei älteren Hunden erstmal aufpassen!)
3. Du brauchst immer jemanden, der noch aufpassen kann. Solltest du mal krank sein usw... oder ein "spontanes" Seminar an der Uni, dass du nicht absagen kannst.
4. Hast du auch über den finanziellen Part nachgedacht? Ein Hund kostet Geld und im Falle einer Krankheit/ eines Unfalls usw., sollte man immer was auf der Seite haben.

So, hab ich jetzt auch alles erwähnt? *überleg*
Naja, je nach dem hat man ja Glück und kann den Hund auch mit an die Uni nehmen (Bei mir ist es so... man muss bloß aufpassen ob das dem Hund auch gefällt!).
Zum Thema Wohnung: Bei einem kleinen Hund ist das glaube ich nicht sooo schwierig. Je größer der Hund, desto schwieriger. Wenn's sich dann auch noch um einen Listenhund handelt, ist es, denke ich, noch komplizierter. ;)

Wenn du also jetzt dein Abi machst und danach bis zum Studium noch ein halbes Jahr Zeit hast, finde ich es schon ok, wenn du auch jetzt einen Hund adoptieren würdest.
(Ich habe mir für meine Lou auch ein Semester so gut wie frei genommen!)

Prinzipiell ist das, meiner Meinung nach, alles unter einen Hut zu kriegen. Es wird halt nur manchmal stressig. ;)
 
Tompina

Tompina

Moderator
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Hallo,

ich habe zwei Hunde (eine Mixhündin und einen Podencorüden) und hatte die beiden auch schon als ich anfung zu studieren, das war nämlich erst zu diesem Wintersemester, also im Oktober.

Ich studiere an einer FH (was schon mal vom Stundenplan her moderater ist als an vielen Unis, da bei uns versucht wird möglichst alles auf den Morgen zu schieben und ohne große Freiblöcke auszukommen).

Meiner Meinung nach solltest du dir bewusst sein, dass:
(bezogen hauptsächlich auf alleinlebende Studenten, aber natürlich auch bezogen auf die Allgemeinheit :D)

1. Ein Hund Verantwortung bedeutet, nicht nur für die Studienzeit, sondern auch danach. Hier die Frage: Was willst du studieren? Sind Auslandssemester notwendig? Wie sieht es im späteren Beruf aus? Kann der Hund da eventuell mit? Sind es Arbeitszeiten, die es dir erlauben einen Hund zu halten?

2. Ein Hund Abhängigkeit bedeutet. Weggehen, Party machen, einfach mal zu nem Bekannten fahren, mit Freunden einen Kurztrip übers WE machen etc. all diese Dinge sind nur eingeschränkt möglich, bzw. mit gewissem organisatorischem Aufwand verbunden. Wer kümmert sich um den Hund? Kann er mit?

3. Ein Hund Organisation bedeutet. Wie sieht der Stundenplan aus? Wie lange wäre der Hund alleine? Wer geht mit ihm raus, wenn es mal unplanmäßig später wird? Wer kümmert sich um ihn, wenn es auf Exkursionen/Seminare geht? Bin ich bereit morgens früher aufzustehen als die anderen Studenten? Habe ich abends zwischen lernen und ausruhen auch noch Lust auf Agility, Waldspaziergänge und Gehorsamstraining?

4. Ein Hund eine zusätzliche finanzielle Belastung bedeutet. Impfen, Entwurmen, Check-Ups, Futter, Spielzeug und Co all das kostet regelmäßig nicht umbedingt wenig Geld. Außerdem kann der Hund krank werden, auch das kostet Geld.

5. Ein Hund die Wohnungssuche beeinflusst. Gerade in Studentenwohnheimen, Wohnungen sind Hunde meist nicht erlaubt und etwas anderes zu finden, was man bezahlen kann ist je nach Stadt mal mehr, mal weniger schwierig.

So, jetzt fragst du dich sicherlich wie ich das mache? ;)
(bei mir war allerdings die Situation anders, ich hatte meine beiden Nasen schon und musste mir den ganzen Kram so organisieren, dass es passt, außerdem habe ich schon eine fertige Ausbildung und das ist nun sozusagen mein 2. Bildungsweg...die Studiengänge, die mich wirklich interessiert hätten fielen von vorneherein aus, da ich eine viel zu hohe Stundenzahl gehabt hätte etc.und hätte das alles nicht so gut funktioniert wie es jetzt funktioniert, hätte ich eben weiter Bewerbungen als Tierpflegerin geschrieben und auf eine Stelle gehofft)

Also:

1. Habe ich eine hundegerechte Wohnung, Erdgeschoss mit kleinem, eingezäunten (!) Hanggarten gefunden. Ländliche Lage, traumhafte Wege zum Gassi gehen etc. Aber dafür stehe ich jeden Morgen um viertel nach fünf auf um pünktlich um acht an der FH zu sein.

2. Habe ich eine Vermieterin (die selbst zwei Hunde hat), die meine beiden rauslässt, mit ihnen Gassi geht, wenn ich länger weg bin. Auch eine weitere Bekannte, die im Notfall einspringen kann und eine Tierpension habe ich im petto. Man kann nie wissen...

3. Habe ich zwei Hunde, sodass es in meinen Augen nicht ganz dramatisch ist, wenn es mal 7 Stunden Alleinesein werden. Im Notfall ist immer noch meine Vermieterin da, die die beiden dann zu sich hoch holt, wenn dramatisch länger wird.

4. Arbeite ich nebenher um Geld zu verdienen (für Futter,TA etc.) und meinen Eltern nicht noch mehr auf der Tasche zu liegen. D.h. keine freien WEs, noch weniger freie Zeit und immer genau dann nicht können, wenn die anderen was unternehmen.

5. Bin ich absolut kein Weggehtyp, d.h. ich werde nicht traurig, wenn alle die nächste Party planen und ich nicht kann, weil ich mit meinen Hunden bei Schnee und Eis durch die Pampa rennen muss, sonder bin eher froh, dass ich einen guten Grund habe nicht zu kommen...:roll:

Außerdem sind meine beiden Wuffs, das Beste was mir passieren konnte und ich könnte mir dieses Studium (das mir zwar Spaß macht, aber eben nicht wirklich dem entspricht was ich gerne mache) ohne die beiden gar nicht vorstellen! Ich bin bereit zu verzichten, Kompromisse zu finden und zurück zu stecken und dafür bekomme ich soviel mehr zurück! :D

(als kleine Anmerkung: die meisten meiner Mitstudenten haben nur mitleidige Blicke für mich übrig, wenn ich erzähle, dass ich um sechs Uhr morgens schon durch den Wald gestolpert bin und können es teilweise überhaupt nicht verstehen, "wie man sich sowas antun kann" (Zitat eines Bekannten), aber für mich gibt es keine Alternative, meine Hunde sind da und bleiben es auch!!!!!)
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Außerdem sind meine beiden Wuffs, das Beste was mir passieren konnte und ich könnte mir dieses Studium (das mir zwar Spaß macht, aber eben nicht wirklich dem entspricht was ich gerne mache) ohne die beiden gar nicht vorstellen! Ich bin bereit zu verzichten, Kompromisse zu finden und zurück zu stecken und dafür bekomme ich soviel mehr zurück! :D

(als kleine Anmerkung: die meisten meiner Mitstudenten haben nur mitleidige Blicke für mich übrig, wenn ich erzähle, dass ich um sechs Uhr morgens schon durch den Wald gestolpert bin und können es teilweise überhaupt nicht verstehen, "wie man sich sowas antun kann" (Zitat eines Bekannten), aber für mich gibt es keine Alternative, meine Hunde sind da und bleiben es auch!!!!!)
Das würde ich mal so unterschreiben. :mrgreen: (Außer dass mein Studium schon das ist, was ich gerne mache. ;))

Die Hunde sind zwar Arbeit, man kann am Wochenende nicht mehr weg, ist zu den unmöglichsten Zeiten und bei dem unmöglichsten Wetter draußen, aber abends zusammen auf der Couch fernsehn, mit Kuschel-loulou auf dem Bauch, finde ich viel besser. :uups:
 
hasenhoernchen

hasenhoernchen

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ich hab auch nen hund ;) mit studium.
ist echt hart,denn manchmal hat man ewig uni,muss referate machen usw..da kommt hundi sehr kurz.
bzw man selbst.
heimkommen,baden,tv ,telefonieren..neee,hundi will action im kalten wind :roll:
mann muss früher aufstehn,kann nie auf die unipartys,von denen man daqnn immer erzählt bekommt.
also man muss wirklich wirklich bereit sein .....diesen hund bedingungslos zu lieben und auf die normalen dinge zu verzichten ;)
 
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Ninii

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Kompromisse muss man eingehen ganz klar.. Aber der Hund gibt einem ja viel zurück;) ..Nja das mit dem Auslandssemester weiß ich noch nicht genau..das wär noch ein Problem -.- hat da jemand Vill Erfahrung gemacht?

Danke für eure Antworten :) ihr habt mich ein bisschen mehr motiviert :)
 
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danijassi

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Ich glaub einige bekommen Uni und Hund gut unter einen Hut und andere wieder nicht! Wie sieht es denn auf lange Sicht bei dir aus? Gerade in beruflicher Hinsicht, wenn du mit deinem Studium durch bist! Kannst du da 100 % für eine gute Betreung garantieren? Meine Vorredner haben ja schon ganz viel erwähnt, wäre mehr als doppelt gemoppelt, wenn ich das wiederholen würde. Kann mich den anderen Beiträgen nur anschließen! Im Grunde ist ja nix gegen einen Hund einzuweneden! ich meine, wieviele berufstätige haben einen Hund und es klappt auch?!!!
 
N

Ninii

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Ich möchte Wirtschaft studieren und was danach ist kann glaube ich Keiner genau sagen ... Aber dann würde ich auch mehr Geld verdienen und mir zur Not einen Sitter buchen. Aber nur zur Not. Ich weiß nur nicht was ichwährend eines Auslandssemesters mit ihm mache. Kann ich ihn dann mitnehmen? Das wär ja eig. Supi :)
 
Winchester

Winchester

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Ich bin Studentin und habe mittlerweile einen Hund. Vieles ist hier schon genannt worden und ich kann einiges davon bestätigen.

Hunde kosten Geld und Zeit. Wenn nichts ist, zahle ich ca. 12 € für Steuer und Versicherung im Monat und ca. 50€ für das Hauptfutter (ich habe einen Schäferhund). Leckerlies, Kleinscheiß, Flohzeug, Impfungen, Wurmkur NICHT einberechnet (Ich denke das sind im Schnitt nochmal 30€)
Ich kann es mir nur leisten, weil ich parallel zu meinem Monatsgeld von meinen Eltern noch an der FH als Tutor arbeite.

Allerdings muss ich sagen: Ich weiß nicht, ob ich einen Hund geholt hätte, wenn in unserer FH ein Hundeverbot herrschen würde.
Ich kann Nanuq immer mitnehmen und so ist es egal, ob ich einen Langen FH Tag habe, oder nicht. Er ist einfach immer dabei.

Du kannst nicht einfach "feiern" gehen (allein aus Kostengründen), musst deine Finanzen deutlich stärker im Auge haben. Ich kann nur ausschlafen, wenn ich mit dem Hund nachts um 12 noch eine Runde drehe. Du hast immer diese Verantwortung...

.... über Auslangssemester würde ich erstmal nicht nachdenken, alles geht nicht und ich würde es glaube ich nicht tun. Es ist sehr anstrengend mit einem Hund zu studieren (was natürlich nichts gegen die schöne Zeit ist).
 
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