Kongo-Rosenkäfer, Pachnoda marginata peregrina Haltung

Diskutiere Kongo-Rosenkäfer, Pachnoda marginata peregrina Haltung im Futtertier Forum Forum im Bereich Sonstiges Terraristik Forum; Hallo erstmal, wir überlegen seit einiger Zeit uns Kongo Rosenkäfer(Pachnoda marginata peregrina)anzuschaffen. Einmal als Futtertiere firstfür...
mifex

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Hallo erstmal,

wir überlegen seit einiger Zeit uns Kongo Rosenkäfer(Pachnoda marginata peregrina)anzuschaffen.
Einmal als Futtertiere
für Ratten Hamster und Nachbars Echse und zum anderen als richtige Haustiere;)
Ich habe mich schon viel Informiert und wollte einfach nochmal nachfragen was ihr so für Erfahriungen gemacht habt und ob ir mir Tipps geben könnt.
Danke schonmal im vorraus!:angel:

glg
 
18.12.2010
#1
A

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Guest

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mifex

mifex

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speziell wollte ich einfach mal wissen wie euer terarrium aussieht falls ihr welche habt....;)
 
Mieze_lr

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Wir hatten mal welche.
Waren echt tolle Tiere, aber irgedwie sind die schnell eingegangen und haben sich nicht vermehrt.. :eusa_shhh:

Einer ist am Ende übrig geblieben und kam ins Tausendfüßer-Tarrarium. Da hat er dann noch eine Zeit lang gelebt.

Das waren echt tolle Tierchen. Nur das Surren hat den Hund ganz verrückt gemacht, weil er dachte, da schwirrt eine Biene rum.

Als Futtertiere finde ich sie eigentlich schon zu schade. Falls du überschuss hast, dann melde dich doch einfach bei mir ;)
 
mifex

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naja, zum verfüttern wären auch nur die larven denke ich....

deswegen wollen wir uns die ja grade holen.....

aber das dann erst wenn wir bald umziehen...

danke für deine antwort und hattest du sie im terri?und wenn ja wie hast du es eingerichtet usw?

was für eine art hattest du denn?

auch den kongo-rosenkäferd der art pachnoda marginata peregrina oder etwas anderes?

lg
 
Mieze_lr

Mieze_lr

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Ja, ich glaube die art hatten wir auch.

Erst in einem Faunarium mit feuchter Erde, hoch eingestreut, etwas kork zum verstecken und fertig.

Später dann in einem alten Aqua, wo die Tausis drin wohnen.

zum verfüttern wären auch nur die larven
Die sind aber sehr groß. Gerade für so einen kleinen Hamster.
 
mifex

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[/QUOTE] Die sind aber sehr groß. Gerade für so einen kleinen Hamster.[/QUOTE]

ich weiß, hauptsächlich ja auch für die ratten und die echse, hab gelesen das hamster die auch dürfen abe muss ich mich nochmal genauer reinhängen.

unsere würden wahrscheinlich ein terri bekommen und eine korkwand!?

und dann ein paar kletterwurzeln usw.

lg
 
Razor

Razor

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Hi,

also ich möchte mir dieses Jahr auch Rosenkäfer zulegen. Im Moment sind die Eudicella meine Favoriten. Denke die werden es wohl werden. Mich würde nur mal interessieren wo ihr die Larven herbekommt. Übers Internet? Börsen? Bin da ein wenig ratlos, vielleicht hat hier ja jemand einen Tip für mich.
 
mifex

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ich weiß ehrlich gesagt auch nicht woher ich die kriegen soll....
wahrscheinlich aus der schule(haben da einen sogenannten zoo)....
 
Mieze_lr

Mieze_lr

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Ich würde mal bei Terrino.de nachgucken.
Wenns wärmer ist kann man sie auch mit Styroporbox + Heatpack verschicken. ;)
 
mifex

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ohja, danke für den tipp, ich schaue da gleich mal rein!
 
_Hasi__

_Hasi__

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Ich habe mal eine Frage.
Kann auch Humus als Einstreu nehmen?
 
Mieze_lr

Mieze_lr

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Kokoshumus?
hmm... mit dem war irgendwas....
Irgendwas war daran nicht so doll.
 
F

Fifty

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Vielleicht bisschen spät, auf das Thema zu antworten. Die Larven von Pachnoda peregrina marginata sind (oft unter dem Namen Pachnoda butana) recht preiswert als Futterlarven zu beziehen, meist schon im Endstadium (L3). Sie verpuppen sich also recht schnell, so dass man nach einigen Wochen schon Käfer hat.
Wer die kleinen Krabbler dann mal gesehen hat, will weder Larven noch Käfer verfüttern.

Allgemein bei der Käferzucht gilt die Pflege der Larven als eigentliche Haltung von Käfern. Dabei ist Pachnoda pregrina eine der einfachsten Arten.
Die Larven leben in und von feuchtem Laubhumus, leicht selber in Laubwäldern zu sammeln. Den Humus am besten im Backofen bei ca 80 Grad eine halbe Stunde erhitzen, um eventuelles Ungeziefer (Milben) zu vernichten.
Als Aufzuchtbehälter können Kunststoffboxen aller Art dienen, z.B. leere Eisdosen, oder ähnliches.
Die Engerlinge entwickeln sich im feuchten (nicht nass) Substrat und verpuppen sich. Der Kokon sieht aus wie ein kleines Schokoladenei:angel:
Bis zum schlüpfen der Käfer dauert es je nach Art 4 Wochen, bis einige Monate.
Bei Pachnoda ca. 4 bis 6 Wochen.
Als Fazit, ein schönes Hobby, das mit einfachen Mitteln betrieben werden kann.
Pachnoda-und Eudicella-Arten sollten jedem interessierten Anfänger gelingen.

Falls ihr Fragen habt, einfach schreiben.

LG Fifty
 
Razor

Razor

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Hi!
Für eine qualifizierte Antwort ist es doch nie zu spät ;)
Wie groß sollte denn das Behältnis sein in dem die Larven leben? Und kann man sie zusammenhalten oder braucht jede Larve seine eigene Box? Und bei welcher Temperatur sollten die Boxen stehen?
Ich finde die Käfer wirklich sehr schön und kann mir auch vorstellen, dass es toll ist sie zu beobachten - auf der anderen Seite suche ich auch immer nach abwechslungsreicher Nahrung für meine Igel.

Viele Grüße
 
F

Fifty

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Hallo Razor,

die Larven an Igel zu verfüttern, ist sicher für Igel eine artgerechte Ernährung.
Um einen dem Appetit der Igel entsprechenden Vorrat zu züchten, bräuchte es aber doch eine gewisse Vorlaufzeit.
Ich verfüttere auch ab und zu an meine Agamen und Skinke ( auch wenn´s weh tut).
Finde die Käfer einfach zu interessant und schön.

Zur Zucht: Die Larvenvon Pachnoda sind nicht kannibalisch und können gemeinsam in einem Behälter aufgezogen werden.
Hab da selber mit "Futterlarven" von terratools angefangen, als Futterlarven waren die einfach billiger, als im Käfershop!!!
Die waren schon im L3-Stadium.

5 Liter- Faunabox mit Waldhumus - und nach 4 Wochen waren die ersten
Käfer da.
Gefüttert hab ich hauptsächlich mit Banane, Beetle-Jelly war nicht so beliebt
Zur Förderung der Eiproduktion hab ich einmal die Woche ein Stück Banane mit Naturjoghurt zerdrückt.
Wurde sehr gern genommen.
Die Konkons wurden einfach im Substrat angelegt. Die geschlüpften Käfer hab ich dann in ein (von meinen Vogelspinnen) Terrarium gesetzt mit 10 cm Waldhumus als Bodengrund.
Die Folgegeneration an Larven lässt dann nicht lang auf sich warten.
Das Terrarium hab ich dann komplett ausgeräumt, die L1-Larven wieder in neues Substrat gesetzt.
Über die restlichen (alten) Käfer haben sich die Vogelspinnen gerfreut.
Ich hab da echt kein Problem zwischen der Freude an den hübschen Käfern, als auch am Nutzen für die anderen Terrarientiere - auch in der Natur gibt´s Fressfeinde.
Versuch´s einfach mal, es macht Freude, die Entwicklung zu beobachten.
Bei mir war die Folge, dass ich auch noch weitere Arten von Rosenkäfern angeschafft habe.

Hatte noch die Frage zur Temperatur vergessen.
Da ich für meine Terrarientiere einen extra Raum zur Verfügung habe, sind auch die Käfer da untergebracht. Da herrschen ständig so ca. 25 Grad, im Raum. In den einzelnen Terrarien zum Teil höher, aber getrennt gesteuert.
Aber die Käfer und Larven von Pachnoda gedeihen auch gut bei normaler Zimmertemperatur.
Dabei gilt, je höher die Temperatur, desto schneller die Entwicklung.
Wichtg für die Imagos ist helle Beleuchtung, weil sie sonst inaktiv werden.
Finde die kleinen LED-Leuchten von Ikea, als Stand-oder Klemmspot sehr praktisch für Käferterrarien.


Wenns´noch Fragen gibt, meld dich einfach wieder.

LG
Fifty
 
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Razor

Razor

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Danke für deinen Beitrag Fifty! So wie du es beschreibst, scheint es ja doch kein Zauberwerk zu sein, sich seine eigenen Käfer zu züchten.
Wie viel Larven müsste ich mir denn zum Start wohl besorgen? Würde sie dann erstmal in Plastikboxen aufziehen wollen und die Käfer dann nachher in ein altes Aquarium umsiedeln, damit man sie auch schön beobachten kann :shock:
Könnte ich die Käfer auch zusammen mit Laubwürmern und weißen Asseln halten?

LG Razor
 
F

Fifty

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Hallo Razor,

mit 10 Larven sollte der Start gelingen. Zur gemeinsamen Haltung von weißen Asseln und Laubwürmern hab ich leider keine Erfahrung.
Aber immerhin wären die Arten Futterkonkurrenten, weil sie sich ja vom gleichen Substrat ernähren.
Bei entsprechend großem Behälter und viel Substrat könnte man das ja mal mit Pachnodalarven testen.
Es gibt aber auch viele Käferarten, deren Larven ihrerseits die Asseln und die Würmer fressen würden.

Für eine ergiebige Zucht ist aber auf jedenfall die getrennte Haltung besser, wobei Du die Pachnodalarven auch gemeinsam in einem Behälter großziehen kannst. Bei mir klappt das ohne Verluste.

Leg einfach mal los, ich wünsch Dir viel Erfolg
Grüße Fifty
 
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