Ab ins Tierheim - ich kann es nicht mehr hören

Diskutiere Ab ins Tierheim - ich kann es nicht mehr hören im Tierhilfe Forum Forum im Bereich Tier Ecke; Ich will hier mal meinen Unmut kund tun. Denn ich kann es nicht mehr hören. Gerade eben lese ich es wieder, dann bringe ich ihn eben ins Tierheim...
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Plusila

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Ich will hier mal meinen Unmut kund tun. Denn ich kann es nicht mehr hören. Gerade eben lese ich es wieder, dann bringe ich ihn eben ins Tierheim. irgendwie
ist es selbstverständlich das sich Menschen Tiere holen und wenn sie dann keinen Bock mehr haben schiebt man sie einfach ins Tierheim ab. Und das Tierheim darf dann Spenden sammeln um die Tiere zu ernähren. Ich finde das echt ein Unding.

Es wird als selbstverständlich angesehen das man seine Tiere einfach so ins Tierheim abschieben kann. Aber das sich so ein Tierheim auch irgendwie finanzieren muß. Das ist total egal.:evil:

Überlegt euch doch bitte vorher ob ihr bereit seit ein Tier lebenslang zu halten und zu versorgen.
 
25.12.2010
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Fleckihund

Fleckihund

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Stimmt, das ist blöd. Kann man aber eben nicht ändern, die Menschen sind nun mal egoistisch. Dennoch ist ein Tierheim besser, als die Tiere einfach irgendwo auszusetzen. :wink:
 
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Mille

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Überlegt euch doch bitte vorher ob ihr bereit seit ein Tier lebenslang zu halten und zu versorgen.
Also ich glaube, dass die überwältigende Mehrheit der Forenmitglieder, sich dessen schon sehr bewusst ist...
Ich denke mir, dass Du die Minderheit meinst, aber ein bisschen fies kommt dein Thread hier schon daher.

Zudem ist er, wie ich finde, etwas unnötig, da die oben angesprochene Mehrheit weiß und es genauso sieht, was Du schreibst und der Midnerheit ist es komplett egal, weil sie denkt, sie sei im Recht.

Trotzdem noch schöne Festtage...
 
P

Plusila

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Du hast zwar recht das die meisten die darüber im klaren sind. Aber für viele ist es selbstverständlich das man seine Tiere einfach im Tierheim abgeben kann wenn man keine Lust mehr hat. Und die Halter sich dann beschweren das, dass Tierheim keine Tiere mehr aufnimmt. Oder aber sie einfach eine Abgabegebühr entrichten müssen.

Fies finde ich den Thread nicht, denn worum sollte man sich angesprochen fühlen wenn man eine andere Einstellung hat. Daher sehe ich das nicht so. Und wenn nur einer dieses liest und sich vorher Gedanken macht, dann habe ich schon etwas erreicht. Denn traurige Tatsache ich doch das gerade nach Weihnachten die Tierheime überquellen, weil unbedacht Tiere angeschafft wurden und dann schnell ins Tierheim abgeschoben wurde. Hier sei mal erwähnt das vor unserem TH heute morgen eine Karton mit einem Kitten stand. Bei der kälte und schneefall.
 
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lari_fari

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Hey.

Aber es gibt auch Menschen die sich Tiere holen & plötzlich total krank werden & sich nicht mehr um Tiere kümmern können. Was sollen die denn dan machen? ihre tiere einfach gammeln lassen?!Tiere sind dann besser in einem Tierheim aufgehoben.
Natürlich muss ich dir auch Recht geben , denn es gibt viele Leute die ihre Tiere einfach so abschieben aber leider gibt es auch immer wieder Tierheime die das gespendete Geld sich selber in die Tasche stecken.

vlg.
 
Barcelos

Barcelos

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Ich bin zwar an sich Deiner Meinung, aber ich wäre auch vorsichtig mit vorschnellen Verurteilungen. Denn auch Leute, die sich die Anschaffung eines Tieres sehr gut überlegt haben, können in eine Situation kommen, wo sie das Tier abschaffen müssen und es ist defintiv besser ein Tier ins Tierheim zu geben als es einfach auszusetzen.
 
P

Plusila

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Aber Barcleos, wieso aussetzen? Mir geht es nicht um Verurteilungen oder sondern darum das diese Menschen der Meinung sind das Tierheim MUSS die Tiere aufnehmen. Umd genau dem ist ja nicht so. Ich sehe es wirklich jeden Tag. Letzte Woche hatte ich eine Diskussion mit einer Frau, weil sie sich beschwerte, da das Tierheim die Aufnahme ihrer Katze abgelehnt hat. Die Frau musste ins Krankenhaus uns wollte ihre Katze abgeben. Unser Tierheim hat seit 3 Monaten Aufnahemstop für Katzen. Die Frau hat sich die Seele aus dem Leib geschimpft und über das Tierheim hergezogen.

Ist zwar ein blöder Vergleich, aber wer sich Tiere anschafft muß halt mit lebenslangen Kosten rechnen. Ist doch wie bei Kindern, die kann man auch nicht einfach ins Kinderheim abschieben wenn man keine Lust mehr hat oder nicht mit ihnen zurecht kommt. Abschieben schon, aber dann muß man Unterhalt zahlen. Und das ist auch gut so.
 
seven

seven

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Ich finde diesen Thread jetzt auch nicht "fies" - ich denke natürlich, dass man nicht alle Menschen, die ihre Tiere ins Tierheim geben, über einen Kamm scheren darf.

Ich selber bin leider geplagt von einer üblen Mäuse- und Rattenallergie. Nun haben Mäuse und Ratten den zweifelhaften "Vorteil", dass sie nur eine kurze Lebenserwartung haben. Und da ich es nicht übers Herz gebracht hätte, unsere Tiere ins Tierheim zu geben, habe ich halt ein Jahr lang im Schlafzimmer gewohnt und bin täglich nur für ´ne halbe Stunde zum Füttern und Beobachten unserer Mäuse und Ratten ins Wohnzimmer gegangen - was schon gereicht hat, mir nächtliche Erstickungsanfälle zu bescheren. Die letzten 7 Mäuse sind dann in ein liebevolles Zuhause gezogen, gefunden hier übers Forum.

So - was aber würde ich machen, wenn ich plötzlich eine Katzenallergie entwickeln würde? Die Katzen kann man nicht "aussitzen", zumal unsere beiden Kleinen erst anderthalb Jahre alt sind.
Natürlich würde ich als erstes versuchen, sie in liebevolle Hände selber zu vermitteln. Wenn das nicht klappen würde, müssten sie aber leider ihren Weg ins Tierheim antreten, auch wenn es mir das Herz bräche.

Ich weiß, dass die Ausrede "Allergie" eine sehr beliebte ist, wenn man Tiere ins Tierheim abschieben will. Umgekehrt sind aber diejenigen, die wirklich unter einer massiven Allergie leiden, dann die Gelackmeierten, weil ihnen Simulieren unterstellt wird.

Es gibt sicher Leute, die sich die Tiere nach bestem Wissen und Gewissen angeschafft haben und auch der Überzeugung waren, sie könnten ein Tierleben lang für sie sorgen.
Und dann kommen unvorhergesehene Ereignisse wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trennung vom Partner, Allergien... In manchen Fällen kann man einfach noch so viel überlegt haben, und dann erwischt es einen doch.
Solche Fälle darf man natürlich nicht in einen Topf werfen mit Leuten, die wirklich leichtfertig ihre Tiere einfach wieder im Tierheim abliefern, weil sie farblich dann doch nicht so gut zur Wohnung passen (hab´ ich tatsächlich schon gelesen!) oder weil sie einfach lästig geworden sind.

Nichtsdestotrotz sind mir die Leute, die dann tatsächlich ins Tierheim gehen und ihre Tiere dort abliefern, immer noch tausend Mal lieber als jene, die ihre Tiere einfach rausschmeißen oder irgendwo aussetzen.

Unsere Dinah und unser Poldi sind Fundkatzen - die wurden irgendwann Ende April in einer Transportbox an einer Bushaltestelle abgestellt, bei Temperaturen um die 5-10 Grad und strömendem Regen...
Für sowas habe ich überhaupt kein Verständnis. Wenn man keinen Bock mehr auf die Tiere hat oder sie aus anderen Gründen nicht mehr halten kann oder will, dann sollte man wenigstens so viel A... in der Hose haben, die Tiere auch in einem Tierheim abzugeben...

LG, seven
 
Sierka

Sierka

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Eine Arbeitskollegin denkt leider genauso. Sie hat zwei sehr junge Katzen und weil sie dreck machen möchte sie die ins TH geben. Das ist die Verantwortung von heute. Das geile war noch sie meinte zu mir das sie auch noch geld dafür bezahlen müsste sie abzugeben. Irgendwann wurde mir das Thema zu blöd und ich ging... einfach schrecklich :evil:
 
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Plusila

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Genau, das ist ja der Unterschied zwischen Menschen die sich vorher Gedanken machen und denen die einfach holen. Kein Tierheim oder Züchter wird die Tiere nicht zurücknehmen wenn Allergien auftauchen oder ähnliches. Klar kann es immer vorkommen und es kann auch immer vorkommen das man seine Tiere nicht mehr halten kann. Aber wie viele von denen holen sich ein Tier aus dem Tierheim oder aus einer Notvermittlung.

Die Tierschutzvereine haben es schwer wie nie. Wie haben Anfang Dezember einen Hund bekommen der dringend neue Hüftgelenke braucht, sonst wird er eingeschläfert, weil er Null lebensqualität mehr hat. Dafür brauchen wir 5.000 Euro. Denn der Hund wurde von einem Hinterhof Züchter geholt der ihn nicht zurück nimmt und eigentlich hatte der neue Halter gar kein Geld für die Tiere. Dann wollte der Halter ihn ins Tierheim stecken, Tierheim hat die Aufnahme abgelehnt. Woher sollen die auch 5.000 Euro haben. Seit nun mehr 3 Wochen sammeln wir Spenden, jeden Tag. Aber es ist kaum jemand bereit zu spenden. Viele Tierheim stehe wirklich unmittelbar vor der Insolvenz.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Genau Sierka, das ist es was ich meine. Und das Ende vom Lied, irgendwann sitzten die armen Kitten in einem Karton vorm Tierheim und das Tierheim ist gezwungen die Tiere doch aufzunehmen.
 
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Kendra

Kendra

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Umgekehrt sind aber diejenigen, die wirklich unter einer massiven Allergie leiden, dann die Gelackmeierten, weil ihnen Simulieren unterstellt wird.
Das sind aber dann meist die, die sich dann erst noch monatelang mit Medikamenten zuschütten, ehe sie die Tiere in eine ungewisse Zukunft entlassen.
irgendwie ist es selbstverständlich das sich Menschen Tiere holen und wenn sie dann keinen Bock mehr haben schiebt man sie einfach ins Tierheim ab.
Diese wirst du aber nciht erreichen. Leider.
 
seven

seven

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Das sind aber dann meist die, die sich dann erst noch monatelang mit Medikamenten zuschütten, ehe sie die Tiere in eine ungewisse Zukunft entlassen.
Ja, sicher. Das macht´s ja sogar noch schlimmer :( Denn die, die wirklich eine Allergie haben, trennen sich in den meisten Fällen nur sehr schweren Herzens von den Tieren und versuchen vorher alles, um die Tiere doch irgendwie behalten zu können. Und denen wird dann im Tierheim nur milde-wissend entgegengelächelt, so nach dem Motto "Ja, neee, ist klar... Allergie....", und es wird ihnen nicht geglaubt, eben weil viele Leute eine Allergie als Abgabegrund vorschieben. Das finde ich auch sehr traurig...
 
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Plusila

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Problem ist doch das sich viel zu viele Menschen Tiere holen ohne richtig darüber nachzudenken. Als Gesetzgeber würde ich viel mehr verlangen, einen Tierführerschein, eine Kennzeichnungs- und Registrierungsplicht für alle Tiere, eine Pflicht Krankenversicherung. eine Haftpflichtversichung und so etwas wie eine Unterhaltspflicht. Ich weiß das man es nicht immer umsetzen kann. Und das der Staat keinerlei Intesse daran hat. Aber umso wichtiger finde ich es darauf hinzuweisen das niemand das Recht darauf hat sein Tier im Tierheim abzugeben.
 
Wussel

Wussel

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Hmpf...

Ich habe mir meine Tiere geholt als ich in einer guten Finanziellen Situation war und es mir gesundheitlich gut ging, und Unmengen an PLatz hatte das war vor gut 3 Jahren.
Jetzt habe ich zu kämpfen das ich alles unter einen Dach bekomme mit der Gesundheit und dem Geld und dem Platz.

Situationen ändern sich,Menschen ändern sich und ich weiß von einigen aus dem Forum die schon Jahrelang Tiere haben aber diese Aufgeben müßen und verzweifelt nach neuen Zuhause suchen, bei manchen muss es schnell gehen da bleibt nur das Tierheim,bei andere die mehr Zeit haben, versuchen es über Private Vermittlung.

Was sollen wir den machen? Was bleibt uns den?

Problem ist doch das sich viel zu viele Menschen Tiere holen ohne richtig darüber nachzudenken. Als Gesetzgeber würde ich viel mehr verlangen, einen Tierführerschein, eine Kennzeichnungs- und Registrierungsplicht für alle Tiere, eine Pflicht Krankenversicherung. eine Haftpflichtversichung und so etwas wie eine Unterhaltspflicht. Ich weiß das man es nicht immer umsetzen kann. Und das der Staat keinerlei Intesse daran hat. Aber umso wichtiger finde ich es darauf hinzuweisen das niemand das Recht darauf hat sein Tier im Tierheim abzugeben.
So und wer zahlt und kontrolliert das? Wie willst du einen Hamster versichern?
Ich habe neulich erst eine Reportage über HUndehaltung in Hamburg gesehen, was da für Auflagen erfüllt werden müßen damit die mal überhaupt Gassi gehen dürfen da sträuben sich einen die Haare, demnach dürfte sich keiner in hamburg einen Hund halten. *augenroll und ironie*

Klar bei giftigen und gefährlichen Tieren ist das gut und schön...aber warum soll der Gesetztgeber etwas bei Tieren schaffen was er nicht mal bei Kinder/Jugendlichen/Familien hinbekommt?
 
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Plusila

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Also ich zitiere mich mal selber
Ich weiß das man es nicht immer umsetzen kann. Und das der Staat keinerlei Intesse daran hat.


Aber warum sollte man einen Hamster nicht versichern können. Wo ein Wille ist, da ist auch win weg. Über ein Tierzentralregister wo alle Tiere gespeichert sind. Sozusagen ein Einwohnermeldeamt für Tiere. Klar würde es gehen, den es gibt das ja auch für Autos.

Nicht falsch verstehen Wusel, aber warum sollen nun andere Menschen für deine Tiere zahlen? Ist doch ok, wenn du jemanden findest der deine Tiere übernimmt. Aber warum soll das Tierheim dafür zahlen. Das Tierheim lebt nur von Spenden. Und die sind rar.

Und warum der Gesetzgeber so etwas schaffen sollte? Weil es dann eben nicht so viele Tiere gibt die irgendwohin abgeschoben oder sogar ausgesetzt werden. Die Menschen sind registriert über das melderegister. Natürlich weiß ich das es menschen gibt, die dann ihre Tiere nicht melden würde, aber wenn es Beispielsweise so eine Pflicht beim Verkauf gibt, wäre ds eine Möglichkeit. Genau so gibt es Menschen die mit ihren Auto fahren die keine Versicherung haben. Aber hey, so eine Hürde würde den einen oder anderen davon abhalten sich ein Tier anzuschaffen.
 
Wussel

Wussel

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Ich stell mir grad jemanden mit 20 Mäuse-Personalausweißen vor....:mrgreen: und wie er immer und immer wieder zum Amt rennt weil eine Maus stirbt und später noch eine usw. Grad Nagerhalter wo die Tiere nur eine kurze Lebenszeit haben....nun ja...würden einen den Vogel zeigen.

Ich versteh schon was du meinst,so ist es ja nicht.*hust*
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Nicht falsch verstehen Wusel, aber warum sollen nun andere Menschen für deine Tiere zahlen? Ist doch ok, wenn du jemanden findest der deine Tiere übernimmt. Aber warum soll das Tierheim dafür zahlen. Das Tierheim lebt nur von Spenden. Und die sind rar.
Mir ist das jetzt auch wurscht..aber nehmen wir den extrem Fall..wie bei seven..die sich den Mäusen zuliebe gequält hat und nicht mal mehr das Zimmer betretten konnte ohne zu ersticken?

was wenn jemand einen schweren Unfall hat und niemanden der sich um die Tiere kümmert?
Wenn jemand ein Kind hat was plötzlich schwer erkrankt und man sich um das kümmern muss, zur Kur muss, ins krankenhaus...usw.usw.

Und jetzt sag nicht das muss man sich vorher überlegen,den dann platzt mir der Kragen,den Hellsehen kann hier keiner.
 
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Plusila

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Wenn es ein Gesetz geben würde, dann könnte man auch keinen Vogel zeigen. :D Sorry, wir haben so viel Bürokratie und für was für einen Mist. Da sollte so etwas kein Problem sein, wenn der Wille da ist. Nur dara scheiert es.

Ich weiß das unsere Landesregierung an einem Tierhalterfüherschein arbeitet. Bleibt zu hoffen das sie dieses auch umsetzen lassen. Wer keinen hat, der darf sich dann kein Tier anschaffen. Und das ist gut so.
 
Foss

Foss

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Ich kann Plusila zustimmen, größere Tiere etwa ab er der Größe einer Katze sollten gemeldet werden - das wäre auch zum Schutz der Tiere und nicht nur, um den Tierhaltern das Leben schwer zu machen.

Jedoch würde das leider nicht reichen - ein großes Thema wäre es schon, wenn man den Kindern im Biologie- Unterricht das Ganze beibringt à la Mimik von Hunden, Mindestsachen der artgerechten Tierhaltung etc. Sowas geschieht höchstens am Welt-Tierschutz Tag - wenn überhaupt.
Dabei wäre das z.b. auch ein sehr guter Grundbaustein.

Off-Topic
Auch wenn ich mich unbedliebt mache: Aber dann sollte es auch einen 'Kinderführerschein' geben - ich habe mindestens drei Bekannte im Freundeskreis, die nur schwanger geworden sind, damit der Freund sich an sie bindet...das Geld reicht vorne und hinten nicht und das Kind leidet dann drunter.
 
Wussel

Wussel

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Foss so verstehe ich Plusila auch....so ist es nicht. Vorallen bei Hunden und Katzen wäre es nicht schlecht....vorallen Hunde die sehr viel Erziehung brauchen und auch eine strenge Hand.

Aber es geht hier ja um Tiere die schon vorhanden sind.

Nicht falsch verstehen Wusel, aber warum sollen nun andere Menschen für deine Tiere zahlen? Ist doch ok, wenn du jemanden findest der deine Tiere übernimmt. Aber warum soll das Tierheim dafür zahlen. Das Tierheim lebt nur von Spenden. Und die sind rar
.

Was machen besitzer, die schwer erkranken? Einen Unfall haben? Richtig derb allergisch reagieren? Wenn sich die Allgemeine Situation so derb verändert für einen das manche garnicht wissen was sie machen sollen?

Klar jemand der eine Katze ins TH gibt ,weil sie nicht sauber ist oder einen Hund weil er nicht macht was der besitzer sagt oder weil der Hamster sich Tagsüber nicht blicken lässt und langweilig ist, die könnte ich auch an die wand klatschen.

Mann muss das unterscheiden und ich finde hier werden alle über einen kamm von Plusila gekehrt.
 
Kasary

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Also ich geh bei diese Thema auch hoch wie ein HB Männchen...
Bekannte von uns haben sich vor mehreren Jahren einen Hund für die Tochter angeschafft. Nun geht sie an die FH, hat keine Zeit mehr und dann wird der Hund eben einfach abgegeben. Auf die Nachfrage meiner Mutter, wieso sie nicht erstmal nach einer anderweitigen lösung suchen würden kam nur: Na was soll man denn machen, dass wäre ja so besser für den Hund.

Sicherlich hat sie mit dieser Aussage sogar recht, allerdings muss man wohl ganz klar sagen, dass der Gang an die Uni oder FH kein unvorhersehbares Ereignis ist. Tierheime und Hilfen nehmen selbstverständlich Tiere auf, die in Not sind und stehen sogar für die Halter gerade, die sich mal wieder keinen Kopf um die Zukunft gemacht haben, aber ich muss sagen, manchmal ärgert es mich auch, dass diese Option mittlerweile bei einigen Leuten zur gedankenlosen Alternative geworden ist. Tierheim ist sicherlich besser wie Aussetzen, aber für mich ist das Argument: Vorher nachdenken! absolut gültig und in keinem Fall zum Kragen platzen gedacht.

Umstände die keine andere Lösung zulassen kann es immer wieder geben. Niemand von uns, auch die die immer sagen "ich gebe meinen Hund für nichts in der Welt wieder ab" sind nicht vor diesem Fall gefeit. Trotzdem gehe ich davon aus, dass man sich vor der Anschaffung zumindest über die nächsten Jahre mal Gedanken macht und ein paar Szenarien durchspielt, die passieren könnten, ehe man sich ein Tier ins Haus holt. Und auch eine Arbeitslosigkeit muss nicht sofortiger Grund zur Tierabgabe sein.

Ich verteufel nur die Menschen, die sich bei sowas ganz einfach den leichtesten Weg suchen. Und nur weils gerade mal schwierig wird, sollte niemand ein Tier abgeben.
Wenn ich mir überlege, welche Summen ich für meine Frettchen bezahlt habe... Und in einem Fall hat mein Kleiner leider Gottes noch nichtmal überlebt, dann würden mir wohl so manche de Vogel zeigen.

Aber ich hab mir meine Tiere nicht angeschafft, weil ich alleine Spaß an der Geschichte habe, sondern weil ich mir geschworen habe, ihnen ein endgültiges Zuhause zu geben. Sie gehören für mich zur Familie und von daher gibt es erstmal nichts, was ich mir so leicht vorstellen könnte, was eine Abgabe rechtfertigt!
Ich hab die Verantwortung übernommen und wenns jetzt hart auf hart kommt, dann muss auch ich eben eine Möglichkeit finden, die Situation zu lösen.

Das Tierheim oder generell ein neues Zuhause ist dabei die letzte Option und sowas sollte man sich niemals einfach machen. Und wenn ich dann noch höre, dass man sich darüber ärgert, dass man eine Gebühr zur Aufnahme bezahlen muss... Tut mir leid, aber da könnte ich platzen!

Liebe Grüße
 
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