Vorurteile gegen Listenhunde

Diskutiere Vorurteile gegen Listenhunde im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hey ihr. Ich weiß das es wahrscheinlich schon 100 Threads über dieses Thema gibt, aber dennoch möchte ich meine ganz persönliche Erfahrung posten...
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Schattenseele

Schattenseele

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Hey ihr.
Ich weiß das es wahrscheinlich schon 100 Threads über dieses Thema gibt, aber dennoch möchte ich meine ganz persönliche Erfahrung posten.
Hier im Nachbarort lebt ein American Staff, der mittlerweile knapp über 1 Jahr alt ist. Ich habe mich mit dem
Besitzer öfter unterhalten als Maxi und Tequilla (sein) Hund miteinander gespielt haben.
Er hat mir erzählt das sein Hund kaum Möglichkeiten hat, mit anderen Hunden zu spielen, immer kommt der Satz das die Menschen ihre Hunde nicht mit Kampfmaschinen spielen lassen, oder das man ja nie wüsste was da alles passiert.
Nun, mich macht das unheimlich traurig, denn meiner Meinung nach geben sich die Menschen den Vorurteilen viel zu schnell hin.
Tequilla hat gespielt wie jeder andere Hund auch. Nun ist er leider zu wild geworden um mit Maxi zu spielen, das haben wir eingesehen.
Und nun sagt mir der Besitzer vor ein paar Tagen das jetzt keiner mehr mit seinem Hund spielen will.
Und mich macht das traurig. Und wütend.
Kennt ihr das ?

Lg
 
28.12.2010
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im 400 Hunderassen von A-Z nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
S

sheepysaccount

Guest
Ja, das kenne ich auch zur Genüge. Leo ist ein Pitbull-Mix und die Leute wollen nicht, dass er mit ihren Hunden spielt. Bei uns gibt es zum Glück zwei Ausnahmen: eine Bernasenn-Dame und eine öhm...keine Ahnung was. Jedenfalls auch größer als er.

Die beiden dürfen mit ihm spielen, weil wir die Besitzer gut kennen. Aber sonst...Sobald ein Hund vorbeikommt heißt es gleich. "Halten Sie Ihren mal fest, damit meiner ohne Leine dran vorbei laufen kann." "Die dürfen nciht zusammen spielen, Ihrer ist doch gefährlich." Total unqualifizierte Kommentare, wenn man seinen Hund selber nciht im Griff hat, oder er unseren provoziert. Psh...

Tut mir Leid für Tequila, dass er nicht mehr mit anderen spielen darf :(
 
Nero4ever

Nero4ever

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Ich persönlich kenne das nicht, also nicht deine Situration.

Jedoch habe ICH keine Vorurteile gegen die Listenhunde, ich finds eig. nur schrecklich das es so eine Liste gibt weil eigentlich haben die Hunde darauf rein GARNIX zu suchen! Das ist alles von Menschen geschaffen worden. Es gibt eigentlich KEINEN Hund der gefährlich ist, es kommt IMMER auf die Erziehung an! Und wenn man weiß okay der Hund ist dominat, mein gott das gibt es aber dann holt man sich so ein Hund nicht wenn man weiß okay ich kenn mich viellt nicht so gut mit Tieren aus.

Meiner meinung nach sind die Menschen komplett selber schuld und ich finde es eine schande das es die Liste gibt und das die Hunde diese Vorurteile mit sich bringen. Ich kenn genug Listenhunde die einfach bombe sind! Sie kümmer sich um kleine Babies in den Familien und lassen alles mit sich machen. Und dann müssen DIESE Hunde noch bestraft werden indem sie immer an der Leine gehalten werden müssen, sie dürfen eig. nicht von ihr genommen werden und wenn der Wesenstest nicht gut ausfällt müssen sie oftmals noch einen Maulkorb tragen und warum? Weil die Menschen es nicht gebacken bekommen einen Hund richtig zu erziehen!

Es ist soooo wichtig, ich mein JEDER Hund kann ein Kampfhund werden, wenn man einen Hund schlägt, misshandelt werden fast alle zu Kampfmaschienen oder einfach nur verängstlich bis zum geht nicht mehr. Ich finds traurig das einfach die Kraft und das Auftreten/Aussehen von den Hunden ausgenutzt wurde, damit die Menschen ihren Spaß haben -.-!

Es gibt z.B eine Studie das cocker spaniel mehr Menschen gebissen oder angeriffen haben wie ein Rottweiler beispielsweiße. Und jetzt? Stehen die Hunde auf der Liste? Nein.

Wie gesagt es kommt auf die Erziehung an, zudem find ichs allgemein scheiße das es immer diese Vorurteile gegen fast jede Hunderasse gibt, manche sind berechtigt und manche eben nicht bzw wenn sie berechtigt sind, dann liegt es wieder nur am Menschen, denn er erzieht die Hunde so!

Es heißt ja, kleine Hunde sind kläffer! Anversich stimmt es aber wenn man sie erzieht sind es keine Kläffer sondern bellen genauso viel oder wenig wie jeder andere normale Hund auch! Aber wenn man nichts gegen tut, dann sind es kläffer weil es einfach in ihrer "Natur" liegt, sie sind kleiner und fühlen sich unterlegen, deshalb müssen sie halt n dicke Lippe riskieren.

Also, ich persönlich würde am liebsten ein American Stefford Terrier haben, mein problem seh ich nur daran das ich den Hund nicht frei laufen lassen darf auch wenn er bei dem Wesenstest perfekt abgeschnitten hat! Und das möchte ich meinem Hund nicht antun.

Mein zukünftiger Hund wird ein Rottweiler zu einer 90% sicherheit und er würd eine Rüde names Dj alias Mr. Girlfriend ;)!!


Liebe Grüße
Nero & Tanja
 
blackmagic82

blackmagic82

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Ich kenne das Problem und habe auch im Bekanntenkreis 2 Staffrüden und eine Pitbulldame ...

Wenn ich alleine daran denke, wie man mich schräg anschaut weil ich mich vor die Hunde knie und sie streichel ... :roll:

Wuschel darf mit keinem der 3 spielen ... um gottes Willen nicht deshalb, weil es Soka sind, sondern:
Pablo mag keine kleinen Hunde, er knurrt diese an ---> spielen unmöglich
Merlin und Wuschel kommen nicht miteinander klar ... Antipathie ---> spielen unmöglich
und Aischa und Wuschel werden auch nicht warm miteinander, wir müssten sie Beide an der Leine lassen und das ist für mich ein absolutes no go ... Hunde treten bei mir IMMER ohne Leine miteinander in Kontakt

Mit Face werde ich bei Gelegenheit mein Glück probieren :D
 
Annika.

Annika.

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Ich finde diese Listen auch total sinnlos & unfair.
Der Hund ist das was der Mensch aus ihm macht. Und für Menschen gibt es ja auch keine Listen auf denen beispielsaeise steht kleine menschen sind gefährlich oder so. Warum dann bei Hunden ? Das ist sau rassistisch. Außerdem sind diese Sokas wenn man sie richitg erzieht (was man bei jedem Hund machen muss) oft sehr verschmuste, sensible und liebe Hunde. Seit ich 12 bin hab ich mir vorgenommen mir später mal einen Am. Staffordshire terrier oder mix zu holen. Einmal weil sie mir unglaublich Leid tuen da manche von denen 10 Jahre im TH sitzen :( Aber auch weil ich sie von dem was ich von ihrem Wesen her gehört habe sehr toll finde. Also ich 11 oder 12 war war ich mit meiner Freundin mal im TH. Alle Hunde haben gebellt und waren aufgeregt nur ein kleiner Staffmix rüde hat traurig und still in der Ecke gesessen und ist nicht zähne fletschend ans gitter gesprungen. Ich habe auch einmal von einem Staff gehört der ein Kind gebissen hat, weil das Kind ihm einen Bleistift ins ohjr gesteckt hat. Aber es wurde herrausgefunden dass der Hund erst zugebissen hat als der Bleistift im Gehirn steckte. Das fand ich bemerkenswert der Hund hat es solange ausgehalten bis es nichtmehr ging. Dann wurde er eingeschläfert weil er zu "gefährlich" war -.-
Das ist unglaublich. Auch dass man viiiel mehr Hundesteuer zahlen muss und Wesenstest machen muss. Das ist alles auch nicht billig und viele Leute schreckt das ab ganz davon abgesehn das die meisten denken alle wären gefährlich.
Die Wesenstest sind zwar meistens harmlos aber ich habe auch schon davon gehört dass es manchmal sehr sehr übertrieben wird. Wie z.B Hunden wurde bei solchen Test auch Eimer auf den Kopf geworden oder sowas.
Also ich bin komplett gegen diese kampfhundlisten, für mich exestiert so etwas nicht.!
 
Nero4ever

Nero4ever

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Edit: Solche Aussagen will ich hier nicht noch einmal lesen! Eine fassungslose Wibi
 
L

LaLiLu2009

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Ich denke sowieso,dass ein Hund immer so ist,wie das andere Ende der Leine.Man kann auch Dackel zu einem Kampfhund machen.
Ich weiss aus erster Hand und auch eben durch eine Erzählung einer Freundin,dass diese sogenannten Listehunde meist besser familientauglich sind,als andere,da diese an sich ne recht hohe Reizgrenste haben.
Ich hatte damals mal eine Rotti-Hündin für 3 Wochen in Pflege.Da war meine große Tochter grad 1,5 Jahre alt.Und was soll ich sagen,Trixie (die Hündin) hat jedeNacht vor dem Bett meiner Tochter geschlafen und ist sofort zu mir gekommen,wenn sie wach wurde :)
 
hummel10

hummel10

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Mir ist jetzt fast die Spucke weg geblieben wo ich diese"Aussage" gelesen habe. Natürlich ist diese Geschichte tragisch, aberein Kindkann soweit nicht denken da sind immer die Elternschuld und nicht dieKinder. Und dannnochzu schreiben das Kind hätte der Hund tot beißen müssen also da hört bei mir alles auf:evil: Man sollte vielleicht erst denken und dann schreiben !
Ichhabe auch einen kleinen Sohn von 2 1/2 Jahren ich bin mir zu 99% sicher das er soetwas nicht machen würde aber Kinder sind nicht berechenbar, deswegen würde ich niemals auf den Gedanken kommen Kind und Hund alleine zu lassen. Man weiß nie was alles passieren kann.

Ich kenndiese Vorurteile und das nicht nur gegen Sokas sondernauch gegen Molosser viele wissennämlichgar nicht genau wie einSoka aussieht und beschuldigen jeden großen Hund, der nicht aussieht wie ein Schäferhund, als Soka und gefährlich.
Ich habe eine Deutsche Dogge und wurde auch schon von unwissenden Polizisten gefragt wo eine Erlaubniss ist einen Soka zu führen, imersten Moment musste ich lachen und dann habe ich sie aufgeklärt.

Ehrlich gesagt verstehe ich aber manche Menschen auch, wenn man noch nie persönliche Erfahrungen mit Sokas gemacht hat glaubt man natürlich den Medien, meiner Meinung nach müsste mehr Aufklärungsarbeit in der hinsicht betrieben werden.

Und leider wirdder ruf durch sowas
nicht besser sondern immer schlimmer.

Liebe Grüße Jana und Tequila
 
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Schattenseele

Schattenseele

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Also die Aussagen mit Hund und Kind machen mich auch gerade wütend.
Man sollte kleine Kinder NIE mit Hunden alleine lassen. Auch nicht mit den liebsten Familienhunden. Es kann einfach immer was passieren.
2010 ist doch auch ein Kleinkind von einem Husky totgebisschen worden.
Ich finde das schrecklich. Und KEIN Kind gehört totgebissen.
Kinder sind unberechenbar, das waren auch wir als wir klein waren.
Man kann Bisse nicht nur auf die "Kampfhunde" schieben und auch deshalb ist eine gute Erziehung sehr wichtig.

Lg
 
L

LaLiLu2009

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Also die Aussagen mit Hund und Kind machen mich auch gerade wütend.
Man sollte kleine Kinder NIE mit Hunden alleine lassen. Auch nicht mit den liebsten Familienhunden. Es kann einfach immer was passieren.
2010 ist doch auch ein Kleinkind von einem Husky totgebisschen worden.
Ich finde das schrecklich. Und KEIN Kind gehört totgebissen.
Kinder sind unberechenbar, das waren auch wir als wir klein waren.
Man kann Bisse nicht nur auf die "Kampfhunde" schieben und auch deshalb ist eine gute Erziehung sehr wichtig.

Lg
Das unterschreib ich glatt.Jedes Tier,egal ob Hund,Katze,... haben irgendwo ne Grenze,wo sie sich nachher einfach nur noch wehren.

Hatt bei meinem Posting vorhin vergessen dazuzuschreiben,dass ich zu der Zeit,wo der Rotti hier in Pflege war,mit im gleichen Zimmer geschlafen hab.
 
Pewee

Pewee

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Wenn ich ehrlich bin, hätte ich vor manch einem Rotti weniger angst, als vor einem Terrier.
Terrier sehen unscheinbar aus, höchstens "frech" und können vielleicht auch nicht so fest zubeißen, wie ein "Kampfhund". Aber ihre Toleranzgrenze ist m.E. viel niedriger als die eines "Kampfhundes".
Bei einem Terrier muss nicht mal böse Absicht dahinter liegen, es reicht schon die Unkenntnis, wie man ihn richtig erzieht.

Hanna ist der Star bei Spaziergängen, aber ich traue ihr eher einen Biss zu, als Jerry, dabei ist Jerry immer der, der gemieden wird. Manche Leute, die Kinder dabei haben, halten im Vorbeigehen einen Regenschirm vor seine Nase, damit er bloß nicht zu Nahe kommt.
 
Chiari

Chiari

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ja kenne ich, haben hier auch einige kampfhund in der nachbarschaft.... darunter spike, chiaras lieblingsspielkamarad :)

der besitzer macht ihn aber kaum von der flexi ab, wegen der vorurteile, ängste und blicke der anderen.... hinzu kommt das der besi einen migrantehintergrund hat, zugegeben spricht er auch etwas assi, aber der hund ist klasse :) sie winseln sich schon von weiten an :)
 
Valkyrja

Valkyrja

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Ich finde das auch total traurig. Schade, dass wir in einer Gesellschaft voller Ja-Sager leben und sich leider viel zu wenige Leute für die Wahrheit interessieren. Trotz wissenschaftlichen Einwänden, glauben immernoch zu viele an das Kampfhundmärchen. Da muss man als Besitzer einfach drüber stehen. Schlag dem Besitzer doch mal vor, dass er sich in einem Forum mit anderen SoKa Besitzetzern anmeldet, wo er vieleicht Kontakte zu Leuten aus seiner Umgebung knüpfen kann, mit denen er sich treffen und sein Hund mit deren Hunden spielen kann ;) .
 
Chiari

Chiari

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er geht mit ihm schon sehr oft anderweitig gassi :)

aber muss dazu auch sagen, dass es bei uns zwar sehr viele hunde gibt, darunter aber sehr wenige besitzer die ahnung haben. es kommt sehr sehr oft zu schweren beißereien. daher ist es garnicht so verkehrt wenn er den spike nicht überall hinlässt. chiara darf auch nicht mit allen spielen...
 
Ivy-maire1

Ivy-maire1

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ich finde diese listen sowieso den größten blödsinn....

wir haben in der nachbarschaft 3 bullterrier.... traumhafte hunde. spielen total vorsichtig mit meinem Chihuahua, halte brav abstand zur hündin (absolute zicke), und gehen auch mit menschen und deren "welpen" (kindern) unglaublich vorsichtig um. sind ja doch um die 35kg lebendgewicht.

wenn sie gestreichelt werden wollen kommen sie her, setzten sich hin und schauen dich einfach nur an. ein leises "wuff" vielleicht noch wenn man sie nicht beachtet.

dagegen haben wir auch mehrere retiever, labbis und sonstige "familienhunde" in der nachbarschaft.... und die sind mir durch und durch ein absolutes gräul.

spielen dermaßen grob dass sogar mein dödel von Chihuahua angst bekommt und schnappt, rennen kinder platt, rammen menschen, sind aufdringlich,...

individualdistanz kennen diese hunde nicht- und meine große dreht schon am rad wenn sie sie nur sieht. sie mag es nun mal nicht permanent beschnüffelt zu werden.


klar ist der schaden größer wenn so ein hund mal beißt... aber keiner denkt daran dass die erst viiiiel später beißen. ich kenne keinen terrier, einen labbi oder sonst was, der sich von einem chi ständig die pfoten anknabbern lässt. der bulli eines bekannten geht dann einfach weg, oder legt sich hin und lässt dem poco machen. und er geht sooo vorsichtig mit ihm um.... richtig herzig.



ach ja, bei so geschichten mit kindern: nicht die kinder sind schuld, die eltern gehören geprügelt. ich mu7ss offen und ehrlich zugeben, kinder die selber keinen hund haben lasse ich nur ungern an meine hunde. meist verhalten sie sich einfach falsch, oder die eltern animieren sie sogar noch dazu (ich: "mein hund beißt. bitte nicht hingreifen" mutter: "ach was, das geht schon. schau mal luischen, ein wauwau" und schiebt das kind richtung hund)
 
A

Antigone

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Wenn ich ehrlich bin, hätte ich vor manch einem Rotti weniger angst, als vor einem Terrier.
Terrier sehen unscheinbar aus, höchstens "frech" und können vielleicht auch nicht so fest zubeißen, wie ein "Kampfhund". Aber ihre Toleranzgrenze ist m.E. viel niedriger als die eines "Kampfhundes".
Bei einem Terrier muss nicht mal böse Absicht dahinter liegen, es reicht schon die Unkenntnis, wie man ihn richtig erzieht.
Ich hoffe einfach, du weißt es, schreibe es aber trotzdem auch für andere. American Staffordshire TERRIER und Pit Bull TERRIER sind es, die ganz oben auf der Liste der Vorurteile stehen. Da macht diese Aussage wenig Sinn.

Ja, diese Vorurteile kenne ich selbst schon nur vom Gassigehen im TH, trotzdem wird eines Tages ein "solcher" Hund bei uns einziehen.
Caterina
 
Nero4ever

Nero4ever

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Also die Aussagen mit Hund und Kind machen mich auch gerade wütend. Man sollte kleine Kinder NIE mit Hunden alleine lassen. Auch nicht mit den liebsten Familienhunden. Es kann einfach immer was passieren. 2010 ist doch auch ein Kleinkind von einem Husky totgebisschen worden. Ich finde das schrecklich. Und KEIN Kind gehört totgebissen. Kinder sind unberechenbar, das waren auch wir als wir klein waren. Man kann Bisse nicht nur auf die "Kampfhunde" schieben und auch deshalb ist eine gute Erziehung sehr wichtig. Lg
Mir ist jetzt fast die Spucke weg geblieben wo ich diese"Aussage" gelesen habe. Natürlich ist diese Geschichte tragisch, aberein Kindkann soweit nicht denken da sind immer die Elternschuld und nicht dieKinder. Und dannnochzu schreiben das Kind hätte der Hund tot beißen müssen also da hört bei mir alles auf:evil: Man sollte vielleicht erst denken und dann schreiben !
Ichhabe auch einen kleinen Sohn von 2 1/2 Jahren ich bin mir zu 99% sicher das er soetwas nicht machen würde aber Kinder sind nicht berechenbar, deswegen würde ich niemals auf den Gedanken kommen Kind und Hund alleine zu lassen. Man weiß nie was alles passieren kann.
Ja klar sind die Eltern schuld, das kam viellt bei mir etwas falsch rüber und bissel grob geschrieben! Aber da steht nicht das es kleinkinder sind! Und ich bin von Kindern ausgegangen die schon wissen müssten das Hunde lebewesen sind und das es genauso weh tut wie wenn das Kind sich selber den Stift ins Ohrsteckt -.-!
Wie gesagt, das mit dem Tot beißen war übertrieben aber in der Sicht des Hundes wäre es vollkommen inordnung gewesen und so sollte es rüber kommen und nicht anders! Unterstützen tu ich es aufkeinen fall das Hunde Kinder beißen oder gar umbringen! Aber da kann man sich drüber streiten.
Und nochmals, natürlich sind die Eltern die schuldtragenden.
 
Pewee

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Mir gings um die "Fußhupen". Ich persönlich habe Pits und Staffs als "normal erziehbare" Hunde kennengelernt, die gerne und viel bei ihren Menschen sind. Terrier mag drin sein, aber ich denke, das Verhalten ist nicht so ausgeprägt wie bei Jacky und Co. (lass mich aber auch gerne verbessern).
Während ich die Kleinen gut und gerne auch als "Einzelgänger" sehen konnte, deren Erziehung extreme Konsequenz bedarf.
Ein Staff kommt mir einfach gutmütiger vor, als beispielsweise ein Parson. So habe ich es bisher kennengelernt.

Soweit ich weiß, wurde damals Terrier mit eingezüchtet, damit sich die Staffs besser in den Gegner verbeißen können. Das muss bei ihm aber auch erstmal herausgekitzelt werden, wie ich finde, beim "kleinen" Terrier reicht da oft einfach schon inkonsequentes Handeln.
 
Chari

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Ich habe vor kurzem eine Frau mit einem American Bulldog-Mix getroffen, der dann mit Joy getobt hat.
Der Rüde war mir wirklich "symphatisch".:D
So eine richtige, wilde Knutschkugel.
Und es ist wirklich schade, dass diese Rassen so verkannt sind, denn wenn "so ein Hund" ins Tierheim kommt, ist es für ihn wirklich schwer, ein neues Zuhause zu finden, denn nicht jeder kann es sich leisten, 1000euro für Hundesteuer auszugeben.
Ich war mal bei einem Tag der offenem Tür in einem Tierheim, fast alle Hunde (vorallem die kleinen) waren am Bellen, während der Staff-Mix und der Rotti völlig ruhig waren.
Und in dem Tierheim in dem wir früher Gassi-Geher waren, saß mal ein Bullmastiff-Mix, 6 Monate alt. Der war wirklich einer der freundlichsten Hunde, die ich in diesem Tierheim gesehen habe, am liebsten wäre ich in den Zwinger rein und hätte ihn eine Runde durchgeknuddelt.
Aber es ist eben einfacher, ein paar Rassen zu verbieten, anstatt die Halter dieser Hunde genauer unter die Lupe zu nehmen...
 
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Saba

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Ich habe lange nicht mehr einen so haßerfüllten, unsympathischen Kommentar gelesen. Mir ist gerade beim Lesen richtig übel geworden.

Vorurteile sind etwas ganz besonders Häßliches - aber Vorurteile gegen Kinder im Allgemeinen finde ich genauso gräßlich wie Vorurteile gegen Soka's - ebenso wie ich hier schon des öfteren über "Fußhupen" oder "kleine Mistkläffer" oder böse, böse Terrier gelesen habe. Auf der einen Seite die Vorurteile gegen die Soka's verteufeln, aber auf der anderen Seite selbst Vorurteile gegen kleine Hunde oder Terrier pflegen. Das ist vielleicht eine Doppelmoral, also ehrlich, nein danke. :eusa_doh:
 
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Vorurteile gegen Listenhunde

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