Hund hat Angst wenn man laut wird..

Diskutiere Hund hat Angst wenn man laut wird.. im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallooo :) Meine 11 Monate alte Hündin hört eigentlich ganz gut, allerdings überhauput nicht, wenn wir andere Hunde treffen oder wenn sie einen...
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Ingilein

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Hallooo :)
Meine 11 Monate alte Hündin hört eigentlich ganz gut, allerdings überhauput nicht, wenn wir andere Hunde treffen oder wenn sie einen Stock hat und über das Feld läuft. Öfter kommt sie dann wenn ich rufe oder auch den Hampelmann mache oder die andere Richtung laufe. Aber wenn ich von dem lieben *Seierton* -oder der Piepsstimme weggehe und mit bestimmter, etwas tieferer Stimme rufe, dann kommt sie gar nicht mehr. Gehe ich zu ihr hin, rennt sie weg. Und auch wenn ich dann weggehe, kommt sie nicht hinterher.
Ich verzweifle.
Freue mich auch Antworten und Danke schon mal :)
Inga
 
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Flumina

Flumina

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Huhu

Wie ist eure Bindung denn bissher? Für mich klint es so als hat sie noch Angst vor dir. Macht doch mal Bindungsspaziergänge (Kleine gänge mit so wenig wie möglich Reize von aussen) und übt die Grundkomandos
 
blackdobermann

blackdobermann

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Manche Hunde reagieren äußerst sensibel auf die Stimmung und Körperhaltung ihres/aller Menschen.
Frei läuft sie aber nicht oder?
Schleppleinen training ist hilfreich, wenn Hund noch lernen muss auf Frauchen zu hören.
Also, feine Stimme und entspannte Körperhaltung, weniger einschüchterung oder schimften.
 
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Noel

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Schimpfen schüchtert viele Hunde ein.
Das war du beschreibst ist eher dass du total uninteressant in dem Augenblick für den Hund bist.
Schleppleinentraining hilft da.

Du muss interessanter werden als alles andere. Entweder durch ein super Spielchen oder Leckerchen.
 
ida22

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Hallo,

naja, wenn Du mit tiefer, lauter, drohender Stimme rufst - würde ich als Hund auch nicht kommen ... warum auch ;)? Du drückst doch damit aus, was Du von ihrem Verhalten hälst und sie rechnet damit, eine Strafe zu bekommen. Wer holst sich schon freiwillig eine Strafe ab? :eusa_think:

Wie lange hast Du den Hund schon und wie gut ist Eure Bindung?

Denn an der Bindung würde ich ansetzen. Sie muss merken, daß es sich lohnt, zu Dir zurückzukommen. Bei Frauchen ist es viel aufregender als im Mauseloch! Dafür musst Du natürlich was bieten ;) Also anfangs immer schön belohnen, wenn sie kommt (Leckerli, ein Spiel). Evtl. für eine Zeit auch zur Handfütterung übergehen.

Nehme sie an die Schleppleine und übe mit ihr (nochmals) den Rückruf. Wichtig finde ich, daß Du sie wirklich so lange an der Schleppleine läßt, bis der Rückruf einwandfrei und zu 99,9 % funktioniert - auch wenn sie gerade mit anderen spielt oder am Schnüffeln ist.

Man sollte auch immer drauf achten, daß man den Hund nicht nur dann zurückruft, wenn irgendwas los ist - also jemand kommt, er am spielen ist und man weiter möchte, er an die Leine soll ... Ich rufe meine Hunde immer mal wieder "einfach so" zurück - wenn sie da sind können sie gleich wieder weiter laufen gehen. Einfach um das Kommando zu festigen.

Mit 11 Monaten ist Dein Mädel aber auch in der Flegelphase; die kann manchmal recht ausgeprägt sein und eigentlich bekannte Kommandos scheinen vergessen ... da hilft nur Konsequenz, Geduld und den längeren Atem ...

Lg Ida
 
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Ingilein

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Erstmal danke für die Antworten :)
Und ja, Lotta (-> so heißt sie) ist dann von der Leine..
Ich hab sie seit Mai. Also als Welpe ist sie zu mir gekommen, mit ungefähr 12 Wochen.
Im Herbst war ich eine Woche weg und sie war bei meiner Schwester und ihrem Hund. Seitdem hört sie immer weniger, mal besser mal schlechter.
Man hat mit den Tipp gegeben, ich soll mit dem Schlüssel nach ihr werfen, damit sie kommt, doch das ist dann ja irgendwie Gewalt und würde alles nur noch schlimmer machen oder?
An der Schleppleine funktionieren die Kommandos einwandfrei.
Die Bindung ist eigentlich ganz gut, jedoch fehlt Lotta vielleicht etwas Vertrauen.
Wie arbeite ich daran??

VIelen Dank :)
INga
 
licia_of_spades

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Bitte nicht mit irgendwelchen Gegenständen nach ihr werfen, dass ist gerade bei ängstlichen Hunden kontraproduktiv! Wenn sie nicht hört, erstmal nicht mehr frei laufen lassen, sondern mit der Schleppleine trainieren.
 
ida22

ida22

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Diese Schlüsselwerf-Methode würde ich auf keinen Fall anwenden; schon gar nicht, wenn Dein Hund sowieso wenig Vertrauen hat und eher einer von der sensiblen Sorte ist. Da kann man einiges falsch machen und die Sache damit noch verschlimmern.

Wie kommst du drauf, daß sie kein Vertrauen hat? Woran machst du das fest?

Lg Ida
 
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Ingilein

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Hätt ich auch eher abgelehnt ;)

Da sie ja immer, wenn ich auf sie zugehe, nachdem ich sie etwas lauter gerufen hab, wegläuft, würde ich sagen, dass sie kein Vertrauen hat.
Allerdings ist das ja auch nicht gerade das richtige Verhalten.
-> also würd ich sagen:
Ab morgen Schleppleinentraining!

Dankesehr :)
 
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Marik

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Ja mach am besten erst mal Schleppleinentraining und lass sie nur noch da frei laufen wo du weißt, dass sie nicht abhauen kann.
Wenn du etwas nach ihr oder neben sie wirfst verstärkt sich ihre Unsicherheit und Angst nur noch.
Naja ob sie kein Vertrauen zu dir hat kann man da nicht genau sagen. Dass sie dir ausweicht , wenn du lauter wirst ist ein ganz normales Verhalten von Unterwerfung. Sie weiß, dass du schlecht Gelaunt bist und will dir Platz machen und zusätzlich ist sie ja auch noch sehr ängstlich und hat Angst vor negativen Konsequenzen.
Du fühlst dich bstimmt auch nicht wohl, wenn jemand "wütend- wirkendend", vielleicht noch mit dominanter Haltung direkt auf dich zuläuft. Da würdest du auch lieber weg gehen oder ausweichen.

Gruß Rouven
 
DyingDream

DyingDream

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...

Ich habe hier auch so einen Hund.
Als Welpe hatte Tacka (mein Hund) leider schlechte Erfahrungen mit Menschen gesammelt, die ich leider auch nicht einfach so auslöschen kann.
Werden Menschen laut, wütend, aggressiv bekommt Tacka Angst. Ob sie nun gemeint ist oder nicht.
Und ja – mitunter treibt sie mich auch in den Wahnsinn und ich muss mich beherschen. Mache ich das nicht, verschlimmere ich alles nur und sie würde auch vor mir wegrennen, pinkeln oder schreien.
Nun ja – so erzieht mich mein Hund also dazu stets Ruhe zu bewahren und freundlich zu bleiben.
Bin ich dann kurz vorm austicken, weil Madam und ich arge Kommunikationsprobleme habe, mache ich Notfalls eine ‚Auszeit’ und der Hund wird ignoriert. 3 Mal tief durchatmen und dann freundlich etwas machen, wo wir beide ein Erfolgserlebnis haben.

Ich weiß noch wie es war als sie grade ganz neu hier war und meine Eltern das erste Mal auf sie aufpassten.
Tacka war draußen und sie riefen nach ihr, dass sie aus dem Garten wieder ins Haus kommt.
Sie kam aber nicht (sie kannte den ‚Komm’ Befehl aus deren Mündern ja auch noch gar nicht). Meine Eltern wurden immer wütender und riefen immer bestimmter und Tacka rannte vor ihnen weg, versteckte sich, etc. und meine Eltern wurden noch wütender. *poing*
Oder als sie spazieren waren, kam ein Auto von hinten und meine Mutter rief etwas bestimmter nach Tacka, weil sie ja schneller kommen sollte. Aber was macht Tacka? Sie rennt weg, weil meine Mutter ja ‚böser’ geklungen hatte. Doch da war meine Mutter schon etwas schlauer und konnte noch mal mit Engelstimme ein „Tackaleinchen komm schön hier her“ säuseln und Tacka war sofort da. ;D

Irgendwann versuchte ich mal, dass ich ihr immer Futter/Leckerlis gab, wenn sie bei einem ‚bestimmteren Tonlaut’ das Kommando befolgte.
Aber das war letztlich nur blöder Stress für uns beide.

Also kurz gesagt: Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Hund seine Menschen dazu erzieht freundlich zu sein. ;)


Bindung stärkst du ansonsten durch viele gemeinsame Erlebnisse. Gemeinsame Spiele, Kuschelrunden, Kontaktliegen, gemeinsames Training und Lernen, neue Wege erkunden, neue Situationen zusammen meistern, etc.
Gleichzeitig sorgt eine gute Bindung auch für gegenseitiges Vertrauen.
Zusätzlich musst du deinem Hund in einigen Situationen aber auch Beweisen, dass er dir vertrauen kann. Kommt z.B. ein Hund/Mensch vor dem sich dein Hund fürchtet musst du deinen Hund in Schutz nehmen. Dich dazwischen stellen und dafür sorgen, dass Niemand deinem Hund Schaden zufügen kann.

Wie sieht es sonst aus mit der allgemeinen Grunderziehung?
Aus welchen Verhältnissen stammt der Hund? Seriöser Züchter? Vermehrer? Tierheim? Ausland?
Hat der Hund negative Erfahrungen gemacht mit dominanten Menschen? Also Leuten, die auch etwas lauter und bestimmter sprechen?
~§~
 
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