Eine/n Kumpel/ine für Carlo!

Diskutiere Eine/n Kumpel/ine für Carlo! im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr, vor kurzem habe ich hier einen Thread eröffnet, dass mein Carlo zur Winterzeit (jetzt wo die Winter so "hart" sind und er lieber drin...
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Loscampesinos

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Hallo ihr,

vor kurzem habe ich hier einen Thread eröffnet, dass mein Carlo zur Winterzeit (jetzt wo die Winter so "hart" sind und er lieber drin bleibt!),öfters mal "aggressiv" wird.

Er ist nun um die 8 Jahre alt und kam bis jetzt immer ganz gut so klar. Er ist eigentlich ein typischer Freigänger, der im Sommer gut und gerne mal ewig draußen bleibt und sich in unsrem Blumenbeet in der Sonne aalt.
Wir leben auf dem Land, was der Gute auch voll und ganz auskostet. :)

Zudem ist er noch kastriert.

Nun habe ich mich etwas informiert und hier in Erfahrung gebracht, dass sein Verhalten daher kommen kann, dass er im Winter keinen Spielkameraden hat. Klar, er geht nicht raus...
Nun habe ich Angst, dass er vereinsamt und möchte ihm gerne eine Partnerin/ einen Partner "schenken".
(Leider dachte ich früher Katzen wären die typischen Einzelgänger und deshalb wurde Carlo alleine zu uns geholt.)

Ich hab auch schon im Tierheim geschaut und da den ein oder anderen potentiellen Neuzugang gefunden, der sich sicherlich auch gut mit meinem Dicken verstehen würde.

Gut, also... warum nun dieser Thread.
Es geht um die Kosten, die nun zusätzlich auf mich zukommen würden. Ich habe mir schon einige Beiträge durchgelesen, mich würde aber interessieren was die Mehrkatzenhalter so im Monat ausgeben.
Problem ist, ich werde von meinen Eltern finanziert. (Ja, ich studiere usw.) Und die müssen gerade meine Loulou zusätzlich übernehmen. Ich versuche zwar alles so gut wie möglich von meinem Ersparten, Geschenken und dem Taschengeld zu zahlen, aber das geht natürlich nicht immer. Anfallende Tierarztkosten tragen meistens meine Eltern. Sowohl bei Loulou als auch bei Carlo.
Also, sie müssen damit einverstanden sein und ich bräuchte einfach ein paar finanzielle, als auch emotionale Argumente.

Und dazu wären ein paar Infos über die zusätzlich anfallenden Kosten, einfach super. :)

Ich danke schonmal im Vorraus und der Dicke wird sich sicherlich auch freuen, wenn er dann hoffentlich seinen Kameraden kriegt. :)
 
  • #1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
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Plusila

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Also erst mal finde ich die Idee toll, jetzt kommt das große aber. Aber ich denke das du finanziell nicht in der Lage bist noch eine zweite katze zu nehmen. Die normalen Kosten für Futter und Streu fallen nun doppelt an. Aber was ist wenn die Katze krank wird. Meine Katze ist letzes Jahr an CNI erkrankt und hatte 2 Schlaganfälle. Ich habe über 6.000 Euro an Tierarzkosten bezahlt. In diesem Jahr auch ca. 800 Euro. Ich sehe das auch bei meinen Hunden, wenn einer krank wird, dann wird der zweite es meistens auch. Ich finde es nicht ok diese Kosten auf deine Mutter abzuwelzen. Also keine zweite Katze solange du nicht dafür aufkommen kannst.
 
seven

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Ich seh´ das ein bisschen anders ;)

Ich hab´ letztens schon mal ausführlich versucht zu erläutern, warum doppelte Katzenzahl nicht gleich doppelte Futterkosten bedeutet - ich glaub´, ich lass´ das diesmal einfach ;)

Jedenfalls: Kosten für Futter, Streu, Spielzeug/Kratzbäume verdoppeln sich nicht, sondern das relativiert sich.

Das Einzige, was eben immer unkalkulierbar bleibt, sind die Tierarztkosten.
Du kannst Glück haben und eine 6köpfige Katzenhorde über ein Jahrzehnt ohne Tierarztkosten (bis evtl. auf Impfen und Entwurmen) gesund über die Runden bringen. Oder Du kannst Pech haben und eine einzige Katze muss alle naselang zum Tierarzt, wird chronisch krank und verschlingt Unsummen an TA-Kosten...

Ich für meinen Teil würde sagen: Probier´s!
Bis auf den Risikofaktor Tierarztkosten sind zwei Katzen nicht wirklich wesentlich teurer als eine... Du brauchst evtl. noch ein weiteres Katzenklo, aber Du brauchst nicht automatisch die doppelte Streu, wie gesagt, das relativiert sich.
Natürlich brauchst Du auch mehr Futter, aber bei uns war´s so, dass wir am Anfang ca. 700-800g am Tag plus eine Handvoll TroFu für 2 Katzen gefüttert haben, jetzt füttern wir 800-900g für 4 Katzen (und nach wie vor eine Handvoll TroFu)... und es bleibt immer noch was übrig....
Kratzbäume und Spielzeug können beide Katzen gleichermaßen nutzen...

Also ich jedenfalls bin [SCHILD]Dafür ;)[/SCHILD]
 
Loscampesinos

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an Plusila: Ja, da hast du wohl recht. :/

Ich würde auch lieber warten bis ich alles 100% selbst finanzieren könnte.

Allerdings merke ich zunehmend, dass es ihm im Winter immer schlechter geht. Wir ließen zuerst alles abchecken, aber er ist kerngesund. Deswegen tippe ich auf seelische Probleme. Und nachdem ich mich nun hier informiert habe, schätze ich, dass es an seiner Einsamkeit liegt.

Ich habe einfach das Gefühl handeln zu müssen. Seinen "Unterhalt" kann ich selbst finanzieren. Katzenfutter, Streu usw. stellen erstmal kein Problem dar. Was natürlich zu einem solchen werden könnte, sind die Tierarztkosten. Und die kann ich nun leider, sollten sie mal über die Norm hinausgehen, nicht alleine tragen. :(
(Ich weiß nicht wie ich es jetzt am besten erklären soll, aber sagen wir mal so: Genug Geld gibt's. Ich möchte meinen Eltern nur nicht ewig auf der Tasche liegen. Ich kriege halt kein Barfög und habe auch gearbeitet. Aber nun ist Lou da und die Maus muss erstmal noch betreut werden!)

Und ich finde meine Eltern haben auch Verantwortung für den Dicken. Immerhin war ich vor 8 Jahren noch relativ jung und er wurde nach gemeinsamen Überlegungen zu uns geholt.
Also, mit 13 Jahren konnte ich auch noch keinen Kater finanzieren...

an Seven:
Danke für deinen Beitrag.

Oh, dass mit der genauen Erläuterung habe ich gar nicht gesehen. :uups:
Ja, auf das Katzenklo kommt's nun wirklich nicht an.


Bleibt bloß noch die Frage lieber ein Mädel oder ein Bub. Carlo ist ja kastriert, so würde ein Mädchen auch kein Problem darstellen. In der freien Natur sieht man den Herrn öfters mal mit Damen... (Unsre Nachbarin erzählt öfter), aber auf der anderen Seite ist er auch ein kleiner Raufbold... *überleg*
 
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Plusila

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Da hast du recht. Meine Katze war 13 Jahre lang Kern gesund und nie beim Tierarzt. Und dann Zack 6.000 Euro. Ich bin aus allen Latschen gekippt. Ich bin der Meinung man kann sich kein Tier anschaffen wenn der finanzielle Spielraum nicht da ist. Die Mutter trägt schon die Kosten für den Hund ( hier Verdacht auf leishmanniose) und den kater. Was passiert wenn die Krankheit beim Hund wirklich ausbricht. Oder die Mutter kein Geld hat die Kosten zu übernehmen. Da sie gerade anfängt zu studieren, fehlt das Geld noch die folgenden 4-5 Jahre.
 
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1. Hab ich Mama und Papa. :mrgreen: Und an Geld wird es von dieser Seite aus nicht fehlen ;).

2. Besprechen wir alles gemeinsam und ich würde mir nie ein Tier holen mit dem meine Eltern nicht einverstanden sind, eben weil sie auch im Falle eines Falles dafür aufkommen müssten.

3. Haben sie sich damals auch für Carlo entschieden. Zwar versuche ich auch ihn zu finanzieren, dennoch ist er ein Familienwunsch gewesen. :)

4. Meine Eltern lieben Tiere.

Aber ich kann deinen Einwand natürlich trotzdem verstehen. Es ist immer besser, wenn man sich da komplett auf sich selbst verlassen kann und nicht den Eltern auf der Tasche liegt...
Ich war auch schon 1 Jahr nebenher arbeiten und konnte so alles alleine finanzieren. Das ist momentan aber einfach nicht möglich.

Und bei Lou habe ich immer noch die Hoffnung, dass sie keine Leishmaniose hat. Ihre Wunde ist komplett verheilt und es gibt noch keine weiteren Anzeichen. Da mache ich mich mal nicht verrückt.
Aber auch da hast du recht und die Kosten die da auf einen zukommen könnten, muss man berücksichtigen.
 
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Plusila

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Wie gesagt, erst mal finde ich eine zweite Katze toll. Aber ich sehe das halt anders. Ich will es dir nicht ausreden, nur du solltest halt berücksichtigen welche Kosten auf dich zukommen würden wenn es wirklich leishmanniose ist. Dann können es auch schnell ein paar Tausend Euros werden. Und aufgrund dessen würde ich davon halt abraten. Denn wie du sagst es mußt nicht, aber es kann. Gerade ein 8 Jahre alter Kater kann auch öfters krank werden und dann sind das auch kosten. Anonsten kannst du dich auch als Pflegestelle anbieten und dann kannst du schauen ob dein kater überhaupt Lust auf eine zweite Katze hat, das muß ja nicht unbedingt so sein. Und als Pflegestellen entstehen dir ja keine Kosten.
 
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Als Pflegestelle anbieten... so entstehen keine Kosten?
Das musst du mir mal genauer erklären, ich dachte immer die Pflegestellen übernehmen die anfallenden Kosten? Nicht?

Kennst du dich damit ein bisschen aus?
 
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Plusila

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Ja, meinen ersten Hund hatte ich auch als Pflegestelle. Er kam aus Spanien aus der Tötungsstation. Ich habe keinerlei Kosten gehabt. Selbst Futterkosten hätte ich erstattet bekommen, wobei ich dieses nicht eingefordert habe. Als er nach 6 Monaten nicht vermittelt wurde habe ich ihn behalten. Musste dann natürlich die Vermittlungskosten übernehmen. Viele Tierheime suchen auch Pflegestellen, wenn sie kranke Tier haben oder aber Tiere die im Tierheim total untergehen. Ich habe letztens auch einen genommen, weil er im Tierheim immer von den anderen verprügelt wurde und er so schlimm abgenommen hat.
 
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SusanneC

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Kommt sehr auf die einzelne Orga an. Wobei es natürlich für deine eigene Katze ziemlich stressig ist, wenn Heute katze A einzieht, die dann in 4 Wochen vermittelt wird, und dann kommt Katze B für 8 Wochen, dann Katze C für 3 Wochen...

Der Sinn einer Pflegestelle ist ja nicht gerade, dass einem eine Tierschutzorga die Tierarztkosten abnimmt.

Wenn deine Eltern für Tierarztkosten einstehen dann sehe ich keinen Grund, der dagegen spricht.
 
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Das "Problem" ist auch, dass die Tierheime in meiner Nähe hauptsächlich für alte und kranke Tiere Pflegestellen suchen. (hab gleich mal nachgeschaut ;))

Und Carlo ist eben noch mehr als fit und ich wollte ja auch einen Partner für ihn, dass er nicht so alleine ist und toben und spielen kann.

Die Idee finde ich sehr schön, aber ich glaube nicht, dass das das ist, was ich für Carlo möchte.
 
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Plusila

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Schau mal hier:

http://tierheim-trier.de/aktuelles/detailansicht/datum/2010/12/02/wir-suchen-pflegestellen/

Ich kenne keine Pflegestelle, welche die Kosten für den Tierarzt übernimmt. Das wäre mir völlig neu. Es besteht ja die Option das sie die Katze übernimmt. Und in der heutigen Zeit 4 Wochen, das ist ziemlich schnell. Ich habe meinen jetzt auch schon 7 Monate.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Mußt du ja nicht machen. Wollte dir nur alle Optionen aufzählen. Und wichtig wäre halt eine Katze in dem alter von deinem zu finden.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ich habe aber beispielweise mal eine Pflegekatze gehabt, die zum beispiel nur ein Spezialfutter brauchte. Das ist im Tierheim schon ein Problem.
 
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Plusila

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Nee, Kitten sind vielleicht nicht gerade das richtige für dich. Aber fragen kostet ja nichts. Unser TH sucht auch immer Pflegestellen für Katzen die schon ein bisschen länger im TH sind. Oder weil sie einfach keine Katzen mehr aufnehmen können, das sie keine Plätze mehr haben. Du kannst ja einfach mal anrufen und fragen und dann siehst du ja auch ob dein Kater eine zweite Katze akzeptiert. Und eventuell dann sogar behalten.
 
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