Zweithund attackiert Ersthund

Diskutiere Zweithund attackiert Ersthund im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Erst einmal kurz zur Vorgeschichte: Im Jahr 2006 kauften wir uns Chuck - einen Golden Retriever Welpen. Chuck ist ein total lieber, verschmuster...
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Isabel2490

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Erst einmal kurz zur Vorgeschichte:
Im Jahr 2006 kauften wir uns Chuck - einen Golden Retriever Welpen.
Chuck ist ein total lieber, verschmuster Hund, der keiner Fliege was zu Leide tun kann. Er ist bis auf ein paar kleine Problemchen gut erzogen.
2008 wollte ich dann einen Zweithund, der hauptsächlich mir sein sollte. Also gingen wir ins Tierheim, schauten uns die Hunde an, gingen Spazieren etc. Leider war keiner dabei, der uns 100%ig zugesagt hat - außerdem gab es ja noch einen unkastrierten Rüden daheim, was die Sache natürlich schwieriger gestaltete.
Nach einer Woche Probespaziergängen etc hab ich dann unseren Kleinen entdeckt.

Ich hab Bilder gemacht, bin heim zu meinen Eltern (ich war öfters nach der Schule direkt im Tierheim mit ner Freundin zum Spazieren gehen) und hab ihnen die Bilder gezeigt. Meine Eltern natürlich auch sofort hin und weg. Er war der letzte Welpe. Niemand wollte ihn da er als "Dalmatiner-Mix" den meisten Leuten zu weiß war ... (kein Kommentar :/)
Wir sind also hingefahren, haben ihn uns angeschaut und mit der Tierheimleiterin sehen. Diese war auch total erfreut, dass wir unseren Chuck auch dabei haben. War sofort begeistert von ihm und sein Zustand (gut genährt, glänzendes Fell,...) hat ihr dann auch sofort die Sorgen genommen und sie war sich sicher, dass wir eine gute Familie für ihn abgeben würden.
Früher war auch alles ganz toll und die beiden haben sich super verstanden

(achja keine sorge wegen Chucks Bein. Er hatte eine Zeit vorher eine Infusion - deswegen die Stelle am Bein)

Jetzt ist das "Monster" Murphy 70cm groß, 30-35 Kilo schwer und schaut folgendermaßen aus:

Eigentlich ist er wirklich ein ganz Lieber, hängt sehr an Chuck und die beiden verstehen sich auch gut.



So und nun endlich zum Problem: :D
Beim Spazierengehen attackiert Murphy Chuck immer. Anfangs zwickt er ihn nur in die Beine und in die Schulter (ganz leicht). Da schaut das ganze auch noch vollkommen nach Spielaufforderung aus.
Sobald Chuck dann aber rennt, beißt sich Murphy im Schwanz fest, beißt ihm in den Rücken,...
Chuck hat überhaupt keinen Spaß mehr am Rennen, wenn Murphy dabei ist. Und das geht nicht nur mal kurz so sondern wirklich ständig.

Anfangs hab ich versucht, das Spiel abzubrechen und beide in den Platz gelegt - Versucht, weil es einfach nicht klappt. Chuck rennt meistens, wenn Murphy ihn beißt erst recht los und demnach klappt das einfach nicht, da sie erst nach kurzer Zeit aufhören.
Mittlerweile lass ich die beiden nicht mehr oft zusammen rennen. Eigentlich nur noch, wenn Chuck wirklich gut drauf ist und ganz viel mitrennen will. Dann hält sich das mit den Attacken auch in Grenzen.
Ich bin total ratlos... Vor allem, da es teilweise wirklich immer schlimmer wird und es dann nicht mehr nach rüpelhaftem Spielen sondern richtig ernst aussieht.

Was vielleicht auch noch wichtig sein könnte: Murphy ist kastriert, Chuck aber nicht.
Und beim Spiel mit anderen Hunden ist Murphy nicht so extrem.

Ich wäre wirklich sehr froh, wenn ihr mir helfen könntet...
 
Kasary

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Hey,

da habt ihr wirklich einen bildhübschen Dalmatinermix. Wisst ihr denn, was noch so drin sein könnte?

Zu deinem Problem kann ich leider garnicht viel sagen. Während dem Lesen hatte ich noch überlegt, ob Murphy vielleicht nicht kastriert ist und jetzt solangsam mit seinen Hormonen kollidiert, aber du schreibst ja, er wäre bereits kastriert. Das Chuck nciht kastriert ist, halte ich aber für unproblematisch. Wenn, dann mucken normalerweise ja die testosterongesteuerten Rüden auf und nicht umgekehrt.

Verstehen sich die beiden denn Zuhause gut? Also gibt es da auch Zankereien, vielleicht um Spielsachen oder Futter? Und wer war bisher deiner Meinung nach eher Chef im Rudel?

Ich würde dir raten mit deinem Problem erstmal in die Hundeschule zu gehen.
Das mit dem Ablegen ist in meinen Augen ja auch keine Lösung und in der HuSchu kann man vielleicht auch noch etwas besser beurteilen, inwieweit es noch zum Spiel gehört und ab wann Chuck wirklich drangsaliert wird.

Liebe Grüße
 
Isabel2490

Isabel2490

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Hi Kasary danke für die schnelle Antwort :)
Es ist schwer zu sagen, was alles bei ihm drin ist. Seine Mutter war etwa 1/3 von ihm und sah eher nach einem Jagdhund aus.
Der Vater ist unbekannt, da sie eine Straßenhündin in Rumänien war.

Murphy ist eindeutig der Chef bei beiden. Obwohl er zum Beispiel nicht ans Futter von Chuck gehen dürfte. Da wehrt er sich schon.
Alle paar Monate passiert es auch mal, dass die beiden beim Fressen aneinander geraten und dann gibts ne kleine Beißerei, die zum Glück noch nie sehr heftig war.
Wenn Murphy im Wohnzimmer liegt und Chuck reinkommen will, kann es auch schonmal passieren dass er nicht rein darf. Da setzt Murphy einfach seinen "bösen Blick" auf und Chuck weiß genau, dass er jetzt keinen Schritt mehr machen sollte.
Genauso beim Kuscheln. Da neigt er sehr zur Eifersucht. Vor allem bei mir.

Das Problem mit der Hundeschule ist, dass hier in der Gegend meiner Meinung nach keine guten Schulen sind ... Vor allem keine, die sich mit solchen Problemfällen befassen. Die haben ihr Programm und das wird durchgezogen. Da kann man dann nicht so einfach mit 2 hinkommen.

Das mit dem Ablegen hab ich halt immer gemcaht um das Ganze wieder zu entschärfen, da das mit dem Beißen etc halt extremer wird, je mehr er sich aufpusht.

Ich hab ja schon daran gedacht, Murphy ein Maulkorb zu besorgen. Vielleicht kapiert er dann ja irgendwann mal, dass er nicht immer nur beißen muss beim Spielen.

Was wir auch vor allem im Sommer beobachtet haben war, dass Murphy Chuck teilweise "hütet". Da waren beide zusammen im Garten und Murphy wollte, dass Chuck genau an dem einen Punkt unter dem Busch liegen sollte. Sobald er sich wegbewegen wollte hat er ihn mit Zwicken in die Vorderbeine und Brust so lang zurückgedrängt bis er wieder an dem Platz war.
Manchmal kommt mir das beim Spazierengehen auch so vor. Ich hab halt nicht wirklich Erfahrung mit Hüten. Aber da hat man teilweise wirklich das Gefühl er sieht Chuck als sein Schaf an, dass bei der Herde bleiben soll :D Auch wenn sichs blöd anhört...
 
Kasary

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Ich weiß nicht, für mich klingt das eher so, als würde Murphy seine Machtposition gegenüber Chuck immer wieder behaupten. Warum weiß ich nicht, aber auch die Situation mit dem Busch ist ja eher ungewöhnlich. Sowas kenne ich nur von Hunden, die sehr dominant sind und glauben, sie müssten besonders intensiv zeigen, wie stark und groß sie sind. Wie reagiert Chuck denn auf sowas? Wirkt er gestresst oder akzeptiert er es einfach?

Ich meine, wenn er sich ihm untergeordnet hat und das auch okay für ihn ist, dann wäre das ja nochmal eine andere Situation, wie als wenn er unsicher wäre und dadurch unter Strom steht.

Diese kleinen "Beissereien" ums Futter sind vermutlich normal. Meine Eltern haben 4 Papillons und da bekommt die kleinste auch immer mal wieder auf den Deckel. Mein Schwager hat 2 Birded Collies und auch da gibt es immer mal wieder kleine Zurechtweisungen. Solange es wirklich nur bei der Zurechtweisung bleibt (und vieles hört sich ja auch schlimmer an, als es wirklich ist) finde ich es okay.

Ich weiß nur leider auch nicht so recht, wie ich Murphys Verhalten draussen auf dem Spaziergang einstufen soll. Ich kenne selbst ein paar Hunde, die während dem Spielen manchmal so hochpushen, dass die Besitzer sie zurücknehmen müssen, weil sie sonst gnadenlos über alle anderen Hunde drüber walzen. I.d.R ist es nicht böse gemeint, aber die Süßen wissen nicht wohin mit ihrer Energie.

Was macht ihr denn noch, um die beiden auszulasten, neben dem Spaziergang meine ich?

Liebe Grüße
 
Isabel2490

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Als sehr dominant würde ich ihn nicht einschätzen. Er ist uns gegenüber sehr unterwürfig. Bei Hunden war er früher sehr agressiv. Ich hab das aber eher auf die Angst geschoben, weil er selbst vor kleinen Hunden weggerannt ist. Mittlerweile haben wir das sehr gut im Griff und man kann ihn mit fast jedem Hund spielen lassen.

Chuck reagiert eher panisch. Sobald Murphy auch nur Anstalten macht, ihn wieder zu zwicken oder ähnliches rennt Chuck sofort zu uns, weil er weiß, dass er bei uns sicher ist. Deswegen tut er mir ja so leid.
Ab und an wehrt er sich auch. Also wenn es Murphy zu doll treibt, dann rennt Chuck ihm hinterher. Murphy findet das aber eher lustig und sieht das als Spiel an.

Ich laste ihn zusätzlich mit Suchspielen mit dem Dummy aus. Das wird entweder geworfen oder halt richtig versteckt - teilweise auch aufgehängt auf irgendwelchen Bäumen.

Neben den Spaziergängen kommt er halt auch mit zum Pferd zum Ausreiten.

Aber wirklich kaputt kriegt man den nie. Vielleicht liegt es wirklich an der überschüssigen Energie.
Bestes Beispiel war letztes Jahr - Tagesritt mit dem Pferd. Wir waren insgesamt 6 Std. unterwegs. Teilweise wurde richtig gepowert. Auf der Strecke war er dann auch vor allem gegen Ende, als wir nochmal einen Berg hochgaloppiert sind, ziemlich platt. Kaum sind wir daheim angekommen, liegt er 5 Minuten im Garten und wollte sofort wieder Action mit Chuck.
Ich weiß halt auch nicht was ich mit ihm machen kann, dass er wirklich jeden Tag richtig schön ausgelastet ist. Kann ja nicht jeden Tag 10 Stunden reiten gehen und dann noch 5 Stunden Kopfarbeit machen :D

Irgendwie haben wir noch nicht das Ultimative an Kopfarbeit gefunden...
Körpermäßig machen wir es halt auch nicht so extrem, weil ich mir auch keinen Workaholic hinschaffen will.

Manchmal denk ich mir wirklich, hätt ich das gewusst was aus dem wird hätten wir doch lieber nen andren genommen :D Aber naja er ist ja ein ganz toller Hund und eigentlich genau richtig für mich, weil ich ihn eben auch mal ohne Probleme auf einen Tagesritt etc mitnehmen kann, ohne dass er gleich auf den Brustwarzen kriecht.
 
Isabel2490

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Hat noch jemand irgendeine Idee? Wäre wirklich froh, für jegliche Hilfe ...
 
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Plusila

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Ich kenne das von mir. Meine Hündin Jack Russell beisst meinen auch immer in die Bein oder zieht ihn am Fell. Das ist aber spielen. Meiner findet es auch ziemlich blöd. Und wenn er losrennt macht sie es ihm nach. Also kommt sie entweder an die Leine oder aber ich beschäftige sie. Ich werfe Stöcken oder Bällchen. Oder mache einfach übungen mit ihr. Wo sie sich hinsetzen und warten muß bis ich sie rufe. Dann macht sie es nicht um mein Rüde kann rennen und toben. jetzt im Winter muß meine kleine häufig an die Leine, weil sie ihm in die Beine beisst und mein Rüde dann häufig beim Schnee umfällt :D
 
Isabel2490

Isabel2490

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Naja ich kann das halt nicht machen, dass ich ihn oft an die Leine nehme... Er ist halt sonst körperlich total unausgelastet, wenn er nicht mehr so viel rennen kann.
Und ihn mit Bällchen oder so ablenken klappt auch nur bedingt. Ich kann ja nicht 2 Stunden lang beim Spazieren gehn komplett durchspielen :D
 
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Marik

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warum nicht?

Kannst ja abwechseln spiel, gehorsam, 10 minuten freilauf
Es geht ja nicht nur ums rennen, sonder auch um Kopfarbeit.
Das lastet die Hunde mehr aus als viele denken.
 
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Plusila

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Sehe ich wie Marik, bei normalem Wetter ohne Schnee mache ich das auch. Oder wenn ich sehe das sie zum Sprung ansetzt hole ich das Quitschetier raus und drücke drauf, dann kommt sie sofort angerannt. Und dann werfe ich halt das Ding. Dann ist erst mal gut. Ansonsten mußt du mit jemand gehen der auch einen Hund hat der nicht ausgelastet ist und dann können die beiden miteinander toben.
 
Isabel2490

Isabel2490

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Ich weiß selbst, dass es nicht nur um Freilauf geht ;)
Mach ja auch zwischendurch Übungen etc. Aber in den 10 Minuten Freilauf geht er dann trotzdem wieder an Chuck, wenn ich das so mache. Also ist mir damit ja auch nicht geholfen ...
 
hyperjoey

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Ich würde zuerst wirklich mal bei dem "Dalmatiner-Mix" ansetzen, ich sehe nämlich absolut keinen Dalmi in Murphy, schon als ich angefangen habe deinen Thread zu lesen und die Bilder sah, dachte ich an ein Hütehund Mischling
Dann schriebst du dieses:
Was wir auch vor allem im Sommer beobachtet haben war, dass Murphy Chuck teilweise "hütet". Da waren beide zusammen im Garten und Murphy wollte, dass Chuck genau an dem einen Punkt unter dem Busch liegen sollte. Sobald er sich wegbewegen wollte hat er ihn mit Zwicken in die Vorderbeine und Brust so lang zurückgedrängt bis er wieder an dem Platz war.
Manchmal kommt mir das beim Spazierengehen auch so vor. Ich hab halt nicht wirklich Erfahrung mit Hüten. Aber da hat man teilweise wirklich das Gefühl er sieht Chuck als sein Schaf an, dass bei der Herde bleiben soll :D Auch wenn sichs blöd anhört...

und ich finde absolut nicht, dass es sich doof anhört.
Wie man da jetzt Erziehungstechnisch vorgeht, kann ich dir leider auch nicht sagen, da ich überhaupt keine Erfahrungen mit Hütehunden habe. Aber ich weiß, dass jemand hier im Forum ( Lilly-Walker)ein ähnliches Problem hat(te), vielleicht kannst du sie mal anschreiben, oder auf deinem Thread aufmerksam machen bzw. hier sind einige Hütehundehalter im Forum, einfach mal anschreiben.

Aber wie auch schon gesagt worden ist, am besten ist es, sich einen Hundetrainer oder eine Hundeschule zu suchen, auch wenn die nächste HuSchu nicht die geeigneteste ist, weitersuchen und übernächste HuSchu nehmen, etc.
 
Isabel2490

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Ja ich seh bei ihm auch keinen Dalmatiner-Mix. So wurde er uns aber verkauft ... Wahrscheinlich wegen den Punkten oder so.
Wir vermuten aber eher, dass bei der Mutter ein Englisch Setter oder irgendwie sowas drin war ... Jedenfalls sah es sehr danach aus. Und der Vater ist vermutlich irgendein großer Hütehund ja. Früher dachte ja jeder es wäre ein Border Collie oder Aussie.

Vielen Dank. Dann werd ich mich an Lilly-Walker wenden :) Und auch mal gezielt im Internet schauen.
 
Lilly-Walker

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Da bin ich;)

Erstmal denke ich, das in eurem Hund sehr wohl Dalmatiner stecken könnte,wahrscheinlicher noch das ein rumänischer Hirtenhund drin steckt wie in vielen Rümänischen Strassenhunden.

Das würde auch die Härte erklären mit der er euren Ersthund hütet und treibt.

Wie man damit umgehen kann, das muß ich leider gestehen, weiß ich selbst nicht.

Richtig ist das wir ein ähnlich gelagertes Problem haben. Kannst du gerne mal in meinem Thread über unsere Amy lesen https://www.tierforum.de/t112332-darf-ich-vorstellen.html .

Was ich festegestellt habe ist: Der Hund braucht eine einzige, feste, Bezugsperson der er voll und ganz vertrauen kann. Das ist in unserem Fall meine Tochter die von nun an die Erziehung und Ausbildung unserer Amy übernimmt.

Voraussetzung das Amy weiter hier wohnen bleiben darf, von meiner Seite: Sie muß mit Amy in die Hundeschule gehen und wir werden, nach einem mißglücktem Versuch, zusehen das wir uns einen Verhaltenstrainer nach Hause holen der sich ganz speziell mit Hütehunden auskennt, denn Amy hat nicht nur eine Baustelle:?

Im Frühjahr soll es losgehen und wir werden in unregelmäßigen Abständen in Amys Thread über unsere Fortschritte und auch Rückschläge berichten.

Tut mir leid das ich dir nicht wirklich weiterhelfen konnte aber als kleinen Tipp, damit deine beiden Hunde weiterhin zusammen laufen können, ohne das einem der Spaß dabei vergeht und um Verletzungen aus dem Weg zu schaffen: Verpasse dem Zwicker einen Maulkorb für´s Erste.

Dann würde ich empfehlen es wie wir zu machen:
Sucht euch einen fähigen Hundetrainer der sich mit Hütehunden auskennt und geht das Problem gezielt an. Ich drück euch die Daumen!
 
Isabel2490

Isabel2490

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Danke für die schnelle Antwort :)

Ja klar kann ein Dalmatiner auch drin sein ... Ich denke sowieso, dass in ihm mit Sicherheit mehr eine Hand voll Rassen drin stecken, wenn nicht sogar 2 Hände voll, da die Mutter schon sehr gemixt aussah und ich nicht unbedingt davon ausgeh, dass der Rüde dann ein reinrassiger war.

Das Tierheim ging auch davon aus, dass der Vater ein rumänischer Hütehund sein könnte, da diese scheinbar sehr stark vertreten sind.

Ja die Bezugsperson bin ich. Zwar gehen meine Eltern auch mit beiden Spazieren, aber ich bin doch für die Erziehung, Füttern, Hundeschule,... zuständig. Außerdem ist er auch am meisten auf mich fixiert.

Den Thread werde ich mir mal anschauen :)

Und da du das auch mit dem Maulkorb als Anfang empfiehlst werde ich das auch machen. Da kann er Chuck immerhin nicht mehr weh tun und das ganze dürfte sich schon allein dadurch ein bisschen entspannen. Dann noch Training und ich hoffe, dass wir das ganze 100% in den Griff bekommen... Weil er kann ja spielen, aber es geht einfach nicht dass er 85% vom Spaziergang Chuck am Bein, in der Kehle, im Rücken oder im Schwanz hängt. Zumal Chuck sowieso Probleme mit dem Rücken hat und man ihm richtig anmerkt, dass ihm das weh tut, wenn sich Murphy da mit voller Wucht am Schwanz festbeißt :/
 
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