Studium oder Ausbildung?

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licia_of_spades

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Ich bräuchte mal ehrliche Meinungen zu einem Thema, das mir seit Monaten arge Kopfschmerzen macht. Dazu solltet ihr wissen, dass ich bisher sowohl schulisch als auch arbeitstechnisch immer große Probleme hatte, zurecht zu kommen, weil ich einfach nie wusste, wie ich mich verhalten sollte.

Bisher war es jedoch immer mein größter Wunsch, schulisch weiterzukommen. Ich habe den Realschulabschluss mit Quali glänzend geschafft, und bin danach auf die Gesamtschule zwecks Abi gewechselt. Leider musste ich die Schule nach nur einem knappen Jahr aufgrund von persönlichen Problemen abbrechen, und hing 2 Jahre herum, ohne irgendetwas zu tun. Sämtliche Schul- und Stellenbewerbungen wurden abgelehnt, bis das Arbeitsamt mich letztendlich in ein Internat für Schwerbehinderte schicken wollte, damit ich dort eine spezielle Ausbildung bekommen sollte. Ich selbst wollte das nicht. Ich sehe mich nicht gerade als behindert an. Ich habe Probleme damit, Kontakte zu anderen zu knüpfen, mehr nicht.

Tja, wieder erwarten hat mich dann plötzlich doch noch eine Schule angenommen, sogar meine Wunschschule. Und ehe ich mich versah, hatte ich einen Schulplatz, einen Praktikumsplatz, und war auf dem besten Weg, den Traum von einem (Fach)Studium zu verwirklichen.

Momentan besuche ich die 2-jährige Fachoberschule für Gesundheit und Soziales. Das heißt 1 1/2 Tage in der Woche Schule, den Rest Praktikum. Danach ein Jahr Vollzeitschule.

Und jetzt sitze ich total in der Zwickmühle.
Schulisch läuft alles top, bin Klassenbeste. Im Praktikum läuft es mindestens genauso gut. Die Arbeit im Krankenhaus gefällt mir extrem gut, damit hatte ich nie gerechnet. Ich habe ein echtes Händchen dafür. Gerade könnte ich mir total gut vorstellen, dort eine Ausbildung zu machen, als Krankenschwester. Man hat schon durchblicken lassen, dass ich nach dem Jahr sofort anfangen könnte, wenn ich will.

Aber ich wollte doch studieren! Ich wollte das Jahr Praktikum machen, danach ein Jahr Schule. Vielleicht sogar noch zwei Jahre Schule und dann Abi... Ich dachte mir: Nach dem Studium hast du viel bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Aber stimmt das wirklich?

Meine Eltern meinen, niemanden würde später interessieren, was ich studiert habe. Es käme nur auf die Ausbildung an.

Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich entscheiden soll. Beide Möglichkeiten bedeuten mir gleich viel, beide ziehen Konsequenzen nach sich...

Wie seht ihr das? Hilft einem ein Fachstudium, einen besseren Ausbildungsplatz zu bekommen? Oder sollte man eine Ausbildung machen, wenn man die Möglichkeit dazu hat?
 
  • #1
A

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Guest
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Smykke

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Also, ich an deiner Stelle würde die Ausbildung vorziehen. Wenn dir die Möglichkeit geradezu ins Gesicht springt, nutze sie!
Vorteil ist, dass du dann früher selbstständig bist und nicht länger auf andere angewiesen bist. Du bist eher berufstätig, als wenn du studieren würdest.
Und ich halte es für Unsinn, dass man mit einem Studium zwangsläufig bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz hast. Klar, wenn man Realschule hat, kann man kein Arzt werden - aber dann würde ich eher die erste und für mich bessere Situation, nämlich die Ausbildung, in Betracht ziehen.
 
Adraste

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Huhu,
durch ein Studium werden deine Chancen nicht besser. Und es dauert lange, du verdienst mindestens die nächsten 5 Jahre kein Geld und eine Stelle oder einen Ausbildungsplatz hast du danach auch nicht automatisch. Ich kenne eine, die 8 Jahre studiert hat und jetzt eine Ausbildung zur Krankenschwester anfängt, weil sie sonst arbeitslos wäre und der Beruf der Krankenschwester ihr besser liegt. Verdient hat diejenige mit fast 30 noch gar nichts. Je nachdem, wie deine Lebensplanung aussieht, solltest du das berücksichtigen.

An deiner Stelle würde ich die Ausbildung anfangen, wenn dir die Arbeit liegt. Studieren kannst du später immernoch, wenn das Interesse noch da ist.
 
G

Geraldine

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Also wenn du sagst, dass dir die Arbeit extrem gut gefällt und dir sorag schon ein Ausbildungsplatz angeboten wurde (anscheinend sind die ja dann auch extrem zufrieden mit dir und deiner Arbeit ;)) dann würde ich auch die Ausbildung vorziehen. Und zwar aus den von den anderen genannten Gründen.
 
Wussel

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Hallo!

lange ncihts mehr von dir gehört.

Ich persönlich würde die Ausbildung empfehlen. Es macht dir Spass, es liegt direkt vor deiner Nase und du verdienst endlich dein eigenes Geld.

Jetzt bist du 19 Jahre alt..sagen wir mal mit 23 hast du deine Ausbildung fertig. Wenn du dann noch immer Studieren möchtest,kann man das immernoch machen. machen viele dann das sie zur Abendschule gehen oder erst später studieren.

Ich finde man sollte diese Chance nutzen,die man hat und dir wird sie geradezu Präsendiert. Es ist was Handfestes und hat Zukunft.
 
licia_of_spades

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lange ncihts mehr von dir gehört.

Kann man so sagen, jaaaa :lol:

Hm... langsam muss ich euch zustimmen. Vor zwei Monaten habe ich das Thema noch anders gesehen, wollte unbedingt studieren, egal was es kosten sollte... aber jetzt merke ich auch selbst irgendwie, dass das ein Fass ohne Boden ist. Nach dem Studium sitze ich dann wieder da.
Das ich das Jahrespraktikum zu Ende mache, ist klar. Aber... ich finde, ich sollte dann auch den Abschluss machen, oder? Wenn ich nur noch dieses Jahr zu Ende mache, habe ich ja "nur" meinen Realschulabschluss. Dann habe ich ja noch eine Schule mittendrin abgebrochen. Sieht auch nicht sonderlich toll im Lebenslauf aus...
Aber dann muss ich erstmal wieder einen Ausbildungsplatz finden, wobei ich dann immerhin schon mal wüsste, was auf mich zukommt, und was genau ich eigentlich will.
 
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jenni11

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Hey,
ich würde dir auch zur Ausbildung raten. Ich weiß nicht ob es bei dir auch die Möglichkeit gibt, aber ich hatte mal eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester angefangen (und aus diversen Gründen wieder abgebrochen..naja^^) und bei uns hatte man mit der Ausbildung auch gleichzeitig Fachabitur. Also kann man nach der Ausbildung noch ein berufsbezogenes Studium dranhängen. Das wäre doch auch eine Möglichkeit, oder?
 
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