Wir und die TA sind ratlos

Diskutiere Wir und die TA sind ratlos im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo, da dieses Jahr kein Ende nimmt, wars gestern soweit das ich um 11.30 noch zum Tierarzt Notdienst gefahren bin. Kurz was passiert ist...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
J

Julzn

Beiträge
161
Punkte Reaktionen
0
Hallo,

da dieses Jahr kein Ende nimmt, wars gestern soweit das ich um 11.30 noch zum Tierarzt Notdienst gefahren bin.

Kurz was passiert ist:
Vor c.a. 3 Monate fing mein Kater (3Jahre Kastriert) an ständig zu kotzen. Mit ständig meine ich 4-8x am Tag. Futter, Schaum, Galle, alles was der Korper halt so hergbab.
Erst wurde er standardgemäß behandelt (erste Diagnose Magen verdorben) Als es aber 2 Wochen später wieder losging und dann quasi nichtmehr aufhören zu scheinte dann großer Durchcheck. Sprich Röntgen, Ultraschall, Abtasten, Blutbild.
Ergebnis, er hat diverse Allergien. Niere, Leber oder ähnliches aber alles o.k.

Nun hatten wir spezialkost und MCP-Tropfen bekommen. die ersten 2 Wo frass er sie recht gerne. Vor c.a. einer Woche fing er an wieder zu kotzen, verweigerte das futter (hunger hatte er aber trotzdem, bei meinen essenssachen bettelte er). Ich habe alles probiert (ist nicht so einfach bei den vielen allergien). Rindfleisch, Garnelen, Fisch gekauft. Im täglich frisch gekocht... Er ass zwar zum Teil wieder etwas, kotzte aber trotzdem, obwohl er die Sachen laut allergietest verträgt. Ich achte auch sehr darauf das er nichts anderes erwischt.
Gestern abend erreichte es dann seinen Höhepunkt, indem er plötzlich ziemlichen Durchfall hatt und Blut gebrochen hatte.

Also fuhren wir zur Tierpraxis. Er bekam eine Infusion, wegen der Flüssigkeit und beruhigungstropfen und was für den Magen.

Nun bin aber nicht nur ich, sonder auch die TA in meiner Gemeinschaftspraxis ratlos. Er ist körperlich bis auf die Allergien gesund! Das wurde von 2 TA untersucht. Vom Finanziellen brauch ich mal gar nicht reden, was das für ein Aufwand ist.

Wir denken mittlerweile das es bei meinem Kater psychisch ist. Denkt ihr das kann sein? Hat jemand ähnliches erlebt mit seiner Katze. Wir sind grad echt ratlos.

Mein Kater ist schon ein rechtes sensibelchen. Jetzt die Frage ob das mit unserem zweiten Kater zusammenhängen könnte. Da eine Wohnungskatze ist, dachten wir tun wir ihm Gutes wenn wir nen Kumpel für ihn holen. Irgendwie schien der Schuss aber nach hinten loszugehen. Also sie tun sich nicht weh oder so, aber Kumpels sind sie auch nicht wirklich der große wirkt sehr genervt vom kleinen. Wo der 2. Kerl noch klein war, haben sie öfter geschmust. Das sieht man jetzt aber gar nicht mehr. Sobald der kleine ( mittlerweile 7Monate ebenfalls kastriert) auf ihn zugeht faucht in der große an. Frage ist nun, faucht er ihn an weil es ihm nicht gut geht, oder weil er genervt vom kleinem ist. Der kleinere ist halt recht stürmisch und der große recht ein eigenbrödler und ruhig.

Was kann man tun, wir sind ratlos.
Meine Tierärztin hat mit ihrer Kollegin und der Tierklink auch schon gesprochen. Bis jetzt weiß keiner was wir tun könnten.
 
  • #1
A

Anzeige

Guest
Hast du schon mal einen Blick in Notfälle bei Katzen geworfen? Wissen schafft Vorsprung... und das ist bei der Behandlung von Notfällen von Vorteil. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
rotekatze

rotekatze

Beiträge
1.770
Punkte Reaktionen
0
Das tut mir leid für Deine arme Mietze.
Kann auch sein, das der ihn anfaucht weil er halt krank ist. Tiere merken sowas gleich!
Vielleicht bringt ein Tierheilpraktiker was!
 
J

Julzn

Beiträge
161
Punkte Reaktionen
0
Danke,

Ja wie gesagt wir wissen nicht was erst da war, das problem das er vermutlich bauchweh hat und deshalb den kleinen nicht mag oder ob er sich so aufregt und deshalb bauchweh hat. Das ist die selbe frage wie mit Huhn oder Ei... hergeben werd ich den kleinen nicht! Ich kann das einfach nicht. Auch wenn ihn eventuell die Eltern meines Freundes nehmen würden (die finden ihn immer sehr toll :) ) ich kann das nicht. Das muss irgendwie anders auch klappen.

Im Moment kriegt er noch so homöopathische Tropfen vom Tierarzt. Ist zwar immer eine rechte tortur im die einzuflössen aber wenns was bringt. Da sind sich meiner Tierärzte und ich einig das es nicht förderlich ist immer Antibiotika zu spritzen wenn man nicht weiß wo es herkommt.

Im Moment gehts ihm ganz gut, hat auch heute morgen gefressen und noch nicht gekotzt. Aber ich will den Abend nicht vorm Morgen loben.
 
P

Plusila

Beiträge
1.434
Punkte Reaktionen
0
Mit der Tierklinik zu sprchen reicht meiner Meinung nach nicht aus. Du solltest deinen Kater in der Tierklinik persönlich vorstellen. Die werden dann sicher noch einmal alle Untersuchungen machen. Die haben auch ganz andere Möglichkeiten als ein normaler Tierarzt. Das kannst du auf Nummer sicher gehen. So würde ich es machen. Eine zweite Meinung ist nie falsch.
 
J

Julzn

Beiträge
161
Punkte Reaktionen
0
Ich hab jetzt mittlerweile 1000€ ausgegeben! Ich kann es mir leider nicht leisten nochmal soviel zu zahlen! Ich bin noch Studentin, lebe mittlerweilt trotz nebenjob am Minimum, weil ich alles in die Katze stecke. Alle um mich herrum halten mich schon für irre.
Mir ist die Katze es wert, (sonst wär ich ja gar nicht zum TA) aber irgendwann gehts nicht mehr. Vor allem wenn die Katze sowieso TA panik hat und sie ständig zur Untersuchung muss. Da glaub ich ist irgendwann mehr schädlich wie nützlich, weil dann kotzt er wieder vor stress.
Ich bin echt ratlos aber nochmal das selbe druchchecken lassen, werde ich nicht. Wieviele Meinungen soll ich den noch einholen? Die katze wurde von 2 TA komplett gecheckt.

Danke für deine Antwort, aber es geht nicht:/ Ist ja nicht so das ich noch nichts getan hätte
 
Foss

Foss

Beiträge
5.078
Punkte Reaktionen
95
Es ist immer wichtig, zuerst das Tier körperlich durchchecken zu lassen.Dass Tiere psychischen oder seelischen Stress haben kommt sehr oft vor - nur merken wir Menschen es leider kaum oder tun es als 'plötzliche Verhaltensänderung' ab - die Ursache dafür kann nicht nur beim Tier sondern vorrangig beim Menschen liegen.
Viele Tiere übernehmen unterbewusst unsere Sorgen und Ängste und leben sie für uns aus z.B: Mann mag keine anderen Menschen - nach einiger Zeit wird sein Hund Menschen gegenüber auch 'menschenfeindlich'.

Dies läuft völlig unterbewusst ab, da wir tagtäglich unsere Haustiere mit unseren Gefühlen, Emotionen etc. treffen - das ist keine Schuldzuweisung an Haustierbesitzer - da es auf einer völlig anderen Ebene abläuft merken wir selbst nichts davon.

Ganzheitlich betrachtet (Krankheiten als Symbol v. Dahlke) bedeutet Erbrechen:
Schlund, Einverleiben und Abwehr. Magen-Gefühl und Aufnahme-Fähigkeit.
Sprich er hat 'zu viel unverdauliches in sich hineingestopft' - er entledigt sich der Dinge, die er nicht verdauen kann. Ablehnung, Akzeptieren. 'Die Situation ist zum Kotzen'.
Etwas Bedrückendes loslassen.

Hat sich bei euch irgend etwas verändert zu dem Zeitpunkt? Beruflich, familiär? Kannst du vielleicht ein paar Infos geben?

LG
 
P

Plusila

Beiträge
1.434
Punkte Reaktionen
0
Ja, aber in einer Gemeinschaftspraxis und da wird der eine TA sich auf den anderen verlassen und keine weiteren Untersuchungen machen.

Und sorry bluterbrechen ist ganz sicher nicht normal und hat auch nichts mit einer Allergie zu tun. Spätestens an dem Punkt hättest du zu einem anderen Tierarztfahren sollen. Sicher ist es nicht billig, aber man muß vorher einkalulieren das Tiere kosten verursachen können. Und 1000 Euro sind nicht viel. Ich habe im letzten Jahr 6000 Euro in der Tierklinik gelassen. Dessen muß man sich bewusst sein wenn man ein Tier anschafft.

Einem Tier das Blutbricht lediglch beruhigungstropfen für den Magen zu geben. Das spricht nicht gerade für den Tierarz. Nochmal Blutbrechen ist nicht normal und hat auch nicht mit einer psychischen Geschichte zu tun. Es KANN durchaus sein das ein Blutgefäss im Magen geplatzt ist oder ein Geschwürr und das gehört wenn dann behandelt.
 
J

Julzn

Beiträge
161
Punkte Reaktionen
0
Ja kann ich und geb ich natürlich gern.

Fassen wir es so kurz wie möglich. Aber ich erwähne alles was mir wichtig erscheint.

-Den Kater habe ich recht fröh von einem Bauer bekommen. Seine Katze hat ihm die jungen in den Schrank geworfen. Diese wollte er nicht. Wollte Sie sofort loshaben.

-Der Kater entwickelte sich prächtig! Hatte quasi ständig hunger. War sehr flink und aufgedreht, wie kätzchen halt so sind. aber immer ein rechter "kratzerling" Ich sah aus wie wenn ich ritzen würde.

- Kastration. Meiner Meinung nach der erste Tiefpunkt. Da ist meiner Meinung nach etwas extrem schief gelaufen. Habe auch den TA sofort gewechselt danach. Er hat Tage gebraucht um sich davon zu erholen (der kleine war am abend schon wieder topfit). Er hatte keine rasierte Pfote, also gehe ich davon aus das im die narkose einfach irgendwo ins Muskelfleisch gegeben wurde und nicht ganz wirkte. Seit der OP hat er Todesangst vom Tierarzt! hat angst vor Fremden leuten (speziell vor Männern) und er ist etwas zurückhaltender. Er ist zwar wenn besuch kommt neugirig ist immer dabei beschnuppert die leute auch, aber anfassen dürfen sie ihn nicht. da brummt er gleich und weicht aus.

-Umzug! Ich habe die ersten 2,5 Jahren mit ihm bei meiner Mutter noch gelebt. Dort war er nur in der Wohung die mama nicht so oft da und er durfte auch nicht ihns Wohnzimmer und ihr schlafzimmer. Jedoch mochte er sie doch gern (sie gab ihm immer leckerlies). März 2010 bin ich dann Studienbedingt (weil Ich praxissemester habe)in eine andere Stadt gezogen. Zusammen mit meinem Freund! Er hatte sich aber sehr schnell eingelebt. Hatte es mir schlimmer vorgestellt. Meinen Freund liebt er abgöttisch (hat aber 2 Jahre gedauert). In unserer Wohnung darf er überall hin. Sie ist zwar kleiner, da er aber zuvor nicht ins wohnzimmer durfte, bleibt ihm vom Platz her relativ das selbe. Er hat ihr seine Ecke mit Häuschen etc. wir versuchen es ihm toll zu gestalten.

- Im Sommer zog der zweite Kater (ebenfalls Bauernhof Tier ein). Früher als erwartet. Wir wollten ihm eigentlich wenn wir nächstes Jahr fertig sind einen Kameraden holen, damit er nicht allein ist wenn wir in der arbeit sind.
Doch wie das leben so ist, kam es anders als erwartet.

- Nach anfänglicher eingewöhnungsphase mochten sie die zwei eigentlich recht schnell gerne. Tobten in der Wohnung herrum spielten wild, oder putzten sich gegenseitig. Zwar nicht ständig, aber häufig. (habe da auch auf meinem Profil ein paar Fotos).

- Ende Sommer begann er das erste mal auffällig oft zu erbrechen. Dann wieder o.k usw. das wechselte dann immer so ab. Erste behandlung Magen verstimmt etc. Irgendwann nachdem ich zum 3. mal beim TA aufkreuzte weil er wieder ständig erbricht. Meinte Sie dass da jetzt was getan werden muss um der Sache auf den Grund zu gehen. Also Vollnarkose große Untersuchung, alles O.k nur sehr viel allergien.

- Zu erwähnen finde ich ist auch noch, dass er ja jetzt nur 2 Katzenfuttersorten verträgt. Diese sind Trockenfutter. Zuvor liebte er Pasteten.
Der kleine kriegt weiterhin nassfutter. Da trockenfutter im allgemeinen ja nicht so gesund ist und das sensitiv futter für ihn auch nicht ideal ist.
Am anfang hat er das Trofu gern gefressen mittlerweile schiebt er voll den hass auf den kleinen weil er anderes futter bekommt. Ich füttere die beiden getrennt in zwei räumen, aber er richt es. Selbst wenn ich dem kleinem anderes trockenfutter gebe, will er lieber das fressen und ist voll sauer...

es ist also futter technisch nicht einfach. Auf normales futter kann ich nicht zurückgreifen... weil er ja tausend allergien hat! Er darf nur Rind, Lamm und Pferd essen.

- Allerdings hat ein bekannter von meinem Vater eine Firma die stellen Hunde und Katzennahrung her. Mein Papa meinte er habe am Telefon zu ihm gesagt er hätte ein Futter da wo mein Patient essen dürfte.
Jetzt werde ich da mal hinfahren (ist leider in meiner heimatstadt und weiter weg) und mir das mal persönlich anschaun. WEil übers telefon ist das doof.
Hoffe er mag es. Der stellt das ganz frisch ohne Zusatzstoffe aus Fleisch aus Bayerischen schlachtbetrieben her. alles 100% fleisch.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

1000 euro sind nicht viel...das sehe ich anders. Ich finde es sollte kein privileg von "geldigen" Leuten sein, Tiere zu halten.
Das Tier hats bei mir auf jedenfall besser wie wenn es wie geplant erworfen worden wäre.
Er hat a nicht 1000x blut erbrochen sondern am Schluss einmal nachdem er 8x normal erbrochen hatte. und da bin ich gleich zum Tiernotdienst gefahren. Dieser meinte aufgrund der wässrigen blutigen kotze es ist die magenschleimhaut die total überreitzt ist.

und nochmal er hat KEIN Geschwür! ich war bei ZWEI unterschiedlichen Tierärzten!
 
Zuletzt bearbeitet:
P

Plusila

Beiträge
1.434
Punkte Reaktionen
0
Sicher kein Privileg, aber man muß in der Lage sein auch eine Tierärztliche Behandlung zu gewährleisten. Ist denn eine Magenspiegelung gemacht worden oder woher weist du das er kein Magengeschwür oder Veränderungen im Magen hat. Und 1000 euro für den Tierarzt sind nicht viel.
 
J

Julzn

Beiträge
161
Punkte Reaktionen
0
Für 1000 Euro leb ich ein halbes Jahr
 
P

Plusila

Beiträge
1.434
Punkte Reaktionen
0
Ok, dann lassen wir es. Bleibt nur zu hoffen das dem Tier geholfen wird.
 
Foss

Foss

Beiträge
5.078
Punkte Reaktionen
95
Danke für die vielen Infos Julzn, da scheint bei dem Kleinen ja wirklich einiges zusammen gekommen sein, dass sein Körper irgendwann einmal so reagiert ist daher nicht verwunderlich.
Gerade Angst (was ja psychisch ist) ist eines der stärksten Empfindungen und kann Auslöser für sehr vieles sein.
Wenn die TAs definitiv nicht weiter wissen, würde ich mich auf jeden Fall nach jemanden umschauen, der ganzheitlich arbeitet. Schau mal ob Du jemanden in der Umgebung hast, der das tut.

LG
 
SoylentGreen

SoylentGreen

Beiträge
2.969
Punkte Reaktionen
28
Hallo !
Ähnliches Bild erleben wir mit unserer Katze. Eine Tierheimkatze in jungen Jahren ausgesetzt worden. Wer weiß was da mit ihr passiert ist.
Sie erbricht in regelmäßigen Abständen immer wieder sehr stark. Schaum, Galle und nicht zuletzt auch Blut.
Auch wir sind zu diversen Tierärzten. Eine richtige Diagnose kann keiner stellen. Wir haben ebenso Röntgenbilder, Ultraschall und Blutbilder machen lassen ohne Ergebnis. Eine Allergie wurde bei ihr allerdings auch nicht festgestellt.
Wir haben trotzdem anderes Futter gekauft. Keine Besserung.

Unser Tierarzt spritzt soweit ich weiß Cortison. Das ist nicht unbedingt toll, aber es hilft das, was auch immer es ist, einzudämmen. Es hört dann für mehrere Monate auf und fängt dann irgendwann wieder von vorne an.
Es ist in der letzten Zeit wesentlich besser geworden. Die Abstände in denen wieder die Kotzerei anfängt werden immer größer.

Das ganze fing bei ihr auch relativ spät erst an. Ich glaube da war sie bereits schon über 5 Jahre alt.

Irgendein Tierarzt sagte mal, dass es sein kann, dass sich beim Grasfressen ein Grashalm querlegt und die Katze dann versucht es herauszuwürgen und würgt und würgt, bis alles soweit gereizt ist, das Blut mit herausgekotzt wird. Wenn der Rachen so gereizt ist, hat die Katze Schmerzen, was auch wiederum erklären würde, warum sie nicht fressen mag.
Blutkotzen muss also nicht unbedingt damit was zu tun haben, das die Organe gerade dabei sind sich aufzulösen. Gerade wenn eine Katze so extrem häufig kotzt.
 
P

Plusila

Beiträge
1.434
Punkte Reaktionen
0
Blutkotzen hat nichts damit zu tun das sich Organe auflösen. Aber das Blut muß woher kommen. Beim erbrechen bricht das Tier magensäure und diese ist nicht ohne. Durch das erbrechen wird die Spreiseröhre stark strapaziert, was auch dazu führen kann das die Speiseröhre reissen kann. Mal abgesehen von der Schädigung der Zähne durch die Magensäure.

Im übrigen kann ein erbrechen auch durch das Gehirn ausgelöst werden, z.b. durch einen erhöhten Hirndruck und somit einen Druck auf das Brechzentrum im Gehirn. Durch einen Tumor im Gehirn oder sonstige Veränderungen im Gehirn. Dazu bedarf es einer vernünftigen Diagnostik, aber das nur mal am rande.
 
J

Julzn

Beiträge
161
Punkte Reaktionen
0
@Plusila:
sorry, aber den Schuh, der "Tierquälerin" bzw. dass ich mein Tier nicht helfen mag, den zieh ich mir echt nicht an! Wenns nicht geht gehts nicht! was soll ich tun?! wo soll ich das Geld hernehmen?
Du kannst mir ja gern was überweisen. Wenn mir jeder hier ein Euro gibt, würde ich es zu 100% in meine Katze stecken. Mit Quittung und allem drum und dran. Da wird aber bestimmt deine Tierliebe aufhören. Wenn es nicht um dein Tier geht, denke ich mall

@Soylent Green:
Hallo, deine Antwort freut mich! Auch wenn es unseren Katzen nicht hilft, aber anscheined bin ich doch nicht allein mit dem Problem. So hats mir meine Tierärztin auch erklärt, dass blut nicht unbedingt wirklich aussergewöhnlich ist, bei der Kotzerei.
Das mit Grashalmen, kann ich allerdings ausschließen, da meine nur in der Wohnung sind und Gras gibts schon lang nicht mehr, da meine Tierärztin ebenfalls das gleiche wie du gesagt hat. bzw. es können auch die scharfen Halme steckenbleiben oder schnittverletzungen verursachen.
Das mit dem Cortison haut hin? Wie oft kriegt die welches gespritzt?
 
P

Plusila

Beiträge
1.434
Punkte Reaktionen
0
Sorry, Julzin, aber genau solche Reden höre ich jeden Tag mindens 10 mal und die prallen sowas von mir ab. Denn ich organisiere eine kostenlose Tierärztliche Sprechstunde für die Tiere von bedürftigen und obachlosen in unsere Stadt und ich kenne die Preise die wann und wofür welche Kosten anfallen. Ich habe nicht gesagt das 1000 Euro kein Geld sind, aber ein Tier beim Tierarzt behandeln zu lassen ist nur einmal nicht günstig. Das weiß man voher was anfallen kann. Idealerweise schliesst man vorher eine Krankenversicherung ab, dann ist man auf der sicheren Seite. Wobei mir 1000 Euro, aber auch sehr hoch vorkommen egal.

Auch wenn ich gleich wieder schläge bekommt. Zu einer Vernünftigen Diagnose gehört in dem Fall, bei bis zu mal erbrechen am Tag, eine Magenspiegelung um sicher zu gehen das nichts im Magenverändert ist.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

Beiträge
2.969
Punkte Reaktionen
28
@Soylent Green:
Hallo, deine Antwort freut mich! Auch wenn es unseren Katzen nicht hilft, aber anscheined bin ich doch nicht allein mit dem Problem. So hats mir meine Tierärztin auch erklärt, dass blut nicht unbedingt wirklich aussergewöhnlich ist, bei der Kotzerei.
Das mit Grashalmen, kann ich allerdings ausschließen, da meine nur in der Wohnung sind und Gras gibts schon lang nicht mehr, da meine Tierärztin ebenfalls das gleiche wie du gesagt hat. bzw. es können auch die scharfen Halme steckenbleiben oder schnittverletzungen verursachen.
Das mit dem Cortison haut hin? Wie oft kriegt die welches gespritzt?

Sie kriegt es nur dann, wenn sie diese schlimmen Kotzattacken hat, als letztes Mittel an der Front sozusagen. Aber eine Therapie damit würde ich eingehend mit deinem Tierarzt besprechen. Cortison ist nicht ohne.
 
frettchentina

frettchentina

Beiträge
2.468
Punkte Reaktionen
0
Zu Plusila sag ich jetzt mal nix, außer: herzlichen Glückwunsch dazu, daß du offenbar im Geld schwimmst und dir locker mal eben 6000,- €uro aus dem Ärmel schütteln kannst! :clap: Ich freu mich für dich. :023:

Zu Julzn folgendes:
Du sagst, der alte hat den neuen Kater zunächst akzeptiert und ist eine ganze Weile normal "freundschaftlich" mit ihm umgegangen, irgendwann hat sich dann sein Verhalten geändert und (etwa zeitgleich?) hat auch die Kotzerei angefangen, richtig?
Ich denke mal, daß dann nicht der neue Kater Auslöser der Krankheit war, sondern eben daß die Krankheit Auslöser des veränderten Verhaltens ist.

Ich hatte zuerst überlegt, ob es Sinn machen könnte, den Jüngeren vielleicht mal eine Weile bei jemand anderem in Pflege zu geben (hattest du nicht geschrieben, irgendwer würde ihn zu gerne nehmen?), um in der Zeit zu sehen, ob es dem Alten dann besser geht. Da ich aber keine Katzenexpertin bin, weiß ich nicht, inwieweit Katzen das noch mehr stressen würde, als in der aktuellen Situation zu bleiben..!? Zumal ich, wie gesagt, auch nicht denke, daß der Neuzugang das Problem verursacht hat.

Eine Magenspiegelung würde ich, trotz weiterer hoher Kosten, allerdings auch empfehlen, denn raten nutzt dem Katerchen auch nichts. Vielleicht hat er einen Tumor oder ein Geschwür in Speiseröhre oder Magen, vielleicht ist es wirklich "nur" eine Lebensmittelunverträglichkeit, vielleicht frisst oder beleckt der kleine Lümmel in der Wohnung irgendwas giftiges (gibt es bei euch Pflanzen, Dünger, Putzmittel, irgendwas, woran er sich vergiften könnte?!), vielleicht hat er einen partiellen Magen- oder Darmverschluss oder vielleicht hat er seit der ganzen Zeit einen Fremdkörper in der Speiseröhre!? Erbrechen ist ja ein recht unspezifisches Symptom und kann unzählige Ursachen haben.

Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, daß ihr die Ursache baldigst findet und beseitigen könnt!
LG Tina
 
seven

seven

Beiträge
33.891
Punkte Reaktionen
16
Danke, frettchentina!
Ich wollte gerade etwas Ähnliches in Richtung Plusila schreiben...
@Plusila, ich möchte Dich hiermit eindringlichst auffordern, das Thema Geld jetzt endlich mal ruhen zu lassen - Julzn macht mir keinesfalls den Eindruck, als hätte sie einfach keinen Bock, mehr Geld für Untersuchung/Behandlung ihrer Katze auszugeben.
Und man kann noch so gut planen und noch so viel Geld zurücklegen - irgendwo und irgendwann ist einfach für jeden mal das Ende der Fahnenstange erreicht.
Es hilft überhaupt nicht weiter, wenn Du dauernd betonst, dass Du bereits 6000 Euro für Deine Katze(n) ausgegeben hast.

Von daher jetzt wirklich bitte zurück zum Thema - ich bin mir sicher, dass Julzn alles versuchen wird, um ihrer Katze zu helfen!

LG, seven
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

Beiträge
22.186
Punkte Reaktionen
0
Oh je, was für ein "Krankenbericht".:( Ich kann mir gut vorstellen, wie verzweifelt Du bist. Man versucht alles und es zeigt keinen Erfolg:(

Aber dennoch würde auch ich zum Besuch in einer Tierklinik raten. Dort gibt es ganz andere Möglichkeiten zur Diagnostik als es ein "Dorftierarzt" kann.

Ich weiss auch selber, dass es manchmal ganz schön schwierig mit dem Geld sein kann. Mein Moritz war damals an FIP erkrankt, gerade zu dem Zeitpunkt, als ich arbeitslos war. Also genau zur falschen Zeit.
Aber dennoch hatte ich mir die 500 Euro bei Familie und Freunden zusammengeliehen, um wenigstens die Cortison und Interferon-Behandlung noch zu versuchen (wenn es auch leider nichts genützt hat:()

Ich wünsche jedenfalls gute Besserung und dass die Ursache gefunden wird und dem Kerlchen geholfen werden kann.
Alles Liebe!
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Wir und die TA sind ratlos

Wir und die TA sind ratlos - Ähnliche Themen

Haben wir ein Pinkelproblem?: Hallo, zunächst einmal, bin ich mir nicht sicher, ob wir es hier wirklich mit Urin zu tun haben. Das klingt nun blöd, aber es riecht wirklich kaum...
Frisch erblindete Katze - andere beiden Katzen fauchen: Hallo an alle! Ich warne vor: Es wird ein längerer Beitrag, weil mir das Thema wichtig ist, weil mir die Tiere wichtig sind. Bevor ich zu meiner...
Hat jemand eine Idee? Die Verzweiflung ist nah: Guten Abend, ich hätte da mal eine Frage und bin dem verzweifeln nicht weit entfernt. Vorab, zu meinem Problem. Ich habe letztes Jahr zu meinen 2...
Kater greift mich grundlos an: Hallo, ich bin neu hier, habe aber ähnliche Themen bereits gecheckt, konnte aber auf meine Probleme keine wirkliche Lösung finden. Meist handelt...
Hilfe! "Tyrannenkater": Hallo ihr Lieben, ich bin langsam am verzweifeln mit meinen 2 Jungs. Aber ersteinmal eine kleine Vorstellungsrunde um die "Umstände" die...
Oben