Zweitkatze?

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Creamony

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Hallöchen,
ich hab grade zufällig mal im Katzenforum gestöbert und bin ehrlich gesagt ziemlich überrascht, dass Katzen ihresgleichen so sehr schätzen (hatte bisher immer gedacht, dass man manche Katzen zusammen halten kann, dies aber nicht notwendig ist). Allerdings frage ich mich, ob das wirklich jeder Katze gefällt, da unsere Momo ziemlich allergisch auf Artgenossen reagiert.
Wir haben sie als Jungkatze völlig verwahrlost, abgemagert und krank aus einem Reitstall gerettet. Sie ist grundsätzlich eine sehr schüchterne Katze, die Fremden gegenüber auch sehr zurückhaltend ist und schnell mit den Krallen rausrückt, wenn sie gegen ihren Willen gestreichelt wird.

Vor ca. zwei Jahren haben wir zufällig ein weiters verwahrlostes Kätzchen bekommen. Obwohl die Kleine noch sehr jung war und sich augenscheinlich nicht für Momo interessiert hat, hatte Momo richtig Angst vor ihr, hat sich immer mehr zurückgezogen und ist immer länger in der Nachbarschaft verschwunden. Daraufhin haben wir die Kleine an Nachbarn abgegeben.

Hätten wir Momo am Anfang besser keinen Freigang gewähren sollen, damit sie sich mit der Neuen hätte auseinandersetzen müssen, anstatt zu fliehen?

Momo wirkt nicht unglücklich, sie ist im Sommer viel draußen, nervt uns nie, zerstört die Einrichtung nicht und mag andere Katzen scheinbar nicht.

Trotzdem eine Zweitkatze?

Liebe Grüße :)
 
  • #1
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Guest
Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
seven

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Ich denke nicht, dass es funktioniert hätte, Momo einzusperren, um sie mit der kleinen neuen Katze "zusammenzuzwingen". Das wäre wahrscheinlich eher nach hinten losgegangen und sie hätte Euch die Wohnung ruiniert, weil sie eben ihren Freigang gewollt hätte und darüber hinaus eben nicht mit der anderen Katze zusammen sein.

Da Eure Katze ja Freigänger ist und sich somit auch selber kätzische Kontakte suchen kann, halte ich eine Zweitkatze um jeden Preis nicht für nötig.
Wäre sie jetzt reine Wohnungskatze, sähe die Sache anders aus, da finde ich einen kätzischen Partner auf jeden Fall erforderlich.

Ich würd´s in Deinem Fall also nicht um jeden Preis versuchen, auch wenn ich ansonsten grundsätzlich dafür bin, Katzen nicht allein zu halten...

LG, seven
 
Nienor

Nienor

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Huhu,

wichtig fuer Katzen ist die Sozialisation auf Artgenossen im Kittenalter. Wenn sie da positive Erfahrungen mit Geschwister, Mutter und im besten Fall noch anderen Katzen machen, brauchen die Tiere unbedingt Artgenossen im Zuhause.
Haben sie eher schlechtere bis keine Erfahrungen gemacht, sollte die Katze zumindest Freigang bekommen, um mit Artgenossen interagieren zu koennen, im gemeinsamen Haushalt klappt es da nicht immer. Ich wuerde die Katze frei waehlen lassen, mit wem sie interagiert und mit wem nicht, das ist ihr draussen ja moeglich.

In deinem Fall bekommt die Katze ja Freigang und im Revier reagiert sie nicht sonderlich positiv auf Artgenossen. Persoenlich wuerde ich die Situation so lassen, vllt laeuft euch ja mal ein Tier zu, mit dem sie sich versteht, aber forcieren wuerde ich nichts, da sie ja nicht sozial isoliert in der Wohnung lebt und auch keine Anzeichen macht, dass sie etwas an der Situation stoert.

Wie alt ist sie denn mittlerweile ?
 
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SusanneC

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Am besten klappt es eben, wenn sie von Anfang an Gesellschaft haben. Wenn sie schon jahrelang alleine waren ist es schwierig... nicht unmöglich, aber ihr müsstet das notwendige Durchhaltevermögen mitbringen, damit es klappt.
 
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Creamony

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Danke für die schnellen Antworten :)

@ Nienor: Sie müsste etwa im Frühjahr 6 Jahre alt sein. Es ist aber doch unwahrscheinlich, dass sie mit zunehmendem Alter verträglicher wird, oder?
Ob sie im Kittenalter gute Erfahrungen mit anderen Katzen gemacht, weiß ich natürlich nicht genau. Dort am Stall laufen immer einige große Katzen herum, die aber bestimmt eher eine Futterkonkurrenz waren (die Katzen werden nicht gefüttert).

Ich denke auch, dass sie alleine glücklicher ist. Falls sie doch Kontakt haben will, kann sie sich ja mit einer Nachbarkatzen anfreunden.

Trotzdem vielen Dank für die Ratschläge :)
 
Die 7 M´s

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Ich bin ja eigentlich auch immer für kätzische Gesellschaft.

Aber für eine 6-jährige gerettete "Reitstallkatze", die nach Belieben raus und rein kann und draussen ihre Kontakte knüpfen kann, so wie sie möchte, halte ich es nicht unbedingt für zwingend erforderlich.
 
Loscampesinos

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Ich suche für unsren Carlo ja nun auch eine/n Partner/in... auch er ist schon 8 Jahre alt.
Das gewünschte Tier, soll ungefähr so alt sein wie er. Eher ruhig usw.

Auch er ist Freigänger und im Prinzip wäre eine Zweitkatze nicht unbedingt von Nöten, aber im Winter ist er ziemlich oft drin und dann immer "alleine"... ich weiß auch nicht.

Morgen schaue ich mal im Tierheim vorbei.
Ein Versuch ist's doch auf jeden Fall wert oder?
 
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Substantia Nigra

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Klar, auf jeden Fall.
Auch wenn die Katze Freigänger ist und bisher einen zufriedenen Eindruck macht, wenn sie einen Kumpel im eigenen Haus hat, ist das meiner Meinung nach auf jeden Fall eine Bereicherung.
Der Vorteil ist bei Carlo, dass er andere Katzen zumindest von draußen kennt, also nicht völlig ohne kätzisches Sozialverhalten ist. Allerdings kann das in der eigenen Wohnung anfangs ziemlich Zoff geben, weil er eben nicht gewohnt ist, diese zu teilen.
Ich würde da vom Gefühl her eher zu einer etwa gleichalten, ebenfalls ruhigen Katze raten.
Aber wenn du eh ins Tierheim gehst, hast du sowieso nicht viel "Mitspracherecht" *gg*
Wahrscheinlich springt dir da ein wilder, halbstarker Kater auf den Schoß und brüllt "nimm mich mit!"
Und da Carlo Freigänger ist und der/die Neue ja vermutlich auch rausdürfen wird, könnte eine lebhaftere Zweitkatze sich ja auch draußen austoben und lässt das nicht an dem "alten Herrn" aus.
Von daher denke ich, es sollte einfach kein zu dominantes Tier sein, sonst ist alles möglich :)
 
S

SusanneC

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Ich finde, einen Versuch ist es immer Wert. Cora war damals auch schon sechs als Vicky kam. Und nach zwei Wochen Faucherei war die Sache dann auch schon gegessen, obwohl sie vorher ihr ganzes leben alleine war. Als sie dann blind wurde waren wir sehr froh über die Gesellschaft, Vicky half ihr immer, wenn sie nicht mehr wusste wo sie war und gemaunzt hat - er ist immer gleich hin und hat sie dann richtig geführt.

Wenn es jetzt wirklich gar nicht klappen sollte und nach 3 Monaten immer noch der dritte Weltkrieg herrscht, ok, dann hat man es zumindest versucht.
 
Loscampesinos

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Ja, die neue Katze sollte dann mit Carlo zusammen Freilauf haben dürfen.
Leider kann ich mein Vorhaben erst verwirklichen, wenn wir umgezogen sind (was nicht weiter ist, als ein Haus nebendran :mrgreen:) am 1. Februar.
Ich wollte nur vorher sicher gehen und nicht einfach überstürzt handeln.

Ich hoffe Carlo kommt mit dem "Hauswechsel" klar. Es ist zwar nur 1 Haus nebendran, aber man weiß ja nie...

Ja, in's Tierheim wollte ich auf jeden Fall. Soll ja auch eine her älteres Tierchen in Carlos Alter werden.
Ich finde ihn auch recht verträglich, ich meine, der gute musste in seinem Leben 3 Hunde "aushalten". ;)
Er ist ein ganz lieber und ich glaube über einen Gefährten würde er sich sehr freuen. (Nach der Eingewöhnungszeit! ;))

Morgen gehe ich ja mal ins TH, wegen ehrenamtlicher Arbeit und spreche dann auch grade mit der Dame vom Katzenbereich.
 
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SusanneC

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Ideal wäre, wenn der neue Kumpel dann gleichzeitig wie Carlo ins neue haus zieht, dann hat er den Stress in einem Aufwasch und es ist ein neutrales Revier. Und es ist viel einfacher, wenn dann alle beide 4 Wochen drinnen bleiben müssen, damit keiner von beiden zum "alten" zuhause geht - auch wennd as in Carlos Falle nicht weit weg ist, es nervt die Nachbarn doch ziemlich, wenn immer wieder der Kater vor ihrer Tür steht und Einlass verlangt.
 
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