Alte Katze - anders ernähren?

Diskutiere Alte Katze - anders ernähren? im Katzen Ernährung Forum im Bereich Katzen Forum; Gibt es hier jemanden mit einer wirklich alten Katze, der mir mit seinen Erfahrungen weiterhelfen kann? Mein Fidel ist ein Orientale und stolze...
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Jungfer im Grünen

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Gibt es hier jemanden mit einer wirklich alten Katze, der mir mit seinen Erfahrungen weiterhelfen kann?

Mein Fidel ist ein Orientale und stolze 19 Jahre alt. Er geht im Winterhalbjahr nicht mehr freiwillig vor die Tür, ist langsam geworden und
manchmal auch etwas verwirrt. Ansonsten ist er aber bei guter Gesundheit, altersentsprechend halt.

Er bewegt sich nicht mehr viel, frisst aber auch entsprechend weniger als früher. Er bekommt seit Jahr und Tag nur Nassfutter, wobei wir inzwischen auf die kleinen Näpfe (an Stelle von größeren Dosen) umgestiegen sind. Da gibt es immer mal eine andere Marke - je nach Angeboten und je nachdem, wo wir einkaufen.

Es scheint ihm immer noch gut zu bekommen. Sein Fell wird dünner (und grau), aber es sieht immer noch gesund aus.

Sollte ich ihn auf Grund seines Alters jetzt anders ernähren? Tu ich ihm etwas Gutes, wenn ich ein teures "Seniorfutter" kaufe - oder ist das alles nur Quatsch? :?
 
04.01.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Leitfaden für natürliche Katzenernährung geworfen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
andie

andie

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Hallo

Wenn er gesund ist und keinen speziellen Nährstoffbedarf hat (also von irgendwas mehr braucht/weniger darf), halte ich das Seniorenfutter für relativ sinnlos :eusa_think: ;)

Off-Topic
Aber vielleicht meldet sich ja noch jemand, der sich damit besser auskennt :D
 
Federchen

Federchen

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Seniorenfutter ist eine Erfindung der Tierfuttermittelindustrie ;)
Absolut überflüssig. Und dein Kater hat ja ein stolzes Alter.

Darf man fragen welches Nassfutter du fütterst?
 
A

Aluca

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Also ich kenne ehrlichgesagt kaum hochwertige Futtermarken, die überhaupt Seniorenfutter anbieten. Ich denke, wenn man eh schon hochwertig füttert und es der Katze nicht an irgendwelchen Nährstoffen fehlt, ist spezielles Futter nicht nötig.
 
Myr

Myr

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unsere Mohrle ist 20,5 Jahre geworden.
Am Futter selbst haben wir nie was geändert. Sie hat auch ihr Leben lang Nassfutter bekommen (son Schrott wie Whiskas und so).
Wie gesagt, Futter ist geblieben, das einzige was wir mit der Zeit geändert haben war die Fütterung selbst.
Sie hat halt nicht mehr so viel auf einmal gefressen deswegen sind wir dazu übergegangen ihr kleine Portionen anzubieten, dafür haben wir den Napf dann aber immer wieder gefüllt sobald er leer war und sie was fressen wollte.

Der Stoffwechsel ändert sich halt und alte Katzen neigen gerne dazu an Gewicht zu verlieren. Solange deine Mieze aber noch keine anstalten macht irgendwie kränklich zu werden oder abzunehmen würde ich einfach alles so beibehalten wie es ist.
 
Steph89

Steph89

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Das müsste man sich mal in der Natur anschauen, die Katze fängt sich ab 15Jahren nur noch graue Mäuse, weil die besser für Senioren geeignet sind *höhö

Solange dein Kater ja noch top fit zu sein scheint und keine Unverträglichkeiten oder der gleichen entwickelt hat, fütter ruhig so weiter wie bisher. Er wird schon signalisieren wenn er anderes braucht oder andere Fütterbedingungen =)
 
andie

andie

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Bei so alten Tieren wäre es sowieso sinnvoll, regelmäßig ein Blutbild machen zu lassen (falls ihr das nicht eh schon macht). Dann merkt man auch recht schnell, falls Mangelerscheinungen auftreten.
Solange aber alles im grünen Bereich ist, sehe ich keine Notwendigkeit, die Fütterung umzustellen ;)
 
J

Jungfer im Grünen

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Top-fit ist stark übertrieben. Ein Sprung auf das Sofa strengt ihn schon an. Und wenn er gerade aufgestanden ist, geht er so staksig und wackelig, dass man ihm am liebsten einen Rollator geben möchte... Außerdem habe ich starke Zweifel, dass Augen und Ohren noch voll funktionieren. Aber er macht nicht den Eindruck als habe er Schmerzen.

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, möchte ich mit ihm nicht "auf Verdacht" zum TA gehen. Ich glaube, die Chancen stehen gut, dass der was findet, wenn er nur lange genug sucht... Ich möchte Fidel keine langwierige Behandlung mehr zumuten. Er hat schon viel mitgemacht und hat auch viel mit sich machen lassen, aber nun ist es mal gut. Solange er nicht leidet!

Was das Futter betrifft: Da gibt´s ganz oft Eigenmarken vom Discounter oder Supermarkt, nichts besonderes.
 
S

Substantia Nigra

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Auf Biegen und Brechen würde ich bei einer 20jährigen Katze ehrlich gesagt keine Futterumstellung mehr vornehmen.
Aber du kannst dich ja trotzdem mal durch unser Ernährungsforum lesen und gucken, woran man gutes Futter so erkennt und das mal ausprobieren, denn eigentlich kann gesündere Ernährung ja nur besser sein.
Gutes Futter enthält mehr Fleisch und weniger "Abfall" als die günstigen Marken und sollte somit eigentlich besser sein. Aber da Katzen ja manchmal etwas eigen sind, was die Futterauswahl betrifft, würde ich es in dem Alter, wie gesagt, nicht mehr erzwingen.
 
R

Raubkatze

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Ich würde auch keine Futterumstellung und auch keine grundlosen TAbesuche machen. Meiner ist vom TA aufgrund der Beschaffenheit der Gelenke auf 15-17 Jahre geschätzt. Ich hab ihn 10 Jahre, er suchte damals ein Zuhause. Er hat mittlerweile auch einige Altersprobleme, springt z.B. nicht mehr aus dem Fenster oder vom Balkon, schläft viel, bekommt seit 6 Jahren Medikamente wegen des Herzens, erfreut sich aber guter Laune und der Appetit ist eher zu groß. Aber er bekommt sein Katerrentnerdasein so schön wie möglich gemacht und wenn er seinen "Spielrappel" hat, macht er einen auf jung. Er bekommt die jährlichen Schutzimpfungen und regelmäßig Mittel gegen Flöhe und Würmer.
 
Myr

Myr

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Genauso haben wir es mit unserer Mohrle auch gehalten. Ich bin auch der Meinung das man bei so alten Katzen nicht mehr auf biegen und drechen 1-2 Jahre rausholen sollte.
Zuletzt war sie halt altersbedingt einfach krank. Hatte Wasser in der Lunge Nierenprobleme etc. wir haben nichts mehr getan und sie so lange gelassen bis wir merkten das sie wirklich Schmerzen hatte. Das es bei alten Katzen mal hier und da zwickt und sie nicht völlig Schmerzfrei sind liegt auf der Hand. Ich denke jeden alten Menschen den wir fragen hat auch so seine Weh-Wehchen, die Frage ist dann halt wann die Weh-Wehchen zu richtigen Schmerzen werden.

Ich an deiner Stelle würde wie gesagt einfach so weiter machen wie ers kennt, wenn du merkst er wird was dünner halt mehrere kleine Portionen, die Alten können halt nicht mehr alles 100% verwerten.

Und der Vergleich mit der Senior-Maus hingt natürlich, keine Katze in der freien Wildbahn wird 19 Jahre alt.
 
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