Ich hab mich verliebt

Diskutiere Ich hab mich verliebt im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Juhuuu zusammen, ich war heut mal wieder auf der Seite von unserem TH unterwegs und was soll ich sagen: "Ich hab mich verliebt". Ein firstkleiner...
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LaLiLu2009

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Juhuuu zusammen,
ich war heut mal wieder auf der Seite von unserem TH unterwegs und was soll ich sagen: "Ich hab mich verliebt".
Ein
kleiner schwarz weisser Fundkater ca. 9-11 Monate alt.
Jetzt bin ich natürlich mit mir wieder am hardern,ob ich es wagen soll.Gerade aus dem Grund,weil er vom Alter her besser zu meiner Pebbels passen würde.Sie ist auch erst 1,5 Jahre und sehr aktiv ist.Meine Bina dagegen ist 10 Jahre und hat doch gern mehr ihre Ruhe.
Das einizige (mehr oder weniger) kleine Problem wäre,dass der Kater Epilepsie hat.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

LG Sandra
 
08.01.2011
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
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Hey Sandra,
wenn Du Zeit und Kenntnisse für eine Katze mit Epilepsie hast (habe selber keine Ahnung, weiss nur das diese Katzen spezielle Medizin brauchen), dann finde ich es eine gute Idee.
Viel Glück bei der Vergesellschaftung!
 
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LaLiLu2009

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Kenntnisse so nicht wirklich.Aber mir wurde am Telefon gesagt,dass er alle 12 Stunden ein Tablette bekommen muss.Das würde sogar vom TH finanziert werden.
Ich muss eh erstmal unseren Umzug in 2 Wochen abwarten und dann nochmal mit meinem Mann reden (hoffe,er lässt sich überzeugen ;) )
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Na dann hast Du doch noch genug Zeit, Dich schlau zu lesen bzw. hier nach Infos zu fragen (ich weiß mit Sicherheit, daß es zumindest bei den Hunden einige Epi-kundige Leute gibt, die bei so einem Thema sicher auch bei den Katzen einspringen würden....)
 
Selly97

Selly97

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Heey,

also ich würde es probieren, ich hab drei Katzen,Jonny - 7 Jahre,Lilli - 4 Jahre und Samy - 8 Monate, am Anfang ist es nicht so gut gelaufen aber Jonny und Samy verstehen sich prächtig, Lilli zickt zwar noche ein bisschen aber ich denk das wir schon!

Probiers aus wenn es nicht geht kann man sie immer noch zurück geben ! ;)

Lg
 
seven

seven

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Na, Selly, da machst Du es Dir aber ein bisschen einfach ;)

Zum einen sind das Lebewesen, die man nicht mal so eben einfach "zurückgibt".
Zum zweiten hat der Kater, um den es hier geht, Epilepsie - und insofern finde ich es vorbildlich von der Threaderstellerin, sich da erstmal umfassend zu informieren. (Mal ganz abgesehen davon, dass ich es supertoll finde, wenn jemand sich ganz bewusst ein Tier mit einem Handicap zulegt, denn das ist ja nicht nur mit Kosten, sondern auch mit zusätzlichem Aufwand verbunden... auch wenn das TH die Kosten tragen würde - die Gänge zum Tierarzt und die Sorge ums Tier bleiben an LaLiLu hängen....)

Und zum dritten ist es immer Stress pur für Tiere, in eine neue Umgebung zu kommen. Das sollte also schon wohlüberlegt sein, denn wenn der Kater jetzt kommt und es klappt nicht, und er wird dann wieder weggegeben, ist das auch nicht toll...

Von daher - das geringere Problem ist wahrscheinlich die Vergesellschaftung, da die beiden jungen Katzen dann wahrscheinlich gern miteinander toben und die ältere Katze ihre Ruhe genießen kann. Das größere Problem dürfte eben das mit der Epilepsie sein - aber wenn LaLiLu sich da umfassend einliest und weiß, auf was sie sich einlässt, sehe ich da auch keinen Hinderungsgrund...

LG, seven
 
Ina4482

Ina4482

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Von daher - das geringere Problem ist wahrscheinlich die Vergesellschaftung, da die beiden jungen Katzen dann wahrscheinlich gern miteinander toben und die ältere Katze ihre Ruhe genießen kann. Das größere Problem dürfte eben das mit der Epilepsie sein - aber wenn LaLiLu sich da umfassend einliest und weiß, auf was sie sich einlässt, sehe ich da auch keinen Hinderungsgrund...
Das gründliche Informieren sollte auf jeden Fall Vorraussetzung sein. Ich habe selbst im letzten Jahr eine Katze mit Antiepileptika behandelt. Zwar ist sie im Endeffekt doch gestorben (wahrscheinlich Hirntumor), aber eingelesen habe ich mich ziemlich gründlich.
Zum einen sollte dir klar sein, dass er wahrscheinlich in irgendeiner Form Phenobarbital bekommt. Das kann generell das Wesen einer Katze schon ganz schön verändern, immerhin ist das im Prinzip ein starkes Beruhigungsmittel. Das ist auch eine starke Belastung für den Organismus, dieser Kater wird sehr wahrscheinlich keine 20 Jahre alt werden. Außerdem solltest du vorher nachfragen, wie genau die Tablettengabe bei ihm funktioniert. Bei meiner Tisha war das nicht ganz so einfach, hat aber schließlich mit Hilfe von Malzpaste gut geklappt.
Zuguterletzt stellt sich noch die Frage, inwiefern du mit einem epileptischen Krampfanfall klar kommst. Mir hat es jedesmal das Herz gebrochen und es ist eine wichtige Frage bevor man sich bewußt für so ein Tier entscheidet finde ich.
Das soll dir die Entscheidung natürlich nicht mies machen, aber eine an Epilepsie erkrankte Katze ist schon eine Herausforderung und du solltest vorher wirklich genau abwägen, ob das die richtige Entscheidung für dich selbst ist.
 
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LaLiLu2009

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Das ist auch der Grund,warum ich da eben so lange am überlegen bin.Anfälle soll er laut Aussage der TH Mitarbeiterin nicht mehr gehabt haben,seitdem er auf seine Tabletten eingestellt ist,die er alle 12 Stunden bekommen muss.
Ich bin ja auch schon dabei mich diesbezüglich quer durchs Internet zu lesen.
Außerdem würde ich mich,in dem Fall,dass wir uns für diesen süssen Kater entscheiden,noch ausgiebig mit den Leuten im TH reden und eben auch mit meiner Tierärztin,wann und wie oft ich vorbeikommen muss und was eben im Falle eines Anfalles zu tun wäre.
Wie gesagt,ich muss mir das alles ganz genau überlegen.So gern wie ich den Süssen haben möchte,aber ich möchte ja auch seinen Bedürfnissen gerecht werden können.
Also die Tablettengabe von den Zeiten her dürfte kein Problem sein,weil ich Hausfrau und Mama bin.
Jetzt heisst es nur: Informieren!! Informieren!! Informieren!!
 
Ina4482

Ina4482

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und eben auch mit meiner Tierärztin,wann und wie oft ich vorbeikommen muss und was eben im Falle eines Anfalles zu tun wäre.
Wenn er bereits vernünftig eingestellt ist, sollte das kein Problem sein. Bei einer Neueinstellung müsstest du allerdings erstmals nach zwei bis drei Wochen und danach wieder in regelmäßigen Abständen hin, um den Phenobarbitalspiegel messen zu lassen, bis er richtig eingestellt ist. Das bedeutet jedes Mal Blut abnehmen, was je nach Katze auch nicht ganz so simpel mal eben gemacht ist.

Die Tablettengabe alle 12 Stunden sollte möglichst genau eingehalten werden. Das heißt also, dass du absolut gebunden wärst und auch nach Möglichkeit 2 Personen für den Notfall haben solltest.

Noch als Tip: wenn du dich für ihn entscheidest, lass dir vom behandelnden TA Diazepam-Rektaltuben für den Notfall geben und lass dir natürlich auch erklären, wie das zu benutzen ist.

P.S. Ich kann dir auch gerne noch einige hilfreiche informative Links schicken wenn du magst.
 
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LaLiLu2009

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Die Tablettengabe alle 12 Stunden sollte möglichst genau eingehalten werden. Das heißt also, dass du absolut gebunden wärst und auch nach Möglichkeit 2 Personen für den Notfall haben solltest.

Noch als Tip: wenn du dich für ihn entscheidest, lass dir vom behandelnden TA Diazepam-Rektaltuben für den Notfall geben und lass dir natürlich auch erklären, wie das zu benutzen ist.

P.S. Ich kann dir auch gerne noch einige hilfreiche informative Links schicken wenn du magst.
Wir sind wenigtens 2 Personen,die sich um die Tabletten kümmern können.Eventuell würde es sogar meine knapp 13-jährige Tochter schaffen,nachdem es ihr mehrfach gezeigt hat.Natürlich nur im Notfall.

Für Links wäre ich sehr dankbar :)
 
Ina4482

Ina4482

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Ich such das heute abend noch raus und schicke dir das per PN.

Und nochmal abschließend: ich fände es wirklich super, wenn ihr euch der Verantwortung gewachsen fühlt und ihm ein schönes Zuhause bietet :).
 
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LaLiLu2009

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Dankeschön!
Noch ist aber nichts entschieden.Erstmal unser Umzug und halt informieren und dann erstmal Gespräche mit dem TH.

Noch eine andere Frage: Wie groß sollte die Wohnung für 3 Wohnungskatzen sein?Davon wäre ich jetzt wegen den anderen Infos fast abgekommen.
 
Ina4482

Ina4482

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PN ist raus.

Wegen der Wohnungsgröße: in qm ist das immer schwierig festzulegen. Oftmals lese ich die Faustregel 1 Zimmer je Katze. Demnach müsste Petra (Die 7 M´s) mit ihren 9 Fellnasen eine kleine Villa haben ;).
Ich würde sagen ihr solltet genug Platz für mindestens 3 KaKlos haben (eigentlich heißt es ja Anzahl der Katzen + 1 = Anzahl der KaKlos, wir sind bei drei Katzen aber auch gut mit 2 KaKlos in der Wohnung und einem kleinen auf der nicht immer zugänglichen Terasse ausgekommen, dass müsst ihr ausprobieren wie das geht). Wichtig ist dann auf jeden Fall, dass die Katzen auch die "dritte Ebene" zur Verfügung haben: also jede Menge Klettermöglichkeiten auf Kratzbäumen, zugängliche Regale, Schränke, Fensterbänke usw., außerdem natürlich Kratz- und vor allem Versteckmöglichkeiten, damit sich jeder auch mal zurückziehen kann, wenn er möchte. Futter und Wasser soltle getrennt stehen, die KaKlos sowieso in einem anderen Raum als das Futter. Ob die KaKlos direkt nebeneinander oder besser in getrennten Räumen stehen können, müsst ihr auch sehen wie das funktioniert bei euch.
Kurz gesagt: 100 qm, die absolut kahl sind und auf denen die Katze nichts darf oder nur unter Aufsicht bestimmte Räume nutzen darf, sind weitaus schlechter als 50 qm, die absolut katzengerecht gestaltet sind ;).
 
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LaLiLu2009

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Na dann passt das ja....2 KaKlos hab ich sowieso und wir ziehen in eine 4 Zimmer Wohnung mit 90 m² mit großem Balkon.Gut,ein Zimmer wird so für die Katzen nicht zugänglich sein,außer wenn meine Tochter zu Hause ist,weil sie ja so gern noch 2 Wellensittiche haben möchte. :)
 
Audrey

Audrey

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Das Zimmer mit den Wellis würd ich IMMER und konsequentest zulassen. Ist für die Katzen und für die Wellis nur Stress... stell Dir vor Du sitzt hinter Gittern und ein Fressfeind schaut Dich dauernd an, nicht nett, oder?
 
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LaLiLu2009

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Stimmt,da haste auch wieder Recht und dazu wird der Käfig wohl eh die ganze Zeit offen sein,wenn meine Tochter in ihrem Zimmer ist ;) war nicht gut überlegt eben.. *augenroll*
 
Audrey

Audrey

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Macht doch nix :) Die Wohnung ist auch ohne das eine Zimmer groß genug (und mit freifliegenden Wellis wär die Tragödie eh nur eine Frage der Zeit...).
 
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LaLiLu2009

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Da wär ich aber vorher sowieso noch drüber gestolpert,dass dieses Zimmer ja eigentlich nie für die Katzen zugänglich ist.
Naja,die Finger sind halt ab und zu schneller als der Kopf ;)
 
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