HILFE! Pferd lässt sich nicht alleine führen!!!

Diskutiere HILFE! Pferd lässt sich nicht alleine führen!!! im Pferde Verhalten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo, ich bins mal wieder XD Meine Freundin und ich haben ein Problem. Ihr Pflegepferd (Wallach, Rasse unbekannt, etwa 700 kg, Winterrappe...
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LinaBina

LinaBina

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Hallo, ich bins mal wieder XD

Meine Freundin und ich haben ein Problem. Ihr Pflegepferd (Wallach, Rasse unbekannt, etwa 700 kg, Winterrappe, Warmblut, Ex- Turnierpferd, 12 - jährig)
" Vorano " lässt sich nirgendwo hinführen, wenn nicht seine
Stute "Wendy" mitgeht. Das ist ein riesen Problem. Man kann ihn noch nicht mal aufm Platz reiten ohne Wendy! Er schreit nach ihr, dann fängt er an zu steigen, zu buckeln und das sogar am Strick!!! Annika und ich müssen ihn mit 2 LONGEN führen, wenn wir mit ihm spazieren gehen wollen, allein kann Annika ihn nicht halten, wie denn auch?!

Kann mir jemand Tipps geben wie wir das in den Griff kriegen können? Unser Ziel soll es sein, diesen Sommer noch mit Vorano und meinem Wallach "Te Quiero" ausreiten können OHNE ZWISCHENFÄLLE wegen Wendy...

Das kann doch net wahr sein .

Hoffentlich könnt ihr mir helfen!

Selina
 
13.01.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
S

Sandfloh

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Tja, da ist der erste Fehler wohl schon (wie so häufig) vom Menschen gemacht wurden.
Wie lange kennt Ihr das Pferd schon?
Als ehemaliges Turnierpferd muß er ja mal alleine reitbar gewesen sein.

Ich vermute mal das es sich um ein sehr kräftiges Pferd handelt, Du schreibst etwa 700 Kg. Nun hat dieses Pferd wahrscheinlich mal festgestellt das es mehr Kraft hat als die Menschen. Als er mal irgendwo anders hin wollte wird er den Menschen entweder einfach mitgezogen haben oder durch sein Verhalten so eingeschüchtert haben, dass der Mensch nachgegeben hat.
Nun gebt Ihr auch nach!
Kann ich ich verstehen wenn so ein Brocken losrennt und weg will oder losbuckelt dann gibt ein Mensch schnell auf. Entweder unfreiwillig durch Sturz oder freiwillig aus Eigenschutz.

Alleine werdet Ihr kaum eine Chance haben. Gibt es den da keinen Besitzer der das Pferd mal wieder in die Schranken weist.
Es kann nicht sein das Ihr ein buckeldes Pferd durch konsequentes weiterreiten versucht wieder unter Kontrolle zu bekommen. Der scheint sich da mit Vergnügen reinzusteigern und wenn Euch dabei was passiert hört der Spaß auf.

Klärt es mit dem Besitzer ab ob es in Ordnung ist das Ihr Ihn bei führen mit Gerte vor der Brust bremst. Laßt Euch bitte von einem Erwachsenen helfen, damit Ihr nicht im falschen Moment touchiert und auch nicht in die Versuchung kommt ihn mit der Gerte zu bedrohen.

Bei reiten muß da einer drauf der sich dursetzen kann. Es gibt Momente da darf man einen Jugendlichen nicht alleine lassen.
Seid mir nicht böse, aber der muß mal von erfahrenden Erwachsenen kontrolliert werden. Bei einem Pony hättet ihr eventuell eine Chance. Mit Tricks und Technik.
 
Maze of the Haze

Maze of the Haze

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Ist euer Reitplatz so eingefriedet das der Wallach nicht entkommen könnte? Wenn ja führt ihn auf den Platz und dann lasst ihn spinnen, er kann rennen er kann brüllen er kann buckeln und wird i-wann merken es hilft nichts. Ihr könnt so lange in der Mitte stehen und aufpassen das er keine ausbruchsversuche unternimmt. Wenn er am Zaun steht und sich die seele aus dem Leib blökt dann scheucht ihn ruhig weiter, seid aber vorsichtig und geht nicht zu nah ran gerne lenkt sich der Frust dann auf das nächste Objekt, also Longengerte dabei.

Ihr bleibt ruhig, nicht brüllen kein großes Theater machen und schauen wann er einigermaßen wieder runterkommt und dann schaut mal ob ihr noch ein paar Minuten ruhig mit ihm was arbeiten könnt z.B das er zwei runden von euch im Schritt geführt wird oder er mal ne Runde ruhig trabt oder so einfach noch ein paar minuten mit ihm i-was arbeiten muss nichts anspruchsvolles sein
 
S

Sandfloh

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Ist euer Reitplatz so eingefriedet das der Wallach nicht entkommen könnte? Wenn ja führt ihn auf den Platz und dann lasst ihn spinnen, er kann rennen er kann brüllen er kann buckeln und wird i-wann merken es hilft nichts. Ihr könnt so lange in der Mitte stehen und aufpassen das er keine ausbruchsversuche unternimmt. Wenn er am Zaun steht und sich die seele aus dem Leib blökt dann scheucht ihn ruhig weiter, seid aber vorsichtig und geht nicht zu nah ran gerne lenkt sich der Frust dann auf das nächste Objekt, also Longengerte dabei.

Ihr bleibt ruhig, nicht brüllen kein großes Theater machen und schauen wann er einigermaßen wieder runterkommt und dann schaut mal ob ihr noch ein paar Minuten ruhig mit ihm was arbeiten könnt z.B das er zwei runden von euch im Schritt geführt wird oder er mal ne Runde ruhig trabt oder so einfach noch ein paar minuten mit ihm i-was arbeiten muss nichts anspruchsvolles sein
Gute Idee,
aber wirklich nur wenn der Zaun hoch und sehr stabil ist.
Es sollte aber trotzdem ein Erwachsener in der Nähe sein.
Falls er den Zaun sprengt oder drüber springt und sich womöglich noch verletzt, kann der Erwachsene Euch helfen. genauso falls er Euch tatsächlich versucht anzugreifen oderversucht vom Platz zu jagen.

Die Idee gefällt mir, aber die Ausführung wäre in einer Reithalle am Sichersten. Ihr stellt ihn rein und bleibt draußen stehen.

Dann gibt es aber bei Euch bestimmt auch den Erwachsenen der dann kommt und sagt, das arme Pferd Ihr seid aber böse.

Sichert Euch beim Besitzer ab, wenn bei dem ankommt Ihr quält das Pferd habt Ihr schlechte Karten das Richtig zu stellen.

Ein Beispiel:
Habe ich als etwa 16 jährige erlebt.
Ich hatte ein Pflegepferd und wußte genau das der Besitzer nicht wollte das ich mit dem, zusammen mit den anderen Jugendlichen in der Halle Blödsinn (alles was nicht mit Dressurreiten zu tun hat) mache.
An einem Tag war ich bereits vor den anderen Jugendlichen fertig mit reiten und stand auf der kleinen Tribüne und habe zugesehen und gequatscht.
Dann haben die anderen, teilweise waren es ihre eigenen Pferde, Blödsinn gemacht. Pferderennen an der langen Seite (darf ich das hier sagen, oder verleite ich Euch jetzt dazu?) Dabei ist etwas passiert. Ein Pferd hat sich verletzt.
Promt steht ein Erwachsener in der Bahn und hat die Mädels erwischt.

Drei Tage später hat mir mein Pferdebesitzer mitgeteilt das ich das Pferd nicht mehr machen darf. Ich habe sofort losgeheult und war nicht in der Lage zu fragen warum.
Ein paar Tage später wurde das Pferd von jemand anderem geritten und mit mir hat der Besitzer nicht mehr geredet.
Nach ein paar Tagen hat ein anderer Pferdebesitzer mich gefragt warum ich den diesen Blödsinn mitgemacht hätte, ich hätte doch gewußt das der Besitzer das nicht will.
Dem anderen konnte ich dann sagen das ich doch nur zugeschaut hatte, er hat mich groß angeschaut und hat gesagt, aber Du hast doch auf dem Pferd gesessen und mitgemacht.

Dieser Erwachsene der damals in die Bahn gekommen ist und die anderen erwischt hat hat meinem Pferdebesitzer gesagt das ich dabei war. Nur leider nicht das ich das Pferd im Stall hatte.
Dies mußten dann andere meinem Pferdebesitzer noch erklären und der hat nur gesagt es wäre ihm nun egal. das Pferd hätte seine neue Pflegerin und mir würde er nicht mehr vertrauen, weil er nicht überprüfen kann wo das Pferd war.

Mit diesem Beispiel möchte ich Euch nur sagen, macht nichts ohne einen der Euch Hilft und auch die Verantwortung übernehmen kann.
Und fragt den Besitzer ob er mit allem einverstanden ist. Besser noch ob er es mit Euch zusammen versucht.
 
Maze of the Haze

Maze of the Haze

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@Sandfloh du hast absolut recht eine Halle wäre natürlich am geeingesten und das mit den Erwachsenen stimmt auch ich hab auch ähnliche Geschichten erlebt

Ich soll z.B ne ehemalige RTB bei 35°C stundenlang in der Sonne stehen gelassen haben und bei einem anderen Pferd waren die Kinder des Besitzers nicht mit "meinen Methoden" einverstanden und haben mich dann auch mal anständig angeschwärzt obwohl ich einfach nur mit dem Pferd Freiarbeit gemacht hab und sie auf meine Stimme trainiert habe.
Behauptet wurde ich hätte die Stute mit der Longierpeitsche geschlagen, in wirklichkeit hab ich sie nicht mal angetippt aber i-wie musste ich ihr ja die möglichkeit gebebn bekannte Zeichen mit den neuen Zeichen verknüpfen also brauchte ich ja die blöde Peitsche... nach drei oder vier einheiten konnte ich sie sogar größtenteils weglassen ach ja war ein gelehriges Pferdchen
 
H

HüLotte

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Hi Selina,

kanst Du ein bisschen mehr über die Umstände sagen?
- seit wann macht er das und macht er das auch bei seinem Besitzer?
- wie lange steht er schon mit Wendy zusammen?
- was sagt der/die Besi dazu?
- wie lange ist er schon das Pflegepferd von Deiner Freundin?

Wenn Du die Fragen beantwortest, kann man Euch vielleicht gezielter helfen.

Die Idee von Maze finde ich auch gut, aber wie Sandfloh schon sagt, muß der Reitplatz wirklich hoch genug und stabil eingezäunt sein.

Eine andere Möglichkeit ist Fleißarbeit: Wenn er geritten wird oder ihr zum Reitplatz geht, Wendy erst neben dem RP stehen lassen. Dann anfangen, kleine kreise mit ihr zu gehen, dann immer ein Stück Richtung Stall und wieder zurück aber immer so, daß er sie noch sehen kann. Wird er mit der Zeit ruhiger, loben, aufhören. Das nächste Mal das gleiche Spiel. Nur wenn er absolut ruhig bleibt, wenn sie weggeht, auch mal außer Sichtweite gehen, nur kurz, und wieder zurück.

Das kann durchaus ( je nach Pferd ) ein paar Mal dauern. Macht ganz kleine Schritte, so daß er merkt, daß sie immer wiederkommt und er sich keine Sorgen machen muß.

Wie reagiert er denn, wenn Wendy allein aus dem Stall weggeht, ist es dann das Gleiche oder bleibt er da ruhig?
 
LinaBina

LinaBina

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Okay hier noch ein paar Fakten damit ihr es mit den Antworten leichter habt:

- Die Besitzerin ist mit allem, was wir mit Vorano machen, einverstanden.

- Bei der Besitzerin macht er dasselbe. Nur, dass Sie ihn dann wieder zur Raison bringen kann. Aber leider hat sie wenig Zeit und ist nicht da, wenn wir mit dem Pferd gehen...

- Er steht in einem Offenstall, und nebendran is noch ein Offenstall mit 2 weiteren Pferden. Er macht nicht doof, wenn Er es ist, der im Stall zurückbleibt, aber wenn Er weg soll, und Wendy steht im Stall, dann geht nix mehr -.-

- Wendy ruft auch immer wie blöd nach ihm.

- Wir haben keine Halle, und auf unserem Reitplatz ist das Laufenlassen der Pferde untersagt. --> dafür gibt es ja den Longierzirkel, aber der scheint mir in diesem speziellen Fall zu klein, als dass sich Vorano dort auslassen könnte.

- Ja, er war Turnierpferd. Aber seit er hier ist, hat er sich eben seeehr eng an die Stute gebunden....

- Annika hat ihn jetzt schon ein paar Jahre, und seit ich das neulich gesehn hab, wie der macht (...bin noch net so lang da am Stall) haben Anni und ich uns fest vorgenommen, ihm das abzugewöhnen.

- Wendy ist auch schon weit über zwanzig, und wenn sie nicht mehr ist, muss er sich ja auch allein abfinden (... er könnte in dem Fall zu den beiden anderen Nachbarpferden).




Das mit dem Erwachsenen ist ne gute Idee, aber es hat nun mal jeder genug mit seinen eigenen Pferden zu tun und ich weiß nicht, ob sich da jemand finden lässt..... Das ist auch eines der Probleme...

Wenn wir ihn an den Longen haben (... um ihn führen zu können) haben wir immer Angst, dass uns dieses Riesenpferd umrennt.... Aber irgendjemand muss das doch mit ihm üben...!


GLG

Selina
 
Maze of the Haze

Maze of the Haze

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Lina ich kann dich da total verstehen, ihr geht da jedesmal ein rießen Risiko ein, ob nun deine Freundin beim reiten oder wenn ihr versucht ihn zu führen, es wundert das noch nichts schlimmeres passiert ist.
Mit dem reitplatz ist blöd meinst du wenn ihr mal ganz in ruhe mit dem Reitstallbetreiber redet ob ihr ne ausnahmegenehmigung bekommt?

Die Idee von Hü klingt auch gut. ansonsten du sagtest wenn er allein bleiben soll ist es nicht so schlimm. Vielleicht könnte einer von euch wendy wegführen (so weit das Verano sie nicht mehr sieht) und erst wenn der andere mit verano dann auf dem platz oder so ist Wendy wieder in ihre Box stellen? Weiß nicht ob das was hilft
 
LinaBina

LinaBina

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Die Idee von Hülotte war auch gut, die hatten wir auch schon...

Das Problem ist eben dass Wendy einfach nicht die Klappe halten kann und sie macht Vorano damit nur noch mehr bekloppt. Und wenn er sie dann noch sieht isses nicht auszuhalten...

Mit der Ausnahmegenehmigung: Könnte man versuchen, aber der Platz ist mit Leitplanke eingezäunt, daher ist die Verletzungsgefahr - wenn das Pferd unkontrolliert frei läuft - ziemlich hoch, vor allem wenn er versuchen sollte, zu springen. Er ist seeehr hoch, der würde das bestimmt schaffen...

Es ist der Horror: Annika geht rechts von Vorano, ich links. Wir müssenihn mit 2 Longen führen, alles andere wäre schier Selbstmord. Wir probiern es mit Leckerchen, streicheln, gut zureden, aber die "Attacken" hören nicht auf!
Vor jeder Attacke wirbelt er mit dem Kopf nach rechts und links - dahin, wo wir sind. Dann steigt er und versucht mit aller Kraft, heimzurennen! Diese 700 kg kriegen wir beide noch geradeso gehalten, aber NUR, wenn wir eine Longe dabei haben!!!

Aber wir hängen so an diesem Pferd, egal, was er für Macken hat.

Meiner macht das nicht, ich wollte meinen Wallach auch schon mitnehmen, damit Vorano nicht allein ist, aber wenn er dann spackt, kann Annika allein ihn nicht mehr halten, und ich muss dann mein eigenes Pferd festhalten, damit der sich nicht erschrickt.


Die Hoffnung stirbt zuletzt...
Ich hoffe auf weitere Beiträge zu unserem Problem und bedanke mich schon mal für die bisherigen Ratschläge!!! Danke schön!


GGGGLG

Selina
 
S

Sandfloh

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Als erstes würde ich die Leckerchen weglassen, ein Lob mit Stimme (feste Tonlage und kein unterwürfiges Brav) oder mit Klopfen am Hals (nicht übertrieben viel) reicht erstmal und ist das was er aus seiner Turnierzeit am ehesten kennt.
Ihr könnt ihm ja unauffällig ein paar Lecker in den Trog werfen, wenn Ihr nicht ohne leben könnt. Er darf nur nichts mehr aus der Hand bekommen.

Wenn Ihr ihn führt, erstmal zu zweit, nimmt jeder eine Gerte in die ihm zugewande Hand. Wenn er anzieht, wirklich nur dann, kommt erst ein energisches "Nein" von Euch und dann ein klatsch mit der Gerte auf die Brust. Ihr dürft nur einmal touchieren (zuschlagen). Wenn er bremst, mit Stimme und Hand loben, nicht freudig grinsend da stehen sondern ein ernstes Gesicht behalten.
Es wird eine Zeitlang dauern bis Ihr deutliche Erfolge spürt aber dann geht es aufwärts. Und es kann ihn eine alleine führen. Ihr müßt aber dann immer dieses konsequente Verhalten beibehalten. Keine Lecker aus der Hand oder unterwürfiges Verhalten von Euch.

Beim reiten solltet Ihr etwa genauso reagieren, keinen dankbaren Ton in der Stimme wenn er mal vorwärts läuft, oder sogar Leckerlies füttern.
Versucht den mal zu beschäftigen, aufsteigen losreiten und dann alle paar Meter abwenden, Schenkelweichen, Handwechsel, wechsel zwischen den Gangarten.
Auf keinen Fall öfters als zwei Runden auf dem selben Zirkel, ganze Bahn ist Tabu, höchstens mal eine lange Seite geradeaus reiten.
Vielleicht kann die Besitzerin sich mal in der Nähe aufhalten und falls es nicht klappt den kurz zur Vernunft bringen, dann geht ihr wieder drauf.

So ein ehemaliges Turnierpferd ist häufig ein Arbeitstier welches sich mit ruhigem und gemütlichem reiten eines Freizeitreiters eher langweilt. Sollte der vom Profi oder gutem Amateur geritten wurden sein, dann kennt der eine ganz straffe Arbeitsweise und verlangt diese auch.

Bitte paßt auf Euch auf und kontrolliert Euch gegenseitig das Ihr nicht sinnlos draufschlagt oder die Nerven verliert.
Aber er hat wesentlich mehr Kraft als Ihr und wenn es Hart auf Hart kommt denkt an Euch. Es ist eigentlich die Pflicht der Besitzerin ihr Pferd so zu erziehen das es Euch nicht gefährdet.
 
H

HüLotte

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Ganz ehrlich - eigentlich finde ich es von der Besitzerin unverantwortlich, Euch mit diesem Pferd allein zu lassen. Was ist, wenn er mal steigt oder bockt und aus versehen einen von Euch mit den Hufen trifft?

Es ist schwer, hier eine konkrete Empfehlung abzugeben, dazu müsste man das Pferd in Aktion erleben. Wenn er so extrem klebt, ist das nicht von einem auf den anderen Tag zu ändern.

Mit der Gerte an der Brust touchieren, mit dieser Empfehlung wäre ich vorsichtig, wer weiß, wie das Pferd darauf reagiert in dieser - für ihn - Stressituation. Er akzeptiert Euch nicht als Führungsperson, das ist offensichtlich.
Am besten wäre ein vernünftiges und konsequentes Führtraining unter kompetenter Anleitung vor Ort.

Es ist keinem von Euch damit gedient, wenn Ihr im Krankenhaus landet deswegen.
 
Kennedy

Kennedy

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ich finde auch, dass sich das sehr gefährlich anhört! Von 700 kg mal über den Haufen gerannt zu werden..... nicht ohne :shock:
 
S

Sandfloh

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Ganz ehrlich - eigentlich finde ich es von der Besitzerin unverantwortlich, Euch mit diesem Pferd allein zu lassen. Was ist, wenn er mal steigt oder bockt und aus versehen einen von Euch mit den Hufen trifft.

Mit der Gerte an der Brust touchieren, mit dieser Empfehlung wäre ich vorsichtig, wer weiß, wie das Pferd darauf reagiert in dieser - für ihn - Stressituation. Er akzeptiert Euch nicht als Führungsperson, das ist offensichtlich.
Am besten wäre ein vernünftiges und konsequentes Führtraining unter kompetenter Anleitung vor Ort.
Die Besitzerin läßt die Mädels da halt alleine und wenn sie da auf Hilfe warten kommen die nie weiter.
Ich habe in allen meinen Berichten auch immer gesagt sie sollen auf sich aufpassen.

Ich habe den Mädels extra geschrieben sie sollen die Gerte in der dem Pferd zugewanden Hand nehmen. So können sie nicht soviel Schwung holen und dadurch wirklich nur anklatschen. Nicht wirklich zuschlagen.

Ich hoffe ja schon das die Besitzerin beim reiten mal hilft.

Hoffen wir mal das die Mädels auf sich aufpassen, aber bevor die da irgend etwas wirklich gefährliches ausprobieren, z.B dranhängen, richtig draufschlagen, Hafereimer vor der Nase oder irgendwelche scharfen Gebisse nutzen. Da sollten wir mit kleinen Tipps versuchen zu helfen.

Ach Mädels, zieht bitte immer Eure Reithandschuhe an wenn Ihr ihn führt, falls er Euch mal die Longe oder den Strick durch die Hand reißt.

Gruß an die Besitzerin, sie soll Euch beistehen.
 
LinaBina

LinaBina

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Handschuhe haben wir immer an.

Das mit der Gerte haben wir ausprobiert, aber wir sind erst gar nicht zum touchieren gekommen. Vorano sah auf jeder Seite ne Gerte, und dann stieg er und dann haben wir die Gerten liegenlassen und ihn so heimgeführt...

Wir kommen hier grad so rüber als hätten wir keinen Plan wie man ein Pferd führt, weil ihr meint, wir würden mit der Gerte draufhauen oder mit nem Hafereimer kommen... Wir sind ja net doof. Ich bin auch keine Anfängerin, aber mit einem solchen Pferd hab ich eben noch nie gearbeitet.

Das is nicht böse gemeint, aber lasst mich in euren Antworten net rüberkommen, wie ne kleine Anfängerin, die net weiß, wie man mit Pferden umgeht.

GLG

Selina
 
LinaBina

LinaBina

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vergesst, was ich obendrüber schrieb... ^^ also das mit dem "anfänger"
 
S

Sandfloh

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Sorry,
Ihr habt Pflegepferde, also müssen da ja schon mal Besitzer festgestellt haben das Ihr nicht unfähig seid.

Sollte es so rübergekommen sein, dann denke ich mal das ich im Namen aller die hier geschrieben haben, schreiben kann, wir halten Euch nicht für unfähig. Wir haben nur Angst das Euch etwas passiert.
Ihr wolltet Lösungen für Euer Problem, wir haben versucht welche zu finden. Aber als Doofe unfähige Gören wollten wir Euch nie darstellen.
Als Jugendliche macht man halt schnell mal ein paar Fehler die bei so einem großen starken Tier schnell die letzen sein könnten.
Erwachsene machen auch viel Blödsinn sind dann aber aufgrund ihrer Größe und Kraft meistens nicht so gefährdet.

Nur nun habe ich auch keine Lösung mehr, diese Pferd hat euch perfekt im Griff. Ohne die Besitzerin geht da wohl nichts mehr.
 
Seeley

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Hey! Han mal über die Beiträge gelesen - der Titel hat mein Interesse geweckt...
Scheint ja als ob der Gute euch ganz schön Nerven kosten würde!
Wie schon gesagt wurde - Vorsicht ist besser als Nachsicht - vor allem bei 700kg Dickschädel der grnau weis wieviel Kraft er hat, und wo er bei eucht die Knöpfe dücken muss, damit er das kriegt was er will! Aber trotzfem - nicht aufgeben! Halt immer aufpassen!

Gibt es für euch die Möglichkeit einen Bodenarbeitskurs oder vllt. ein Join-Up -Seminar (o.ä.) mit Vorano zu besuchen? Oder einen Trainer für Bodenarbeit und Führtraining zur Hilfe zu nehmen?

Was mich noch interessieren würde: Wie lange kennt Vorano Wendy schon? Stand er vorher alleine oder mit einem oder mehreren Pferden zusammen? WIE (Methode/Art und Weise) bring ihn seine Besi wieder zur Vernunft?

Wenn ihr ihn (Spazieren-) führt, habt ihr dann das Halfter oder die Trense dran? Bin ja kein Freund von Führetten(!) aber ein Versuch wäre es wert.....

LG
 
LinaBina

LinaBina

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Also ich hab ein eigenes Pferd, aber DER hört wie ne 1. Ich helf Annika lediglich, ihr Pflegepferd in den Griff zu kriegen. Nur, dass das klar gestellt ist :)

Also:

Wir machen Fortschritte!! Wenn wir ihm ne Trense anziehen und ihn (wie immer) mit den 2 Longen nehmen, klappt das wie geschmiert, wir spielen dann wenn er nervös wird, immer mit dem Gebiss und dann senkt er den Kopf und geht ruhig weiter!!

Ich bin so stolz auf dieses Pferd!
Wir gehen immer ein Stückchen weiter, immer weiter weg, aber wenn er doof macht, gehen wir nicht sofort zurück (wie vorher), sondern solange weiter, bis er wieder ruhig geht, und erst DANN wieder zurück.

Hoffentlich klappt das weiter so gut...

GLG

Selina

PS: und DANKE euch für die tollen Tipps!
 
S

Sandfloh

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Klingt gut, macht weiter so.

Und
Seit auch mal Stolz auf Euch!!!
 
LinaBina

LinaBina

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Mal ne Frage: Kann ich das Thema hier auch löschen?? Es is ja jetz beendet, von daher... ?
Und wenn "ja" - wie?

LG

Selina
 
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HILFE! Pferd lässt sich nicht alleine führen!!!

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