Welpe hat große Angst vor anderen Hunden/Welpen

Diskutiere Welpe hat große Angst vor anderen Hunden/Welpen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich habe folgendes Problem. Wir haben uns einen Pudel angeschafft, der, wie wir am Tag der Abholung erfahren haben, bis zu seine 8ten...
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Kubuch

Kubuch

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Hallo,

ich habe folgendes Problem. Wir haben uns einen Pudel angeschafft, der, wie wir am Tag der Abholung erfahren haben, bis zu seine 8ten Lebenswoche nie aus seinem 3x3 m Pferch nicht rausgekommen ist. Er hat also keine Erfahrungen mit der Außenwelt gesammelt. Unser Pudel ist sehr ängstlich, was wir aber durch viel Liebe und Geduld in den Griff bekommen habe. Er ist zwar immer noch ängstlich gegenüber neuem aber die Neugier überwiegt dann meistens. Das eigentliche Problem ist seine totale Angst gegenüber anderen
Hunden. Wir sind jetzt in einer Welpenschule aber ich habe das gefühl, dass sich seine Angst dort nur verstärkt, als dass soie dort abgebaut wird. Die anderen Welpen überrennen ihn und ich habe auch manchmal das Gefühl, dass es in Mobbing ausartet. Heute habe ich einen kleinen Mops, der kleiner war als unser Pudel, am Geschir festhalten müssne weil er unseren Pudel TOTAL gepiesakt hat und ich meine auch leicht gebissen. Unser Hund quiekt dann immer sehr und zieht den Schwanz ein und sucht bei mir Schutz. Was ich ehrrlich gesagt nicht nachvollziehen kann, ist dass mir die "Hundetrainerin" dort gesagt hat, dass ich ihm diesen Schutz nicht geebn darf weil ich damit sein Angstverhalten bestärke. Aber wo ist das Problem wenn ich mich neben ihn stelle und ihn gewähren lasse sich neben meinen Beinen Schutz zu suchen. Ich ermutige ihn dann doch auch mit den anderen Hunden zu schnuppern und bin ja nicht so, dass ich selber Angst habe. Zudem habe ich gelsen, dass es zwar viel gepredigt wird, dass man dem Hund in so einer Phase keinen Schutz geben darf, dies aber die Angst noch verstärken kann wenn der Hund keinen Zufluchtsort hat. Ich bin verwirrt und verzweifelt. Ich will nicht in eine Hundeschule gehen um die Ansgt meines Hundes noch zu verstärken. Das ist übrigens schon der 2te Hund denn wir haben.

Ich würde einfach mal ganz gerne Eure Meinung dazu erfahren. Soll man dem Hund Schutz geben oder nicht und was kann man allgemein machen?

LG
Katharina
 
15.01.2011
#1
A

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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Knopfstern

Knopfstern

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Hallo Kubuch!

erstmal vorweg...ich bin grad Schockiert von der Hundetrainerin!
Eigentlich ist es ihre Aufgabe im Welpenkurs ruhe rein zubringen und die Situationen zu entschärfen*das, was du mit dem Mops getan hast*
Du machst es vollkommen richtig, wenn du stehen bleibst und dein Hund zwischen deine beine, an deine beine geht, darfst du nicht weggehen!
Du machst damit euer vertrauen kaputt und das kann ganz ganz grosse Schäden hinterlassen bei so einem kleinen Wurm!
Er geht zu dir hin, weil er dich als Schutz/Bezugsperson sieht und sucht bei dir halt!
Dementsprechend ist das absolut richtig, das du dich nicht entfernst!

Das er nun unter gebuttert und überrannt wird und alles ist ziemlich blöde!
Wie lange habt ihr ihn den schon?

lg, Sanni
 
Kubuch

Kubuch

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Wir haben ihn nun schon seit 6 Wochen, am Anfang hatte er auch Angst vor fremden Menschen. Das haben wir mittlerweile auch so gut hinbekommen, dass er freudig auf andere menschen zuläuft, was am Anfang nicht denkbar war. Ebenso hat er große Höhenangst und möchte nur sehr ungern auf den Arm genommen werden. Ich bin wirklich enttäuscht von der Züchterin, die mir über Ihre HP so seriös vorgekommen ist. Wie kann man kleine Welpen 8 Wochen lang nicht raus und die Welt erkunden lassen? Ihre Argumentation war: "Wenn ich die alle raus ahben wollte wäre der erste schon krank bis ich den letzten draussen habe."

Nun erhoffe ich mir kompetente Beratung in einer Welpenschule und muss dort selber eingreifen... Ich muss mir dort nicht erklären lassen wie ich meinem Hund Fuß, Sitz oder Platz bei bringe, dass kann der alles schon... Ich bin dort primär wegen seiner Angst hingegangen und wollte ihm den Kontak mit anderen Welpen ermöglichen...naja Pustekuchen ich werd mich wohl weiter umsehen müssen.

Ach ja. Wir sind übrigens auch erst nicht früher zu einer Welpenschule gegangn weil das am Anfang so gar keinen Sinn gemacht hätte. Die ersten 2 Tage hatte er Angst den Wohnzimmer Teppich zu verlassen... damit ihr euch ein bild vons einer ängstlichkeit machen könnt...
 
Fini

Fini

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Hallo,
ich habe folgendes Problem. Wir haben uns einen Pudel angeschafft, der, wie wir am Tag der Abholung erfahren haben, bis zu seine 8ten Lebenswoche nie aus seinem 3x3 m Pferch nicht rausgekommen ist.
Ganz ehrlich, warum habt ihr dann einen von dort gekauft? Das schreit doch geradezu nach schlechter Zucht und vielen Problemen in der Zukunft. Ein Welpe der isoliert aufwächst, hat später ganz einfach Probleme im verhalten.

Wie alt ist er jetzt? Noch ist ja nicht alles verloren und ihr könnt, wenn ihr es richtig angeht, noch viel nachholen.
Aber bitte in einer anderen Welpenstunde. Denn so wie sich das anhört, wird das nach hinten los gehen.

Wir sind jetzt in einer Welpenschule aber ich habe das gefühl, dass sich seine Angst dort nur verstärkt, als dass soie dort abgebaut wird. Die anderen Welpen überrennen ihn und ich habe auch manchmal das Gefühl, dass es in Mobbing ausartet. Heute habe ich einen kleinen Mops, der kleiner war als unser Pudel, am Geschir festhalten müssne weil er unseren Pudel TOTAL gepiesakt hat und ich meine auch leicht gebissen. Unser Hund quiekt dann immer sehr und zieht den Schwanz ein und sucht bei mir Schutz.
Sanni hat recht.
Die Trainer sollten bei Mobbing eingreifen. Und wenn dein, ohnehin schon ängstlicher Hund bei dir Schutz sucht dann darfst, nein sollst, du diesen Schutz auch bieten. Ganz klar, da hat die Trainerin einen Fehler begangen.Bestätigt hast du das Verhalten damit nicht, du hast ihm ja nicht gut zugeredet und betüdelt. Schutz bieten ist vollkommen richtig, das stärkt das Vertrauen. Etwas anderes wäre es, wenn ein Welpe sich zwischen den Beinen versteckt und von dort aus andere Welpe attackiert. Dann wäre ein weggehen richtig.

Habt ihr noch eine andere Welpenstunde in der Nähe? Vielleicht sogar eine, mit einem erwachsenen Trainerhund als Hilfe? (da tauen ängstliche oft eher auf und es gibt weniger Mobbing).


LG
 
Kubuch

Kubuch

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Ja wir haben erst am Tag der Abholung erfahren, dass er die 8 Wochen nichts anderes ausser seine Welpenkiste gesehen hat. Der Kontakt bestand vorher auch nur über Telefonate und Email Austausch weil wir 250 km gefahren sind um den kleinen abzuholen.

Der kurze ist jetzt 3 Monate und 2 Wochen alt.
 
Knopfstern

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Bhoar, Ich würde die Züchterin ja für ihren Mist zur Verantwortung ziehen!
Grade, wenn ein Tier dann eh schon so ängstlich ist und das dann da durch nur gestärkt wird!
Weisst du, ob sie irgendwie im Zucht Verband ist?
Wenn ja, würde ich dort mal auf dem Tisch hauen!
Das er sogar so ängstlich ist, das er nicht mal seinen Teppich verlässt!
Ich denke, hier wird viel liebe und Geduld von euch gefordert, damit ihr das hinbekommt!
Vor allem dürft ihr ihn nicht in seiner Angst bestätigen!
 
E

EsthersHerrchen

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Hi,

also ich kann mich den vorigen Kommentaren nur anschließen.
Das was die Trainerin gemacht hat ist, so wie geschildert, absoluter Quatsch.
Wenn dein Hund bei dir Schutz sucht (und ihn nicht missbraucht um rumzupöbeln) solltest du ihm den auch geben. Das heißt, wenn er dicht an dir steht und keinen terz macht sorgst DU dafür das kein Hund an ihn heran kommt. Vorteil ist dann auch das er dich als "Manager" kennenlernt und das die Bindung verbessert wird.
Welpenkurs + Junghundkurse sind sinnvoll um an allem zu arbeiten. Da du aber einen ängstlichen Hund hast würde ich mir den Verein (oder die Schule) gut aussuchen... Gerade bei ängstlichen Hunden sollte nicht mit Druck gearbeitet werden ! Und in der Welpenstunde sollte "Mobbing" unterbunden werden. (Kleinere Rangeleien und Machtkämpfchen sind aber durchaus erlaubt und erwünscht.)
So wie das klingt würde ich die Trainerin ansprechen und Fragen warum sie das mit dem Schutz für unangemessen hält, und wenn die Antwort einfach nur ist "macht man halt nicht" die Schule wechseln.

Viel Glück/Erfolg mit deinem Kleinen. Ihr habt einen schweren Start... und ich drücke euch fest die Daumen.
 
Kubuch

Kubuch

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Danke für die vielen Antworten.

Ich werde jetzt defintiv auch eine andere Hundeschule ausprobieren, einfach um zu sehen wie dort auf das Problem meines Hundes eingegangen wird.

Ich werde aber trotzdem nochmal zu besagter Hundeschule gehen, aber ich werde meinen Hund aus der Gruppensituation rausziehen. Zumindest zu Anfang erstmal. Ich werde ein Pärchen die einen nicht so stürmischen Hund haben bitten mit uns etwas weiter abseits ein bischen den Kontak zu üben. Dabei werde ich darauf achten, dass der andere Hund auch hier nicht zu stürmisch ist und die Besitzer bitten den Hund immer zurück zu rufen sobald es zu wild wird. Damit können die beiden schonmal das abrufen ihres Hundes aus dem Spiel üben. Mit dem Mops werde ich den Kontakt erst einmal total unterbinden. Ich möchte nicht, dass das Vieh meinen Hund wieder beisst.

Genauso werde ich meinem Hund auch den Schutz bieten. Ich werde nicht weg gehen. Ich bleibe einfach ruhig stehen und lasse ihn gewähren sich neben meine Beine zu stellen. Falls es dann um mich herum zu wild wird, kann auch ich da eingreifen. Und wenn die Tiertrainerin damit ein problem hat werd ich ihr 20 Euro in die Hand drücken, wiel ich schon 2 mal da war und mich verabschieden.

Ich werde nicht zusehen wie mein Hund die totale Panik vor anderen Hunden entwickelt. Ich wil ja auch nicht seinen Charakter verändern. Wenn er nunmal ein ängstlicher Hund so ist das ok. Es gibt genug anedre ruhige Hunde mit denen er beim Gassi gehen auch schon "auf seine Weise" gespielt hat. Ich möchte nun nicht, dass er jetzt schon anfängt Angst zu bekommen wenn er andere Hunde sieht. Die hat er nämlcih noch nicht. Er freut sich wenn er andere Hunde sieht, schnuppert dann auch, aber sobald diese dann "wild" mit ihm spielen wollen zieht er den Schwanz ein und quiekt und fiept.

Wie gesagt, mit einem ängstlichen Hund der dann aber bei anderen ruhigen Hunden aufblüht kann ich sehr gut leben. Hauptsache er bekommt keine Panik wenn er andere Hunde blos sieht und möchte nicht mal mehr schnuppern. Oder wird zum Angstbeisser.

Liebe Grüße
Kuba & Frauchen
 
E

EsthersHerrchen

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Hi,

Danke für die vielen Antworten.
Ich werde aber trotzdem nochmal zu besagter Hundeschule gehen, aber ich werde meinen Hund aus der Gruppensituation rausziehen. Zumindest zu Anfang erstmal. Ich werde ein Pärchen die einen nicht so stürmischen Hund haben bitten mit uns etwas weiter abseits ein bischen den Kontak zu üben. Dabei werde ich darauf achten, dass der andere Hund auch hier nicht zu stürmisch ist und die Besitzer bitten den Hund immer zurück zu rufen sobald es zu wild wird. Damit können die beiden schonmal das abrufen ihres Hundes aus dem Spiel üben. Mit dem Mops werde ich den Kontakt erst einmal total unterbinden. Ich möchte nicht, dass das Vieh meinen Hund wieder beisst.
Also ich weiß nicht ob du dich damit dann nicht allzu wörtlich ins Abseits stellst. Und in einer guten welpenstunde lernen die Hunde gegenseitige Rücksichtsnahme. Das heißt dein Hund muss auch lernen wie er mit einem zu wilden artgenossen umgeht. (Zum Beispiel spielaufforderungen zu unterlassen, sich zu unterwerfen, nicht zu bewegen, oder drohen.) Zu ernsthaften Beißereien darf es dabei aber nicht kommen. Das ist dann der Job der Trainer und der Halter das zu verhindern.


Genauso werde ich meinem Hund auch den Schutz bieten. Ich werde nicht weg gehen. Ich bleibe einfach ruhig stehen und lasse ihn gewähren sich neben meine Beine zu stellen.
Schutz bieten heißt aber das du aktiv bist, also den anderen Welpen sanft weg schubst. Er soll ja lernen "Frauchen macht das für mich." und entspannen, und soll nicht lernen "Ich habe einen großen Kumpel im Rücken ich bin der King !". Das ist ein wichtiger Unterschied !
Das ist auch der Unterschied zwischen Zuflucht bieten und trösten. Ich Beschütze meinen Hund Knuddel ihn dann aber nicht dafür das er Angst hat. Ich lasse ihn aber auch nicht im Regen stehen und mit der Situation alleine. Statt dessen Teile ich ihm so indirekt mit: "Frauchen macht das schon, entspann dich... alles nicht so wild".


... Die hat er nämlcih noch nicht. Er freut sich wenn er andere Hunde sieht, schnuppert dann auch, aber sobald diese dann "wild" mit ihm spielen wollen zieht er den Schwanz ein und quiekt und fiept. ... Hauptsache er bekommt keine Panik wenn er andere Hunde blos sieht und möchte nicht mal mehr schnuppern. Oder wird zum Angstbeisser.
Das mit dem Fiepen und Quieken geht aber auch mal schnell und ist auch in Ordnung. Er muss dem anderen ja mitteilen es ihm ist zu wild. wird gerade Welpen reagieren meist auch darauf. Wenn die anderen darauf reagieren ist das auch kein Problem. Wenn er dann merkt das nichts passiert ist es eher gut und stärkt sein Selbstbewusstsein.

Leider kann ich dir aber auch nicht wirklich sagen wie es ganz sicher toll wird. Ein Hund der in den ersten Wochen nicht viel kennen gelernt hat hat eine Disposition zu Ängstlichkeit. Da muss man ganz individuell dran arbeiten, und sich auf den Hund einstellen.
 
doro35

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Mein Dicker war auch so ein Fall,er ist am Anfang an keinem Stein,keiner Mülltonne usw.vorbeigegangen....das mußten wir erstmal alles lernen:?

Ich war in einer Hundeschule und hatte dort erstmal Einzelstunden,die haben uns sehr weiter gebracht,wir lernten z.B.im Stadtpark Begegnungen mit anderen Hunden,die waren auch aus der Hundeschule und sind uns dann"zufällig "begegnet,erst danach sind wir in eine Gruppe gegangen:)
Dort sind am Anfang auch immer die anderen auf ihn drauf,als ob sie sich einen Spaß daraus machen würden,doch eines Tages hat er es ihnen zurückgegeben und seitdem ist es auch viel besser geworden.
ich gehe heute noch ab und an zu den Spielstunden,damit er (und ich)so manche Sachen nicht vergißt,ist dort halt doch anders als bei normalen Spaziergängen.

Heute ist er immer noch nicht der Mutigste und sucht manchmal noch bei mir Schutz,aber das darf er auch,und er ist um einiges selbstbewußter geworden.
Man muß am Ball bleiben,damit er ein normales Leben führen kann;)
 
.Betti.Hera.Hansi.

.Betti.Hera.Hansi.

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Also ich muss mich den Usern über mir anschließen aber meine Freundin hat ihren Hund auch aus so einer Zucht und er ist TOP fit und nicht schüchtern anderen hunden gegenüber
 
Knopfstern

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Loscampesinos

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Ich melde mich mal zu Wort, weil ich bei meiner Loulou (bald 7 Monate, vom Tierschutz) ein ähnliches Problem habe.

Loulou hat Angst vor den meisten Hunden. Es sind nicht alle, aber viele. Deswegen war ich auch heute wieder in der Hundeschule.

Oberste Regel: Schutz bieten, wenn der Hund ihn sucht!
Immer wenn Loulou auch nur ansatzweise zu mir kam, sollte ich die anderen Hunde "wegschicken". Ein konsequentes "ab", vor Loulou stehn, mit dem Körper arbeiten.
So soll Loulou lernen: Ok, ich werde beschützt und die anderen sind gar nich so schlimm, weil sie gehen ja weg.
Das war ganz wichtig: Sollte Loulou, obwohl sie in meinem Schutz steht, meinen sie müsste sich "wehren" (Sie schnappt manchmal oder knurrt), soll ich sie davon abbringen. ("No" sagen usw.)

Weiter ging's im Programm: Wenn Loulou schutzsuchend zu mir kam, weiter schützen, aber zeigen, dass die anderen Hunde nett sind. Nicht wegschicken, sondern von Loulou fern halten und streicheln.
So soll Loulou lernen: Ok, ich werde beschützt und zu Frauchen sind die anderen Hunde nett, also können sie ja nicht so schlimm sein.

Wenn Loulou sich traute, durfte sie laufen. Sollte das ganze auch nur im geringsten so ablaufen, dass es Mobbing sein/werden könnte, wurde von der Trainerin eingegriffen und sie hat mir verschiendene Verhaltensmuster erklärt.
Bei einer kleinen Pinschermixhündin forderte Loulou sogar zum Spiel auf und ab und an wollte sie auch mit den "größeren" Hunden mitmischen, traute sich abber dann nicht mehr, als sie die Aufmerksamkeit hatte.

Alles in allem finde ich das Training in der Gruppe sehr hilfreich. Eben weil jemand dabei ist, der die professionell zeigen kann (sollte ;)), wie man sich wann zu verhalten hat und voralledingen wie der Hund reagiert.
Naja und so auf eigene Faust und abseits, wenn der Hund sowieso schon Probleme hat ... naja.
 
Kubuch

Kubuch

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Hallo Loscampesinos,

danke für die Infos, wie es dir beigebracht wurde! Wenn du das so in deiner Hundeschule gelernt hast, dann probier ich das auch genauso aus.

Ich werde das mit dem Abseits stehen dann wohl doch besser erstmal lassen. Ich werd es nun genauso wie du angehn. Schutz bieten und wenn die Hunde kommen auf Abstand halten (da das ne Welpenschule ist werden die nicht auf mein "AB" reagieren :) ) aber streicheln und meinen eigenen Hund ermutigen.

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!!!!

Das hat mir total geholfen!
 
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