Hilfe, Senioren-Haltung bei viel zu aktivem Hund

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WuselWiesel

WuselWiesel

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Hallo ihr Lieben,

mal wieder ein kleines Problem von mir. Ich weiß nicht, ob ich mir große Hilfe erhoffe, ob das überhaupt möglich ist bei der Sache... Aber ich versuch es mal.

Aaaalso... Meine Großeltern haben seit 5 Jahren einen Hund. Meine Mutter hat ihn aus dem Tierheim geholt, nachdem der letzte Hund gestorben war. Leider schon mit 11 Jahren, wir wissen nicht genau wieso, schätzen aber, dass er einfach zu dick war und das sein Herz nicht mehr mitgemacht hat...

Tanja, ein Mischlingshund (die Rasse ist schwer zu sagen, wir wissen nur dass Cockerspaniel mit drin ist), ist ein super aufgedrehter Wirbelwind. Sie hat am Liebsten dauernd jemanden um sich, der mit ihr Bällchen wirft oder schmust.

Sie hat zwar dauernd jemanden um sich, allerdings ist sie nicht beschäftigt und total unterfordert.
Als
so viel Schnee lag, hat sie lange überhaupt keinen Auslauf bekommen, weil meine Großeltern Angst hatten, bei dem Wetter raus zu gehen und hin zu fallen. Kann ich irgendwo verstehen, gerade weil mein Opa sich schon mal bei so einem Wetter die Hüfte gebrochen hatte...
Wie dem auch sei, als ich das erfahren hatte, habe ich natürlich versucht, mir Zeit zu nehmen und mit ihr wenigstens eine kleine Runde am Tag zu laufen. Das war leider nicht jeden Tag möglich.
Zu der Zeit war es so, dass sie nur zum Geschäft in den Garten gelassen wurde, mehr nicht.

Jetzt ist der Schnee fast weg und meine Großeltern trauen sich wieder vor die Tür. Allerdings habe ich sie mal gefragt, ob sie denn jetzt wieder mit Tanja raus gehen und mein Opa sagte nur "Klar, ne viertel Stunde am Tag." Und er hielt das für ausreichend. "Ach, die schläft doch den ganzen Tag" hatte er mal zu mir gesagt.

Natürlich schläft sie den ganzen Tag, sie hat ja auch nichts anderes zu tun...

Dazu kommt, dass sie furchtbar dick geworden ist. Sie wird zwei Mal am Tag gefüttert und bekommt dann zusätzlich immer noch mal was vom Tisch... Obwohl sie nicht mal bettelt. ;) Abends frisst sie dann gern noch mal ein paar Apfelstücke. Wobei ich denke, dass das in Ordnung ist, das macht ja nicht dick... (Oder???)

Hinzu kommt noch die Ängstlichkeit meiner Großeltern. Selbst wenn sie mal mit ihr raus gehen, lassen sie sie nicht immer von der Leine, wenn zum Beispiel Bahnschienen in der Nähe sind. Dann laufen sie durch's Feld und haben den Hund an der Leine, der vermutlich ziemlich zieht und kaum Luft bekommt weil das Halsband die Atemwege zuschnürt. Ich habe ihr ein Geschirr gekauft und bei mir zieht sich mittlerweile nicht mehr wenn sie angeleint ist, aber meinen Großeltern ist es zu umständlich, ihr immer das Geschirr anzuziehen...

Im Großen und Ganzen ist es eine Katastrophe. Ich habe schon überlegt, einen Hundesitter zu engagieren der einmal am Tag mit ihr spazieren geht. Ich habe ja auch nicht immer Zeit...

Tanja ist so ein süßer und freundlicher Hund, der gerne apportiert und keiner Seele was zuleide tun kann, außerdem hört sie echt gut. Es ist einfach schade, dass sie so vernachlässigt wird. Aber meine Großeltern sind eben auch nicht mehr die Jüngsten, ich kann sie auch irgendwo verstehen...
 
20.01.2011
#1
A

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Guest

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Nienor

Nienor

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Es ist schade, dass es soweit kommen musste :(

Aber ein Hundesitter waere vllt gar nicht falsch. Vllt nicht unbedingt ein teurer professioneller. Mit etwas Glueck findet sich in der Nachbarschaft ein engagierter Jugendlicher, dem die Eltern keinen Hund erlauben, der die Suesse fuer Spaziergaenge und Training abholen kann ?

Oder du redest einmal eindringlich mit deinen Grosseltern, dass es so nicht geht, dass die Huendin so nicht gluecklich ist - und deine Grosseltern auch nicht, wenn sie sich halb in der Leine erhaengt. Sie sollen fuer die Huendin entscheiden. Entweder dafuer sorgen, dass sie oefter raus kommt - ob nun mit ihnen, befreundeten Jugendlichen/Erwachsenen - oder ob sie ein gutes Zuhause fuer sie suchen. Die Entscheidung obliegt ihnen, aber so bleiben kann die Situation nicht.
 
Schattenseele

Schattenseele

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Hallo du.
Ja es ist schade das es so ist, wie es ist, aber man muss das Beste daraus machen.
Ich finde die Idee mit dem Hundesitter oder einem Jugendlichen in der Nachbarschaft auch sehr gut.
Die Eltern meiner Freudin haben das so gemacht, das sie inseriert haben und sich mehrere Jugendliche angesehen haben. Sie haben auch jemanden gefunden der das ganz toll macht. Sie macht sogar 1 bis 2 mal die Woche Hundesport mit der Hündin.
Vielleicht wäre das auch eine Idee ?! Wegen der Auslastung meine ich jetzt.
Vorrausgesetzt das Tanja (Eine Namensvetterin ;) ) gesund ist.
Auf längere Sicht gesehen wäre es aber vielleicht doch nur fair den Hund wieder abzugeben.
Aber dazu muss ja erstmal nicht kommen.
Vielleicht ergibt sich ja was in Punkto Hundesitting.
Ich wünsch euch alles Liebe.

Lg
 
WuselWiesel

WuselWiesel

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Ich denke das werde ich machen. Ne kleine Anzeige irgendwo im Supermarkt aufhängen oder mal online inserieren... Das muss ich natürlich auch erst mit meinen Großeltern absprechen. Nicht dass sie sich übergangen fühlen... Gerade bei älteren Menschen ist das sehr schwierig, wenn sie sich eingestehen müssen, dass sie nicht mehr allen Aufgaben gewachsen sind...

Die einfachste Lösung wäre ja, wenn ich den Hund übernehmen würde, aber das würden sie sicher nicht zulassen. Danke für's Zuhören. ;)
 
*Collie*

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Find ich ne gute Idee von dir ;) Und so lange du noch niemanden gefunden hast und selbst mal Zeit hast, kannst du ihn ja mitnehmen.

Bzgl. des Fressens: Äpfel sind OK. Meiner soll ja / muss auch abnehmen. Wir machen das mit den Leckerchen so, dass wir morgens die Hälfte seines TroFu's geben, die andere Hälfte packen wir in einen Leckerliebeutel und geben das über den Tag verteilt. Das, was abends noch drin ist, bekommt er dann normal zu fressen. Aber deine Großeltern sollen dann auch weniger als die angegebene Menge füttern, die ist ja meistens für normal aktive Hunde ausgelegt...aber das ist er ja nicht :(
 
Knopfstern

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verstehe ich das richtig, deine Gross Eltern haben einen Garten?
warum wird dieser nicht genutzt?
 
*Collie*

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verstehe ich das richtig, deine Gross Eltern haben einen Garten?
warum wird dieser nicht genutzt?
So wie ich das verstanden habe, wird der nur genutzt, damit sich der Hund lösen kann.
Dass ältere Menschen nicht mehr so mit Hunden spielen können, wie die jüngeren ist ja verständlich. Nur der Hund sollte trotzdem beschäftigt werden.
 
WuselWiesel

WuselWiesel

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Genau, Collie. ^_^
Sie kommt raus um ihr Geschäft zu machen und das war's meistens auch schon. Was seeehr schade ist, denn sie spielt unheimlich gerne...
 
Knopfstern

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Aber, wenn ein garten zur Verfügung steht, warum wird dann da nicht wenigstens Ball gespielt?
Oder mit ihr ein wenig was gemacht?
Ich meine, wenn einige ältere Leute die Möglichkeit hätten, im Garten mitm Hund zusein, würden sie es sicher auch nutzen*denk*
 
*Collie*

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(meine Oma ist da ziemlich ähnlich, hat aber keinen eigenen Hund)

Sanni, alte Menschen sind manchmal so ;) Wenn Opa sagt, der Hund ist faul und schläft eh nur, dann ist das eben so...da wird sich keiner die Mühe machen und Bällchen spielen. Zumal der Hund den Ball wahrscheinlich nicht auf Anhieb zurückbringen wird, die alten Menschen sich bücken müssen oder gar werfen...der Bewegungsapparat ist eben nicht mehr derselbe :( in gewisser Weise kann ich kann ich's ja auch verstehen. (Deswegen würd ich keinen älteren Leuten einen jungen Hund empfehlen)
 
WuselWiesel

WuselWiesel

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Genau das ist es, es geht hauptsächlich darum, dass sie sich nicht mehr ohne Mühe bücken können. Ansonsten wäre es ja kein Problem. ;)
 
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