Wie lange seid ihr mit euern Welpen gassi gegangen?

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kekslosekeksdose

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Hallo. ich habe mal eine Frage an Euch.
Und zwar wie lange seid ihr mit euern Welpis gegangen?
Ich bin gestern das erste mal mit meiner gegangen,
habe sie nun seit 1 1/2 Wochen, ist fast 9 Wochen halt. Gestern ging ich so 10 min. auf einem schönen Landweg wo keine Autos fahren, konnte sie da auch ableinen. :) Lief alles prima. Sie hat auch das erste mal Pferde gesehen. ;) War ganz lustig, hatte sich hinter mir versteckt und sie dann angebellt. :lol:
Mich würde nun interessieren ob ich es erstmal bei 10min. belassen soll oder kürzer -länger gehen kann??

LG Nadine + Phoebe
 
21.01.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Ninchen'Isona

Ninchen'Isona

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1. fast 9 wochen alt? bisschen jung oder..soweit ich mich erkundigt habe sollten welpen erst mit 10-12 wochen von der mutter getrennt werden.

2. wir sind mit unserem hund immer so lange gassi gegangen bis sie alles gemacht hat ;)
durchschnittlich warens so zwischen 10-20 minuten.
 
kekslosekeksdose

kekslosekeksdose

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Die wollten die Welpen auch eigentlich erst am 21.1 abgeben.. waren 300km von uns. Sind erstmal hingefahren um sie kennenzulernen, da sagte die uns wir können sie auch gleich mitnehmen, wegen unserm langen anfahrtsweg. sie sei gut sozialsisiert, kennt andere Hunde, Kinder + Katzen. .. Mit Hunden denk ich selbst eher sie kannte nur ihre Eltern und Geschwister.. führen das hier aber brav fort mir der Sozialisierung. :)

Alles klar gut, gestern hat sie unterwegs nichts gemacht sondern danach im heimischen Garten. War ihr wohl alles zu aufregend das ganze neue. ;)
 
Engelchen09

Engelchen09

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welpen können ab der 8. woche abgegeben werden, das ist völlig in ordnung.

mit 10 minuten das ist schon in ordnung. generell kann man mit welpen ruhig so lange draußen bleiben, wie der welpe und man selbst es möchte, man soll halt nur keine strecken weit laufen. wenn man eine halbe stunde vor einer pferdeweide steht und der welpe ein bißchen rumschnüffelt und guckt, dann ist das auch okay.

man soll halt der gelenke wegen keine weiten strecken laufen.
 
ida22

ida22

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Hallo,

man sagt ja so - als groben Richtwert - pro Lebenswoche eine Minute; sprich bei Eurem Hund wären 10 Minuten dann völlig ok.

Wobei das eben nur ein Richtwert ist und natürlich auch von der Art des Gassigehens und dem Welpen abhängt. Man sollte nicht mit einem Welpen eine Stunde stamm laufen. Andererseits spricht nichts dagegen, wenn der Welpe im Garten ist, ihr auf einer Wiese seit und Pferde anguckt oder was auch immer - und das dann zwei Stunden lang tut ...

Es ist einfach wichtig, daß ihr den Kleinen nicht überfordert; weder körperlich noch von den Eindrücken her.

Eine Abgabe mit 8 Wochen ist meiner Meinung nach auch nicht zu früh sondern völlig in Ordnung und auch erlaubt.

Dass der Kleine sein Geschäft nach dem Gassigehen im Garten erledigt, ist auch ok (so eine habe ich hier auch ...:eusa_shhh:). Im Garten fühlt sich der Hund sicherlich einfach "sicher" und dann fällt es meist auch leichter, sich zu lösen. Ist ja wie bei uns - wir gehen auch meist lieber zu Hause als auf eine "fremde" Toilette :D

Mit der Zeit gibt sich das meist von alleine ...

LG Ida
 
Tayet

Tayet

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wir sind auch so ca. 10 min. ab Anfang gewesen. jetzt mittlerweile bisschen mehr. Ab und zu fahr ich zu einem Feld und spiele da mit ihr. Dann gehe ich später auch keine 20 min. Sondern wirklich kurz. Man merkt auch dass sie es braucht, sie rennt dann wie ne bekloppte durch die Felder :D Rennt bei mit zwar zu 80% ohne Leine, aber so Feld/Wald rennen ist schon was tolles.

und bitte nicht lustig finden wenn sie die Pferde anbellt und dann noch bestätigen. Von klein an unerwünschtes Verhalten korregieren, ist besser als wenn sie dann älter ist.
 
*Mischling*

*Mischling*

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Also mein Kleiner war sehr aktiv, wir sind fünf mal am Tag (bei Bedarf halt noch in Garten ;)) immer 15-20 Minuten laufen gewesen, er fand einfach alles so interessant, dass wir in der zeit gar nicht weit kamen, dann hat er noch sein Geschäft zügig erledigt und ist dann noch eine Runde über die Wiese gesprintet.
Der Hund meiner Mutter hingegen wollte nicht mehr als 3 mal am Tag 5 Minuten, hatte auch kein Interesse an seiner Umwelt. Es hängt also wirklich vom Charakter des Hundes ab.
LG
 
Kasary

Kasary

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Für mich persönlich war die 1 Min pro Lebenswoche immer nur eine grobe Richtlinie.
Ich hatte es im Hinterkopf, aber immer eingehalten habe ich es nicht.
Für mich stand die Umweltsozialisierung z.B an vorderster Stelle. Ich wollte das Diego so viel wie möglich kennen lernt, bin fast täglich auf andere Gassiplätze gefahren, usw.
Wenn der Weg dann zu lang war, dann haben wir unser Kälbchen halt eben zwischenzeitlich getragen.

Allerdings gehe ich auch heute noch so mit meinem Hund spazieren, dass ich stetig nach ihm sehe. Unsere Spaziergänge dauern i.d.R etwa 30 Min und damit ist Diego auch gut bedient. Wenn er nichtmehr kann dann trottet er nurnoch langsam nach. Wir gehen dann eben gemütlich oder kürzen ab...

Heute waren wir z.B auf der Winterwanderung vom Verein.
Ich bin mit Diego nur eine Teilstrecke mitgelaufen, wobei alles zusammen etwa 2,5 Std gedauert hat. Mit inbegriffen waren Pausenzeiten, Spiel- und Tobeaktionen mit den anderen Hunden und auch eine Weile, in dem ich ihn bewusst ausgebremst und angeleint habe.

Wichtig finde ich einfach, dass man Rücksicht auf den Hund und sein Wachstum nimmt. Manche Hunde rennen auch einfach solange wie sie müssen, setzt man sie dann in ein ruhiges Umfeld, dann fallen sie um wie ein Stein. Das muss nicht sein. Die Gelenke und Bänder sind noch so weich, dass man schon behutsam mit der Bewegung umgehen sollte. Zu lange Gassizeiten oder zu wilde Tobephasen können irreparable Schäden mit sich ziehen...

Liebe Grüße
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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Hey,

Meine Meinung:

der Hund stammt vom Wolf ab. Wenn man bedenkt, Jungwölfe laufen teilweise schon ab einem Alter von 5-6 Monaten lange Strecken mit dem Rudel mit...

Ich würde halt auch immer abschätzen, was ist es für ein Hund, was für eine Rasse. Wie läuft er, wie bewegt er sich. Ich kenne vorallem Border Collies, und wenn man z-B. einen 4 Monate alten Border mit einem 4 Monate alten Bernhardiner vergleicht, da merkt man halt himmelweite Unterschiede. :D

Also würde ich mit einem grossen, schweren Hund (oder einem Welpen, der mal so werden will...) sicher nicht zu grosse Touren am Anfang machen und ihn sicher auch als Junghund nicht zu sehr springen und rumhüpfen und klettern lassen (Gelenke). Ein "sportlicher" Hund, nicht zu gross, nicht zu schwer, den würde ich auch als Welpen schon auf längere Touren mitnehmen. Wenn er nicht mehr mag---Pause machen, sich hinsetzen oder ihn halt mal tragen. Meiner Meinung nach unterschätzen viele Leute ihre Welpen.

Wichtig ist dann einfach, dass er wirklich auch zu Hause auch ein ruhiges Plätzchen hat, wo er auch in Ruhe gelassen wird, da kann er sich dann wirklich erholen und auch alle Eindrücke verarbeiten.

Noch zum Thema Treppen laufen: unbedingt auch im Welpenalter schon üben! Was Hänschen nicht lernt.... Sonst habt Ihr nachher einen Hund, der keine Treppen läuft---viel Spass, einen Bernhardiner immer die Treppe hoch und runter zu wuchten. :lol: Allerdings sicher nicht zuviel und lieber aufwärts als abwärts. Aufwärts baut Muskeln auf und schadet den Gelenken kaum. Abwärts muss man schon etwas aufpassen....
 
Kasary

Kasary

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@Kleiner Falke: Besonders Rassen wie Collie oder Aussi leiden aber an grenzenloser Selbstüberschätzung, wenn man das so lapidar sagen kann. Sie kenne ihre Grenzen noch nicht und ich weiß von einigen aus der Hundeschule, dass ihre Hunde toben und toben und toben, wenn man sie lässt und ihre Müdigkeit und Ruhe ganz einfach übergehen.
Wären sie in ruhigerem Umfeld, würden sie schon längst schlafen. Von daher muss man auch bei aktiven, sportlichen Hunden vorsichtig sein. Man erzieht sich so nämlich vorallem einen hyperaktiven Begleiter, der niemals Ruhe hält.

Und auch wenn du sicherlich recht hast, das große und schwere Hunde noch träger sind als ihre sportlichen Artgenossen, dann kann man sich auch bei Schäferhund, Collie und Co viel kaputt machen, wenn man es mit der Lauferei übertreibt. Die Gelenke und Bänder müssen sich ja erstmal festigen und das ist während dem Wachstum nicht möglich. Bei keinem Hund! Springen oder zu wildes Toben kann also Schäden am Bänderapparat hervorrufen, die später nichtmehr zu heilen sind.

Von daher würde ich auch mit einem Windhund oder dergleichen noch keine langen Touren unternehmen. Sich darauf zu verlassen, dass der Hund zeigt, wenn er nichtmehr kann, halte ich für sehr gefährlich. Ich denke die wenigsten Hunde zeigen das wirklich an. Zumindest nicht, solange da etwas spannend und interessant ist.

Liebe Grüße
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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@Kasary:
genau das schreibe ich ja. ;)

Ich denke, es gibt auch noch wichtige Unterschiede zwischen "rumtoben, rumhüpfen" und laufen. Ich bin ja auch der Meinung dass es einem Welpen, egal welcher Rasse, nicht unbedingt gut tut, den ganzen Tag mit anderen Hunden rumzurasen, rumzutoben. (denn wie Du auch schreibst, dies geht auf die Gelenke, Sehnen, Bänder)
Im Gegenzug dazu finde ich es aber nicht schlecht, den kleinen auf Spaziergänge mitzunehmen. Dann trabt er nämlich neben einen her und das schadet den Gelenken definitiv nicht. Trab ist eine ruhige, gleichmässige Bewegung. Ich habe mit beiden meiner Border, schon im Alter von 6 Monaten die ersten KLEINEN Velotouren oder Inlines Runden gemacht. 10 Minuten, lockerer "Wolfstrab", das schadet definitiv nicht!
Schadet weniger, als einen jungen Hund 3 Stunden auf dem Hundeplatz mit anderen Halbstarken unkontrolliert rumsauen zu lassen!

Zum Thema den Hund hyperaktiv machen: da ist es halt eben wichtig, und das schrieb ich ja auch, dass er dann auch die Möglichkeit hat, sich zu regenerieren. Auf einer Decke in einer ruhigen Ecke.
Das schlimmste, was man machen kann, und da bin ich mit Dir, Kasary, absolut einig, ist den Hund nervös und hyperig machen. Wie macht man das? In dem man sich einen Border kauft, den draussen 2 Stunden toben lässt, den (total übermüdeten von Reizen überfluteten) Baby-Border nach Hause bringt, der bringt dann, aus lauter Überreizung sein Spielzeug, die Besitzer finden, ha das ist halt ein echter Border, der braucht so viel Action..... Spielen dann mit ihm, der Hund bekommt keine Möglichkeit mehr, runterzufahren! Wow, das kann ins Auge gehen!

Meine Borders toben draussen rum, seit Welpe. Ich mache gerade am Wochenende mit ihnen 6-7 stündige Touren, Fahrrad, Pferd, zu Fuss, immer mit Action unterwegs, Übungseinheiten mit Suchspielen und und und.... Power pur! ABER: dann komme ich heim, dann schmeiss ich jeden auf seine Decke und dann ist einfach totenstille!! :mrgreen:
Und gerade bei meinem Rüden, dem Knallfrosch, musste ich dies wirklich durchziehen. Genau er wäre, woanders, zu einem super-hyper-Border geworden. :roll:

Also, lange Rede, kurzer Sinn, Bewegen ja, gerne auch etwas mehr, lieber gleichmässige Bewegung auch mal ohne andere Hunde und dafür etwas länger als nur toben wie blöd.
Regenerationszeiten einhalten, auch wenn der Hund nicht will...
Hund, auch als Welpe schon nicht nur körperlich "rumscheuchen" (auch wenns ein sportlicher Hund ist) sondern auch geistig. Futtersuchspiele, leichte Apportierübungen, dies kann man auch mit einem 12 Wochen alten Knopf schon üben...
 
Emmalein

Emmalein

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Kenn ich auch so, pro Lebensmonat 5 Minuten, man muß auch bedenken wieviele Eindrücke auf so ein kleines Ding wirken, dann sollte man es wirklich nich zu schnell übertreiben ;)
 
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