Nimm das Futter

Diskutiere Nimm das Futter im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo und entschuldigt bitte das ich hier schon wieder einen Thread eröffne.. Mir ist das schon selbst peinlich. Aber es gibt da eine Sache, die...
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Schattenseele

Schattenseele

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Hallo und entschuldigt bitte das ich hier schon wieder einen Thread eröffne..
Mir ist das schon selbst peinlich.
Aber es gibt da eine Sache, die ich sehr gern beibringen würde, weil ich sie als echt wichtig empfinde.
Und zwar: Futter/Leckerlies NUR nach "okay" zu nehmen.
Beim Futter sieht das so aus. Ich
fülle den Napf in der Küche oben auf der Arbeitsplatte.
Lasse Maxi absitzen, stelle das Futter hin, lasse Maxi bleiben.
Dann geh ich ins Wohnzimmer, rufe ihn ab, lasse ihn irgendwas machen und erlaube ihm dann mit "Bitteschön" fressen zu gehen. Das klappt schon total super.
Auch mit Leckerlies und das auch draußen.
ABER: Er saugt Leckerlies sonst nur so ein, wenn ich sie ihm da nicht hingelegt habe, sondern wenn sie schon vorher da lagen.
Neulich hat er Knochen aus dem Biomüll geholt, den irgendwer in den Wald geschmissen hat.
Zum Glück geht er im Wald IMMER mit der Schleppleine, sonst hätte ich ihm das nie wegnehmen können.
Meine Frage ist nun, wie ich das schaffen kann, das er GENERELL NUR nach Aufforderung frisst ?! Eben auch erst nach einem okay was von Fremden nimmt. Egal ob Käse oder Keks.
Aber er ist so verfressen.. Habe ich da trotzdem eine Chance ?

Lg
 
26.01.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
kleiner Falke

kleiner Falke

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Hey,

Ich kenne das... meine beiden sind auch die reinsten Staubsauer....
Die nehmen alles! Inzwischen sind sie aber soweit, dass sie auf ein scharfes NEIN meinerseits, das Futter auch liegen lassen. Sowohl unterwegs wie auch, wenn fremde Leute sie füttern wollen (was ich aber grundsätzlich nicht zulassen, dennoch haben andere Hundebesitzer immer wieder mal den Eindruck, sie müssen was "einschieben" wenn ich es nicht merke...:076:
Ich habe bei meiner Hündin folgendes geübt (ich weiss aber, dass dies hier nicht jedermann toll finden wird...).

Ich habe eine "Leckerligasse" gelegt, hatte also die Kollegin dabei, die lief vor, hat Leckerlis und Wurst auf dem Weg gestreut und dann sind wir zusammen hin. Ich wusste ja wo das Zeugs ist und war vorbereitet. Hatte auch eine Wurfkette (die ich wirklich sonst nie brauche!) dabei. Damals hatte ich nur meine Hündin, der Rüde kam erst 3 Jahre später dazu. Sie also hin, riecht das 1. Leckerli, findet "jammyyyyyy", stürzt drauf zu, in dem Moment kommt von mir ein scharfes "NEIN", Kette kam geflogen (flog locker 1 m am Hund vorbei!) und damit war die Sache gegessen! Sie sprang erschrocken zur Seite, in dem Moment rief ich sie freundlich zu mir und sie bekam dann bei mir Leckerli und den Ball. So, das wars.
Als der zweite Hund dazu kam, hat der sehr viel von der Hündin gelernt, unter anderem auch dies! DAS war kein Thema mehr.
Allerdings, ich habs in der letzten Zeit wieder etwas vernachlässigt, ich merke schon... :uups: Sie sind auch schon wieder schlimmer am "Saugen" als auch schon. Aber meist kommt dann ein kurzer Blickkontakt und ein "hmmm, hmmm" (energisches Räuspern), dann lassen sie das Zeug auch schon wieder fallen----dafür gibts dann bei mir was. :lol: klappt eigentlich ganz gut.
Ok, ich hab einen sensiblen Border und die kannte vorher auch schon das NEIN zur Genüge, darum hat das sooo schnell geklappt. Würde sicher nicht bei allen Hunden so gut gehen.
Und bestimmt gibt es auch andere Wege, dies zu lernen, nur, ich denke, dieses eine Mal, energisch erschrecken und dann gleichzeitig richtiges Verhalten ebenfalls mit Futter belohnen, war schon sehr effizient. Da meine Hunde auch die Beute kennen und ich immer wieder Übungen unterwegs mache, sind die auch nicht mehr sooo dermassen am Futter suchen, die kriegen ja unterwegs genug mit Beute und Leckerli-Spielen. (dafür gibts abends im Napf nur noch eine Handvoll).
 
Schattenseele

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Hmm sonst hat keiner einen Rat ? Ich möchte ehrlich sein das auch ich von Wurfketten nichts halte..Ich mag den Kleinen nicht traumatisieren..

Lg
 
kleiner Falke

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schau, wenn der kleine bisher zu Dir ein gutes Verhältnis und auch Vertauen aufgebaut hat, wirst Du ihn damit nicht traumatisieren!
Wenn Du es richtig machst, sollte er ja nicht sehen, wie Du die Kette gegen ihn wirfst sondern er wird die Kette in Verknüpfung bringen mit dem "Futter vom Boden aufnehmen". Heisst also, wenn dann, wenn er erschrickt, sofort eine positive Reaktion Deinerseits kommt (und er quasi eine 2. Türe geöffnet bekommt, was er dann, anstelle des Futters vom Boden nehmen, sonst machen kann ---in dem Fall zu Dir kommen und dort auch Futter entgegen nehmen und Lob bekommen), wird der sicher nicht traumatisiert.

Ich denke, es gibt viele Methoden. Viele funktionieren aber nicht, oder nur halbwegs. Und das bringt dann auch nichts. Ich weiss nicht wie es bei Euch ist, aber hier in der Schweiz haben wir immer wieder vergiftetes Futter oder Wurststücke mit Rasierklinge rumliegen! Da wende ich schon gerne eine Methode an, die wirklich auch klappt und der Hund auch mal recht erschrickt und es dann sein lässt----also etwas "subtiles" zu probieren, was dann genau beim Rasierklingen-Wurststück nicht klappt und der Hund dann daran stirbt!

Was ich sonst noch bieten kann: alles genau gleich, ausser der Kette hast Du ihn an einer Schleppleine (dünn). Anstatt ihm dann die Kette zuzuwerfen, ruckst Du an der Leine, sobald er ans Futter will.... Braucht aber ebenfalls gutes Timing und aufpassen, dass Ihr nicht beide Euch in der Leine verheddert. :D
 
Schattenseele

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Hmm ja du hast schon recht mit dem Futter und den Klingen...Das haben wir hier auch leider öfter..
Hm ich weiß nicht wie gut ich die Bindung einschätzen würde, aber ich denke das sie schon gut ist.
Danke auf jeden Fall.

Lg
 
kleiner Falke

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weisst du, ich würde mir da nicht soooo viele Sorgen machen. Traumatisiert ist ein Hund deswegen noch lange nicht. Kann ich aus Erfahrung sagen. Meine Border Hündin ist wirklich ein Sensibelchen und hat absolut keinen Schaden erlitten. Ich denke, es macht auch sehr viel aus, wie DU in der Situation reagierst. Wenn Du souverän bleibst und dem Hund klar vermittelst, das alles ok ist, er aber halt einfach dieses Futter in Ruhe lassen muss, hat er keinen Grund, ein Trauma zu machen.

Ich war mit meinen Hunden schon unterwegs bei Sturm und Wind, durch die Kleinstadt, da fiel ein Fahrrad genau neben meinen Hunden um (Wind). Klar, die haben mal nen Satz gemacht und blöd geguckt, ich habe dann aber keine Miene verzogen, bin weitergelaufen.... Das war für die absolut ok, haben das abgestempelt mit "ok, kam was geflogen, Chef findet das aber normal, also ist alles gut" Die haben deswegen nun weder Probleme mit Rausgehen bei Sturm noch mit Fahrrädern...

Verstehst Du, was ich meine?
Klar, wenn Du selbst unsicher bist und vor dieser Situation Bammel hast, dann lass lieber die Finger davon! Aber sonst nimm ihn halt sicherheitshalber doch an die Schleppleine, so rennt er sicher nicht davon... Wobei ich aus Erfahrung weiss, dass bei der Kette der Hund erschrickt, zusammenzuckt... DANN genau ihn zu Dir rufen, das ist perfekt! Dann kommt er nämlich auch. Ist vielleicht gerade auch eine gute Vertrauensübung... Es kann ja auch sonst mal was scheppern oder klappern und da sollte der Hund Schutz bei Dir suchen und nicht Weglaufen....
 
petite

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hallo :)

also ich finde das verhalten, das dein hund zeigt, absolut normal und weiß nicht, ob man das grundsätzlich umlenken kann...

immerhin reden wir hier von einem hund und hunde haben nunmal den ganzen tag hunger ;)
wenn dein hund sich also eigenständig im wald mit schnüffeln und co beschäftigt, kann man nicht verlangen, dass er sich nichts in den mund steckt (ist wie bei kleinen kindern) :) schließlich wird er in dem moment ja "allein gelassen" und macht dann das, was hunde nunmal so machen, wenn sie auf schnüffeltour gehen.
man kann z.b. von einem jagdhund ja auch nicht verlangen, dass er aufhört, mäuse zu jagen, auch wenn er zu hause gelernt hat, dass er sich ablegen muss, obwohl das spielzeug sich bewegt und wegfliegt und er erst auf kommando losrennen darf.
die ambition, draußen unbekannte, gut riechende sachen, die sich bewegen, zu jagen, bleibt.

in beiden fällen (futter erschnüffeln und bewegliche dinge jagen) liegt es meiner meinung nach am besitzer, wie sehr sich der hund mit der feinen schnüffelnase beschäftigt.
wenn du also willst, dass er aufhört, leckeren sachen hinterherzuschnüffeln, musst du ein volles beschäftigungsprogramm ohne punkt und komma während des spaziergangs durchziehen...;)

hätte ich persönlich keine lust drauf, denn eigentlich ist es ja auch mal schön, nur loszulatschen und den hund ein wenig sich selbst zu überlassen, also denk nicht, ich verurteile dich in irgendeiner weise, dass du den hund zu wenig beschäftigst ;) ist ja völlig normal, dass man mal loszieht und den hund ein wenig sich selbst überlässt...
naja und jedenfalls denke ich auch, dass das keine sache von respektlosigkeit ist...der hund denkt in dem moment ja nicht "ach nee, das darf ich ja nicht, also schnell *haps* weg damit" sondern denkt nur "boa geil futter". und eben weil er in dem moment das futter nicht mit dir verbindet, ist es auch echt schwer, ja grade nahezu unmöglich, den hund davon abzuhalten.
wenn man futterspuren legt ist das denke ich nochmal was anderes, weil man sich dann gezielt darauf konzentriert, dass der hund nichts anrührt und weil man ja WEIß, dass da futter liegt. damit das aber immer und überall klappt, müsstest du bei jedem schnüffeln eine wurst oder einen knochen als ambition dahinter vermuten ;)

also ich denke, beim spazierengehen ist es einfach am besten, zu beobachten, wie intensive der hund denn nun einer spur folgt. merkst du, dass es zu viel wird (egal ob er ne tier- oder knochenfährte aufnimmt ;) ) ruf ihn ab und lenk ihn ab und entfern dich von dem gut riechenden ort.

und erfreu dich einfach daran, dass du zu hause alles im griff hast, was futter betrifft ;)
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

ps: "hilfmittel" wie ketten und co sollten nur professionelle hundetrainer anwenden und auch nur dann, wenn es nötig ist. es ist hier aber nicht nötig! ein hund frisst nunmal gerne. wer damit nicht klarkommt, sollte sich keinen hund anschaffen.
das ist als würd ich nen zweijähriges kind immer zu tode erschrecken, nur weil es etwas in den mund stecken will, aber in der oralen phase ist das nunmal normal.
dinge die "normal" sind, kann man doch nicht mit zwang "deckeln"!! sowas kann arg schnell nach hinten losgehen. nicht alle hunde verbinden mit dem schrecken zum beispiel, dass der schreck kam, weil sie das futter nehmen wollten. sonder vielleicht mit dem spazierweg oder ähnlichem! und grade wenn man den hund nach dem schrecken anspricht, kann es sein, dass der hund den schrecken mit seinem besitzer verbindet und das vertrauen geschädigt wird.
solche foltermethoden, so will ich sie mal nennen, sollten nur professionell und vor allem begründet angewand werden. nach knochen suchen ist für mich ganz und gar nicht grund! das ist als würd ich meinen hund erschrecken, jedes mal, wenn er sich hinterm ohr kratzt. ist genauso normal wie das futter erschnüffeln.

ablenkung/alternativverhalten anbieten sollte immer der erste schritt eines trainings sein.

echt heftig, wie viele leute in letzter zeit im forum erschreckmethoden oder sogar elektrohalsbänder empfehlen...solchen leuten kann ich nur empfehlen, sich erstmal ein gutes hundebuch durchzulesen oder ein richtiges hundetraining zu besuchen...

tut mir leid, da fehlt mir das verständnis.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

schau, wenn der kleine bisher zu Dir ein gutes Verhältnis und auch Vertauen aufgebaut hat, wirst Du ihn damit nicht traumatisieren! -->FALSCH, das kann man wie gesagt nicht wissen!!
Wenn Du es richtig machst, sollte er ja nicht sehen, wie Du die Kette gegen ihn wirfst
:silence::shock: gegen den hund werfen? das heißt, du erschreckst den hund nicht nur, sondern tust ihm auch noch weh! so wird es jedenfalls NICHT richtig gemacht :roll:
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Anstatt ihm dann die Kette zuzuwerfen, ruckst Du an der Leine,
du weißt schon, dass das zu schlimmen, ja sogar lebensbedrohlichen verletzungen führen kann? eine leine ist ein hilfmittel. aber genauso wie beim zügel eines pferdes, wird das nicht missbraucht und es werden damit auch keine schmerzen verursacht...
 
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kleiner Falke

kleiner Falke

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sorry, petite, dass Dir das das Verständnis fehlt! Mir hingegen fehlt das Verständnis, wenn ich dann wieder Leute höre, denen ein Hund eine Wurst mit Rasierklinge gefressen hat, einfach "weil das halt normal ist, dass Hunde einfach so mal alles fressen und man da eh nichts machen kann".
Sorry, da wende ich lieber (in DIESER Situation!!) Hilfsmittel an (wenn ich weiss wie und ich habe glaub sehr gut und sehr genau erklärt, wie ich das machen würde, habe auch die Reaktionen gut begründet) als das ich dann meinen Hund nur noch begraben kann. Sorry, etwas hart aber ich kenne solche Fälle und genau aus dem Grund ist es mir in DIESER Situation lieber, härter einzugreifen, dann sitzt es auch, als nachher meinen verstorben Hund nachzuweinen, der wegen etwas verstorben ist, was man wirklich hätte vermeiden können!
Und wie gesagt, ich selbst habe einen wirklich sehr sensiblen Border Collie und der hat deswegen absolut kein Trauma und keinen Schaden... Da ist die Chance, dass ein Hund ein Traum bekommt, weil er von einem anderen unterwegs verbissen wurde, bedeutend grösser!
Ich bin absolut einverstanden, dass nicht jeder x beliebige Hundebesitzer mit Ketten und Elektroschocker (von dem habe ICH übrigends nie was erwähnt....) durch die Gegend rennen! Aber, man kann z.B. eine Wurkette für gewisse Dinge sehr effizient einsetzen. DAS ist MEINE Meinung. Ich arbeite schon seit bald 20 Jahren mit Hunden, habe schon viele Hunde trainiert habe auch schon sogannte "Problemhunde" wieder zu "normalen" Hunden gemacht. Und keiner war bisher traumatisiert. Ich habe in ganz wenigen Fällen die Wurfkette eingesetzt, immer im Einverständnis mit den Besitzern. Und auch diese Hunde sind alle ganz normal, haben die Verknüpfen richtig gemacht und stellen nirgends ein Problem dar. Ich habe bei den Hunden sogar den Eindruck, sie haben noch mehr Vertrauen zu den Menschen als die anderen, weil sie eben die Situation so verknüpft haben, dass der Mensch auch Sicherheit geben kann....
MEINE MEINUNG; MEINE ERFAHRUNGEN. Muss nicht für alle gelten, klar...
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

und bitte, petite, wenn Du schon kritisierst, dann lies doch meinen Text wenigstens RICHTIG!

Kette kam geflogen (flog locker 1 m am Hund vorbei!)
Da steht, die Kette flog LOCKER 1 M am Hund vorbei!

Steht in meinem Beitrag irgendwo, das ich empfehle, dem Hund die Kette an den Kopf zu werfen?!? Jaaaaa, richtig, stimmt, wollte ich noch erwähnen! Am besten auf den linken, oberen Eckzahn zielen, ist am effizientesten.... Hallloooooooooooooooo?!? ;)

Ich habe manchmal den Eindruck in so Foren, die Leute überfliegen die Texte, sehen dann das Wort WURFKETTE, dann lesen die gar nicht mehr weiter, sie schieben direkt einen Panikschub am anderen, liegen zitternd in der Ecke und verstehen diese böse Welt nicht mehr... Und dann hauen sie in die Tasten um diesen bösen "Tierquäler" (in ihren Augen) fertig zu machen. :roll:
Das kanns doch nicht sein. Bitte lest meine Texte sorgfältig und genau Wort für Wort durch (falls Ihr Tippfehler findet, dürft Ihr die gerne behalten. :D) und DANN können wir uns nochmals in aller Ruhe zu dem Thema unterhalten... Ok?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

nochmals @ petite
Zum Thema Leinen rucken. Auch das wird wieder total "verdramatisiert". Menschenskinder, an der Leine rucken, sorry, ich hätte vielleicht zupfen schreiben sollen....
Aber glaub mir, bisher kenne ich keinen Hund, der wegen einem Ruck an der Leine an Genickbruch gestorben ist. Ich sagte nicht: (Betonung auf NICHT!) Du musst dem Hund ein Kettenhalsband mit Stacheln anlegen und dann den Nachbarn holen, der Schwingerkönig ist und dann mal den Hund ein bisschen "rumwerfen".
Echt, bitte... Man kann wirklich alles falsch verstehen, oder?
Ein Leinenruck ist für einen Hund absolut keine Katastrophe. Und anstatt hier über meine ach soooo brutalen Methoden rumzuheulen, bring mal eine konstuktive Kritik für Schattenseele, wie sie ihren Hund vor einer Vergiftung bewahren kann? Wenn Du eine andere, effiziente Methode hast, bitte, ich lerne gern...
Aber den Hund "einfach so halt rumlaufen und rumschnüffeln und Zeugs zusammenlesen lassen", ne, das ist nicht mein Weg, sorry. Und anscheinend auch nicht der von Schattenseele, sonst hätte sie diesen Thread nicht eröffnet. Also, bitte anstatt rumheulen gute Ideen bringen. Ich lerne wie gesagt gerne dazu... Los gehts! ;)
 
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Pewee

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Ich finde es unmöglich die Wurfkette so zu rechtfertigen. Woher willst du wissen, dass du den Hund damit nicht traumatisierst? Weißt du etwas über Schattenseeles Hund? Weißt du, ob Maxi nicht vielleicht ein sensibler Hund ist?
Meine Hündin hat großes Vertrauen zu mir und eine gute Bindung, aber sie ist von Natur aus recht unsicher und geräuschempfindlich: Niemals würde ich mit der Wurfkette arbeiten. Man kann sie nicht als Allheilmittel verwenden, für manche Hunde ist es purer Horror und das kannst du nicht einfach herunterspielen.
Selbst Anwender, wie der Rütter sagen explizit, in welchen Situationen man sie verwenden darf (was ich dennoch nicht gutheißen kann) und bei welchen Hunden auf keinen Fall, wieso gibst du sie also als allgemeingültigen Tip?
Ich verstehe, dass es nur deine Erfahrung ist und dagegen möchte ich nichts sagen. Aber man muss solche Methoden auch kritisch reflektieren und überlegen, ob sie für manche Hunde tatsächlich die entsprechende Hilfe bringen und ob sie beim Hund auch wirklich das auslösen, was ich erwarte, oder ob er es nur aus Angst macht.

Schattenseele, ich denke, das sind verschiedene Situationen, die auch verschieden geübt werden müssen.
Als erstes (auch wenn du natürlich nicht fremd für Maxi bist) könntest du es selbst üben.
Leg ihm das Leckerchen nicht nur hin, halte es in der Hand (denn das machen die meisten Fremden auch). Maxi wird sicherlich das Leckerchen haben wollen. Sobald die Nase rangeht, schließt du die Hand zur Faust. Dann baust du es neu auf. Die Hand wieder öffnen und warten, wie Maxi reagiert. Irgendwann wird er warten, weil er erwartet, dass die Hand wieder zugeht, wenn er zu dicht herankommt. In dem Moment gibst du das "ok" und er darf es fressen (wenn er nicht versteht, was du meinst, halte es ihm näher hin).
Wenn er das bei dir kann, übe es mit anderen Menschen. Freund, Familie, entfernte Bekannte, die Maxi nicht mehr ganz so gut kennt. Mach genau dasselbe Spielchen. Ich denke, spätestens nach der 3.-4. Person müsste er verstanden haben, das es für JEDEN gilt. Übe es vor allem nicht nur drinnen, sondern auch draußen. Nimm dir Leute für den Spaziergang mit.

So, die Sache mit dem Knochen im Wald hat ja nicht mehr viel mit "ok" geben zu tun. Nach Möglichkeit sollte der Hund ja gar nichts fressen, was irgendwie fremd im Wald liegt.
Maxi macht doch bestimmt Anstalten bevor er etwas nimmt, oder? Lange schnuffern, oder "umzingeln"? Ich kenne eigentlich keinen Hund, der direkt zack bumm irgendwas im Maul hat, ohne es irgendwie vorher fixiert zu haben. Das solltest du beobachten. Versuche ein Muster zu finden, was er vorher macht. Dann solltest du handeln, BEVOR Maxi auf dumme Gedanken kommt. Wenn ich sehe, dass meine Hunde zu lange schnüffeln oder ich einfach weitergehen möchte, gebe ich das Kommando "lauf". Das bedeutet für sie "ok, Frauchen will jetzt, dass ich zu ihr komme". Ich habe es ihnen so beigebracht, dass ich, sobald ich gesehen habe, dass sie etwas vorhaben, gelaufen bin (finden sie halt am tollsten ;)) und dabei das Wort gerufen habe. Sie fühlen sich sofort animiert, wenn ich losrenne und ich bekomme damit die Aufmerksamkeit auf mich.
Ich denke, man kann seinem Hund prinzipiell nur bedingt beibringen, nichts draußen zu fressen, man kann eher Prophylaxe betreiben, indem man es gar nicht so weit kommen lässt. Das verlangt allerdings, dass man seinen Hund auch ständig im Blick hat. Aber das sollte man ja sowieso ;)
 
petite

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soviel zur konstruktiven kritik der TE gegenüber:

*Zitatanfang*

in beiden fällen (futter erschnüffeln und bewegliche dinge jagen) liegt es meiner meinung nach am besitzer, wie sehr sich der hund mit der feinen schnüffelnase beschäftigt.
wenn du also willst, dass er aufhört, leckeren sachen hinterherzuschnüffeln, musst du ein volles beschäftigungsprogramm ohne punkt und komma während des spaziergangs durchziehen...;)

wenn man futterspuren legt ist das denke ich nochmal was anderes, weil man sich dann gezielt darauf konzentriert, dass der hund nichts anrührt und weil man ja WEIß, dass da futter liegt. damit das aber immer und überall klappt, müsstest du bei jedem schnüffeln eine wurst oder einen knochen als ambition dahinter vermuten ;)

also ich denke, beim spazierengehen ist es einfach am besten, zu beobachten, wie intensive der hund denn nun einer spur folgt. merkst du, dass es zu viel wird (egal ob er ne tier- oder knochenfährte aufnimmt ;) ) ruf ihn ab und lenk ihn ab und entfern dich von dem gut riechenden ort.

und erfreu dich einfach daran, dass du zu hause alles im griff hast, was futter betrifft ;)

*Zitatende*


und bezüglich irgendwelche Vergiftungs- oder Rasierklingengeschichten:

klar, solche Fälle gibts. Aber genauso gibt es Fälle in denen Hunde den Abhang heruntergestürzt sind und sollte man sie dann alle lieber angeleint lassen, weil es potentielle gefahren gibt und mit ner wurfkette richtung hund werfen, wenn er sich nem abhang nähert?

neee ;) lieber ablenken, herrufen etc.

sicherlich muss ich dir recht geben, dass es gebiete mit hundehassern gibt, aber davon kenne ich hier KEINE. du kannst also nicht davon ausgehen, dass überall auf der welt so böse orte und menschen sind und musst abwägen, wie gerechtfertigt hier so eine in meinen augen total unnötige "therapie" ist.
und wenn hier bei mir ein hundehassergebiet wäre, wo die leute köder mit gift oder klingen auslegen, wäre mein hund der letzte, der was dafür kann...es ist ne extremsituation, klar, das bestreite ich nicht, aber wurfketten sind da auch nicht die lösung! dann doch lieber vorsichtshalber nen mauli und gut beobachten, wie ich schon sagte.
oder umziehen hihi

ich will dir nicht zu nahe treten, aber jeder, der behauptet, dass er schon mehrere jahrzehnte hundeerfahrung hat, muss damit rechnen, dass man als gegenargument einwirft, dass viele methoden von damals als veraltert gelten...*liebguck*

ich habe der TE nicht dazu geraten, den hund einfach machen zu lassen, weil das nicht so schlimm ist. also bitte lies du dir meine beiträge auch gut durch. ich habe geschrieben, dass es normal für hunde ist, dass sie futter suchen, wenn sie es riechen und dass man das früh genug erkennen muss, um ihnen dann ein alternativverhalten anbieten sollte...pewee hat eigentlich nochmal das gesagt, was ich auch schon vorher geschrieben habe.

ich verurteile dich nicht als tierquäler und das mit den elektrischen halsbändern war auch nicht auf dich gemünzt, sondern so gemeint, wie ich es auch geschrieben habe.
meine bitte aber andersherum an dich: verurteile mich nicht als paniker und behaupte nicht, dass ich in die ecke gehe und "heule". das sind nutzlose argumente, die wirklich nicht zu einer konstruktiven diskussion beitragen und lediglich das ziel verfolgen, sein gegenüber lächerlich zu machen oder gar zu verletzen. --> mit bitte also, das zu unterlassen!

was den rest deines beitrages betrifft, fand ich deine argumentation gut und dann macht es mir auch spaß, andere meinungen zu lesen (dafür sind foren ja auch da ;) ), auch wenn ich sie immer noch nicht vertrete. weshalb, das habe ich ja eigentlich alles schon in meinem ersten beitrag gelesen und pewee hat es in ihren worten auch nochmal wiedergegeben.
 
DyingDream

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...

Ich würde nie zu Wurfkette, etc. raten.
Es ist ja nun die eine Sache, wenn man selbst über Meideverhalten arbeitet - aber dieses zu empfehlen halte ich persönlich für wenig verantwortungsbewusst.

Ich könnte derartiges bei meinen beiden Hunden total vergessen.
Hund 1 würde es kaum interessieren und sie wäre höchstens kurz beleidigt und bei Hund 2 hätte ich einen Total-Schaden angerichtet.

Bei uns reicht ein deutliches Nein, wenn die Hunde etwas aufnehmen wollen was sie nicht sollen. Ansonsten achte ich sehr auf meine Hunde wenn wir unterwegs sind. ;)

Soll der Hund nur auf Kommando etwas aufnehmen, würde ich dieses mit einem direkten Befehl koppeln und das dann konsequent fortführen.
Erst wird aus meiner Hand geübt, dann vom Fußboden, dann aus fremder Hand, etc.
Wichtig dabei ist dann eben, dass der Hunde keine große Möglichkeit zu 'alleingängen' hat - sprich draußen an der Leine lassen und nicht mit 'Fressbarem' ohne Aufsicht lassen.

Mir persönlich reicht es, wenn ich das Aufnehmen mit einem 'Nein' verhindern kann und mit einem 'Aus' die Sachen vom Hund wieder ausgespuckt werden.
~§~
 
Schattenseele

Schattenseele

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Ja Dying, das würde mir auch reichen, aber das "Nein" funktioniert auch nur manchmal. Bei Hunde- oder Pferdekot z.B.
Gegen andere Dinge hingegen ist ein "Nein" (noch) sinnlos..
Ich möchte auch nicht mit der Kette arbeiten. Im Leben nicht.
Aber das mit der Hand klingt gut, das werde ich probieren.
Vielen Dank euch !!

Lg
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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Hallo, die gemeine Wurfkettenwerferin ist wieder da. :D
Ne, mal im Ernst. Ich möchte das Thema nicht endlos durchkauen, nur nochmals schnell ein paar klärende Punkte meinerseits:

1.) Auch ich habe NIE behauptet, dass die Wurfkette ein allgemeines Instrument ist, welches ich immer dabei habe und alle paar Meter mal meinen Hunden an den Kopf werfe... Neee, auch ich wende die nur an, wenn ich es als absolut nötig empfinde, die letzten 3 Jahre war dies nie der Fall und vorher bei vielleicht 2 Hunden, bei denen allen ich meine Gründe hatte, dies anzuwenden und auch mit den Besitzern abgesprochen habe.

2.) Ich bin absolut einverstanden, dass auf keinen Fall alle HH sich nun eine Wurfkette anschaffen und damit Hunde abknallen üben! :roll: Auch ich weiss, dass so eine Wurfkette etwas heikles ist, wo man genau wissen muss, wie man damit umgeht. Wie wirft man (ich habe das in meinen vorherigen Beiträgen wohl undeutlich geschrieben: ich werfe die Wurfkette NIE! Ich lasse sie dem Boden entlang"schliffern", die wird also immer, sollte ich den Hund doch mal treffen, höchstens eine Kralle treffen!)

Wie gesagt, ich weiss, dass es ein heikles Instrument ist und auch ich rate eher ab. Wenn ich es anwende, bei Hunden, die ich trainiere, dann bin ich dabei, weil ich mir zutraue, damit korrekt zu arbeiten. Ich gehe niemals eine Kette einfach einem HH mit und sage "so Alter, nun üb mal..." :?
Darum habe ich in meinem Beitrag auch versucht, genau zu beschreiben, was, wie passieren wird und wie Schattenseele sich dann unbedingt zu verhalten hat, damits eben kein Trauma gibt.

3.) vielleicht bin ich etwas traumatisiert, weil in unserer Gegend (Schweiz, Nahe Basel) tatsächlich eine Region ist, wo ich auch ab und an unterwegs bin, wo es oft sehr viele Hunde hat (vorallem am Wochenende!) und da hatte es nun wirklich seeeehr oft Rasierklingenwürste! Und leider musste ich miterleben, wie der Hund einer Bekannten (habe sie dort oben einige Male angetroffen und wir sind zusammen gelaufen) genau so verstorben ist! Ja, sorry, vielleicht bin ich in dieser Beziehung tatsächlich etwas traumatisiert (es hat aber nie jemand mit einer Wurfkette nach mir "geworfen" :lol:) Darum sage ich mir eben, es gibt gewisse Dinge, die will ich in meinem Hund drin haben und zwar zu 100%! Genau darum habe ich, in genau DIESER Situation bei MEINEM Hund dies so angewendet! Ok?
Und ich wollte dies hier einfach mal weitergeben. Und falls nein, ist auch ok. Dass ein Martin Rütter im Fernsehen natürlich die Wurfkette auch nicht als "allgemeines Instrument" darstellt, das ist klar. Ich sehe ja nun hier, in diesem Thread, was da für Reaktionen kommen. Stellt Euch mal vor, wieviele Leute sich von Rütter abwenden würden, würde er das nicht sagen... :|

4.) Trauma. Bitte macht nicht immer so ein riesen Theater in Bezug auf Traumas. Hey, dann müssten meine Hunde ja schon 1000fach traumatisiert sein! Meine Hündin kam schon unters Pferd, hat einen Salto im Agility von der Wippe gemacht (weil sie halt einfach nicht warten wollte, sie war damals schon sehr routiniert, hatte einfach an dem Tag Durchzug in den Ohren... :roll:), wurde von anderen Hunden schon deftig verbissen (Eckzahn gespalten, 2 Löcher im Hals) wurde oft schon stundenlange alleine gelassen, einmal hatten wir zusammen einen Crash mit dem Fahrrad, von den Inline Skates will ich schon gar nich reden... und und und.... Mensch, das arme Tier! Spannend finde ich aber, dass genau sie mir zu 1000% Prozent vertraut. Eben, genau darum hat sie keine Traumas. Vielleicht vertraut sie mir aber genau deswegen so weil wir eben schon so viel erlebt haben und ICH aus diesen Situationen kein Trauma gemacht habe... :eusa_shhh:

Schaut mal: ich habe einen Schlüsselanhänger. Da hängen 6 Schlüssel dran. Ok, ich bin leider ab und an ein Schussel... :clap: Da schaffe ich es doch mindestens 1x im Monat, dass mir genau dieser Schlüsselanhänger mit den 6 Schlüsseln, runterfällt (ja sorry, kann mal passieren!). So, nun ist das dummerweise auf Betonboden. Knallt und scheppert ganz schön! Nun laufen dummerweise natürlich meine Hunde genau neben mir als dies passiert! So, und was ist nun spannend? Meine Hunde haben beide absolut kein Trauma deswegen. Sie haben keine Angst vor mir, keine Angst vor dem Schlüssel, keine Angst vor dem Betonboden, keine Angst vor dem rausgehen... Faszinierend oder?! Wo ist nun der Unterschied zu der Kette? Es klappert beides, beides ist Metall und beides ist angenehm, wenn es einen berührt.

Versteht Ihr, was ich sagen will? Einen Hund traumatisiert man mit dem eigenen Verhalten. Hätte ich nun, genau wenn dieser Schlüssel meinem Hund auf den Kopf fällt (ich sagte oben, ich bin manchmal en Schussel, ja, ist schon passiert unglaublich, oder? :D) in dem Moment ein riesen Theater gemacht, von wegen, ach du armer Hund, oh, nicht erschrecken, oh entschuldige vielmals und och nein, nun hat sie Angst vor dem Schlüssel.... Klaaaaaar, DANN hätte sie ein Trauma! Aber da ich nichts dergleichen getan habe, im Gegenteil (ups, Schlüssel fiel runter, Hundchen kannst, Du mir den bitte mal aufheben, bist eh weiter unten.... Dankeeee!!) dann passt doch das! Versteht Ihr, was ich sagen will?!
Ihr lacht, aber meine Hündin apportiert mir das Ding wirklich! Genau wie sie mir auch die ach so böse Wurfkette bringt? Ja, macht sie... Fotos gefällig!? Werde ich machen, wenn es erwünscht ist... Sie vertraut mir, darum bringt sie mir ALLES, wenn ich sie darum bitte (und sie es ins Maul bekommt, klar, bringt sie mir nicht den Küchentisch.... :D)

ABER: ich finde es gut und ok, dass Schattenseele das nicht machen will, denn wenn sie nicht dahintestehen kann, bringt es nichts und genau dieser Hund ist dann tatsächlich traumatisiert. Ja, das sehe ich absolut. Ich hoffe, sie wird einen anderen Weg finden, das sie Ihre Ziele erreicht.

Schattenseele vielleicht kannst Du Deinen Hund ja auch auf den Dummy (Beute) fixieren und viel Beutearbeit machen. Dann ist er mehr auf Dich konzentriert, bekommt sein Futter während dem Spazieren, vielleicht hift dies auch... Ich wünsche es Dir!

Viel Erfolg, egal was Du nun machst.
 
Pewee

Pewee

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Kleiner Falke, ich glaube du versteht nicht ganz, was ich sagen will ;)

Ich sage nicht, dass man jeden Hund damit traumatisiert. Im Gegenteil, manche überhören das sogar irgendwann (Labbi meiner Tante lacht die Schütteldose regelrecht aus ;)), aber es gibt wirklich Hunde, die du damit traumatisieren kannst und das ist weder Theater noch untertrieben.

Aber ich sehe ja auch, dass du zwischen den Hunden unterscheidest. Ich wollte nur nochmal klarstellen, dass es für manche Hunde tatsächlich traumatisierend ist und viel zu viele Trainer sprechen so etwas gar nicht an oder es wird eben oft überhört "Der Rütter hat das aber empfohlen" - das er sagt, dass es nicht für jeden Hund geeignet ist, wird dann oft außen vor gelassen ;)
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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pewee, da kann ich Dir nur zustimmen, klar.
Darum war es mir ja auch so wichtig, im Detail zu schreiben, wie ich es machen würde und wie der Hund sich verhalten kann und wie der Mensch sich zu verhalten hat. Denn das eine Wurfkette ein Schuss nach hinten sein kann, ist mir schon auch klar....

Mir gings in den Thread (wie bei allen anderen hier auch) nur drum, meine Meinungen und meine Erfahrungen preis zu geben. Schlussendlich muss jeder seinen Weg finden. Und ich weiss auch, aus genügend eigener Erfahrung, dass auch viele Hundetrainer leider nicht wissen, was sie tun und die Hunde total kaputt machen. Die Hunde, die zu mir ins Privattraining kommen, sind meist eben solche "Hundeschule-Versauten". Und das finde ich halt auch schade...
Damit spreche ich nicht Rütter an, der ist sicher gut. Aber es gibt leider, zumindest hier in der Schweiz, genügend andere.... :(
 
petite

petite

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falke, ich kann deine einstellung nachvollziehen.

aber eben genau aus den gründen, die du schreibst, würde ich niemals solche trainingsmethoden übers internet schriftlich als option geben...;) LG
 
W

Wackeldackel

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egal, wenn alle fertig sind mit dem Geeier, können wir vielleicht zum Thema zurückkommen? Wenn kleiner Falke gute Erfahrungen mit der Wurfkette hat, dann gibt ihr der Erfolg doch recht, oder? Ich kenne nur traumatisierte Hunde, die bestraft wurden ohne zu wissen wofür!
Aber an Schattenseele. Du schreibts, dass Du Deinem Hund den Knochen nicht wegnehmen kannst? Daran solltest Du unbedingt arbeiten. Das hat was mit reiner Unterordnung zu tun. Und bevor das Geschrei wieder losgeht: mir ist ein gut erzogener Hund lieber als ein toter!
Ich habe es so gemacht: Leckerlie vor die Nase gehalten, wollte sie ohne Kommando zuschnappen: Leckerlie weg, ein deutliches Nein und von vorne. Genauso kannst Du es mit dem Futter machen. Und zu Deiner Beruhigung: Einen verfressenen Hund zu erziehen ist um einiges leichter, schließlich hast Du ja immer das Argument schlechthin :cool:
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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@petite: danke... :D Ja, Du hast schon recht, man sollte immer aufpassen, was man schreibt. Ich sehe schon, ich muss mich wohl zurückhalten....

@Wackeldackel: Danke, Du schreibst mir aus der Seele! Genau das meinte ich ja auch: lieber einmal Wurfkette als nachher einen toten Hund.
Das mit der Hand finde ich gut, kennen meine auch, nur habe ich eben die Erfahrung gemacht, dass dies nicht ausreicht, wenn er dann auf 10 m Entfernung draussen ans Futter will. Darum eben die Kette: damit ich auch auf Distanz einwirken kann....

Und das hier ist übrigens ein keiner Teil meines gequälten Tierteams... Wie Ihr ja selbst seht, die Tiere sind total traumatisiert und haben auch absolut kein Vertrauen zu mir! :roll: Vorallem der Hund auf dem Isländer, genau das ist Kylja, meine Hündin, welche schon mal Erfahrung mit der Wurfkette machen durfte... :D

kyljaaufliegenderdrottning1.jpg
 
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Wackeldackel

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Furchtbar traumatisiert, das ist ja entsetzlich, ich bin entrüstet, das arme, arme Tier. Und dann das Pferd, stell Dir mal vor, auf Dir würde jemand so rumtrampeln! Und wie sieht der Hund überhaupt aus? Sag nicht, Du läßt Deinen Hund im Dreck wühlen ...
:D:D:D
Starke Nummer! Genau das mögen die Viecher: Input und Spass.
Aber Spass beiseite, ich sehe ganz einfach, dass hier öfters Äpfel mit Birnen verglichen werden und dann geht die Keilerei los. Was bei einem Hund richtig ist, kann bei dem anderen genau das Gegenteil bewirken. Und wer glaubt, der Hund mache alles nur, weil er mich ja sooo lieb hat, der befindet sich ganz schön auf dem Holzweg.
Nehmen wir unsere beiden: Dackel und Drahthaar, das ist ein Gespann. Wenn Du da nicht aufpasst, hast Du leider verloren;)
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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danke, Wackeldackel. Stehe voll hinter Dir! :D

Und ja, ich sehe, ich muss unbedingt schauen, dass mein Hundi nicht mehr über den Sandplatz läuft, das macht sich ja gar nicht gut, auf einem Foto im Internet...

Ne, wie die aussieht, das geht ja gar nicht...

Und dann wird einen auch noch das Pferd geklaut.... Menschenskinder, ist das eine Truppe... :roll:

Kylja führt Drottning.jpg
 
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