ansäuernde Ernährung - amorphe Phosphatkristalle

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Audrey

Audrey

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Viele von euch haben ja von Ferdls Problem gelesen - er hatte eine Blasenentzündung, außerdem wurden amorphe Phosphatkristalle gefunden. Letztere kommen wohl recht selten vor, aber wenn dann in alkalischem Urin. Also hab ich von der TÄ das Futter (Naßfutter) bekommen, das normaler Weise
Katzen mit Struvit kriegen. Eines von Hill's, eines von Royal Canin. Sie meinte ich soll das am besten dauerhaft geben.

Und da ist mein Problem: einerseits weigere ich mich, meinen Kater so dermaßen einseitig zu ernähren (2 Marken, jeweils nur eine Geschmacksrichtung? NEIN!), andererseits mag ich auch nicht dauerhaft das Futter von meiner TÄ beziehen. Ich weiß nicht, wieviel oder ob überhaupt TÄs davon was abbekommen, wenn sie Futter verkaufen, aber ich find's... nicht optimal, sagen wir mal so (ganz abgesehen davon daß es sauteuer ist, und daß ich von diesen Marken halt eh nix halte).

Daher hätte ich 2 Fragen: gibt's hier noch andere, die Erfahrungen mit diesen Phosphatkristallen haben?

Und: wie kann ich anders ansäuernd ernähren? Also am besten mit dem gewohnten Futter (Grau, Mac's, Leonardo etc.), gibt's da irgendwelche Medis oder so?
 
29.01.2011
#1
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Hast du schon mal einen Blick in Notfälle bei Katzen geworfen? Wissen schafft Vorsprung... und das ist bei der Behandlung von Notfällen von Vorteil. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
P

Pfötchen 1

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Eine Frage kann ich dir beantworten, du bekommst das TA- Futter auch im Internet bestellt. Da gibts Seiten, wo du als Privatperson bestellen kannst. Natürlich nicht bei Zooplus o.ä. Anbietern. Du wirst den Hinweis finden, das du dieses Futter möglichst nur mit Rücksprache des Haustierarztes füttern solltest. Quasi frei nach dem Motto: "Bei Fragen wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker". Also am besten das Futter googlen, du wirst bestimmt fündig. Habe ich beim Nierenfutter auch immer gemacht, weil ich nicht immer beim TA kaufen wollte. Inwiefern diese "Bonuspunkte" bekommen, scheiden sich die Geister. Meine Tochter als TA- Helferin hat jedenfalls auch immer den Preis in der Praxis zahlen müssen, den die anderen Tierbesitzer auch gezahlt haben.:(
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Da fällt mir aber noch etwas ein, habe ich schon einmal in einem anderen Thread geschrieben: Das TA- Futter hat den Vorteil, das es aus geschlossenen Rezepturen besteht. Das heißt, das dieses Futter immer nach den genauesten Kriterien hergestellt wird, es gibt keine Veränderung der Zutaten. Wenn ja, wird es den Tierärzten mitgeteilt.
Bei den handelsüblichen Futtersorten kann die Zusammensetzung schon öfter mal schwanken, daher wundern sich manchmal Tierbesitzer, warum ein Futter plötzlich nach einiger Zeit nicht mehr vertragen wird. Da sind dann die offenen Rezepturen schuld. Das ist für Allergikertiere oft sehr wichtig, oder für Tiere, die auf bestimmte Zusammensetzungen sensibel reagieren. Das zum Thema des oft unbeliebten TA- Futters ;).
 
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Wollknäuel

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Wir säuern bei unseren Struvit-Miezen inzwischen mit Urocid-Paste an (heisst z.T. auch "Uro-Pet" glaube ich) und füttern gleichzeitig normales NaFu. Ansonsten gibt es auch Tabletten zum Ansäuern, z.B. Astorin FLUTD Aid Tabletten oder Guardacid-Tabletten (habe ich noch nicht probiert). Gibt's alles beim TA.

Ich halte auch nichts davon nur 1-2 Sorten Diätfutter zu füttern. Meine TÄ ist davon auch nicht überzeugt. Ich denke man kann es schon machen, solange es zumindest NaFu ist, aber etwas einseitig ist es schon. Ich hatte mir auch die Zusammensetzung vom RC Urinary NaFu angesehen und fand die nicht so prickelnd. Hinter "vorgehaltener Hand" meinte meine TÄ noch, die Hersteller würden bei dem Futter auch nichts anderes machen als eben diese ansäuernden Wirkstoffe unters normale Futter mischen - da könne man auch "normales" Futter geben und die Medis dazugeben.

Ansonsten achte ich bei meinen beim Futter noch auf ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis (so ca. 1,1-1,2:1 sollte es sein) und einen niedrigen Magnesiumanteil (die "Urinary"-Futter haben so 0,05-0,06%).

Sind denn diese Phosphotkristalle so eine Art Vorstufe zu Struvit, oder "verwandt", oder etwas ganz anderes?

LG,

Wollknäuel
 
Audrey

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Danke für eure Antworten :)

@ Pfötchen: gut zu wissen daß ich das Zeug auch anderweitig krieg, ich erklär mich auch bereit das auch zu füttern, aber halt keinesfalls ausschließlich....

@ Wollknäuel: ich hab diese Phosphatkristalle gegoogelt bis mir die Finger abgefallen sind, ich find da nix sinnvolles zu. Nur daß sie eben im alkalischen Urin auftreten. Meine TÄ meinte auf jeden Fall explizit, daß diese Kristalle sehr selten auftreten, und daß er definitiv kein Struvit hat, insofern scheint das was gänzlich anderes zu sein, wenn ich richtig kombiniere?! Sie meinte ich soll in 2 Wochen nochmal ne Urinprobe vorbeibringen, da werd ich sie mal konkret ausquetschen. Für konkrete Fragen, die ich ihr stellen kann, bin ich übrigens auch sehr dankbar!! Mir fallen die immer erst Stunden später ein.... Auf das Calcium-Phosphor-Verhältnis achte ich sowieso, das Magnesium hab ich bisher nicht beachtet, werd ich aber zukünftig, danke für den Tip!
 
Audrey

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So... ich hab jetzt endlich eine neutrale Urinprobe nehmen können (sprich: nachmittags, weit nach dem Fressen) 6.5. Also definitiv nicht im alkalischen Bereich?! er kriegt jetzt auch erstmal wieder "normales" Futter - wobei ich da eben auch auf das Magnesium geachtet hab.....
 
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