Kastration beim Rüden JA / NEIN?

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Baby+Chica

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Ich besitze einen fast 8-monatigen Golden Retriever Rüden. Und nund die Frage: Soll ich ihn kastrieren lass?? oder nicht?? die Meinungen sind gespalten! Meine Mutter ist dafür, sie meint, die Gewichtszunahme könne man mit dem Gewicht regeln, Mein Hundetrainer hat mir jedoch davon abgeraten, weil sich 1. das Wesen verändert und sich 2. das Gewicht sicher nicht hält. außerdem meinte er, falls der hund "streunern" geht, sollen wir lieber noch ein paar mal gratis in die hundeschule kommen und er gibt uns tipps!!
Was soll ich also machen?? bin zur zeit dagegen, Hätte aber gerne tipps von euch!!

gruß Madlin
 
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sweetroke

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Hallo,

zuerst, er ändert gewiss nicht das komplette Wesen, sondern nur das hormongesteuerte Verhalten.

Ich bin auch im Zwietracht, Kastration Ja / Nein.

Ich weiß, dass es für einen aktiven Rüden sehr viel Leid bedeutet, wenn sich, wie bei uns, manchmal drei-vier heiße Hündinnen auf einmal treffen. Die sprechen sich anscheinend ab. Das ist eine Qual für ihn sondergleichen.

Dagegen spricht für mich, dass mein Hund dann für andere aktive Rüden besonders gut riecht. Er riecht nicht mehr nach Rüde, was die anderen Rüden oft zum Besteigen animiert, was wiederum zu Kabbeleien kommen kann.

Dein Hundetrainer wird dir sicherlich keine Tips geben können, was das Abzwitschern beim Rüden verhindern würde. Sie sind dann so triebgesteuert, hören und sehen nichts mehr außer ihrem Ziel. Da ist meistens jede gute Erziehung umsonst.

Um das Gewicht mach ich mir weniger Sorgen. Man kann seinen Hund beobachten, sehen wie der Appetit sich verändert und dann sofort eingreifen. Dann gibts halt statt 180g nur 120g und schon gehts wieder. Wenn sich der Hund dann wie vorher ausgiebig bewegt sehe ich darin das kleinste Problem.

Bei Retrievern ist es aber meistens das Gewicht, das Probleme macht, denn sie sind schon vorneherein ein guter Futterverwerter, wo jedes Gramm zu viel meist auf die Rippen schlägt. Hier ist eine konsequente Fütterung noch wichtiger.

LG
 
Fini

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Hallo,
Ich bin dagegen einen Rüden kastrieren zu lassen, wenn es nicht zwingend notwendig ist.

Wie sweetroke schon sagte, sind kastrierte Rüden für intakte Rüden sehr interessant. Das kann schnell in mobbing umschlagen und zu einer beisserei führen.
Dann sehe ich da noch das Risiko der Narkose, dem würde ich meinen Hund nicht grundlos aussetzen.

Eine Kastration halte ich für Notwendig:
- wenn es aus irgendwelchen gesundheitlichen Gründen gemacht werden muss (Hodenkrebs, usw.),
- wenn man eine unkastrierte Hündin im Haus hat und nicht züchten will

Zu dem Gewicht:
Auch mein Rüde musste jetzt mit seinen 9 Jahren kastriert werden (verdacht auf Hodenkrebs).
Ich kann nicht bestätigen das er ruhiger geworden ist oder mehr frisst, ich habe sogar das Gefühl er ist noch aktiver geworden, zugenommen hat er nicht.
Aber auch hier stimme ich sweetroke zu! Golden Retriever essen meist sehr gern. ;)


LG fini
 
Genie

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Huhu
Ich würde es nicht amchen. Es ist ja net notwendig.
ICh hab da´s auch nur machen lassaen, weil ich hier eine "noch" unkastrierte Hündin habe.

Es seidenn ihr habt später oda so noch ne Hündin.
Aber sonst net.
 
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Baby+Chica

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Hey! Tja mein "kleiner" wiegt schon fast 30 kg.. ist aber nicht dick, also genau richtig ( nur etwas groß =)) Wir haben nur diesen Rüden, aber direkt in userer Nachbarschaft gibt es seit neuem eine kleine Mischlingshündin - erst 1/2 jahr alt.
Ich hoffe, ich kann meine mutter davon überzeugen ihn nicht zu kastrieren, es sei denn es wird irgendwann notwendig - sollte er nur mer am streunern sein, etc..
aber noch denkt er nicht mal dran.. hebt ja nicht mal den fuß beim pinkelt 8)

Gruß madlin
 
Sheerha

Sheerha

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Will ihn deine Mutti nur wegen der Hündin kastrieren lassen?
Hat deine Mutti Angst das er wegen einer heißen Hündin abhaut?

Liebe Grüße Jessy
 
B

Baby+Chica

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ja das und eben "sicherheitshalber"! Bekanne von uns haben ihren Labrador auch kastrieren lassen - aber erst kürzlich und meinten dass er nicht zugenommen hat.. aber das kommt ja sowieso erst mit der zeit!
Ich möchte meinen "Buddy" jedoch seine männlichkeit nicht berauben außer es ist unbedingt notwendig :).. mal schauen.. aber ich werde meine mutter schon überzeugen können!

Gruß
 
Sheerha

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Dann wünsche ich dir mal viel Glück und Überzeugungskraft;)

Liebe Grüße Jessy
 
Matimaus

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Kann so zur Kastra nicht viel sagen, aber eine Freundin hat ihre Hündin vor Jahren kastrieren/(sterilisieren?)lassen und die hat ziemlcih zugenommen...hab ich auch schon von mehreren gehört, dass die da ziemlich zunehmen...

Alles Liebe
 
J

Jasmin W.

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Huhu!
Also wenn es nicht notwenidig ist würde ich es auch nicht machen. Wir haben unsren ersten Rüden früher kastrieren lassen, weil anfing zu streunern, hinter jedem Hund hinterher zu rennen -egal ob Rüde oder Hündin, ständig hat er gerammelt und der TA sagte, dass es damit zu tun hat. Deshalb haben wir ihn schon mit 8 Monaten kastrieren lassen.
Oscar dagegen ist (noch) nicht kastriert. Er streunert nicht, aber wenn er ne heiße Hündin trifft lässt er sicher nicht von ihr ab.Aber wo trifft man auch läufige Hündinnen die nciht an der Leine sind??!?!

VG
Jasmin
 
monalisa

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Hallo,

Wir haben/hatten auch den gleichen Zwiespalt.

Unsere Hundeschule hat gesagt, auf jeden Fall kastrieren, die Hunde (generell) haben ja soooo viel Streß mit der Sexualität, das kann man ihnen doch ersparen...

Unsere Tierärztin dagegen hat gesagt, wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht, würde sie sich kathegorisch weigern einen so jungen Hund zu kastrieren. Es würde ja nichtmal feststehen, ob er wirklich Streß hat...

Nunja, wir möchten ihn eigentlich auch so lassen, wie er ist, also bleibt er jetzt unkastriert, bis es aus irgendeinem Grund nötig ist. Ja, er fängt inzwischen an, Rüden anzupöbeln. Ja, Weibchen sind uuuunheimlich interessant, aber die meisten sagen ihm gut bescheid. Alles in allem ist es ok. Und mit dem Alter (unserer ist jetzt 12.5 Monate alt) wird er ja eh noch was ruhiger.

In Eurem Fall würd ich auf jeden Fall noch warten, wenn es nur an der Nachbarshündin festgemacht würde, evtl. wird die Hündin ja eh kastriert, dann entfällt das Argument. ;)

LG - Anja
 
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Ricalein

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Hallo ihr Lieben
Ich denke wenn man spürt das der Hund anfängt andere anzupöbeln und da sofort und konsequent die Sache erzieherisch angeht gibt es keinen Grund für eine Kastration zumal dadurch der erzieherische Aspekt immer noch bleibt.
Gerade zu diesem Thema gibt es hier schon gute Tipps. Schaut doch mal unter Schönfüttern, ist schon klar das man Belohnungshappen von der Täglichen Ration abziehen muß, will ja keiner eine Dampfnudel an der Leine haben.
 
Diego

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Also,an und für sich darf man keinen Rüden ohne Grund kastrieren lassen.
Dein TA wird eine Begründung wissen wollen sonst darf er eigendlich nicht kastrieren ausser er will sich dran bereichern dann macht wer es.
Ein kastrierter Rüde bekommt mit der Zeit mehr Appetit da er schneller verbrennt und mehr hunger hat.
Wenn man nicht aufpasst,wird er schnell dick,ihr müsst dann das Futter bzw Futtermenge umstellen.
Wenn es keinen Medizienichen Grund gibt,würde ich an deiner Stelle nicht kastrieren.
Ich habe all meine Rüden gross und alt bekommen und das mit Hoden.
Mein jetziger ist kastriert da eine Hündin morgen bei mir einzieht ansonsten,hätte er seine Dinger noch.
Mein Rüde ist leider nicht mehr so verträglich wie vorher,ist aber nicht immer der Fall
 
S

Stina

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Hallo,

wir standen auch mal vor der Wahl. Haben uns aber bewusst dagegen entschieden.

Wir haben gesagt wir warten erstmal ab.

Wir haben gegenüber von uns eine Hündin. Ab und zu bekommen wir mit dass sie läufig ist, denn Max jault dann immer ein bissel aber meistens merken wir es gar nicht, weil Max keine Anzeichen von sich gibt.

Wir haben nun auch sehr grossen Glück gehabt. Unser haut überhaupt nicht ab. Da kann die Hündin noch so läufig sein.

Wenn wir sagen er muss bleiben dann bleibt er auch.

Manchmal hab ich das Gefühl dass unser Kleiner auf Rüden steht.

Der andere Nachbarshund ist nämlich ein Rüde und den liebt er über alles.

Na ja. Warte doch erstmal ab, wie dein Hund sich verhält.

Er ist ja noch sehr jung.

Liebe Grüsse Sabrina
 
Samson

Samson

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Also, ich bis zwar generell nicht gegen eine Kastration, würde aber erstmal warten, wie der Hund sich entwickelt. Unser Rüde hat sich bis vor kurzem überhaupt nicht für läufige Hündinnen interessiert, nicht mal wenn man zusammen Gassi war. Kenne ich auch von einigen Bekannten, dass es auch Rüden gibt, die sozusagen wenig sexuelle Aktivität zeigen. Leider hat sich unser Großer mit 7 Jahren nun doch verliebt und zwar in unsere Hündin, 8 Monate alt, das erste Mal läufig --- also denken auch wir jetzt an Kastration. Aber vorher war das einfach nicht nötig. Wenn sich Euer Hund sich zu einem kleinen Potenzprotz entwickelt und den Hündinnen permanent hinterhersteigt, dann kann man immer noch eine Kastration vornehmen. Ich würde es zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen. Wenn sich Deine Mama durchsetzt, würde ich zumindest solange abwarten, bis er völlig ausgewachsen und fertig entwickelt ist. Das mit dem Dickwerden sehe ich nicht als das Problem. Die meisten Tierheimhunde sind kastriert und nicht zwingend dick. Ich denke, da ist der Halter gefragt -- sprich viel Bewegung, ausgewogenes und wohl dosiertes Futter (eigentlich eine Selbstverständlichkeit). Übrigens ist nicht gesagt, dass z.B. ein agressiver Hund durch Kastration sein Wesen verändert und plötzlich ein ruhiger, lieber Hund wird. Erfahrungen in Kastration habe ich selbst zwar nur bei Katern/Katzen und Kaninchen, aber da kann ich sagen, dass Wesen hat sich überhaupt nicht verändert, bloß der Sexualtrieb ist weg gewesen (was natürlich die Tiere etwas ruhiger erscheinen lassen hat). Dick sind nur die Tiere geworden, die meine Eltern ständig mit Leckerlies verwöhnt haben.

Grüße,
Samson
 
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karo900

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Ob Kastration oder nicht - ist eine schwere Frage, die man auch hier wieder nicht pauschal beantworten kann.

Dafür spricht u.a.:
- Bei sehr hibbeligen Hunden werden sie danach (meist...) ruhiger
- Bei sehr dominanten Hunden kann man so eher Kämpfe vermeiden (intakter dominanter Rüde auf anderen intakten Rüden aufreitend kann bösen Ärger geben...)
- Wenn in der Nachbarschaft nur Hündinnen sind und der Rüde darunter leidet
- medizinische Gründe (logisch...)

Dagegen spricht u.a.:
- in erster Linie, was auch noch gar nicht hier erwähnt wurde: Das Tierschutzgesetz!!!! Es ist gesetzlich verboten, einen Hund ohne gesundheitliche Indikaton zu operieren oder ihm was zu amputieren! Allein aus Bequemlichkeit zu operieren ist somit ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz... Daran halten sich aber nur wenige Tierärzte, auch wenn sie sich mit einer Kastration bei einem gesunden Hund strafbar machen... Was man den Tierärzten zugute halten kann, ist aber, dass damit die sinnlose Vermehrung unterbunden wird, gerade bei den ohnehin so vollen Tierheimen
- Gewichtszunahme, gerade bei Rassen, die eh zu Übergewicht neigen... (Labi, Goldie, Mops, Neufi, etc.)
- ein eher unterwürfiger Rüde, der kastriert wird, wird dann dauernd bestiegen und kann dann mit der Situation überfordert sein, er wird sich ja nicht wehren (oder erst im Alter)
- man legt einen gesunden Hund gegen seinen Willen unters Messer. Wenn ich meine Brust aufpeppen will, entscheide ICH für MICH, aber hier hat der Hund keine Entscheidungsmöglichkeit...
- man kann es mit einer konsequenten Beziehung meistens in den Griff bekommen, dass der Hund auch dann gehorcht, wenn es brenzlig wird - aber eine Garantie gibt es nicht. Wenn vor einem Singlemann eine willige, gut aussehende, nackte Frau steht, wird er auch kaum "Nein" sagen... ;)

Probleme bei nicht kastrierten Rüden sind demnach oft die läufigen Hündinnen und eine Dominanz bzw. zu ausgeprägtes Revierverhalten ("Alles meins!").

Ich habe selbst einen großen kräftigen Rüden, mittlerweile über 5 Jahre alt und NICHT kastriert. Ich hab ihn nicht kastrieren lassen, weil er dabei noch sehr gut händelbar ist, mir nicht die Nächte vollheult wegen läufigen Hündinnen und nicht abhaut (vor ihm standen schon läufige Hündinnen, machten ihre Rute zur Seite, ich rief und er kam! ;)) UND weil ich keinen gesunden Hund unters Messer lege...
ABER: Meiner ist auch 100% verträglich! Ich hab ihm die Entscheidung "überlassen": Ich hab ihm seine Entwicklung gelassen und ihn in bestimmten Phasen seiner Entwicklung in die "Schranken" gewiesen, z.B. wenn er meinte, aufreiten zu müssen, gab es mächtig Ärger und "Spiel" war vorbei! :evil: Ich hatte nie große Probleme mit Dominanz o.ä., die ersten 2 Jahre hat er sich sogar von Dackeln besteigen lassen (er ist 69cm hoch...)! :uups: Dann fing er an, sich zu wehren und umso älter er wird, desto kürzer braucht es, bis er auf andere Attacken drauf anspringt. Er selbst hat aber noch NIE angefangen!

Ich würde die Entscheidung dem Hund überlassen und natürlich muss man gegensteuern, wenn er meint, den Dicken raushängen lassen zu müssen (eigentlich so, wie ich es getan habe).
Sobald mein Hund mir aus den Fugen geraten wäre, hätte er schneller auf dem Tisch gelegen, als ihm lieb gewesen wäre... Meine größte Angst war ein Hund, den ich nicht mehr halten und bändigen kann und bei dem ich entgegenkommenden Hundebesitzern zurufen muss: "Ist Ihrer ein Rüüüüüüde oder ein Weibchen?" 8) "Oh Gott, ein Rüde, schnell weg!" *PANIK* :(

Ich habe aber schon vielen Leuten zur Kastration geraten, nicht nur weil es "leichter" ist, sondern weil man in deren Köpfe nicht reinbekommt, was es heisst, einen Rüden zu halten! Es gibt liebe, aber eben auch dominante Rüden, die gern "streiten"... Da ist es mir lieber, wenn der andere kastriert ist, weil die Rüden im Laufe der Zeit dann auch ruhiger sind. Kastration ist kein Allheilmittel, aber solange sich jeder Hans und Franz einen Hund zulegen kann, ohne die geringste Ahnung von Hunden zu haben ("Bello, du bist ja schwuuuul...." AAAAAAH! :roll:) ist das auf jeden Fall besser, als jeden Tag Kämpfe zu haben. Auch wenn meiner groß und langhaarig ist und sich "wehren" kann (klar, bei der Größe!), finde ich jeden Kampf ätzend - und er hasst sie genauso... Wenn mir Rüden schon so stolzierend entgegenkommen und sich dabei so aufplustern, kriege ich schon fast die Krise, dieses Machogehabe, bah! :( Ganz "toll" ist auch, wenn die Besitzer dann meinen: "Meiner ist ja klein, kann ihrem ja nicht so wehtun..." Nur weil meiner groß ist, kann ihm ein Biss von einem Hackenbeisser (sorry) nicht weh tun?!?
 
Fini

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Hallo Karo,
Ich stimme dir weitestgehend zu.
Aber...

- Bei sehr dominanten Hunden kann man so eher Kämpfe vermeiden (intakter dominanter Rüde auf anderen intakten Rüden aufreitend kann bösen Ärger geben...)
Ich weiß nicht *nachdenk
Nehmen wir mal an man hat einen sehr dominanten Rüden und lässt ihn dann aufgrund seiner Dominanz kastrieren, weil man sich erhofft Beißereien verhindern zu können. Die Dominanz wird er nicht ablegen, nur weil keine Sexualhormone mehr produziert werden. Dann trifft der dominante, kastrierte Hund auf einer Hundewiese (oder sonst wo) auf einen intakten Rüden. Der kastrierte, dominante Rüde riecht für den intakten Rüden sehr interessant und er versucht ihn eventuell zu besteigen. Welcher dominante Rüde lässt sich das gefallen? Ich denke so wird es sofort zu einer Beißerei kommen, und das ist ja das was eigentlich verhindert werden sollte.

Ok, der kastrierte Rüde wird dadurch vielleicht bei keinen anderen mehr aufreiten, aber das andere Rüden den kastrierten Hund "mobben" kann man schlecht verhindern.

Wenn ich das falsch verstanden hab, berichtige mich bitte.;)

Probleme bei nicht kastrierten Rüden sind demnach oft die läufigen Hündinnen und eine Dominanz bzw. zu ausgeprägtes Revierverhalten ("Alles meins!").
Ich denke auch das Revierverhalten bzw. Territorialität hat weniger damit zu tun ob ein Rüde kastriert ist oder nicht? Zumindest frag ich mich inwiefern eine Kastration darauf einfluss haben sollte? Wenn das so wäre hätten wohl schon viele Herdenschutzhund Besitzer ihre Hunde kastriert. :p Auch mein kastrierter Rüde ist jetzt nicht weniger territorial als vorher. Aber das kann auch generell daran liegen das er ein herdenschutzhund ist, vielleicht ist das bei anderen Hunden anders?? Da kann ich nur von meinen Erfahrungen sprechen.


P.S. sieh das bitte nicht als Kritik oder so was an.;)

LG fini
 
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Ricalein

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Hallo Samson
wenn ihr eurer Hündin während der Läufigkeit einen Löffel Apfelessig ins Futter gebt, werden die Duftstoffe gebunden und die Rüden riechen kaum etwas.
 
Sally

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also ich halte es bei meinen max so , ich lasse ihn nur kastrieren wenn des aus gesundheitlichen anlass gemacht werden muss, oder falls er sich so negativ verändert , das man kastrieren sollte,

da max gerade mal jetzt 18 mon. alt ist denke ich zum heutigen zeitpunkt noch garnicht daran

mfg sally
 
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sweetroke

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also ich halte es bei meinen max so , ich lasse ihn nur kastrieren wenn des aus gesundheitlichen anlass gemacht werden muss, oder falls er sich so negativ verändert , das man kastrieren sollte,

da max gerade mal jetzt 18 mon. alt ist denke ich zum heutigen zeitpunkt noch garnicht daran

mfg sally

Hallo Sally,

was meinst du denn mit "negativ verändert"? Ich denke nicht, dass eine Kastration die Erziehung ersetzt. Es ändert sich bei einer Kastration höchstens das hormonell gesteuerte Verhalten.

Aber bitte denke nicht, dass wenn ein Hund im Alter kastriert wird, er sein jahrelang geprägtes Verhalten nur durch Wegfall der Hormone ändert. Ein Verhalten, dass sich über Jahre hinweg gefestigt hat, wird damit nicht korrigiert.

LG
 
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