Ängstlich besonders im dunkeln

Diskutiere Ängstlich besonders im dunkeln im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, meine Freundin und ich haben uns vor 2 Monaten eine Boxer-Staff Hündin ca. 2 Jahre alt aus dem Tierheim geholt.Sie war ein Fundhund und wir...
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wooki

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Hallo,
meine Freundin und ich haben uns vor 2 Monaten eine Boxer-Staff Hündin ca. 2 Jahre alt aus dem Tierheim geholt.Sie war ein Fundhund und wir wissen nicht viel von ihr das Tierheim und wir nehmen an das sie geschlagen wurde da sie einen Bluterguss an der linken Pobacke hatte . Von Anfang an war sie sehr ängstlich und schreckhaft, was sich schon gebessert hat , es war sogar so extrem das wir vom Tierarzt ein leichtes Beruhigungsmittel bekommen haben , so was ähnliches wie Baldrian damit wir sie überhaupt aus die Haustür bekommen das hat sich aber
mittlerweile stark gebessert tagsüber geht sie sehr gerne sogar, nur in der Nacht b.z.w wenn es dunkel ist ,ist es der reinste Horror. Sie setzt sich ständig hin kneift ihre Rute ein oder versucht vor alles und jedem weg zu rennen wenn sie ein Geräusch gehört hat was ihr nicht behagt, setzt sie sich hin und bewegt sich auch kein Stück weiter, locken bringt nur geringfügig etwas da muss man sich schon echt zum Hampelmann machen:D´,
und sobald sie die Haustür erblickt ob Tags oder nachts legt sie sich so was von in die Leine das ich sie kaum halten kann und sobald sie merkt das es nach Hause geht fängt sie auch immer stark an zu ziehen.
Hündinnen gegen über ist sie sehr aggressiv, weswegen können wir leider nicht sagen vorallem wenn sie angebellt oder angeknurt wird da unsere aber leider kein mucks von sich gib und dann sofort immer beissen will wird das bei uns vorläufig auch nichts mit der Maulkorbbefreiung .
Wir haben zwar zur zeit eine Hundetrainerin an unserer Seite aber da sie sich ein bein gebrochen hat kann sie uns zurzeit auch nicht wirklich helfen deswegen haben meine freundin und ich uns gedacht uns mal bei euch im forum helfen zu lassen.
Und noch eine Frage würde eine Kastration etwas bei diesem Problem Hündinnen gegenüber bringen wir sind damit am überlegen da sie auch bei der Läufigkeit Probleme hat sie war jetzt einmal scheinschwanger und hatte jetzt eine Gebärmutterhalsentzündung.Wir möchten diese Probleme gerne in den Griff bekommen da ein Hund der mehr Freiheiten hat auch ein glücklicherer Hund ist und da sie noch soooo jung ist denke ich mal das sie die Freiheit von der Leine und auch dem Spaß am spielen mit anderen Artgenossen genießen würde.
 
30.01.2011
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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Dogma

Dogma

Foren-Engel
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Macht doch für den Anfang die großen Runden nur tagsüber. Sobald es dunkel ist, bleibt ihr dann, soweit das geht, in der näheren Umgebung eures Hauses. Ansonsten vermittelt in diesen Situationen dem Hund soviel Ruhe wie möglich. Unterhaltet euch ganz normal, wenn sie Angstverhalten zeigt, geht normal weiter, sofern das möglich ist und ihr sie nicht gerade über den Boden schleifen müsst.

Bleibt sie mittendrin vehement sitzen, dann legt doch eine Plauderpause ein, wobei ihr den Hund aber nicht weiter beachtet (Beachtung bedeutet Bestätigung). Dann geht ihr mal ein/zwei Meter weiter (je nach Länge der Leine) und bleibt wieder stehen. Jetzt hat sie die Wahl: dort alleine sitzen bleiben oder aber zu euch aufzurücken. Probiert es mal aus und berichtet, ob sie alleine sitzen bleibt oder doch lieber irgendwann in eure Nähe schleicht.

Generell: werdet souveräner Rudelführer und vermittelt dem Hund somit die nötige Sicherheit.
 
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Wackeldackel

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Hallo wooki,
gebt Euch Zeit. Wir hatten auch so ein verwahrlostes, mißhandeltes Hündchen. Sie hatte Angst vor Bällen, vor Männern, vorm Gewitter. Das gibt sich mit der Zeit, wenn sie merkt, dass es okay ist. Vermittle ihr Ruhe und übe auch keinen Fall in so einer Sitaution Zwang aus. Vielleicht wäre es sinnvoll, Abends vorm Haus nur mit ihr zu spielen anstatt sie in die fremde Duckelheit zu schleifen.
Viel Glück!
 
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wooki

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Ja das problem ist das wir nicht mit ihr spielen können draussen da sie entweder nen drahtmaulkorb oder ein halti trägt was leider bei unserere hündin pflicht ist
das mit dem warten und nicht beachten funktionirt auch nicht immer denn wenn sie mekrt das wir sie nicht beachten läuft sie los und will wieder nachhause dann bleibt mir oft nichts anderes übrig wie sie mit sanften leinen zügen dazu zu bewegen weiter in meine richtung zu laufen
 
Dogma

Dogma

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Gebt eurer Maus noch etwas Zeit. Nach zwei Monaten ist die Bindung noch nicht so fest, dass sie euch immer und überall vertraut. Bis dahin solltet ihr sie, wie bereits erwähnt, nachts nicht unnötig lange durch die ach so böse Dunkelheit schleifen. Schließlich wisst ihr nicht, was sie vor eurer Zeit für Erfahrungen gemacht hat. Bleibt also lieber in der Nähe des Hauses, die nötigen Meter für die Bewegung könnt ihr auch tagsüber absolvieren.

Nehmt euch selbst als erstes mal den Stress, dass euer Hund euch doch vertrauen und folgen muss, denn mit eurer eigenen Ungeduld übertragt ihr nur eure eigene, innere Unruhe auf den Hund und bestätigt ihn somit in seiner Angst. Will der Hund den Rückzug antreten, dann schlagt vielleicht noch nen kleinen Haken und steuert dann wieder Richtung Heimat. Sollte er allerdings an der Leine ziehen, bleibt ihr stehen, bis sich die Leine wieder lockert. Der Heimweg dürfte dabei dann schon lange genug dauern, sodass die Gassirunde als solches sowieso schon kleiner ausfallen wird. ;)
 
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wooki

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wir werden das heute abend einmal ausprobieren mal schauen wie es wird
und was sagt ihr noch zu dem thema kastration??
 
Dogma

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Frag zehn Leute zum Thema Kastration und du bekommst elf Meinungen...

Natürlich ist die Gefahr einer Gebärmutterhalsentzündung durch eine Kastration gebannt, doch was ist, wenn euer Hund als nächstes eine Blasenentzündung bekommt? Scheinschwanger wird jede Hündn nach der Läufigkeit, bei der einen bleibt es unbemerkt, die andere "lebt diese in vollen Zügen aus", unnormal oder Besorgnis erregend aber ist es nicht zwangsläufig. Auch das Verhalten ändert sich nicht durch die Kastration.

Ihr müsst nun selbst abwägen, ob eine Kastration für euch in Frage kommt. Keine Scheinträchtigkeit und auch keine Gebärmutterentzündung mehr aber dafür vielleicht Probleme mit Übergewicht und Inkontinenz.
 
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wooki

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also sie ist seit august 2010 im tierheim also seit dem drei mal läufig gewesen und jedesmal hatte sich nach oder wärend der läufigkeit probleme jetzt ist nur die frage warten bis sie ihrgendwann wärend einer läufigkeit eine not op brauch weil sie uns sonst ein geht oder jetzt kastrieren lassen und haben dann ruhe weil mit inkontines könnte ich leben steht jetzt nur die frage im raum würde sie sich dann besser mit hündinen verstehen weil wir streben ja auch ihrgendwann die maulkorb und leinen befreiung an weil wenn sie immer noch so agressiv ist können wir das mit dem maulkorb wechlasen vergessen wenn was passiert ist eh immer sie schuld da sie ja leider ein anlage hund ist und das mit der blasen entzündung brauchen wir eigentlich kaum angst haben da sie sobald es draussen kälter ist immer mit so einer hunde decke ausgerüstet wird da sie auch sehr dünnen fell hatt
 
Dogma

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Drei Läufigkeiten im halben Jahr? :shock:

Aber ich denke, du hast dir deine Frage zur Kastration schon selbst beantwortet und da du niemandem Rechenschaft schuldig bist, solltest du dann auch so handeln.
 
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wooki

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uns wurde gesagt das sie im tierheim zweimal läufig war und wurde jetzt anfang januar schon wieder läufig uns wurde erklärt das sichdas bei ihr verschoben hatt weil sie laut tierartzt diagnose bösartigen krebs hatte und deswegen eine therapie erhalten wie der name der therapie ist weiss ich nicht aber dadurch hatt sich das mit den läufigkeiten woll total verschoben
 
Samson

Samson

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Du solltest herausbekommen, was für einen Krebs Dein Hund hatte und was für eine Therapie, denn das ist eine Krankheitsvorgeschichte, die durchaus für Deinen Tierarzt nicht unwichtig sein kann, bei allem, was sonst noch an Krankheiten etc. im Leben Deines Hundes auf Euch zukommt -- möge es wenig sein, ich wünsche es Euch von Herzen, aber irgendwas kann halt immer mal sein, da ist es gut, die Vorgeschichte zu kennen, zumal sie auch für die Entscheidung, ob Kastration oder nicht, nicht unbedeutend sein kann.

Zum Thema Kastration scheiden sich die Geister: für die Verhaltensstörungen aufgrund offensichtlicher schlechter Erlebnisse Deines Hundes wird es nichts bringen, da hilft nur Geduld, Souveränität, viel Üben und Vertrauen. Mit anderen Hündinnen würde ich erstmal nichts riskieren, es gibt Hündinnen, die sind unverträglich mit anderen Geschlechtsgenossinnen (wir haben auch so eine) und Hündinnen untereinander sind meist aggressiver als Rüden, die meist mehr Luft machen als alles andere. Daran kannst Du immer noch arbeiten, wenn Du die anderen Probleme hinter Dir hast. Nochmal zur Kastration: wenn sie wirklich so durcheinander ist und schon Entzündungen dabei hatte, würde ich persönlich zur Kastration tendieren. Ich habe unsere Hündin kastrieren lassen, da ihre Mutter schon Probleme damit hatte, ihre Schwester daran gestorben ist (Not-OP hat nichts mehr genützt) und auch unsere Hündin eine schwere erste Läufigkeit hinter sich hatte. Aber das muss wirklich jeder selbst entscheiden. Übrigens ist unsere Hündin nicht inkontinent, muss also nicht zwangsläufig sein.

Grüße und viel Erfolg,
Samson
 
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wooki

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auf grund des krebses haben wir sie ja aus dem tierheim gehollt da sie angeblich nur noch ca einen monat noch zu leben hatte im entefeckt hat sich herraus gestellt das es zum glück nur ein verkabselter blut erguss am hinterteil war der woll durch ein tritt ausgelösst worden war und die proben die sie eingeschickt hatten hatten woll kein genaues ergebnis geliefert aber bis auf das mit der läufigkeit ist sie auf jeden fall kern gesund (ok nen kleinen herzhusten hatt sie noch aber der ist auch bereits in behandlund)
wie sagt man so schön totgesagte leben länger und da sind wir auch froh drum
 
Samson

Samson

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Das heißt der arme hund hat eine krebstherapie erhalten ohne überhaupt Krebs zu haben? Oh mannomann.... Ein Glück, dass Ihr sie da rausgeholt habt... Wie gesagt, das mit der Kastration könnt nur Ihr allein entscheiden!!! Wäre es mein Hund, würde ich ihn kastrieren lassen, sicher ist sicher. Allerdings sollte die Bindung vorher stimmen und ich persönlich würde warten, bis sie einige der zahlreichen Ängste/Probleme abgelegt hat, da so eine OP ja auch dollen Stress bedeutet - nicht das sich irgendetwas in der Psyche des Hundes zerlegt, keine Ahnung, aber da sind andere hier im Forum fitter und der Tierarzt oder besser noch Eure Hundetrainerin kann Euch da beraten (das sollte ja auch mit gebrochenem Bein - oder was hatte sie nochmal? - gehen).

Alles, alles Gute!!!!!!!


Samson
 
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wooki

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also wird haben das mit dem hinstellen nachts wenn sie sich hinsetzt ausprobiert ich habe das gefühl wenn sie sich hinsetzt schaut sie sich um stellt die ohren auf und nach so 1-2 minuten fängt sie an zu zittern und zieht ganz doll richtung nachhause nach weiter 5 minuten ca. wird die leine kurz locker dann habe ich sie gelockt also gerufen und sie kamm dann auch bis ihrgendein anderes geräusch kamm
wir haben gestern fürn 300 hin und zurück fast ne stunde gebraucht :D
mit meiner hunde trainerin werde ich die woche auch noch telefonieren ( ja sie hatt nen gebrochenes bein *g*)
und seit dem ich mir den thread wie werde ich rudelchef durchgelesen habe und fast alles davon auch befolge ist sie viel lockerer mir gegenüber und hört mitlerweile in der wohnung aufs wort und nochmal danke an alle für die vielen tips
 
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