Tierheim kastriert vermittelten Junghund

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*Mischling*

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Halle Leute,

ich wollt eure Meinung zu einer Geschichte hören, die mir vor kurzem erzählt wurde und die ich wirklich unmöglich finde:

Meine TA-Helferin wollte sich aus dem TH einen Listenhund holen, natürlich unter der Auflage, dass er kastriert wird. Der Kleine ist gerade mal 5 Monate alt. Die Helferin hat den Hund besichtigt, war mit ihm spazieren, das ganze
Programm halt. Er wurde ihr zugesichert und sie wollte ihn ein paar Tage später abholen. Als sie im TH ankommt, kommt ihr ihr Auserwählter mit einer Halskrause entgegen. Sie fragte natürlich erst einmal völlig perplex, was geschehen sei, die Antwort: Er wurde noch schnell eben mal kastriert.

Die Helferin war natürlich außer sich, zumal es für eine gesunde Entwicklung des Hundes nötig ist, erst nach der ersten Pubertät kastriert zu werden (also nicht mit knapp 5 Monaten!!), sie ja selbst beim TA arbeitet und das ganze dann auch beim TA ihres Vertrauens hätte machen lassen und weil man sie nicht einmal informiert hat, obwohl sie den Vertrag schon unterschrieben und die Schutzgebühr gezahlt hatte, sprich der Hund eigentlich schon ihr gehörte.

Also ich finde so ein Verhalten unmöglich!! Sie war sich ja von vorn herein im Klaren darüber, dass man den Hund kastrieren muss, aber so?? Viel zu früh und mal so schnell schnell damit es erledigt ist. Vielleicht bin ich da auch zu empfindlich, aber ich finde so ein Verhalten einfach unmöglich seitens des THs.

LG
 
10.02.2011
#1
A

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Kasary

Kasary

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Hey,

also 5 Monate ist natürlich schon echt sehr jung.
Ich kenne es zumindest von meinen Frettchen so, dass Welpen oder Jungtiere aus der Hilfe nur gegen eine Kastrationsauflage im entsprechenden Alter abgegeben werden.
Man zahlt dann quasie den Vollbetrag und sobald man das Tier hat kastrieren lassen, bekommt man durch den Nachweis der Tierarztrechnung den Teilbetrag zurück...

Ich würde auf jeden Fall nochmal nachfragen, was das sollte.
Vielleicht ist der angebliche Junghund ja doch kein Junghund mehr?
Immerhin muss der Tierarzt den Eingriff ja auch verantworten und mit 5 Monaten sind die Bömmel ja je nach Hund noch nichtmal vollständig aus dem Bauchraum...

Liebe Grüße
 
*Mischling*

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Dass ein aus dem TH ab dem geschlechtsreifen Alter kastriert wird ist ja klar und da es hier um einen Listenhund geht, hätte sie ihn ja so oder so kastrieren müssen. Viele Tierschutzverträge haben den Paragraphen inzwischen auch drin. Aber das einem Junghund anzutun?? Sie wird sich dort wohl noch einmal entsprechend beschweren, sie hat den Hund inzwischen ein paar Wochen und muss immer wieder feststellen, dass er im Vergleich zu Altersgenossen wirkt, als wäre er in der Entwicklung stehen geblieben. Und das kommt unter anderem von der Frühkastration. Sollte ein Th es nicht eigentlich besser wissen?
 
Pewee

Pewee

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Das Problem ist, dass diese Frühkastrationswelle von den Amis zu uns schwappt. Dort ist es ja Gang und Gäbe die Hunde schon mit 3 Monaten zu kastrieren. Mein letzter TA war da auch überzeugt von und wollte Hanna auch schon mit 5-6 Monaten kastrieren lassen :?

Tut mir immer sehr leid, wenn ich so etwas höre. Zum Einen wegen dem armen Hund, zum anderen aber auch wegen den Tierschützern. Denn das sorgt dafür, dass wieder alle über einen Kamm geschert werden und grundsätzlich jedes Tierheim und jeder Tierschutzverein so einen Mist machen. :(
 
*Mischling*

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Bei den Amis wird es ja soweit ich weiß gemacht, damit der Hund wie ein Welpe bleibt, also ein kindliches Aussehen behält und dann auch angeblich weniger aggressiv wird, wenn er nie in der Pubertät war, völliger Quatsch meiner Meinung nach, dem Tier das an zu tun.

Aber das TH hat in dem Fall gemeint, da die Helferin sich so aufgeregt hat, es wäre ja nur zum Wohle des Hundes und sie solle sich nicht beschweren, jetzt müsste sie es ja schließlich nicht mehr selbst machen. Da zahl ich die Kastration doch lieber selber als so....
Aber Pewee hat recht, das wirft leider auch ein ganz schlechtes Licht auf andere Organisationen, die ja bei Leibe nicht alle so sind.

LG
 
Pewee

Pewee

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Die haben viele Gründe für solche Methoden, die mir ganz und gar nicht einleuchtend sind. Mein damaliger TA meinte, er kenne keine Statistik, die belegen würde, dass Hunde kindlich bleiben und auch die "Nebenwirkungen" seien ja total gering. Geht gar nicht, wenn ich so etwas schon höre - naja.
Viele wollen sich ja auch die Arbeit erleichtern. Hund mit 12 Wochen kaufen und direkt schon kastriert haben, immerhin spart man dann noch Geld und die Züchter machen schöne Sparverträge mit den TAs *ironie off*

Dass ein Tierheim/Tierhilfe zur Kastration aufruft, kann ich ja durchaus verstehen. Es sind eindeutig zu viele, die "doch nur einmal Babies haben wollen". Allerdings sollte man den Besitzern die Chance geben, selbst einen Zeitpunkt zu finden, oder zumindest einen Zeitraum angeben. Denen hätte ich etwas erzählt. So ein Ruf spricht sich schnell rum, kann sich kein Tierheim der Welt erlauben.
 
SaraMarica

SaraMarica

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Die TH haben oft sorge das die neuen besitzer ihre Hunde weitervermehren, da kann man als neuer Besitzer Tierarzt sein oder sonst was!
Grundsetzlich finde ich es von dem TH nicht schlimm, der Hund war zwar etwas Jung aber die Th leiter denken da anders ,sie machen sich eher sorgen darum ,was ist wenn der Hund in der geschlechtreife ist ,abhaut und eine Hündin deckt, klar ist das bei einer verantwortlichen Hundehalterin in der regel auszuschließen, dennoch wollen TH da auf nummer sicher gehen !
Bei uns im TH wird jeder Hund der über 7 Monate alt ist ersteinmal untersucht und dann Kastriert, jeder Hund der Jünger ist ,kommt mit einem Vertrag in sein neues zuhause ,in dem steht das die Kastration ab dem 7 Monat durchgeführt werden muss, wenn dies nicht getahn wird, wird der Hund wieder abgeholt und eine Strafe von 250-1000 Euro ist zu Zahlen.
leider gibt es auch TH die diese aufgabe nicht so ernst nehmen, eine Nachbarin von uns hat vor zwei Jahren eine Hündin aus dem TH geholt ,diese war damals 6 Monate nach einem Jahr wurde sie von einem anderen Mix gedeckt ,die Welpen wurden für viel Geld verkauft, einen haben sie behalten ,der mitlerweise beißt , abhaut und sehr unerzogen ist, die Mutterhündin war zwischen zeitlich wieder im TH ,hat aber jetzt ein neues zuhause....!
 
*Mischling*

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Das ist wirklich das Beispiel zur Gegenseite, das muss man leider zugeben :( Schade, dass das für den Hund so gelaufen ist.

Der Vertrag, den sie unterzeichnet hat, hat die Kastration auch vorgesehen und das sollte eigentlich auch kontrolliert werden. Zumal es ja ein Listenhund ist und da auch das zuständige Veterinäramt draufschauen sollte, egal ob TH-Hund oder nicht. Aber mit sieben Monaten wäre er immerhin gut zwei Monate älter gewesen, das ist ein ganzes Stück in dem Alter. Ich verstehe zwar die Sorge des THs, aber sie hat schließlich zugestimmt, den Hund kastrieren zu lassen und nur weil man ihr nicht vertraut, sollte man den Hund nicht derart in seiner Entwicklung stören. Meiner Meinung nach hat man sich da auf bequemem Weg eine Kontrolle beim neuen Halter erspart. Wenn ich am Montag dort bin, muss ich sie mal fragen, ob sie die Kastration zahlen soll, schließlich hatte sie den Vertrag schon unterzeichnet, sprich der Hund gehörte eigentlich ihr. :shock:

Wobei ich trotzdem finde, das TA hatte kein Recht dazu, zumal der Hund in dem Fall ja schon vertraglich vermittelt und bezahlt war! Und ich finde es auch moralisch nicht korrekt, wenn ich mich mal in ihre Lage versetze.... Und ich hätte in dem Moment bestimmt erst einmal rumgebrüllt wie eine blöde.....
 
Mickey48

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Bei den Amis und anderen Ländern mit Hunde- und Katzenüberpopulation wie z.B. den Ländern um Südeuropa ist das Problem, das die Tierheime aus allen Nähten platzen, vorallem in ländlichen Gebieten im Süden der USA.
50% der Tiere, die "reinkommen", verlassen die THs nicht mehr lebend, der Prozentsatz der "No-Kill Shelter", also der THs, die nicht nach einer Frist, die von 3 bis 14 Tagen variiert, die Tiere egal welchen Alters einschläfern oder vergasen lassen, bei ca. 0,125% (Quelle: Petfinder) liegt.
Kastrierte Tiere haben oft das Glück, das ihre Frist "verlängert" wird.
Man kastriert alles, was das TH verlässt, auch wenn sie in Pflegestellen kommen, da das vom Staat vorgeschrieben ist, egal ob zwei Tage alter Welpe mit Mama oder 14 Jahre alter Hund.
Ein AKC Züchter ging vor Gericht, da sein Deckrüde entlaufen war und das TH, indem er landete, ihn nicht mit Testikeln wieder herausgeben wollte, wegen der Vorschrift.
Wie es ausging, weiß ich leider nicht.
 
*Mischling*

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Das ist heftig, da sind wir hier ja noch liberal! Der Mann hat sich bestimmt für den entmannten Zuchtrüden bedankt. Dass es das Problem in den südlichen Ländern hier gibt, wusste ich, auch in Mexiko, wobei es dort ja Dogtown gibt, aber die können auch nicht alle versorgen. Aber dass es im Süden der USA so schlimm ist bzw. sogar ein Gesetz gibt, dass nichts unkastriertes das TH verlässt?? Bei uns wird zwar auch kastriert, aber nicht sofort und unter allen Umständen nach dem Motto: Das muss jetzt!! Bei uns ist das ja mehr "Firmenpolitik". Wobei sich gerade um diese Kontrollen eh keiner schert, ich hätte meinen Rüden nach Vertrag auch kastrieren lassen sollen, habe es nicht gemacht, wurde nie kontrolliert... Hätte ich Welpen gewollt, hätte ich jetzt wahrscheinlich 8 Hunde, weil ich keinen mehr hergegeben hätte, aber auch wenn es für mich nie in Frage kam, lasse ich mir ungern vorschreiben, einen Hund, vor allem einen jungen Hund, kastrieren zu lassen bzw. hätte mir nicht gefallen lassen, dass es einfach so gemacht wird.
 
andie

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lasse ich mir ungern vorschreiben, einen Hund, (...) kastrieren zu lassen
Dann sollte man sich vielleicht keinen Hund aus dem TH holen, bei dem im Vertrag steht, dass er kastriert werden muss roll:

Natürlich ist es nicht toll, dass der Hund schon so früh kastriert wurde, aber man muss das auch mal aus der Sicht des THs sehen *find* Die haben sicher schon mehr schlechte als gute Erfahrungen gemacht und wollten wahrscheinlich auf Nummer sicher gehen.
Dass sie es ganz ohne Einverständnis der neuen Besitzer gemacht (bzw. diese nicht mal informiert) haben, war natürlich nicht ok.
 
DyingDream

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...

*grübel*
Wie rechtens ist denn überhaupt diese Klausel im Vertrag, dass der Hund kastriert werden muss?

Ich meine zumindest mal gelesen zu haben, dass die Kastration auch wenn sie im Vertrag steht nicht erfüllt werden muss. ?(

Aber vielleicht irre ich mich da auch komplett.


Ansonsten würde ich zumindest für die Zukunft so ein Tierheim nicht weiterempfehlen oder da noch mal ein Tier von aufnehmen.

Für mich ein Unding, den Hund so kurzfristig ohne Benachrichtigung zu kastrieren.
Wenn der Vertrag schon unterschrieben war, hätte das Tierheim sich mit der neuen Besitzerin absprechen müssen.
Es hätte ja ebenso sein können, dass es zeitlich nicht gepasst hätte, sich noch intensiver mit einem frisch operierten Hund zu kümmern. Vielleicht war schon dieses und jenes für die ersten Tage geplant oder sonst was... :/
~§~
 
Pewee

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Ich weiß nicht genau, inwiefern man das umgehen kann, aber theoretisch ist der Hund dein "Besitz" und wenn du ihn nicht kastrieren lassen willst, dann könnte es sein, dass du das auch nicht musst. Bei einem neuen Auto weiß ich auch nicht, ob du es tunen würdest nur weil es im Vertrag steht. Aber vielleicht verwechsel ich da auch gerade Äpfel mit Birnen.
Könnte aber der selbe Irrtum, wie bei der Rückgabe des Tieres zum Züchter, sein, wenn etwas schief läuft. Meines Wissens können sie den Hund nicht einfach zurückfordern, der Besitz ist ja durch den Kaufvertrag übergegangen. Darf man aber halt auch nicht zu laut sagen :(
 
ST0FFEL

ST0FFEL

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Falls eine Vertragsstrafe vereinbart wurde, kann diese aber im Fall einer Zuwiderhandlung eingeklagt werden.
 
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