Hund bellt machmal Nachts, darf unser Hund nie zu hören sein?

Diskutiere Hund bellt machmal Nachts, darf unser Hund nie zu hören sein? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben! Mein Mann und ich haben wegen unserem Hund ein Problem mit unserem Vermieter und wir wissen nun nicht wirklich was wir tun...
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jeany300688

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Hallo ihr Lieben!

Mein Mann und ich haben wegen unserem Hund ein Problem mit unserem Vermieter und wir wissen nun nicht wirklich was wir tun sollen. Um die ganze Situation besser zu verstehen, hier die Vorgeschichte:

Im August 2009 sind Mein Mann und ich in unsere derzeitige Wohnung gezogen (insgesammt 27 Mietparteien). Ich hatte mir schon lange wieder einen Hund gewünscht aber wir haben bevor wir den Mietvertrag unterschrieben haben nicht darauf geachtet ob eine Hundehaltung erlaubt ist. Es war bzw. ist nicht erlaubt... Trotzdem haben wir uns ohne das Wissen unseres Vermieters im Dezember 2009 einen Hund angeschaft (Yorkshire-Spitz-Mix). Unser Sam ist wirklich ein ganz lieber nur
leider haben wir am 05.02.2011 folgenden Brief von unserem Vermieter erhalten:

Betr.: Mietvertrag - Hundehaltung

mehrere Mitbewohner haben sich bei mir über das viele Jaulen und Bellen Ihres Hundes, insbesondere zur Nachtzeit, beschwert. Nach Angaben dieser Mieter ist die Lärmbelästigung besonders am Wochenende extrem massiv. Es wird vermutet, dass Sie die Wohnung verlassen und das Tier zurücklassen.

Das Klagen Ihres Hundes muss derartig massiv sein, dass von Tierquälerei gesprochen wird. Sollte sich die Situation wiederholen, habe ich einer Benachrichtigung des Tierschutzvereins zugestimmt. Gegebenenfalls kann es mit Polizeieinsatz zu einer Befreiung des Tieres kommen.

Ich hoffe, dass es dazu nicht kommt und bitte dafür Sorge zu tragen, dass der Hund die Nachbarschaft nicht weiterhin belästigt, sonst müssen Sie das Tier abschaffen....

Ab und an kommt es an einem Freitag oder Samstag Abend mal vor, dass wir weg gehen und unseren Hund für max. 5-6 Stunden alleine lassen und eventuell nochmal in der Woche 1-2 Stunden wenn wir einkaufen gehen aber das ist doch noch lange keine Tierquälerei oder? Wir haben nun mit der Nachbarin die unter uns wohnt gesprochen und Sie teilte mir mit, dass unser Hund ab und an vor allem am Wochenende wenn wir weg gehem mal Bellt. Sie sagt, sie hätte sich mit dem Hausmeister unterhalten aber auch ihn darum gebeten das nicht unserem Vermieter direkt mitzuteilen weil es ja nicht sooo extrem ist. Offensichtlich hat er es trotzdem getan :-(. Wir sind gestern abend von 19 Uhr bis 23 Uhr weg gewesen und haben Sam alleine zuhause gelassen. Während unserer Abwesenheit haben wir Tonaufnahmen gemacht und festgestellt das der Hund innerhalb von 4 Stunden 3 mal kurz gebellt hat.

Nun meine Frage(n):

Ist dies ein Grund, sich so zu beschweren und uns einen solch übertrieben Brief zu schicken?

Sollten wir auf den Brief und vorallem die heftigen Vorwürfe reagieren und wenn ja wie?

Müssen wir unseren Hund wohlmöglich bald abgeben, weil er ab und zu mal bellt?

Wir würden uns über Hilfe sehr freuen!
 
11.02.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Morastbiene

Morastbiene

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Willkommen, jeany!
Ist dies ein Grund, sich so zu beschweren und uns einen solch übertrieben Brief zu schicken?
Ich glaube, ihr unterschätzt die Situation gewaltig. Im Übrigen habt ihr riesiges Glück, dass euer Vermieter euch nicht direkt knallhart eins aufs Dach gegeben hat! Sich einfach so heimlich einen Hund anzuschaffen, trotz Verbot und ohne Zustimmung von Vermieter und/oder Nachbarn, war mehr als leichtsinnig und ziemlich verantwortungslos. Seid ihr euch eigentlich dessen bewusst? Ich bin über die Rechtslage nicht genau im Bilde, aber ich gehe fest davon aus, dass diese Geschichte problemlos eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses hätte nach sich ziehen können. Bin ein bissi entsetzt, muss ich sagen.
Edit: Ja, tatsächlich das Wort vergessen, wie mir freakes Beitrag eben klargemacht hat.

Woher wisst ihr, dass die Meldung an die Hausverwaltung vom Hausmeister ausging?
Könnt ihr tatsächlich ausschließen, dass sich nicht andere Mieter gestört fühlen?
Um es mit Schiller zu sagen: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt!"

Nachtrag: Ich meine mich zu erinnern, dass ein Hund laut Mietgesetz nicht länger als 30 Minuten am Tag bzw. 10 Minuten am Stück nicht zu hören sein "darf"... Alles was darüber hinausgeht, muss ein Mieter nicht tolerieren. Es wird anerkannt, dass ein kurzes Bellen nicht im Einflussbereich des Halters liegt und man keine "festen Bellzeiten" festlegen kann, aber sobald ein Mieter sich in irgendeiner Weise schwer durch den Hund gestört fühlt, habt ihr schlechte Karten, zumal dieses Problem sogar Mietminderungsforderungen an den Vermieter bedeuten kann, wenn ein Mieter es auf Krawall anlegt.

Müssen wir unseren Hund wohlmöglich bald abgeben, weil er ab und zu mal bellt?
Ich schätze, das kann durchaus passieren, wenn ihr das "Problem" nicht in den Griff kriegt. Ich sehe eigentlich nur die Möglichkeit, daran zu arbeiten. Habt ihr euren Hund mal beobachtet, wenn ihr länger aus dem Haus seid? Wenn das Bellverhalten eures Hundes tatsächlich nicht stark ist, solltet ihr es vielleicht damit versuchen, ihn richtig auszupowern, bevor ihr am Wochenende das Haus verlasst. Sonst bleibt nur Training, Training, Training...
 
Kennedy

Kennedy

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Ich kann Morastbiene nur vollkommen zustimmen!
 
Kaddüü

Kaddüü

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Ich finde es verantwortungslos was ihr gemacht habt.
Der Hund ist nachher der leidtragende...
Man muss doch die Hundehaltung mit dem Vermieter absprechen :eusa_doh:
Ihr könnt echt froh sein das euer Vermieter euch nicht gekündigt hat.

Und jetzt stell dir mal vor, ihr müsst doch irgendwann aus der Wohnung raus, oder der Hund muss weg, weil ihr nicht schnell genug ne neue Wohnung findet, oder nur ne Wohnung wo kein Hund erlaubt ist...

Zu der Sache mit dem bellen:
Wenn es wirklich so massiv ist wie der Vermieter schreibt, dann habt ihr dem Hund das nicht richtig beigebracht das allein sein nicht schlimm ist.
Da wäre es das beste nochmal ganz von vorne anzufangen.
 
*Daisy*

*Daisy*

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Hallo,

Also ich muss auch ehrlich sagen das ich die Mieter verstehe. Wir hatten hier auch das Problem. Die Hunde haben Abends/Nachts gebellt. Ich war grade eingeschlafen und dann bellen die los, da schreckt man hoch und dann kann man manchmal auch schwer wieder einschlafen. Wenn man morgen früh aufstehen muss (mein Freund zwischen 3 und 4 Uhr morgens) ist man dann schon gerädert. Es brauch auch nur ganz kurz sein man wacht auf.

Bei 27 Mietparteien kann die Beschwerde von vielen gekommen sein

Zudem habt ihr euch ohne Zustimmung einen Hund geholt allein deswegen könntet ihr eine Kündigung bekommen oder der Hund muss weg. Das wiederum ist für den Hund echt blöd.

Wie habt ihr eurem Hund denn das alleine bleiben beigebracht? Wo ist der Hund wenn ihr arbeitet? Wie lastet ihr ihn aus?

Ich würde euch raten nochmal ein Gespräch mit eurem Vermieter zu führen. Und euch zu Entschuldigungen für die Unannehmlichkeiten.

lg
Anni
 
J

jeany300688

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Vielen Dank erst mal für eure Antworten. Zu dem Vorwurf der "Verantwortungslosigkeit" weil wir uns ohne Genehmigung unseres Vermiters einen Hund angeschaft haben möchte ich sagen, dass dies 2 Gründe hatte...

1. Es lebt bereits seit Jahren schon 1 Hund im Haus und wir haben nicht eingesehen, dass hier einer darf und einer nicht!
2. Wir haben uns vorab darüber informiert, dass mitlerweile ein Hund von so kleiner Größe kaum noch verboten werden kann.

Im Prinzip kann die Beschwerde nur von unseren direkten Nachbarn kommen... sprich oben, unten und 1 mal nebenan. Die Dame unter uns hat mir gesagt das sie sich mit dem hausmeister darüber unterhalten hat und ihn gebeten es nicht dem vermieter zu sagen und die Dame über uns ist so gut wie nie zuhause. Der einzige der sich noch beschwert haben könnte ist der herr (griesgram) der neben uns wohnt, da er im prinzip wegen allem meckert... wir haben uns noch mit einem anderen paar welches neben der wohnung des herrn griesgram wohnt unterhalten und die sagen, dass der hund total lieb wäre und so gut wie nie zu hören ist.... Wir haben uns auch schon auf eine andere etage gestellt und gewartet, es war nichts zu hören!

@ Anni: Der Hund ist nur selten alleine da ich Hausfrau bin. Das alleinebleiben mussten wir nicht wirklich üben. Der Vorbesitzer hat das mit ihm gemacht und es war von anfang an bei uns auch alles ok insgesammt 1 jahr lang.
 
Pewee

Pewee

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Hallo Jeany,

sagen wir es mal so. Von 2-3x Wuffen kann man weder von Tierquälerei noch von großer Lärmbelästigung reden. Wenn der Hund erlaubt wäre gäbe es rein rechtlich kein Riesentheater, es sei denn, es melden sich wirklich einige Parteien.
Aber ganz ehrlich, ihr habt ein Haustier geholt, was nicht erlaubt ist. Selbst wenn der Hund ganz still wäre, aber nur ein Haar im Flur verloren hat, wodurch der Vermieter entdeckt, dass ihr einen Hund habt, kann es zum Rauswurf führen und dagegen habt ihr überhaupt keinen Einfluss mehr. In dem Sinne habt ihr kein offizielles Recht, ihr könnt froh sein, dass er euch nicht direkt rausgeschmissen habt.

Zu deinen Argumenten:
Es ist egal, ob andere einen Hund haben. Vielleicht haben sie sich extra eine Genehmigung beim Vermieter geholt, das weiß man nicht. Der Vermieter kann euch willkürlich rauswerfen und die andere Familie mit Hund behalten, wenn ihm danach ist, auch wenn sie keine Genehmigung haben.
"Kaum noch verboten werden kann" wird den Vermieter nicht interessieren, wenn es nicht ausdrücklich im Vertrag erlaubt ist ;) Leider eine blöde Situation, aber man hätte es zumindest vorher abklären können. Auch wenn es nicht drin steht, kann man fragen, ob man dennoch eine Genehmigung bekommt (was durchaus klappt, wenn man stets höflich bleibt, ich dürfte z.B. auch mit den Hunden in die Wohnung meines Freundes, obwohl keine Tiere erlaubt sind).

Wenn ich du wäre, würde ich mich die nächsten Tage mal gut mit den Nachbarn sowie dem Vermieter stellen (ein liebgemeinter Kuchen und ein nettes Gespräch bringen oftmals etwas ;)), in der Hoffnung, dass es keine Folgen nach sich zieht und ganz dringend nochmal das Allein sein üben. Das heißt, dass ihr die nächsten Wochen nicht lange weg bleiben dürft, erst recht nicht am Wochenende.
Hattet ihr eurem Hund das allein-sein beigebracht?

Wenn ihr merkt, dass sich die Fronten verhärten, habt ihr genau 2 Möglichkeiten: a) der Hund muss weg (denkbar schlechteste Option, zumal Nachbarn gern auch noch andere "störende Dinge" finden, die man euch zur Last legen kann) b) ihr braucht eine neue Wohnung mit Erlaubnis für ein Tier.
 
freake

freake

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Huhu,

hier wurde ja schon mehrfach das Wort Kündigung erwähnt, aber ich möchte es gerne mal ein bisschen richtigstellen: Wenn Hundehaltung nicht erlaubt ist, verstoßt ihr direkt gegen den Mietvertrag - das berechtigt den Vermieter in der Regel zu einer fristlosen Kündigung. Wenn dein Vermieter auch nur ein bisschen weniger nett wäre, säßest du jetzt schon auf der Straße.
Daher kann ich nur eines raten: Setze dich umgehend mit dem Vermieter zusammen, ruf an und mach einen Termin, entschuldige dich, bitte höflich darum, ob du eine Genehmigung für die Hundehaltung bekommen kannst, versprich ihm, dich umgehend um die Problematik mit dem Bellen zu kümmern, setz dich mit deinen Nachbarn zusammen und entschuldige dich auch da, versuch, ein bisschen positive Stimmung zu schaffen und sieh zu, dass du das Problem aus der Welt bekommst.
An und für sich finde ich es übrigens toll, dass Nachbarn und Vermieter sich scheinbar auch wirklich um das Wohl deines Hundes Gedanken machen. Für dich ist es natürlich jetzt wahnsinnig unangenehm, weil die Leute scheinbar unberechtigterweise denken, du hättest dein Tier gequält, aber so viele Tierquäler walten ungehindert, weil die Nachbarn weghören, dass ich es trotz allem toll finde, wie sensibel hier reagiert wurde - auch wenn es unberechtigt war. Lieber einmal zu oft Alarm geschlagen, als einmal zu wenig.
Vielleicht kannst du ja wirklcih etwas positive Stimmung schaffen und das Problem mit ein bisschen Verhandlung noch zum Wohle aller lösen. =)

Liebe Grüße und viel Glück,
freake
 
J

jeany300688

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wir haben ja bei unserem vermieter gefragt ob wir dürfen aber er hat sofort nein gesagt weil der hund ja alles vollsch...en würde. "tolles argument" Naja jedenfalls ist es ja mitlerweile so, dass er von unserem Hund weiß und es akzeptiert auch wenn das nicht ganz die feine englische war :roll:. Trotzdem würde ich mich freuen wenn nicht weiterhin darüber diskutiert werden würde ob das rechtens war sich einfach ohne zustimmung einen hund zu holen oder nicht. Wir wollen ja auch nur das Beste für unseren Hund!
 
Pewee

Pewee

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Jeany mit der Reaktion und Diskussion musst du aber rechnen, denn du hast scheinbar nicht begriffen, dass es auch anders laufen kann. Ich hoffe du weißt, dass er dich immer noch sofort rausschmeißen kann, wenn es noch mehr Ärger gibt.

Du hast gefragt, wir haben geantwortet. Du musst damit rechnen, deinen Hund evtl. abgeben zu müssen, wenn noch mehr Beschwerden eintreffen.
Ich glaube dir sofort, dass ihr das beste für euren Süßen wollt, aber es war in seinem Sinne verantwortungslos, denn wenn es nicht geklappt hätte, hättet ihr gehen müssen, oder der Hund muss weg und die Gefahr besteht ja leider immer noch.

Daher wie gesagt, versuch dich nochmal mit Vermieter und Nachbarn gutzustellen und arbeite an dem Problem. Aber wenn die Nachbarn dich auf dem Kiker haben, wird es schwierig, es den Leuten noch recht zu machen. Denn irgendwas finden sie immer zum Nörgeln. Daher immer Lächeln ;)
 
freake

freake

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Huhu,

du schreibst:
Trotzdem würde ich mich freuen wenn nicht weiterhin darüber diskutiert werden würde ob das rechtens war sich einfach ohne zustimmung einen hund zu holen oder nicht. Wir wollen ja auch nur das Beste für unseren Hund!
Und genau darum geht es aber. Dein Vermieter könnte dich noch heute anrufen und dir mitteilen, du musst die Wohnung in sieben Tagen geräumt haben, sonst steht er mit dem Rechtsvollzieher vor der Tür. Und DAS ist nicht das Beste für deinen Hund.

Daher ist es unendlich wichtig, dass du einsiehst, dass du Mist gebaut hast - denn pardon, aber genau das hast du. - und genau das dem Vermieter kommunizierst. Da ist etwas ganz gehörig schiefgelaufen, und das Beste für deinen Hund wäre, wenn du es schaffst, dich mit dem Vermieter und den HausmitbewohnerInnen gutzustellen. (Und ohne eine Entschuldigung und ein Einlenken deinerseits geht das nunmal leider nicht.)
Wenn der Vermieter nach einem langen, sachlichen Gespräch, das du dringend mit ihm führen solltest, immernoch nein sagt, bleiben dir eben nur zwei Dinge: Entweder, du bittest den Vermieter um die Erlaubnis, das Tier bei dir behalten zu dürfen, bis du einen neuen Halter gefunden hast, und begibst dich ans Vermitteln; oder du bittest den Vermieter, das Tier bei dir behalten zu dürfen, bis du eine neue Wohnung gefunden hast, und begibst dich auf die Suche.
(Und da der Vermieter ja scheinbar sehr um das Wohle des Tieres besorgt ist, vermute ich, dass du da relativ gute Chancen hast.)

Ich drücke dir die Daumen,
freake
 
J

jeany300688

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so...und nun nocheinmal....ich habe sehrwohl verstanden das ich mist gebaut habe aber offensichtlich ist hier noch immer nicht verstanden worden, dass der Vermieter stillschweigend sein einverständnis bezgl. unserem Hund gegeben hat. Aufgrunddessen steht das Thema rauswurf auch gar nicht mehr zur Debatte...
 
Pewee

Pewee

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Doch ist es leider ;)

Hast du es schriftlich, dass der Hund bleiben darf? Wenn nicht, kann er dich jederzeit rausschmeißen, genau da liegt das Problem, was wir dir die ganze Zeit sagen wollen. "Stillschweigende Akzeptanz" bringt dir nichts, du hast trotzdem keinerlei Rechte, wenn er dich irgendwann mal rauswerfen will.
Wenn sich mehr Nachbarn beschweren, muss er dich aus logischer Konsequenz rausschmeißen. Dann hol dir zumindest einen Wisch von ihm, damit er es nicht ganz so leicht hat.
 
J

jeany300688

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ok, aber in dem Brief den wir von Ihm erhalten haben, steht das wir den Hund abschaffen müssen wenn er weiterhin die Nachbarschaft stört. Er würde das bestimmt nicht so schreiben wenn er immer noch dagegen wäre oder? Und soweit ich weiß ist die Rechtslage doch so, wenn ein Vermieter Kenntnis davon hat, dass ein Hund mit in der Wohnung lebt und dies bereits länger als 6 Monate weiß, er dies stillschweigend akzeptiert...
 
frettchentina

frettchentina

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Moin,

um es nochmal ganz deutlich zu machen - deine Fragen:

Nun meine Frage(n):

Ist dies ein Grund, sich so zu beschweren und uns einen solch übertrieben Brief zu schicken?

Sollten wir auf den Brief und vorallem die heftigen Vorwürfe reagieren und wenn ja wie?

Müssen wir unseren Hund wohlmöglich bald abgeben, weil er ab und zu mal bellt?

Wir würden uns über Hilfe sehr freuen!
Genau darauf hast du mehrere ausführliche und eindeutig erklärte Antworten bekommen. Wenn du darüber nicht diskutieren möchtest (scheinbar weder mit uns, noch mit deinem Vermieter oder deinen Nachbarn), dann bleibt nur eine Möglichkeit: Hund weg, keine Diskussionen mehr, fertig. Deine Wahl... :eusa_doh:

Gruß Tina
 
Kennedy

Kennedy

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Hast du schriftlich, dass du den Hund behalten darfst?

Und du müsstest doch wissen, ob der Hund bellt oder nicht? Testet es doch mal und schaut mal in wie weit der Vorwurf gerechtfertigt ist
 
Pewee

Pewee

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In dem Sinne hat das nicht mehr viel mit seinem Einverständnis zu tun.
Schau mal da steht "der Hund muss raus, wenn er weiterhin die Nachbarschaft stört" - wenn sich noch 2-3 Nachbarn melden, oder die bekannten sich wieder melden, MUSS er den Hund oder evtl. auch euch rausschmeißen.

Die Rechtslage verändert sich dann, wenn sich die Nachbarschaft belästigt fühlt, dann muss der Vermieter im Sinne der Nachbarn handeln.
Ähnlich wenn man ein Einverständnis hat, der Hund sich aber wie der letzte Käffer aufführt. Er kann dich dann zwar nicht direkt rausschmeißen, aber eine Frist angeben, bis wann das Problem gelöst werden muss, oder er euch dann rausschmeißen kann/muss. In dem Falle hast du leider nichtmal eine Einverständniserklärung, damit bist du ihm ziemlich ausgeliefert, daher würde ich wirklich nochmal drauf pochen, dass er dir schriftlich ein Einverständnis gibt.
 
J

jeany300688

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ist denn dann hier gar nichts dran?


Yorkshire-Terrier in Mietwohnungen - auch ohne Genehmigung Yorkshire-Terrier darf in der Wohnung gehalten werden - auch ohne Zustimmung des Vermieters
Mietrecht und Hund - Grund zur Freude für alle Hundeliebhaber, die sich einen Hund wünschen, aber vom Vermieter bisher die Erlaubnis dafür nicht bekommen haben. In Bezug auf das geltende Mietrecht wird ein Yorkshire-Terrier nicht als Hund behandelt, sondern wie ein Kleintier.
Und Kleintiere dürfen auch ohne vorherige Zustimmung des Vermieters gehalten werden. Deshalb sei auch die Haltung dieser Rasse in der Wohnung immer erlaubt – ganz gleich, was im Mietvertrag steht, so der Deutsche Mieterbund. Grund dafür ist die Erfahrung, dass diese kleine Rasse die Nachbarn nicht belästigt. Zu diesem Schluss kommen jedenfalls die Landgerichte Kassel (Az.: 1 S 503/96) und Düsseldorf (Az.: 24 S 90/93) in ihren Urteilen. “Wichtig ist, dass sich die Ausnahme nur auf das Mietrecht bezieht.”, so Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. “Ein Recht auf Erlass der Hundesteuer lässt sich daraus nicht ableiten.”
(News-Quelle: Tasso e.V.)
 
Kennedy

Kennedy

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Das finde ich ja interessant! Kleine Hunde sind also gar keine richtigen Hunde, sondern NAGER. Ich wußte es schon immer :mrgreen:

Mal Scherz beiseite. Finde ich höchst ungewöhnlich! Meine Nager bellen schließlich nicht und es ist auch nicht davon auszugehen. Und warum bellen die kleinen Racker nicht mehr?????

So ein Blödsinn :eusa_eh:
 
Ivy-maire1

Ivy-maire1

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Jeanny,

ist diese urteil aus dem für euch zuständigen gerichtsbezirk? Wenn nicht dann vergiss das mal flott wieder, gerichte entscheiden je nach bundesland anders.

Zudem: hund ist hund. Egal ob yorkie, labbi oder deutsche dogge. Und wenn mir als vermieter jemand DAMIT kommt wäre ich stinksauer, um es mal gelinde auszudrücken.

Du hast dich in die nesseln gesetzt, und das hoch 10. Jetzt musst du das ausbügeln, wenn du nicht sehr bald eine neue wohnung suchen willst.

Als mieter hast du null recht einen hund zu halten- außer mit der zustimmung des vermieters. Warum auch, immerhin lebst du in fremden besitz, und bist da "gast".

Wenn du jetzt mit dem urteil bei deinem vermieter aufläufst hast du eine 80%ige chance sehr bald die kündigung in der hand zu haben.
 
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