Kann es etwas mit meinen zu tun haben?

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Calimero

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Hi!

Also, ich habe zwei Kaninchen, einen 5,5 jährigen Kastraten Jhonny und eine 4jährige Dame Kiruna (Kira). Jhonny kam vom Züchter (inzwischen würde ich den nicht mehr unterstützen, der wirkt im Nachhinein äußerst unseriös auf mich und ich würde auch nicht meine Hand ins Feuer legen, dass Jhonny 100%ig fit ist, also von der Vererbung etc. her) und lebte die ersten Jahre aus Unwissenheit alleine. Dann habe ich Kiruna von einer Freundin übernommen, da diese ein Kaninchen abgeben musste. Die VG hat gut geklappt und die zwei sind seither ein tolles Team. Ca. ein Monat nach der VG hatte Kiruna Schnupfen. Wir haben sie behandelt und nach 1 oder 2 Monaten war es endlich geschafft und es ging beiden wieder gut. Das war Ende 08 und Anfang 09. Im März 10 habe ich dann das zweite Kaninchen von meiner Freundin übernommen (sie wollte die eigentlich mit ihrem anderen vergesellschaften, aber
iwie wurde daraus nichts und dann habe ich gesagt, ich nehm sie noch). Sunny (dieses Kaninchen) lebte mit Kiruna zusammen, bevor Kiruna zu mir kam. Die beiden haben also schon einmal zusammen gelebt. Die Vg verlief wieder sehr gut und die drei wirkten richtig glücklich. Sunny kam als extrem scheu zu mir und blühte hier richtig auf. Aber im April wurde Sunny krank. Sie fraß nichts mehr und hat auch nicht mehr geköttelt, also bin ich mit ihr zum TA. Der hat ihr ein paar Medikamente gegeben, aber es wurde einfach nicht besser und nach ein paar Tagen starb sie. Mein TA wusste auch nicht, was es gewesen sein könnte.

Da meine Kaninchen zu dritt aber wesentlich aufgeweckter waren als nur zu zweit, habe ich mich im November 10 wieder dazu entschieden, ein drittes Kaninchen zu übernehmen. Die Vorbesitzerin nahm extra 5 Stunden Autofahrt auf sich, um Leila, das neue Kaninchen, zu mir zu bringen. Allerdings verlief die VG nicht so gut. Sie haben sich ignoriert oder gefetzt. Da es aber nie richtig heftig wurde, habe ich mich Abends entschieden, alle drei ins Gehege zu lassen. Ich hatte Leila die ganze Zeit nichts fressen sehen. Als die drei dann Abends im Gehege waren (Das Kennenlernen haben wir im Freilauf gemacht), habe ich Durchfall von Leila gesehen (auf der Wiese konnte ich nichts sehen). Ich habe sofort die Vorbesitzerin kontaktiert, die bis dahin wieder gefahren war. Laut ihr hatte Leila vorher gar nichts. Also habe ich erstmal noch abgewartet, weil die VG und die Fahrt ja doch stressig waren. Aber auch am nächsten Tag fraß sie nicht. Also bin ich mit ihr zum TA. Dann habe ich sie erstmal einzeln gesetzt, dass sie wieder zur Ruhe kommt und sie behandelt. Es wurde aber nicht besser, sie fraß kaum und hatte keinen Kotabsatz. Also nochmal TA befragt, er hat mir dann noch Critical Care gegeben und meinte, am nächsten Tag röntgen wir, um zu sehen, was ist. Aber diesen nächsten Tag gab es für Leila nicht mehr, in der Nacht ist sie gestorben, nur 5 Tage nachdem sie zu mir kam.

Jhonny und Kiruna geht es gut. Aber jetzt frage ich mich, ob die zwei etwas haben, wogegen sie vielleicht immun sind, aber für andere Kaninchen tödlich ist? Ich hätte gerne wieder ein drittes Kaninchen, aber diese zwei Erlebnisse haben mich so fertig gemacht und ich habe Angst, dass es wieder so kommt.
Habt ihr sowas schonmal gehört?

Bei Sunny dachte ich noch, ich hätte die Futterumstellung zu schnell angefangen, aber Leila wurde vorher genauso gefüttert, außerdem hat es bei ihr ja eigentlich schon am Abend von dem Tag angefangen, wo sie zu mir kam.

Kann das wirklich nur totales Pech sein?

Liebe Grüße
Cali
 
28.02.2011
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Peachebaby

Peachebaby

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Mhh...wären sie aus dem Zoogeschäft gekommen und von gleichen, hätte ich ne antwort gewusst...Weil da kann es sein das die hasens chon vorher krank waren. Bei meiner sis war des so hat sich eine Baby hase geholt kaum ne woche da und es musste eingeschläfert werden. War bei den ratten wo sie von dort hatte auch so, waren schon krank....
Aber wenn deine Hasen was haben, könnte ja sein, kann man das aber mit einer blutprobe und andere proben herrausfinden.
Wenn das aber alles negativ ist...Naja, vielleicht war es dann wirklich nur Pech, :(
 
zwergloh

zwergloh

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Das muss nicht unbedingt was mit dir zu tun haben. Neue Kaninchen sollten möglichst 4 Wochen in Quarantäne. Zum einem um zu sehen, ob die neuen Kaninchen irgendwelche Krankheiten haben. Wenn sie in der Zeit was bekommen, kann man meistens davon ausgehen, dass sie es mitgebracht haben. Das getrennt halten hat auch den Vorteil, dass man im Falle einer Krankheit nicht alle anderen ansteckt. Beim Ausbruch von Krankheiten spielt der Stress eine große Rolle. Gestresste Kaninchen, sei es durch Transport, Umgebungswechsel, eine VG, sind wesentlich krankheitsanfälliger.
Was noch ein wichtiger Faktor ist, ist das Keim- bzw. Erregermilleu in der Umgebung (Garten sowie Wohnung). Du hast bei dir Zuhause eine gewisse Anzahl an verschiedenen Bakterien und Krankheitserregern. Deinen Kaninchen macht das nichts aus, die Leben darin und sind es gewohnt und dadurch immun. Nun sind aber nicht bei jedem die gleichen Keime in der gleichen Anzahl. Das kann von Haus zu Haus unterschiedlich sein. Der eine hat vielleicht doppelt soviel Keime wie der andere, dafür hat der andere ganz andere Sorten. Man nehme nun ein Kaninchen, was eine ganz andere Immunbelastung bzw. Keime gewohnt ist und setzt sie bei dir ins Gehege. Das Immunsystem arbeitet auf hochtouren, da es vielleicht viele Keime nicht kennt und der Stress macht das Kaninchen anfälliger. Da kommt es ganz schnell zum Krankheitsausbruch. Das ist ein weiterer Grund, weshalb viele neue Tiere erstmal in Quarantäne halten. Mit der Quarantäne gibt man den Tieren Zeit sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, genauso wie an das Keimspektrum. Man reduziert praktisch den Stress und gibt dem Körper etwas Zeit.
 
Calimero

Calimero

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Danke für eure Antworten!

Also das mit dem zweiten Punkt der Quarantäne klingt plausibel. Ich habe das nicht gemacht, weil ich mir dachte, die Tiere kommen von Privat, warum sollten sie dann krank werden, wenn sie zu mir kommen, wenn sie vorher gesund waren. Bei unbekannter Herkunft war mir das schon klar, aber so...

Ich werde auf jeden Fall beim nächsten Impfen meinen TA dazu befragen. Aber meint ihr, es wäre zu verantworten, dass ich irgendwann wieder ein drittes Kaninchen dazu setze? Ich mein, um eine neue VG komme ich ja eh nicht rum, wenn mal einer von den beiden stirbt, auch wenn das hoffentlich noch in weiter Ferne ist. Und wo haltet ihr eure Tiere während der Quarantänezeit? Ich habe meine im Garten und da habe ich eben nur das Gehege. Ich könnte den Stall seperieren, aber dann haben sie ja 1. Gitterkontakt, was ja nicht gut ist und 2. würden sich Krankheiten ja auch übertragen. Aber in die Wohnung tun, wenn sie später wieder raus sollen, ist ja auch nicht so gut...
 
cadi7

cadi7

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also wenn du so vorgehst, wie oben beschrieben.. das heißt quarantäne einhalten und langsam ungewöhnen und dem "neuen" später die stressige vg zumutest, dann find ich es nicht unverantwortlich.

ich kann zwar nicht sagen, ob es ein zufall war oder ob du tatsächlich irgendwelche bakterien o.ä. in deinem stall hast, was dazu geführt hat.
aber das ist nur meine meinung..

ich würde nächstes mal etwas stressfreier vorgehen.. also nicht alles schlag auf schlag: stressige fahrt, neue umgebung, neue menschen, neues futter, neue tiere und die stressige vergesellschaftung. vielleicht war das einfach zu viel?

also mir ist aufgefallen, dass an den ersten tage, als ich einen neuen "mitbewohner" bein mir hatte, er wenig gefressen hat.. durch stress, die leichte futterverweigerung hatte er auch leichte verdauungsprobleme. hat sich dann aber schnell wieder gelegt..

und er hatte keine lange fahrt, noch keine vergesellschaftung u.ä. hinter sich..

vielleicht war das bei dir ähnlich udn kamen noch andere faktoren dazu, wie bakterien.
schwaches immunsystem, stress und verdauungsprobleme in kombi sind für ein kaninchen nicht grad leicht zu verarbeiten.

du musst aber im endeffekt selber wissen, ob du das "risiko" noch einmal eingehen willst..
 
Peachebaby

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Naja ich würde eh erst mal warten, wenn deine Hasen nix haben, kannst du ja aufjedenfall wieder dir einen holen, aber dann wie sie eben schon sagte Quarantäne und dann langsam an alles gewöhnen. Und nicht vergessen, das weis ich von meinen Meerschweinchen damals. Den stall wo sie dann alle später zu sammen sind, richtig sauber machen mit desinfektionsspray, also grund rein;)
Wie gesagt kann wirklich nur zufälle gewesen sein.
 
Calimero

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Ja wie gesagt, meinen zwei geht es blendend.

Also Quarantäne soll man 4 Wochen machen? Ich habe irgendwie 2 im Hinterkopf gehabt.

In den Stall lasse ich die Kaninchen nach der VG eh erstmal nicht, da haben sie nur das Gehege und einen Unterstand, damit sie keine Sackgassen haben. Und ich denke die Steinfließen kann man auch einfach gut abspritzen.

Wenn ich es wirklich machen sollte, eh erst im Mai oder so, wenn wir wieder impfen waren und mein TA da nochmal drüber geguckt hat.

Aber ihr meint also, dass es wohl eher zu viel Stress war und nicht an meinen Karnickels lag? =/

Danke euch!
 
cadi7

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also ich kann mir grad schlecht vorstellen, dass deine kaninchen was haben, wogegen sie immun sind. außer eben die bakterien..da sind gestresste kaninchen ja sowieso anfälliger.

also ich persönlich hab noch nie von einem virus/ einer krankheit oder ähnlichem gehört, wogegen manche hauskaninchen immun sind, andere aber nicht.
belehrt mich eines besseren..
 
zwergloh

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Ich glaube mein Text wurde nicht ganz verstanden.Bei meinem Text geht es nicht um einen Virus oder eine spezielle Krankheit direkt.
Bakterien und Viren findet man überall. Auf der eigenen Haut, der Wäsche im Gras dem Schrank etc, die einen sind nützlich, die anderen schädlich. Es gibt eigentlich nichts, was nicht mit Bakterien besiedelt ist (Ausnahmen: sterilisierte Sachen). Jede Wohnung, jeder Garten, jedes Lebewesen ist anders, nichts ist gleich. So ist es auch mit der Bakterienkonzentration und den Arten der Bakterien, die in den Wohnungen, Gärten leben. In einem Garten in Süddeutschland fühlen sich ganz andere Bakterien wohl, als im hohen Norden. Dementsprechend schwankt die Anzahl der Baktien (als Individuum) genauso wie die Zahl der Bakterienarten, die man in der Umgebung findet.
Der Organismus eines Lebewesens ist nicht doof und passt sich der Umgebung an. Fiktives Beispiel: Ich habe 3 Kaninchen im Garten. Bei mir im Garten leben ganz viele Bakterien der Sorte A und ein paar wenige der Sorte B. Da die Bakterien immer da sind gewöhnt sich das Immunsystem daran bzw. bildet Antikörper und die Bakterien können meine Kaninchen nicht krank machen, da das Immunsystem die Bakterien kennt und dagegen vorgehen kann. Nun hole ich mir ein 4. Kaninchen. Das lebt auch in Außenhaltung. Bei dem im Garten leben z.B. ganz viele Bakterien der Sorte B und einer Sorte C. Bakterien der Sorte A leben in diesem Garten gar nicht. Das neue Kaninchen, dass nun zu mir in den Garten kommt, wird nun mit einem neuen Bakterium "bekannt gemacht". Da das Immunsystem die Sorte A nicht kennt, ist es möglich dass mein Kaninchen krank wird, da das Kaninchen keine Abwehr gegen die Sorte A hat und diese erst bilden muss.

Ich hoffe das mit der Immunität und den Bakterien ist jetzt etwas verständlicher.
 
cadi7

cadi7

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also ich hatte das schon verstanden mit den bakterien.
bakterien und die immunität der schon vorhandenen kaninchen dagegen, wären für mich eine erklärung im zusammenhang mit stress.

aber ich hatte irgendwie den eindruck, dass calimero eher an einen virus oder eine krankheit gedacht hat, die ihre kaninchen in sich tragen, aber die bei ihnen nicht ausbricht. wie dieser wildkaninchen-mythos.
und das kann ich mir nicht vorstellen.

ich glaub auch, dass zwergloh das ganz richtig erklärt..
 
Calimero

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Das von Zwergloh verstehe ich schon und das klingt ja auch sehr plausibel.

Aber da ich mich mit Kaninchenkrankheiten nicht auskenne, wollte ich hier eben einfach mal nachfragen, ob es sowas vielleicht doch gibt.
 
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