Hausarbeit in Pädagogik

Diskutiere Hausarbeit in Pädagogik im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Hallo ihr lieben, der Zeit befinde ich mich im zweiten Jahr der Erzieherausbildung und soll nun eine Hausarbeit im Fach Pädagogik zu einem Thema...
Mystica

Mystica

Registriert seit
26.10.2006
Beiträge
2.801
Reaktionen
0
Hallo ihr lieben,

der Zeit befinde ich mich im zweiten Jahr der Erzieherausbildung und soll nun eine Hausarbeit im Fach Pädagogik zu einem Thema schreiben, welches ich mir aussuchen darf.

Dafür brauche ich eure Mitarbeit =)
Keine Sorge die Hausarbeit schreibe ich schon selbst, allerdings möchte
ich in zwei Foren Meinungen zu dem Thema hören und hoffe das ihr fleißig disskutiert.


Das zweite Forum wird ein Erzieherforum sein, in welchem ich den gleichen Thread eröffne.

Wozu das alles?

Ich möchte quasi eine Gegenüberstellung haben zu diesem Thema, welche ich dann für meine Hausarbeit benutzen werde.

Was sagen ausgebildete Erzieher/innen zu dem Thema oder Menschen die sich noch in der Ausbildung zum/zur Erzieher/in befinden

Was halten Menschen davon, die noch nichts zum diesem Thema gelesen/gehört haben und sich nie damit auseinander gesetzt haben.

Mein ausgesuchtes Thema "Faustlos - Gewaltfreie Kommunikation"

Und hier die Disskusionsfragen an euch:

"Sind Präventionsprogramme wie Faustlos ab dem Kindergartenalter sinnvoll? Ist das Kindergartenalter für solche Präventionsprogramme zu früh angesetzt? Bringen solche Präventionsprogramme überhaupt etwas?"

Hierzu gebe ich euch noch einen nützlichen Link, welches Faustlos ein wenig erläutert, denn wenn man nicht weiss um was es überhaupt geht, kann man nicht mitdisskutieren ;)

http://www.h-p-z.de/faustlos/index.asp

Viel Freude beim Disskutieren =)


lg
Mel
 
12.03.2011
#1
A

Anzeige

Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Nanunana

Nanunana

Registriert seit
19.05.2010
Beiträge
4.062
Reaktionen
0
hmm. Also die Idee von Faustlos finde ich gut, aber ob Kindergarten nicht echt zu früh ist. Ich hab vor ein paar Wochen ein Praktikum in einer KITA gemacht und hatte jetzt nicht so das Gefühl, dass dort viel Gewalt herrscht. Die Kinder sind doch recht friedlich miteinander umgegangen und kleine Rangeleien gehören meines Erachtens dazu. Wenn das an einem KIGA allerdings Alltag ist, dann denke ich ist es schon sinnvoll, da Kinder in dem Alter sich doch noch mehr sagen lassen, als die in der Grundschule, habe ich zumindest den Eindruck.
 
Dogma

Dogma

Foren-Engel
Registriert seit
18.05.2010
Beiträge
5.024
Reaktionen
0
Wie auch schon im Film angesprochen, bringt dieses Konzept eigentlich nur was, wenn Lehrer und Eltern zusammenarbeiten. Und genau da sehe ich das große Problem, denn die, die ein solches Anti-Aggressions-Programm am meisten nötig hätten, genau die werden dadurch eher nicht erreicht, weil die Unterstützung durch das Elternhaus fehlt. Somit dürfte auch das beste Konzept dort seine Wirkung verfehlen.

Dennoch finde ich solche Aktionen wichtig und auch richtig, denn es ist noch immer besser, einige - wenn auch nicht alle - zu erreichen, bevor man gleich gar nichts unternimmt. Im Grunde gibt doch aber solche Konzepte bereits schon lange (auch in Kindergärten), sie hießen halt nur anders.
 
L

Lindie

Registriert seit
13.02.2011
Beiträge
1.481
Reaktionen
0
Also, ich finde das Problem liegt an einer völlig anderen Stelle, nämlich das Kinder heute keine Grenzen mehr gezeigt bekommen. Da sie keinen Respekt mehr vor Erwachsenen haben. Ich weiß das es jetzt Kontraproduktiv ist. ich denke Gewalt ist nicht der richtige Weg. Das hat auch nicht gleich damit etwas zu tun, das Kindergeschlagen werden. Wenn ich mir heute anhöre wie Kinder mit ihren Eltern reden, dann fällt mir die Kinnlade runter. Ich hoffe ich bin jetzt nicht völlig vom Thema weg.:D
 
Pseudopolis

Pseudopolis

Registriert seit
15.09.2010
Beiträge
430
Reaktionen
0
@ Lindie

Im Prinzip muss ich dir Recht geben. Es gibt aber genauso gut Kinder die gehänselt oder anderweitig gemobbt werden und sich am Ende nicht mehr anders zu helfen wissen und daher gewalttätig werden. Gerade auch in solchen Fällen, finde ich oben genannte Aktionen wirklich sinnvoll. Besonders weil beim Beispiel "Faustlos" die komplette Klasse angesprochen und somit niemand stigmatisiert wird.

Abgesehen davon, dass es dem mutmaßlichen Täter vielleicht hilft seine Aggressionen zu kontrollieren, finde ich gerade den Fakt, dass man die Empathie für seine Mitmenschen fördert wahnsinnig wichtig. Und das sowohl für Opfer als auch für den Täter. Denn beide Parteien lernen sich in den jeweils anderen hinzuversetzen und bekommen Wege aufgezeigt, wie sie aus einer vermeindlichen Gefahrensituation gewaltlos herauskommen. Genauso wie sie lernen wie man mit Wut, Enttäuschung und anderen Emotionen umgehen kann, ohne komplett aus der Bahn zu fallen.

Das Problem an den bisherigen "Schlichtergruppen" in den Schulen ist meines Erachtens, dass diese erst eingreifen, wenn es bereits zu einer Eskalation gekommen ist. So zumindest habe ich es von meiner Schulzeit in Erinnerung. Gut möglich, dass sich das wieder geändert hat.


Meine Antwort auf die Frage des TE: JA, ich finde es sinnvoll, dass man die ganze Thematik schon im Kindergarten behandelt.
 
blackcat

blackcat

Registriert seit
20.02.2007
Beiträge
9.717
Reaktionen
4
Weiß nicht, ob ich überhaupt gefragt bin (da ich derzeit genau in diesem Bereich studiere), aber ich traue mich doch mal, meine Meinung zu sagen. Sonst bitte einfach ignorieren. ;)

Sind Präventionsprogramme wie Faustlos ab dem Kindergartenalter sinnvoll?
Ja, sinnvoll sicherlich und der Ansatz gefällt mir auch.

Ist das Kindergartenalter für solche Präventionsprogramme zu früh angesetzt?
Ja und Nein. Ich finde es gut und wichtig, so früh anzufangen. Gewalt gibt es - wenn auch nicht so häufig - auch schon bei Kindergartenkindern und die Kinder sind schon weit genug, um die Inhalte (zB die Reaktion: "Ich will das nicht" "Du tust mir weh") umzusetzen.
Aber ich denke auch, wenn das Thema in der Schule nicht weiter vertieft wird, gehen die meisten Inhalte über die Jahre hinweg verloren.

Bringen solche Präventionsprogramme überhaupt etwas?
Für den Moment sicher, für das ganze Leben oder auch nur die gesamte Schulzeit... ich denke in manchen Fällen schon, aber wenn das Kind von Zuhause oder seiner späteren Schule gegensätzlichen Impulsen ausgesetzt ist, wird die "Wirkung" rasch nachlassen.
Ein Problem sehe ich auch darin, dass es gut passieren kann, dass Kinder im Ernstfall auch einmal negative Erfahrungen mit ihrer Reaktion machen. Also die "Angriffe" trotz Protest des betroffenen Kinders von den anderen Kind(ern) fortgeführt werden. Auch in diesem Fall kann ich mir vorstellen, dass das betroffene Kind die Strategie anzweifelt.
Trotzdem wie gesagt, ich finde es wichtig und sinnvoll.
 
Jucomi

Jucomi

Registriert seit
11.04.2009
Beiträge
1.255
Reaktionen
0
Nein, ich denke nicht, dass diese Programme im Kindergarten sinnvoll sind. Prinzipiell finde ich das Prinzip aber für Schulkinder nicht schlechte.

Warum nicht im Kindergarten?

Das Prinzip beruht ja darauf, dass Kinder keine Gewalt anwenden und nicht wütend werden, sondern andere Alternativen zu benutzen. Um das zu erreichen, müssen sie in der Lage zur Selbstreflexion sein, das heisst, sie müssen selber klar erkennen, dass sie wütend sind, warum sie wütend sind. Dazu müssen sie es selber klar für sich formulieren können. Diese Fähigkeit fehlt Kindergartenkindern aber noch. Sie können sich noch nicht zum Objekt ihres Denkes machen, also von außen betrachten, warum sie wohl fühlen, wie sie fühlen. Für Kinder ist da einfach irgendein Gefühl grad irgendwie da und das muss weg. Zweitens besitzen sie in den meisten Fällen sprachlich noch gar nicht die Möglichkeit, sich selbst zu beschreiben, was sie fühlen.
So, selbst wenn das so wäre und sie erkennen könnte warum etwas so ist, müssten sie als nächstes ihre Emotionen runterfahren und sich selbst beruhigen. Zur Emotionsregulation sind Kinder ebenfalls nur begrenzt in der Lage, die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen wächst mit den Jahren bis ins Erwachsenenalter (Babys können sich zum Beispiel noch gar nicht selbst beruhigen).
Ansonsten finde ich den Kindergarten viel zu früh. Man muss sich spätestens ab dem Schulkindalter ständig beherrschen und selbstreflektieren, von Kindern wird heute so oder so schon extrem viel gefordert. Da muss man nicht im Kindergarten verlangen, dass Kinder ihre Gefühle kontrollieren. Zumal es durchaus auch psychische Schäden hervorrufen kann, wenn man Kindern ihre Gefühle nicht zugesteht und sie schon früh zur Emotionsregulation zwingt.
Klar geht hauen und treten nicht. Aber da reicht ein ganz klares "Ja, du bist wütend, aber so etwas machen/wollen wir hier nicht". Da weiß das Kind ohne große Reflexion und Regulation, dass es so nicht geht.

Was ich geschrieben habe, bezieht sich hauptsächlich auf die entwicklungspsychologische Seite. Bitte vergiss sowas in deiner Hausarbeit auf keinen Fall ;) Das gibt garantiert eine schlechte Note, wenn du zwar verschiedene Meinungen zu dem Thema hast, aber die Vorraussetzungen gar nicht überprüft ;)

P.S.: Mir ist noch etwas eingefallen: Je jünger ein Kind ist, desto schneller muss eine Konsequenz auf das (Fehl-)Verhalten folgen. Ein Kind lebt vollkommen im hier und jetzt und kann sich nur schwer in andere Situationen einfühlen. Das heisst, wenn man einmal die Woche dieses Programm mit den Kindern durchführt, kann sich ein Teil schon gar nicht mehr erinnern, wie es war, als es selber in so einer Situation war. Deshalb ist es effektiver, wenn sowas eine Reaktion der Erzieher auf Gewalt folgt, das versteht das Kind dann. Für so etwas wie Faustlos ist in der Schule dann eher der richtige Zeitpunkt.
Zu ich es eigentlich sowieso schrecklich finde, dass Eltern heutzutage immer mehr Erziehungsaufgaben an Schule und Erzieher abgeben. Keine Gewalt sollte eigentlich eine Regel sein, die vom ersten Lebenstag an gilt und in allen Lebensbereichen durchgesetzt wird.
 
L

Lindie

Registriert seit
13.02.2011
Beiträge
1.481
Reaktionen
0
Naja, vielleicht können sie noch nicht verstehen, was sie tun. Aber sie können lernen und das erlernte anwenden. Genau wie sie Lieder lernen können oder Spiele zu spielen. Können sie lernen, wenn sie jemand schlägt, dann müssen sie Stop, tu mir nicht weh sagen. Das können sie genau so lernen wie Fahrrad fahren. Ich sehe das Problem aber an anderer Stelle. Das sie Kinder dieses häufig in der Familie vorgelebt bekommen. Wie oft sehe ich Mutter die ihre Kinder anschreien oder/und schalgen. Das ist heute leider vollkommen normal in der Geselschaft. Ich habe im Supermarkt mal gesehen wie in der Schlange vor mir eine Mutter ihrem Kind volle Kanne auf die Hand geschlagen hat weil er etwas an Süßigkeiten aus dem Regal nehmen wollte. Mit mir standen bestimmt 10 Leute in der Schlage, niemand hat etwas gesagt. Es ist in unserer Gesellschaft vollkommen normal geworden.
 
Jucomi

Jucomi

Registriert seit
11.04.2009
Beiträge
1.255
Reaktionen
0
oO Schlagende Eltern kann ich hier gottseidank nie beobachten. Würde ich auch nie machen, denn seine Kinder zu schlagen ist gesetzlich verboten und wenn ich sowas beobachte, hätten sie ganz schnell mehr Ärger als ihnen lieb ist xD

Natürlich können diese Kinder lernen. Aber das sie sagen sollen "Tu mir nicht weh" kann man den Kindern auch so beibringen, ohne irgendwelche Programme, das ist ne Sache von 10 Minuten ;) Hinter Faustlos steckt ja nicht nur das, sondern eben auch, dass sie selbst lernen sollen, ihre Gefühle zu reflektieren, damit sie eben selber nicht wütend werden und schlagen und dazu sind Kindergartenkinder eben noch nicht in der Lage.

Und wie gesagt, vielleicht sollte man mal aufhören, alles wichtigen Erziehungsfragen in Programmangeboten in Schule und Kindergarten zu klären, so dass die Eltern gezwungen sind, ihre Kinder wieder selber zu erziehen.
 
L

Lindie

Registriert seit
13.02.2011
Beiträge
1.481
Reaktionen
0
Solche Programme müssen eben auf das jeweilige Alter abgestimmt werden. Es bringt ganz sicher nichts solche Programme zu stoppen und die Eltern in die Verantwortung zu nehmen. Denn schau dir mal die Menschen an, welche aggressiv sind. Das sind in den meisten Fällen eben solche die aus Kaputten Familen kommen. Und die sind gar nicht in der Lage ihren Kindern etwas beizubringen. Bei den ist der Umgangston nicht der beste. Und böse Wörte sind an der Tageordnung. Wie soll ein Kind es besser wissen wenn es so vorgelebt wird.
 
Jucomi

Jucomi

Registriert seit
11.04.2009
Beiträge
1.255
Reaktionen
0
Ich kenns ehrlich gesagt auch anders. Kinder, die schlagen, weil sie in der Schule gehänselt werden oder welche mit ADHS, die nicht wissen wohin mit ihrer Energie, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Und die Kinder kommen aus guten Familien, deren Erziehung kein Anlass für große Kritik gibt.
Kinder aus Familien, in denen schlagen zum Alltag gehört, denen hilft so ein Programm auch nicht. Die brauchen erstens eine intensivere Betreuung und zweistens müssen vorallendingen die Eltern betreut werden, denn solange die so etwas vorleben, wird das Kind trotz allem kaum etwas ändern können.
Oder meinst du, ein betrunkener Vater hört auf, sein Kind zu verprügeln, wenn es in der Schule gelernt hat, zu sagen "Stopp, du tust mir weh"? Das wird höchstens noch ausgelacht...
 
ValerieS.

ValerieS.

Registriert seit
29.05.2010
Beiträge
352
Reaktionen
0
Um das zu erreichen, müssen sie in der Lage zur Selbstreflexion sein, das heisst, sie müssen selber klar erkennen, dass sie wütend sind, warum sie wütend sind. Dazu müssen sie es selber klar für sich formulieren können. Diese Fähigkeit fehlt Kindergartenkindern aber noch.
Da muss ich dir wiedersprechen. Natürlich kinder unter 3 wissen das nicht oder Kinder die Probleme mit soetwas haben aber ab 3, 5 sollten sie in der Lage sein zu wissen warum sie traurig sind. Das sie oft nicht wissen wohin damit stimme ich dir zu. Aber sie wissen der hat mir das weggenommen nun bin ich traurig. Die fangen selten einfach so an zu weinen. Wäre auch teilweise etwas unlogisch, es hat immer einen Hintergrund / Grund.

zum Thema Faustlos:

Auf jedenfall für Kiga, habe da nun 2 Jahre gearbeitet in verschiedenen Einrichtungen und arbeite derzeit im Hort. Im kiga ist Schlagen treten kratzen beißen haare ziehen und undtäglich an der tagesordnung. Im gegensatz zum Hort, dort kommt es seltener vor, da geht es eher um psychisches mobbing. (abgesehen von den Jungs die immer rangeln müssen) Aber wie schon gesagt wurde, Eltern müssen mitmachen Erzieher und die Kinder, sonst bringt es wenig.

Ich wäre mehr dafür eine thematische Einheit oder eben ein Projekt das sich wöchentlich wiederholt über Emotionen und deren umgang damit anzubieten, bringt meiner Meinung nach mehr und ist "kindgerechter", für die Kinder die unter 4 Jahre oder eben unter 3 Jahre alt sind.

Gruß vivi
 
Clarissa

Clarissa

Registriert seit
21.05.2008
Beiträge
4.342
Reaktionen
0
Valerie, der Thread ist fast 1 Jahr alt ;)
Schau bitte einfach das nächstemal wie alt der Thread ist , nicht das du noch ganz üble
Kellerleichen ausbuddelst , ok ?
 
Jucomi

Jucomi

Registriert seit
11.04.2009
Beiträge
1.255
Reaktionen
0
Off-Topic
Darf ich hier drauf jetzt noch antworten, weil ich persönlich angesprochen bin oder macht man das bei Kellerleichen nicht mehr? Bin mir grad nicht so sicher...
 
Kulle

Kulle

Registriert seit
30.10.2008
Beiträge
3.290
Reaktionen
0
Off-Topic
Trau Dich :mrgreen:
Ich finde das schade das ich diesen Post erst jetzt sehe, hab ich damals leider verpasst.
 
Clarissa

Clarissa

Registriert seit
21.05.2008
Beiträge
4.342
Reaktionen
0
Klar darfst , wäre ja schön wenn der Kellerleiche wieder etwas Leben eingehaucht wird :)
Ging nur darum das man bissle aufs Datum achtet ;)
 
Jucomi

Jucomi

Registriert seit
11.04.2009
Beiträge
1.255
Reaktionen
0
Wie gesagt, ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass ein 3-5jähriges Kind nicht unbedingt weiß, dass das Gefühl, dass es gerade hat jetzt Wut heißt. es weiß nur, dass seine Welt grad irgendwie nicht in Ordnung ist. Und wenn es nicht selber erkennt, dass das Gefühl Wut heißt, kann es auch nicht drüber nachdenken, was die nette Frau aus dem Kurs da jetzt gesagt hat, was man machen soll, wenn man wütend ist. Kinder sind nun mal impulsiv und die Gefühle brechen sofort raus. Das kann man erst mit dem älter werden kontrollieren, deswegen lohnt es sich meiner Meinung nach nicht, vor der Grundschule mit solchen Programmen anzufangen.
Das heißt nicht, das man dem Kind nicht zeigen darf, das man die impulsiven Handlungen nicht gut findet, es muss ja auch n Grund geben, dass es diese Gefühle kontrolliert, wenn es das dann kann...
 
S

SusanneC

Registriert seit
07.09.2009
Beiträge
15.432
Reaktionen
0
Hallo!

Ich finde es eigentlich sinnvoll, sowas eher früher zu starten. Wenn bei uns die Krippenkinder mit 2 Jahren schon sagen "gib mir bitte das Brot" statt eben als einjährige nur "BoooooT" zu krähen, dann zeigt das ja, wie rasant in dem Alter die Entwicklung voranschreitet.

Im Krippenbereich gibt es insgesamt noch ganz wenig gewalt, und wenn dann eher aus versehen. Erst die Dreijährigen fangen dann an mit schlagen und schubsen - und tun das wirklich absichtlich.

Ich finde es auch nicht gut, dass in der Betreuung so scharfe Schnitte gemacht werden, in dem einen Sommer zwischen Kindergarten und Schule, in den paar Wochen ferien, da machen die Kinder ja jetzt keinen unglaublich riesigen Entwicklungsschritt. das ist eine Entwicklung, die langsam voran schreitet, und entsprechend darf man gewaltprävention auch schon einführen, wenn es sinn macht.

es hilft auch schon einiges, das Gewaltopfer mehr in den Mittelpunkt zu rücken, zu trösten, sich intensiv zu kümmern, und dem Übeltäter nicht durch lange Vorträge zusätzliche Aufmerksamkeit zu schenken. den besser kurz angebunden auf einen Stuhl am Rand setzen. Manchmal sieht man richtig, wie Kinder breit Grinsen wenn sie geschimpft werden... ist eben aufmerksamkeit.
 
Jucomi

Jucomi

Registriert seit
11.04.2009
Beiträge
1.255
Reaktionen
0
Kommt immer auf die Situation an. Ich erlebe in letzter Zeit oft die Situation, dass ein Kind mit einem Spielzeug spielt und ein zweites dazu kommt, das dieses Spielzeug unbedingt haben will. Es beisst das erste Kind in die Hand, damit das das Spielzeug loslässt und heulend wegläuft. Kümmer ich mich nun lediglich um das "Opfer" hat der "Täter" sein Ziel erreicht und ist zufrieden.
 
ValerieS.

ValerieS.

Registriert seit
29.05.2010
Beiträge
352
Reaktionen
0
Also Strafe verschlimmert das ganz zu 90%. Eine Lösung muss gefunden werden und das Kind muss eine Konsequenz ziehen zum Beispiel: Das Kind das gebissen hat muss sich jetzt 1 tag lang um das Kind kümmern das es verletzt hat. Würde man es auf die "Bank" setzen es schimpfen und eventuell sogar schütteln, verstärkt es das verhalten oder versucht es die Taten noch "heimlicher" zu machen..

Wichtig is das wir von Anfang an und das so früh wie nur möglich den Kindern Gefühle beibringen und die Kontrolle über sie. So oft sehe ich daheim wie die Kinder toben schreiben die Mutter schier wahnsinnig wird weil sie nicht weiss was sie mit dem Kind machen soll und dann zurück schreit. Das ganz eskaliert und das wars dann auch schon. Würde die Mutter nur einmal fragen: "Was macht dich denn gerade so wütend" oder "wieso bist du denn jetzt sauer auf mich" "warum bist du traurig" und und und... würde das Kind lernen seine Gefühle benennen zu können und darüber nachzudenken wieso das überhaupt so ist.

Leider verstehen es wenige es ist ja zu viel "Arbeit" sie meinen das Kind lernt das alles alleine und wundern sich dann wieso ihr Kind daheim ausrastet oder nur genervt im Kindergarten ist.

Versuch ist es immer wert ein Projekt wie Faustlos zu starten, allerdings bisschen "kindgerechter" und einfacher.

Gruss
 
Thema:

Hausarbeit in Pädagogik

Hausarbeit in Pädagogik - Ähnliche Themen

  • Hausarbeit freie Marktwirtschaft

    Hausarbeit freie Marktwirtschaft: Hallo meine liebste Forengemeinde, bisher wurde mir hier ja immer gut mit Rat und Tat zur Seite gestanden und heute muss ich wieder um eure Hilfe...
  • Hausarbeit : Was ist der Unterschied zwischen Jugendamt und Jugendhilfe?

    Hausarbeit : Was ist der Unterschied zwischen Jugendamt und Jugendhilfe?: Hallo, eigentlich sagt der Titel ja schon alles. Ich muss bis nächsten Donnerstag meine Hausarbeit zum Thema Obdachlosigkeit bei Jugendlichen...
  • Fragen zum Aufbau einer Hausarbeit. (dringend)

    Fragen zum Aufbau einer Hausarbeit. (dringend): Hallo, ich darf nun zum ersten Mal eine Hausarbeit in Geschichte machen. Natürlich über die Ferien :roll: und das Thema lautet "Waren die goldenen...
  • Tipps für Ikea-Hausarbeit

    Tipps für Ikea-Hausarbeit: Hallo... Ich hoffe ihr lasst euren Fantasien mal freien Lauf... Hab nämlich folgendes "Problem"... Da ich für mein Realschulabschluss das Thema...
  • Idee für Hausarbeit - internat. Frauenliteratur der 70er und 80er Jahre

    Idee für Hausarbeit - internat. Frauenliteratur der 70er und 80er Jahre: Huhu! Ich werde nächstes Semester ein Seminar belegen mit dem Titel "Internationale Frauenliteratur der 1970er und 80er Jahre". Bis zum 15.10...
  • Ähnliche Themen
  • Hausarbeit freie Marktwirtschaft

    Hausarbeit freie Marktwirtschaft: Hallo meine liebste Forengemeinde, bisher wurde mir hier ja immer gut mit Rat und Tat zur Seite gestanden und heute muss ich wieder um eure Hilfe...
  • Hausarbeit : Was ist der Unterschied zwischen Jugendamt und Jugendhilfe?

    Hausarbeit : Was ist der Unterschied zwischen Jugendamt und Jugendhilfe?: Hallo, eigentlich sagt der Titel ja schon alles. Ich muss bis nächsten Donnerstag meine Hausarbeit zum Thema Obdachlosigkeit bei Jugendlichen...
  • Fragen zum Aufbau einer Hausarbeit. (dringend)

    Fragen zum Aufbau einer Hausarbeit. (dringend): Hallo, ich darf nun zum ersten Mal eine Hausarbeit in Geschichte machen. Natürlich über die Ferien :roll: und das Thema lautet "Waren die goldenen...
  • Tipps für Ikea-Hausarbeit

    Tipps für Ikea-Hausarbeit: Hallo... Ich hoffe ihr lasst euren Fantasien mal freien Lauf... Hab nämlich folgendes "Problem"... Da ich für mein Realschulabschluss das Thema...
  • Idee für Hausarbeit - internat. Frauenliteratur der 70er und 80er Jahre

    Idee für Hausarbeit - internat. Frauenliteratur der 70er und 80er Jahre: Huhu! Ich werde nächstes Semester ein Seminar belegen mit dem Titel "Internationale Frauenliteratur der 1970er und 80er Jahre". Bis zum 15.10...