Einrollen und irgendwann keine Lust mehr :(

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NurmiFan

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Hallo ihr Lieben,
ich habe seit ca. 1 Monat eine neue RB :)
Sie ist total lieb und da die Besi von meiner RB auch gleichzeitig Besi von dem Reitstall ist,hat sie kaum Zeit sie zu reiten und deshalb bin ich momentan die einzige die sie alle 2 Tage reitet.
Wie gesagt ist die Stute (11J) unglaublich lieb und auch beim reiten bin ich größten Teils mit ihr zufrieden. Nur gibt es da 2 Probleme...

1. Wenn ich sie warm geritten habe fängt sie an sich
,ohne Zügeleinwirkung,einzurollen.
Die Zügel hängen dabei nicht durch und auch wenn ich sie länger lasse bleibt sie in dieser Haltung. Sie bewegt sich in allen drei GGA sehr gut und Takt ist vorhanden.
Wenn ich sie dann versuche zu treiben,fängt sie nur an zu rennen,lässt den Kopf aber hinter der Senkrechten.Beim longieren nimmt sie den Kopf auch manchmal hinter die Senkrechte-auch wenn sie ohne Ausbinder longiert wird,aber ich würde sagen,dass sie es beim reiten extremer macht.
Nach dem reiten,wenn sie Schritt am langen Zügel geht nimmt sie aber den Kopf schön in Dehnungshaltung.

2. Nach ca. einer halben Stunde kommt es manchmal zu Situationen,in denen sie stehen bleibt und wenn ich treibe geht sie nur seitwärts :?
Ich habe das Gefühl das sie keine Lust mehr hat. Dabei versuche ich schon die Reitstunden so abwechslungsreich wie möglich zu machen: gehe auf verschiedene Reitplätze,reite viele Übergänge,Schlangenlinien,Volten,Zirkel und lasse sie über Stangen traben/galoppieren.
Auch springen tu ich mit ihr oft.

__________________________________________________________________

Ich habe mit der Besi schon drüber geredet und sie hat gesagt,dass die Stute bei ihr auch manchmal hinter der Senkrechten war,aber nie so doll wie bei mir... sie hat mit geraten,sie zu treiben,usw... nur hilft das ja leider nicht.
Der Sattel wird ständig vom Sattler überprüft und wenn nötig angepasst. Auch TA war schon da-ist aber alles in Ordnung. Die Besi hat gesagt,dass sie vor ca. einem viertel Jahr sogar schonmal einen Physotherapeuten da hatte für die Stute,doch auch er meinte es ist alles in Ordnung.

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

Liebe Grüße
NurmiFan ;)
 
14.03.2011
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Domenika ^^

Domenika ^^

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hey

hab auch 2 solcher kandidaten.
es ist schwer sowas raus zubekommen aber bei dem einen hab ichs geschaft. immer am lange zügel reiten vergiss die anlehnung und co.. hauft sache der kopf kommt hoch

wenn du eine gerte hast nimm sie und tipp das pferd immer von unten ans maus wenn nötig etwas doller immer wieder aber am langen zügel lob sie mit worten und gib ihr was das sie total liebt zu fressen.

du kannst sie auch jedesmal anhalten lassen wenn sie den koppf richtig hält. Da die zügel ja lang sind bring ihr ein komando wie BRRRRR.... bei das sie darauf stehen bleiben soll meine stute hat es nach 2 tagen kapiert :D:D:D und lob sie dann wieder.
Bei meiner einen RB hat es nach einer woche geklappt und er hat sich auch stark eingerollt und gib ihr zeit... nimm die zügel nicht zu stark auf wenn du wieder anfängst am besten auch viel im schritt halt sngehen halt angehen. pass auf das sie beim angehen den kopf nicht einrollt.


so wenn du noch fragen sag bescheid ich versuch dir zu helfen :)
LG
 
I

Integra

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Hi

ich habe vor einiger Zeit eine Stute trainiert, die ein ähnliches Problem hatte.

sie aht sich allein schon beim an der langen Leine laufen eingerollt, wir ahben nach recht kurzer Zeit festgestellt, das dies eine art Schonhaltung für sie darstellte.

Sie wurde von einem Menschen, der sich um sie kümmern sollte heftigst ausgebunden, so dass sie schon anfing zu husten und keine Luft mehr bekam.

als ich sie anfing zu trainieren war sie komplett steif überall ihre ganze Hals und Rückenmuskulatur war verhärtet an Biegung und Stellung nicht zu denken, geschweige denn das man überhaupt an ihren willen bzw. Geist herankam, sie hat einfach komplett dich gemacht, wenns auf den Platz ging, auf dem Hals hatte sie einen großen Buckel (vermutlich ein Wirbel ander falschen position oder etwas anderes Undefinirbares), die Hinterhand schlurfte hinterher wie ein lästiges Anhängsel.

als erstes lernte sie wieder zu reagieren und daraufhin eine positive Antwort zu bekommen, das hat doch recht eine Zeit gedauert.
Währendessen haben wir sie regelmäßig massiert um die Muskeln wieder etwas lockerer zu bekommen.

und dann fing ich an mit Bodenarbeit, Untertreten, Biegung und Stellung im stehen und im schritt, nach ein bis 2 Wochen lief sie schon sichtlich klarer und kam sogar mit den Hinterhufen an die vordere Spur heran und rollte sich auch nichtmehr ein.

soviel dazu


nun ist natürlich die Frage wo ist der Grund bei deiner RB?
wurde sie auf Rollkur geritten?
Hat sie Muskelverspannungen oder gar Verhärtungen?
Wie sieht das Gangbild aus? arbeitet die Hinterhand gut mit?
Passt der Sattel?
Ist mit den Zähnen alles in ordnung?

LG

Integra
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Ich denke, die Stute versucht sich zu entziehen. Da ihr die korrekte Haltung zu anstrengend ist. Du solltest ihr zwischendurch immer mal Pausen geben, einfach auf dem Zirkel die Zügel aus der Hand kauen lassen und die Stute vorwärts abwärts strecken lassen. Dann wieder aufnehmen. Immer wieder. Aber am besten nicht erst dann, wenn sie es mit dem einrollen immer mehr übertreibt, sondern aus einer gesunden Haltung heraus. Sie soll für die richtige Haltung belohnt werden.
Vielleicht ist das Gebiss auch zu scharf oder sie reagiert zu doll darauf, mit was für einem Gebiss wird das Pferd denn geritten ?
Ich habe das Problem mit meinem Pony auch, seit ich von einfach gebrochenes auf doppeltgebrochenes Gebiss gewechselt habe. Er reagiert einfach sehr stark darauf. Ich lass daher öfters mal die Zügel aus der Hand kauen und gebe ihm eine Pause. Du musst außerdem verstärkt gegentreiben, so wie es dir die Besi sagt, je mehr du treibst, desto weniger kann das Pferd sich einrollen.
Nimmst du Reitunterricht ? Dann solltest du da an deiner Handeinwirkung arbeiten. Man macht gerne mal so kleine Fehlerchen, die bei sensiblen Pferden eine derart drastische Wirkung haben. Da muss man sich einfach mal intensiv mit auseinandersetzen.
 
M

Machtnix

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Vom Touchieren des Mauls mit der Gerte würde ich auch abraten. Lieber Pausen einlegen.
Eigentlich hat die Besi absolut Recht, treiben und geschickte Paraden führen zur Lösung.

Viele Pferde rollen sich ein, wenn sie im Rücken verspannt sind (hier eben auch Überanstrengung beachten, wenn das Pferd ansonsten locker ist) und aufgrund von unsensibler Hand.
Ein loser Zügel ist nicht gleich ein weicher Zügel. Oft reicht bei sensiblen Pferden schon ein Ruck im falschen Moment und das Pferd verkriecht sich.
Das Rennen mit eingerolltem Kopf ist dann normal.

Eine Verbindung zum Pferdemaul sollte daher immer gegeben sein. Der Rücken des Pferdes sollte angehoben werden (treiben), dabei z.B. beim Leichttraben langsamer AUFstehen. Das erfordert ein wenig Übung. Durch den Sitz wird das Pferd langsamer gemacht, während der Schenkel zum vermehrten Untersetzen auffordert. Dabei schön Biegungen reiten, damit es dem Pferd leichter fällt den Rücken zu lockern.
Häufige Handwechsel sind hierbei Pflicht, da das Pferd nicht überanstrengt werden darf.
Bei der Zügelhaltung hilft oft die Vorstellung, dass man nicht die Zügel, sonder 2 Stöcke in der Hand hält. Mit diesen versucht man das Pferd nach vorn abwärts zu drücken. Immer so viel Nachgeben, dass das Pferd das Gebiss sucht aber nicht fürchten muss, von nichts auch gleich einen Ruck im Maul zu bekommen.

Seitwärtsgänge sollten erstmal tabu sein, lieber Biegungen wie verkleinerte Zirkel, Travers (Kruppe rein), Renvers (Kruppe raus), Abstellung nach innen und außen.
Das Pferd muss lernen, den Rücken oben zu lassen (nicht permanent wie ein Flitzebogen aber tragend, so dass die Lendenmuskulatur gerade bis hoch ist -je nach Gebäude des Pferdes) und den Hals allein durch Biegung und Lösung fallen zu lassen.

Diese Korrektur dauert lange, also nicht verzweifeln.
Arbeite daher viel an Biegung, Stellung, einem sehr guten Sitz und vor allen Dingen an einer flexiblen und nachgiebigen Hand, die der Bewegung des Pferdekopfes folgt.
 
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