Tierarzt-Stress! Ich muss mich erstmal abreagieren.

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Mr.Twigg

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Hallo,
ich muss erst mal Dampf ablassen wegen meiner Tierarzt Praxis. Wenn ich mit den Katzen von mir und meinem Freund da war, war ich eigentlich immer zufrieden, aber mit dem Kater meiner Eltern und die wilden Katzen, die wir regelmäßig zum kastrieren bringen gibt es ständig irgendwelche Probleme.
Angefangen hat das, als eine wilde Katze im Wald vor unserer Haustür wohnte und Anfang letzten Jahres vier Kleine bekam. Wir haben sie danach so halb gezähmt und uns sagen lassen, dass das Tierheim die Kastration wilder Katzen bezahlt, wenn man sie zur Tierheim Tierärztin bringt. Bei uns ist es vorgeschrieben, wilde Katzen zu fangen und kastrieren zu lassen. Also haben wir gedacht, das machen wir. Haben beim TH angerufen und das mit denen
geklärt, haben dann einen Termin in der Praxis gemacht und die Katze abends eingefangen und morgens in die Praxis gebracht. Ich will sie nach der Arbeit wieder abholen, da sagt mir die Helferin: "Wir konnten Ihre Katze nicht kastrieren, Sie hatten keinen Vertrag mit dem TH." Von einem Vertrag hatte niemand was gesagt. Weder das TH, noch die Praxis und das war das erste mal, dass wir sowas gemacht haben, also wussten wir nix von dem Vertrag. Als ich das gesagt habe, wurde ich auch noch voll blöd angeblafft das wäre doch immer so und das TH sagt das auch jedem. Haben sie nicht. Egal. Haben wir nen Vertrag besorgt und die Katze kastrieren lassen.
Im Herbst letzen Jahres haben meine Eltern einen kleinen Kater gefunden, der angefahren worden ist und haben sich bereiterklärt ihn als Pflegetier aufzunehmen, bis er operiert und kastriert worden ist und wieder raus kann (er ist auch wild und kann auf dem Bauernhof neben an leben.). Ihm musste das Bein abgenommen werden und das passierte auch recht schnell, aber die TÄ sagte, wir sollten ihn erst raussetzen, wenn er kastriert ist. Wir also gewartet bis er fünf Monate alt ist und vorher waren wir immer noch da wegen Nachkontrolle und impfen und immer wieder hab ich nachgefragt wegen der Kastra und hab schließlich einen Termin gemacht. Am tag der kastra krieg ich auf der Arbeit einen Anruf von der Arzthelferin: "Ihr Kater ist gar kein Kater mehr." ??? Ich los und ihn abholen, da sagt die mir, dass sie den schon kastriert hätten, als er das Bein abgekriegt hat und stellt das so dar, als seien wir zu blöd uns zu merken, dass der schon entmannt wurde. Uns hat aber nach der Bein-OP niemand gesagt, dass er schon kastriert ist und ich hab auch keine Ahnung wie das aussehen muss bei Katern.
Was soll denn sowas? Die können doch nicht einfach vergessen uns sowas zu sagen! Und uns dann noch als die Blöden hinstellen! Außerdem war ich ja vorher mehrmals da mit ihm und hab mit allen über die Kastra gesprochen und kein Mensch sagt mal: Oh, der ist aber schon kastriert, Sie müssen nicht nochmal kommen.
Mich regt sowas auf.
 
15.03.2011
#1
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Snoopy683

Snoopy683

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Das ist wirklich eine unmöglichkeit. Könnt ihr nicht zu einer anderen Praxis gehen oder vielleicht im Tierheim diese Situationen erklären? Eventuell können die sich dann bei denen Beschweren oder so. Irgendwie klingt das Verhalten für mich als wäre denen die Straßenkatzen egal und nur ein übel das man halt behandeln muß. Sorry, aber wenn die sich doch sonst bei anderen Katzen die ein zu Hause haben nicht so verhalten scheint mir das echt so.
Wirklich schade, Du willst nur helfen und wirst dann noch in den Hintern getreten und so behandelt. Damit verschreckt man doch nur die Leute die etwas gutes machen wollen. Traurig.
 
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Lindie

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Ehrlich ich verstehe dein Problem nicht. Ist doch logisch das du den Nachweis vom Tierheim brauchst. Sonst kann ja jeder hingehen und seine Tiere auf Tierheimkosten kastrieren lassen. Und die andere Sache, das wird wohl nach Rücksprache mit dem Tierheim passiert sein und da ihr nur Pflegestelle seit, braucht der TA euch auch nichts zu sagen. Das Problem ist eigentlich gar kein Problem.
 
Snoopy683

Snoopy683

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Das mit dem Vertrag ist irgendwo logisch, obwohl ich da auch der Meinung bin das hätten die dann auch freundlich erklären können. Denn nicht jeder weiß das man so etwas braucht.

Aber das mit dem Kater ist doch wohl nicht okay so. Auch wenn sie nur Pflegestelle sind, ich denke einer Pflegestelle wird doch wohl mitgeteilt was mit dem Tier gemacht wurde. Kann mir nicht vorstellen das ein TA nur dem TH alles sagt, obwohl die im eigentlichen nix mit dem Tier um die Ohren haben. Schließlich hat sich die Pflegestelle um die Nachsorge gekümmert und nicht das TH. Klar das TH hat bezahlt, aber das Tier saß nicht im TH sondern bei der Pflegestelle. Und wenn dann auch noch bei jedem weiteren Termin mit dem Tier über die Kastra gesprochen wurde, also für mich war es wohl irgendwie zuviel arbeit mal in die Unterlagen oder den PC zu schauen.
 
ShadowWolf

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Also wenn jemand eine Strassenkatze gefunden hat, diese aber behalten möchte, können wir demjenigen mit einem Kastrationsgutschein helfen. Da wird dann ein Vertrag gemacht und man geht zu unserem Vereins TA. Dieser ist aber ein ganz lieber und kommen sogar mit den wildesten Katzen zurecht.

Aber natürlich muss dennoch einem erst gesagt werden das er ohne Vertrag nicht zum TA fahren kann. Ich finde Mr. Twigg trifft da keine Schuld. Vieleicht wurde das im Trubel einfach nur vergessen zu erwähnen.

Und das mit den bereits kastrierten Kater ist wirklich eine Frechheit. Ist doch immer so viel Stress für das Tier. Ich wünschte in Halle gäbe es mehrere Leute wie dich, die Strassenkatzen helfen möchten. Die Meisten wollen das wir die Katzen einfangen und sie zum Kastrieren bringen. Die meisten Anrufe stammen dann immer von irgendwelchen Gartenanlagen. Klar wenn sie klein sind, sind sie süß aber Katzen vermehren sich sehr schnell und dann meckern sie rum.

Der kleine Kater hat so viel Glück bei deinen Eltern zu leben. Ihr werdet sehen das wird noch ein (Kampf)Schmuser. Im Tierheim weiß man nie wieviel Zeit die TA Mitarbeiter für solche etwas scheuen Katzen auftreiben können und eine Bezugsperson ist bei solchen Tieren wirklich mit das Beste. :)

Wie gesagt Daumen hoch für dich und deine Eltern.
 
*Mischling*

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Das mit dem Vertrag ist logisch, dass die Praxis diesen braucht, oder einen anderen Nachweis, ABER: Ich behalte dann eine Katze nicht bis zur Abholung da und motze dann diejenigen an, die das Tier gebracht haben, obwohl es nicht ihres ist, sondern melde mich gleich. Und als TH, wenn ich schon vorher gefragt werde und das mit Absprache geschieht, dann werde ich ja wohl im Stande sein, meiner TH-TA Bescheid zu sagen oder den Leuten zu sagen, dass sie vorher einen Wisch bei mir holen sollen.

Die "doppelte Kastration" ist einfach nur eine Frechheit, denn hätte sie den Kater in den unzähligen Besuchen zuvor richtig untersucht, hätte sie gewusst, dass er kastriert ist. Außerdem frage ich mich, wenn er mit fünf Monaten kastriert werden sollte und davor im Haus war, wer hat ihn dann bitte und vor allem in welchem Alter kastrieren lassen? Hat die TA es vielleicht selbst bei der Bein-OP gemacht und vergessen? Außerdem ist das bei einer Katze nicht immer so einfach zu sehen, zumal der Kater ja noch jung war.

Ich sehe da sehr wohl ein Problem, sowohl im Umgang mit Kunden, als auch was das Fachliche angeht. Ich würde das TH über die TA informieren und zu verstehen geben, dass ihr keine Katzen mehr zur Kastra bringen werdet, mit den eigenen würde ich auch wechseln.

PS: Das ist Pflicht bei euch? Wusst ich gar nicht :eusa_think:
 
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Lindie

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Naja, weißt du ob die Sprechstundenhilfe, welche die Katze angenommen hat dieses wusste? Die haben sicher mehr als eine Katze die sie behandeln. Vielleicht führt der TA gar keine Liste über alle Streuner, wäre ja auch ein bisschen viel verlangt, finde ich. Natürlich macht der Ton immer die Musik, bei Pflegestellen ist immer das Tierheim der eigentümer des Tieres und auch er kommt für die Kosten auf. Wisst ihr ob der TA vielleich während der OP mit dem TH gesprochen hat und gleich die Kastration angeregt hat. Wäre doch möglich.
 
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Dann hätte der TA aber nicht noch einen termin zur Kastra machen dürfen. Es ist kein Hexenwerk im PC eine Kartei für Streuner anzulegen und andere TAs schaffen es doch auch. Macht man das nicht, passiert genau so etwas, Tier und Helfer werden unnötig belastet. Außerdem müsste dann auch die Helferin nur kurz in den PC schauen und wüsste, ob die Katze kastriert ist. Und wenn man nach der OP noch 10 Mal zur Nachkontrolle kommt und immer wieder die Kastra anspricht, sollte der TA wenigstens einmal im Stande sein zu sagen "ist schon gemacht". Außerdem hat die TA ja anscheinend selbst darauf gedrängt, dass das Tier noch einmal zur Kastra kommen muss, bevor es wieder hinaus darf.

Übrigens: Auch eine Pflegestelle hat Rechte und muss informiert werden.

Wenn bei einem TA so etwas abläuft fehlt ihm der Überblick und der Sinn für Feinheiten, das zeugt von Chaos in der Organisation und Stress und Desinteresse beim TA, in keinem Fall würde ich bei diesem TA bleiben.
 
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Mr.Twigg

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Also, ich find das ja auch logisch, dass man einen Vertrag braucht vom TH, um das TH vor Schmarotzern etc zu schützen. Seh ich alles ein. Aber wir haben das zum ersten Mal gemacht und vorher noch nie mit dem TH oder Tierärzten zu tun gehabt, weil wir bis vor einem Jahr noch kein Tier besaßen und das auch nicht geplant war. Wir wussten nur aus der Zeitung und von Bekannten, dass man wilde Katzen in Paderborn kastrieren lassen muss und haben es deswegen gemacht. Von einem Vertrag wussten wir also einfach nichts und weder TH noch TÄ haben uns informiert, obwohl wir ja erst gefragt haben wie sowas geht und klar gesagt haben, dass wir das vorher noch nie gemacht haben.

Auch wenn wir nur die Pflegestelle sind, müssen die uns doch was sagen! Schließlich machen wir die Termine für das Katerchen, müssen ihn einfangen und uns das Gejaule anhören, weil er vorher nichts fressen durfte. Und für das Tier ist es auch nicht grade toll, wenn er dem ganzen Stress ausgesetzt ist und immer nüchtern bleiben muss, rein in die Box, raus aus der Box, zum TA, der ganze Stress da...und über die TH Tiere in Pflege führt die Praxis ganz normal Kartei und verzeichnet alles, schließlich müssen die ja da auch wissen, was die Tiere alles schon gekriegt haben, wenn sie schließlich vermittelt werden.

Der Kleine ist uns ja auch schon ans Herz gewachsen, weil wir ihn schon ein paar Monate haben, da machen wir uns einfach auch schon Sorgen um ihn und wollen nicht im Dunkeln tappen, wenn es um so wichtige Dinge wie seine Gesundheit etc geht.

Und die TÄ hat ihn schließlich selbst kastriert. Wir haben ihn gefunden, da war er so fünf bis sechs Wochen alt und vollkommen abgemagert, weil von der Mutter jede Spur fehlte. Außerdem hatte er eine Gehirnerschütterung und einen Nervenriss im Bein, deswegen musste es ab. Wir haben ihn mit Absprache mit dem TH erstmal drei Wochen lang aufgepäppelt und dann ist er operiert worden. Bei derselben TÄ zu der wir jetzt auch gehen, weil das TH das so will. Die hat ihn dann auch kastriert, im zarten alter von acht oder neun Wochen anscheinend (ist das nicht ein wenig früh für Kater?).

Ja in PB ist es Pflicht alle Katzen die nicht zu Zuchtzwecken gebraucht werden zu kastrieren, weil das TH vollkommen überfüllt ist, und die Stadt berstet fast vor Streunern.

Mit unserer Pebbles können wir erst wechseln, wenn der Vertrag mit dem TH abgelaufen ist, weil sie für etwa 12 Stunden dem TH "gehörte". Aber mein Freund will nicht wechseln, weil er da noch nie Stress hatte. mal sehen ob er sich bequatschen lässt.^^
 
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Lindie

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Mischling, ich weiß ja nicht wie es bei euch so läuft. Aber unser TH hat keine Kundendatei für alle Tiere des TH, sondern die Akte hängt im Tierheim. Ebenfalls für alle Pflegestiere. Über die Tierheimtiere wird auch keine Akte geführt. Das hat auch etwas mit der Rechtslage zu tun, denn in den meisten Fälle ist der TA beim TH angestellt und von daher ist es rechtlich gar nicht erlaubt das dort in seinem Computer die Tiere aufgelistet sind. Aber auch egal. Ich denke hier sind 2 Sachen zusammen gekommen. Ich würde sagen dumm gelaufen. Der Tierheimarzt bekommst nur einen Bruchteil dessen was er an leistung bringt bezahlt. Von daher finde ich muß man da auch ein bisschen Rücksicht nehmen. Dumm gelaufen, Schwamm drüber.
 
Snoopy683

Snoopy683

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Verstehe ich jetzt nicht so richtig? Bei euch schreibt der TA nicht auf welche Behandlungen bei welchem Tier gemacht wurden, welche Medikamente welches Tier bekommt und welche Erkrankungen welches Tier eventuell hat? Woher will der Arzt denn dann wissen ob Hund XY schon Herztabletten bekommt die sich eventuell nicht mit Antibiotika vertragen :shock: Ich hoffe mal das ich es einfach nur gerade nicht verstanden habe.

Also ist klar das es bei Kleintieren schwierig ist, aber bei Hunden und Katzen führten bisher alle Praxen die ich kenne eine Patientenkartei ob nun im PC oder in einer Akte.
 
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Lindie

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Die Akte der Tiere liegt im Tierheim und nicht in der Tierarztpraxis. Mein TA führt im übrigen auch keine Kartei. :D
 
ShadowWolf

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Ist mir auch total neu das der Tierarzt die Behandlung nicht auf die kartei schreibt. Jede Katze egal ob sie wieder an die Futterstelle gesetzt wird oder nicht bekommt eine Karteikarte. Diese Karten befinden sich im Tierheim und wenn eine Katze zum TA muss wird diese mit genommen und der Ta trägt die Behandlung ein. Und wenn die TA Mittwochs immer zu uns kommt dann schreibt einer unserer MA die Behandlung rein. Ich finde das ist verdammt wichtig, auch wenn die Interessenten nach der Krankenakte fragen.
 
njuriell

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Also ich würde nochmal von jemand anderem kontrollieren lassen, ob der Kater tatsächlich kastriert wurde oder schon wieder ein Fehler unterlaufen ist. Nur zur Sicherheit
 
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Schließe mich njuriel an, wer weiß, was da schief gegangen ist.

Keine Kartei, auch dein TA nicht? Wie macht der das dann? Er verlässt sich dann auf das, was du zu der Krankengeschichte noch weißt? Tut mir Leid, aber ich finde das verantwortungslos, wenn das so läuft wie ich mir das gerade vorstelle. Wie viele Unfälle da passieren können, weil man keinen Überblick hat, wage ich mir gar nicht vorzustellen.

Bei uns ist es auch so, dass TH-Tiere eine Akte beim TH haben, die aber auch an die Pflegestelle gegeben wird und mit zum TA geht. Heimtiere sind im PC des TAs, mit allen Behandlungen, Anrufen usw., egal, wie lange das her ist.

Und wieso darf der TH-Arzt keine Akte über die Tiere haben? Wieso sollte es verboten sein, die Krankheiten des Tieres aufzulisten? Was passiert bei Nachfrage bei einer Vermittlung, oder wenn ein Tier behandelt werden muss??
 
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Lindie

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Nochmal, die Tierheimtiere haben eine Akte im Tierheim, nicht beim Tierarzt. Der TA ist ja in dem Sinne Angestellter beim Tierheim. Wäre das gleiche als wenn du Sachen von deinem Arbeitgeber auf deinem Heim PC speichern würdest. Also ich weiß welche Medikamente meine Tiere bekommen haben, sind ja auch in der Regel immer die gleichen. Von daher finde ich das vollkommen ok. Was sollte denn da besonders schlimmes passieren ?

Im übrigen hat unser Tierheimarzt auch keine Akte für die Tiere, die er unter "Garantie" behandelt. Eben weil sie zu 95 % nicht mehr in seine Praxis kommen werden. WArum also zusätzlich noch irgendwelche Akten anlegen. Und ehrlich, ich wollte auch gar nicht das ein Tierarzt meine daten irgendwo speichert, aber das ist nur meine meinung.
 
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@Mr. Twigg: Sorry aber mir ist gerade erst aufgefallen, dass die TA, die DICH angemotzt hat, die Katze mit acht oder neun Wochen kastriert hat? Da würde ich zum TS gehen und mal nachfragen, warum so jemand mit dem Th arbeitet oder ob das TH das sogar so will. Und wegen eures Vertrags müsst ihr noch zu ihr? Kannste vergessen, so ein Vertrag ist nicht haltbar, wenn du glaubst, das Tier wird dort nicht richtig versorgt und du nicht ernst genommen, gehst du woanders hin und basta. Versuch mal etwas Überzeugungsarbeit bei deinem Freund zu leisten ;)

EDIT: Klar, der TA der Datendieb... Wenn man so wenig Vertrauen zum TA hat, sollte man auch seine Tiere nicht in dessen Hände legen. Außerdem passiert dann genau so etwas wie bei Mr. Twigg, und das kann für das Tier gefährlich werden. Gegen das Anlegen einer Akte im TH sagt ja keiner was, insofern diese sorgfältig erstellt ist, vollständig und immer mit zum TA geht. Wird aber hier nicht der Fall gewesen sein, sonst wäre das nicht passiert.
 
Die 7 M´s

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Wir haben sie danach so halb gezähmt und uns sagen lassen, dass das Tierheim die Kastration wilder Katzen bezahlt, wenn man sie zur Tierheim Tierärztin bringt

Wer genau hat das denn gesagt?:eusa_think:

Mir ist sowas völlig neu ehrlichgesagt. Ich kenne es nur so, dass das Tierheim eventuelle Kastra-Kosten bezahlt, wenn man dort eine noch unkastrierte Katze rausholt. Oder man bekommt einen Gutschein für die Kastra für eine solche Katze mit.

Aber wenn man selber "Wildlinge" zähmt und hochpäppelt, die noch nie im Leben im TH waren (so habe ich es jedenfalls verstanden, es sind doch Fundkatzen "von draussen", richtig?), und sie dann zur Kastra bringt, kann ja kein Mensch verlangen, dass das TH dafür dann die Kosten übernimmt.:?
Irgendwie müssen sie ja wenigstens im TH "aktenkundig" sein und man hat in der Regel auch einen Schutzvertrag, in dem man sich verpflichtet, die Katze kastrieren zu lassen.

Aber Dich trifft keine Schuld! Anscheinend warst Du einfach nur falsch informiert!

Dennoch würde ich den TA wechseln. Scheint etwas chaotisch (oder überfordert) zu sein, Deine TA-Praxis:?

PS: "Karteien" haben heutzutage übrigens nur noch die wenigsten TÄ, sondern es steht alles im PC!;)
 
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Mr.Twigg

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Das machen sie hier wirklich, da das TH vollkommen überfüllt ist, was Katzen angeht und sie wollen natürlich auch zum Schutz der katzen, dass soviele wie nur möglich kastriert werden. Deswegen kriegt man vom TH hier einen Vertrag (wie ich ja mittlerweile weiß;)) und ne Katzenfalle und bringt die Katzen dann zur zuständigen TÄ die auf Kosten des THs die Katze kastriert. Die kriegen dafür extra Zuschüsse von der stadt glaube ich.
 
catgut

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Nochmal, die Tierheimtiere haben eine Akte im Tierheim, nicht beim Tierarzt. Der TA ist ja in dem Sinne Angestellter beim Tierheim. Wäre das gleiche als wenn du Sachen von deinem Arbeitgeber auf deinem Heim PC speichern würdest. Also ich weiß welche Medikamente meine Tiere bekommen haben, sind ja auch in der Regel immer die gleichen. Von daher finde ich das vollkommen ok. Was sollte denn da besonders schlimmes passieren ?

Im übrigen hat unser Tierheimarzt auch keine Akte für die Tiere, die er unter "Garantie" behandelt. Eben weil sie zu 95 % nicht mehr in seine Praxis kommen werden. WArum also zusätzlich noch irgendwelche Akten anlegen. Und ehrlich, ich wollte auch gar nicht das ein Tierarzt meine daten irgendwo speichert, aber das ist nur meine meinung.
Naja, das ist eben nicht das Gleiche, oder würdest Du die Praxis als Privatwohnung bezeichnen? Angestellt oder nicht, wie soll gerade Medikamentenabgabe steuerlich ohne Nachweis funktionieren? Nun ja, das muss jeder selbst wissen.

Wir haben in der Praxis auch für Notfalltiere IMMER eine Akte (wenn auch nur im PC) angelegt und dokumentiert, schon allein aus rechtlichen Gründen. Es kann ja immer ein Besitzer auf die Idee kommen, man hätte das Tier falsch behandelt und dann kann man die dokumentierte Behandlung vorlegen und sagen "SO war das damals."

Genauso mit Kastras. Kein Tier kam bei uns in Narkose, ohne dass es vorher untersucht wurde, und zwar in Beisein des Besitzers. Dann wurde ein standardisiertes Protokoll ausgefüllt, damit nichts vergessen wird. Ich verstehe nicht, wie man das verantwortungsvoll anders machen will....
 
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