Eignung zum Alleinebleiben?

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Serayla

Serayla

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Hi ihr Lieben,

Meine Freundin würde sich gerne einen Hund zulegen. Sie hätte gerne was wuscheliges :D

Zur Zeit ist sie in der Ausbildung und wohnt noch bei ihren Eltern. Sie hat aber vor nach der Ausbildung eine eigene Wohnung zu nehmen und hat mich jetzt gefragt wie das ist
wenn der Hund während der Arbeitszeit alleine ist und ob es Rassen gibt die das besser verkraften.

Ich hab nun schon sehr lange Hundeerfahrung aber bei uns war das nie ein Thema da immer jemand daheim ist.

Gibt es überhaupt Rassen die das besser können oder ist das reine Erziehungssache?

Ich kenne viele Hundehalter die ihre Tiere während der Arbeitszeit ohne Probleme alleine lassen können. Natürlich ist das nicht optimal aber wenn der Hund gut damit zurecht kommt finde ich es nicht allzu schlimm.

Sie hat also jetzt (wie für Hundeanfänger üblich) mal im Internet geschaut und Rassebücher durch geblättert. Ich hab ihr geraten keinen Rassehund sondern einen Mischling aus dem Tierheim zu holen. Trotzdem bleibt die Frage des Alleinseins und und ob es Rassen gibt (die ja auch in einem Mischling vertreten sein können) die damit besser oder schlechter klar kommen.

Würde mich über Antworten freuen
LG
 
20.03.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im 400 Hunderassen von A-Z nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
Dogma

Dogma

Foren-Engel
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Mal als kleinen Denkanstoß:

Deine Freundin wird definitiv nach ihrer Ausbildung Vollzeit arbeiten, nehme ich an. Und sie wird auch alleine wohnen. Somit ist sie täglich zwischen neun und zehn Stunden außer Haus. Ich finde, es ist verdammt egoistisch gedacht, einem Hund das dauerhaft zumuten zu wollen - egal welche Rasse!
 
*Collie*

*Collie*

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Das Alleinbleiben ist größtenteils eine Erziehungssache, aber meiner Meinung nach nicht ausschließlich. Ich denke ein eher ruhiger Hund wird sich eher schlafen legen, als irgendwas kaputt zu machen (man beachte das "eher" ;)) Es gibt diverse Gründe, warum Hunde nicht allein bleiben könne, z.B. aus Angst, zu viel Langeweile oder, dass sie einfach ihr Herrchen kontrollieren müssen. Wenn ich mir nochmal einen Hund aussuchen müsste, würde ich allerdings nicht danach gehen, da es wirklich hauptsächlich an der Erziehung liegt und der Einfluss der Rasse eher minimal ist.

Will deine Freundin denn einen Welpen? Wichtig wäre noch zu wissen, wie sie sich ihre gemeinsame Zeit mit dem Hund vorstellt (Charakter des Hundes, Auslastung, etc.).

Ob man sich als Anfänger eher einen Hund vom Züchter oder aus dem TH zulegt, ist Ansichtssache. Der Charakter eines Rassehundes kann z.B. genauer beschrieben werden und die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund gesund ist, ist höher. Allerdings ist ein Hund vom Züchter natürlich nicht gegen Erziehungsfehler immun. Der Tierheimhund (ich gehe einfach mal von einem ausgewachsenem aus) hat schon ein gefestigtes Wesen und die Mitarbeiter können Auskunft darüber geben. Möglicherweise wurde bzgl. des Grundgehorsams sogar schon einige Vorarbeit geliefert. Allerdings weiß man im Endeffekt nie, wie sich der Hund dann bei einem zu Hause verhält.

Lg ;)
 
Serayla

Serayla

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An Dogma: sie arbeitet in dem gleichen Ort wo sie jetzt und auch später wohnt. Eigentlich genau neben der Firma also hat sie Mittags Zeit sich um den Hund zu kümmern. Ich denke genauso wie du allerdings muss man sagen dass ich nicht glaube dass alle Hundebesitzer nur Teilzeit arbeiten. Und viele "Dorfhunde" sind den ganzen Tag alleine ohne dass sich jemand groß um sie kümmert. Ein in die Familie integrierter Hund wird wenigstens so oft wie möglich beschäftigt und verhätschelt. Klar das würde wieder in einer Grundsatzdiskussion über Hundehaltung enden aber ich denke nicht dass es ihm (wenn er es gut verkraftet) schaden würde. Meine Hündin liegt auch in ihrem Bett und schläft wenn wir weg sind und vermittelt den Eindruck gut damit klar zu kommen. Also müsste es sein würde ich es ihr zutrauen 4 Std alleine, dann Gassi und nochmal 4 Std alleine.

An Collie: danke schon mal für die Antwort. Ob sie sich einen zulegt und ob der dann aus dem TH kommt oder vom Züchter ist alles noch gar nicht gewiss. Genauso ob sie einen Welpen will oder ein ausgewachsenes Tier.
 
ida22

ida22

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Hallo,

mal abgesehen davon, dass ich weder die Arbeit noch die Arbeitszeiten Deiner Freundin kenne, würde ich sagen, dass ein alleinstehender, vollzeitarbeitender Mensch sich keinen Hund anschaffen sollte. Selbst wenn man in der Mittagspause für eine Stunde zum Hund kann, sind es immer noch ca. 4 Stunden am Vormittag und nochmal 4 Stunden am Nachmittag - und das ist zu lange, wenn es regelmäßig ist.

Abgesehen davon, hat man ja auch noch das ein oder andere ausserhalb der Arbeit zu erledigen, wo der Hund nicht mit kann bzw. in der Zeit kann man sich nicht mit ihm beschäftigen (Einkaufen, Schlafen, Haushaltsarbeiten, etc.).

Die Zeit, die also wirklich für den Hund übrig bleibt, ist sehr wenig ... selbst wenn man sie intensiv dem Hund widmet, ist es zu wenig finde ich.

Regelmäßig würde ich keinen Hund länger als 4 Stunden alleine lassen - klar kann er auch mal länger alleine bleiben, wenn es ein Notfall ist.

Das Alleinebleiben hängt meiner Meinung nicht unbedingt von der Rasse des Hundes ab. Wichtig sind Faktoren, wie Aktivität, Alter, Charakter, Erziehung ...

Es geht ja auch nicht nur darum, dass der Hund seine Notdurft verrichten kann oder was in der Wohnung kaputtmacht; es ist einfach unfair dem (Rudel-)Tier gegenüber, es so lange alleine zu lassen ...

Zu den "Dorfhunden"; ich denke, Du meinst Hunde, die so ihr Leben leben, streunen, um die sich keiner wirklich kümmert ... Diese Hunde sind vielleicht den ganzen Tag alleine und es kümmert sich keiner wirklich um sie - aber sie haben sicherlich auch nicht so eine enge Bindung zu ihrem Menschen, wie das bei Hunden ist, die als "Familienmitglied" gehalten werden. Wenn man seinen Hund als Familienmitglied ansieht und eine enge Bindung zu ihm aufbaut, leidet er doch mehr, wenn er alleine ist und seine Bezugsperson weg ist. Außerdem streunen "Dorfhunde" ja auch rum und beschäftigen sich selbst - sie verbringen sicher nicht den Großteil des Tages damit, alleine in der Wohnung zu hocken und auf Frauchens Rückkehr zu warten ... :eusa_think:

Abgesehen davon, ist es keine Rechtfertigung für eigene Fehler, dass andere Leute die gleichen Fehler machen ...

Wenn Deine Freundin also vollzeit arbeitet und keinen Partner hat, der andere Arbeitszeiten hat, sie den Hund nicht mit an die Arbeit nehmen kann und niemanden hat, der den Hund einige Stunden am Tag übernimmt, würde ich von der Hundeanschaffung abraten.

LG Ida
 
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