Ängstliche Hunde Gassi Gehen

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Yuna

Yuna

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Hallo zusammen,

wir gehen seit ein paar Wochen regelmäßig mit eine ängstlichen Hund aus dem Tierheim spazieren. Eric kommt aus Rumänien und bringt mit Menschen eher negative Erinnerungen in Verbindung. Mitlerweile ist er schon so weit aufgetaut, dass er sehr gerne schmusst und auch immer ankommt,
um gestreichelt zu werden. Nur das gehen an der Leine bereitet ihm noch unbehagen. Ab und zu bleibt er beim Gassi gehen einfach stehen und stämmt beide Beine in den Boden - oft gehts dann in die andere Richtung auch nicht weiter. Meistens hilft da einfach nur warten und stehen bleiben, nach 2-5 Minuten kommt er dann wieder mit. Da er leider keinen Schwanz mehr hat - kann man nicht sehen, ob er diesen einklemmt. Die Ohren stehen in solchen Situationen aber immer aufrecht - ich bin mir nicht sicher ob er einfach nur Angst hat oder auf stur stellt. Ich kann ihn dann zwar immer mit hinhocken ein bisschen weiter in die Gewünschte Richtung locken, aber manchmal geht es echt gar nicht mehr. Habt ihr eine Idee, was man da machen kann?
 
26.03.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
*Mischling*

*Mischling*

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Hallo Yuna,

kann es sein, dass das Stehen bleiben immer an einer oder bestimmten Stellen/in bestimmen Situationen passiert? Die gestellten Ohren hören sich für mich eher so an, als würde er etwas hören oder wittern, das ihm Unbehagen bereitet oder einfach seine Aufmerksamkeit fordert. Daher bleibt er stehen. Nach ein paar Minunten kommt er dann wieder mit, weil das Geräusch weg ist oder er es lange genug gehört hat.

Dass ihr einfach wartet ist gut. Den Hund sollte man in einer solchen Situation zu nichts zwingen, damit verstärkt man die Aufregung nur. Am besten ihr wartet einfach ganz entspannt, unterhaltet euch oder ähnliches, und lasst ihn von selbst kommen. Evtl. Könnte man ihn auch mit Leckerli oder Ball locken, falls ihm so etwas gefällt ;)

Hättet ihr einen anderen Hund zur Verfügung, den ihr mitnehmen könnt? Eine gelassene, nicht ängstliche, am besten etwas ältere Hündin? Die könnte ihm in diesen Situationen Sicherheit geben, da er ja mit Hunden besser klar zu kommen scheint/ihnen mehr vertraut als Menschen.

Wie alt ist Eric denn?

LG
 
Yvi179

Yvi179

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habt ihr mal geachtet ob seine Nase sich bewegt?? Leicht nach links oder rechts?? ich kenne es wenn Hunde sich unwohl fühlen oder ihnen etwas nicht geheuer ist legen sie die Ohren an! Wenn etwas interessant ist oder die neugier weckt, gehen sie nach vorne! Es kann ja gut sein das er eine heiße Hündin riecht!
Da er ängstlich ist würde ich auch empfehlen das ihn versucht zu locken wenn es klappt, ganz doll loben!

Lg yvi
 
Yuna

Yuna

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Eric ist 2 Jahre alt und kommt aus Rumänien.

Auf der Hundewiese ohne Leine tobbt er wie ein wilder aber sobald die Leine dran ist, dann bleibt er ab und zu stehen. Besonders schlimm ist es an Stellen, die er anscheinend noch nicht so gut kennt. Da gehts dann nur Stückchenweise voran. Oft ist es auch so, dass er stehen bleibt, beide Beine in den Boden stämmt und dann gehts weder in die eine noch in die andere Richtung weiter.

Seine Nase bewegt sich in diesen Situationen eigentlich nicht. Sein Kopf ist dann meistens etwas gesenkt...

An Menschen hat er sich schon gewöhnt, zumindest ist er immer Kuschelneidisch wenn ein anderer Hund gekuschelt wird und kommt dann an.
 
*Mischling*

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Das hört sich für mich so an, als würde ihn einfach eine nicht bekannte Umgebung/Geräusch/Geruch verunsichern und er braucht eben etwas länger, um sich da sicher zu fühlen. Gerade bei ehemaligen Strassenhunden weiß man ja nie, was sie kennen und was nicht. Auch das TH wird in dem Sinne nicht förderlich sein, da ein Hund solche Situationen am besten überwindet, wenn seine Vertrauensperson ihn behutsam heranführt. Allerdings wird er ja kaum nur eine Bezugsperson haben. Ich würde das einfach aussitzen. Verhalte dich ruhig, drängel ihn nicht, lass ihn stehen, stell dich daneben oder setz dich hin und warte, bis er sich sicher genug fühlt, um weiterzugehen. Auch ablenken würde ich ihn nicht, denn wenn ihn etwsa verunsichert, muss er die Chance haben, es sich anzuschauen.

Bewegen sich denn die Ohren? Hört oder schaut er irgendwo hin? So könntest du versuchen herauszufinden, was genau ihn an der Situation stört und das gezielter üben. Ich würde zuerst mal mit allen, die mit ihm Spazieren gehen abklären, dass man das auf die gleiche Weise handhabt. Im zweiten Schritt würde ich versuchen, mit ihm gezielt neue Wege zu laufen. Also meinetwegen morgen früh Weg A, er stockt, du wartest. Den Weg läufst du ein paar Mal, bis es gut ist, dann morgens Weg A, mittags Weg B, bis er Weg B kennt usw., damit er immer was neues sieht und weiß, dass das nichts schlimmes ist.

Alles Gute!
 
suno

suno

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Hallo,
auch wenn das Thema wohl schon fast einen Monat zurückliegt(?!)

Habt ihr Euch schon mal überlegt ,daß das überhaupt nicht mit der Umgebung an sich zu tun hat sondern vielmehr mit den (unbekannten) Erfahrungen den der hund in Rumänien gemacht hat. Eventuell bedeutet "an der Leine sein" für ihn: gleich kommt Qual - nämlich Schläge Tritte und schlimmeres - jetzt werde ich werde eingesperrt oder gar Hunger und Elend?

Wenn dem so ist - müßt ihr die Leine mit 100% positiver Erfahrung verknüpfen. Am besten fängst man damit an ihn z.B. an der Leine zu füttern.....die Leine nie wieder zur Bedrohung werden lassen - keinen Zwang damit zu verknüpfen usw. die Leine als Spielzeug ein zu setzten.....eventuell lieber ein geschirr als ein Halsband anzulegen.....

Das Gute und gleichzeitig Tragische an unseren Vierbeinern ist - daß sie tatsächlich verzeihen können und mit Arbeit und Liebe auch weit gehns vergessen können...uns Menschen und auch diese vermaledeiten Leine (= für ihn, Schnur um den Hals).
 
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