Hund (Jack Russel) ist dement

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stephanmg

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Hallo erst einmal.

Ich stelle mich erst einmal kurz vor. Bin männlich, 37 Jahre und habe eine fast 14 jährige Jack Russel Hündin (Momo)

Mal eine blöde Frage. Wann ist es Zeit einen Hund gehen zu lassen. Ich habe es bisher an 4 Dingen festgemacht.
Essen - Trinken - Ruhe finden (sie hat demenz) und sich orientieren können - kann sie meistens - wenn sie
müde wird läuft sie in Ecken und lässt sich abholen.

Sie meldet sich, wenn sie Pipi oder was anders muss, sie meldet sich wenn sie Durst hat, aber sie ist halt eine andere Hündin geworden und sie baut langsam aber stetig ab. Ich bin seit mehr als 1 Jahr bei einem Heilpraktiker in Behandlung, da fahre ich mal alle 2 Wochen 80 km hin, sie hat an der Milchdrüse einen Tumor, der aber nur minimal wächst, eine Operation kam und kommt für uns nicht mehr in Frage, aber trotzdem muss man sich die Frage stellen, wann kommt man an den Punkt wo es für das Tier besser ist, dem Ganzem ein Ende zu bereiten. SIe ist manchmal etwas rastlos, sie läuft dann einfach in der Wohnung rum, eben halt ein typisches dementzeichen, nachts schläft sie jedoch bisher meistens, auch tagsüber und trotzdem den einen Punkt zu finden, da bin ich mir wirklich nicht sicher, wirklich fair gegenüber dem Hund zu sein. Fühlt sie sich noch wohl? Ist es noch lebenswert? Woran würdet ihr es ausmachen wollen?

Schwierige Frage, ich weiß, für Antworten wäre ich jedoch sehr dankbar.


Lieben Gruß

Stephan
 
28.03.2011
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Para

Para

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Ja Stephan, du hast Recht, das ist eine sehr sehr schwierige Frage.

Leider haben wir alle uns schon mehr oder weniger häufig mit dieser Frage auseinander setzen müssen.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man am Verhalten des Hundes merkt, wann es Zeit ist loszulassen.

Wenn du merkst, dass sie keine Freude am Leben mehr hat, nicht mehr fressen oder trinken will...
So war es zumindest bei meiner Amber. Sie fraß und trank nicht mehr und am nächsten Morgen wollte ich - für den letzten Gang mit ihr zum TA gehen - da war sie nachts schon eingeschlafen.

Die Entscheidung darüber kann dir niemand abnehmen. Aber sei sicher. Deine Maus wird dir nicht böse sein. Sie hatte wunderschöne Jahre, die sie mit dir verbringen konnte.
 
S

stephanmg

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Ich hoffe, dass dies so sein wird, noch hört Sie (meistens) ja auch auf einen, je nachdem wie gut sie drauf ist, es ist aber das dumme, dass es ihr körperlich nicht blendend geht, jedoch hat sie noch einen guten Schritt drauf, sie orientiert sich an den Menschen oder den Hunden noch und geht ihnen nach, sie merkt auch noch wenn etwas um sie geschieht, bellt mit, wenn andere Hunde bellen, noch ist nicht der Zeitpunkt.

LG

Stephan
 
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Tut mir Leid, dass die arme so krank ist.

Die Frage ist wirklich sehr schwer, vor allem wenn Demenz im Spiel ist. Was das körperlich Befinden angeht, würde ich es daran fest machen, ob der Hund Schmerzen hat. Bei unserer Hündin war es so, dass sie trotz Krebs sehr fit war, Spaß am Leben hatte und nur ein wenig rastlos war, weil die Tumore an Herz und Lunge saßen. Vom einen auf den anderen Tag konnte sie nicht mehr richtig Sitzen und Liegen und hat dann das Futter verweigert. Sie war zwar geistig fit, aber da haben wir beschlossen, es zu beenden, da sie schon Schmerzmittel bekam, die nicht mehr halfen.

Es ist eine schwere Entscheidung, da man das Leben eines Tieres eigentlich nicht künstlich beenden möchte. Aber wenn sie keinen Spaß mehr am Leben hat, sich nicht mehr orientieren kann, das Fressen und trinken einstellt oder Schmerzen haben sollte, dann würde ich es beenden, denn dann zeigt sie dir selbst, dass sie nicht mehr leiden möchte.

Ich hoffe trotzdem, du hast noch sehr lange mit ihr, bevor es so weit ist.

LG
 
S

stephanmg

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Hallo, auch Danke für deine lieben Sätze. Schmerzmittel bekommt Sie gar nicht, ein Herzmittel für niederigeren Blutdruck (Herzsuffienz) und alle 2 Wochen eine "Gute-Laune-Spritze" vom Heilpraktiker. Ansonsten ist sie "chemiefrei" und das ist auch bewußt so von mir, da ich denke jedes Chemiemittel hat auch andere Nebenwirkunngen.
Tja, ich denke, wenn sie nicht mehr frißt oder trinkt, wenn sie nur noch rumrennt und keine Ruhe mehr hat, dann ist der Zeitpunkt da.

LG

Stephan
 
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waterflea

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Hallo Stephan,

ohne dir jetzt irgendwie auf die Füsse zu treten, versuch es mal mit Karsivan gegen die Demenz.
Demenz ist KEIN Grund zum erlösen.
Blacky hat über 2 Jahre Demenz gehabt und wir alle haben es sehr gut mit Karsivan überstanden.
 
S

stephanmg

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Tja, Karsivan, damit es so eine Sache

schließlich bringt dies natürlich auch alles andere im Körper wieder zum Anlaufen. Beispielsweise den Tumor an der Mamaleiste, na ja auch an der Leber könnte ein Tumor sitzen, jedoch waren die Blutwerte OK. Meine Sorge war natürlich, dass ich damit etwas ganz Anderes hervorrufe, daher es ist etwas verzwickt. Sorry übrigens für die späte Antwort, aber ich hatte viel viel zu tun.

Seit gestern Abend trinkt sie nicht mehr wirklich, brummelt den Wassernapf immer nur an, demente Menschen trinken ja irgendwann auch nicht mehr. Tja ich war heute MOrgen ganz schön fertig, ich komme hier natürlich an eine Grenze heran, hat schon einmal jemand erlebt, dass der Hund nicht trinkt. Ich habe verschiedene Wassernäpfe ausprobiert, vom Boden, aus Pfützen sie brummelt das Wasser an, aber trinkt nich mehr. Verdickungsmittel aus der Apotheke, Bockwürsten im Wasser, alles ausprobiert und nichts hilft mehr.Das ist wirklich wirklich sehr hart, ich möchte den Hund ja auch nicht verdursten lassen, sie ist schon ziemlich abgemagert, es tut einen in der Seele weh, sie so zu sehen. Ich b:089:in absolut Endfertig und bin mir nicht mehr sicher, was ich noch tun soll.
 
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Angel White

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Was sagt den der TA was das beste für die kleine Maus wäre??
 
Dogma

Dogma

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Oh oh, wenn Hunde nicht mehr trinken wollen oder können, dann ist das schon ein deutliches Alarmsignal. Du solltest, egal was dabei rum kommen wird, mal einen Termin beim Tierarzt machen und ihm das schildern.
 
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Ich fürchte auch, du musst zum TA... wir wollen mal nicht vom schlimmsten ausgehen, aber sei auf alles vorbereitet....

Ganz liebe Grüße
 
S

stephanmg

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Tja, heute, nachdem in einer Tierklinik und beim Tierarzt noch gestern war habe ich wohl den schwersten Schritt in meinem ganzen Leben gemacht. SIe hat einfach nicht mehr wirklich getrunken, gegessen auch nicht, wir haben Ihr mit einer Spritze noch gestern verdicktes Wasser gegeben (bekommen auch demente Menschen) sie hat es auch gerne angenommen, aber sie hat einen Tumor hinter den Ohren, an der Mamaleiste und ist halt dement, die Tierklinik hat dazu abgeraten noch etwas zu tun, auch meine TA des Vertrauens hat mich eher traurig angeschaut, ich habe dann einen TA zur mir heute morgen/ mittag nach Hause bestellt. Ich habe noch 3 Stunden mit Momo die SOnne genossen, sie hat nur noch geschlafen und sie war schon nicht mehr ganz da. Ihre traurigen Augen haben mir das Herz gebrochen und auch auf der Arbeit, wo ich danach noch hin mußte, obwohl ich mich schei.. fühle, neee scheiße ist kein Begriff, es in einfach nur noch eine Leere da, es war schlimm, ein absoluter Albtraum der in einer großen leeren Halle endet.
 
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Das tut mir so Leid für dich!! Ich bin mir aber sicher, du hast dich richtig entschieden und ihr geht es jetzt bestimmt besser.

Ich finde es auch sehr schön, dass du sie noch einmal zu Hause entspannen hast lassen, das war bestimmt das angenehmste für sie. Ich hoffe, du kommst jetzt noch darüber hinweg.

Liebe Grüße
 
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